
Seht den Stern, den wir euch bringen,
Seht den Glanz der Heiligen Nacht!
Hört die Botschaft, die wir singen,
Die uns frei und fröhlich macht!
Als am hohen Himmelsbogen
Dieser fremde Stern erschien,
Kamen wir von fern gezogen,
Suchten und erforschten ihn.
Einen Königsohn verhieß er,
Der ein Friedensreich beginnt,
Überm Stall ging er nieder,
Und wir knieten vor dem Kind.
Selig sind bei Gott die Armen,
Selig, wer dem Frieden dient,
Selig die, die sich erbarmen,
Heil schenkt ihnen dieses Kind.
Kinder ohne Heim und Essen,
Kinder, arm, wie Christus war,
Lasst den Stern uns nicht vergessen!
Bitte, helft auch dieses Jahr!
Ein sinnvoller und schöner Brauch: Die Sternsinger gehen vor dem 6. Januar (Dreikönigstag, Weihnachtsfest der Orthodoxen Kirche - hier zur genaueren Information bitte den KOMMENTAR lesen! - ) von Haus zu Haus, sie tragen brennenden, duftenden Weihrauch und schreiben mit einem Stück Kreide über die Türen der Häuser den alljährlichen Haussegen. Mit ihren Gedicht erbitten sie eine Spende für arme Kinder in aller Welt (dieses Jahr: Nicaragua).
Auch Sankt Wolfgang öffnete stets sein Herz für die Armen.