Zu einer überarbeiteten Fassung eines Schreibens an die Gemeinden am Wolfgagsweg zwischen Böbrach und Regensburg traf sich am Mittwoch, den 1. Juni, der Vorstand vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang mit Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende, Marco Göde, EDV-Experte und Kassier, und Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende. Elke Weber, Schriftführerin, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Hier der entstandene Text, der demnächst rausgehen soll:
Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
Donnerstag, 2. Juni 2022
Das Wolfgangsweg- Schreiben an die Gemeinden nochmal überarbeitet
Zu einer überarbeiteten Fassung eines Schreibens an die Gemeinden am Wolfgagsweg zwischen Böbrach und Regensburg traf sich am Mittwoch, den 1. Juni, der Vorstand vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang mit Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende, Marco Göde, EDV-Experte und Kassier, und Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende. Elke Weber, Schriftführerin, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Hier der entstandene Text, der demnächst rausgehen soll:
Donnerstag, 12. Mai 2022
Die Wolfgangsweg-Broschüre ist Wirklichkeit geworden
| Hildegard Weiler, Marco Göde und Dorothea Stuffer feiern die Fertigstellung der Wolfgangsweg-Broschüre auf der Wolfgangskapelle. Foto: "UFO" :) |
Die Wolfgangsweg-Broschüre ist Wirklichkeit geworden!
Seit vielen Jahren hat sich der Verein Pilgerweg St. Wolfgang zum Ziel gesetzt, die Wegstrecke von Regensburg, wo die Gebeine des heiligen Wolfgang in der St. Emmeramskirche bewahrt sind, zur Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel bei Böbrach zu erstellen. "Auf bewährten Wegen Neues wagen" - das ist das Motto des Vereins, dessen Vorsitzende Hildegard Weiler aus Böbrach ist. Sie wohnt direkt am Fuße des zauberhaften und viel besuchten Kreuzweges, der über eine erlebnisreiche "Himmelstreppe" zur romantisch-aufregend unter mächtigen Granitfelsen gelegenen Wolfgangskapelle hinauf führt. An diesem Ort hat der heilige Wolfgang der Sage nach auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet.
Der Wolfgangsweg - eine Lebensaufgabe
"Der Wolfgangsweg ist eine Lebensaufgabe!" betont Hildegard Weiler, "Seit der Jahrtausendwende sind wir intensiv damit beschäftigt, nicht nur Spuren des heiligen Wolfgang ausfindig zu machen, sondern auch die strahlende Persönlichkeit dieser großartigen Leuchte-Gottes-in-dunkler-Zeit ins Gespräch zu bringen."
Kassier und EDV-ler des Vereins, Marco Göde, hatte sich nun der Aufgabe gewidmet, auf wenigen Seiten ein Exzerpt aller wichtigen Gesichtspunkte zum Thema Wolfgangsweg und heiliger Wolfgang in einer bebilderten Broschüre übersichtlich zusammenzustellen: "Die Broschüre soll einfach nur als eine erste Information dienen und ein Anstoß sein. Wer mehr wissen will, kann sich über unsere Homepage und über zusätzliches Kartenmaterial weitere Erkundungen einholen."
Das nächste Vorhaben des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang ist, dass zeitnah alle Gemeinden, die auf der Strecke nach Regensburg liegen, auf den Wolfgangsweg hinweisen und auch in ihre regionalen Wanderkarten aufnehmen, wie das bereits in Viechtach, Kollnburg, St. Englmar und Arnbruck der Fall ist.
Zwei Karten von der Strecke Regensburg - Böbrach
In einer groben Übersicht, die als herausnehmbare Landkarte den Mittelteil das Mittelstück der Broschüre ziert, hat Marco Göde einen guten Überblick erarbeitet, der als grundsätzliche Orientierung dient. "Die Strecke seht zwar im Detail fest, es steht jedoch den Pilgern frei, den Weg nach eigenem Gutdünken selbstbestimmt zu gehen. Pilgern ist nicht Malen nach Zahlen", erklärt Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Vereins. Die Viechtacher Künstlerin hat zur geographischen Karte noch eine bildhafte Landkarte im Mittelalterstil gezeichnet, die zusätzlich einen Eindruck der weitreichenden grenzüberschreitenden Spuren des heiligen Wolfgang vermittelt. Auch die Titelseite, ein echter Hingucker, ist eine mittelalterlich anmutende Zeichnung, auf der Bischof Wolfgang unter den Bögen des Doms sitzt und zum Bayerischen Wald blickt.
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| Titelseite der Broschüre |
| Hildegard Weiler hält die Broschüre in Händen |
Der Vorstand feiert
In einer kleinen Einweihungsfeier wanderten am vergangenen Mittwoch an einen herrlichen Maitag Hildegard Weiler, Marco Göde und Dorothea Stuffer hinauf zur Wolfgangskapelle. Die Broschüre geht jetzt in Druck und wird demnächst an verschieden Stellen ausliegen.
"Ich freue mich sehr," strahlt Hildgard Weiler, "dass unsere Broschüre rechtzeitig zu dem Jubiläum "1050 Jahre Bischofsweihe des heiligen Bischof Wolfgang in Regensburg" herauskommt und überall verteilt werden kann. Bei diesem Anlass wird das Leben und Wirken des heiligen Wolfgang wieder in Erinnerung gebracht."
| Marco Göde im Gespräch mit netten Pilgern auf der Kapelle |
| Blick ins vielbeschriebene Kapellenbuch |
| Ein stets gern besuchter Ort, besonders in den letzten Jahren der Krisen - - |
Donnerstag, 5. Mai 2022
Vorstandsitzung: Verwirklichung der Wolfgangsweg-Broschüre
| Marco Göde EDV, Sonja und Hildegard Weiler besprechen den letzten Schliff zur Pilgerweg-Broschüre |
Letzter Schliff
Das Ziel ist 2023
Der Plan ist nun, die elf am Weg nach Regensburg gelegenen Gemeinden nochmal aktuell zu informieren und eine Beschilderung (wo noch nicht vorhanden) anzuregen. Auch möchte der Wolfgangspilgerverein die Gemeinden bitten, möglichst bis 2023, dem Jubiläumsjahr 1050 Jahre Bischofsweihe des Heiligen Wolfgang die jeweiligen Wegstrecken in ihre lokalen Wanderkarten aufzunehmen und eventuell auch zu beschildern, wie das bereits die Gemeinden Viechtach, Kollnbugr, St. Englmar und Arnbruck realisiert haben.
Die Broschüre als informativer Einstieg für Pilger und Wanderer
Interessierte Wolfgangweg-Pilger sollen mit Hilfe der Broschüre erste Anregungen bekommen, die etwa 150 km lange Strecken Regensburg- Wolfgangskapelle in einzelnen Etappen von durchschnittlich 12 Kilometern pro Tag zu erwandern und dabei Spuren des wunderbaren Heiligen zu entdecken. Auch kurze Strecken können Pilger erleben, eine Weg-Stunde oder zwei, was die Wolfgangspilger "Stundenpilgern" nennen. Nach einer letzten Korrektur in den nächsten Tagen kann der nun so gut wie fertige Entwurf in Druck gehen und an verschiedenen Stellen ausgelegt werden.
Der Wolfgangspilger-Verein dankt
Wir danken unserem EDV-ler und Kassier Marco Göde für seine unermüdliche und professionelle Arbeit, bewundern Hildegard Weilers intensive Weg-Kenntnis und Wolfgangs-Kenntnisse, freuen uns über die künstlerischen Gestaltungsbeiträge von Dorothea Stuffer und grüßen und danken Schriftführerin Elke Weber, die derzeit leider erkrankt ist und nur per Telefon an der Sitzung teilnehmen konnte. Sie hatte wichtige Impulse gesetzt. Auch möchten wir einen herzlichen Dank an Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann aussprechen, der einen Text für die Broschüre verfasst hat ("Was bedeutet uns der heilige Wolfang heute?").
Ernsthaftigkeit und Humor
Hier einige Fotoimpressionen vom Frühschoppen bei Ingwertee in der Stuffer-Pilgerstation mit Hildegard Weiler und Marco Göde. Bei aller Konzentration und Ernsthaftigkeit den Humor nicht vergessen!
Dienstag, 22. Februar 2022
Über das Leben des heiligen Wolfgang - - Arbeit am Wolfgangsweg-Wanderführer
| Spruchband, gezeichnet von Dorothea Stuffer, mit einem Text von Sieghild |
| Der heilige Wolfgang mit Schafen in Begleitung eines Wolfs auf dem Weg nach Böhmen. |
Legenden werden von Generationen zu Generationen weitergetragen und somit verlieren sie nie ihre Bedeutsamkeit. Der Glaube beflügelt und dringt bleibend in die Herzen ein. (Sieghild)
| Die Wolfgangskapelle (Gemälde von D. Stuffer) |
| Die Wolfgangskapelle |
Studien und Texte für den geplanten Wanderführer am Wolfgangsweg
Donnerstag, 10. Februar 2022
Was kann uns der heilige Wolfgang heute sagen?
| Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann mit einem der Original Wolfgangslämmer |
Das Evangelium erfahrbar machen.
Der St. Wolfgangs-Pilgerweg - ein Weg zur
spirituellen Erneuerung.
Pilgerwege ziehen sich durch unser Land und ganz Europa. Zu ihnen gehört auch der Pilgerweg St. Wolfgang.
Pilgerwege sind Wege der Erinnerung an christliche Persönlichkeiten, die die Geschichte unseres Landes und unserer Kultur mit geprägt haben, und es sind Wege, die daran erinnern, wie das Christentum durch gesunde Lehre in Bildung und Predigt das Leben nicht nur hervorgehobener Personen, sondern eines ganzen Volkes bereichert hat.
Freilich gab und gibt es Missstände,Engführungen und auch unter Amtsträgern für Christen unwürdiges Verhalten. Immer waren Reformen angesagt.
St. Wolfgang wurde zum Reformer dadurch, dass er in die Stille ging und mehrmals der Versuchung höherer Ämter und vermehrter Macht entsagte.
St. Wolfgang war ein begnadeter Pädagoge. Bedeutende Persönlichkeiten, wie der spätere Kaiser Heinrich II., standen in seiner Obhut. Wolfgang konnte sie anhalten zu einem von und durch Christus geprägten Leben.
Nichts anderes wollte er durch seine Predigten erzielen. Obgleich er sich als Redner schwer tat, lockten seine Predigten viele Hörer an. „Wie der süße Duft des Honigs die Bienen anzieht, sagte man, so zog die Lieblichkeit seiner Predigt die Menschen an“ (s. Wolfhart Schlichting, Miniaturen aus der Regensburger Kirchengeschichte, Flacius Verlag, 1983, S. 9).
St. Wolfgang starb am 31.10.994. Gute 500 Jahre später sollte wieder ein Reformator der Kirche geschenkt werden, Martin Luther. Auch ihm ging es um den Kerngehalt des Evangeliums. Wenn die weltweite christliche Kirche ständig der Reformation bedarf, so ist bei der Erinnerung an den großen Regensburger Bischof auch all derer zu gedenken, denen die Erneuerung der Kirche durch das Evangelium ein Herzensanliegen war. Pilgerwege helfen diesem ökumenischen Anliegen auf der Spur zu bleiben.
Es ist Brauch geworden, zum Herzstück des Wolfgangsweges, der Wolfgangskapelle oberhalb von Böbrach, ein Birkenkreuz hinaufzutragen, verbunden mit einem Dank oder einer Bitte. Manchem wurde dadurch die befreiende Kraft des Evangeliums aufs Neue erfahrbar.
| Bitt-/Dankkreuze vor der Wolfgangskapelle. Sie wurden von Wanderern den Kreuzweg hinauf getragen |
| Besuch aus Österreich: Pilgerweg-Beauftragter Anton Wintersteller am Fuße des Kreuzweges zur Kapelle |
Samstag, 2. Februar 2019
Die Einöd-Broschüre
| Die Andacht vor der Berging-Kapelle bei der Eröffnung des Einödweges ist die Titelseite des Heftes. |
Da hat sich der Marco schon heftig ins Zeug gelegt und sich nicht gescheut, grafisches Können kombiniert mit Empathie und echter Innerlichkeit einzubringen.
Bei der Lichtmess-Andacht in Hochstraß am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wird dieses betrachtens- und lesenswerte Heft zum Verkauf angeboten. Bürgermeisterin Josefa Schmid ist gewiss, dass wir unsere 50 Exemplare (keine Massenware) sehr bald unter die Leute bringen. 10 Stück hat sich Dorothea Stuffer, Künstlerin und Initiatorin des Einödprojekts, schon mal "geschnappt". - Auftraggeberin: Bürgermeisterin und Schirmherrin des Wolfgangsweg-Herzstücks Josefa Schmid. Eine tolle, informative, kulturell förderliche und wertvolle Sache! Ein wichtiges Dokument!
| Grußworte von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Bürgermeisterin Josefa Schmid |
| Das Heft umfasst 32 Seiten |
| Betrachtungen der Höfe mit den bunten Votivtafeln Tafeln und Impulsen vor winterlichem Hintergrund. Der Schnee ist wirklich da! |
| Schlussworte und Gedanken von Dorothea Stuffer, Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Pilgervereins St.Wolfgang, und Pilger Rudi Simeth |
| Unser Lob geht an Marco! |
Für die Künstlerin und Initiatorin Dorothea Stuffer trifft die Aussage, der Künstler sei ein Werkzeug in Gottes Hand, ganz besonders zu. In all ihren Werken, die sie für die Projekte der vergangenen 7 Jahre gefertigt und den Menschen zugänglich gemacht hat, kommt zum Ausdruck, wie stark bei ihr Herz und Sinn für die göttlichen Inspirationen geöffnet sind.
Und genau diese Herzens- und Geisteshaltung war es, die wir miteinander teilen und die im Jahr 2003 zur Idee, den Wolfgangsweg neu zu beleben, geführt hat. Ziel und Mittelpunkt war bei allen Aktivitäten niemals der quantitative Erfolg, sondern die Freude am Tun und das GNADEN-LICHT, das alles Schaffen durchstrahlt hat und von dem wir uns wünschen, dass es uns nie verlassen möge.
Ein herzliches Vergelt‘s Gott an alle, die mit uns die Freuden und Mühen geteilt haben.
Grußwort von Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende vom Pilgerweg St.Wolfgang, Böbrach
Samstag, 17. Mai 2014
Erste Recherchen am St Wolfgangsweg per Telefon: Übernachten in Bach a.d.Donau
| Pilger begnügen sich auch gerne mit einem einfachen aber herzlichen Übernachtungsplatz |
Trotz des ziemlich schlechten Wetters tut sich was! Sophie und Kathrin sind gemütlich und wohlgerüstet heute Vormittag mit dem Zug nach Regensburg aufgebrochen. Sie wollen die Stadt hinsichtlich "Wolfgangspilger" durchsuchen. Da bis vorgestern eigentlich vorgesehen war, zwei Tages-Etappen am St.Wolfgangsweg zu machen, haben sich fernmündlich bereits sehr freundliche, ja durchaus konkrete Übernachtungmöglichkeiten in Bach a.d.Donau eröffnet.
Plan der ersten beiden Tages-Etappen:
1. Tag:
Von Regensburg bis Bach a.d.Donau, das sind etwa 15 Kilometer - dort übernachten und dann
2. Tag:
Von Bach a.d.Donau bis Wörth a.d.Donau, das sind etwa 8 Kilometer.
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| Die Spuren des Wolfes führen von Regenburg über Wörth weiter nach Pilgramsberg |
Sophie hatte drei Gästehäuser in Bach a.d. Donau ausfindig gemacht, die Pilger zu günstigen Preisen in begrenzter Zahl aufnehmen können. Diese Gästehäuser stehen in guter Verbindung zueinander und vermitteln sich gegenseitig bei Bedarf. Das hat Dorothea Stuffer am Telefon in angenehmer Weise dieser Tage bereits erlebt.
| Schaf und Lam sagen sich "Gute Nacht" |
Gaststätte "Weinstube Gästehaus Heizer"
Inhaberin: Angela Winkler
Tel.: 09403-954832, 0160/90190328
Dieses Gästehaus wurde und von der Nachbarin Charlotte Schedlbauer, die an diesem Wochenende belegt hat, wärmstens empfohlen. Es liegt gleich neben dem Gästehaus Schedlbauer.
Hier können Pilger sehr empfehlenswert zu Abend essen.
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| Wolfgangsilger essen gern deftig und gutbürgerlich in urigen Pilger-Gaststätten, zum Beispiel in Angela Winklers Weinstube |
Übernachtung-Kosten pro Person pro Nacht 20 Euro
Frühstück frühestens :) ab 8 der 9 Uhr
Dusche über Flur erreichbar.
Und nun lasst uns sehen, was unsere zwei Pilgerinnen aus Regensurg zu berichten haben...
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| Der Heilige Wolfgang macht sich in Regensburg Notizen zu seinem Weg Richtung Böhmen. Sein Blick weist in den Bayerischen Wald und von dort über die Grenze Zeichnungen: Dorothea Stuffer |
Freitag, 16. Mai 2014
Dauer-Regen angesagt: Recherche der ersten beiden Tagesetappen ab Regensburg verschoben - Dennoch Erkundungen in Regensburg
| Pilger übernachten in einer einfachen Scheune (s. Leiter). |
Doch auch in Regensburg werden die beiden kreativ für den Wanderführer unterwegs sein!
Welche Sehenswürdigkeiten, welche Einkehrmögichkeiten gibt es, wo ist ein Weg-Kreuz, eine große alte Linde, eine Kirche, eine Statue, eine Kapelle - und wie sieht alles vor Ort aus? Das sind interessante Fragen, die das Dreamteam Junior in diesem Sommer an verschiedenen Strecken-Abschnitten des Wolfgangweges zu Fuß beantworten wollen. Denn für einen wirklich brauchbaren Wanderführer nützt die theoretische Erkundung am Schreibtisch und vor dem PC nur wenig.
| In einer kleinen Gastwirtschaft auf dem St.Wolfgangsweg wählen Sophie und Anastasia ein einfaches Pilger-Essen aus. |
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| Angesagt fürs Wochenende: Kaltes Dauer-Regenwetter |
| Hildegard Weiler ist die gesamte Regensburger Strecke schon abgegangen und kennt sich gut aus. Sie steht stets für "Notfälle" zur Verfügung |
Montag, 12. Mai 2014
Sophie gibt bekannt: Bald geht's los!
| Sophie organisiert eine Wolfgangsweg-Wanderung von Regensburg nach Bach a. d. Donau |
- Regensburg - Bach a.d. Donau
(ca. 22 km) und
- Bach a.d. Donau - Wörth a.d. Donau (ca. 11 km)
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Mittwoch, 16. April 2014
Pilgersitzung "Frühling 2014"
| Dreamteam Senior und Deramteam Junior v.l.n.r.: Dorothea Stuffer, Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina, Kathrin Gerle, Hildegard Weiler |
"Uns stehen viele Aufgaben bevor, aber gemeinsam werden wir es schaffen!"
Mit diesen Worten leitete Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, die erste Pilgersitzung der Saison 2014 am vergangenen Samstag im Stuffer-Haus ein. Sodann hieß sie die drei Übernachtungs-Gäste des Hauses, die für ein Wochenende in den Bayerwald angereist waren, herzlich zur Pilgersitzung willkommen: Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina und Kathrin Gerle - kurzum: Das "Dreamteam Junior".
Nebenbei: Das "Dreamteam Senior" besteht aus Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende, Dorothea Stuffer, und Carola Pätzold, die an diesem Vormittag leider aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Besonders freut sich das Arbeits-Team über den Beitritt von Katrin Gerle aus München. Sie hatte im Januar das Stufferhaus zusammen mit Sophie Cousin besucht und dabei das Projekt Pilgerweg St.Wolfgang kennengelernt und beschlossen, bei der weiteren Realisierung aktiv mit zu helfen.
In einem eigenen Post werden wir in den nächsten Tagen das Dreamteam Junior vorstellen.
| Anastasia, Sophie und Kathrin kommen am Freitag angereist. Begrüßung von Pilgerhund Timmi im Stuffer-Haus |
Hildegard Weiler erzählt Katrin zusammenfassend wichtige Stationen aus der Entstehungsgeschichte und den Zielen unseres Vorhabens der Erstellung und Wiederbelebung des Pilgerweg St. Wolfgang in Bayern:
| Hildegard Weiler informiert Kathrin über den St. Wolfgangsweg und dessen Anfänge im Verein |
Auf zu neuen Ufern - Die Pilger-Bewegung ist nach wie vor hochaktuell und erlebt weiterhin einen ständigen Zuwachs an Interesse. Es geht dabei sowohl um spirituell/geistige Aspekte als auch um ein gewisses politisches Moment. Wo positioniert sich der heutige Mensch in seinem Bewusstsein und in seinem Umgang mit der Natur als Schöpfung im Sinne des heiligen Franziskus ("Bruder Wolf, Schwester Sonne" usw.)?
Hildegard beschreibt den Heiligen Wolfgang, der viele Jahre seines Lebens als Wald-Einsiedler und Pilger, als Bischof von Regensburg und als Missionar einfachst in der Wildnis vor rund 1000 Jahren gelebt hat und diese für uns nun so interessanten Wege gegangen ist. Wir können und sollen uns den Heiligen Wolfgang als geistigen Wegbegleiter bei unseren Entdeckungen der verschiedenen Strecken vorstellen. Seine Einstellung, sein Stil, seine Art und Gesinnung möge unseren Stil als Wolfgangspilger stets prägen. Wir brauchen für unsere Pilgerwanderungen nicht mühevoll irgend ein "Motto" künstlich herbei zu diskutieren, sondern das Leben von St. Wolfgang ist unser "Motto". Bezüglich der Natur geht es den Wolfgangspilgern geistig nicht um "Gewinn-Maximierung". Es geht vielmehr um eine Verantwortung im Schöpfungs-Sinne für die ganze Menschheitsfamilie. Ein großes Wort - im Kleinen den Samen gesetzt, bei jeder Pilgerwanderung in Gebet und Achtsamkeit.
Wir können die Augen nicht mehr verschließen gegen die vielen Menschen, die unterwegs als Flüchtlinge sind.
Der Heilige Wolfgang ist ein sehr beliebter Volksheiliger und Schutzpatron von Regensburg. Deshalb ist die Wolfgangs-Spiritualität in den tausend Jahren nie eingeschlafen.
| Kathrin und Hildegard studieren Karten |
Was den Wolfgangsweg als grenzüberschreitenden Weg anbetrifft, entstanden bei unserer Arbeit wie von selber Kontakte nach Österreich und Tschechien, wo interessanterweise zur selben Zeit Aktivitäten zur Wiederbelebung der Spuren des Heiligen Wolfgang gestartet wurden.
| Die Pilgertasche: Innovativer Wanderführer - entworfen von Hildegard |
| Anastasia mit der neuen Pilger-Karten-Tasche |
| Sophie erstellt einen Sommer-Wanderplan |
| Das Dreamteam Junior einigt sich auf Wander-Termine |
| Hildegard und Sophie im Gespräch |
Donnerstag, 27. Februar 2014
"Ich habe sehr große Freude an Landkarten!"
Nur mit solch einer Einstellung ist es letztlich möglich, gute Arbeit zu diesem Thema zu machen. "Die Arbeit am geplanten Wanderführer soll keine unangenehme Pflicht sein, die lähmend wirkt, sondern soll richtig Spaß machen. Dann geht auch was vorwärts und es kommen gute Ergebnisse heraus."
Hildegard Weiler geht schon länger mit der Realisierung und Weiterentwicklung des geplanten Wanderführers vom Wolfgangsweg (Strecke Regensburg - Wolfgangskapelle - Osser) "schwanger", wie sie selber es nennt. Kreative Prozesse entwickeln sich teilweise unbewußt unter dem Herzen oder im Hinterkopf und drängen irgendwann ans Licht. So diese neue Ideee einer Wander-Karten-Mappe (Tasche).
Flexibel, übersichtlich, leicht, variabel.
| Wanderkarten-Tasche und Wanderkarten-Buch im Vergleich |
Alles wie im ursprünglich anvisierten Buch, aber als herausnehmbare Teile großzügiger, erweiterbar, ergänzbar.
Hildegard hat ein Modell ihres Vorschlags angefertigt und erntet bei ersten Vorstellungs-Gesprächen und Tests nur positive Resonanz.
Wie kam Hildegard darauf?
"Ich wollte eine verbale Wegbeschreibung des sogenannten Herzstücks zwischen Viechtach und Böbrach erstellen. Um exakt arbeiten zu können, nahm ich eine gute Wanderkarte der Region zur Hilfe. Es ist eine professionell gezeichnete Wanderkarte eines speziellen Kartiographen, mit dem ich schon früher mal Kontakt aufgenommen habe. Die Karte, die ich in Händen hatte, hat mir sehr gefallen und plötzlich konnte ich mir vorstellen, sowas ganz mit dem Schwerpunkt "Wolfgangsweg" anfertigen zu lassen. Dann habe ich die Mappe gebastelt und alles entwickelte sich fast wie von selber. Ich hatte sofort ein ausgesprochen gutes Gefühl im Sinne von: "Das ist die richtige Form".
| Hildegard Weiler beschäftigt sich gerne mit Wanderkarten |
| Eine professionell gezeichnete Wanderkarte der Region ums "Herzstück" gab Anregungen für unseren Wanderführer. |
Für jeden der 10 Routen-Abschnitte wäre eine einzelne herausnehmbare Wanderkarte mit allen notwendigen Infos über Gastromonie, Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und Pilgertipps eine gute Orientierungshilfe für die Pilger. Dazu gibt es noch eine handgezeichnete Wanderkarte im Mittelalter-Stil, ein freies Tagebuch-Blatt für eigene Einträge, für Pilgerstempel und und und ...
| Wanderkarte "Herzstück", Rückseite mit Wegbeschreibung und verschiedenen Informationen |
"Alle kreativen Sachen kommen weniger aus einem einseitigen konzentrierten Nachdenken, sondern ich habe selber bei dem Entwurf unseres Logos erfahren, dass ein Schritt zum anderen kommt. Letztlich entscheidend ist die Inspiration, die Eingebung."
Nach diesem internen Treff der beiden Vorsitzenden des Vereins Pilgerwg St. Wolfgang Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer ist nun ein Treffen in größerer Runde aller engagierten Wandeführer-Mitarbeiter(innen) vorgsehen.






