Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Dienstag, 20. August 2019

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - Große Ostroute mit Pilger Rudi (5)


Segensbild in Vorderweißenbach in der dortigen  PETER UND PAUL KIRCHE
Hier neue Nachrichten  vom  Pilger Rudi Simeth! 

Er hat sich nun von seinem großen Ziel, St. Wolfgang am Wolfgangssee in Österreich, mit seinem Pilger-E-Bike auf den Rückweg begeben. Sein Weg überschreitet die Grenze : Rudi radelt nun auf Wolfgangs Spuren in Tschechien!

Der Rückweg ist beim Pilgern genauso wichtig wie der Hinweg zum Pilgerziel. Zu Hause angekommen ist der Pilger erneuert und reich beschenkt.

Pilger Rudi teilt mit:

Liebe Pilgerfreunde, die Ihr mich im Geiste begleitet, Euer Gebet hat sich  erfüllt und auch heute bis zu meiner Ankunft aus Böhmen in Haidmühle weiter gewirkt. Das war auch gut so, denn es waren bisher meine zwei längsten Touren , weil es jeweils früher keine Quartiere gab.
Vergeltung Gott nochmals. Und  dem heiligen Wolfgang sei Dank : gestern war es fast dunkel als ich ankam mit dem letzten Strom bis zum Gasthof in Oberneukirchen.
Und heute war bei  der letzten leichten Anhöhe der Akku leer. Gleich die erste Herberge im Ort hat mich aufgenommen! 

Segen, Segen, Segen  und ganz liebe Grüße von Pilgerbruder RUDI 



Vorderweissenbach nahe der Österreich/böhmischen Grenze. Schon von der Höhe zog es mich zu der Kirche. Am Eingang sah ich, es ist eine PETER UND PAUL KIRCHE.
Auch in den Stürmen der Zeit segne du Mutter der Güte. Es ist zwar keine Wolfgangskirche, aber auch viele Schafe zieren die Gemälde und Hinterglasbilder.
vielleicht auch deshalb und nach Liedern und Gebeten fühlte ich einen tiefen inneren Frieden in meinem Herzen und die Stimme: "Rudi dein Pilgerziel ist schön erreicht."

Toll, Rudi, diese Stimme!

Auch diese herrlich farbigen leuchtenden Glasfenster sprechen in das Herz zum Pilger Rudi: 


Glasfenster sprechen 

Und weiter geht's ganz irdisch:
bei Guglwald fuhr ich dann unkontrolliert  über die einst hermetisch abgesperrte Grenze

Am Lipno Stausee kamen Erinnerungen an eine abenteuerliche Radtour gleich nach Grenzöffnung

dort traf ich auf Ansprache drei Radler aus dem Landkreis Cham,  die in Edeltrauds Heimat Stachesried auf der Tour einen Freund besucht hatten.
In der Pension Marie am Schwarzenberger Schwemmkanal könnte ich dann mich und meinen Akku auftanken.
E-Radl aufladen!
Uraltes Kulturgut. Der Kanal wird auch als achtes Weltwunder bezeichnet
Pilger-Beten-Rastplatz mit Kreuz-Säule
Pilger Rudi unterwegs in Böhmen auf Wolfgangs Spuren (Plöckensteinsee)
Rudi erzählt weiter: Frisch aufgetankt zog es mich noch zum auf 1080m gelegenen Plöckensteinsee.


Am Plöckensteinsee
Gedenkstein am Plöckensteinsee: Zur Erinnerung an den Besuch des Prinzen Johann Nepomuk von Schwarzenberg am 15 August 1868 
Auf dem Plöckenstein (1379m) stand ich am 1.10.2014 während meiner Fuss Pilgertour
Lieben Dank an unseren wunderbaren Pigerbruder Rudi, der auf Wolfgangs Spuren den rechten Weg geht bzw. aktuell mit dem E-Bike fährt!

SEGEN SEGEN SEGEN 

Sonntag, 18. August 2019

Leuchtturmpredigt - Ein Sommer-Gottesdienst mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune erläutert das Phänomen und die Aufgabe eines Leuchtturms 

Den Norden in den Bayerischen Wald bringen
Leucht-Turm-Gottesdienst mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes in der Christuskirche Viechtach

Wie im ersten diesjährigen Sommerferien-Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach bereits erwähnt, stand auch an diesem dritten Sonntag des insgesamt vierwöchigen Aufenthalts der beiden "Nordlichter" im Bayerischen Wald der Hohe Norden symbolisch im Fokus der Predigt.

Diesmal ging es um den Leuchtturm.

"Es gibt hohe und weniger hohe, größere und kleinere Leuchttürme bei uns an der Nordsee und an der Elbmündung. Aber immer stehen sie an einem festen und exponiertem Platz, um den Seefahrern Orientierung durch ihr Licht zu geben." Der Pastor zog nun in seiner erhellenden Predigt einen Vergleich des Lichtes eines Leuchtturms zum Licht, welches wir Menschen zu spenden beauftragt seien. Gott habe in jeden Menschen den "göttlichen Funken" gesetzt. Diesen gelte es zu bewahren und zu nähren, damit dieses von Gott gespendete Licht hell leuchten und brennen möge und für andere hilfreich scheinen möge, die sonst in Dunkelheit verharren müssten. Solch ein Licht könne Leben retten! Es dringe auch durch die dunkelsten Regenwolken hindurch.

Mit verschiedenen Bibelzitaten vom alten bis hinein ins neue Testament veranschaulichte der Seelsorger den Christlichen "Licht-Auftrag". Es komme dabei nicht auf große oder weltbewegende Taten an. Schon ein trostreiches Wort könne großartige Hilfe leisten, ein Zuhören, eine Geste. Er ermutigte die Gottesdienst-Teilnehmer ihr gutes Licht nicht zu verbergen, sondern es überall erstrahlen zu lassen.

Musikalisch begleitet wurde der ermutigende Abendmahlsgottesdienst mit passenden Liedern; die Orgel brachte Maike Brandes zum leuchtenden Klingen.

Urlauberpfarer Lothr Le Jeune überreicht am Ende der Abendmahlsfeier auch der Organistin Maike Brandes den Kelch.








Samstag, 17. August 2019

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - - - Große Ostroute mit Pilger Rudi (4)

Blick auf den Wolfgangsee. Links am See leuchtet die Wolfgangskirche. Hier landete einst der Sage nach das Hackl, das der Heilige damals von Falkenstein (jetzt Falkensteinkapelle) geworfen hat, im Bewusstsein, dort werde eine Kirche erbaut werden - 
Pilger Rudi Simeth ist nun mit seinem Pilger-E-Bike am Ziel angekommen: St.Wolfgang am Wolfgangsee im Salzkammergut in Österreich. Und wie das beim "richtigen" Pilgern oft ist  - oder im "richtigen" Leben: Der "Peregrinus"=Pilger fühlt sich geführt von Gottes Hand.

Pilger Rudi Simeth teilt mit:

Was ich die letzten 3 Tage erlebt habe, ist nicht in ein paar Worte zu fassen. Es ist einfach nur himmlisch!!!
Wie kann ich schildern, dass sich alles wie ein riesiges LEBENSPUZZLE zusammenfügt? 
Wenn ich so im HIER UND JETZT auf meinem weiteren Lebensweg unterwegs sein kann, wie auf diesem LEBENS-RAD(T)-PILGERN kann ich völlig sorglos weitergehen. 
Und: selbst Pannen, die mich vermeintlich ausbremsen, geben mir wertvollste Hinweise für den Weiterweg. Ich komm dann doch genau da hin, wo ich eigentlich hin will!
Ich hör jetzt vielleicht von mir selbst, oder von Mitlesern: Ist der Pilger Rudi jetzt völlig abgehoben? Tickt er nicht mehr richtig? Will er nur angeben?
Viele Beispiele könnt ich bringen, welche Fügungen - scheinbar völlig belanglos es gibt, wenn ich/wir einfach LEBEN, einfach ins Vertrauen gehen.
Jetzt mal nur EINES VON VIELEN während der letzten Tage.
Vorgestern las ich bei der Abschluss-Andacht in der Strobler Kirche "zufällig" den Bibeltext: das Licht nicht unter den Schefel stellen. 
Gestern vor der Himmelspforte am Schafberg zögerte ich noch, wegen der vielen Menschen, mir Mundharmonika spielen zu trauen. Ein Herr aus Landau an der Isar bestärkte mich aber und ich spielte "Freude schöner Götterfunken" Er sei auch Laienmusikant und spiele Tuba. Wegen meiner Pilgermuschel erzählte er auch, dass seine Frau den Berg zu Fuss heraufkäme (immerhin 1200 Höhenmeter)
Sie sei schon mehrmals Jakobswege gegangen und auch schon in Santiago gewesen.
Dies allein bestärkte mich schon, der Musik treu zu bleiben und mich auch als Pilger erkennen zu geben.
Als weiteren "Beweis" hoffte ich, diese Frau mit einmaliger Trefferquote zu erkennen. Hatte nicht damit gerechnet,  dass zwischen Schafbergalm und Gipfel Hunderte aufstiegen. Guter Hoffnung ging ich talwärts. Da sagte eine Frau zu mir: "Grüss di, aha auch einer mit Pilgermuschel" Ich erwiderte den Grüße und fragte, ob sie aus Landau sei. Ein erstaunteres Gesicht hab ich noch selten in meinem Leben gesehen....BINGO
Abzweigend vom Hauptweg ging ich dann auf einsamen Pfad hinunter zum Brunnhäusl und der Kapelle am Falkenstein. 
Füllte meine leere Trinkflasche mit heilsamen Wasser.
In der Kapelle streifte ich beim Durchschlupf meinen letzten Rest Angst ab.

Mit der Zahnradbahn zum 1783m hohen Schafberg
an der sogenannten "Himmelspforte" auf dem Gipfel war noch Nebel
Beim Abstieg klarte es auf. Blick zum Mondsee

auftanken im Quellhäusl mit Blick zur Wolfgangskapelle
Die Falkensteinkapelle. Von hier hat der heilige Wolfgang sein sagenumwobenes Hackl nach St. Wolfgang geworfen. 
Durchschlupf in der Kapelle. Hier streifte Pilger Rudi seine Angst ab!

Nach dankbaren Gebet und Kerzen anzünden mit guten Wünschen
Traumausblick zum Wolfgangsee vom Falkenstein

Welch beeindruckendes Erlebnis muss es sein, von der Falkensteinkapelle - nach deren Vorbild übrigens die Wolfgangskapelle bei Böbrach gebaut ist, wo der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet haben soll - von diesem sagenstarken Ort zum Wolfgangsee zu blicken und das Kirchlein zu sehen, weswegen so viele Pilger einen weiten Weg gehen. 

DANKE RUDI !
SEGEN SEGEN SEGEN!!!

Mittwoch, 14. August 2019

Von der Wolfgangskapelle zur Frath

Das beliebte Paar aus dem hohen Norden ludt zum Wolfgangspilgern zur Frath ein.

Mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes ging es heute am 14.August  auf dem Bayerwald-Wolfgangsweg-Herzstück in einer geführten Pilgerwanderung zur Frath. Zunächst trafen sich um 9 Uhr die Pilgerfreunde bei der Christuskirche. Nach einer kleinen Pilgerandacht ging es mit PKWs nach Böbrach zum St.Wolfgangshof. Von dort führt der Kreuzweg hinauf zur in einem Felsmotiv eingebetteten Wolfgangkapelle mit Weitsicht über den "Woid". Wer mochte, konnte dabei eines der ganzjährig bereitstehenden Birkenkreuze mit einem Anliegen, einer Bitte oder einem Dank zur Kapelle hinauftragen. Weiter ging es alsbald auf dem beschaulichen Waldweg hinüber zum Gutsgasthof Frath, wo sich die Wolfgangspilger zu einer deftigen Bayerischen Mahlzeit niederließen. Mit Privatautos oder zu Fuß begaben sich nach einem geselligem Beisammensein die Wanderer am frühen Nachmittag wieder nach Hause.

Nächstes Ereignis mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes:

+ Betrachtungen zu Michelnagelo, kommenden Mittwoch, 21. August, 19.00 Uhr in der Christuskirche Viechtach.

+ Am kommenden Sonntag,18. August, um 9.30 Uhr ist Gottesdienst mit Pfarrer Lothar Le Jeune in der Christuskirche - - mit einer ermutigenden Predigt und mit Maike Brandes an der Orgel.

Freuen sie sich auf wunderschöne Events mit dem beliebten Paar aus dem hohen Norden!

Sommerliche Schmankerl beim Pilgern genießen: Elfriede Winter, Karla Singer, Hildegard Weiler und Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune auf der Frath - - - 4 von 7 Teilnehmer(inne)n
Solche Halbtagestouren am Pilgerweg nennen wir "Stundenpilgern". Es muss nicht immer die ganz große tage- oder wochenlange Tour sein, auch über kurze Strecken kann Pilgern richtiges Pilgern sein, Pilgern, den Weg zu Gott und zu sich selbst über Begegnungen und heilige Stätten suchen und finden.

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - - Große Ostroute mit Pilger Rudi Simeth (3)

Pilger Rudi Simeth teilt aktuell mit: 
Mach grad Pause am Ufer des Mondsees.
Der Schafberg hoch über St. Wolfgang schon im Blick.
Da möcht ich morgen hoch. Allerdings wadenschonend mit der Zahnradbahn ;-)


Wie aus den letzten Beiträgen zu entnehmen ist, befindet sich Pilger Rudi Simeth zur Zeit mit seinem Pilger-E-Bike auf dem Wolfgangsweg. Er hat sich die sogenannte "Ostroute" ausgesucht und sich von seinem Heimatoert Weiding in der Oberpfalz aufgemacht - über die Wolfgangskapelle bei Böbrach  -nach St. Wolfgang am Wolfgangsee im schönen Salzkammergut in Österreich. Dank moderner Medien dürfen wir zeitnah seine Berichte und Fotos miterleben.

Pilger Rudi Simeth schreibt: 

In Obertrum am Brunnen
"Gestern kam ich bei Regenwetter in Obertrum am See an. Beim VIA NOVA Brunnen erinnerte ich mich, dass mich da vor fast 5 Jahren meinen 60. erlebte.

Abends kam mir der  Impuls zur Andacht in der nahen Kirche zu gehen. Da läuten gleich darauf die  Kirchenglocken, als würden sie mich einladen. 

Es war eine  Beerdigung. 
Der himmlische Gesang von  2 Mädchen und die Lebensgeschichte des verstorbenen berühren mich zutiefst. 
Der Pfarrer las auch noch ein humorvolles Gespräch des verstorbenen vom März. 
Da redet dieser mit seinem  Tumor als  2.VOGEL  in seinem Gehirn. 

Letzter Satz : ob i mi fürcht ?!
Müst lügen ?!

Wie sehr erinnert mich das an meine Geschichte und auch an den Gebetszettel von Hilde, keine Angst mehr  zu haben - sich in die Hände Gottes zu geben" - - -  

Es darf auch mal ne Pause am Wallersee sein 😀
Vor der Passhöhe zwischen Wallersee und Irrsee ist eine Jalobskapelle
Pilgerbericht eines Jakobspilgers in der Kapelle
Text über dem Altar: Kommt näher zu Gott, und er wird euch näher kommen (Jakobus 4,8)
Und am Irrsee hatte ich 350 km voll!
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Vor der Basilika in Mondsee hab ich  schnell mein Fahrrad abgestellt, weil ich ein dringendes Bedürfnis hatte.
Dabei ist mir beim Zusperren unbemerkt der Schlüssel samt Minigeldbörse runter gefallen. Als ich nach einiger Zeit zurückkam, lag gottseidank und Schutzengel geleitet alles noch unterm Fahrrad. Da hab ich aber erst mal eine längere Pause gemacht!!!
- am Übergang vom Mondsee zum Wolfgangsee nahm ich den ruhigen aber sehr steilen und steinigen Weg zum Pass. Da hab ich mich und mein E-Bike überschätzt. Musste zuletzt mit schwerem Gepäck schieben. Trotz Schnaufpause tat mir mein Herz weh. Ich bat den Hl. Wolfgang, dass es mir nicht schaden möge. Eine innere Stimme sagte: Keine Angst, schnauf noch ein paarmal tief durch. Trink nochmal einen kräftigen Schluck Wasser. Zieh dich vor allem beim Runterfahren wärmer an, dass du deinen Herzmuskel nicht verkühlst. Und alles ist gut!
 -  Ja und kurz vor dem Ziel bemerkte ich rechtzeitig, dass ein junger Radler freihändig Handy spielend voll auf mich zukam. Ein lautes Obacht bewahrte uns im letzten Moment vor einem Zusammenstoss.

Pilgerdankessegen an euch drei Engel vom Wolfgangsweg-Herzstück!
(Adelheid, Dorothea und Hilde, die mir den letzten Rest Angst nahm - dadurch kann ich viel spontaner im HIER UND JETZT SEIN)

Euer Pilger-Segen für mich wirkt und wirkt!  

Herzliche Gute Nacht Grüße von 

 Pilger Rudi 

St. Wolfgang in der Basilika Mondsee


Vor dem Gnadenbild habe ich "Wir ziehen zur Mutter der Gnade" gesungen.

Dienstag, 13. August 2019

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - - Große Ostroute mit Pilger Rudi Simeth (2)

Pilger Rudi schreibt: "Hab zuvor einen Stein von der Waldkapelle mitgenommen und in St. Wolfgang bei Weng meine "Angst - auf was auch immer - abgelegt."


Zur Zeit befindet sich Pilger Rudi Simeth mit seinem Pilger-E Bike auf der Großen Ostroute des Wolfgangsweges. Wir vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang freuen uns, aktuelle Nachrichten von "vor Ort" zu bekommen.



Pilger Rudi Simeth schreibt:


Bin gut in Ering am Inn angekommen. Mit einer tief beeindruckenden Begegnung mit dem "Hasumeister" von Samarai, der mir erzählt hat, da ist mir mehrmals die Gänsehaut gelaufen. Nach schwerem Schicksal ein tiefgläubiger Mensch. Schlüssel dazu ist Vergebung aller Mitmenschen und vor allem sich selbst auch.

Altar in Samarai 

Altar der Kirche in St.Wolfgang bei Weng, der Taufkirche von Bruder Konrad. Hier. Der heilige Wolfgang mit Kirchenmodell und Bischofstab.
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Bildmitte: Bruder Konrad - Altar der Kirche in St.Wolfgang bei Weng
 "Eine Kirche will ich bauen und vor allem: Wohin? Wird es meinem Gott gefallen, so gibt er mir's gewiß in Sinn. Wirf das Handbeil, fällt es nieder,  o ich werd' es wiederseh'n. Such dasselbe find es wieder, dort soll meine Kirche steh'n."
Hier ist der Stein, auf dem der heilige Wolfgang ausgeruht hat.
 Gedicht zum Bild über die Legende des bekannten Hacklwurfs nach St. Wolfgang ins Salzkammergut

Waldkapelle

Samstag, 10. August 2019

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - - Große Ostroute mit Pilger Rudi Simeth (1)


Seit Weißenberg ist Pilger Rudi am Via Nova, auf dem auch der Wolfgangsweg (größtenteils) liegt.

Liebe Pilgerfreunde, wie Ihr vielleicht aus den vergangenen Posts schon entnommen habt, ist derzeit der "PILGER RUDI" mit dem E-Bike unterwegs am Wolfgangsweg. Sein Vorhaben: Von seinem Heimatort Weiding in der Oberpfalz startend - am 8.8. 8 Uhr 8!! (= "unendlich") über die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach am sogenannten "Herzstück" nach Viechtach. dann zum Übernachten nach Neuhausen.

Pilger Rudi berichtet:

Liebe Dori, Liebe Elke, herzliches VergeltsGott für euren Reisesegen, der voll wirkt und den ich euch schon an die gastfreundliche Vermieterin in Neuhausen weitergeben könnte. Sie möchte nach Santiago pilgern, hat aber zur Zeit starke Muskelschmerzen. Hab sie an heiligem Kraftort Uttobrunn in mein Gebet einbezogen.
Pilger Rudis Pilger-Fahrrad am Brunnen Uttobrunn

Zuerst war im  Prälatengarten Metten mein Weg vorgezeichnet.

St. Michael in Metten

Der heilige Wolfgang in Uttobrunn
Wallfahrslegende 
Dreihundertjährige Linde vor Uttobrunn
Und an jedem Kraftort auch Schafe (siehe Wolfgangsweg-Blechschafe!) !!
Fröhliches Trommeln. 
Jetzt wie bestellt in Deggendorf vor der Grabkirche ein afrikanisches Trommelkonzert mit fröhlichen Menschen aller Nationen. Jetzt warte ich den Regen ab, dann geht's weiter nach Niederalteich.


Herzensgrüsse
von Pilgerbruder Rudi 


Lieber Pilgerbruder Rudi, wir freuen uns sehr über diesen aktuellen Pilgerbericht!

Vielen herzlichen Dank und gute Wünsche für unterwegs!

SEGEN - SEGEN - SEGEN

Deine Pilgerfreunde vom Wolfgangsweg Bayerwald-Herzstück

Pilger Rudi Simeth startet seine große Wolfgangsweg-Radtour

Rudi Simeth und Adelheid entzünden eine Kerze zum Pilger-Aufbruch nach St. Wolfgang 
Nachdem Pilger Rudi Simeth am 8.8. um 8 Uhr 8 (Die Acht - ein Symbol für die Unendlichkeit, wenn man sie um 90 Grad dreht!) ab Weiding Richtung Kolmsteiner Kircherl, Frath  und Wolfgangskapelle bei Böbrach aufgebrochen ist - in Böbrach traf er sich nach einem Besuch auf der Wolfgangskapelle mit Hildegard Weiler  - traf am 9.8. der sympathische Bike-Pilger in Viechtach ein, wo er zusammen mit Pilgerhelferin Adelheid (=Elke Weber) und Dorothea Stuffer die Christuskirche besuchte. Zwei gemeinsame Lieder, ein Gebet, ein Bibelzitat und das Entzünden einer Kerze waren ein segnender Abschied vom Bayerwald und Beginn der großen Fahrrad- Tour. Wir freuen uns auf das eine oder andere Foto von unterwegs!

In der kleinen Holzkirche gab es noch eine brüder-schwesterliche Pilgersegnung.

Pilger Rudi Simeth: "Durch Euch vom Wolfgangspilger-Verein habe ich den großen Anstoß bekommen, der mich nun zum 2. Mal auf eine Pilgertour nach St. Wolfagng gebracht hat. Es ist ein ganz besonderer innerer Ruf."

Mittwoch, 7. August 2019

Bald geht's Wolfgangspilgern los: Pilger Rudi am Lamer Mariahilf-Kircherl

Der Altarraum des Mariahilf Kirchleins hoch über Lam. Im Gnadenbild ist noch heute ein Sprung zu sehen. Rechts außen der Hl. Wolfgang, den auch Karla vor einigen Monate entdeckt hatte. Fotos: Rudi Simeth
Kapelle Mariahilf hoch über Lam:

In der Kapelle daneben hat mich schon als Kind das rote Fensterglas fasziniert, dass den Wald dahinter selbst bei trüber Witterung viel sonniger, heller und freundlicher erscheinen lässt.
Manchmal – in trüben Zeiten – hilft auch ein eine „rosarote Brille“ und der tiefe Glaube, dass alles wieder gut und hell wird.

Am 8.8. um 8 Uhr 8 wird unser lieber und sehr geschätzter Pilgerbruder Rudi Simeth seine große Wolfgangsweg-Pilgertour mit dem Fahrrad starten.

Start: Weiding, Oberpfalz
Ziel: St. Wolfgang/Österreich

Zwisschenstopp:

+ Wolfgangskapelle bei Böbrach

+ Christuskirche Viechtach


Doch zunächst ging's noch ans Abschied nehmen. Das ist ein wichtiger Bestandteil einer Pilger-Reise. Hierzu gehörte ein Besuch des Mariahilfkirchleins hoch über Lam.

Pilger Rudi berichtet:

Liebe Wolfgangsweg-Schwestern


Die spirituelle Vorbereitung der Tour ist um große Schritte weitergekommen.

Am vergangenen Freitag erfüllte ich einen Herzenswunsch meiner Mutter.
Zusammen mit Edeltraud fuhren wir mit Mama zum Mariahilf Kircherl hoch über Lam.
Mit meiner Mutter sangen wir im Kircherl gemeinsam „Segne du Maria“ und ich bekräftigte, dass ich die große Pilger-Radtour auch zu Ehren meiner Eltern fahre und bat um den Segen der Gottesmutter  und um gutes Gelingen auch in seelischer Hinsicht und unfallfreie Heimkehr.

Mein Vater hatte in Krieg und Gefangenschaft immer wieder versprochen:
Wenn ich heil aus Tod, Not und Elend um mich zurückkomme, besuche ich alle Jahre am 15. August die Muttergottes im „Lamerer Bergkircherl“. Zusätzlich fahre ich einmal mit dem Fahrrad zu 14 Kirchen um den Hohenbogen. So lange mein Vater dies selbst konnte, hielt er dieses Versprechen auch.
Und als ich so 10 – 12 Jahre alt war, durfte ich Vater mit dem Rad zu den 14 Kirchen um den Hohenbogen begleiten. Diese Pilgertouren sind unvergessliche Erinnerungen und waren mit ein Same für meine auch spirituelle Wanderlust.
Heuer am 15. August werde ich voraussichtlich im Gebiet um St. Wolfgang sein und besonders dankbar an die karge aber fröhliche und unbeschwerte Kindheit und die segensreichen inneren Gaben meiner Eltern denken.

Jetzt hat sich auch mein Bruder gemeldet, dass er mich einige Tage begleiten möchte. 


Liebe Segensgrüße von

Pilgerbruder Rudi