Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Mittwoch, 29. August 2012

Geführte Pilgerwanderung mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune am Pilgerweg-Herzstück

Vor der Kapelle auf der Frath
Heute morgen um 9 Uhr startete eine ab Gstadt 12 köpfige Pilgergruppe bei strahlendem Wetter in Viechtach vor der Christuskirche ihre meditative Wanderung nach Böbrach.

Diese wunderschöne Strecke heißt wegen ihrer Geschichte auch "Herzstück" des Pilgerweg St.Wolfgang, da hier der Aufbau des großen grenzüberschreitenden Projektes vor 10 Jahren begann. 

Hildegard Weiler ( 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang) freut sich, daß Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und seine Lebensgefährtin Maike Brandes diese Strecke als geführte Pilgerwanderung angeboten haben und hofft auf noch viele Pilger-Wanderungen mit den beiden strahlenden Nordlichtern in kommenden Jahren.





Hildegard Weiler verteilt Psalmspruch-Karten (bitte beachten: Felix Triendl spricht Ungarisch!):



Sonntag, 26. August 2012

Einladung zur Pilgerwanderung am "Herzstück" des Wolfgangsweges - mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Kreuzweg zur Wolangskapelle

Am Mittwoch, den 29. August 2012 findet am sogenannten "Herzstück" des Pilgerweg St.Wolfgang eine geführte Pilgerwanderung (Tageswanderung) unter Leitung von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Hildegard Weiler statt.

Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der Evang. Christuskirche Viechtach. Von dort geht es mit dem Auto bis Gstadt, wo die eigentliche Wanderung beginnt. Die landschaftlich sehr schöne und typisch "waidlerische" Strecke ist wegen ihrer meditativen Stille ein beliebter "Geheimtipp":

In Gstadt geht es zunächst am Anwesen Piller am gesegneten Friedensstein und am gesegneten Pilgerbrunnen nach Gscheidbühl Richtung Schönau - mit einem wunderschönen Blick auf das preisgekrönte Dorf Schönau. Von dort geht es in fast "alpiner" Atmosphäre hinunter nach Rittmannsberg und wieder hinauf nach Kager. Nun führt der Weg nach Schwiebleinsberg und geht weiter über den still gelegenen Angerhof - mit allerlei freilaufendem Federvieh - nach Staudenschedl an einer ca. 600 Jahre alten Marienkapelle vorbei. Nun wandern die Pilger über die Asbachbrücke am Kanal entlang Richtung Asbach und von dort hinauf durch den Wald zum Gutsgasthof Frath. Gestärkt durch eine zünftige Einkehr werden die Pilger von der Frath zur beliebten Wallfahrtskapelle St. Wolfgang  geführt, einem wildromantischen Ort, an welchem der Heilige Wolfgang der Legende nach auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet haben soll.

Vom Anwesen Weiler bei Böbrach - unterhalb des Wolfgangskapellen-Kreuzweges - ist die Heimfahrt der Pilger nach Viechtach mit dem Taxi organisiert.

Die auch von Urlaubern sehr gerne begangene und gern als "Schäfchenweg" bezeichnete Strecke läuft teils bequem, teils gebirgig über etwa 15 Kilometer.

Anmeldungen bei Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, Tel: o176 23979685
oder bei Hildegard Weiler, Tel.: 09923 803632

Samstag, 25. August 2012

Pilgerwanderung mit Lothar le Jeune: in Tschechien von Pocinovice nach Chudenice

Bei dieser kleinen Kapelle wurden von den Pilgern Marien-Kräuterbuschen gebunden
Mariele berichtet:


Zuerst sind wir zur kleinen Kapelle gewandert mit dem Wasserbecken drin und dort wurden auch die Kräuterbuschen gebunden. Dann kam die Kirche mit dem roten Zwiebelturm, sie heißt "Maria-Himmelfahrts-Kirche und liegt in der Ortschaft "Polen"), - danach die Alleen, wo wir schweigend gingen - und am Ende der Aussichtsturm "Bolfanek". Der Bolfanek heißt "Wolfgangchen. Ursprünglich war es eine Kirche, die ist aber zerstört worden, nur der Turm blieb übrig, allerdings ohne Spitze. Er wurde restauriert und dient heute als wunderbarer Aussichtsturm. Danach kamen wir zur Kirche St. Johannes in Chudenice mit mächtigen Mauern und mit einem beeindruckendem Altar und herrlichen Glasfenstern. Vitus Aschenbrenner, ein hochbegabter Musiker aus Chudenice, bot uns ein tolles Orgelspiel, eine Improvisation. Es war wie ein krönender Abschluß der Pilgerwanderung. 

Zwischen den einzelnen Stationen wunderschöne Landschaften und tolle Pilgergespräche. Es war wirklich keiner dabei, der sich über etwas beklagt hatte. Alle waren voll dabei.

 Der Bürgermeister von Chudenice hat uns am Ziel empfangen und uns einige Hintergrund-Infos zur Kirche erzählt. Die Statue des Heiligen Wolfgang wurde zufällig in einer Scheune oder so ähnlich gefunden und soll später wieder woanders hingebracht werden, in eine Kapelle oder so, das weiß sicher Hilde genauer. Aber es war irgendwie war es, als hätte dieser Wolfgang uns am Ziel unserer Wanderung empfangen und dort auf uns gewartet. Es fühlte sich wie eine Belohnung an.

Die Schäfchen sind allgegenwärtig, sind stets Thema, Wegweiser, Hingucker, Wahrzeichen, Weggefährten……mit ihnen fing alles an! Mittlerweile sind es ganz wichtige "Mitbringsel" - wie z.B.voriges Jahr in Zelena Lhota - geworden. Jeder will ein Schäfchen mit nach Hause nehmen, als Beweis den Pilgerweg St. Wolfgang gegangen zu sein. So wie die Muschel den Jakobsweg markiert, so sind die Schäfchen das Indiz für den Wolfgangsweg. 




Donnerstag, 23. August 2012

Planung der Wolfgangsweg-Strecke Regensburg - Böbrach


Sophie Cousin, unsere Tourismus-Beauftragte und Rudolf Treitinger vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information tauschen Informationen zur Erstellung der noch heuer geplanten Wegstrecke nach Regensburg aus. Hierzu muss der Weg zunächst genau bestimmt und in eine Karte eingetragen werden, was Sophie gerne lernen möchte.

Gute Zusammenarbeit

Montag, 20. August 2012

Was ist Pilgern?

Auf der St. Wolfgangskapelle bei Böbrach

Meine Interpretation zum Sinn eines Pilgerwegs
Verfasserin: Eva-Maria Sieber


Ein Pilgerweg ist für mich etwas ganz besonderes. Manche Menschen träumen ein Leben lang, solch einen Weg zu gehen. Andere setzten ihr Vorhaben fast spontan in die Tat um. Aber immer gibt es ein Ziel, das es zu erreichen gilt.
Die Strecke ist in Etappen unterteilt und eigentlich ist es ein Weg zu und in sich selbst. Man beginnt eine Reise - nur mit dem Nötigsten, was in einen Rucksack passt. Einfach und ohne Luxus und so wie man als Kind das Laufen lernt, beginnt man mit dem ersten Schritt.
Mit viel Motivation läuft man manche Tage los, leichten Fußes und mit Schwung dem Abend entgegen. Nicht immer ist der Boden leicht beschaffen! Steinig oder steil und unendlich mühsam schafft man manches Stück. Auch das Tempo ändert sich stetig und es gibt Augenblicke, da meint man eine riesige, schwere Last im Rucksack zu tragen. Manchmal geht man singend und fröhlich los und beendet den Tag traurig und still. Es gibt Zeiten, da schimpft man nach oben wenn es regnet, kalt ist oder stürmt - oder man bedankt sich für den Sonnenschein und die unbeschreibliche Kulissen der Natur.
So verschieden der Weg ist, so sind es auch die Menschen, welchen man begegnet. Manchmal läuft man zusammen und erfährt die Geschichte eines ganzen Lebens, Schicksal und Glück – alles liegt auf diesem Weg.
Man findet zu sich selbst und ist eins mit der Natur. Weg von den Geräuschen des rastlosen Alltags wandert man in Stille und spürt den Reichtum der eigenen Gedanken. Hat man dann nach vielen Etappen das Ziel erreicht, so sitzt man still und unendlich erleichtert in einer Kirche und dankt für ein ganz besonderes Erlebnis. Man fühlt sich reich und glücklich, etwas ganz Großartiges geschafft zu haben.
Geführt von einer unsichtbaren Macht und am Ende eines Weges, der mit dem ersten Schritt begann.

Weitere Worte von Eva-Maria  -   dazu eine kurze Impression von der Wolfgangskapelle HIER

Freitag, 17. August 2012

Mittwoch, 15. August 2012

Start Pilgerwanderung nach Chudenice in Tschechien


Heute morgen um 9 Uhr trafen sich bei stahlendem Sonnenschein 15 Pilgerinnen und Pilger mit  Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune vor der Christuskirche in Viechtach - hier unter der Linde - um einen meditativen Feiertag wandernd und pilgernd zu verbringen. Die Gruppe wird zunächst mit dem Bus nach Pocinovice (Tschechien)  fahren und von dort bis Chudenice gehen.

Maike Brandes begrüßt herzlich die Pilger
Die beiden Jüngsten der Gruppe: Felix und Anna
Hilde verteilt Triendl-Pilgerbrezen
Pilgerbrezen
Lothar Le Jeune und Hildegard Weiler
Karla Singer mit ihrem Pilger-Rucksack
Die Pilger gehen zu einer kurzen Andacht in die Kirche
Maike Brandes an der Orgel

Anlässlich des heutigen Marien-Feiertages gibt es nach altem Brauch "Kräuterbuschen", die Karla Singer in Tschechien frisch binden wird.

Kräuterbusch als Geschenk von Karla für Dorothea

Fröhliche Begrüßung:


In der Kirche:


Sonntag, 12. August 2012

Geführte Pilgerwanderung nach Chudenice



Am kommenden Mittwoch findet unter Leitung des Urlauberpfarrers Lothar Le Jeune eiene Meditative Wanderung auf dem Pilgerweg St. Wolfgang nach Chudenice in Tschechien  statt.

Treffpunkt:ist um 9 Uhr vor der Christuskirche Viechtach. Von dort geht es mit dem Bus nach Tschechien. Die Wanderung wird etwa 4 bis 5 Stunden dauern. Rückkehr ist gegen 19 Uhr in Viechtach.



Da an diesem Tag auch Mariä Himmelfahrt ist, gibt es Kräuter-Blumen-Sträuße nach alter Bauerntradition, organisiert von Hildegard Weiler und Karla Singer.

Anmeldungen bei Hildegard Weiler, Tel. 09923/803632
oder bei Lothar Le Jeune: Tel. 0176/23979685

Das Plakat




Donnerstag, 9. August 2012

Weitere Schritte zur Erstellung der Strecke Regensburg - Böbrach


Gestern trafen sich zum zweiten Male die beiden Vorsitzenden des Vereins "Pilgerweg St. Wolfgang" Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer mit Rudolph Treitinger vom Landesamt für Vermessung und Geo-Information. Sie erarbeiteten ein Konzept zur Konkretisierung der Streckenplanung Regensburg - Böbrach. Unter Verwendung einer digitalen Ortskarte soll in Kooperation mit Sophie Cousin (Tourismusbeauftragte) die Route festgelegt, Streckenabschnitte erstellt und Kontakte vor Ort geknüpft werden.
Hildegard Weiler ist die Strecke bereits in 2011 gegangen und hat einen guten Überblick über den Streckenverlauf und die einzelnen Ortschaften. Dorothea Stuffer soll am künstlerische Teil eines Wolfgangsweg-Flyers mitwirken und den Flyer zu einem Blickfang machen.

Karten studieren
offizielle Karten der Region Bayerischer Wald/ Regensburg vom Landesamt für Geo-Information
erste Flyer-Entwürfe ansehen

Samstag, 4. August 2012

Wo wirkte St.Wolfgang?


Sankt Wolfgang, ein Europäischer Heiliger, der Grenzen überschritten hat, wirkte - wie man dieser Karte im "Mittelalterstil"(gezeichnet von Dorothea Stuffer) entnehmen kann - in Deutschland, Böhmen, Italien, Österreich, Schweiz, Frankreich.

Aus dieser Karte können sie auch einen groben Plan des anvisierten Pilgerweg St.Wolfgang entnehmen:
Zuerst soll eine Art "Rundweg" unter Einbeziehung von Regensburg - Altötting - St.Wolfgang(Ö) - Niederalteich - Böbrach - Viechtach - St. Englmar - Pilgramsberg - Regensburg aufgebaut werden.

Gleichzeitig entstehen - sollen entstehen - ähnlich wie "Sternwanderungen" Wege nach Tschechien (bereits bestehend bis Chudenice) - Nürnberg(Puschendorf)/Köln - Paris - Maria Einsiedeln (Schweiz) - Verona/Rom

Wirkungsbereiche des Heiligen Wolfgang

Mittwoch, 1. August 2012

Streckenabschnitt Regensburg - Böbrach in Planung

Hildegard Weiler und Sophie Cousin studieren verschiedene Karten, um den genauen Verlauf der Wegstrecke des Wolfgangsweges zwischen Regensburg und Böbrach zu erstellen. Unser nächstes Ziel ist ein Flyer, der nicht nur anziehend aussieht, sondern auch wichtige Informationen über die verschiedenen Streckenabschnitte bietet.

Informationen zum Wolfgangsweg in diesem Video