Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Mittwoch, 31. Juli 2024

Auftrag Kreuzigungsgruppe ausgeführt

 

Vor wenigen Tagen hat Dorothea Stuffer die Renovierung der beiden Figuren der Kraus'schen Kreuzigungsgruppe, Reichsdorf, Wolfgangsweg abgeschlossen.
 

Bis zur Abholung des Besitzers hat sie die ehernen Figuren in ihrer Blechwerkstatt aufgestellt. Es gefiel ihr Jesus in Berührung eines Engels zu platzieren. Kam doch im Garten Gethsemane vor Jesu Kreuzigung ein Engel vom Himmel zu ihm und stärkte ihn für seinen göttlichen Auftrag der Weltenerlösung.

Bevor die Künstlerin diesen letzten Schliff vervollständigt habe, traf sie sich nochmal mit dem Besitzer zu einer kurzen Besprechung über die Farbgebung. Man entschied, dass die Hautfarbe unbedingt korrigiert werden musste. Es war eine Hautfarbe aus dem Fertig-Angebot, die zu rot-stichig war. Dorothea Stuffer  machte sich nochmal ans Werk und mischte selber eine passendere Hautfarbe. 

Für den Nimbus der beiden Figuren entschied sie sich für Blattgold im Gegensatz zu dem vorherigen Gelb.

Dorothea Stuffer hat sich für einen goldenen Heiligenschein entschieden,

auch bei Maria

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 Der Besitzer war noch unschlüssig, doch die wunderbar erklärenden Worte von Sylvia beseitigen alle Zweifel: 

"Stellen Sie sich vor, Ihnen begegnet ein Heiliger, eine Heilige. Wie sieht der Heiligenschein aus? Niemals Gelb, sondern Gold!"

Mit diesem anschaulichen Argument waren alle Unsicherheiten beseitigt. Der Besitzer nahm die beiden Figuren mit den Worten: "Sie gefallen mir sehr gut!" mit und brachte sie wieder an ihrem Bestimmungsort an.  

Auch Fuchs und Luchs haben Herrn Kraus ausnehmend gut gefallen.

Am Wolfgangsweg

Vor der Renovierung

Zwischenstadium - zu rosa


Dienstag, 9. August 2022

"Traumhaft schön" - Abendandacht zum Sonnenuntergang auf der Käsplatte

Ein wunderbarer Sonnenuntergang bot sich von der hohen Sicht der Käsplatte 

 "Traumhaft schön!" - dieses Resultat, in zwei Worte zusammengefasst, stammt von einer Fußpilgerin aus Viechtach, die am vergangenen Mittwoch Abend zur Käsplatte gewandert ist. Die Strecke von etwa 12 Kilometern führte die Andachtbesucherin einer der Sommerveranstaltungen der evangelischen Kirchengemeinde Viechtach am Wolfgangsweg von Viechtach zum Distelberg über Schwaben nach Münchshöfen und von dort auf einem der angegebenen Wanderwege zum Parkplatz Hinterwies. Dort traf sie sich um 19.30 Uhr mit zehn weiteren Andachtsbesucher/innen, die aus verschiedenen Richtungen mit dem Auto gekommen waren. Vom Parkplatz aus ging es zum Gipfelkreuz der Käsplatte. Das Thema des herrlichen stillen Sommerabends war: "Die Himmel erzählen die Ehre Gottes". Man genoss bei klarem Himmel eine herrliche Aussicht. Lieder und Gebete trugen ins Weite. Die Predigt hielt Pfarrer Roland Kelber.


Blick in Richtung Donauebene mit Pfarrer Roland's Gitarre 

Gipfelkreuz und Licht

Fotos: Andrea Kerscher 


Donnerstag, 30. Juni 2022

Ein Stück Kreuz-Weg mit Christus gehen

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber


Vor wenigen Tagen haben Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer ein von Marco Göde schön in Form gebrachtes Hinweis-Schild (auf Alu wetterfest gedruckt) bei den Birkenkreuzen am Einstieg zum Kreuzweg zur Wolfgangskapelle angebracht.

 




Initiative "Ein Stück KREUZ-WEG mit Christus gehen"


Liebe Besucher der Wolfgangskapelle,

Sie sind herzlich eingeladen, eines der Birkenkreuze den Kreuzweg zur Kapelle hinauf zu tragen.

Dabei können Sie bewusst Ihre persönlichen Anliegen und Sorgen mit dem Kreuz verbinden und bei der Kapelle Christus übergeben - auf die Fürsprache des Heiligen Wolfgang.


Verein "Pilgerweg St. Wolfgang"


Standort-Besprechung vor Ort 

Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer mit den Birkenkreuzen am Kreuzweg. Das neue Hinweis-Schild ist nun angebracht. 

Gespräche: 

Hildegard Weiler: "Ohne Männer gehts halt doch nicht! :) "


Xaver Hagengruber. "Ein Weg der Reue. Mit einem Birkenkreuz den steilen Weh zur Kapelle gehen . ."

Hildegard Weiler: "Nicht unsere schlechten Taten hindern uns, in den Himmel zu kommen, sondern die fehlende Reue . . "


 

Mittwoch, 31. März 2021

Inschrift bei der Mirtlabauer-Stele renoviert

Der Pröller-Nordhang ist nun halb schneefrei


  Bei strahlend blauem Himmelwetter machen sich Dorothea Stuffer und Pilgerhelferin Elke Weber auf den Weg hinter Öd zum Pröller-Nordhang zum Mirtlbauern am Einödweg, wo die Granit-Stele vom Eisenkreuz noch auf eine farbige Auffrischung wartet. 

Die Stele ist vorher von Moos und Verunreinigungen mit einem Sandstrahler gesäubert worden.

 

Beginnen wir mit dem Lobpreis!



Hierzu klettert Dorothea Stuffer auf einen Klappstuhl.








Bei der Feinarbeit in der hellen Sonne brennen die Augen. Das macht der Künstlerin aber nichts aus. 

 Die Arbeit der "Vorgänger" verdient Bewunderung.

Einfach weitermalen










Rätselhafte Hieroglyphen






Das Herz muss hellrot sein








AH: Ein Anker!

Alles ist nun wieder gut erkennbar


Ein unsichtbarer Engel ist daneben gesessen und hat Dorothea Stuffer beraten und ihr die Farben und verschiedenen Pinsel und Brillen gereicht.

Nun wird Familie Wieser das renovierte Eisenkreuz mit den Figuren und Sprüchen noch anbringen, sodass dieses historische Feldkreuz in alter - neuer Vollkommenheit zu Ostern erstrahlen möge. 

Samstag, 27. März 2021

Renovierung vom Mirtlbauer-Kreuz: Dorothea Stuffer erzählt

Kleiner Engel

 Nun sind die letzten Feinarbeiten bei der farbigen Fassung des gusseisernen Kreuzes vom "Mirtlhof" abgeschlossen. Die Besitzerin und eine Begleitperson haben das Kreuz abgeholt und es für sehr schön befunden. Demnächst gilt es vor Ort am Pröller-Nordhang noch die Inschrift der Granitsäule herzurichten. Das Kreuz wird auf dem Granitstein wieder angebracht werden und  - wenn alles nach meinen Vorstellungen läuft - pünktlich zu Ostern in frischem Glanz erstrahlen. 

Beim Renovieren habe ich mich immer wieder in die Arbeit meines "Vorgängers" versucht, hineinzuversetzen. Ich habe viel über die letzten Wort Jesu am Kreuz nachgedacht: "Es ist vollbracht." Und gerne habe ich AVE MARIA im Herzen erklingen lassen.


AVE MARIA GRATIA PLENA ORA PRO NOBIS

Figurengruppe unterm Kreuz


Kleiner Engel
Solch eine Kreuz-Säule ist wie ein immerwährendes Gebet; der Buddhist würde vielleicht sagen: "wie eine immer wehende Gebetsfahne."Mit meiner starken Lesebrille und meinem feinsten Pinsel bewaffnet und mit einer guten Portion Sonne im Rücken und in den Händen gebe ich abschließend den Figuren ihre Gesichter, ihre Hände und ihre Gewänder, mit möglichst leichten Linien strukturiert. Von anderen Restaurationsarbeiten her ist es für mich bei der Christusfigur immer ein besonderes Ereignis, zuletzt mit rotem Zinnober das Blut anzudeuten. Es ist wie ein lebendiger Akzent an dem am Kreuz verstorbenem Körper Christi: das Blut verwandelt sich in einen Strom von lebendiger Farbe, die sich heilend und leuchtend über alles was lebt, legt. 


Ein kleiner Engel schwebt über der Christusfigur

Es ist vollbracht  (Joh.19,30)


.
Das große Erlösungsmysteruim im Bild dargestellt
 (Joh.19,30)
Johannes unterm Kreuz

Maria unterm Kreuz











Maria Magdalena unterm Kreuz


Pilgerhelferin Adelheid (Elke Weber) kommt hinzu.

Konzentration









 
"Fehlt noch was?"

Pause

Adelheid: "Fehlt da nicht bei "Maria" der i-Punkt?"

 O danke! Für sowas hat man eine Adelheid! 

Abschließend versehe ich die Malarbeit zur Wettersicherung noch mit drei Schichten matt glänzendem Zapponlack.



- - - JESUS, der in uns den Glauben stärke, der in uns die Hoffnung mehre, der in uns die Liebe entzünde - - (aus dem Rosenkranzgebet) 


Freitag, 26. März 2021

Renovierung der Kreuz-Säule - erste Schritte

 Bei der Renovierung der Kreuzsäule - eine Auftragsarbeit an Dorothea Stuffer von Familie Wieser vom Pröller-Nordhang - geht die Künstlerin  stufenweise in verschiedenen Arbeits-Schritten vor:

1. Betrachten

2. Reinigen

3. Anschleifen

4. Grundieren

5. Erste Farbgebung 

6. Zweite farbgebung

7. Feinarbeiten

8. Schrift

Ich bin nun bei der "Ersten Farbgebung" - -



Hellblau - Gold

Farbig, aber nicht bunt - - alte Stellen zum Teil stehen lassen 
Als nächstes geht es um die Feingestaltung der Gesichter.

 
Arbeitsplatz ist vor der Stufferhaus-Haustüre unter freiem Himmel
Als Farben verwendet Dorothea Stuffer Farben auf Acrylbasis. Diese Farben kommen nach Meinung der Künstlerin den alten Eitemperafarben am nächsten. Ölfarben wären aber auch möglich.

Die Künstler/innen vom "Blauen Reiter" beschäftigten sich viel mit der Volkskunst. Die spontane, nicht allzu überexakte, klare Farb- und Formensprache inspirierte sie zu ihren starken expressiven Bildgebungen. 

Sonntag, 21. März 2021

Kreuzsäule renovieren

Der Pröller-Nordhang prangt in seinem schönsten Kleid 

  



























Auf dem Weg zum Pröller-Nordhang, vorbei an Öd, am Einödweg, liegt linker Hand ein schöner Hof mit einer alten Granit-Kreuzsäule.

Man ist an Dorothea Stuffer herangetreten mit der Bitte, diese Säule Zur Ehre Gottes wieder herzurichten. Heute ist Dorothea mit Pilgerhelferin Elke Weber vor Ort gefahren, um mir das zu renovierende Wertstück mal anzusehen und mit den Besitzern über die nächsten Schritte zu sprechen. 

Still und klar steht die Kreuzsäule...

...gen Himmel gerichtet










Das Kreuz wurde zur Renovierung jetzt abgenommen

Größenvergleich













Pilgerhelfer Xaver Hagengruber trägt das schwere eiserne Kreuz die Treppe hinauf vor den Eingang zur "Pilgerstation Stufferhaus".


Die Farben sollen dezent aufgefrischt werden.

Da wartet keine ganz leichte Arbeit!