Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Freitag, 7. Mai 2021

Der Engelweg im Bayern-Atlas

Der Engelweg im BayernAtlas

  Ursprünglich hatten wir, das sind die Wolfgangspilgerhelfer/innen, der Wege-Finder Xaver Hagengruber, die ehemalige Bürgermeisterin von Kollnburg, Josefa Schmid (jetzt 1.Bürgermeisterin von Leonberg)  angedacht, den Engelweg nur temporär als Weihnachtsweg vom Michaelistag bis Lichtmess einzurichten. Doch dann kamen immer wieder Wünsche, den Weg doch noch eine Weile so zu erhalten. Wir trösteten mit dem Xaverwort immer wieder neu: "Okay, wir lassen den Weg noch so stehen, bis die Tage wieder länger werden... bis die Tage wieder kürzer werden ... bis die Tage wieder länger werden... bis die Tage wieder kürzer werden ..." Als Xaver und Künstlerin Dorothea Stuffer vor drei Jahren eines schönen Tages tatsächlich die Engelfiguren abzubauen begannen, schlug ihnen eine Welle von BITTE STEHEN LASSEN entgegen, und sie bauten die teilweise abgebauten Engelfiguren wieder auf. Seither erhalten sie den Engelweg durch regelmäßige Wartung und Auffrischung. Die Anwohner sind aktiv mit dran.

Das Vermessungsamt mit seinem regional beauftragten Mitarbeiter und Wege-Erkunder Rudolf Treitinger hat mittlerweile  den Engelweg in den BayernAtlas aufgenommen. Pilger Rudi Simeth hat uns daraus eine Detailaufnahme zugesendet. Danke Pilgerbruder Rudi! 

Pilger Rudi ist am 3.Mai pilgernd ein Stück am Wolfgangsweg und am Engelweg geradelt:

Ortsansicht von Fernsdorf am 3.Mai 2021 - -  Foto: Pilger Rudi Simeth. Hier verläuft der Engelweg nach Ayrhof. Der Xaverhof mit den lebendigen Wolfgangs-Schafen liegt rechts, ca 1 Kilometer  außerhalb vom Dorf, hier nicht im Bild

Liebe Wolfgangspilger-Engel, 

gestern bin ich mit dem E-Bike den Wolfgangsweg und den Engelweg gefahren.

Da wurde mir wieder voll bewusst, was ich bei meiner großen Wolfgangsweg-Pilgertour 2014 geleistet habe, mit meinem über 14 kg schweren Rucksack diese Auf- und Ab Etappen zu wandern – Im Bayerischen Wald waren ja die meisten Höhenmeter.

Ja – und auch was ich bei dieser unvergesslichen und von dir/euch so wunderbar vorgeplanten Pilgerwanderung alles erleben durfte.

Vor allem aber auch, welch tiefes äußeres und inneres Erleben seither mit uns geschehen ist!!!

 Und die dunklen Wolken mit Regen blieben gestern woanders – vom Engelswind weggeblasen!

 Ja – und tiefer Respekt vor den vielen Engelsdarstellungen und den erneuerten Impulsen auf dem Engelweg. Eine Riesenleistung von dir – wie auch auf dem gesamten Wolfgangsweg, der von dir/euch markiert und mit vielen, vielen Blechfiguren ausgeschmückt ist.

Da Energie nicht verloren gehen kann – kommt diese Lebensleistung von euch in irgendeiner Art wieder zu euch zurück!

 Herzensgrüße

 Euer Pilgerbruder Rudi

 

Auch der Einödweg soll laut Rudolf Treitinger in den BayernAtlas eingetragen werden, falls er nicht schon eingetragen ist. Der Wolfgangsweg ist im BayernAtlas schon lange inden bereits markierten Abschnitten verzeichnet. Etliche Wanderkarten, regionale und über-regionale, haben den Wolfgangsweg mit seinem Logo eingezeichnet. 

Logo vom bayrischen Wolfgangsweg, entworfen von Hildegard Weiler
 

So machen wir vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang mit unserem Stab an PilgerhelferInnen immer mal eine gemütliche Tour oder fragen nach, ob Schafe (Wolfgagsweg) Engel (Engelweg) oder Votivtafeln (Einödweg) noch gut erhalten sind. Auch die bereits Kult gewordenen Text-Impulse von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, die vielfach die Wege säumen, werden immer mal erneuert, wenn Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen haben. 

3.Mai 2021: Und die dunklen Wolken mit Regen blieben gestern woanders – vom Engelswind weggeblasen! - - Der Xaverhof liegt außerhalb vom Dorf (rechts)


Sonntag, 25. Oktober 2020

Der Einödweg wird frisch gewartet

Der Einödweg verläuft auf bestehenden Wanderwegen, hier bei Schwaben am Wolfgangsweg mit dem “W” und den typischen Blechschäfchen

 Der Einödweg – eine dauerhafte Einrichtung? – diese Frage wurde kürzlich an Dorothea Stuffer, Initiatorin des Projektes “Einödweg”, gestellt. Bedingung: Wird der Weg, welcher etwa 20 historische Höfe rund um Kollnburg miteinander verbindet, regelmäßig gewartet, so Rudolf Treitinger, Gebietstopograph vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV), dann hätte er durchaus eine Berechtigung in die offizielle Bayernkarte eingetragen zu werden. So könnte demnächst der Einödweg auch in den regionalen Wanderkarten verzeichnet werden, wenn diese wieder aktualisiert werden.

Die Instandhaltung der farbenfrohen “modernen Votivtafeln”, wie Dorothea Stuffer die Holzbilder bezeichnet, welche seit 2018 an so manchem Stadel angebracht sind, dürfte laut der Viechtacher Künstlerin kein Problem sein. “Die Tafeln sind wetterfest und gut installiert. Sie sind damals mit eifrigen Pilgerhelfern und dem damaligen Kassier des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, Friedel Dreischmeier, angebracht worden. Mit den Hofbesitzern stehe ich in gutem Kontakt.” Fast jeder Einödhof wollte die Bildtafeln nach der zunächst 3-monatigen Laufzeit auch nach dem Winter 2018 stehen lassen. “Die bunten Votivtafeln zusammen mit den spirituellen Texten sind wie ein Gruß und Segen für jeden Hof und für alle Wanderer, die hier gehen”,  so empfindet Pilger Rudi Simeth aus Weiding, der hier bereits mehrmals – teils auch mit dem Fahrrad – unterwegs war.

Eine weitere Voraussetzung für einen offiziellen Eintrag des Einödweges ist eine ausreichende Markierung. Hier hat Dorothea Stuffer zusammen mit Pilgerhelferin Elke Weber und Sylvia Dressler in den vergangenen Tagen bereits über 20 Hinweise “Einödweg” an verschiedenen Punkten angebracht beziehungsweise erneuert.

Der Einödweg verläuft auf folgenden Wanderwegen. Die “rote 12”, die “blaue 4”,
 dem “Biker-Weg” und dem Wolfgangsweg.

Er erstreckt sich über etwa 10 Kilometer.

Am Wolfgangsweg führt der Einödweg nach Münchshöfen über 850 Höhenmetern

 

Wegbeschreibung Einödweg-Rundweg:

+ Einstieg Westhang Kollnburg, halbe Höhe,  über den Brandlhof, den Karglhof und das Bielmeier-Anwesen mit Kapelle in Richtung Rechertsried – Oberhofen (Hofbauer-Anwesen – Schwaben (“rote 12”)

+ Am Wolfgangsweg (“W”) von Schwaben über das Penzkofer-Anwesen in Ramersdorf nach Münchshöfen (dazwischen Pension Waldesruh, der Hanslhof)

+ Ab Münchshöfen über die Hauptstraße links hinunter beim “Schmid Gangerl”, dem Anwesen von Hendrik van Beek, – auf der “roten 4” – hinunter nach Hinterviechtach –  Windsprach/Öd – zurück nach Kollnburg

 

Der Einöd-Langweg ist eine Ergänzung zum Einöd-Rundweg. Er umfasst drei Einödhöfe.

+ Der “Greanfeller” (Anton Mader) mit dem hölzernen  Glockentürmchen, welches täglich geläutet wird,

+ Das denkmalgeschützte, renovierte Bernhard-Anwesen (rechts von Greanfeller über der Hauptstraße) mit uralter Holz-Marienkapelle

+ Der Waldhof (Endstation mit Weitsicht)

Der hoch gelegene Waldhof ist das Ziel vom Einöd-Langweg

 

Herbstlicher Blick über den “Gogl” talwärts am Pröller-Nordhang (blaue 4 ) nach Hinterviechtach   

Der "Einödweg" wird wohl offiziell

Ein Bericht von Thomas Hobelsberger im Viechtacher Anzeiger und in VIT-aktuell

Der Einödweg wird wohl „offiziell“

Landesamt für Vermessung prüft Projekt von Künstlerin Dorothea Stuffer

Von Thomas Hobelsberger
 Viechtach/Kollnburg. Viele schöne Gedanken verbindet die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer mit dem Einödweg, den sie im Herbst des Jahres 2018 geschaffen hat. Nun könnte er in den Bayernatlas aufgenommen und somit schon bald in jeder Wanderkarte eingezeichnet werden.
„Nur gute Sachen“ seien dem Einödweg entsprungen, so Stuffer. An 25 Höfen im Gemeindegebiet Kollnburg, bekannt für seine weit verstreut liegenden Einödhöfe, hängen Tafeln der Künstlerin, begleitet von anregenden Impulsen des evangelischen Altpfarrers Ernst-Martin Kittelmann.

Ein Kunstprojekt, das Menschen berührt
Gerne denkt sie etwa an den Adventskalender in unserer Zeitung zurück: In der Serie „Staade Zeit in der Einöde“ stellten wir jeden einzelnen Hof mit Impuls und Heiligentafel vor. Aber auch die Wirkung auf die Menschen selbst freut die Künstlerin. Altbürgermeisterin Josefa Schmid etwa habe ihr einmal gesagt, dass regelrecht eine Kraft ausgehe von den Bildern und Impulsen, die an den altehrwürdigen Bauernhäusern hängen. Pfarrer Kittelmann ließ den Einödweg auch in seine Predigt bei der Beerdigung von Dr. Werner Gudat einfließen. Dieser hatte das Bernhard-Anwesen, einen Hof in Hochstraß inklusive einer kleinen alten Holz-Kapelle, renoviert. Auch dieses alte Baudenkmal und Zeugnis des harten Bauernlebens der Waidler ist Teil des Einödweges.

Eher zufällig beim Vermessen entdeckt
Gebietstopograph Rudolf Treitinger vom Vermessungsamt Nabburg hat die Tafel beim Anwesen von Anton Mader, Hochstraß, eher zufällig entdeckt. Jedes Jahr überprüft das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) die Wanderwege, um die offiziellen Kartendaten zu aktualisieren, die – in Form des Bayernatlas – dann auch Basis für Wanderkarten oder Daten für Navigationssysteme sind. Das Landesamt stellt den Bayernatlas als Infrastrukturleistung im Rahmen seiner öffentlichen Aufgaben bereit. So wie er jetzt dastehe, könne man den Einödweg zwar noch nicht aufnehmen, es hapere da noch etwas an der Beschilderung beziehungsweise an Wegweisern. Er werde sich deswegen aber noch mit Stuffer in Verbindung setzen. Installiere man aber eine genauere Beschilderung, stehe der Aufnahme in den Bayernatlas nichts im Wege.

Engelweg erfüllt bereits Voraussetzungen
Stuffer betont auch, dass sie den Weg regelmäßig wartet, ebenfalls eine Bedingung dafür, dass ihr Kunstprojekt aufgenommen wird.
Der Engelsweg der Künstlerin aber, rund um Ayrhof und teilweise auf dem Pilgerweg Sankt Wolfgang gelegen, erfülle schon jetzt die Voraussetzungen und kommt in den Bayernatlas.



Thomas Hobelsberger, Viechtacher Anzeiger

 
Am 23. Oktober 2018 (also genau vor 2 Jahren) bauten wir den Einödweg auf. Wir brachten an alten Bauernhöfen Holzbilder und Impulse zu den Bildern an.

Josef und Jesuskind. Nicht nur durch das Mütterliche, sondern auch durch das Väterliche wird ein Kind geprägt, gehalten, gestärkt. (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann) Dieses Foto habe ich (zufällig!) vor etwa einer Woche aufgenommen.

 

Donnerstag, 14. November 2013

Pilgertreff: aktuelle Situation des Wolfgangsweges - Wanderführer bearbeiten


Am Wochenende trafen sich die beiden Dreamteams "Junior" und "Senior" (Soghie Cousin, Anastasia Marjaskina, Hildegard Weiler, Dorothea Stuffer) im Stufferhaus zu einer Lagebesprechung über die aktuelle Weiterplanung und Verwirklichung unseres Wanderführers Regensburg-Böbrach.

Ergebnisse:

Auf Grund der neuen Begegnungen und engen Kooperationen - auch am bevorstehenden 99. Katholikentag in Regensburg im Sommer 2014 - kommt das Team zu dem Schluss, dass der Wanderführer bis zum Ossergipfel erweitert werden soll, um einen lückenlosen Anschluss nach Tschechien zu haben. Der tschechische Wolfgangsverein OTISK (=Spur) kommt mit dem Wolfgangsweg ebenfalls zum Ossergipfel, wo auch die Landesgrenze verläuft. Der Weg von Böbrach zum Ossergipfel beträgt nochmal ca. 40 Kilometer und ist landschaftlich und spirituell absolut lohnenswert.

Nun sind die nächsten Arbeits-Schritte, die Weg-Karte zu vervollständigen. Die Erstellung der digitalisierten Karte hat bisher Sophie Cousin excellent geleistet. Möglicherweise versuchen wir für die Erstellung der verbleibenden Strecke zum Ossergipfel Hilfe von Rudolf Treitinge, LVG, zu bekommen, da Sophie aus Berufsgründen zeitlich sehr eingespannt ist.

Die Gebühren zur Veröffentlichung der Wanderkarte wird laut neuester Informationen eine überschaubare Gebühr an das Landesamt betragen, welche sich unser Verein gerne leisten kann.

Weitere Arbeits-Schritte sind die Erkundung der Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten der Strecke Regensburg - Osser und die Kontakt-Aufnahme mit den Gemeinden am Weg.  Für die Realisierung der Markierung haben wir gute Tipps von Rudolf Treitinger, LVG,  bekommen, ebenso für eine Optimierung des Formats des Wanderführers und des Kartenmaßstabes. Vielen herzlichen Dank an Rudolf Treitinger!

Nun fassen wir alo auch ins Visier, das Format des Wanderfühers und den Maßstab der Wanderkarte nochmal zu optimieren und "pilgergerecht" umzusetzen.

Anastasia wird mit den neuen Daten nochmal Verbindung zu einem Passauer Verlag herstellen, zwei weitere Verlage stehen ebenfalls noch zur Diskussion.

Bis zum 99. Katholikentag sollte zumindest eine Broschüre fertig sein, die wir dann an unserem Wolfgangsweg-Stand anbieten können. Der Stand wird übrigens von allen drei Wolfgangsvereinen, dem österreichischen, dem tschechischen und unserem, dem bayerischen, betreut sein, ein schönes gemeinsames Unternehmen!

  Das Thema des Kirchentages wird  "Brücken bauen" heißen, das passt gut zum grenzüberschreitenden Pilgerweg St. Wolfgang!


Hildegard Weier erläutert die aktuelle  Situation des Pilgerweg St. Wolfgang

Anastasia Marjaskina bereitet sich auf das Pilgertreff vor 

Mittwoch, 6. November 2013

Zur Konkretisierung des Wanderführers: Kooperation mit dem Landes-Vermessungsamt


Heute Vormittag trafen sich die beiden Vorsitzenden des "Vereins Pigerweg St. Wolfgang" Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer im Stufferhaus mit Rudolf Treitinger vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information München (LVG). Hildegard Weiler stellte den aktuellen Stand der gesamten Wolfgangweg-Situation dar und beschrieb unsere neuen Kooperationen mit Österreich und Tschechien.  Sie stellte Rudolf Treitinger, der unter anderem ein sehr guter Fachmann für Wege und Kartographie ist, die beiden österreichischen Wanderführer der Strecke St. Wolfgang/Österreich - Regensburg vor und zeigte den aktuellen Entwurf unseres geplanten Bayerischen Wolfgangsweg-Wanderführers der Strecke Regensburg - St. Wolfgangskapelle/Böbrach - (evtl. bis zum Ossergipfel) vor.

Das Wichtigste zur weiteren Konkretisierung und Veröffentlichung unseres Wanderführers ist ein gutes, für die Pilger zur Orientierung dienendes Kartenmaterial. Dieses soll auf jeden Fall den Großteil unseres Wanderführers ausmachen und muss deshalb ansprechend und stimmig sein.

Rudolf Treitinger gab uns hilfreiche Ratschläge, nannte wichtige Kontakte und sagte uns weitere Unterstützung in Sachen Kartenmaterial zu. Wir arbeiten mit dem Vermessungsamt seit über einem Jahr punktuell und sehr gut zusammen - (HIER Sophie Cousin und Rudolf Treitinger, August 2012) - und bedanken uns für das heutige Treffen. Ein weiteres Treffen ist nächste Woche vorgesehen.


Der Streckenabschnitt Regensburg - Böbrach soll in acht Tagesetappen eingeteilt werden
Der tschechische Verein OTIKS (Spur) hat eine Broschüre der Region Chudenice herausgebracht, Kooperation von OTISK mit der Bayerischen Seite "Pilgerweg St. Wolfgang" findet statt.

Fragen stellen - Infos austauschen, Schritte planen

Donnerstag, 23. August 2012

Planung der Wolfgangsweg-Strecke Regensburg - Böbrach


Sophie Cousin, unsere Tourismus-Beauftragte und Rudolf Treitinger vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information tauschen Informationen zur Erstellung der noch heuer geplanten Wegstrecke nach Regensburg aus. Hierzu muss der Weg zunächst genau bestimmt und in eine Karte eingetragen werden, was Sophie gerne lernen möchte.

Gute Zusammenarbeit

Mittwoch, 18. Juli 2012

Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Geo-Information

Foto: Johannes Baeumel, Redakteur bei der Kötztinger Zeitung

Gestern trafen sich Rudolf Treitinger vom Landeamt für Vermessung und Geo-Information, Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang und Dorothea Stuffer, Künstlerin und 2. Vorsitzende des Vereins. Mit anwesend waren außerdem Johannes Baeumel, Redakteur der Kötztinger Zeitung mit dem Praktikanten Leon und der Praktikant Pascal Pinzl vom Viechtacher Bayerwald Boten.

Bei dieser Begegnung ging es um einen konkreten Informationsaustausch über den Verlauf des Pilgerweg St.Wolfgang. Bei seinen "Streifzügen" durch die Natur wurde Rudolf Treitinger auf den Weg aufmerksam, kontaktierte verschiedene Stellen, verfolgte den Weg, und trug ihn - erst mal auf dem PC -  soweit bereits mit Logo und Blechschafen markiert - in die offizielle topographische Wanderkarte der Region ein. Hildegard Weiler verglich nun den Wegverlauf mit den Karten des Vereins und verschiedener regionalen Tourismus-Ämtern, wo er bereits mit Logo eingetragen ist. Es stimmte alles perfekt überein. Desweiteren gab sie Informationen über geplante Wegstrecken weiter. Sobald diese markiert sind, werden sie in der offiziellen topographischen Karte aktualisiert. Diese Karten kommen auch in gedruckter Form heraus.

Unterstützung vom Landesamt bekommt der Weg außerdem mit Rat und Tat:

-Welche Methoden bei der Markierung sind zu empfehlen, wo sind Logo-Blättchen sinnvoll, wo Schafe, wo genügt ein einfaches Farbsignal (die rot-gelb-blaue "Pilgerampel" mit Farbe und Stupfpinsel einfach aufgemalt) -
- Kontakte zu anderen Gebietstopographen, wie beispielweise für die Strecke Richtung Nürnberg werden demnächst  von Rudolf Treitinger hergestellt -
- wo sind Zubringer sinnvoll, wo "Schlenker" -

Ein weiteres Treffen - dann in Böbrach - ist noch in diesem Monat vorgesehen.

Wir bedanken uns bei Herrn Treitinger und bei der aufmerksamen Presse!

Nach dem Austausch begleiteten die beiden Praktikanten Leon und Pascal noch Hildegard und Dorothea mit den beiden Pilgerhunden Wolf und Timmi bei ihren Wegwart-Arbeiten auf einer Etappe am Herzstück, doch davon berichten wir das nächste Mal!

Im Austausch
die Presse schreibt mit
und fotografiert
verschiedene Wanderkarten, in denen der Weg schon eingetragen ist
das Wolfgansweg-Logo im PC von Rudolf Treitinger
Karten studieren, Wege suchen
Bericht der Kötztinger Zeitung vom 18.Juli, 2012
ein Blechschaf als Geschenk

Der Bericht vom Viechtacher Bayerwald Boten , 19. Juli 2012