Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Donnerstag, 11. August 2016

Zwei Presse-Artikel: Kreuz-Trag-Aktion kommt gut an

Die kleine Pilgergruppe um die Pilgervereins-Vorsitzende Hildegard Weiler (rechts) und den Ideengeber 
Xaver Hagengruber (stehend 3. von links) beim Flurkreuz oberhalb des Wolfgangshofs, wo die Birkenkreuze ab sofort für jeden willigen Kreuzträger bereitstehen. 
− F.: M. Wittenzellner 


Wir freuen uns über die durchweg positive Resonanz bei der Presse und bei den Leuten: Die Birkenkreuze am Fuße des Wolfgangsriegels laden mittels ihrer selbst und zwei schriftlicher Erklärungen vor Ort alle Wolfgangskapellenbesucher ab sofort ein, mit ihrem persönlichen Anliegen zur Kapelle zu steigen - ein gefühltes Gebet.

Hier führen wir unbedingt noch der Pressetext von Marion Wittenzellner an, Autorin des Viechtacher Bayerwald-Boten! Danke!

Herzlichen Dank auch an den "Viechtacher Anzeiger" für die schöne Präsentation mit dem Text von Dorothea Stuffer und dem tollen Sonnenblumen-Kapellen-Gruppen-Foto, welches Weldu (Erithrea) mit der Kamera von Dorothea Stuffer oben auf der Kapelle gemacht hat.

Pressetext von Marion Wittenzellner:

Die Bürde des Kreuzes auf sich nehemen
Aktion des Pilgervereins St.Wolfgang - Kreuztragen entlang der Kreuzwegstationen zur Wolfgangskapelle

Böbrach. An Johanni haben zahlreiche mannshohe Birkenkreuze den Pilgerwanderern den Weg von der Arnbrucker Liebfrauenkapelle zur Glücksboten- Installation im Glasdorf Weinfurtner gewiesen. Nun wurden diese handgemachten Symbole christlichen Glaubens vom Verein „Pilgerweg Sankt Wolfgang“ einem neuen Verwendungszweck zugeführt: Als „Pilgerkreuze“ warten sie seit Montag
beim Flurkreuz wenige Meter oberhalb des Wolfgangshofs in Böbrach darauf, von gläubigen Wanderern, verbunden mit einer Herzensangelegenheit, einem Dank oder einer persönlichen Bitte an Gott, den Kreuzweg hinauf zu einer der 14 Stationen oder bis zur Wolfgangskapelle getragen zu werden.
Aus evangelisch-theologischer Sicht will dieses Kreuztragen zwar keinen Wunderanspruch erheben, andererseits sollte es aber auch nicht als „bloßer Hokuspokus“ abgetan werden. Vielmehr ist es – wie vor Ort auf einem Hinweisschild nachzulesen steht – eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus, so wie etwa auch das Bibel-Lesen oder wie ein Stück weit mit Jesus Christus zu gehen.
Die Idee mit den Pilgerkreuzen hatte Xaver Hagengruber, von dem übrigens auch das gesamte verwendete Birkenholz stammt. Er fand es viel zu schade, die „Wegweiser“-Kreuze einfach wegzuwerfen, und dachte plötzlich an seinen Vater, der früher auf dem Pilgerweg nach Neukirchen beim Hl. Blut selber ein Kreuzträger war. Weil Xaver Hagengruber in seinem Leben durch Gottes
schützende Hand dem Tod bereits drei Mal knapp von der Schippe gesprungen war, war er jetzt auch der erste, der die Bürde auf sich nehmen wollte, ein Dankkreuz zu der kleinen Andachtsstätte am Wolfgangsriegel hinaufzutragen.
Einen Gleichgesinnten fand er in Friedel Dreischmeier, der die Tatsache, dass er just am
Montag gesund und wohlbehalten seinen 79. Geburtstag feiern konnte, obwohl er bereits als Kind auf der Flucht zwischen die deutsch-russische Front geraten war und auch später noch einige gefährliche Situationen zu überstehen hatte, als ein großes Wunder Gottes bezeichnete.
Selbst vier junge Männer aus Eritrea und Nigeria, die hier bei uns als Flüchtlinge Schutz und
Aufnahme gefunden haben, griffen sich jeder ein Birkenkreuz.
Nach einem kurzen Gebet machten sich jene sechs „Auserwählten“ gemeinsam mit der Pilgervereins-Vorsitzenden Hildegard Weiler, deren Stellvertreterin Dorothea Stuffer, Karla Singer und weiteren Pilgerfreunden an den anstrengenden Aufstieg.
An den steinernen Kreuzwegstationen legten sie jeweils einen kurzen Halt ein, was Singer und
Weiler nutzten, um ihren afrikanischen Gästen die Bedeutung der dargestellten Motive zu erklären.
Bei der Wolfgangskapelle angekommen ließ Singer zur Begrüßung die Glocke läuten, während die Kreuzträger ihre „Lasten“ abstellten und sich in das Kapellenbuch eintrugen. Anschließend erzählte Hildegard Weiler den Besuchern noch etwas über das Gotteshaus und über den heiligen Wolfgang, ehe sich das Pilgergrüppchen mit dem Wolfgangslied auf den Lippen frei jedweder Bürde wieder
auf den Weg zurück zum Wolfgangshof machte.

IMPRESSIONEN:

Mit den Kreuzen die alten Granitstufen hinaufsteigen

Chintha Angele (Sri Lanka) betrachtet konzentriert ein Kreuzwegbild

Mit den Kreuzen bei der Wolfgangskapelle angekommen

In der Wolfgangskapelle - links: Steve, Mitte: Karla Singer, rechts: Friedel Dreischmeier

Xaver Hagengruber macht es dem Heiligen Wolfgang nach und hält in den Wolfgangsfelsen ein Schläfchen

Jonas in weiter Sicht über die Berge des Bayerwaldes - dahinter oberhalb im Gestrüpp der schlafende Xaver

Elke Weber, Steve, Mahari und Karla Singer

Weldu bittet mahari, mit ihm ein Foto vor der Schutzmantelmadonna zu machen

Chintha Angele (Sri Lanka), Mahari (Erithrea) und die Künstlerin Dorothea Stuffer

Dienstag, 9. August 2016

Mit Birkenkreuzen hinauf zur Wolfgangskapelle

Steve (Nigeria), Friedel Dreischmeier, Xaver Hagengruber, Weldu (Erithrea), Jonas (Erithrea), Elke Weber, Hildegard Weiler, Chintha Angele (Sri Lanka), Mahari (Erithrea) und Dorothea Stuffer am Einsieg zum Kreuzweg zur Wolfgangskapelle. 
Gestern machte sich eine Gruppe Wolfgangspilger bei strahlendem Sommerwetter auf den Weg hinauf zur wildromantisch gelegenen Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel bei Böbrach.

Das Anliegen: Einige der Pilger tragen jeweils eines der birkenen Kreuze, die in den letzten Wochen im Ortskern von Arnbruck angebracht waren und nun am Fuße des Kreuzwegs zur Kapelle bereit stehen.

Einladung: Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang lädt ab sofort alle Kapellenbesucher ein, sich jeweils eines der Birkenkreuze zu nehmen, die beim Einstiegskreuz zum Kreuzweg bereit liegen, und dieses verbunden mit einem persönlichen Anliegen/einer Herzensangelegenheit zur Kapelle oder zu einer der 14 Kreuzwegstationen hoch zu tragen.

Dieses Kreuztragen ist eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus. Dazu können alle möglichen Dinge dienen, wie
beispielweise das Bibel-Lesen, genauso wie ein Stück gehen mit Christus.
(Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Friedel Dreischmeier wollte an diesem seinen 79.Geburtstag seiner Dankbarkeit für seine wunderbare Bewahrung Ausdruck verleihen:
Im Alter von 7 Jahren war der junge Friedel im Zweiten Weltkrieg auf der Flucht von Ostpreußen zwischen die Fronten geraten; die Kugeln sausten ihm buchstäblich um die Ohren - doch er kam heil heraus, und das mitten im kältesten Winter!
Noch in 3 weiteren lebensgefährlichen Situationen hat Friedel einen wunderbaren Schutz erlebt.

Ähnlich bei Xaver Hagengruber, der 2 Gehirnblutungen und einen Sturz aus 9 Metern Höhe überlebt hat: "Mir ist mein Leben neu geschenkt worden!" Xaver ist übrigens auch der Ideengeber der Kreuztrag-Aktion!

Auch 4 Flüchtlinge, wohnhaft derzeit in Neunussberg, nahmen an dem Kreuzweg-Gang teil: Weldu, Jonas und Mahari aus Erithrea und Steve aus Nigeria; alle 4 sind Christen. Ihr Anliegen ist eine Bitte für ihre Lieben in ihrem Heimatland.

Nachdem Hildegard Weiler beim Einstieg ein Gebet gesprochen hat ("Mit Jesus das Kreuz tragen"), geht die kleine Gruppe den zunächst flachen, später immer steiler über uralte Granitstufen führenden Weg zur Kapelle hinauf.

Zunächst geht es relativ flach durch den Wald.

Der Weg zur Wolfgangkapelle wird immer steiler.

 An jeder einzelnen Station hält die Gruppe inne und betrachtet die in Kunststein gegossenen Szenen aus dem Leidensweg Christi.

Jede Kreuzwegstation wird betrachtet.

Oben angekommen tragen wir uns alle ins Kapellenbuch ein. In hoher Sicht über die Berge des Bayerwaldes beten wir unter Leitung von Hildegard und Karla Singer den "Barmherzigen Rosenkranz".
Mit Kreuzen und Sonnenblumen oben angekommen.

Nach dem Abstieg gibt es unten am Einstiegskreuz eine kleine Feier mit Kaffee und Kuchen.

Picknick und Geburtstag von Friedel Dreischmeier feiern. 

Karla Singer und Mahari

Samstag, 6. August 2016

Die Pilgerkreuze kommen zum Wolfgangsriegel

Nach dem Abbau der "W"-Birkenkreuze aus dem Ortskern von Arnbruck brachten Friedel Dreischmeier, Elke Weber, Xaver Hagengruber und Dorothes Stuffer diese markanten Hinweise des Wolfgangswegs zum Startpunkt des Kreuzweges, der zur Wolfgangskapelle führt. Pilgerhelfer Xaver Hagengruber hatte nämlich den Vorschlag gemacht, die Kreuze könnten nun dafür benutzt werden, mit jeweils einem Anliegen von Kapellenbesuchern den steilen Hang hinauf getragen zu werden. Die Idee wurde positiv aufgenommen. Um sie an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen, wird am kommenden Montag vor Ort ein Pressetermin sein.

Dazu gibt es in laminierter Form drei Texte:








Text 1:

Pilgerkreuze für ein Anliegen

Liebe Kapellenbesucher, diese Kreuze können, verbunden mit einem
persönlichen Anliegen, zur Wolfgangskapelle oder zu einer der 14
Kreuzwegstationen getragen werden.


Text 2:

Dieses Kreuztragen ist eine Einübung im Glauben für ein Leben in der
Verbindung mit Christus. Dazu können alle möglichen Dinge dienen, wie
beispielweise das Bibel-Lesen, genauso wie ein Stück gehen mit Christus.

(Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Text 3:

In dieses Kapellenbuch können Sie Ihr Kreuz-Anliegen eintragen.

Ausladen der Birkenkreuze beim Wolfgangsriegel

Im Pavillion vom St.Wolfgangshof unterhalb des Kreuzwegs besprechen die Wolfgangsfreunde verschiedene Vorhaben.

Pilgerhelfer Xaver erinnert an ein Schläfchen des Heiligen Wolfgang hier vor etwa 1000 Jahren.


Freitag, 5. August 2016

Pilgerkreuze in Arnbruck abgebaut

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Dorothea Stuffer und Friedel Dreischmeier, alle drei vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang, haben heute zusammen mit Pilgerhelferin Elke Weber bei strahlendem Sommerwetter die Pilger-Birkenkreuze, die  mitten durch Arnbruck auf den Wolfgangsweg aufmerksam gemacht haben, abgebaut.  Die birkenen Mittelalterkreuze standen in Zusammenhang mit der geführten Pilgerwanderung am Johannistag dieses Jahres. Die Pilgerwanderung führte von der Wolfgangskapelle bei Böbrach zum Glasdorf Weinfurtner. Dort künden noch den ganzen Sommer über die ehernen Glücksboten mit ihren Pferden ihren Segensgruß von "Gnade, Frieden und Wohlstand diesem Land".
Eines der 11 Birken-Kreuze war bei der Kreuzigungsgruppe beim "Kirchei" angebracht.

Die kreuze führten mitten durch den Ort.

Die Blechfigur "Pilger Vitus" bei der Vituskapelle wird auch abmontiert.

Freitag, 29. Juli 2016

Im Gespräch mit dem Regensburger Bischof Voderholzer

Treffen mit Bischof Rudolf Voderholzer: Karla Singer (li) und Hildegard Weiler (re) in Bodenmais am 29.6.2016

Karla Singer 8Links) und Hildegard Weiler (rechts) trafen  - (schon zum wiederholten Male) - den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer bei einer Feier und kamen dabei ins Gespräch mit dem Themenbereich: Der heilige Wolfgang, Pilgerweg St.Wolfgang, Wolfgangskapelle bei Böbrach.

Aktuell trafen sie sich am Mittwoch, den 29.Juni 2016 in Bodenmais anlässlich der Firmung.

Bischof Voderholzer ist von seiner Abstammung und von seiner Biografie her eng mit dem Heiligen Wolfgang verknüpft.

+ Sein Vater stammt aus St.Wolfgang bei Dorfen.
+ Seine Mutter stammt aus Kladruby/Tschechien, eine bedeutende Wolfgang-Station.

Das Leben der Mutter war vom Heiligen Wolfgang geprägt, und das hat sie von früh an dem Sohn weiter gegeben.

So hat die Gestalt des Heiligen Wolfgang durch Bischof Voderholzers Eltern dessen Leben stets begleitet. In seiner Antrittsrede zur Berufung zum Bischof hat er sich verschiedenlich auf den Heiligen Wolfgang berufen, unter anderem sagte er den humorvollen Satz: "Keine Angst, ich plane keine weiteren Gebiete abzutreten!" (Wolfgangskenner wissen was damit gemeint ist - die Abtrennung Böhmens vor über 1000 Jahren.)

Karla und Hildegard sind mittlerweile schon mehrfach mit Bischof Voderholzer ins Gespräch gekommen. Hildegard hat ihm auch schon eine Zusammenstellung (Info-Mappe) wichtiger Aspekte des Bayerischen Abschnitts vom Wolfgangsweg übergeben, an welche der sympatische Bischof sich auch am 29. Juni noch gut erinnert. Er hat die Absicht, zu gegebener Zeit die Wolfgangskapelle bei Böbrach zu besuchen.

Die Österreichische Wolfgangsweg-Gruppe ist mit Bischof Voderholzer im Gespräch wegen einer Einweihungsfeier des Österreichischen Abschnitts des Wolfgangsweges in Regensburg. Regensburg ist er Berührungspunkt mit dem Bayerischen Wolfgangsweg-Abschnitt. Gemeinsame Einweihung???

Mittwoch, 20. Juli 2016

Altöttiner Klostermarkt 2016: Wolfgangsfreunde-Treffen Bayern-Österreich

In Altötting: am Stand des österreichischen Wolfgang-Pilgerweg-Stand: Hildegard Weiler, Dr.Peter Pfarl, Karla Singer, Anton Wintersteller
Foto: Wintersteller

Am vergangenen Wochenende fand der alljährliche Klostermarkt in Altötting statt. Altötting liegt auf der Strecke des Wolfgangsweges (Der "WOLFGANGWEG"), welche die österreichische Gruppe im Kreise von Dr. Peter Pfarl und Anton Wintersteller ins Leben gerufen und bereits vollständig markiert haben. Es gibt über diese Strecke bereits zwei Wanderführer, einen von Dr. Peter Pfarl und einen von Maximillian Bogner (Dieser mit einem Vorwort von Bischof Voderholzer, Regensburg!). Und seit Neuestem gibt es auch eine Wander-Broschüre, die laut Hildegards Information ein sehr gutes Orientierungs-Vorbild für "unseren" Bayerischen Wolfgangsweg-Abschnitt sein könnte!.

Am Samstag, den 16.Juli, trafen sich Hildegard Weiler und Karla Singe am Klostermarkt in Altötting am Stand der österreichischen Wolfgangspilger. Am Abend gab es in der Basilika einen feierlichen Pilger-Gottesdienst mit anschließender Lichterprozession zur Gnadenkapelle.

Hildegard und Karla kamen bereichert und inspiriert zurück, Hildegard erfuhr (Telefonat mit Dorothea) körperliche und geistliche Stärkung.

Wir bleiben auf jeden Fall in engster Verbindung mit unseren österreichischen Wolfgangsfreunden!

Grüße dahin!!

Montag, 18. Juli 2016

Bericht über die Mitgliederversammlung von Edith Wühr, Viechtacher Anzeiger

"Die neue Vorstandschaft (v.li.): Kassenprüfer Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Karla Singer zusammen mit Schriftführerin Eva-Mria Herzog, zweite Vorsitzende Dorothea Stuffer, Vorsitzende Hildegard Weiler und Kassier Friedel Dreischmeier     Foto: Wühr
Hildegard Weiler führt Pilger weiter an
Neuwahlen beim Verein Pilgerweg St.Wolfgang- Paten für Blechschafe erwünscht

"Möge die Flamme des Wolfgangsweges stets brennen", dieser Gedanke stand im Mittelpunkt einer Kerzenzeremonie, die die zweite Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Dorothea Stuffer, am Freitagabend im Rahmen der Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindezentrum abhielt. Sie erinnerte dabei an die Anfänge des Vereins im Jahr 2003 und sprach über das "Wolfgangsweg-Herzstück zwischen Viechtach und der Wolfgangskapelle bei Böbrach". Diesen Abschnitt zieren auch die von Stuffer geschaffenen Blech-Schafe, weshalb er auch gerne "Schäfchenweg" genannt wird. Der Verein hat mittlerweile gute Kontakte nach Österreich und Tschechien, wo der heilige Wolfgang ebenfalls Spuren hinterlassen hat. Vereinsvorsitzende Hildegard Weiler konnte zehn Mitglieder zur Versammlung begrüßen, darunter besonders das Neumitglied Petra Herzog. Nach dem Kassenbericht von Friedel Dreischmeier, der die Kasse seit dem Ausscheiden von Mariele Triendl im Mai kommissarisch verwaltete, leitete Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann die Neuwahlen. Einstimmig wiedergewählt wurden die erste Vorsitzende Hildegard Weiler, sowie ihre Stellvertreteerin Dorothea Stuffer . Neu in der Vorstandschaft sind Schriftführerin Eva-Maria Herzog und Kassier Friedel Dreischmeier. Die Kasse prüfen Ernst-Martin Kittelmann und Karla Singer. In ihrem Bericht ging die wiedergewählte Vorsitzende auf die Aktivitäten seit der letzten Versammlung im März vergangenen Jahres ein, darunter unter anderem drei Pilgerwanderungen und Pilgerfeiern, die Glücksboten-Aktion in Kirchaitnach und Arnbruck. Außerdem sei der Verein in Kontakt mit den elf Gemeinden entlang des Pilgerweges in Richtung Regensburg, um eine entsprechende Markierung anzuregen. In Form eines Flyers will der Verein auf die Route hinweisen. Insgesamt 100 Blech-Schafe sind bereits angebracht, erläuterte Hildegard Weiler, und aus der Versammlung kam die Anregung, dafür Paten zu suchen, die mit einem kleinen Obolus deren Pflege und Erhalt unterstützen. Zudem werde man versuchen, mit dem Regensburger Bischof Voderholzer und dem evangelischen Regionalbischof Hans-Martin Weiss Kontakt aufzunehmen, und sie zu einem Besuch der Wolfgangskapelle einzuladen.
Beim Punkt Wünsche und Anregungen regte Elke Weber an, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann offiziell als Pilgerpfarrer in den Verein aufzunehmen, da er von Anfang an die Pilgerwanderungen begleitet habe. Kittelmann zeigte sich grundsätzlich nicht abgeneigt, zumal der Grundgedanke hinter dem Verein stets christlich und ökumenisch gewesen sei., will sich aber noch mit seinen Kollegen besprechen.  Edith Wühr

Samstag, 16. Juli 2016

Verein Pilgerweg St. Wolfgang: Neuer Vorstand gewählt, 1. und 2. Vorsitzende bestätigt




 Seit 15.Juli 2016 im Vorstand Verein Pilgerweg St.Wolfgang: Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann (Kassenprüfer, neues Ehrenmitglied), Karla Singer (Kassenprüferin), Eva Maria Herzog (Schriftführerin), Dorothea Stuffer (2. Vorsitzende), Hildegard Weiler (1.Vorsitzende), Friedel Dreischmeier (Kassier).
Am 15. Juli fand im Evangelischen Gemeindezentrum Viechtach eine Mitgliederversammlung des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang statt. Die seit einigen Wochen kommissarisch als Schriftführer und Kassier beauftragten neuen Mitglieder Eva Maria Herzog (Schriftführerin) und Friedel Dreischmeier (Kassier) wurden einstimmig in ihr Amt gewählt. Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer wurden als erste und zweite Vorsitzende bestätigt.

Friedel Dreischmeier trägt den Kassenbericht vor.
Er schlägt vor, "Paten" für die Blechschafe am Wolfgangsweg anzuwerben, was in der Runde sehr positiv aufgegriffen wird.
Wir kennen Friedel Dreischmeier ist als stets fachmännisch/fachkompetent hilfsbereit auf vielseitigsten Ebenen. 

Dorothea Stuffer hält einen bebilderten Vortrag mit einer kleinen Kerzenzeremonie: "Möge der Heiligen Wolfgangs uns stets inspirieren, auf dass wir auch weiterhin wie zu Beginn Feuer und Flamme für den Wolfgangsweg bleiben!"
Elke Weber entzündet die symbolische Pilgerflamme, die später an die Mitglieder und Gäste weitergereicht wird.
Hildegard Weiler blickt auf verschiedene Aktivitäten zurück, neue Ideen und Vorhaben werden in der Runde besprochen.

Elke Weber macht den Vorschlag, Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann als Pilgerpfarrer für weitere Aktivitäten und Wanderungen auf dem Wolfgangsweg zu berufen, nachdem dieser bereits zu Beginn des Wolfgangs-Pilgervereins als damaliger Gemeindepfarrer viele wichtige Unterstützungen geleistet hat und auch schon etliche Pilgerwanderungen begleitet und geleitet hat. Alle Mitglieder sind von der Idee sofort sehr angetan.

Wegen des Auftrag des Wolfgangsweg-Pilgerpfarrers möchte Altpfarrer Kittelmann noch mit der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rücksprache treffen. Es ist uns eine große Ehre, mittteilen zu können, dass Pfr. Kittelmann nun Mitglied des Vereins ist, von uns intern "Ehrenmitglied" genannt!
Im Wolfgangslicht: Eva Maria Herzog, sie schreibt gerade Protokoll, und Josef Herzog. Eva Maria Herzog arbeitet derzeit in der Pforte von Kloster Seligenthal in Landshut und hat bereits Erfahrung in der Gründung einer VHS.
Pilgerhelferin und Vereinsmitglied Elke Weber bittet Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, für die Wolfgangspilger PILGERPFARRER zu werden.
Elke Weber bringt sich seit einigen Jahren mit viel Empathie und Herz ein. Hildegard Weiler gratulierte ihr anlässlich ihres aktuellen gGburtstages mit Herzen und einer roten Rose.
Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann
Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Vereinsmitglied Karla Singer: Tolles neues Kassenprüferteam!

Donnerstag, 14. Juli 2016

Die Flamme der Inspiration - ein Bericht über die ertsen Anfänge des Wolfgangsweges bis heute

Hildegard Weiler und die ehrene Pilgerkerze, August 2003
Licht in der Finsternis: Möge die Flamme des Wolfgangangsweges stets brennen! Der Heilige Wolfgang: "Leuchte Gottes in dunkler Zeit"

Eine Betrachtung in der Mitte des Weges von Dorothea Stuffer

Es war im Jahr 2003, im November, als wir unseren Verein Pilgerweg St. Wolfgang im Kreuzbergstadel-Wirtshaus gegründet haben. Als historische Stätte des Pferde-Wechselns für auf alter Handelsstraße Reisende aus dem Osten ist das Kreuzberg-Stadel  - der denkmalgeschützte Pferdestall der Familie Spitzenberger Viechtach -  ein markanter Punkt auf dem sogenannten "Herzstück" des Wolfgangsweges.

Das Wolfgangsweg-Herzstück zwischen Viechtach und der Wolfgangskapelle bei Böbrach ist der Beginn der großen Tour unseres Vereins auf den Spuren des Heiligen Wolfgang.

In der Viechtacher Stadtpfarrkirche St.Augustinus, dem "Dom des Bayerischen Waldes", steht eine wertvolle Wolfgangs-Statue, farbig gefasst, aus der Mitte des 17.Jahrhunderts.


Links ein Foto aus dem Bildband "Um Gotts Willen", herausgegeben von der Stadtpfarrei Viechtach, 2010, unter Leitung des damaligen Stadtpfarrerrs Berthold Helgert.    

Die Wolfgangskapelle auf dem Wolfgangsriegel ist ein mystischer Ort, wo der Sage nach der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet hat. Sie wurde als Kleinausgabe, ein KLEINOD, nach dem Vorbild der Falkensteinkapelle im österreichischen Salzkammergut  gebaut, wo Wolfgang der Sage nach sein berühmtes "Hackl" nach dem heutigen St.Wolfgang geworfen hat.

Solch ein besonderes Juwel wie die Wolfgangskapelle inspirierte damals und heute unsere 1.Vorsitzende Hildegard Weiler, genauer nachzuforschen, was es um diesen heiligen Wolfgang eigentlich sei. Wohnt Hildegard doch direkt am Fuße des Kreuzweges zur Kapelle und ist zudem auch noch dort die Waldbesitzerin und damit sogar Eigentümerin der Wolfgangskapelle, die sie mit Karla Singer liebevoll schmückt und instand hält.

Die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer war zur Vereins-Gründerzeit gerade intensiv damit beschäftigt, die Blech- Wolfgangsschafe und "Wahrzeichen" des Wolfgangsweges aus Blech herzustellen. Diese originellen Objekte wurden alsbald mit Unterstützung der Gemeinden Viechtach und Böbrach am Herzstück aufgestellt  und zieren dieses bis heute. Von daher nennen Urlauber und Einheimische diesen Abschnitt des Wolfgangsweges auch gerne den "Schäfchenweg".

Bald stellte sich für uns heraus, welch weite, grenzüberschreitende Strecken der Heilige Wolfgang vor über 1000 Jahren zurück gelegt hat. Gleichzeitig nahmen mit uns von Österreich ausgehend Dr. Peter Pfarl und Anton Wintersteller Kontakt auf. Von Tschechien ausgehend kam die Gruppe OTISK, das heißt SPUR, auf uns zu. Gegenseitige Besuche, gemeinsame Aktionen und Treffen sind seitdem passiert.



Pressebericht, Kötztinger Zeitung, 25.November 2003: "Alter Pilgerweg soll wiederbelebt werden".
Man blickt seither auf unseren Verein und auf den Bayrischen Wolfgangsweg, dessen Wiederbelebung wir uns vorgenommen haben.
"Die erste Etappe hat den christlichen Segen" _ Presebericht von Konrad Limbeck im November 2004.

Bildunterschriften: Vor dem Eingang der Wolfgangskapelle: (von rechts) der evangelisch-lutherische Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, seine katholischen Mitbrüder Konrad Brunner, Böbrach, und Josef Hanus, Schönau, die Vorsitzenden des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer und Vereinsmitglied Hajo Bach.

Zahlreich kamen die Menschen trotz widrigen Wetters zur Einweihungs-Andacht des Wolfgangsweges Viechtach-Böbrach.


Seit wir diesem "Wolfgangswunder" begegneten, sind wir Feuer und Flamme! Stürme, Gewitter, Hitze, Schnee und Kälte konnten unsere Wolfgangskerze bislang nicht erlöschen. Unsere neuen Vereinsmitglieder, die wir hier und heute herzlich begrüßen möchten, tragen nun mit uns Gründungsmitgliedern die Fackel weiter. Ein besonderer Dank an Eva Maria Herzog, unsere neue Schriftführerin und an Friedel Dreischmeier, unserem neuen Kassier!

Auf dem Herzstück unterweg, vorbei am "Licht in der Finsternis" bei Großenau, Herzstück Viechtach-Böbrach.

Altabt Jungclaussen mit Hildegard Weiler und Pfr. E.M.Kittelmann iḿ Kreuzbergstadel, 2003


Nikolai spielt auf dem Akkordeon

Die Flötengruppe um Doris Kittelmann mit Jaromir Tichy, Tschechien, beim Auftritt von Altabt Emmanuel Jungclaussen aus Niederalteich im Kreuzbergstadel 2003
Im Kreuzbergstadel gab's in der Adventszeit 2003 Pilgersuppe, Blechkirchen, Hildegard-von-Bingen-Tee, Pilgersuppe, Gespräche, Begegnungen, Andachten, Andachten mit Schulklassen, Vorträge, musikalische Einlagen, Pilger-Strohlager, Dias zum Thema Pilgern, Blechinstallationen außen und innen ...

"Russischer Pilger und Schafe", eine Installation von Dorothea Stuffer am Kreuzbergstadel, aufgebaut vom Bauhof Viechtach.
Die Falkenstenkapelle im Salzkammergut: Vorbild der Wolfgamngskapelle auf dem Wolfgangsriegel im Bayerischen Wald.
Foto: Anton Wintersteller, Österreich 

Die Flamme des Wolfgang-Pilger-Lichts soll nicht erlöschen!


Mittwoch, 13. Juli 2016

Bergbauernheu-Ernte am Wolfgangsweg

Wie zu Wolfgangs Zeiten: Mit einfachen Heu-Rechen wenden drei Erntehelfer das Bergbauernheu am Wolfgangsweg unterhalb von der Distelberg-Kapelle Richtung St.Englmar.

Später werden sie es wie früher mit Heugabeln auf den Ladewagen werfen.

Bei den Ernteheelfern handel es sich um Flüchtlinge aus Aphghanistan und dem Irak. Arbeitend und singend lernen sie den Wolfgangweg und seine Botschaft kennen.


Video: Aiman singt ein kurdisches Lied



Im Hintergrund sieht man etliche umgestürzte Bäume der vergangenen heftigen Gewitter. Waldschäden bis Regensburg.

Mit einer einfachen Heugabel das Bergbauernheu aufladen.

Sonntag, 10. Juli 2016

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune kommt wieder!

Aus dem Gemeindebrief der Evang.- Luth. Kirchengemeinde Viechtach
Wir freuen uns, in diesem Sommer wieder Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune mit Lebensgefährtin Maike Brandes  im schönen Bayerwald zu erleben!

Für die beiden ist "Viechtach ja kein unbekannter Ort: Acht mal sind wir bereits bei Ihnen tätig gewesen. In dieser Zeit haben sich Freundschaften entwickelt, die wir gerne weiter pflegen möchten. 

Besonders intensiv war der Kontakt mit dem Verein Pigerweg St. Wolfgang e.V., mit dem wir sehr abwechslungsreiche Wanderungen mit Meditation durchgeführt haben. Auch in diesem Jahr planen wir zwei Wanderungen und hoffen auf rege Beteiligung.

In der Schönen Christuskirche planen wir auch in diesem Jahr "Innehalten zur Wochenmitte"  - abends zwei musikalische Andachten: Orgelmusik, meditative Texte und Abendlieder sollen uns im Glauben stärken.

Wir freuen uns auf ein gutes Miteinander - bleiben Sie behütet - bis bald!

Herzlichst Ihr Pastor Lothar Le Jeune." 



Innehalten in der Wochenmitte: 

Musik und Besinnung in der Evang.Christuskirche Viechtach

Mittwoch, 17.08.2016, 19.00 Uhr
Mittwoch, 31.08.2016, 19.00 Uhr

Pilgerwanderungen am Wolfgangsweg:

Streckenverlauf und Zeit werden jeweils hier im Blog angekündigt.

Pastor Lothar Le Jeune mit Lebensgefährtin Maike Brandes