Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Sonntag, 24. Juni 2018

Die Trauerfeier für Carola Pätzold

Vor und unter dem "Tor zum himmlischen Kranz" aus dem als Heilpflanze bekannten Johanniskraut mit roten Rosen fand am Vortag des Johannistages die Trauerfeier von Carola Pätzold und die anschließende Urnenbestattung in ihres Sohnes Marcels Grab statt.

Es war ein sehr anrührender und bewegender Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Christuskirche Viechtach. Die beiden Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Roland Kelber gestalteten den liturgischen Ablauf.

Der 23. Psalm "Der Herr st mein Hirte" wurde gemeinsam gebetet. "Christus, der Gute Hirte" im Johannesevangelium, Kapitel 10, war das Leitmotiv.



Kann man doch diese wunderbare Lehrerin, Mutter vieler gefühlt oder auch wirklich elternloser Kinder und Erwachsener, nicht anders sehen, als eine von Christus geprägte "gute Hirtin" ihrer ihr anvertrauten Schafe! Und das sind nicht wenige aus vielen Ställen, aus einheimischen und aus Kriegsgebieten, aus Schule, Familien, Gemeinde, Asylheimen...

Das "Chörlein" unter Leitung von Aurel von Bismarck präsentiert in großartiger Weise Carolas Lieblingslieder. Sie selbst sang jahrelang im Chörlein mit.

Pilger Rudi Simeth kommt aus Weiding angereist, um Abschied zu nehmen. 

Pfarrer Roland Kelber begrüßt die Trauergemeinde und spricht Psalm 23 und den "Guten Hirten" aus dem Johannesevangelium. 

Zwei Pfarrer gestalten den Trauergottesdienst: Pfarrer Roland Kelber und Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Die Predigt hält Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Lesung aus Joh.10 mit Pfarrer Roland Kelber

Pfrarrer Ernst-Martin Kittelmann beschreibt in beeindruckenden  "drei Bildern" das Leben von Carola Pätzold, welches er seit ihrer Zeit in Viechtach seit über 40 Jahren als Pfarrer, Seelsorger und guter Freund begleitet hat und wo er mit ihr auch zusammen gearbeitet hat. 
Wunderbare, treffende und nicht ohne Humor gestaltete Darstellung von Carola Pätzold von Realschullehrer Reiner Hartl: Carola Pätzold, die gerne benannte "MADAME"



Mary Fischer erzählt herzergreifend unter anderem von der gemeinsamen Indienhilfe

Hildegard Weiler vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang breitet den Bogen aus zwischen "Pilgern und Sterben": "Schmerzlich Loslassen und das Beste bekommen...."

Die ehemlige Schülerin Ruth Haimerl bedankt sich bei "Frau Pätzold" - wie so viele Schülerinnen, Schüler und deren Eltern es tun.

Pilger Rudi Simeth ist der Kreuzträger zum Pfarrfriedhof.

Lächeln, ja auch Lachen ist möglich. "Beim Trauern kann manchmal auch eine große Freude über die Erlösung passieren. Ganz verschiedene Ausdrücke von  Trauer sind richtig und erlaubt!" - Zitat Carola Pätzold. Hier Mitglieder des  Wolfgangspilgervereins vor der Christuskirche Viechtach, Pilger Rudi Simeth, Hildegard Weiler, Friedel Dreischmeier und Chintha Angele. 

Die beiden Pfarrer vor der Aussegnungshalle

Auf dem Weg zum Grab

Am Grab - Urne und goldenes, feuriges Herz

Die Urne wird beigesetzt.

Zum Ende trug eine Gruppe junger Schülerinnen in weißen Blusen das Vaterunser in französischer Sprache vor. Carola Pätzold betetet allmorgenlich mit ihren Schulklassen diese Gebet in Französisch.

Carola Pätzold wirkt weit bis über ihren Tod hinaus, nachhaltig und bereichernd und hilfreich für viele.

                                                DANKE!

Das Chörlein:

"Halleluja"



"Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." (Psalm 91,11)



Dienstag, 19. Juni 2018

Hinweis zur Beerdigung von Carola Pätzold

Carola Pätzold bei den Wolfgangspilgern bei "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" - Wiesing 


HINWEIS: Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbestattung findet am Samstag, den 23. Juni um 10 Uhr in der Christuskirche Viechtach statt.

Carola Pätzold und Hildegard Weiler

Montag, 11. Juni 2018

Carola Pätzold: Keiner ist wie sie!


„Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Frage lieber, wann habe ich gestern oder heute die Hilfe von Schutzengeln erfahren.“

Dieser Schutzengel mit einem Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann am temporären Engelweg, welcher derzeit am Wolfgangsweg-Zubringer zwischen Fernsdorf und Ayrhof verläuft, war nicht nur einer der Lieblings-Engel von Carola Pätzold, sondern er spricht das aus, was diese wunderbare Frau und Vereinsmitglied vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang war: Ein Schutzengel für viele!

Als Lehrerin für Deutsch und Französisch an der Realschule Viechtach ist sie nachhaltig bis heute  bei Schülern und Schülerinnen, die vor  fünf oder vor 30 Jahren ihren Unterricht genossen haben, in bester Erinnerung.  Insgesamt 41 Jahre lang hat sie sich  in ihrem Lehrerinnen-Beruf für ihre Schützlinge eingesetzt, ihnen nicht nur Deutsch und Französisch beigebracht, sondern sie auch seelisch unterstützt und sich mutig eingesetzt, wenn es Fragen, Probleme und Sorgen gab.


Carola Pätzold war im Viechtacher Hospizverein tätig und begleitete und tröstete mit engelgleichem Zuspruch und Engagement Sterbende und Trauernde.    Zehn Jahre lang – zwischen 2005 und 2015 – war sie als Nachfolgerin von Dr. Jakob Popp Vorsitzende des inzwischen aufgelösten engagierten Vereins. Hier gab es auch eine punktuelle Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang, wo Carola Pätzold einen Vortrag  auf die Beine stellte. „Pilgern und Sterben“.  Den Vortrag zu diesem tiefsinnigen Thema hielt  Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang.

Als tief gläubiger Mensch und stets voller guter Inspirationen brachte sich Carola Pätzold  in Zusammenarbeit mit den den „Wolfgangspilgern“ bei Pilger-Gottesdienstlesungen, Impulsen und als Übersetzerin ein –  ganz im Sinne des heiligen Wolfgang,  der nicht nur als Pädagoge, sondern auch als grenzüberschreitender Lehrer und Missionar tätig war.

Und in dem pädagogisch-grenzübeschreitend-missonarischem Sinne lebte Carola Pätzold die christliche Nächstenliebe vielen Flüchtlingen vor , die sie liebevoll als „Mama Carola“ bezeichneten. Sie half den „Jungs“ bei jedweden Schwierigkeiten, kümmerte sich bei Job- und Wohnungs-Suche, half ihnen, sich angenommen zu fühlen und gab ihnen so ein „Stück ihrer Würde “ (Zitat Carola Pätzold) zurück. Das war ihr ein großes Anliegen, dem sie sich bis zum Ende ihrer schweren Krankheit widmete.

Ihr lebendiger Glaube veranlasste Carola Pätzold, eine Ausbildung als Lektorin und Prädikantin in der evangelischen Kirche zu machen. Sie las Sonntags das Wort Gottes, hielt so manche eigenständige Predigt und leitete verschiedene Gottesdienste in  Viechtach, Teisnach und Ruhmannsfelden. Carola Pätzold war zudem viele Jahre im Kirchenvorstand der evangelicschen Kirchengemeide Viechtach tätig.
Bischof Dr. Hans Weiss besucht die Wolfgngskapelle im Sommer 2017. Die Lesung zum Gottesdienst im Freien wird von Carola Pätzold (ganz rechts) gehalten. 


In der Nacht vom vierten auf den fünften Juni ist Carola Pätzold im Klinikum Regensburg mit nur 69 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen.  Oft hatte sie gesagt: „Ich will den Flüchtlingen und jungen Menschen das geben, was ich meinem Sohn Marcel nicht geben kann.“ Im Jahre 2010 ist Carolas einziger Sohn in Alter von nur 28 Jahren verstorben. „Ich möchte einfach nur bei ihm sein.“ hat sie oft gesagt. Als Christin hat sie dennoch nie ihre Lebensfreude und Kreativität verloren. Die Liebe war ihre Kraft und ihr Lebensinhalt.

Bei der deutsch-französischen Hochzeit von Sophie und Manuel Stuffer im Juli 2017 übersetzte Carola Pätzold in der Christuskirche Viechtach die Predigt von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann für die französischen Gottesdienstbesucher in deren Landes-Sprache.


Mit ihrem himmelblauen Auto tat Carola so viel  Gutes! Zum Beispiel: Flüchtlinge zu Ämtern und zu Ärzten fahren, Pilger auf Wanderungen transportieren und vieles mehr.

Carolas  Herzensfreund, der syrische Christ Elias, gab ihr viel Trost um ihres verlorenen Sohnes Marcel. Sie half dem sensiblen Elias, der Schwerstes durchgemacht hat, tatkräftig bei seinem Weg in Deutschland.

"Mama Carola“ mit einigen ihrer „Jungs“ bei einem Pilger-Ausflug in die Arber-Region

Bei der spirituellen Wolfgangsweg-Kunstaktion „Die Glückspferde“ 2015 mit der Künstlerin Dorothea Stuffer in Kirchaitnach engagierte sich Carola Pätzold mit Impulsen, die sie ins Französische übersetzte und stellte auch durch aktive Beteiligung von Flüchtlingen eine Übersetzung ins Arabische auf die Beine. Mit im Bild: Franz Würzner (liest Text vor) und Pilger Rudi Simeth (Musik).

Carola Pätzold in Wiesing Advent 2014 bei der Wolfgangspilger- Kunstaktion „Sieben Geschichten in sieben Dörfern“ mit dem „Wiesinger Klausner“, Pilger Rudi Simeth und Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang.
Carola unterstützt und interpretiert Dorothea Stuffers Engel-Arbeiten

Carolas Lieblings-Engel, ein Gemälde von Dorothea Stuffer. Diesen Engel verteilte Schutzengel Carola als Postkarte an viele Menschen.

Video Brücken bauen: Deutsch lernen mit Bildern: KLICK HIER

Blogpost "Brücken bauen"  Klick HIER

Die Lektorin Carola:  Klick HIER

HINWEIS: Die Beerdigung findet am Samstag, den 23. Juni um 10 Uhr in der Christuskirche Viechtach statt.

Montag, 2. Oktober 2017

Erstbegehung am Engelweg - geführte Pilgerwanderung mit Hildegard Weiler und Pilger Rudi Simeth - Gottesdienst in Ayrhof

Der Erzengel Gabriel bringt Maria die Botschaft - Einstieg in den Engelweg bei Fernsdorf
Am Michaelistag, dem Tag der Erzengel Gabriel, Michael und Raffael und aller Engel, traf sich ein Dutzend Engelweg-Pilger vor der Filialkirche in Fernsdorf, um bei strahlendem Herbstwetter den frisch angelegten Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof erstmals "offiziell" zu begehen und somit zu eröffnen. Mit von der Partie: Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang und der erfahrene Pilger- und Wanderführer Rudi Simeth, der zu diesem Anlass eigens in Begleitung von Edeltraut Brauner aus Weiding angereist kam. Auch Bauleiter Friedel Dreischmeier und Xaver Hagengruber, die in den vergangenen Tagen den Weg mit einigen Pilgerhelfern aus dem Verein aufgebaut haben, und die Engel-Künstlerin Dorothea Stuffer nahmen neben einigen Vereinsmitgliedern und Freunden des Wolfgangspilger-Vereins an der beschaulichen Wanderung teil.

Am Engelweg: Edeltraut Brauner mit einem spirituellen Anruf an die Engel
Pilger Rudi Simeth singt bei den glücklichen Kühen mit Mutterkuh-Haltung ein Bauern-Herbst-Gstanzl

Mit Gebeten, Liedern, frohen Gstanzln, Betrachtungen und regem Austausch zum Thema  "Engel" ging die harmonische Wandergruppe entlang des Weges und machte bei jedem Engel einen kurzen Halt, um über die wunderbaren Impulse des beliebten Altpfarrers Ernst-Martin Kittelmann nachzudenken, sie zu reflektieren, mit persönlichen Erfahrungen zu ergänzen und zu verinnerlichen.

Pilger Rudi Simeth fotografiert den "Wagenburg-Engel" am Pandurensteig


Tiefgründiger Impuls in Schwarzgrub: "Engel oder nicht? Widersprüche bleiben bis ans Ende der Zeiten."
Beim Erzengel Michael vor der Brücke der B85 gab es unter Anleitung von Pilger Rudi und Edeltraut Brauner eine kleine Zeremonie mit Duftkräutern und Räucherwerk in Betrachtung der globalen Umweltverschmutzung und des Klimawandels. In solchen Nöten seien die Erzengel und alle Engel rettende helfende Kräfte aus der göttlich-geistlichen Welt, so Rudi Simeth. Hildegard Weiler sprach ein Gebet und stellte alles unter Gottes Schutz und Eigentum.

Kleine Zeremonie in Betrachtung der Umwelt-Probleme beim Erzengel Michael vor der B 85-Brücke

 In Scwarzgrub und in Hof schlossen sich weitere Teilnehmer der Engelweg-Wandergruppe an. In Hof wartete bereits die Schirmherrin des Engelweges, Bürgermeisterin Josefa Schmid, mit einem Reporter-Team von Donau-TV. Etliche Engelfigutren mit den Impulsen waren vom Team für einen aktuellen Fernsehbericht bei Donau-TV bereits aufgenommen worden. Nun wurde vor Ort spontan die Künstlerin Dorothea Stuffer vor laufender Kamera über ihre Intension befragt.

Gemeinsam machte man sich ab Hof nun auf zur Herz-Jesu-Kirche. Dort wurden die Pilger und Gottesdienstbesucher feierlich von Pater Josef und der evangelischen Lektorin Carola Pätzold mit Glockengeläut empfangen.

In einer einleitenden Ansprache von Bürgermeisterin Josefa Schmid teilte diese ihre Freude über den temporär eingerichteten Engelweg mit und betonte, dass sie in ihrem persönlichem katholischen Glauben durchaus eine Beziehung zu den Engeln habe. Der Erzengel Michael sei ein mächtiger Helfer und ein Besieger des Bösen. Er sei gerade in der heutigen schwierigen Zeit ein wichtiger Arm Gottes.

Hildegard Weiler teilte an dieser Stelle mit, dass der Weg jederzeit in den kommenden Wochen begangen werden kann, dass er sehr familienfreundlich sei, und dass es sich auf jeden Fall lohne, hier zu gehen. Weitere geplante Begehungen von Gruppen seien ihr bereits mitgeteilt worden.

Die Pilger und Gottesdienstbesucher treten bei feierlichem Begrüßungs-Geläut in die Herz-Jesu-Kirche ein.

Pater Josef gestaltete zusammen mit der Lektorin Carola Pätzold den lituergischen Teil der offiziellen Engelweg-Erstbegehung . In einem wunderschönen Gottesdienst ermutigte der Geistliche die Gläubigen durch Helfen selbst zum Engel zu werden, so wie die himmlischen Engel stets zum Helfen bereit sind: "Engel helfen, und jeder, der anderen hilft, ist selbst ein Engel!" so Pater Josef.

Der Psalm 91 war zugleich die Lesung und der Predigt-Text.

Pater Josef und Carola Pätzold gestalteten den Gottesdienst am Michaelistag in der Herz-Jesu-Kirche.

  • DER PSALTER

Unter Gottes Schutz

Psalm 91, 1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
2 der spricht zu dem HERRN: / Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe.
3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers
und von der verderblichen Pest.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, / und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
5 dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht,
vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
6 vor der Pest, die im Finstern schleicht,
vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.
7 Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite / und zehntausend zu deiner Rechten,
so wird es doch dich nicht treffen.
8 Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen
und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
9 Denn der HERR ist deine Zuversicht,
der Höchste ist deine Zuflucht.
10 Es wird dir kein Übel begegnen,
und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.
11 Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
12 dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
13 Über Löwen und Ottern wirst du gehen
und junge Löwen und Drachen niedertreten.
14 »Er liebt mich, darum will ich ihn erretten;
er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.

15 Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; / ich bin bei ihm in der Not,
ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
16 Ich will ihn sättigen mit langem Leben

und will ihm zeigen mein Heil.«


Bei einer deftigen Einkehr im Gasthaus Ayrhof stärkten sich die Wanderer und schlossen die sonnigen Pilgerwanderun am Engelweg in herzlichem Beisammensein ab.

Jüngster Engelweg-Teilnehmer Santian überreicht Josefa Schmid eine Engel-Pusteblume.
Hinweis: Der Link zur Mediathek der Sendung von Donau-TV zum Engelweg hier:

http://www.donautv.com/mediathek/video/von-engeln-begleitet-ein-besonderer-wanderweg-fuer-kollnburg/


Nun auch auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=xK-zCXe_KYE

Mittwoch, 27. September 2017

Engel mit uns auf dem Weg - einführender Text zum Michaelistag von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann - - EINLADUNG


Engelfigur der Künstlerin Dorothea Stuffer
ENGEL MIT UNS AUF DEM WEG

Der 29.09. ist nach dem liturgischen Kalender der kath. und der evang.-luth. Kirche der Tag des Erzengels Michael und aller Engel. An diesem Tag lädt der Pilgerverein zu einer Begehung eines Engelweges ein, der von Fernsdorf bis nach Ayrhof führt. Frau Dorothea Stuffer hat den Weg mit Engelsfiguren bestückt, die daran erinnern sollen, dass wir von Engeln begleitet werden.

Engel – gibt es denn die? Manche verweisen sie in den Bereich der Mythologie, in die Welt der Sagen und Märchen. Dennoch haben Engel gegenwärtig Hochkonjunktur. In der Esoterik, also einer Weltanschauung, die hinter allen Dingen eine beseelte Welt sieht, spielen Engel eine große Rolle. Engel sind da so etwas wie positive Kräfte, die die Menschen beflügeln.

Die Bibel hält sich mit Spekulationen über Engel sehr zurück, doch werden sie an etlichen und besonders auch an entscheidenenden Stellen erwähnt. Engel sind nach der Bibel „ gute Geister, die ausgesandt sind zum Dienst um deretwillen, die das Heil erwerben sollen.“( Hebräer 1,14 ).


Engel – ich liebe sie. Ich liebe den Gedanken von guten Mächten umgeben zu sein. Dietrich Bonhoeffer, der gelehrte evang. Theologe, der im Widerstand gegen das Naziregime hingerichtet wurde, konnte im Gefängnis jenes bekannte und von vielen Menschen geliebte Gedicht schreiben:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag,
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Im Jahr des Reformationsjubiläums sei an Martin Luther erinnert. Auch er scheute sich nicht von den „lieben Engeln“ zu reden und rechnete mit ihrer Nähe. In seinem Morgen- und Abendsegen bittet er jeweils darum: „Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.“
Nach dem Gebet fügt er noch einen Hinweis hinzu. Nach dem Morgensegen heißt es: „Und alsdann mit Freuden an dein Werk gegangen…“.

Wie viele Menschen müssen sich am Morgen überwinden, das Tagewerk anzupacken. Sie sind wie gelähmt. Alles macht große Mühe. Der Tag beginnt für sie mit Niedergeschlagenheit. Da ist es gut zu wissen, dass einem „dienstbare Geister“ zur Seite stehen.

Der Abendsegen schließt mit der Aufforderung: „Und alsdann flugs und fröhlich geschlafen.“
Wenn wir schlafen wollen, kreisen oft die Gedanken und lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Der Gedanke, dass Engel wachen, kann uns beruhigt schlafen lassen. Und wenn wir im Schlaf schutzlos ausgeliefert sind, dann halten Engel schützend ihre Hand über uns.

Es wäre schade, wenn das Thema Engel von Gedanken an süßliche, geflügelte und verkitschte Figuren verstellt würde. Über Engel darf man größer denken. In der biblischen Tradition ist von Mächten und Gewalten die Rede.

Auf einer Fahrt in die Normandie hat mich der Klosterberg Mont St.Michel sehr beeindruckt.
Hoch oben auf der Spitze des Turmes thront der Erzengel Michael. Er trutzt den mächtigen Wetterstürmen, die vom Atlantik herüberwehen. Wind- und Wetterstürme sind freilich nicht
die einzigen Gewalten, denen wir ausgeliefert sind. Es gibt physische und psychische Kräfte, denen wir erliegen, wenn wir nicht von anderer Seite Hilfe erfahren.

Der Erzengel Michael versinnbildlicht jene Macht, die das Böse in uns und um uns abwehrt. Michael - der Name bedeutet „wer ist wie Gott?“ Schon mit seinem Namen zeigt der Erzengel Michael, was Amt und Aufgabe aller Engel ist. Sie weisen darauf hin, was Gott tun kann und will: uns zu bewahren vor dem Bösen.


Ernst-Martin Kittelmann

"Engel stehen immer an der Grenze zwischen Himmel und Erde, Denken und Weisheit, Geist und Leib, Zeit und Ewigkeit" (Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

EINLADUNG:

Am kommenden Freitag, dem Michaelistag, findet zur Einweihung des temporär eingerichteten Engelweges eine geführte Pilgerwanderung mit einem Gottesdienst statt.

Start: 10.00 Uhr bei der Filialkirche in Fernsdorf

Unterwegs gibt es geistliche Impulse in ausgedruckter Form vor Ort zu den am Weg angebrachten Engelfiguren von Altpfarrer Kittelmann.

Pilger Rudi Simeth wird die Pilger zusätzlich mit einigen geistlichen Beiträgen und dem einen oder anderem Lied begleiten.

Ziel: Herz-Jesu-Kirche in Ayrhof

12.30 Uhr Gottesdienst mit Pater Josef  
Einladung auch an alle, die nicht wandern können oder möchten

+ Bürgermeisterin Josefa Schmid wird als Schirmherrin einige einleitende Worte sprechen. 

+ Carola Pätzol, Lektorin der Evangelisch Lutherischen Kirche Viechtach, wird das Wort Gottes    lesen.

+ Hildegard Weiler gestaltet in Zusammenarbeit mit Carola Pätzold und Pilger Rudi Simeth die Fürbitten.


Anschließend ist eine Einkehr im Gasthaus Ayrhof möglich.


Der Weg  4,7 km lange Engelweg ist öffentlich, bequem zu gehen und auch gut geeignet für Familien und Gruppen und kann jederzeit zu begangen werden. 

Der Engelweg mit den Figuren und Impulsen wird bis über die Weihnachtstzeit eingerichtet bleiben. 

Dienstag, 28. Juni 2016

Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen

Die Pilger sind bei den ehernen Glücksboten im Glasdorf angekommen. Pfarrer i R. Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, begrüßen sich.


Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen


Geführte Pilgerwanderung am Johannistag vom Wolfgangsriegel bei Böbrach nach Arnbruck


Eine Gruppe Wolfgangspilger, darunter zwei Christen aus Erithrea und ein syrischer Christ, machten sich am Johannistag auf den Weg. Pünktilch zum "Angelusgebet" um 12 Uhr ging es vom Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei strahlendem Sommerwetter dem Wolfgangsweg folgend nach Arnbruck. Ein birkenes, geschmücktes Pilgerkreuz wurde während der Wallfahrt abwechselnd getragen.

Die erste Station war die Frath. Hier wurden die Pilger mit einem erfrischenden Getränk begrüßt. Vor dem Weitergang versammelte man sich in der Marienkapelle der Familie Geiger. Frau Geiger legte Zeugnis ab von einer wunderbaren Heilung schwerer Krankheit durch intensives Gebet in der Kapelle. Auch andere Gebets-Erhörungen können in Zusammenhang mit der Frathkapelle bezeugt werden.
Das Innere der Frath-Kapelle - links eine Darstellung des heiligen Wolfgang. Foto: Pilger Rudi Simeth


In Arnbruck angekommen wurden der Pilgerzug mit Glockengeläut an der Liebfrauenkapelle begrüßt. Pfarrer Josef Gallmeier gestaltete eine Andacht unter dem Themen "Schöpfungslob" und "Frieden auf der Welt".
Vor der Liebfrauenkapelle: Pfarrer Josef Gallmeier und Pilger

Entlang der mittelalterlichen Bußkreuze, die eigens für dieses Ereignis von Helfern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang angefertigt und aufgestellt worden sind, führte der Weg durchs Dorf zur Vituskapelle, wo Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann die Geschichte der Vituskapelle. Diese wurde auf Grund eine Wolfgangs-Wallfahrt erbaut. Auch hier: eine wunderbare Heilung durch Gebet.
 Pilgerreiterfigur vor der Vituskapelle

PFr. i. R. Ernst-Martin Kittelmann spricht in der Vituskapelle. (Fotos: Pilger Rudi)

Am Dorfplatz vor der Kapelle stellte man sich unter Leitung von "Pilger Rudi Simeth" im Kreis auf zu einem Körpergebet, einer "Kreuzmeditation" welche die Eindrücke der Birkenkreuze vertiefend erklärte - auch für die inzwischen noch dazu gekommenen auch ausländischen Begleiter der Wallfahrt.

Um 17 Uhr erwarteten im Glasdorf Weinfurtner brennende Johannisfeuer-Schalen bei der Kunst-Installation "Die Glücksboten" der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer die Pilger und - ganz im Sinne des heiligen Wolfgang, "Missionar des Ostens" - internationalen Besucher dieses Johannis-Ereignisses.
Die Pilger kommen bei den Glücksboten an. Johannisfeuerschalen brennen. (Foto: Pilger Rudi)

Bürgermeister Hermann Brandl begrüßte die Gäste und freute sich über dieses inhaltreiche Projekt, welches weit in die Region hinaus wirke und die Menschen inspiriere und bereichere. Glasdorfgründer Oskar Weinfurtner würdigte die "beiden Geburtstage": Johannes der Täufer am 24. Juni und Christi Geburt am 24. Dezember. "Die Heilsankündigungen erfüllen sich auf wunderbare Weise im Jahreskreis", so Oskar Weinfurtner. Hildegard Weiler schlug den Bogen von den Kreuzen zur Heilsverheißung, wobei sie betonte, dass wahres Glück nichts zu tun habe mit einem Lottogewinn oder ähnlichem, sondern Glück sei vielmehr eine Zusage dessen, was sich Menschen aus tiefstem Herzen ersehnen und was sie auch verbindet.

Carola Pätzold trug im Duett mit Pilger Rudi Simeth alsdann die "12 Glücksbotschaften" in drei Sprachen vor. Diese Segensverheißungen sollen mittels der ehernen Reiterfiguren und ihrer Pferde über die gesamte Region ausgesprochen werden. "Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!"
Carola Pätzold und Pilger Rudi Simeth tragen die 12 Glücksbotschaften in 3 Sprachen vor.

Nach diesen engagiertem Vortrag führte Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, einige "Gedanken zu Johanni" aus.

In einer mitreißenden Predigt schildert Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg) Johannes den Täufer als zwar "rauhen Gesellen", zugleich aber als wahren Freund des "Bräutigams Jesus Christus", des Heilands. "Johannes möge uns ein Vorbild sein. Es geht nicht nur darum, mitzuleiden, sondern es sei etwas ganz Großartiges, sich auch über das Glück eines anderen von Herzen mitzufreuen, so wie Johannes sich über Jesus, den Christus freut." In der WELT - so Pfarrer Micha Boerschmann - finde so oft und überall ein "Wer-ist-besser-Wettbewerb" statt, ein "Wett-Glänzen":  ich glänze und du stehst im Schatten. Wo viel Licht, da viel Schatten! Bei Johannes dem Täufer ist es genau umgekehrt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh.3,30).

Mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen beendete Pfarrer Micha Boerschmann den Gottesdienst unter freiem Himmel. Das im Hintergrund drohende Arbergewitter hatte sich ohne die Andacht zu stören zurück gezogen, und alle konnten trockenen Hauptes der Einladung  in die nebenstehende  Hirtenhütte aus Glas und Holz zu einem Pilger-Imbiss folgen, welcher vom Ehepaar Petra und Oskar Weinfurtner liebevoll vorbereitet worden war.

Einen herzlichen Dank sprach Oskar Weinfurtner an Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann aus. Dieser sei der Begründer und Inspirator aller hier stattfindenden christlichen Andachten und Begegnungen. So reihe sich auch diese heutige "Geburtstagsfeier" ein in die Tradition vorausgegangener Andachten.

Video der Predigt von Pfarrer Micha Boreschmann HIER


Dunkle Wolken am Himmel: Glückliches Lachen vertreibt das Gewitter. V.l.n.r.: Elke Weber, Carola Pätzold, Asylbewerber aus Syrien, Pilger Rudi lauschen der Predigt von Pfr. Micha Boerschmann.





Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen

Die Pilger sind bei den ehernen Glücksboten im Glasdorf angekommen. Pfarrer i R. Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, begrüßen sich.


Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen


Geführte Pilgerwanderung am Johannistag vom Wolfgangsriegel bei Böbrach nach Arnbruck


Eine Gruppe Wolfgangspilger, darunter zwei Christen aus Erithrea und ein syrischer Christ, machten sich am Johannistag auf den Weg. Pünktilch zum "Angelusgebet" um 12 Uhr ging es vom Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei strahlendem Sommerwetter dem Wolfgangsweg folgend nach Arnbruck. Ein birkenes, geschmücktes Pilgerkreuz wurde während der Wallfahrt abwechselnd getragen.

Die erste Station war die Frath. Hier wurden die Pilger mit einem erfrischenden Getränk begrüßt. Vor dem Weitergang versammelte man sich in der Marienkapelle der Familie Geiger. Frau Geiger legte Zeugnis ab von einer wunderbaren Heilung schwerer Krankheit durch intensives Gebet in der Kapelle. Auch andere Gebets-Erhörungen können in Zusammenhang mit der Frathkapelle bezeugt werden.


In Arnbruck angekommen wurden der Pilgerzug mit Glockengeläut an der Liebfrauenkapelle begrüßt. Pfarrer Josef Gallmeier gestaltete eine Andacht unter dem Themen "Schöpfungslob" und "Frieden auf der Welt".


Entlang der mittelalterlichen Bußkreuze, die eigens für dieses Ereignis von Helfern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang angefertigt und aufgestellt worden sind, führte der Weg durchs Dorf zur Vituskapelle, wo Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann die Geschichte der Vituskapelle. Diese wurde auf Grund eine Wolfgangs-Wallfahrt erbaut. Auch hier: eine wunderbare Heilung durch Gebet.

Am Dorfplatz vor der Kapelle stellte man sich unter Leitung von "Pilger Rudi Simeth" im Kreis auf zu einem Körpergebet, einer "Kreuzmeditation" welche die Eindrücke der Birkenkreuze vertiefend erklärte - auch für die inzwischen noch dazu gekommenen auch ausländischen Begleiter der Wallfahrt.

Um 17 Uhr erwarteten im Glasdorf Weinfurtner brennende Johannisfeuer-Schalen bei der Kunst-Installation "Die Glücksboten" der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer die Pilger und - ganz im Sinne des heiligen Wolfgang, "Missionar des Ostens" - internationalen Besucher dieses Johannis-Ereignisses.

Bürgermeister Hermann Brandl begrüßte die Gäste und freute sich über dieses inhaltreiche Projekt, welches weit in die Region hinaus wirke und die Menschen inspiriere und bereichere. Glasdorfgründer Oskar Weinfurtner würdigte die "beiden Geburtstage": Johannes der Täufer am 24. Juni und Christi Geburt am 24. Dezember. "Die Heilsankündigungen erfüllen sich auf wunderbare Weise im Jahreskreis", so Oskar Weinfurtner. Hildegard Weiler schlug den Bogen von den Kreuzen zur Heilsverheißung, wobei sie betonte, dass wahres Glück nichts zu tun habe mit einem Lottogewinn oder ähnlichem, sondern Glück sei vielmehr eine Zusage dessen, was sich Menschen aus tiefstem Herzen ersehnen und was sie auch verbindet.

Carola Pätzold trug im Duett mit Pilger Rudi Simeth alsdann die "12 Glücksbotschaften" in drei Sprachen vor. Diese Segensverheißungen sollen mittels der ehernen Reiterfiguren und ihrer Pferde über die gesamte Region ausgesprochen werden. "Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!"

Nach diesen engagiertem Vortrag führte Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, einige "Gedanken zu Johanni" aus.

In einer mitreißenden Predigt schildert Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg) Johannes den Täufer als zwar "rauhen Gesellen", zugleich aber als wahren Freund des "Bräutigams Jesus Christus", des Heilands. "Johannes möge uns ein Vorbild sein. Es geht nicht nur darum, mitzuleiden, sondern es sei etwas ganz Großartiges, sich auch über das Glück eines anderen von Herzen mitzufreuen, so wie Johannes sich über Jesus, den Christus freut." In der WELT - so Pfarrer Micha Boerschmann - finde so oft und überall ein "Wer-ist-besser-Wettbewerb" statt, ein "Wett-Glänzen":  ich glänze und du stehst im Schatten. Wo viel Licht, da viel Schatten! Bei Johannes dem Täufer ist es genau umgekehrt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh.3,30).

Mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen beendete Pfarrer Micha Boerschmann den Gottesdienst unter freiem Himmel. Das im Hintergrund drohende Arbergewitter hatte sich ohne die Andacht zu stören zurück gezogen, und alle konnten trockenen Hauptes der Einladung  in die nebenstehende  Hirtenhütte aus Glas und Holz zu einem Pilger-Imbiss folgen, welcher vom Ehepaar Petra und Oskar Weinfurtner liebevoll vorbereitet worden war.

Einen herzlichen Dank sprach Oskar Weinfurtner an Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann aus. Dieser sei der Begründer und Inspirator aller hier stattfindenden christlichen Andachten und Begegnungen. So reihe sich auch diese heutige "Geburtstagsfeier" ein in die Tradition vorausgegangener Andachten.

Video der Predigt von Pfarrer Micha Boreschmann HIER