Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Montag, 21. April 2014

Feier der Osternacht





Früh am Morgen um halb sechs - vor Sonnenaufgang - wie damals die Frauen am leeren Grab Jesu - versammelten sich Gläubige und feierten in der Christuskirche Viechtach die Osternacht.

Pfarrre Ernst-Martin Kittelmann sang alte Oster-Gesänge der Christenheit.

Für den Altarschmuck ist Dorothea Stuffer zuständig. Sie ließ - neben den traditionellen Osterglocken -das handgeschnitzte Holz-Kreuz (Holz-Schnitzer Zuchal, ca. 1950) lebendig ergrünen:


Mittwoch, 16. April 2014

Pilgersitzung "Frühling 2014"

Dreamteam Senior und Deramteam Junior
v.l.n.r.: Dorothea Stuffer, Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina, Kathrin Gerle, Hildegard Weiler

"Uns stehen viele Aufgaben bevor, aber gemeinsam werden wir es schaffen!"

 Mit diesen Worten leitete Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, die erste Pilgersitzung der Saison 2014 am vergangenen Samstag im Stuffer-Haus ein. Sodann hieß sie die drei Übernachtungs-Gäste des Hauses, die für ein Wochenende in den Bayerwald angereist waren, herzlich zur Pilgersitzung willkommen: Sophie Cousin, Anastasia Marjaskina und Kathrin Gerle - kurzum: Das "Dreamteam Junior".

Nebenbei: Das "Dreamteam Senior" besteht aus Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende, Dorothea Stuffer, und Carola Pätzold, die an diesem Vormittag leider aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte. Besonders freut sich das Arbeits-Team über den Beitritt von Katrin Gerle aus München. Sie hatte im Januar das Stufferhaus zusammen mit Sophie Cousin besucht und dabei das Projekt Pilgerweg St.Wolfgang kennengelernt und beschlossen, bei der weiteren Realisierung aktiv mit zu helfen.

In einem eigenen Post werden wir in den nächsten Tagen das Dreamteam Junior vorstellen.

Anastasia, Sophie und Kathrin kommen am Freitag angereist. Begrüßung von Pilgerhund Timmi im Stuffer-Haus

Hildegard Weiler erzählt Katrin zusammenfassend wichtige Stationen aus der Entstehungsgeschichte und den Zielen unseres Vorhabens der Erstellung und Wiederbelebung des Pilgerweg St. Wolfgang in Bayern:


Hildegard Weiler informiert Kathrin über den St. Wolfgangsweg und dessen Anfänge im Verein

Auf zu neuen Ufern - Die Pilger-Bewegung ist nach wie vor hochaktuell und erlebt weiterhin einen ständigen Zuwachs an Interesse. Es geht dabei sowohl um spirituell/geistige Aspekte als auch um ein gewisses politisches Moment. Wo positioniert sich der heutige Mensch in seinem Bewusstsein und in seinem Umgang mit der Natur als Schöpfung im Sinne des heiligen Franziskus ("Bruder Wolf, Schwester Sonne" usw.)?

Hildegard beschreibt den Heiligen Wolfgang, der viele Jahre seines Lebens als Wald-Einsiedler und Pilger, als Bischof von Regensburg und als Missionar einfachst in der Wildnis vor rund 1000 Jahren gelebt hat und diese für uns nun so interessanten Wege gegangen ist. Wir können und sollen uns den Heiligen  Wolfgang als geistigen Wegbegleiter bei unseren Entdeckungen der verschiedenen Strecken vorstellen. Seine Einstellung, sein Stil, seine Art und Gesinnung möge unseren Stil als Wolfgangspilger stets prägen. Wir brauchen für unsere Pilgerwanderungen nicht mühevoll irgend ein "Motto" künstlich herbei zu diskutieren, sondern das Leben von St. Wolfgang ist unser "Motto". Bezüglich der Natur geht es den Wolfgangspilgern geistig nicht um "Gewinn-Maximierung". Es geht vielmehr um eine Verantwortung im Schöpfungs-Sinne für die ganze Menschheitsfamilie. Ein großes Wort - im Kleinen den Samen gesetzt, bei jeder Pilgerwanderung in Gebet und Achtsamkeit.

Wir können die Augen nicht mehr verschließen gegen die vielen Menschen, die unterwegs als Flüchtlinge sind.

Der Heilige Wolfgang ist ein sehr beliebter Volksheiliger und Schutzpatron von Regensburg. Deshalb ist die Wolfgangs-Spiritualität in den tausend Jahren nie eingeschlafen.

Kathrin und Hildegard studieren Karten
Wir begannen mit der Entdeckung der Spuren des Heiligen Wolfgang etwa im Jahr 2003. Die Wolfgangskapelle bei Böbrach, wo Hildegard Weiler wohnt, und die sich auf ihrem persönlichen Wald-Grundstück befindet, sprach Hildegard Weiler innerlich so stark an, dass fast wie über Nacht die "Pilgeridee Wolfgangsweg" entstand. Die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer arbeitete damals gerade an einer größeren Zahl bemalter Blechschafe. Diese kamen noch im selben Sommer 2003 zum Einsatz am "Herzstück" Viechtach - Böbrach  und das sofort mit Unterstützung der Gemeinden Viechtach und Böbrach. Seither erwecken die Schafe - nun "kultiges" Alleinstellungsmerkmal des Pilgerweg St. Wolfgang - als Blickfang und Wegweiser das Interesse vieler Einheimischen und Urlauber.

Was den Wolfgangsweg als grenzüberschreitenden Weg anbetrifft, entstanden bei unserer Arbeit wie von selber Kontakte nach Österreich und Tschechien, wo interessanterweise zur selben Zeit Aktivitäten zur Wiederbelebung der Spuren des Heiligen Wolfgang gestartet wurden.

Die Pilgertasche: Innovativer Wanderführer - entworfen von Hildegard



Anastasia mit der neuen Pilger-Karten-Tasche
Das große Thema der Pilgersitzung "Frühling" war die Erstellung unseres geplanten Wanderführers für die Wegstrecke Regensburg - Böbrach (Wolfgangskapelle) - Ossergipfel.  Hildegard Weiler hatte in einer - wie sie sagt - Eingebung eines Nachts eine Art Tasche gebastelt, in welcher die einzelnen Wanderkarten als Tages-Etappen eingesteckt sind. Es handelt sich dabei um zehn Etappen. So ist für jeden Streckenabschnittt eine Karte einzeln herausnehmbar. Auf jeder Karte befinden sich Informationen über Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Diese sollen noch in diesem Sommer von den jungen Pilgerinnen mit Hildegards und Dorotheas Unterstützung recherchiert werden.

Sophie erstellt einen Sommer-Wanderplan

 Sophie stellte einen Terminplan auf. Im Mai soll zunächst die Strecke Regensburg- Wiesenfelden abgegangen werden. Für Juni wird die Strecke Haibühl- Ossergipfel anvisiert.

Das Dreamteam Junior einigt sich auf Wander-Termine
Gegen Ende der Sitzung setzte das Team noch eine Rund-Mail an die am Weg liegenden Gemeinden auf. Frau Monika Häuslmeier als Tourismusbeauftragte der Stadt Viechtach möchte unter ihrem Namen die Mail an die Gemeinden verschicken und persönlich Kontakt aufnehmen.

Hildegard und Sophie im Gespräch
Weitere Infos zur Wanderführer-Tasche: HIER

Montag, 14. April 2014

6. Sonntag in der Passionszeit: PALMARUM

auf Holzplatte gemalt von Dorothea Stuffer
Mit dem Sonntag "Palmarum" - auch Palmsonntag genannt - stellen wir uns auf die nun kommende Karwoche ein.

Der Einzug in Jerusalem

...und sie nahmen Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im namen des Herrn, der König von Israel!" Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht (Sacharia 9.9) "Fürchte dich nicht, du Tochter Zion, siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselfüllen." (Johannes 12, 13-15)



(Musik: Musica Antiqua Köln, "Frühling")

Donnerstag, 10. April 2014

Auf dem Wolfgangsweg-Herzstück


Hier sehen Sie die Wolfgangsfigur der Wolfgangskapelle bei Böbrach mal ganz "hautnah"!

Ein Pilger ist kürzlich zur Kapelle gepilgert, um diese Figur ganz hautnah zu erleben. Er ist von Staudenschedl aus gestartet. In Staudenschedl gibt es eine 600 Jahre alte Marienkapelle. Gleich daneben wohnt der Kunstmaler Anton Bauer in seinem romatischen Atelier-Hütterl. Von Staudenschedl aus geht es dann über Asbach zur Wolfgangskapelle. Ein sehenswertes Dokumentar-Video über dieses Pilgerstück:

                                                                        HIER


Diese Marienkapelle bei Staudenschedl am Wolfgangsweg-Herzstück ist 600 Jahre alt

Das Innere der Marienkapelle 


IMMER AKTUELL: Facebook vom St. Wolfgangsweg, erstellt von Vereins- Gründungs-Mitglied und Schriftführerin Mariele Triendl.

Sonntag, 6. April 2014

Fünfter Sonntag in der Passionszeit: Sonntag JUDICA

Blühende Schlehenzweige und nur 2 Kerzen schmücken den Altar JUDICA
Mit dem Sonntag JUDICA treten wir in den engeren Kreis der Passions- oder Fastenzeit ein. Dieser Sonntag wird auch "Passions-Sonntag" genannt. Am Altar sind nur noch zwei Kerzen, und auch die Liturgie ist vereinfacht, bis an Ostern das große Gloria erklingen wird.

JUDICA bedeutet:

"Gott, schaffe mir Recht!" (Psalm 43,1)

Einige Vers-Zeilen aus Psalm 43:

Gott, schaffe mir Recht und führe meine Sache wider das unheilige Volk und errette mich vor den falschen und bösen Leuten! - Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dränget? Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten und führen zu deinem heiligen Berg und zu deiner Wohnung, dass ich hineingehe zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dir Gott, auf der Harfe danke, mein Gott. Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.


Freitag, 4. April 2014

Abschied von Pilgerhund Wolfi





Lieber Wolfi, treuer Pilgerhund, geliebter Weg-Gefährte von Hildegard, wir vermissen dich! An einem blauen Frühlingstag bist du von uns geflogen, und Karla konnte dir nur noch ein kleines buntes Blumenkränzlein winden und in die Erde legen. Die Zeit mit dir war zu kurz, gerne hätten wir noch viele Touren mit dir gemacht. Aber du gehst nun einen anderen Weg. Alle vier Beine haben wieder ihre alte Kraft bekommen, wenn du jetzt über sonnendurchflutete Wiesen streunst, frei und stark, in den immergrünen Auen.


Es war an einem Wintertag vor dem ersten Advent, damals -  die Pilger-Idee vom St. Wolfgangsweg war gerade ganz jung wie du, süßer dunkler Welpe! Aus dem Wolfgangswald bist Du auf einmal vor Hildegards Hütte gestanden, und sie hat Dich aufgenommen wie einen Freund. Stets warst du Hilde ein treuer Freund, allen Pilgern eine Freude, bei allen beliebt. Immer warst du fröhlich und nie hast du schlechte Laune gehabt, auch nicht, als dich schon deine Kräfte in den Hinterbeinen im Stich gelassen haben. Aber in den letzten Tagen sind deine Augen müde geworden und Hildegard hat dir den letzten und besten Freundschaftsdienst erwiesen, den sie dir und deiner Würde als Gottesgeschöpf erweisen konnte. Tapfere Hildegard, tapferer Wolfi! Es waren so wundervolle Erlebnisse.....

Während Pilger-Dialogen geduldig warten - hier bei Staudenschedl

Schafe am Wolfgangsweg restaurieren - ein wenig rasten in der Hitze

Auf dem Weg zwischen Kager und Rittmansberg, Herzstück

Zum Angerhof, Herzstück

Durch den Angehof mit viel Federvieh, Ziegen und anderen Haustieren

Den Pröllergipfel erreicht, Pilgerhund-Freunde Wolfi und Timmi mit Dorothea Stuffer