Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Dienstag, 10. Februar 2026

Hinauf zur Wolfgangskapelle: Blechtiere unterwegs

 

Auf dem Kreuzweg zur Wolfgangskapelle 

begegnet uns eine Herde Blechtiere 

 



Entspannt stehen oder sitzen die Tiere im Hochwald 

Der Ziegenhirt 

Pferde, Alpakas, Schafe friedlich zusammen 

Zwei Winter unbeschadet in freier Natur 

Kletterschaf über Stock und Stein 

Kreuzwegstation 

Der Erzengel Michael wacht über die Szene und übers Land 

Begegnung 

Samstag, 31. Januar 2026

Eine herrliche Winterwanderung mit Pilger Rudi und Paul - und Vorschau fürs Heilsame Wanderjahr 2026

Pilger Rudi Simeth blickt nach vorn - Heilsame Wanderungen fürs Jahr 2026 

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

 

kommenden Sonntag - also morgen - ist Lichtmess, der Tag ist abends wieder um eine Stunde länger. Früher war dies auch ein bedeutender Tag für die kommende Jahressaison.

Unsere Ideen vor zu den "Heilsamen Wanderungen 2026 * HEIMAT spüren - grenzenlos unterwegs SEIN" liegen bereits vor.

 Wir verbinden die Heimat von Paul und mir symbolisch und lassen uns grenzenlos ein auf die Natur beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze in unserem wunderschönen Waldgebirge.

Beigefügt das "Plakat" zu den Wanderungen. Da Bilder mehr als tausend Worte sagen auch noch eine bearbeitete Kartenübersicht unserer Wanderungen.

Zusätzlich die "Highlights" einer wunderschönen Winterwanderung mit Schneeschuhen zum fast unter Eis und Schnee versteckten Sollerbachfall, dem Kl. Arbersee, Einkehr im gastlichen Berghotel Mooshütte und abwärts über den Triftsteig.

 Es freut mich, wenn ich mit diesen Bildern die Lust auf Winterwanderungen wecken kann.

Vor allem aber auch die Vorfreude auf unsere Heilsamen Wanderungen ab Frühlingsanfang

 

Mit herzliche Wandergrüßen

 

Rudi Simeth, Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam-Stachesried

 Mail: waldaugen@t-online.de     Tel:   0173 5947879

 
Pilger Rudi und Paul bei ihrer Schneeschuh-Wanderung zum Kleinen Arbersee

Die Mooshütte - Station zur Einkehr 








Donnerstag, 29. Januar 2026

Letzte freie Plätze | Pilgerreise nach Santiago de Compostela - Frühjahr 2026

 Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

bei unserer Frühjahrs-Spanien-Pilgerreise Ankommen in Santiago und weiter bis ans Ende der Welt  vom 26.04.–09.05.2026 

sind derzeit noch wenige Plätze frei. – Die Anmeldefrist endet am 10.02.2026

➡️ Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Information an interessierte Pilgerinnen und Pilger in Ihrem Umfeld weitergeben
– herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf unserer Homepage: 
https://jakobusfreunde-paderborn.com/pilgerreise-im-april-mai-nach-spanien/

Für Rückfragen stehen Ihnen unser Pilgerführer Ulrich Kryn (u.kryn@t-online.de), Frau Karin Fischer im Pilgerbüro Paderborn (info@jakobusfreunde-paderborn.com) sowie ich gerne zur Verfügung.

Herzliche Pilgergrüße
und allzeit Buen Camino,
Adriana González
 
Adriana González
Organisation von Spanien-Gruppenpilgerreisen
Freundeskreis der Jakobuspilger
Busdorfmauer 33 - 33098 Paderborn - Tel.: 05251/5068677
privat: Tel.: +49 (0) 214 202 8815 - Mobil: +4915119154454
 

Mittwoch, 21. Januar 2026

Winterwanderung zur Wolfgangskapelle - Impressionen

Eine verschneite Wolfgangskapelle erwartete die Wandergruppe um Hans Wührer - Fotos: Pilger Rudi Simeth  

  Winterwanderung zur Wolfgangskapelle

 Am Mittwoch, 14. Januar, ludt die Tourist-Information Drachselsried mit Natur- und Landschaftsführer Hans Wührer zu einer geführten Winterwanderung durch die stille Winterlandschaft des Zellertals ein. 

Die rund sechseinhalb Kilometer lange Tour führte über die Platte zur idyllisch gelegenen Wolfgangskapelle bei Böbrach. Der Weg verlief durch verschneite Wälder und bot immer wieder schöne Ausblicke auf die winterliche Mittelgebirgslandschaft. Mit etwa 230 Höhenmetern ist die Wanderung gut machbar und dauert rund drei Stunden. 

Im Anschluss gab es eine gemütliche Einkehrmöglichkeit im Gutsgasthof Frath. 

Wegen der aktuellen Schneelage wurde die Wanderung als Schneeschuh-Tour durchgeführt. 

Unser hochgeschätzter Pilgerbruder Rudi Simeth war dabei und hat uns einige Bildimpressionen zukommen lassen. Wir sagen herzlichen Dank!

Die Wanderung bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Mittelgebirgslandschaft 

Pilger Rudi: 

Letzte Woche erlebte ich ein wunderbares Ereignis. Ich war ich mit Wanderführer Hans Wührer und einer harmonischen Gruppe aus Drachselsried von Frath mit Schneeschuhen zur Wolfgangskapelle unterwegs. Viele wertvolle Erinnerungen und unsere wertvolle Pilgerfreundschaft sind da wieder wie Sterne am Himmel durch meinen Kopf gewandert.

Gutsgasthof Frath 

" 'S Jagakreuz" 

 
Das Innere der Wolfgangskapelle mit weihnachtlichem Schmuck 

Am Fuß des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle laden Pilgerkreuze aus Erlenholz ein. 

Schutzmantelmadonna, dezent restauriert von Künstler Franz Berg  

Freitag, 16. Januar 2026

Heilsame Wanderungen 2026: "Grenzenlos unterwegs sein" mit Pilgerführer Rudi Simeth

Ein Bild vom Weltkulturerbe Salzstadel und der Steinernen Brücke in Regensburg mit Weihnachts- und Neujahrsgrüßen in tschechischer Sprache 


Heilsame Wanderungen 2026

HEIMAT spüren - grenzenlos unterwegs SEIN

 

Traditionell starten wir am Sonntag um Frühlingsanfang

Termine:

Sonntag, 22. März

Sonntag, 12. und 26. April

Samstag, 9. Mai (vor Muttertag)

Sonntag, 24. Mai (Pfingstso)

Im Juni Pause wegen vieler anderer persönlicher Termine.

Sonntag, 12. und 26. Juli

 

Wir werden im bunten Reigen bisheriger Themen unsere wunderschöne Waldheimat beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze noch mehr mit allen Sinnen erspüren.

Auch nach Wanderfreund Josef Altmanns Motto hin- und herüber der Grenz.

Zwischen Waidhaus im Nordwesten und dem Gr. Falkenstein im Südosten jeweils im grenznahen Raum zu

Quellen, Seen, Baum-, Kultur- und Naturdenkmälern unterwegs sein.

Dadurch immer mehr auch unsere inneren Quellen und unsere innere Heimat erspüren.

Wie gewohnt mit den tiefgründigen Impulsen von Paul Zetzlmann, sowie Atem- und QiGong-Übungen.

Natürlich auch mit heimatkundlichen Beiträgen.

 Gerne greifen wir dazu auch Ideen von euch auf und/oder Wünsche zu einer Wiederholung einer ganz besonderen Wanderung, die schon länger zurückliegt.

 Jetzt wünsche ich euch neben einem guten neuen Jahr auch stille Momente für euch ganz persönlich, in denen ihr ganz tief in euch und eure "innere Heimat" spüren könnt. Viel Kraft und Gesundheit daraus schöpfend im neuen Jahr und immer wieder mal tiefes Eintauchen in die heilsame Natur. Sei´s allein, in trauter Zweisamkeit oder einer harmonischen Gruppe.

 Da wir gerne in Bayern UND Böhmen unterwegs sind auch noch ein Weihnachts- und Neujahrsgruß meines ehemaligen Chefs in besonders gelungener Kombination - siehe obiges Foto.

 In diesem Sinne auch im Namen von Edeltraud

 Herzliche Grüße

 

Rudi Simeth Schloßstr. 12, 93458 Eschlkam

 Tel:   0173 5947879


 

Dienstag, 13. Januar 2026

Lass es geschehen - Kindergottesdienst und Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach

Eine Schar Kinder zieht in den Gemeinderaum 

Lass es geschehen!

Kindergottesdienst und Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach 

"Zachäus, der Mann auf dem Baum"


Eine zahlreiche Kinderschar mit ihren Eltern und Großeltern hat sich am vergangenen 1. Sonntag nach Epiphanias in der Christuskirche zum Kindergottesdienst eingetroffen. Mit der Kindergottesdienstkerze zogen die Kleinen zusammen mit dem Kindergottesdienst-Team hinüber in den Gemeinderaum. Ein spannendes Thema zum Hören, Erleben und Basteln war angesagt: "Zachäus, der Mann auf dem Baum."

Wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat

Die Kirchengemeinde durfte währenddessen die Predigt von Pfarrer Roland Kelber hören und war auch zum Abendmahl eingeladen. In der Predigt stand Jesu Taufe am Jordan durch Johannes den Täufer im Fokus.

Der Altar ist noch weihnachtlich festlich geschmückt

"Lass es geschehen", sagte damals Jesus zu Johannes, der nicht verstehen konnte, wie der Retter der Welt, der doch ohne Sünde war, zu ihm zur Taufe kam. Auch wir können nicht alles verstehen, was Gott vorhat", erklärte der Geistliche.  Alle ohne Ausnahme, die im Dienst Gottes stünden, Pfarrer, Diakone, Kirchenvorstehende und viele mehr stünden keineswegs über den anderen Menschen und bedürften der Erlösung. Jesus hab sich nicht über die Menschen stellen wollen, sondern habe die Taufe des Johannes zur Vergebung der Sünden, diese Salbung, die uns mit Gott verbindet, auf sich genommen. Er habe den ihm zugestellten Auftrag, die Vollmacht, die Bürde, den Leidensweg auf sich geladen, um damit den Himmel für die Menschen wieder zu öffnen. "Man stelle sich das vor, wie eine Deckung eines ungedeckten Schecks, die Übernahme der Erlösung der Welt!"

Der Dreieinige Gott

In diesem Geschehen am Jordan habe Gott sich zum ersten Mal als Dreifaltiger Gott gezeigt, Vater, Sohn, Heiliger Geist. Die Taube sei am Himmel erschienen und sprach: Siehe, das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe." Damit stelle sich uns ein weiteres Glaubens-Rätsel, welches wir mit unserem Intellekt nicht erklären können: 1+1+1=1.

 "Mit unserem menschlichen Verstand können wir oft die Bibel nicht verstehen, sondern wir sollen vielmehr durch die Bibel unser Denken korrigieren lassen."

Zuhören, erleben und Basteln im Gemeinderaum 

Mit hübschen verzierten Bäumen aus Tonpapier, in welchen Zachäus als Figur sitzt, kamen die Kinder fröhlich in den Kirchenraum zurück.

Die Orgel spielte Petra Schneider-Grössl. Pfarrer Roland Kelber begleitete das Eingangslied "Siehe, ich mache alles neu" mit der Gitarre. 
 

Montag, 12. Januar 2026

Winterwanderung zur Wolfgangskapelle

Verschneite Wolfgangskapelle 

 Winterwanderung zur Wolfgangskapelle

 Am Mittwoch, 14. Januar, lädt die Tourist-Information Drachselsried mit Natur- und Landschaftsführer Hans zu einer geführten Winterwanderung durch die stille Winterlandschaft des Zellertals ein. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Tourist-Information, von dort werden Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt Frath gebildet. 

Die rund sechseinhalb Kilometer lange Tour führt über die Platte zur idyllisch gelegenen Wolfgangskapelle bei Böbrach. Der Weg verläuft durch verschneite Wälder und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die winterliche Mittelgebirgslandschaft. Mit etwa 230 Höhenmetern ist die Wanderung gut machbar und dauert rund drei Stunden. 

Im Anschluss besteht eine gemütliche Einkehrmöglichkeit im Gutsgasthof. Die Teilnahme ist für Gäste mit ZellertalCard sowie Einheimische aus Drachselsried und Arnbruck kostenlos, sonst beträgt der Unkostenbeitrag fünf Euro. 

Anmeldung bis zum Vortag untr Tel. 09945/905033 oder tourist@drachselsried.de 

Bei entsprechender Schneelage wird die Wanderung als Schneeschuh-Tour durchgeführt. 

Freitag, 2. Januar 2026

Neujahrsgrüße und Weihnachtskonzert

 Viele gute Wünsche zum Neuen Jahr 2026,

gute, behütete Wege,
und viele schöne Klänge
wünscht das Team der Viechtacher Blockflöten-Chortage
Doris, Elke und Jaromir
und der Vorstand des Blockflötenorchesters Chorus Flautorum

Gleichzeitig laden wir herzlich ein zu unserem
Weihnachtskonzert am Sonntag, 04. Januar 2026 um 17 Uhr
im kath. Pfarrsaal Viechtach

Programm:
Christoph Willibald Gluck Hoch tut euch auf, ihr Tore der Welt
(1714-1787)
Chorus Flautorum
Michael Altenburg Hosianna dem Sohn David
(1584-1640)
Chorus Flautorum
Jan Pieterzoon Sweelinck Gaude et laetare
(1562-1621)
Chorus Flautorum
Johann Walter Josef, lieber Josef mein
(1496-1570)
Chorus Flautorum
Eberhard Werdin Der Weg nach Bethlehem
(1911-1991)
Musica Vitana und Sprecher
James Carey A Christmas Suite
(1988)
Chorus Flautorum
A Christmas World Weihnachtslieder aus aller Welt
Chorus Flautorum
Gemeinsames Lied
EG 44
O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit.
O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit.
O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre!
Freue, freue dich, o Christenheit.


Eintritt frei
Für freiwillige Gaben zugunsten der Chorus-Flautorum-Arbeit
wird herzlich gedankt
Veranstalter:
Kath. Pfarrei St. Augustinus Viechtach
Kontakt:
Blockflötenorchester Chorus Flautorum Viechtach e. V.
www.chorus-flautorum.de



* * * * *
Herzliche Einladung,
bei den Viechtacher Blockflöten-Chortagen
mit uns zusammen zu spielen.
Der nächste VBC findet am 07. Februar 2026
in der Stadthalle Viechtach statt.


Freitag, 26. Dezember 2025

Genau du bist gemeint! Christvesper in der Christuskirche Viechtach

Krippenspiel in der Christuskirche 

Ein strahlendes Highlight im Zuge des Jubiläums 75 Jahre Christuskirche 2025 war die Christvesper am Heiligabend mit Krippenspiel.


"Uns hat heute die große Lichtertanne den Weg hierher geführt. Damals hat der Stern von Bethlehem den Weg gewiesen", begrüßte Pfarrer Roland Kelber die Weihnachtsgemeinde in der bis auf den letzten Platz voll besetzten Christuskirche. "Stern über Bethlehem zeig uns den Weg" wurde nun an der Orgel angestimmt von Paula Kucerova. Pfarrer Kelber trug die Propheten der Ankündigung Christi Geburt vor und die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium.

 Diese Weihnachtsgeschichte wurde nun sichtbar lebendig durch das von Iris Marchl inszenierte Krippenspiel, musikalisch-technisch unterlegt von Bernhard Marchl. Markenzeichen der Theater- und Religionspädagogin Iris Marchl ist, dass sie die Handlung ihrer Stücke zusammen mit den Krippenspielkindern entwickelt.


Eine lebendige Weihnachtsgeschichte mit sprechenden Tieren und einem freundlichen Gastwirt

Es begann diesmal damit, das Ochs und Esel im Dialog waren. Dazu kamen nach und nach ein Bauer und Gastwirt, Engel schwebten dazwischen, Maria und Josef traten in die Szene, ein Hirte, Schafe und die Könige. Zu erwähnen ist hier beispielsweise, dass der Gastwirt nicht wie in gewohnter Weise zu Maria und Josef schroff und abweisend dargestellt wurde, sondern freundlich:  "Leider ist hier alles voll belegt. Ich kann euch aber gerne einen Platz im Stall anbieten. Ich bringe euch gleich was zum Essen rüber." Ochs und Esel waren zunächst skeptisch ob der beiden Gäste. Doch sie ließen mit sich reden und stellten bald fest, dass der Stall durch die Anwesenheit der Neuankömmlinge spürbar wärmer wurde.

Schafe auf dem Weg zum Stall von Bethlehem 

Pfarrer Roland Kelber liest die Weihnachtsbotschaft und predigt über die Inhalte des Krippenspiels 


Die Fragen des Hirten und ihre Bedeutung 

Die tieferen Aussagen des Krippenspiels griff auch diesmal Pfarrer Kelber seiner Weihnachtspredigt auf.
"Genau Dich meint Gott, hatte der Engel zum einfachen Hirten gesagt. Warum bin gerade ich eingeladen zu Jesus? Genau Dich meint Gott, auch wenn du nur ein normaler Mensch bist, müde erschöpft überarbeitet, mit Fehlern behaftet." Gott, Herr und Schöpfer des Universums, interessiere sich für jeden ganz persönlich. "Und was wird aus meinen Schafen?" hatte der Hirt gefragt. Die Schafe, erläutete der Pfarrer, könnten auch stehen für die vielen Aufgaben. Diese sollten uns jedoch nicht davon abhalten zu Jesus zu gehen. "Was soll ich dem Kind schenken?" hatte der Hirt gefragt. Gott möchte dich überreich beschenken! 

Engel kommen zum Hirten 

Neugierig auf Gott werden 


So mache Gott uns neugierig ihn näher kennen zu lernen in Jesus. Die Könige wurden durch einen Stern aufmerksam auf Jesus. Schon damals hätten die Menschen den Sternenhimmel betrachtet und gefragt, was wohl dahinter stehe. Persönlich Gott kennengelernt hätten die Menschen aber erst durch Jesus.
Gott habe viele Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Die ganz reale Welt, sogar das Internet, könne Jesus als Mensch, als ein Du, als lebendiges und sprechendes Gegenüber erschließen. So könnte Jesus zum großen Navi auf dem Lebensweg werden.  "Bitte ihn in dein Lebenshaus hinein!"  Ochs und Esel, die zu Beginn misstrauisch waren, haben gemerkt, dass es wärmer im Stall wurde, wenn sie  enger mit Maria und Josef und dem Kindlein zusammen rücken. "Wie kann ich Gemeinschaft schaffen ohne mich zu bekriegen? Das schafft Jesus! Was dieses Kind alles schafft!"

Maria und Josef

 Die bereichernde und Sinn erfüllte Christvesper endete mit einem Dank an Iris und Bernhard Marchl und an alle Helferinnen. 

Nach dem Segen und dem Stille Nacht ging die Gemeinschaft der Gläubigen in die Weihnacht hinaus.

 Um 22 Uhr folgte die Christmette mit heiligem Abendmahl.

Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es morgens einen Festgottesdienst mit heiligem Abendmahl und mit dem Posaunenchor. 



Die Handlung der Krippenspiels zusammengefasst:


Im Krippenspiel geht es darum, dass Ochse und Esel zunächst keinen Platz im Stall einräumen wollen. Nicht für Maria und Josef nebst Jesus, nicht für die Schafe oder für sonst wen. Sie erfahren jedoch, dass es wärmer wird, wenn sie teilen, sowohl den Platz im Stall, als auch den Freiraum in ihrem Herzen. Sie erfahren auch, dass das Kindlein ein ganz besonderes Kind ist, mit besonderer Ausstrahlung.
Zudem geht es um Königinnen, die erkennen, dass die moderne Technik versagen kann und sie sich auf den Stern verlassen müssen, der sie zum neuen König bringt. Dieser ist nicht, wie erwartet, in einem Schloss, sondern in einem Stall und doch weitaus bedeutender als ein weltlicher König. Dieser Heiland lädt alle ein, ob reich oder arm. Und so ist der Hirte zuerst verwundert, dass er in seiner Armut gemeint ist, dass er zum Heiland eingeladen ist! Aber er macht sich froh auf den Weg. Er folgt den anmutigen, sanften Engeln, die ihm die frohe Botschaft klar übermitteln. Beim Stall findet er auch seine Schafe wieder, die bereits bei Jesus sind. Diese haben sich kurz zuvor, keck und süß auf den Weg gemacht. Josef, der auf dem beschwerlichen Weg zum Stall immer wieder Maria hatte aufmuntern wollen, und die liebevolle Maria freuen sich über alle Gäste im Stall.

Iris Marchl



Sonntag, 21. Dezember 2025

Maria war nicht der Typ für eine heutige Casting-Show - Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfr. Claudia Sommerauer


 Am 4. Advent hielt in der Christuskirche Viechtach Pfarrerin Claudia Sommerauer den Gottesdienst. 



Schon der Name Sommerauer macht neugierig. Pfarrer Sommerauer, besonders bei den Älteren bekannt mit seinem "Wort zum Sonntag" im Fernsehen, war ihr Schwiegervater.

Claudia Sommerauer, Fachtherapeutin für Psychotherapie und Heilpraktikerin, war 20 Jahre Krankenhauspfarrerin an der Uniklinik in Großhadern und hat seit 14 Jahren in München und hier im Bayrischen Wald in Tafertsried/Gotteszell eine psychotherapeutische Praxis . Dort behandelt und begleitet sie Erwachsene und Kinder. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Frauen, Kinder, Familien, die durch Schwangerschaft und/oder Geburt belastet oder traumatisiert sind.

In ihrer Predigt - bezugnehmend auf den Lobgesang der Maria aus dem Lukasevengelium - richtet die Seelsorgerin den Fokus zunächst auf Maria.

Maria war eine ganz einfache junge Frau 

Eine junge Frau aus Nazareth, die überhaupt nicht herausragte gegenüber den anderen. Nichts besonderes habe sie geleistet, sie sei nicht außergewöhnlich klug oder fromm oder schön oder reich. gewesen. Und doch habe sie erlebt: Gott hat Großes an ihr getan. Und so habe sie ihr geradezu revolutionäres Lied von der von Gott angesehen, erhobenen "niedrigen Magd" gesungen.

In den vielen Bildern werde Maria gern dargestellt als die sanftmütige junge Mutter, ganz und gar auf das Kind ausgerichtet. Ihr Lied dagegen komme selbstbewusst daher: Gott erhebt die Niedrigen!

In unserer christlichen Tradition spiele Maria als die „Gottesmutter“ oder auch „Gottesgebärerin“ eine große Rolle. 
"Viele Mütter der Welt identifizieren sich mit ihr, die unter so schwierigen Umständen gebären muss und ihr Kind schützen will. Eine Mutter, die irritiert ist über den Jugendlichen, der im Tempel lehrt.
Die um den Sohn ringt, wenn sie mit seinen Geschwistern vor der Türe steht und erduldet, wie Jesus ihr eine Abfuhr erteilt. Die bis zuletzt bei ihm bleibt und auch unter dem Kreuz mitleiden wird. Die Pietá, Maria mit dem toten Sohn im Arm, sie ist weltweit und durch die Jahrhunderte ein Sinnbild mütterlicher Liebe."



In der Weihnachtsgeschichte kommen keine Erfolgstypen vor 

Die Predigerin schlägt nun den Bogen weiter zu all den Personen, die in der Weihnachtsgeschichte präsent sind. Es sei wahrhaftig keine Elitetruppe gewesen, die hier versammelt war! Bei jeder Castingshow wären sie wohl durchgefallen. Josef –  in der Geschichte eher als Randfigur angesehen, sei nicht gerade der Gewinnertyp gewesen, ebenso die Hirten, Menschen, die um ihre tägliche Existenz ringen mussten.

Hier zog Claudia Sommerauer eine Parallele zu Menschen aus unserem Alltagsleben, Erfolglose, Arbeitslose, Ausgegrenzte. "Keine Lichtgestalten der Kino Glamour Glitzerwelt!" Sie und gerade sie würden von dem liebenden Gott angesehen und erhoben. Und all die Reichen, die Gewinner und Erfolgreichen? Auch sie seien nicht ausgeschlossen, wenn sie nur ihr Augenmerk auf  Gott als ihren Helfer richteten. 

In der Geschichte des Christentums setze sich, so die Pfarrerin, die Reihe der nicht perfekten Auserwählten Gottes fort. Petrus, der Jesus aus Angst verleugnet habe, wurde einer der führenden Apostel. Maria Magdalena mit ihrer zweifelhaften Vergangenheit sei wegen ihrer Glaubenstreue in aller Welt und durch die Jahrhunderte in Erinnerung geblieben. Paulus, einstmals Christenverfolger, habe trotz seiner körperlicher Einschränkungen das Evangelium über das Mittelmeer nach Europa gebracht. 

Gottvertrauen

Das Wunderbare am Christlichen Glauben sei, dass niemand für den Christlichen Glauben und seine großartige Botschaft zu gering sei. Gott wisse etwas vom Leid des Lebens, des Alltags, von Schmerz und Trauer. "Gerade deshalb können wir uns diesem Gott anvertrauen. Gott schickt nicht Leid. Gott weiß selbst um Leid und Kummer und gibt uns die Kraft, damit zu leben."

Mir geschehe wie du gesagt hast“, habe Maria zu dem Engel Gabriel gesagt. So werde sie zum Sinnbild von Gottvertrauen.
Josef habe inmitten seiner Zweifel mit Blick auf all die problematischen Umstände zu Maria als seine Frau gestanden und seiner Intuition, seinem Traum, vertraut und floh vor dem mordenden Diktator Herodes nach Ägypten.
Die Hirten hätten nichts vorzuweisen gehabt. Aber sie vertrauen der Botschaft von den Engeln. 

"Es wird nicht sofort alles besser für die Protagonisten. Kein Geldregen kommt über sie, ein Happy End ist nicht in Sicht. Und doch ändert sich ihr Lebensgefühl:  Sie vertrauen und in der Folge erfahren sie: Gott ist da. Gott sieht sie, sieht sie an, wie er Maria gesehen und angesehen hat.
Sie werden zu angesehen Menschen."



Marias Lied weitersingen 

Wir Heutigen seien nun die, die sich öffnen können für Gottes Hoffnung. Wir seien die, die das Lied der Maria weitersingen und dafür Sorge tragen mögen, dass Gottes Liebe Wirklichkeit werde  – wie lang es auch dauern möge, wie klein die Schritte dazu auch seien, wie viele Rückschläge es auch bedeuten möge.

"Wir können einen Teil dazu beitragen, dass eine Spur gelegt wird vom Frieden Gottes schon jetzt in dieser Welt. Jesus begegnet uns in Menschen, denen wir begegnen. Die müssen nicht toll, besonders gut oder schön sein. Es können durchaus oder gerade auch Ausgegrenzte, Kranke, Schwache, Fremde, Verachtete, Menschen mit Behinderung oder schwierige Menschen sein. In ihnen ist Gottes Liebe anwesend."

Mit dieser ergreifenden Predigt konnten die Gläubigen mit einem Gefühl von Glaubensmut und Glaubenskraft den Weg vom 4. Advent nach Weihnachten und weiter gehen. 

Die Orgel spielte Petra Grössl-Schneider. 

Bei dem Lied von Jochen Klepper "Die Nacht ist vorgedrungen" gab Claudia Sommerauer eine kurze Erklärung ab zur damaligen antisemitischen Situation, wo die Familie von Jochen Kleppers Frau deportiert und ermordet wurde. 



Donnerstag, 18. Dezember 2025

Winter-Zauber-Wald-Spaziergang von Höllhöhe nach Kolmstein

Lichtengel im Wald 

 Mit diesem zauberhaften Engel von Siegfried Weigl  grüßt Pilger Rudi Simeth in die Advents- und Weihnachtszeit hinein. 

Unser lieber Pilgerbruder Rudi hat zu Beginn der Adventszeit eine traumhafte Winterwanderung zum Kolmsteiner Kircherl gemacht und mit Fotos dokumentiert. 

Wir danken für die wunderbaren Impressionen und begeben uns virtuell in die kommende Zeit 🌲  




Unterwegs durch den Wald 

Blick ins weite Land 



Schnee im Winterwald 

Schmuckes Kolmsteier Kircherl mit Schnee gekrönt 

Wolfgangsweg-Schäfchen weisen den Weg 

Kreuzigungsgruppe sanft eingehüllt 

Im Inneren vom Kolmsteiner Kircherl 

Gedenken an die Verstorbenen 

Wir befinden uns am Wolfgangsweg und auf den großen grenzüberschreitenden Pilgerwegen 

Tief verschneit im Wald 

Engel wahrnehmen