Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Samstag, 27. Juni 2015

Verein Pilgerweg St.Wolfgang : Begegnung "Afrika" am Gnadenhof Xaverhof - eine Bildergeschichte von Gemeinschaft und Frieden

Heute trafen sich mit 2 afrikanischen Freunden, Xaver, Hildegard, Dorothea, Adelheid und Hajo Bach am Gnadenhof Xaverhof. Es war sicher nicht das einzige Mal. "Wir sind glücklich!"

Am 11. August soll am Xaverhof eine Andacht zum Thema "Säen, ernten, überleben" stattfinden. Verbunden mit der Andacht ist eine geführte Pilgerwanderung mit Hildegard Weiler, ein Vortrag und verschiedene kleine Vorführungen mit dem Erlebnispädagogen Hajo Bach, ein Info-Vortrag von Karin Hodl zu den Themen "Haustiere" und "Landwirtschaft" und - last not least - eine Ansprache von Pfarrer Dr.Werner Konrad. Ganz im Sinne des Heiligen Wolfgang werden Gäste/Teilnehmer aus Afrika dabei sein...

Begrüßung mit den Wolfgangs-Schafen






Zusammen Heu wenden (Bio-Heu aus ungedüngter Hanglage, handgewendet)
Pony Scho Seppe braucht besonderes Bio-Heu, da er chronische Hufrehe hat und nur mit spezieller Nahrung ernährt werden darf. Scho Seppe bekam beim Xaverhof-Gnadenhof einen genau für ihn passenden Platz. Wer möchte mithelfen? 

Hajo Bach kommt hinzu und freut sich über die Begegnung




Zusammen sitzen und miteinander sprechen, sich kennen lernen.

Hajo Bach bringt eine Pflanze mit, die man zum Feuer Anzünden verwenden kann.
Bajo Bach erklärt den Vorgang des Feueranzündens. Die Pflanze muss aber noch trocken werden. 
Hündin Lady mag Menschen sehr gerne.


Adelheid gibt einem Huhn ein Stückchkchen vom gemeinsamen Brot ab. Am Xaverhod dürfen Hühner richtig frei laufen.  Sie sind sehr zahm. Haustiere suchen und brauchen die Nähe und das Verständnis von Menschen. Darüber möchte Karin Hodl (Vereinsmitglied und tätig im Landratsamt Regen) in ihrem Vortrag am 11.August unter anderem berichten.

Hajo Bach und das neu hinzugekommene junge Schäfchen "Elisabeth" - vom Schlachten bewahrt.

Dienstag, 23. Juni 2015

Geführte Pilgerwanderungen mit Andachten im August - Projektbesprechung am Gnadenhof Xaverhof

Auf dem Grundstück vom Xaverhof soll für die Andacht am 11.August ein großes Zelt mit Essensangebot, Sitzgelegenheiten und einem Lagerfeuer installiert werden


Das Planungs-Team "Geführte Pilgerwanderungen im August 2015" traf sich am vergangenen Freitag am Xaverhof zu einer ersten Vorbesprechung. Im Zusammenhang mit dem Projekt "Kirche im Grünen" plant der Verein Pilgerweg St.Wolfgang drei geführte Pilgerwanderungen. Mitorganisatoren sind  Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, der diesen Sommer auch als Urlauberpfarrer/-Seelsorger im Einsatz sein wird und der bekannte Erlebnispädagoge Hajo Bach. Die Ansprache bei der Andacht am Xaverhof wird Dekan Pfarrer Dr.Werner Konrad halten. Karin Hodl von Landratsamt Regen wird sich zu den Themen "Haustiere brauchen Liebe" und "Schäden durch intensive Landwirtschaft" äußern. Ein Original Schwedenfeuer von Max Hodl könnte wie beim Projekt "7 Geschichten in 7 Dörfern" eine mystische Stimmung erzeugen...Wird Pilger Rudi Simeth ein Gstanzl vortragen?
Thema: "Säen, ernten, überleben."
Da am sich Xaverhof seit drei Monaten einige Afrikaner immer wieder für die Pflege der Tiere vor Ort einbringen, ist es dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang und den Organisatoren eine Herzensangelegenheit, diese neuen Freunde des Gnadenhof Xaverhof  in die Andacht mit einzubeziehen.

Im Plan stehen insgesamt folgende Pilgerwanderungen mit Andacht:
1. Geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg-Zubringer Teisnach mit Andacht am Xaverhof ("Gnadenhof und Pilgercamp Xaverhof ") - 11.August
2. Geführte Pilgerwanderung mit Andacht und Floßbau am Wolfgangsweg beim Naturcamp Schnitzmühle
2. Geführte PPilgerwanderung mit Erlebnis und Andacht am Wolfgangsweg beim Naturcamp Mieslhäusl

Alle drei Wanderungen sollen auch für Urlauber und Familien geeignet sein.


Marianne Bach (rechts, mit Hund) liebt Tiere sehr und bringt sich auch im Tierschutz ein.

Hajo Bach wird sich mit einem großen Tipizelt - einem aufgespannten Fallschirm - und durch einen interaktivem Vortag wesentlich mit einbringen:

"Es gibt zwei "Hammerpunkte" am Xaverhof, die unseren Inspirations-Fluss zusammengeführt haben: 

1. Mensch und Tier
2. Mensch und Mitmensch

Ich kann es kaum erwarten, endlich die drei Afrikaner Weldu, Amine und Zacharias kennen zu lernen und sie - ich glaube - unter Tränen zu begrüßen und willkommen zu heißen."


Hajo Bach erläutert sein Vorhaben. Selbstverständlich sind Kater Puma und Hündin Lady bei der Sitzung im Freien mit dabei:


Xaver, Lady,Hajo und Puma: voll dabei!
Hofbesitzer Xaver Hagengruber, Hajo Bach, Hildegard Weiler, Dorothea Stuffer, Marianne Bach

Montag, 22. Juni 2015

Mariele Triendl entdeckt weitere Wolfgangsfiguren in Kirchen im Bayerischen Wald


Wolfgangsfigur in der Kirche von Prackenbach

Mariele Triendl:
Ich habe heute zufällig entdeckt, dass auch in der Kirche in Prackenbach im Altarraum ein Hl. Wolfgang steht :)

Und hier eine Darstellung des Heiligen Wolfgang als Glasfenster in Drachselsried:


Glasfenster mit einer Darstellung des Heiligen Wolfgang in Drachselsried



Sonntag, 21. Juni 2015

Wolfgangsfiguren in Arnbruck - und an vielen Orten!

Der heilige Wolfgang - erkennbar an Bischofsmütze, Hirtenstab und Kirchenmodell - hier als Glasfenster in der Hauptkirche von Arnbruck

Mariele Triendl, Schriftführerin und Facebook-Gestalterin unseres Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang" berichtet:

In der Hauptkirche von Arnbruck ist der Heilige Wolfgang dreimal vertreten!!! Gleich neben dieser Kirche geht ja der Wolfgangsweg vorbei. Ich bin da ganz spontan mal reingegangen und war ganz aus dem Häuschen, dass er dort so häufig vertreten ist. 

Figur des Heiligen Wolfgang in der Arnbrucker Hauptkirche 

Und noch eine weitere Figur des Heiligen Wolfgang in der Arnbrucker Hauptkirche 

Auch in der Drachselsrieder Kirche findet man den Wolfgang als Glasfenster. Sehr häufig taucht er auch im Raum Cham auf. Ich werde dieses Wochenende mal nach Konzell fahren, da sollte er nach Auskunft meines Wanderfreundes auch zu finden sein. Fotos folgen! :)

Und kurz darauf findet und fotografiert Mariele einige weitere Darstellungen des Heiligen Wolfgang aus der Umgebung am Bayerischen Abschnitt des sich im Entstehungsprozess befindenden Wolfgangsweges, um dessen Realisierung sich unser "Verein Pilgerweg St.Wolfgang" angenommen hat. Mariele berichtet und zeigt:

Gestern war ich in Konzell, Eschlkam und Neukirchen Hl. Blut. Überall wurde ich fündig in Sachen Hl. Wolfgang. Die Eschlkamer Kirche war zudem ein Highlight, ein Schmuckstück, eine unglaublich schöne Kirche. Auch hier habe ich den Hl. Wolfgang als Glasfenster entdeckt. Anbei einige Bilder:


Holzfigur rechter Seitenaltar: Konzell

Detail, innig

Glasfenster: Eschlkam - Hier ist auch das legendäre "Wolfgangshackl" im Kirchendach dargestellt.

Figur am Hauptaltar: Neukirchen Hl. Blut

Last not least hier noch eine wunderschöne Darstellung des Heiligen Wolfgang in einem Glasfenster der Bernrieder Kirche, wiederum entdeckt und vorgestellt von Mariele Triendl:
Der heilige Wolfgang in der Bernrieder Kirche: mit Bischofsmütze, Kirchenmodell, dem "Hackl" im Kirchendach und Bischofsstab.




Dienstag, 16. Juni 2015

Woher Arnbruck seinen Namen hat

Das Wandgemälde am Arnbrucker Schulhaus erzählt eine interessante Geschichte

Im schönen Zellertal im Bayrischen Wald liegt der beschauliche Ort Arnbruck. Geht man am Wolfgangsweg von der Wolfgangskapelle bei Böbrach der Markierung folgend nordwestlich Richtung Grenze nach Tschechien, kommt man nach etwa eineinhalb Stunden zum "Kirchei", einer mystischen Arnbrucker Marien Wallfahrskapelle.

Arnbruck liegt am uralten "Wallfahrerweg". Dieser verläuft oberhalb vom Ort wildromantisch bergauf über Stock und Stein durch den Wald nach Neukirchen bei Heiligen Blut.

Marterl am Wallfahrerweg/Wolfgangsweg bei Arnbruck


So viel zur Weg-Orientierung. Doch  woher hat Arnbruck eigentlich seinen Namen?

Es gibt da eine Geschichte, die in Form eines Wandgemäldes am Arnbrucker Schulhaus dargestellt ist.

Hans Weiss berichtet:

Alfons Epple, geb. 1899 in Fridingen/Obere Donau, gestorben 1948 am Chiemsee, begraben in Marquartstein. 1937 malte er das Fresko "Gründung Arnbrucks durch Graf Arno" an die Nordwand der neu erbauten Volksschule Arnbruck. Den Auftrag erhielt er wohl durch Vermittlung des Kötztinger Kunstmalers August Philipp Henneberger, den er aus seiner gemeinsamen Zeit in der Malklasse der Münchener Akademie kannte. Dieser wiederum war befreundet mit dem Kötztinger Architekt Michael Herre, der den 1936 - 1938 realisierten Bauplan für Schulhaus und Lehrerwohnhaus gezeichnet hatte. Es gibt aber weder Bilder noch Aufzeichnungen über diesen Auftrag, lediglich das Signum "A. EPPLE" am unteren Bildrand. 

1981 wurde der brüchig gewordene Außenputz am Schulhaus abgeschlagen und erneuert. Das Fresko wäre heute längst verschwunden, hätte nicht der Gemeinderat unter Bürgermeister Barthl Achatz (1972-1990) dem Kunstmaler Rudolf Schmid aus Rauhbühl bei Viechtach den Auftrag erteilt, das Fresko dauerhaft zu sichern und zu restaurieren. Einmal verstand er es, den Putzgrund wieder dauerhaft ans Ziegelmauerwerk zu binden und zum anderen, die Malerei in einem aufwändigen Verfahren zu reinigen, indem er das Weiche im Inneren frisch gebackener Bauernbrotlaibe zu Knödeln formte und mit diesen den Staub und Dreck entfernte. Auch die Farben, mit denen er das Fresko auffrischte, mischte er höchst aufwändig nach überlieferten Rezepten. Rudolf Schmid sagte damals: "Das Fresko gehört zu den schönsten Bildern, die in den letzten 50 Jahren in unserer Heimat gemalt wurden."




Als 1990/91 die Volksschule generalsaniert und um einen Verbindungsbau zum Lehrerwohnhaus erweitert wurde, gelang es wiederum, das Fresko in seiner schlichten Schönheit zu erhalten. Schließlich ist es nach der Pfarrkirche St. Bartholomäus und der Liebfrauenkapelle das dritte Wahrzeichen Arnbrucks, das 2009 die erste urkundliche Erwähnung mit einem großartig gestalteten Jubiläumsjahr feierte. Weitere Informationen unter: 

http://www.arnbrucker-theatergruppe.de/Seiten_Festspiel-2009.aspx

Text unter dem Gemälde:
" Es war um das Jahr 950. Graf Arno aus dem Geschlechte der Grafen Bogen kam beim Durchreiten eines Wildbachs in Lebensgefahr. Mit Hilfe eines Siedlers konnte er sich retten. Zum Danke ließ Graf Arno an der Stelle eine Brücke bauen - die Arnobrücke.

Hey! Das war ja ungefähr zu Wolfgangs Zeiten!! Heiliger Wolfgang, (924-994)

Donnerstag, 4. Juni 2015

Die Pilger-Rast

Am Osser unterwegs mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, Sommer 2013


                                                       Herr, zeige mir deine Wege
                                                       und lehre mich deine Steige.
                                                       (Psalm 25,4)

                                                        Ein Stück des Weges liegt hinter dir,
                                                        ein anderes hast du noch vor dir.
                                                       Wenn du verweilst, dann nur um dich zu stärken,
                                                        nicht aber um aufzugeben.
                                                       (Augustinus)

Dienstag, 2. Juni 2015

Unterwegs mit Pilger Rudi Simeth - Begegnungen am Kolmsteiner Kirchal

Pilger Rudi mit Gerda und Monika freuen sich nach dem „Vergelt´s Gott Frühstück“ im Hotel Kolmsteiner Hof.
Pilger und Wanderführer Rudi Simeth berichtet:

Pfingstmontag wanderten wir: meine Lebensgefährtin Gerda und ihre Tochter Monika von Altlohberghütte über den Osser – Tanneneck nach Kolmstein.
Monika ist zur Zeit auf Heimatbesuch – sie lebt seit 7 Jahren in Neuseeland!
Vom Osser auf dem gleichen Weg, wie mein Rückweg auf der größten Pilgerwanderung meines Lebens.
Familie Stumreiter nahm uns im Kolmsteiner Hof wieder herzlich und gastfreundlich auf.
Die Überraschung war groß: Freudig und dankbar hörten von Claudia Stumreiter, dass unsere drei Frühstücke schon bezahlt seien. Sie wisse zwar den Namen der Gönnerin nicht ....

Wir alle drei freuen uns immer noch sehr über diese schöne Geste und sagen nochmals ein Herzliches Vergelt´s Gott – mit obigem Bild.

Weiter ging es dann Richtung Hohenbogen, wo wir auf der Geigenwiese wunderschöne Orchideen entdeckten:


Auf dem Hohenbogen erkundeten wir dann den geheimnisvollen Auerhahnsteig:



Wir vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang können für Wanderfreudige, die unterwegs wirklich ganz mit Herz, Liebe und Sinn dabei sein wollen, die geführten Wanderungen von und mit Pilger Rudi nur wärmstens empfehlen. Rudi kennt nicht nur alle möglichen Wege wie seine Westentasche, er hat auch eine tiefe innere Schau und den Blick für die wahren Geschenke unterwegs.

Lassen wir nochmal Rudi Simeth zu Wort kommen:


Nun haben wir unsere Serie von „Sieben Heilsame Grenzwanderungen 2015“ mit einer zusätzlichen „Vergelt´s Gott Wanderung – Quellen erspüren“ abgeschlossen.
Unter http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7243463/ findest du Bilder dazu. (die noch mit Aktuellen ergänzt werden)
Meine Vision dieser „Heilsamen Wanderungen“ wurde mit diesen Wanderungen auf wunderbare Weise bestätigt.
Mit der Verbindung meiner Kindheitsheimat Atzlern bei Neukirchen b.Hl.Blut mit Paul Zetzlmanns Heimat Waidhaus haben wir spirituelle Menschen aus drei Landkreisen zusammengeführt.
Von Atzlern bis Reichenau bei Waidhaus sind diese Mitwanderer voll auf die spirituellen Themen eingegangen.
Auch in die Natur. 

Nächstes Angebot von und mit Pilger Rudi:

  Samstag, 20. Juni            „Pilgerwanderung auf dem Ostbayerischen Jakobsweg – Etappe II Eschlkam – Forstdiensthütte – Treff 9 Uhr am Marktplatz Eschlkam

Schöne Grüße von

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879

Wenige Tage nach Pilger Rudis Besuch restaurierte Dorothea die Blechschafe beim Komsteiner Kirchal. - sie waren eigentlich noch ganz "gut drauf".

Montag, 1. Juni 2015

Wolfgangsweg warten: Von Haibühl zum "Kolmsteiner Kirchal"

Hildegard Weiler und Elke Weber fixieren ein Blechschaf. Die Blechschafe sind ein spezielles Erkennungsmerkmal des Wolfgangsweges.

Die Wolfgangs-Weg-Wartung wird von den drei Wolfgangsfrauen Hildegard Weiler, Dorothea Stuffer und Elke Weber fortgesetzt. Heute geht es um den Streckenabschnitt ab Haibühl bis zum Kolmsteiner Kirchal.  Markierungen, Hinweis-Schilder und Blechschafe werden inspiziert und - wo nötig - renoviert, richtig plaziert und aufgefrischt.. Vor 12 Jahren wurde diese Strecke ausgewiesen und bekannt gemacht. Das war sozuagen in der "Gründerzeit" des Wolfgangsweges, für dessen Wiederbelebung/Entstehung sich der Verein Pilgerweg St.Wolfgang einsetzt, seit Hildegard durch einen Waldkauf am Wolfgangsriegel in den Besitz der Jahrhunderte alten Wolfgangskapelle gekommen ist. Hildegard Weiler ist 1.Vorsitzende des Vereins und kennt die Wege und deren Verbindungen sehr gut aus persönlichen Begehungen allein oder in geführten Pilgerwanderungen und Bittgängen.

Folge den Enten am Europäischen Fernwanderweg und du kommst sicher ans Ziel!  :)


Ab Haibühl gibt es 2 Varianten des Wolfgangsweges.:

1. Über Engelshütt zum Osser (1293 m) - ein herrlicher Höhenwanderweg zur Böhmischen Grenze. Dort kommt uns der tschechische Verein OTISK (=Spur) von Chudenice entgegen. Zufällig hat OTISK zur selben Zeit, also um die Jahrtausendwende, den Wolfgangsweg wie wir wiederentdeckt, uns entdeckt und Kontakt mit uns aufgenommen. Mit EU-Geldern haben sie eine alte Kulturstätte des Heiligen in Chudenice renoviert und sind grenzüberschreitende Partner von uns geworden.
Diese Strecke ist zwar schon be-pilgert, aber noch nicht markiert.

2. Am Wallfahrerweg A7 zur Wallfahrtskirche "Kolmsteiner Kircherl" und von dort weiter nach Neukirchen bei Heilgen Blut. - Ein besonderer Ort, ein Ort, wo letzten Herbst Pilger Rudi seine große Pilgertour am Wolfgangsweg Richtung Süden nach St.Wolfgang in Österreich gestartet hat. Hier verläuft auch der Europäische Fernwanderweg E6 (Grünes Dreieck auf weißem Grund), der auf alten Handelswegen führt und die Glanzpunkte der Europäischen Landschaft aufgreift. An manchen Stellen sind im Waldbereich diese uralten Handelswege (die hauptsäcjhlich für Salz-Transporte genutzt wurden) mit Steinen befestigt, die heute noch zutage treten, und woran man sie auch erkennt.

Der Wolfgangsweg Weg ist auf dieser Strecke fast vollständig markiert. Er verläuft ab Arnbruck vorwiegend identisch mit dem  E6 und dem Goldsteig
(Nebenbei bemerkt: Auf eigene Faust kann man auch ab Kolmstein nach Neukirchen bei Hl.Blut über Höllhöhe gehen, dieser Wegabschnitt ist schön und ziemlich anstrengend und nicht markiert.)


Fast durchwegs markiert: Der Wolfgangsweg ("W") am Wallfahrerweg nach Neukirchen bei Hl.Blut


Das Hinweis-Schild ist abgebrochen und muss neu fixiert werden.
Blechschaf auffrischen: Dorothea Stuffer am Werk.
Besser lesen können: Hildegard Weiler reinigt auch den Goldsteig-Wegweiser
Das Grüne Dreieck auf weißem Grund ist das Symbol für den Europäischen Fernwanderweg. Dorothea Stuffer hat zur Auffrischung auch grüne Farbe dabei!
Schaf ohne Makel am Weg - seit 12 Jahren!
Blick von Kolmstein auf Neulirchen bei Hl.Blut
Kreuzigungsgruppe beim Kolmsteiner Kirchal: Die im Bayerwald  typische Technik der  Blecharbeiten nimmt Dorothea Stuffer bei den Wolfgangsweg-Blechschafen auf und fügt diese somit in die regionale Volfskunst ein. 
Das Kolmsteiner Kirchal - ein spiritueller Ort mit Gebetserhörungen.
Bildnis von Maria Wartner im Kolmsteiner Kircherl. Begründerin des Kirchenbaus. Hier ist auch ihre Grabstätte.