Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Donnerstag, 4. November 2021

Einladender Engel am Engelweg frisch installiert

 

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber mit Werkzeug am Engelweg Fernsdorf- Ayrhof

 

 

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber liebt den Engelweg. Er ist fest überzeugt, dass ihm immer wieder Engel helfen - und so ist es auch. Der Engelweg ist ihm seit jeher ein Anliegen. Er hat nicht nur damals in Absprache und auf Wunsch der Gemeinde Kollnburg mit der damaligen Bürgermeisterin Josefa Schmid den Weg "erfunden", also gefunden, erstellt, sondern ist stets tatkräftig dabei, wenn es etwas zu reparieren oder aufzufrischen gibt. So ein Weg muss immer mal gewartet werden, denn er ist ein Stück Kulturgut der Region geworden.
 

Den rosa Engel rechts am Boden tauschten Xaver Hagengruber und Künstlerin Dorothea Stuffer aus gegen einen der 3 Engel mit Sternenkranz. Der rosa Engel bedarf einiger Restaurationen und wird wieder einen Platz finden.

 
Xaver Hagengruber mit ganzem Herzen und guter Kraft bei der Sache

"Dieser Engel wirkt einladend" sagt Xaver Hagengruber , "beim nächsten Engelweg muss wieder solch ein Engel am Anfang stehen."
Wir haben aus Baumschutzgründen einen Holz-Stempen neben dem Baum eingeschlagen, auf welchem der Engel befestigt ist. 

Freitag, 7. Mai 2021

Der Engelweg im Bayern-Atlas

Der Engelweg im BayernAtlas

  Ursprünglich hatten wir, das sind die Wolfgangspilgerhelfer/innen, der Wege-Finder Xaver Hagengruber, die ehemalige Bürgermeisterin von Kollnburg, Josefa Schmid (jetzt 1.Bürgermeisterin von Leonberg)  angedacht, den Engelweg nur temporär als Weihnachtsweg vom Michaelistag bis Lichtmess einzurichten. Doch dann kamen immer wieder Wünsche, den Weg doch noch eine Weile so zu erhalten. Wir trösteten mit dem Xaverwort immer wieder neu: "Okay, wir lassen den Weg noch so stehen, bis die Tage wieder länger werden... bis die Tage wieder kürzer werden ... bis die Tage wieder länger werden... bis die Tage wieder kürzer werden ..." Als Xaver und Künstlerin Dorothea Stuffer vor drei Jahren eines schönen Tages tatsächlich die Engelfiguren abzubauen begannen, schlug ihnen eine Welle von BITTE STEHEN LASSEN entgegen, und sie bauten die teilweise abgebauten Engelfiguren wieder auf. Seither erhalten sie den Engelweg durch regelmäßige Wartung und Auffrischung. Die Anwohner sind aktiv mit dran.

Das Vermessungsamt mit seinem regional beauftragten Mitarbeiter und Wege-Erkunder Rudolf Treitinger hat mittlerweile  den Engelweg in den BayernAtlas aufgenommen. Pilger Rudi Simeth hat uns daraus eine Detailaufnahme zugesendet. Danke Pilgerbruder Rudi! 

Pilger Rudi ist am 3.Mai pilgernd ein Stück am Wolfgangsweg und am Engelweg geradelt:

Ortsansicht von Fernsdorf am 3.Mai 2021 - -  Foto: Pilger Rudi Simeth. Hier verläuft der Engelweg nach Ayrhof. Der Xaverhof mit den lebendigen Wolfgangs-Schafen liegt rechts, ca 1 Kilometer  außerhalb vom Dorf, hier nicht im Bild

Liebe Wolfgangspilger-Engel, 

gestern bin ich mit dem E-Bike den Wolfgangsweg und den Engelweg gefahren.

Da wurde mir wieder voll bewusst, was ich bei meiner großen Wolfgangsweg-Pilgertour 2014 geleistet habe, mit meinem über 14 kg schweren Rucksack diese Auf- und Ab Etappen zu wandern – Im Bayerischen Wald waren ja die meisten Höhenmeter.

Ja – und auch was ich bei dieser unvergesslichen und von dir/euch so wunderbar vorgeplanten Pilgerwanderung alles erleben durfte.

Vor allem aber auch, welch tiefes äußeres und inneres Erleben seither mit uns geschehen ist!!!

 Und die dunklen Wolken mit Regen blieben gestern woanders – vom Engelswind weggeblasen!

 Ja – und tiefer Respekt vor den vielen Engelsdarstellungen und den erneuerten Impulsen auf dem Engelweg. Eine Riesenleistung von dir – wie auch auf dem gesamten Wolfgangsweg, der von dir/euch markiert und mit vielen, vielen Blechfiguren ausgeschmückt ist.

Da Energie nicht verloren gehen kann – kommt diese Lebensleistung von euch in irgendeiner Art wieder zu euch zurück!

 Herzensgrüße

 Euer Pilgerbruder Rudi

 

Auch der Einödweg soll laut Rudolf Treitinger in den BayernAtlas eingetragen werden, falls er nicht schon eingetragen ist. Der Wolfgangsweg ist im BayernAtlas schon lange inden bereits markierten Abschnitten verzeichnet. Etliche Wanderkarten, regionale und über-regionale, haben den Wolfgangsweg mit seinem Logo eingezeichnet. 

Logo vom bayrischen Wolfgangsweg, entworfen von Hildegard Weiler
 

So machen wir vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang mit unserem Stab an PilgerhelferInnen immer mal eine gemütliche Tour oder fragen nach, ob Schafe (Wolfgagsweg) Engel (Engelweg) oder Votivtafeln (Einödweg) noch gut erhalten sind. Auch die bereits Kult gewordenen Text-Impulse von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, die vielfach die Wege säumen, werden immer mal erneuert, wenn Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen haben. 

3.Mai 2021: Und die dunklen Wolken mit Regen blieben gestern woanders – vom Engelswind weggeblasen! - - Der Xaverhof liegt außerhalb vom Dorf (rechts)


Sonntag, 15. November 2020

Das Wolfgangslied - vorgetragen von Josefa Schmid

Josefa Schmid und ihr persönliches Wolfgangs-Birkenkreuz


Josefa Schmid, Schirmherrin des Bayerwald-Herzstücks vom Wolfgangsweg, hat bei der Birkenkreuz-Segnung am Wolfgangstag 2020 ein gut 1000 Jahre altes Wolfgangslied vorgetragen. Wir bedanken uns für jedwede Unterstützung unserer Pilgerprojekte! Eines der gesegneten Birkenkreuze befindet sich als Dank nun in Josefa Schmids Privatbesitz. Wir grüßen nach Kollnburg!

Das Wolfgangslied 

1. Sankt Wolfgang, heil'ger Gottesmann,
der Gottes Wort gelehrt.
Der jung und alt für Gott erzog.
Die Sünder hat bekehrt.

Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!
Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!

2. Du guter Hirt im Bayernland,
du Helfer in der Not.
Gesundheit gabst du, Trost im Leid,
der Arme aß dein Brot.

Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!
Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!

3. Du Bischof, deines Standes Zier,
voll Demut, voll von Lieb.
Uns Lebenden den Frieden bring,
die Ruh den Toten gib.

Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!
Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!

4. Sankt Wolfgang, den der Herr erhöht,
weil du als Knecht getreu.
Mach, dass auch uns, wie du getreu,
der Himmel einst erfreu.

Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!
Heiliger Wolfgang, denk an uns,
bitt für uns, verlass uns nicht!  

Josefa Schmid, ehemalige Bürgermeisterin von Kollnburg, trägt das Wolfgagslied vor.





 

Freitag, 23. Oktober 2020

Einladung zu einer Birkenkreuz-Segnung am Kreuzweg zur Wolfgangskapelle

Fünf Mitglieder des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang stellen 33 neue Birkenkreuze für den Kreuzweg zur Wolfgangskapelle zur Verfügung. 

 Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang lädt am kommenden Samstag, den 31. Oktober (Wolfgangstag) um 15 Uhr zu einem Freiluft-Gottesdienst am Einstieg des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei Böbrach zu einer Birkenkreuz-Segnung ein. Fünf Mitglieder des Vereins haben 33 neue Birkenkreuze gezimmert und bereit gestellt. Die Birkenkreuze können mit einem Anliegen, einer Bitte oder einem Dank hinauf zur Wolfgangskapelle getragen werden. Seit mehreren Jahren genießt das Birkenkreuz-"Projekt" mit den mittelalterlich anmutenden naturnahe gestalteten Kreuzen große Beliebtheit bei Pilgern und Wanderern, die - seit der Corona-Pandemie in wahren Pilgerströmen - den wildromantischen Weg hinauf zur Kapelle gehen. 

Der heilige Wolfgang ist der Sage nach vor etwa 1000 Jahren auf seinem Weg nach Böhmen hier durch den Urwald gezogen und hat am Wolfgangsriegel übernachtet. Daher wurde an diesem mystischen Ort vor einigen hundert Jahren die Wolfgangskapelle zunächst aus Holz und später nach dem Vorbild der Falkensteinkirche im Salzkammergut aus Stein erbaut. Von dort aus hat damals der Heilige das sagenumwobene "Hackl" in Richtung Wolfgangsee geworfen, wo heute die berühmte Wallfahrtskirche St. Wolfgang steht. 

Der Gottesdienst wird von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann gestaltet. Anschließend ist ein Aufstieg mit Birkenkreuz zur Kapelle möglich.

Mit dabei: 

+ Susanne Keilhauer, Pilgerführerin und evangelische Vakanzvertreterin Bodenmais aus Zwiesel, 

+ Josefa Schmid, Altbürgermeisterin von Kollnburg und Schirmherrin des Wolfgangsweg-Herzstücks, 

+ Pilger Rudi Simeth, der den Wolfgansweg von der Wolfgangskapelle bis nach St.Wolfgang in      Österreich gegangen ist. 

Der Verein Pilgerweg St. Wolfgang bedankt sich bei Bernhard Bielmeier, Ramersdorf, für das Material für die Birkenkreuze. 

Am 16. Oktober 2018 besuchte der Pilgerbeauftragte  Anton Wintersteller zusammen mit einem Pilgerfreund aus Österreich die Wolfgangskapelle. 




Donnerstag, 6. Februar 2020

Wunderbarer Lichtmess-Gottesdienst bei Regenwetter am Wetterstein

Der Woid-Engel - Blecharbeit von Dorothea Stuffer

Am vergangenem Sonntag, dem 02.02.2020, war Lichtmess. Dieses Fest der Christenheit beruht auf einer sehr alten Tradition und wurde mit einer besinnlichen Feier am Wetterstein vor und in der Marienkapelle der Familie Kraus mittels eines ökumenischen Gottesdienstes gefeiert - -  ein Wunsch von der Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang.
Bürgermeisterin Josefa Schmid begrüßt die fast 30 Teilnehmer/innen des Lichtmess-Gottesdienstes bei der Krauskapelle am Wetterstein. 


Gruppenfoto - Von rechts nach links: Presseautor und Vereinsmitglied Thomas Richwien, Hildegard Weiler (1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang) ,Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pater Joseph,  Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Monika Hilsenbeck mit dem Akkordeon, Künstlerin Dorothea Stuffer (2.Vorsitzende des Pilgervereins), Karla Singer vom Vorstand des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Kapellenbesitzerin Anna Kraus mit blauem Regenschirm und weitere Teilnehmer/innen. Einige Gäste befinden sich wegen des Regenwetters im Innenraum der Kapelle. 


Begrüßung mit Pater Joseph: "Wenn hier schon die Baumschutzengel sind, dann wollen wir doch wegen des Regenwetters dankbar sein, denn diesen lang anhaltenden Regen brauchen die Bäume und der Wald sehr dringend zum Leben."

Künstlerin Monika Hilsenbeck erzeugt eine besinnliche Pilgerstimmung mit ihrer Darstellung des Liedes: "Es ist für uns eine Zeit angekommen". Sie hat für den heutigen Lichtmess-Regentag extra die Verse so umgedichtet, dass die Pilger durch den "weichen Wiesengrund" wandern. SEHR wunderbar!

Monika Hilsenbeck singt mit Hingabe und Inbrunst
Darstellung des HERRN - Lesung aus dem Lukasevangelium, vorgetragen von Josefa Schmid

Lichtmesspredigt von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann.  - HERR, bist Du nur ein Wanderer, der schnell vorbeigeht? Hilf uns doch! Nun, vielleicht trägt Jesus ja gerade unsere Belastungen und Kümmernisse weg... Simeon und Hanna warteten lange, bis sie dann doch noch in hohem Alter den Erlöser trafen, das Kind Jesus im Tempel in den Armen halten durften. Die Stundengebete in den Klöstern: Seit Jahrhunderten ein Harren und Warten in ungebrochener Hoffnung auf Gott - -- -
Ein paar Worte und Dank von Dorothea Stuffer: "Wenn die Idee ein-fällt, kann ich keinen Widerstand leisten und mache mich ans Werk. Dabei kann mich aber auch niemand mehr davon abhalten."
Sie zeigt, wie sie auf der Straße kauernd mit einer einfachen Blechschere das Schwarzblech ausschneidet. 

Das alte Lied: "Wie schön leuchte der Morgenstern", vorgetragen von Josefa Schmid. Karla Singer, Monika Hilsenbeck und Thomas Richwien (nicht am Foto)
Hildegard Weiler hat zu jedem der 8 Baumschutzengel-Impulse, die Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann verfasst hat, eine Fürbitte hinzugefügt. SEHR wunderbar!
Thomas Richwien, Mitglied vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang trägt das Psalmgebet aus Psalm 86 vor. Er ist gleichzeitig Presse Autor. 
Fotos: Schmid/Stuffer 

Video "Es ist für uns eine Zeit angekommen mit Monika Hilsenbeck in der "Mildwinter-Ausgabe", selbst spontan gedichtet:

KLICK HIER

Samstag, 14. Dezember 2019

Die Waldweihnacht am Wetterstein (Teil 2): Spiritualität

Pfarrer Roland Kelber hält eine wunderbare Predigt zu Röm.8.
Danke an Pfarrer Roland Kelber für diese Predigt! Der Inhalt der Predigt bezieht sich auf den Paulustext aus Röm. 8: Nicht nur wir Menschen, alle Kreatur sehnt sich nach dem Paradies, nach der Erlösung und nach der Freiheit der Kinder Gottes. Wir bedanken uns herzlich für die uns zugesendete Textform und freuen, sie hier im Blog mitteilen zu dürfen.

Lassen Sie sich hinführen zu einer hoffnungsvollen Zukunft für alle Kreatur!


 Waldweihnacht 2019 Allersdorf/ Wetterstein

 Röm 8,19-25
Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
(20) Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung;
(21)denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
(22)Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.
(23)Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.
(24)Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?
(25)Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld


Liebe Adventgemeinde, 
Der Apostel Paulus weitet hier den Blick ganz überraschend in seinem Brief an die Römer von den Kindern Gottes auf die ganze Schöpfung.
Wie an wenigen anderen Stellen in der Bibel wird hier deutlich, wie eng das Schicksal der Kinder Gottes und der übrigen Schöpfung verbunden ist. Es ist eine Schicksalsgemeinschaft.
Nie haben wir das stärker empfunden als heute, wo wir die Zusammenhänge so gut erforscht und verstanden haben, wie eng wir abhängig sind als Menschen von unseren Mitgeschöpfen, insbesondere auch vom Wald.
Dass es uns nur gut geht, wenn es dem Wald gut geht.
Die Kinder Gottes und die ganze Schöpfung sind, sagt Paulus, verbunden in einem adventlichen Warten.
Uns, die wir im Wald wohnen, uns liegen die Bäume, der Wald besonders am Herzen, wir sind ihnen besonders verbunden.
Und deshalb ist uns diese Seite des Advent gefühlsmäßig nahe in unserer Zeit, wo der Wald besonders unter der Knechtschaft der Vergänglichkeit leidet: Das Seufzen und Ängsten der Schöpfung bewegt uns.
Es schmerzt uns in unserer Zeit gerade deshalb, weil wir wissen: wir sind als Menschen mit schuldig daran.
Gott hat uns die übrige Schöpfung anvertraut, sie zu bebauen und zu bewahren.
Immer stärker spüren wir, wie sehr wir auf Erlösung angewiesen sind, weil wir uns als Menschen nicht nur gegenseitig das Leben schwer machen, sondern auch schon die übrige Schöpfung unter uns leidet.
Advent heißt: wir sehnen uns nach der Erlösung, nach dem Erlöser, wir sehnen und seufzen ihn sehr dringend herbei.
Das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
Wir, die wir unser Leben Jesus Christus anvertraut haben, sind schon Gottes Kinder. Der Heilige Geist macht uns darin gewiß.
Aber wir sind noch in der Welt mitten in allen Problemen und Sorgen, auch verstrickt in Schuldzusammenhänge.
Nach außen sind wir genauso wie alle Menschen der Vergänglichkeit unterworfen. Manchmal geht es uns äußerlich schlechter als Nichtchristen.
Aber einmal wird es offenbar werden, für alle Welt sichtbar werden, zu welcher Zukunft wir bestimmt sind.
Gott liebt seine ganze Schöpfung, nicht nur uns Menschen.



Pater Joseph, der katholische Ortspfarrer der Gemeinde Kollnburg, spricht stark und fest die  Fürbitten.

Der Kollnburger Ortspfarrer Pater Joseph ruft Gott an, dass er seine Engel schicken möge, um die Alten, Kranken und Sterbenden, die Kinder und die Reisenden, zu segnen und zu beschützen.

Bürgermeisterin Josefa Schmid, Karla Singer vom Wolfgangspilgerverein und Pfarrer Roland Kelber singen spontan "Maria durch ein Dornwald ging":






Pilger Rudi Simeth erklärt, dass der Wald nicht nur Brennholz und Bauholz ist. Er beschreibt den Ahorn, der in alten Bräuchen als fröhlich machender Baum gilt, unter dessen Blätterdach man fröhlich werde. Dann trägt er noch ein uriges Waldler-Gtanzl vor:

 https://www.youtube.com/watch?v=hjZaTRxrliw

Und abrunden wird Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann den Abend, indem er ganz persönlich zu Anna Kraus spricht, die viele Jahre lang die Christuskirche geputzt hat. Das Christushaupt über der Tür zur Kapelle stammt vom Dachboden des evangelischen Viechtacher Pfarrhauses! An Hildegards Mine könnt Ihr erkennen, wie toll der Altpfarrer geredet hat:

Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Autor der 8 Baumschutzengel-Impulse spricht ein paar gute Worte an die Kapellenbesitzerin Anna Kraus 
Auch Hildegard Weiler hört gerne zu. 

Einleitende Worte der Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid. Mit im Bild auch Pilgerhelfer Xaver Hagengruber (Mitte mit Mütze) , Karla Singer  (Mitte) und  Autor Thomas Richwien (ganz rechts) ,  sie sind sind Vereinsmitglieder, sowie Künstlerin Dorothea Stuffer, fotografierend (mit Rucksack). Foto: Pilger Rudi 

Bürgermeisterin Josefa Schmid. Schirmherrin vom Herzstück des Bayerwald-Wolfgangsweges und Künstlerin Dorothea Stuffer

Wir Wolfgangspilger wünschen der wirklich spirituellen Bürgermeisterin Josefa Schmid viel Erfolg bei der bevorstehenden Wahl! Dies ist das achte Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kollnburg und dem Wolfgangspilgerverein, was Josefa Schmid angeregt und gefördert hat. DANK an dieser Stelle! 

Mittwoch, 4. Dezember 2019

8 Baumschutzengel am Wetterstein - Heute: "Die Wurzeln pflegen"

Baumschutzengel "Die Wurzeln pflegen"


In dieser ganz besonderen Zeit befinden sich bei der Krauskapelle am Wetterstein 8 lebensgroße Baumschutzengel aus bemaltem Blech der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kollnburg, Bürgermeisterin und Wolfgangsweg-Schirmherrin Josefa Schmid, die den Gedanken für eine Waldweihnacht vor Ort( 11.Dezember, 15.30 Uhr) ins leben gerufen hat, und dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang mit dessen Vorsitzenden Hildegard Weiler und den treuen Pilgerhelfern.

Insgesamt sind es 8 Engelfiguren mit 8 Impulsen. Wenn man die Zahl 8 umkippt, ist es das Unendlichzeichen.

 Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann hat für jeden Engel je einen Impuls geschrieben, die wir im Laufe des Monats Dezember hier gerne vorstellen möchten.

 

DIE WURZELN PFLEGEN
Engel sind tiefgründig.
Sie weisen hin auf den Ursprung allen Lebens.
"Die Wurzeln pflegen“ heißt auch, sich mit Gott, dem Ursprung allen Lebens, zu verbinden. 

Samstag, 23. November 2019

Ereignisse um den Wetterstein: Traumhafte Pilgerwanderung mit Pilger Rudi Simeth

fröhliche und freundliche Schlittenfahrer am Wetterstein - Foto: Pilger Rudi Simeth
Liebe Pilgerfreunde

 Immer noch sehr erfüllt bin ich nach wie vor von der traumhaft schönen Wanderung zum Hirschenstein.
Dies war an dem Tag, als ihr Wolfgangspilger(innen) die Baumschutzengel bei der Krauskapelle so gelungen aufgestellt habt.

Das alle, die es sehen wollen – zumindest mit Bildern, Text und Musik annähernd erspüren können, wie Pilger Rudi Simeth an diesem Tag dem Licht und der Sonne entgegen gegangen ist, schickt er euch hier einen Link zu dem Bilderalbum*:





Die Musik ist von www.vuimera.de mit dem passenden Titel: „Himmelslichter“



Hinweis von Pilger Rudi:

Der Wanderweg mit 14 km und ohne Einkehrmöglichkeit ist eher nur für geübte Wanderer.

Wenn eine Möglichkeit gäbe, dass wir von Wetterstein über Ödwies und Hirschenstein nach Achslach hinuntergehen, wär dies auch eine Option. Dann wären es 2 km weniger und wir könnten am Schluss einkehren.
Dazu wär aber dann ein Fahrdienst notwendig.
Wenn Anfang Dezember schon Schnee liegt, könnte ich dazu jederzeit Schneeschuhe ausleihen….
Viele Ideen, die erst „zeitig werd´n müss´n“ wie der „Wäldler“ zum reif Werden sagt J

Liebe sonnige Grüße

Euer Pilger Rudi

origineller Platz für vergangene Wahlwerbung von Bürgermeisterin Josefa Schmid - Foto: Rudi Simeth



Bürgermeisterin Josefa Schmid ist Ideengeberin der Waldweihnacht am 11.Dezember bei der Krauskapelle, Wettersteein 30. Künstlerin Dorothea Stuffer hat die Inspiration der 8 Baumschutzengel und deren Umsetzung in Blech und Pilger Rudi Simeth findet Lebensliniern um den Wetterstein in einer Pilgerwanderung. Impulse zu den acht Baumschutzengeln von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann sind in Bearbeitung.

 

Freitag, 15. November 2019

Baumschutzengel laden zur Waldweihnacht ein


Baumschutzengel laden zur Waldweihnacht ein

Gruppenfoto mit
Chintha Angele, Kapellenbesitzerin Kraus, Xaver Hagengruber, Karla Singer, Dorothea Stuffer, Rudi Simeth, Hildegard Weiler, Josefa Schmid
Vor dem Aufbau - - Foto: Karla Singer - - VIELEN DANK!

Am vergangenen Donnerstag, den 14. November, trafen sich bei strahlendem Vorwinterwetter 8 Wolfgangspilger/innen zum Aufbau von den 8 Baumschutzengeln.

Ort des Geschehens: Die Kapelle der Familie Kraus, eine liebevoll gestaltete Marienkapelle, gelegen in einer romantischen Hanglagen-Waldlichtung in Wetterstein. Erbaut wurde dieses hölzerne Kleinod in engagierter Handarbeit im Jahr 1998. Seither haben dort viele Heiligenfiguren, Kerzen, Bilder den Kapellenraum bezogen und auch Andachten stattgefunden.

Die 8 Baumschutzengel ( Die Zahl Acht ist umgekippt als "unendlich" zu lesen) laden nun zu einer Waldweihnacht am 11.Dezember um 15.30 Uhr ein. Verbunden wird die Andacht mit einer kleinen Laternenwanderung durch das etwa 200 Meter lange Waldstück (Waldweg) vor dem Kraus-Anwesen. Parkmöglichkeiten gibt es am Wegrand vor dem Waldstück oder direkt bei der Krauskapelle.

Friedliche Haustiere und eine adventlich geschmückte Kapelle werden die Andachtbesucher erwarten. Der ökumenische Gottesdienst wird von Pater Joseph und Pfarrer Roland Kelber geleitet. Dazu gibt es noch einige waidlerische Advent-Lied-Schmankerl mit Karla Singer vom Wolfgangspilgerverein, Bürgermeisterin Josefa Schmid, welcher diese Waldweihnacht schon lange auf dem Herzen liegt, und Pilger Rudi Simeth, der sogar eigens eine etwa 14 Kilometer lange Winter-Rundwanderung für Interessierte anbieten möchte.

Nach seiner Rundwanderung hat Pilger Rudi unter anderem noch dieses Foto aufgenommen. VIELEN DANK!

Aufbau "Woid-Engel"
Pilger Rudi aus Weiding/Oberpfalz und Bürgermeisterin Josefa Schmid kommen vorbei.
Friedliche Haustiere am Kraus-Anwesen - - Es gibt vor Ort:  2 brave Hunde,  8 liebe Katzen,  2 zahme Ziegen und 3 zahme Pferde – und das mitten im Wald! 
Engel "Zukunft"
Baumschutzengel "Warten"
Bewährtes Kreativteam: Künstlerin Dorothea Stuffer und Pilgerhelfer Xaver Hagengrube: "Leben in den Wäldern"


Montag, 27. Mai 2019

Stimmungsvolle Andacht im Mai





Eine junge Mutter kommt mit ihren beiden Kindern quer über die Wiesen zur "Andacht-im-Mai" zur historischen Holzkapelle in Hochstraß.




Erste Andacht-Teilnehmer haben sich bereits eingefunden.

Pilger Rudi Simeth ist eigens aus Weiding/Oberpfalz angereist. Er hat seine Veeh-Harfe mitgebracht, dazu einen kleinen Tisch, Notenblätter, Liedtexte und ein Windlicht.
Die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid begrüßt die Andacht-Teilnehmer/innen (35 Leute).

Die Bürgermeisterin übergibt das Wort an Dorothea Stuffer. Als Schöpferin des temporären "Einödweges" erzählt von "Sinn, Ziel und Tiefe des Einödweges" und bedankt sich bei allen, die geholfen haben, den Einödweg und die heutige Andacht zu realisieren.
Veeh-Harfe stimmen, erstes gemeinsames Lied anstimmen: "Wie lieblich ist der Maien" von Paul Gerhard.
Schirmherrin vom Bayerwald-Wolfgangsweg und Bürgermeisteri Josefa Schmid trägt die Bibellesung aus Lukas 1 vor. Die Predigt von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann über das Ja der Maria ist sehr wunderbar und tief. Es folgen die Fürbitten, vorgetragen von Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang, den sie mit Dorothea Stuffer vor nunmehr über 15 Jahren zur Wiederentdeckung der Spuren des heiligen Wolfgang auf dessen Wegen zwischen Regensburg und Tschechien gegründet hat. Ein alter Handelsweg läuft übrigens hier bei der Gudatkapelle vorbei, weiß Pilger Rudi zu berichten. 

Beim Vortrag von liebevollen Marienliedern singen die älteren Andacht-Teilnehmer/innen auswendig mit. 
Mit ihrem dreistimmigen Gesang haben das Trio aus Josefa Schmid, Karla Singer und Rudi Simeth einen wertvollen Beitrag zur "Andacht-im-Mai" geleistet. 
Einige Personen lassen sich gerne vor der farbenfrohen Figurengruppe fotografieren. Hier: Pilgerhelfer Xaver Hagengruber und Engel reichen sich die Hand. 
Nachdem vom Glockentürmchen vom Greanfeller (Anton-Mader-Anwesen, liegt gegenüber) ein heller Glockenton zur Vesper verklungen ist, machen sich die Andacht-Teilnehmer auf den Heimweg. Hier: das Ehepaar Mader mit Traktor.