Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Mittwoch, 21. Mai 2014

Wegmarkieung vom Wolfgangsweg innerhalb Regensburgs

Ab sofort findet man gemeinsame Wegmarkierungen vom Jakobsweg und vom Wolfgangsweg in Regensburg

Hier sehen Sie die St.Emmeramskirche in Regensburg und rechts im Bild die Jakobsmuschel vom Jakobsweg und darunter das Wolfgangs-Logo vom Pilgerweg St. Wolfgang...

Unsere beiden Mitarbeiterinnen Kathrin Gerle und Sophie Cousin haben die Wolfgangsweg- Markierung angebracht, und zwar am letzten Sonntag bei ihrere ersten Recherchier-Tour!

In der St.Emmerams-Krypta befinden sich die Gebeine des Heiligen Wolfgang. Sophie Cousin und Kathrin Gerle haben sich in Regensburg ein wenig umgesehen, was für die Wolfgangspilger von Bedeutung sein könnte: Wo essen, wo übernachten, was ansehen und wo verläuft der Wolfgngsweg?

Die letzte Frage können wir hier und heute bereits beantworten: Der Wolfgangsweg durch Regensburg ist identisch mir dem Jakobsweg (dieser wurde vor einigen Jahren von Dr. Kolbinger erstellt - Kontakt zu unserem Verein besteht seit dieser Zeit). Die Markierung geht von der St. Emmeramskirche bis zum Radweg an der Donau. Wir freuen uns, dass wir nun mit den Wegmarkierungen bis zum Katholikentag präsent sind! Danke, Sophie und Kathrin!

Die beiden Pilgerinnen haben auch aktiv das Gespräch vor Ort gesucht und auf den Aufbau des Wolfgangsweges hingewiesen. Sophie berichtet:

"Die Besichtigung hat Spaß gemacht! Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Leute reagieren, wenn wir ohne Ankündigung in ihr Geschäft eintreten und unser Projekt vorstellen. Einige, die wir getroffen haben, fanden uns eher lustig, aber auch interessant. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen in der Großstadt etwas distanzierter gegenüber dem Projekt St.Wolfgangsweg reagieren, wogegen die Leute am Land fast immer sofort im Herzen mitgehen. Wir werden sehen..."

Blech-Wolf  bei einem Künstler-Cafe in Regensburg

 Sophie berichtet weiter:

"Dieser hübsche Wolf ist eine der Blechfiguren, die man in einem kleinen Künstler-Cafe unter vielen anderen Handarbeiten dieser Art erwerben kann. Das Cafe liegt direkt am Wolfgangsweg. Wir haben uns dort vorgestellt und auch den Rohentwurf unseres Wanderführers hergezeigt. Sie fanden uns sehr lustig und haben uns für einen Cappuccino eingeladen :-)  Und: Für Pilger haben sie immer eine offene Tür!"



Das Geschäft heißt Kunst & Kaffee. Es liegt nah an der St Emmerams Kirche (kunstundkaffee@t-online.de) Die Wolf-Blechfigur haben wir sehr cool gefunden :-) 

Diese Blecharbeit passt richtig gut zu unseren Blech-Wolfgangs-Schafen! Der Wolf ist ja ein wichtiger Begleiter des Heiligen Wolfgang und soll gerne an dieser Stelle gewürdigt und erlebt werden!

Samstag, 17. Mai 2014

Erste Recherchen am St Wolfgangsweg per Telefon: Übernachten in Bach a.d.Donau



Pilger begnügen sich auch gerne mit einem einfachen aber herzlichen Übernachtungsplatz

Trotz des ziemlich schlechten Wetters tut sich was! Sophie und Kathrin sind gemütlich und wohlgerüstet heute Vormittag mit dem Zug nach Regensburg aufgebrochen. Sie wollen die Stadt hinsichtlich "Wolfgangspilger" durchsuchen. Da bis vorgestern eigentlich vorgesehen war, zwei Tages-Etappen am St.Wolfgangsweg zu machen, haben sich fernmündlich bereits sehr freundliche, ja durchaus konkrete Übernachtungmöglichkeiten in Bach a.d.Donau eröffnet.

Plan der ersten beiden Tages-Etappen:
 1. Tag:
Von Regensburg bis Bach a.d.Donau, das sind etwa 15 Kilometer - dort übernachten und dann 
2. Tag:
Von Bach a.d.Donau bis Wörth a.d.Donau, das sind etwa 8 Kilometer.

Die Spuren des Wolfes führen von Regenburg über Wörth weiter nach Pilgramsberg


Sophie hatte drei Gästehäuser in Bach a.d. Donau ausfindig gemacht, die Pilger zu günstigen Preisen in begrenzter Zahl aufnehmen können. Diese Gästehäuser stehen in guter Verbindung zueinander und vermitteln sich gegenseitig bei Bedarf. Das hat Dorothea Stuffer am Telefon in angenehmer Weise dieser Tage bereits erlebt.


Obere Bachgasse 7, 93090 Bach a.d.Donau,
Tel.: 09403/2529, 0171/9281293

Übernachtungs-Kosten pro Person pro Nacht 19 Euro.
Frühstück: 4 bis 4,50 Euro
 Duschen und WC sind über den Flur erreichbar. 
 Jedes Zimmer hat einen Fernseher, Internet-Anschluss, eine kleine Kochgelegenheit mit Toaster und Kaffeemaschine, es gibt auch einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher, damit es keinen Streit um die Programme gibt :) oder zum Kennenlernen anderer Übernachtungs-Gäste. 

Familie Gmeinwieser ist sehr daran interessiert, Pilger zu beherbergen und bat darum, ihnen Informationen zum Aufbau des St. Wolfgangsweges zuzusenden.
 Außerdem ist Familie Gmeinwieser von sich aus gerne bereit, in gegebenen Fällen Pilger mit dem Auto zu anderen Übernachtungs-Gelegenheiten innerhalb Bachs zu fahren. 
Familie Gmeinwieser berichtet, dass nicht selten Jakobspilger bei ihnen übernachten. Der Jakobsweg geht in diesem Bereich identisch mit dem St. Wolfgangsweg und ist bereits seit Jahren mit der bekannten Jakobsmuschel markiert.

Heute Nacht - so erzählte Frau Gmeinwieser Dorothea Stuffer (Anstasia: "Pilger-Engelsmutter") soeben am Telefon - heute Nacht habe ein Jakobspilger hier übernachtet, ein junger, durchtrainierter Mann mit Rucksack. Er frühstückte um halb 8 Uhr und sagte, er wolle - trotz des Regens - strammen Schrittes nach Passau weitergehen. 

Sophie und Kathrin freuen sich über den freundlichen Kontakt und wollen zu gegebener Zeit auf jeden Fall hier vor Ort Kontakt aufnehmen. 



2. Familie Reinhard und Charlotte Schedlbauer
Waldweg 12, 93090 Bach a.d.Donau
Tel.: 09403/1624

Dieses Gästehaus liegt direkt am Jakobsweg. das heißt, es liegt auch direkt am St. Wolfgangsweg.
Das Haus liegt mitten in der freien Natur. Hier sagen sich - laut Inhaber - "Fuchs und Hase "Gute Nacht"...

Schaf und Lam sagen sich "Gute Nacht"




Gaststätte "Weinstube Gästehaus Heizer"
Inhaberin: Angela Winkler
Tel.: 09403-954832, 0160/90190328

Dieses Gästehaus wurde und von der Nachbarin Charlotte Schedlbauer, die an diesem Wochenende belegt hat, wärmstens empfohlen. Es liegt gleich neben dem Gästehaus Schedlbauer.
Hier können Pilger sehr empfehlenswert zu Abend essen. 

Wolfgangsilger essen gern  deftig und gutbürgerlich in urigen Pilger-Gaststätten, zum Beispiel in Angela Winklers Weinstube 


Übernachtung-Kosten pro Person pro Nacht 20 Euro
Frühstück frühestens  :)  ab 8 der 9 Uhr
Dusche über Flur erreichbar.

Und nun lasst uns sehen, was unsere zwei Pilgerinnen aus Regensurg zu berichten haben...


Der Heilige Wolfgang macht sich in Regensburg Notizen zu seinem Weg Richtung Böhmen. Sein Blick weist in den Bayerischen Wald und von dort über die Grenze

Zeichnungen: Dorothea Stuffer




Freitag, 16. Mai 2014

Dauer-Regen angesagt: Recherche der ersten beiden Tagesetappen ab Regensburg verschoben - Dennoch Erkundungen in Regensburg

Pilger übernachten in einer einfachen Scheune (s. Leiter).
Morgen werden sich - Sophie und Kathrin mit gepacktem Rucksack, provisorischer Wanderkarte, Regenkleidung, Stift und Zettel, Kamera und Pilger-Stab und einigen Markierungs-Täfelchen lediglich auf den Weg innerhalb Regensburgs machen: Es ist nämlich kalter Dauer-Regen für das geplante Gebiet der ersten beiden Tages-Etappen von Regenburg über Bach a.d. Donau bis Wörth/Donau angesagt!

Doch auch in Regensburg werden die beiden kreativ für den Wanderführer unterwegs sein!

Welche Sehenswürdigkeiten, welche Einkehrmögichkeiten gibt es, wo ist ein Weg-Kreuz, eine große alte Linde, eine Kirche, eine Statue, eine Kapelle  -  und wie sieht alles vor Ort aus? Das sind interessante Fragen, die das Dreamteam Junior in diesem Sommer an verschiedenen Strecken-Abschnitten des Wolfgangweges zu Fuß beantworten wollen. Denn für einen wirklich brauchbaren Wanderführer nützt die theoretische Erkundung am Schreibtisch und vor dem PC nur wenig.

In einer kleinen Gastwirtschaft auf dem St.Wolfgangsweg wählen Sophie und Anastasia ein einfaches Pilger-Essen aus.
In der vergangenen Woche haben die sogenannten Eisheiligen - das sind Pankratius (12.Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die Kalte Sophie (15. Mai) ihrem Namen volle Ehre erwiesen - Schnee bis auf 800 Meter und eiskalter Wind! Und sie haben sich noch nicht ganz ausgetobt!

Angesagt fürs Wochenende: Kaltes Dauer-Regenwetter
Warten wir nun gespannt auf den Bericht über das verregnete Regensburg! Die geplante Recherche der beiden Tages-Etappen von Regensburg über Bach a. d. Donau bis Wörth ist auf einen anderen Zeitpunkt verschoben.
Hildegard Weiler ist die gesamte Regensburger Strecke schon abgegangen und kennt sich gut aus. Sie steht stets für "Notfälle" zur Verfügung




Montag, 12. Mai 2014

Sophie gibt bekannt: Bald geht's los!

Sophie organisiert eine Wolfgangsweg-Wanderung von Regensburg nach Bach a. d. Donau
Hallo Hallo meine lieben Damen und Herren,

jetzt ist es so weit: wir gehen pilgern :-)

Termin: Samstag 17.05.2014 bis Sonntag 18.05.2014

Geplant sind die 2 ersten Etappen unseres Wanderführers also:
  • Regensburg - Bach a.d. Donau (ca. 22 km) und
  • Bach a.d. Donau - Wörth a.d. Donau (ca. 11 km)
Aus organisatorischen Gründen ist es allerdings einfacher die Etappen andersrum zu machen; spricht von Wörth a.d. Donau  nach Regensburg. Es sieht so aus:

Samstag 17.05.2014
Abfahrt: München um 08:44 Uhr– Ankunft Regensburg um 10:14 Uhr mit der Bahn
Abfahrt Regensburg um 10:20 (HBF/Albertstrasse) - Ankunft Wörth Marktplatz um 11:04 Uhr mit dem Bus 5.
Falls wir den Bus nicht erwischen, nehmen wie den nächsten. Der fährt jede Stunde um xx:20 Uhr.

Dann haben wir den ganzen Nachmittag um nach Bach a. d. Donau zu gehen (ca. 11 km). Ist ja machbar J

Für die Übernachtung schlage ich folgenden Gasthof vor:

Preis ab € 18 p.P./Nacht + € 5 p.P. für das Frühstück. Das Haus liegt fast gleich auf unserem dem Weg.
Die genauen Preise bzw. Verfügbarkeit frage ich an, wenn ich weiß, wie viele von uns mitkommen.

Sonntag 18.05.2014

Wir gehen nach Regensburg (ca. 22 km). Dafür haben wir den ganzen Tag. Die Züge Regensburg-München fahren alle Stunde um xx:44 Uhr bzw. xx:46Uhr (letzter Zug um 22:45Uhr)

Für das Essen, wir können etwas mitnehmen oder wir kaufen vor Ort was. Wir müssen auch schauen, wo man auf dem Weg gut essen kann ;-)
Wer mitkommen möchte, bitte bis zum Freitag 09.05.2014 an mich Bescheid geben, damit ich die Zimmer buchen kann.

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Liebe Grüsse,


Sophie

Unser Dreamteam wird also am kommenden Wochenende pilgern! Wer noch mitmachen möchte, soll sich bitte melden. Hier ein supernettes Kurzvideo mit Anastasia, Sophie und Dorothea über so manche Frage, die sich ein Pilger stellt, wenns wirklich ernst wird:



Freitag, 9. Mai 2014

Das "Dreamteam Junior"


Das Pilgerkleeblatt

Unser Dreamteam Junior ist in der Tat ein Dreanteam. Angefangen hat alles mit Sophie. Sie ließ sich im Sommer 2012 im Stufferhaus mit dem Wolfgangspilger-Virus infizieren.Sie brachte Anastasia mit ins Stufferhaus - auch sie wurde infiziert! Und im Januar diesen Jahres brachte Sophie Kathrin mit - seither trägt auch diese junge Dame den Wolfgangspilger-Virus in sich. Doch keine Angast: Dieser Virus ist ein wertvoller Inspirations-Virus, zwar ansteckend, aber durchwegs ein guter Virus, der Energie und Freude am Projekt des Aufbaus vom Pilgerweg St. Wolfgang bewirkt!

Wir stellen Ihnen hier und heute die drei Traumpilgerinnen vor.


Sophie Cousin:
Sie kommt aus Tours, Frankreich. Dort hat sie die Fächer Tourismus und Geographie studiert. Seit September 2011 lebt sie in Deutschland. Heute arbeitet sie in Starnberg bei München als Sales- Managerin im Fach Tourismus. Aktiv im Pilgerprojekt ist Sophie seit Juli 2012.


Anastasija Marjaskina:
Sie kommt aus der Ukraine. Dort hat sie BWL studiert und als Nebenfach Theaterwissenschaft. Seit Mai 2011 lebt Anastasia mit ihren Eltern in Deutschland. Sie lernte Sophie an der Sprachenschule in München kennen. Die beiden befreundeten sich. So kam Anastasia mit der Wolfgangs-Pilgerei in Berührung. Seit dem Sommersemester 2012 studiert Anastasia Kulturwissenschaft in Passau. Seiher ist sie aktiv im Verein Pilgerweg St. Wolfgang. Dort hat sie auch ein Praktikum gemacht. Im Moment schreibt sie an einer Hausarbeit zum Thema: "Der Pilgerweg St. Wolfgang als Träger Europäischer Kultur".








Kathrin Gerle:
Sie stammt aus Gersthofen bei Augsburg. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung als Hotel-Fachfrau in Kempten im SKI-Hotel am Flughafen. Ab 2009 studierte sie in München das Fach Tourismus-Management. In ihrenm Fach Tourismus-Management arbeitet sie seit Dezember 2013 in München.







Immer gute Zusamenarbeit 

Mit Elan am Projekt Pilgerweg St. Wolfgang

Mittwoch, 16. April 2014

Pilgersitzung "Frühling 2014"

Dreamteam Senior und Deramteam Junior
v.l.n.r.: Dorothea Stuffer, Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina, Kathrin Gerle, Hildegard Weiler

"Uns stehen viele Aufgaben bevor, aber gemeinsam werden wir es schaffen!"

 Mit diesen Worten leitete Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, die erste Pilgersitzung der Saison 2014 am vergangenen Samstag im Stuffer-Haus ein. Sodann hieß sie die drei Übernachtungs-Gäste des Hauses, die für ein Wochenende in den Bayerwald angereist waren, herzlich zur Pilgersitzung willkommen: Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina und Kathrin Gerle - kurzum: Das "Dreamteam Junior".

Nebenbei: Das "Dreamteam Senior" besteht aus Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende, Dorothea Stuffer, und Carola Pätzold, die an diesem Vormittag leider aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Besonders freut sich das Arbeits-Team über den Beitritt von Katrin Gerle aus München. Sie hatte im Januar das Stufferhaus zusammen mit Sophie Cousin besucht und dabei das Projekt Pilgerweg St.Wolfgang kennengelernt und beschlossen, bei der weiteren Realisierung aktiv mit zu helfen.

In einem eigenen Post werden wir in den nächsten Tagen das Dreamteam Junior vorstellen.

Anastasia, Sophie und Kathrin kommen am Freitag angereist. Begrüßung von Pilgerhund Timmi im Stuffer-Haus

Hildegard Weiler erzählt Katrin zusammenfassend wichtige Stationen aus der Entstehungsgeschichte und den Zielen unseres Vorhabens der Erstellung und Wiederbelebung des Pilgerweg St. Wolfgang in Bayern:


Hildegard Weiler informiert Kathrin über den St. Wolfgangsweg und dessen Anfänge im Verein

Auf zu neuen Ufern - Die Pilger-Bewegung ist nach wie vor hochaktuell und erlebt weiterhin einen ständigen Zuwachs an Interesse. Es geht dabei sowohl um spirituell/geistige Aspekte als auch um ein gewisses politisches Moment. Wo positioniert sich der heutige Mensch in seinem Bewusstsein und in seinem Umgang mit der Natur als Schöpfung im Sinne des heiligen Franziskus ("Bruder Wolf, Schwester Sonne" usw.)?

Hildegard beschreibt den Heiligen Wolfgang, der viele Jahre seines Lebens als Wald-Einsiedler und Pilger, als Bischof von Regensburg und als Missionar einfachst in der Wildnis vor rund 1000 Jahren gelebt hat und diese für uns nun so interessanten Wege gegangen ist. Wir können und sollen uns den Heiligen  Wolfgang als geistigen Wegbegleiter bei unseren Entdeckungen der verschiedenen Strecken vorstellen. Seine Einstellung, sein Stil, seine Art und Gesinnung möge unseren Stil als Wolfgangspilger stets prägen. Wir brauchen für unsere Pilgerwanderungen nicht mühevoll irgend ein "Motto" künstlich herbei zu diskutieren, sondern das Leben von St. Wolfgang ist unser "Motto". Bezüglich der Natur geht es den Wolfgangspilgern geistig nicht um "Gewinn-Maximierung". Es geht vielmehr um eine Verantwortung im Schöpfungs-Sinne für die ganze Menschheitsfamilie. Ein großes Wort - im Kleinen den Samen gesetzt, bei jeder Pilgerwanderung in Gebet und Achtsamkeit.

Wir können die Augen nicht mehr verschließen gegen die vielen Menschen, die unterwegs als Flüchtlinge sind.

Der Heilige Wolfgang ist ein sehr beliebter Volksheiliger und Schutzpatron von Regensburg. Deshalb ist die Wolfgangs-Spiritualität in den tausend Jahren nie eingeschlafen.

Kathrin und Hildegard studieren Karten
Wir begannen mit der Entdeckung der Spuren des Heiligen Wolfgang etwa im Jahr 2003. Die Wolfgangskapelle bei Böbrach, wo Hildegard Weiler wohnt, und die sich auf ihrem persönlichen Wald-Grundstück befindet, sprach Hildegard Weiler innerlich so stark an, dass fast wie über Nacht die "Pilgeridee Wolfgangsweg" entstand. Die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer arbeitete damals gerade an einer größeren Zahl bemalter Blechschafe. Diese kamen noch im selben Sommer 2003 zum Einsatz am "Herzstück" Viechtach - Böbrach  und das sofort mit Unterstützung der Gemeinden Viechtach und Böbrach. Seither erwecken die Schafe - nun "kultiges" Alleinstellungsmerkmal des Pilgerweg St. Wolfgang - als Blickfang und Wegweiser das Interesse vieler Einheimischen und Urlauber.

Was den Wolfgangsweg als grenzüberschreitenden Weg anbetrifft, entstanden bei unserer Arbeit wie von selber Kontakte nach Österreich und Tschechien, wo interessanterweise zur selben Zeit Aktivitäten zur Wiederbelebung der Spuren des Heiligen Wolfgang gestartet wurden.

Die Pilgertasche: Innovativer Wanderführer - entworfen von Hildegard



Anastasia mit der neuen Pilger-Karten-Tasche
Das große Thema der Pilgersitzung "Frühling" war die Erstellung unseres geplanten Wanderführers für die Wegstrecke Regensburg - Böbrach (Wolfgangskapelle) - Ossergipfel.  Hildegard Weiler hatte in einer - wie sie sagt - Eingebung eines Nachts eine Art Tasche gebastelt, in welcher die einzelnen Wanderkarten als Tages-Etappen eingesteckt sind. Es handelt sich dabei um zehn Etappen. So ist für jeden Streckenabschnittt eine Karte einzeln herausnehmbar. Auf jeder Karte befinden sich Informationen über Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Diese sollen noch in diesem Sommer von den jungen Pilgerinnen mit Hildegards und Dorotheas Unterstützung recherchiert werden.

Sophie erstellt einen Sommer-Wanderplan

 Sophie stellte einen Terminplan auf. Im Mai soll zunächst die Strecke Regensburg- Wiesenfelden abgegangen werden. Für Juni wird die Strecke Haibühl- Ossergipfel anvisiert.

Das Dreamteam Junior einigt sich auf Wander-Termine
Gegen Ende der Sitzung setzte das Team noch eine Rund-Mail an die am Weg liegenden Gemeinden auf. Frau Monika Häuslmeier als Tourismusbeauftragte der Stadt Viechtach möchte unter ihrem Namen die Mail an die Gemeinden verschicken und persönlich Kontakt aufnehmen.

Hildegard und Sophie im Gespräch
Weitere Infos zur Wanderführer-Tasche: HIER