Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle bei Böbrach liegt wildromantisch in Felsen am Wolfgangsriegel

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Pilgern beginnt mit dem ersten Schritt

Pilger Rudi Simeth beginnt seine große Pilgerwanderung am Wolfgangsweg (Ostroute) an der alten Kirchentür von Runding.
Pilger Rudi Simeth ist heuer nach fünf Jahren zum zweiten mal auf der großen Ostroute des Pilgerweg St.Wolfgang von seinem Heimatort Weiding nach St. Wolfgang in Österreich
gepilgert. Dabei hat er viel erlebt und hat Gedanken entwickelt, die für jeden Lebenspilger sehr hilfreich sein können. Die Presse wurde auf Pilger Rudi aufmerksam. Es entstanden zwei große farbige Artikel, einer im Viechtacher Anzeiger/Kötztinger Zeitung (wir berichteten) und nun aktuell auch ein Bericht in der Chamer Zeitung.

Es beginnt mit dem ersten Schritt 
 Pilgern im Alltag - ist das möglich? Wanderführer Rudi Simeth zeigt den Weg 

1. "Ein Kerzchen in der Kirche anzünden, auch das ist Bestandteil des Pilgerns." - 2. "Mit Quigong beginnt Rudi Simeth seinen Tag." -  3. "Ein Kraftplatz, das ist die Burg Runding für Rudi Simeth. "
Teilüberschriften aus dem Bericht von Diana Binder in der Chamer Zeitung:

1. "Guten Morgen"

2. "Regenbogen zeigt den Weg"

3. "Mit leichtem Gepäck"

4. "Wanderung mit Impulsen"

5. "Jeden Morgen Quigong"

6. "Innere Einkehr finden"

7. Heilsame Wanderungen/Hinweise

Das hört sich ja wirklich lesenswert an! 


Lassen wir nun unseren lieben Pilgerbruder Rudi zu Wort kommen:


Der Pilgerbericht im Viechtacher Anzeiger von mir wirkt weiter wie im Lied:

„Ins Wasser fällt ein Stein, ganz heimlich still und leise.
Und ist er noch so klein, er zieht doch weite Kreise“


Aber jetzt nochmals von mir direkt ein herzliches Vergelt´s Gott für Stefanies ersten Impuls,
meinen Pilgerweg und damit auch den Wolfgangsweg als etwas ganz Besonderes und nicht Alltägliches herauszustellen.
Der im Viechtacher Anzeiger erschienene  Artikel war das schönste Geschenk anlässlich meines 65.Geburtstages.

Dieser wiederum zog weitere Kreise in meinem Umfeld.

Das schönste Geschenk und auch gewissermaßen ein „Erntedank“ für mich bedeutet es aber, dass dieser Artikel eine ähnlich hoch interessierte, empathische und spirituell veranlagte Redakteurin wie Diana Binder von der Chamer Zeitung veranlasst hat, mich um ein „Probepilgern“ zu bitten.
Mit Diana Binder bin ich dann an einem Vormittag in Runding gepilgert.
Der Schwerpunkt lag dabei auf „Pilgern im Alltag“

Der hier im Wolfgangsblog heute erwähnte Artikel erschien dann genau an der Schwelle in meinen aktiven Ruhestand als Eisenbahner zum 1.10.19 nach 44 Jahren aktivem Dienst und 5 Jahren „Probe“ in der Freistellung der Altersteilzeit.

Die  beiden Artikel sind das schönste Geschenk und passend zur aktuellen Herbstzeit und zur Herbstzeit meines Lebens der ERNTEDANK für den für mich die letzten Jahre gewählten Lebensweg. Zugleich sind es wichtige Markierungszeichen, den richtigen Weg gewählt zu haben.
Ich bin mir auch sicher, dass noch weitere Ernten und viele weitere Kreise folgen werden.

Wie auch immer diese aussehen mögen. Einfach ins VERTRAUEN GEHEN!

Das wertvollste Vergelt´s Gott für uns alle wird es aber sein, wenn wir Lesern Mut und Hoffnung in einer schwierigen Lebenssituation geben können.
Sei es auch nur ein kleiner Impuls, können doch damit die Selbstheilungskräfte entscheidend in Gang gesetzt werden, wenn der Wille dazu da ist.
Dabei denke ich nicht nur an schwere Krankheiten, sondern auch an scheinbar verfahrene Lebenswege.
Diese Wirkungen werden auch auf uns segensreich zurückwirken.

In mir spüre ich auch schon etwas heranwachsen, wie so ein Alltagspilgern an besonderen Orten aussehen könnte. Dies wird die weiterhin angebotenen „Heilsamen Wanderungen“ ergänzen und begleiten.
Es muss noch reifen. Wenn´s soweit ist, hoffe und freue ich mich, wenn ich dabei von Gleichgesinnten unterstützt werde.


Alles ins Rollen gekommen ohne mein direktes aktives Zutun mit sanftem Anschub durch „meine

Engel am Wolfgangsweg“ – besonders der Künstlerin Dorothea Stuffer aus Viechtach.

Allen Mitleser(inne)n und mir wünsche ich, dass wir immer „gut bei Sinnen sind“ die besonderen Zeichen auf unserem Lebensweg zu erkennen und die Kraft haben, diesen auch zu folgen.
Dieses ACHTSAM SEIN hat sich ja für mich seit den damaligen Visionen und Impulsen, denen ich bereitwillig gefolgt bin, auf wunderbare Weise bestätigt:


Herzliche Grüße und Ultreja


Rudi Simeth
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Infos finden!

Mittwoch, 2. Oktober 2019

St. Gunther-Fest in Dobra Voda - - Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gunther-Verehrer

hiermit möchte ich Sie über die diesjährige Feier des St.-Gunther-Festes in Gutwasser (Dobrá Voda) bei Hartmanitz am 5./6. Oktober informieren.


Das Programm:

Samstag, 5. Oktober: 18.00 Uhr Gesungene Vesper

Sonntag, 6. Oktober: um 13.00 Uhr Pontifikalamt zum Patrozinium

Als Hauptzelebranten und Festprediger dürfen wieder einen Ordensbruder des hl. Gunther begrüßen: Abt Thomas Maria Freihart von Weltenburg, dem ältesten bayerischen Benediktinerkloster. Er wird die Liturgie zusammen mit Ortspfarrer Jan Kulhánek, Pfarrer Öhrlein von der Ackermanngemeinde Würzburg und anderen deutschen und tschechischen Priestern feiern. Aus Schüttenhofen (Sušice) werden Fußwallfahrer erwartet.
Die Priester und Diakone unter Ihnen sind selbstverständlich zur Konzelebration bzw. Assistenz eingeladen!

Nach dem Gottesdienst steht das St.-Gunther-Haus gegenüber der Kirche allen Besuchern zur Einkehr und leiblichen Stärkung offen.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Iberl


Sonntag, 29. September 2019

Zum Michaelistag

Ein feierlicher Blumenkranz zierte am Michaelistag die Christusfigur der Christiuskirche Viechtach

In einem Festgottesdienst feierte die evangelische Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag den Michaelistag, Tag des Erzengels Michael und aller Engel. Die Besonderheit dieses alljährlich am 29. September begangenen christlichen Feiertages war diesmal, dass er, wie nur alle sieben Jahre, auf einen Sonntag fiel.

Weitere Besonderheit: Ein deutsch-russischer Chor "Druschba" (das heißt Freundschaft) von sechs russland-deutschen Sängerinnen und einem Akkordeonspieler aus Kitzingen am Main traten auf. Mit ihren mitreißenden kräftig rhythmisch vorgetragenen Liedern aus Folklore und christlichen Texten begeisterten die Musikerinnen die Gottesdienstbesucher zu einem kräftigen Applaus.

 Die dritte Besonderheit an diesem Michels-Sonntag war die Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich der Gemeinde vorstellten. Sie wollen im nächsten Jahr nach grundlegenden und intensiven Vorbereitungen konfirmiert werden.

Einen dekorativen und vielsagenden Hintergrund bildeten drei lebensgroße eherne Engelsdarstellungen "Woid-Engel", "Engel mit Herz" und "Erzengel Michael", gearbeitet von der Meßnerin und Künstlerin Dorothea Stuffer, die mit Hilfe von Elke Weber auch den feierlichen Blumenkranz am Altarkreuz angebracht hat.

Festliche Gottesdienstgestaltung mit dem Chor Druschba

Predigt von Pfarrer Roland Kelber, umrahmt vom "Woid-Engel", "Engel mit Herz" und "Erzengel Michael"

Pfarrer Roland Kelber machte in einer großartigen Predigt deutlich, dass unser Leben nicht nur von der sichtbaren oder messbaren Wirklichkeit geprägt sei. Dies würden auch moderne namhafte Wissenschaftler und Erkenntnistheoretiker bestätigen. Unsere im Mikro- und im Makrokosmos erlangten Ergebnisse seien letztlich wieder beim des fünfhundert Jahre vor Christi Geburt von Plato geprägten Ausspruch: "Ich weiß, dass ich nichts weiß." gelandet.

"Natürlich", so der Pfarrer, "wissen wir heutzutage bereits sehr viel über unsere Welt." Allerdings gebe es immer wieder Strömungen und Trends, die sich entweder zu ausschließlich der "himmlischen Wirklichkeit" widmen, welches dieselbe Gefahr darstelle, wie sich zu sehr der sichtbaren irdischen Realität zu verschreiben. Gemäß dem großen Szenario aus der Offenbarung des Johannes sei der Kampf, welcher in der himmlischen Welt stattgefunden habe, als der Erzengel Michael (Michael, hebräisch, bedeutet "Wer ist wie Gott!") den Drachen, den Teufel, besiegt hat, bereits gewonnen. Wir seien aber dennoch hier auf der Erde immer wieder verschiedenen Anfechtungen ausgeliefert. Das Vertrauen auf Christi Sieg möge uns dabei jedoch ungetrübte Fröhlichkeit und Mut geben. Die Engel als helfende Diener Gottes und seine Sendboten seien ausgesandt, nicht nur um die Schöpfung zu bewahren, sondern auch die Herzen der Menschen. Dies sei in den beiden Engeln von "Dori" , dem "Woid-Engel" und dem "Engel mit Herz" anschaulich dargestellt. Auch wir Menschen seien beauftragt, unsere Wälder und alles, was uns anvertraut ist, zu bewahren. Und was noch wichtiger sei: Die Herzen unserer Mitmenschen zu stärken, ihnen zu helfen und zu ermutigen auf unser großes Ziel, den Himmel,zu.

Mit einen Schutz- und Segenslied, gemeinsam von der Kirchengemeinde und dem Chor Druschba teils in russischer Sprache gesungen, und dem priesterlichen Segen endete der stärkende Gottesdienst.

Emotional-kraftvoller Vortrag des Chors "Druschba" aus Kitzingen

Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden




Mittwoch, 25. September 2019

Auf der Wolfgangskapelle - aktuell erlebt von Karla Singer

Über uralte Granitsteine geht der Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle unter die gigantischen Felsen.

Von dort aus genießt Karla Singer die Aussicht ins weite Land. 
Karla Singer teilt uns mit:

Dass die Kapelle ein besonderer Ort,ist beweisen die 50 (!!!) Eintragungen im ausgelegten Buch seit 1.8.! 

Alle spüren die Kraft und den Segen dieses Ortes!

Ganz herzlich gemähte Grüsse vom derzeitigen "Wanderschaf" Karla


Das Innere der Wolfgangkapelle . Das Kapellenbuch liegt aus zum Eintrag für all die zahlreichen Kapellenbesucher .


Dienstag, 24. September 2019

Schöne Wolfgangsfigur am Stadtplatz von Waldkirchen

Wolfgangsfigur am Stadtplatz von Waldkirchen
Einen bezaubernden Brunnen mit Wolfgangsfigur hat Pilger Rudi Simeth am Stadtplatz von Waldkirchen gefunden. Der heilige Wolfgang ist mit seinen Attributen Hirtenstab, Kirchenmodell und Bischofsmütze ausgestattet. Und ein Wolf ist auch dabei! Und wie aufmerksam er ihn segnet, den Bayerwaldwolf! Die Figur ist neueren Datums und bringt Wolfgangs Empathie für den wilden Wald Bayerns und Böhmens und seine Tiere zum Ausdruck.

Nachtrag: 

Nach den unten angeführten Kommentar-Überlegungen zur kleinen Figur zu Füßen des Heiligen schafft Pilger Rudi Klarheit:


die Szene unter der rechten Hand des Heiligen Wolfgang ist ein Säumer auf einem gehetzten oder schwer ziehenden Pferd. Der Säumer hat den Kopf im Nacken und blickt hilfesuchend zum Himmel – in die nach unten geöffnete Hand des Heiligen Wolfgang – auch Schutzpatron der Säumer.


Außerdem:

Im Zusammenhang mit der Presse – Pilgerwanderung habe ich meine Impulse dazu wiederentdeckt.
Vieles, wenn nicht alles der Impulse hat sich auf wunderbare Weise gefügt:

Herzliche Grüße


Pilger Rudi

Montag, 16. September 2019

"Auf der Suche nach dem richtigen Weg" - Pressebericht von Pilger Rudis großer Wolfgangsweg-Tour

Ein tolles Interview mit Pilger Rudi Simeth und der Autorin Stefanie Leppert vom Viechtacher Anzeiger war am letzten Wochenende in der Zeitung zu lesen. 
Auf der Suche nach dem richtigen Weg

Pilger Rudi Simeth war wieder auf dem Wolfgangsweg unterwegs – Vom Pilgern im Alltag

Von Stephanie Leppert

Viechtach. Um den Hals trägt Rudi Simeth eine Jakobsmuschel, das Erkennungszeichen der Jakobspilger. Der 64-Jährige aus Weiding (Landkreis Cham) war mit seinem E-Bike wieder unterwegs auf dem Wolfgangsweg.

Zum Pilgern kam er einst durch eine schwere Erkrankung. „In der Zeit bin ich zu mir selbst gekommen“, sagt Simeth. Das Pilgern war für ihn auch Ausdruck von Dankbarkeit. Bei der Katholischen Erwachsenenbildung Cham ließ er sich zum Pilgerbegleiter ausbilden.

Seitdem war er häufig unterwegs, zu Fuß von Prag bis Eichstätt oder mit dem Fahrrad von Weiding aus bis zum Bodensee. Auch Gruppen begleitet er regelmäßig, das nächste Mal wieder Ende September beim Tagespilgern auf dem Jakobsweg.

„Rudi, du gehst zum Wolfgangsee“

Auf den Wolfgangsweg, der unter anderem quer durch Viechtach führt, hat ihn eine Eingebung gebracht. 2014 war das, kurz bevor es beruflich in die Freistellungsphase ging. „Rudi, du gehst zum Wolfgangsee“ lautete die Eingebung. Dass es einen Wolfgangsweg gibt, wusste er da noch nicht. Im Internet stieß er auf den Verein Pilgerweg Sankt Wolfgang, dessen zweite Vorsitzende Dorothea Stuffer ist.

Auf seine Anfrage, wie er am besten zum Wolfgangsee komme, erhielt er „eine wunderbare, liebevoll gestaltete Mail mit Bildern“, erinnert sich Simeth. Das Engagement der beiden Vorsitzenden Hildegard Weiler und „Dori“ Stuffer hat ihn stark beeindruckt und seitdem ist er immer gern bei Vereinsveranstaltungen dabei. Eineinhalb Tage nach seiner letzten Schicht als Fahrdienstleiter bei der Bahn in Furth im Wald machte er sich im September 2014 zum ersten Mal auf den Wolfgangsweg. „Mit viel zu schwerem Gepäck“, wie er heute weiß. Sein Chef schenkte ihm noch einen Kompass, der ihm seither gute Dienste geleistet hat.

Zum zweiten Mal hat er sich vor etwa einem Monat auf den Wolfgangsweg begeben, am 8. August um 8.08 Uhr. Die Acht symbolisiert dabei für ihn „unendlich“.

Von Weiding aus ging es über Runding und Kolmstein, Haibühl übers Eck nach Böbrach. Den Wolfgangsweg markieren stets das „W“-Logo und die typischen Blechschafe von Dorothea Stuffer. Über die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel führte sein Weg am sogenannten „Herzstück“ nach Viechtach und weiter nach Sankt Englmar.

In Kostenz lud er seinen Akku auf – „den vom E-Bike und den eigenen“, sagt Simeth. Über Weißenkirchen fuhr er dann nach Neuhausen, wo ihn besonders der Himmelsberg beeindruckte.

Der Wolfgangsweg führt weiter nach Metten, wo er die Klosterkirche besuchte. Vom Kraftort Uttobrunn mit der 300-jährigen Linde ging es weiter über Himmelreich nach Deggendorf, wo er in den Genuss eines afrikanischen Trommelkonzerts kam. Entlang der Donau führte ihn die Strecke nach Niederalteich. Von dort ging es weiter nach Vilshofen und Aldersbach.

Simeths Weg ging über die Wallfahrtskirche Sammarei (Sankt Maria) im Markt Ortenburg weiter, bis er schließlich Sankt Wolfgang bei Weng erreichte. Dort ist die Taufkirche von Bruder Konrad. Für Pilger ist es der Ort, wo sie traditionell die Sorgensteine ablegen, die sie bei einer früheren Station aufgenommen haben.

Simeth erklärt, dass Pilgern überkonfessionell ist, und dass jeder seinen eigenen Grund habe, sich auf den Weg zu machen. „Ich finde es wunderbar, dass darunter immer mehr junge Leute sind“, sagt er. „Ich denke, dass sie auf der Suche nach dem richtigen Weg, dem richtigen Lebensweg sind“, ergänzt Stuffer.

Schweigend und ohne zurückzuschauen

Die nächsten Stationen von Simeths Wolfgangsweg-Reise waren Bad Griesbach und Ering am Inn. Am Inn ist die Grenze zu Österreich. Simeth wählte den Weg über Sankt Peter am Hart entlang des Flusses Mattig. Weiter ging es über Obertrum am See, den Irrsee und den Mondsee. „Die Strecke den Mondsee hoch war am schwierigsten“, erinnert sich Simeth. Dann erreichte er endlich den Wolfgangsee, wo er sich eine Zahnradbahnfahrt über den Schafberg gönnte. Hinunter ging es zur Falkensteinkapelle, die der Wolfgangskapelle zum Vorbild diente. Das Kirchlein auf der Falkensteinwand hat eine Besonderheit: eine Durchschlupfstelle. Durch diese zwängen sich die Pilger schweigend und ohne zurückzuschauen und streifen dadurch sinnbildlich ihre Sünden und ihre Lasten ab.

Am Falkenstein gibt es auch die Hacklwurfkapelle, am südlichen Abbruch des Weges zum See gelegen, die sich der Legende nach an der Stelle des Beilwurfes des Heiligen Wolfgang befindet.

Kräuterbuschen von den Goldhaubenfrauen

In Strobl besuchte Simeth am 15. August den Gottesdienst zu Mariä Himmelfahrt und kaufte den Goldhaubenfrauen gesegnete Kräuterbuschen für die Lieben daheim ab. Dazu ging die Rückfahrt über Bad Ischl, Traun und Linz in das Mühlviertel. In Oberneukirchen wollte zum ersten Mal auf seiner Pilgerreise ein Wirt seinen Ausweis sehen – den er daheim vergessen hatte. „Da hätte ich mich fast nicht mehr nach Tschechien getraut“, gestand er.




Man werde mutiger beim Pilgern und vertraue darauf, dass alles schon gut werde. Auf diese Weise hat er aus nächtlichen Wäldern gefunden, weil er dem Ruf einer Eule gefolgt ist und hat einen aggressiven freilaufenden Hund besänftigt, indem er einfach nichts gemacht hat. Diese Lernerfahrungen will Simeth auch in den Alltag übernehmen.



Nach Tschechien ist er dann doch gefahren. Am tschechischen Lipno-Stausee traf er drei Reisende aus dem Landkreis Cham. Weiter ging die Fahrt über den Plöckensteinsee, Neuthal, Haidmühle, Fürstenhut und Buchwald. Von Finsterau aus nahm er den Nationalpark-Radweg nach Frauenau. Über Zwieslerwaldhaus, Ferdinandsthal, Böhmisch Eisenstein, Spitzberg-Sattel und Hammern erreichte er die Wolfgangskirche in Grün (Zelena Lhota). In Rittsteig gab es eine Abschlussandacht, bevor er nach Atzlern weiterfuhr, wo er seiner Mutter den geweihten Kräuterbuschen überreichte. Über Stachesried ging es dann am 20. August wieder nach Hause. „Ich hab damit gerechnet, 800 Kilometer unterwegs zu sein“, sagt Simeth. Insgesamt waren es dann genau 808.


Der Verein Pilgerweg St. Wolfang bedankt sich herzlich bei Pilger Rudi und beim Viechtacher Anzeiger und der Autorin Stefanie Leppert für den Großen Bericht einer Großen Wolfgangspilgertour!



Donnerstag, 12. September 2019

Vergelts-Gott-Wanderung am kommenden Sonntag, 15.September

Geheimnisvolle Steinwelten bei der Bärenkapelle

Vergelt´s Gott Wanderung am kommenden Sonntag, 15.9
Bis jetzt sind kaum Anmeldungen eingegangen. Die Wanderung findet aber auf jeden Fall statt.
Nach einen heutigen Erkundung ist der vorgesehene Rundweg unpassierbar.
Die vorgesehene Wanderung ist jetzt zwar etwas weiter – knapp 16 km. Brotzeit mitnehmen.
Dafür aber landschaftlich/kulturell bereichert durch die Bärenkapelle mit einmaligem Naturschutzgebiet.
Bei Interesse bitte bis Freitag anmelden, damit ich die Gruppe im Schützenheim anmelden kann.
Rückkehr von der Wanderung gegen 14.30 Uhr – wer noch Zeit hat mit anschließender Einkehr.
Die gastfreundliche Familie Zierhut freut sich auf uns.

Schöne Wandergrüße

Rudi Simeth
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 Kraftort Kirchenfundamente Rothenbaum heute
Jägershof - Rothenbaum - Bärenkapelle
Lieber Pilgerbruder Rudi, sehr gerne laden wir auch die Wolfgangspilger zu dieser interessanten Tour ein! Es wird bestimmt eine herrliche Wanderung mitten im sagenhaften Altweibersommer!

Viele Grüße von den Wolfgangsweg-Engeln = Altweiber :) 

Freitag, 6. September 2019

Wertvolles Pilgern!

Wolfgangsfigur vor der Böbracher Kirche. 
Immer wieder gehen Pilger Rudi Simeth's Gedanken zu seinen beiden großen Pilgertouren auf der Ostroute des Wolfgangsweges. Sein Weg führt - wie alle Pilgerwege! - von seiner Haustür zum Pilgerziel, in diesem Falle von Weiding in der Oberpfalz übers Kolmsteiner Kircherl, Böbrach (Wolfgangskapelle unter Felsen am Wolfgangsriegel) ) - Viechtach (hier prangt eine wertvolle, farbig und gold gefasste Wolfgangsfigur in der Augustinuskirche) - Pröller - Kloster Kostenz - Deggendorf - Niederalteich - Weißenberg - alles bis Weißenberg bereits mit dem gelben "W" auf blauem Grund markiert -  ab dort geht's auf den zum Via Nova und weiter ins Salzkammergut nach St. Wolfgang.

Pilger Rudi Simeth erinnert sich:

Zeitnah möchte ich vor allem die Etappen auf dem Hinweg mit den schönsten Bildern und wertvollsten Erlebnissen aufbereiten, damit sich diese „wunderglaublichen“ Fügungen auch in meinen Gedächtnis wie wertvolle Markierungen einprägen.
Wenn ich über diese wunderbaren „Zufälle“ auf dem Weg nachdenke, kann ich nur tiefe Ehrfurcht vor etwas Höherem – vor Gott – haben. Ja und auch unendlich dankbar sein für den  Segen, der nicht zuletzt auch durch eure innige Begleitung in Gedanken und virtuell über der gesamten Pilgerfahrt wie ein richtungsweisender Stern leuchtete.
Warum läuteten genau da die Kirchenglocken zum Pilgergottesdienst wie für mich, als ich erleichtert vom hinaufgetragenen Kreuz und nach Andacht in der Wolfgangskapelle Böbrach die Stufen hinabstieg? Und sofort der Impuls: Rudi, da gehst du auch zuerst in die Abendmesse und dann erst ins Quartier….(so gibt´s noch viele, viele solche Fügungen)

Selbst meine Pannen mit abgefahrenen Bremsscheiben – einem „Platten“ wegen eines Nagels auf dem Radweg und einem kaputten Sattel wirkten sich im Nachhinein segensreicher als gedacht aus.
Heute bekam ich mein treues Rad runderneuert vom Kundendienst zurück.
Es ist nicht nur wieder „wie neu“, sondern durch einen neuen Reifen, nach längerer Testfahrt festgestellt: jetzt ein perfekt Sitzfleisch schonender Sattel und neuer Bremsscheiben noch wertvoller als beim Kauf – wunderglaublich!
Und durch die abgeschlossene Wertgarantie-Versicherung brauche ich mich auch um den Großteil der entstandenen Kosten nicht zu sorgen.
2200 km wertvollste Erfahrungen liegen dieses Jahr auf meinem Pilgerrad schon hinter mir.
Und gerade fällt mir ein, warum dies auch so segensreich war:
Meine erste große Einweihungs-Radtour war auf dem segensreichen Einödweg!!!
Sicher kann dies alles auch als „Sprücheklopfen“ abgetan werden.

Aber warum sollen wir uns nicht gemeinsam freuen, wenn etwas einfach „wie von selbst läuft“?
In den Tagesnachrichten hören wir ja immer wieder, wo es meistens nicht gut gelaufen ist.
Und auch in meinem Umfeld gab es in letzter Zeit Beispiele, die zeigen, dass wir viel achtsamer durchs Leben gehen müssen und uns noch mehr auf unser Gottes- und Selbstvertrauen stützen müssen.

Fazit für mich: Wenn ich auch in meinem weiteren Alltagsleben im Ruhestand so achtsam und im Hier und Jetzt – mit Gottes- und Selbstvertrauen durchs LEBEN gehen kann, wie ich es mir selbst auf meiner Pilger-Lebens-Rad(t)-Wanderung vorgefahren haben, kann ich völlig ohne Angst diese aktive Lebenszeit „nach der Arbeit“ weitergehen und weiterfahren.

Herzlichste Pilgergrüße sendet

Pilger Rudi

Auf seiner Rückfahrt im August pilgerte Pilger Rudi Simeth von St. Wolfgang über Böhmen nach Hause. Hier die Kirche von Zelena Lhota (=Grün), wo einst der heilige Wolfgang Regen erbetete. 
Auf Pilger Rudis Hinfahrt:Von der Falkensteinkapelle aus hat der heilige Wolfgang das berühmte "Hackl" nach St. Wolfgang geworfen. Deshalb erbaute man dort die Kirche am See. 
Bildunterschrift hinzufügen
Und hier der faszinierende Blick auf die Wolfgangskirche am Wolfgangsee. 

Lieber Pilger Rudi Simeth, Wir vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang, die wir uns um den Aufbau des Wolfgangsweges vom Bayerwald aus kümmern - unglaublich, wo der Heilige überall seine Spuren hinterlassen hat!! - sind sehr dankbar, dass wir uns seit Deiner ersten großen Wolfgangstour im September 2014 kennengelernt haben. daraus ist eine wunderbare Pilgerverbindung entstanden! Du gehst den Weg und machst ihn dadurch zum Weg! Hildegard Weiler, die 1. Vorsitzende unseres Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, hat gesagt: "Der Weg entsteht dadurch, dass man ihn geht!".

Zahlreiche Pilgerbegegnungen haben wir bereits mit Dir seit diesen 5 Jahren erlebt. DANKE! 

Du bist eine Bereicherung, sehr einfach und treu. Welch ein Geschenk des Himmels!

Pilger Rudi Simeth, erfahrener Pilger, Wanderer und Pilgerbegleiter, hat nun für Interessierte wieder Neues anzubieten:

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

für die angekündigte Vergelt´s Gott Wanderung haben Paul und ich als uns  beiden möglichen Termin Sonntag, den 15.9 ausgewählt. Treff um 9.30 Uhr vor dem Schützenheim in Jägershof. Dazu laden wir herzlich ein.

2014 waren die Anfänge der heilsamen Wanderungen, bei denen wir in den vergangenen sechs Jahren mittlerweile von Dobrá Voda bei Hartmanice über Gotteszell bis hinauf nach Neualbenreuth und zum Tillenberg viele wunderschöne Flecken unserer Waldheimat beiderseits der bayerisch/böhmischen Grenze kennengelernt haben.
Wir freuen uns, wenn wir zur Vergelt´s Gott Wanderung am übernächsten Sonntag besonders auch viele Mitwandernde der „ersten Stunden“ wiederzusehen.

 Ein Link zur damaligen Wanderung:
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7066795/


Weitere Wanderungen im September:

Waldmünchner Wanderprogramm

Donnerstag, 26. September:
„Auf Goldsteig und Jägersteigen zum Gleißenberger Burgstall“
Wanderung über Herzogau zum Burgstall bei Gleißenberg – Rückfahrt um 13.30 Uhr mit Bus
Uhrzeit/Treffpunkt: 9 Uhr Tourist-Info Waldmünchen
Wanderführer: Rudi Simeth – Dauer: 4,5 Stunden – Länge: 12 km

Frühaufsteher: Treff 8 Uhr Gleißenberg Parkplatz Chamer Straße gegenüber Feuerwehrhaus – 8.08 Uhr Busfahrt nach Waldmünchen + Bäckerei-Frühstück vor Beginn der Wanderung.

Anmeldung bei Tourist-Info Waldmünchen mit Angabe des Treffs
Telefon: 09972 30725

Pilgerwanderung der KEB Cham: https://www.keb-cham.de/aktuelle-veranstaltungen/2286-3-25662-gefuehrte-pilgerwanderung-auf-dem-ostbayerischen-jakobsweg/

Auf dem Ostbayerischen Jakobsweg
von der Forstdiensthütte am Hohenbogen (901m), dem höchsten Punkt dieses Pilgerweges
über Grafenwiesen und Bad Kötzting (407m) nach Weißenregen (474m)
mit anschließender Einkehr im gastlichen „Zur Klause Weißenregen“
Treff 8.45 Uhr am Parkplatz bei der Kirche Weißenregen – 9.00 Uhr Taxifahrt zum Hohenbogen
Anmeldung und weitere Infos bei KEB Cham Tel: 09971 7138

Presseinfo Vergelt´s Gott Wanderung:

Vergelt´s Gott Wanderung Jägershof – Rothenbaum
Landkreis: Zum dankenden Abschluss der Heilsamen Flusswanderungen 2019 findet am kommenden Sonntag, 15. September eine Vergelt´s Gott Wanderung von Jägershof nach Rothenbaum statt. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr vor dem Schützenheim in Jägershof. Dort wird auch nach der Wanderung eingekehrt. Anfahrt über Eschlkam – Warzenried. Auf ähnlicher Strecke wie im Frühjahr 2014 bei einer der ersten heilsamen Wanderungen wird vorbei an der Gedenkstätte der Pfarrei Rothenbaum über den Grenzübergang Hofberg und Flecken zu den renovierten Fundamenten der einstigen Pfarrkirche in Rothenbaum gewandert. Nach einer Andacht und denkwürdigen Geschichten geht es Richtung Fuchsberg und auf dem ehemaligen Kolonnenweg wieder über die Grenze nach Jägershof zurück. Auf der 11 km Wanderung gibt es von Paul Zetzlmann und Rudi Simeth Geschichten und spirituelle Impulse. Atemübungen und Lieder runden diese Wanderung ab. Dazu sind alle Mitwanderer der vergangenen Jahre eingeladen. Im Frühjahr 2020 gibt es in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Cham eine neue Serie dieser Heilsamen Wanderungen. Deshalb sind auch Mitwanderer „zum Schnuppern“ gerne gesehen. Nähere Infos gibt´s  und Anmeldung wegen Reservierung zur Einkehr im Schützenheim erbeten bis Freitag, 13.9 bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder Mail: waldaugen@t-online.de.
Unter www.waldaugen.de gibt es auch Bilder und Infos zu den bisherigen Wanderungen.

Bild: Das Gnadenbild und Bilder des Kreuzweges erinnerten beim Gottesdienst der Rothenbaumer (am Samstag, 31.8) an die untergegangene Heimatkirche


Schöne Grüße

Rudi Simeth
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Dienstag, 27. August 2019

Ein Winken von Süd nach Nord

Bericht von Marion Wittenzellner im Viechtacher Bayerwald-Boten
"Der Anker ist gelichtet, doch Erinnerungen bleiben"  - mit dieser Überschrift werden Fans, Leser und Freunde des "Nord-Paares" Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Organistin Maike Brandes zum Abschied der beiden hingeführt. In dem sehr schönen und auch informativen Bericht (die Kirchenorgel der Christuskirche ist - so lernt man unter anderem - eine "Sauer-Hausorgel) wird klar: Die in diesem Sommer zum zwölften Mal stattgefundenen Gottesdienst-, Konzert-, Vortrags- und Wanderserie - desöfteren auch am Pilgerweg St. Wolfgang - werden in der mittlerweile zur beliebten Tradition gewordenen vierwöchigen Augustferienzeit nicht mehr stattfinden. Das bedauern wir vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang sehr! Dennoch hoffen wir auf gute Begegnungen mit den beiden "Nordlichtern" auch im kommenden Jahr. Und im Herzen sind wir allemal verbunden! Wir vertrauen darauf, dass GOTT seine schützende Hand über Lothar und Maike und über uns alle hält und weiterhin durch Lothars Predigten und Maikes Orgelspiel und Gesang spricht, sowie im persönlichem Austausch. Wir sehen uns wieder! So lassen wir nun den Segen, den Pfarrer Lothar Le Jeune über uns ausgesprochen hat, hineinwirken in die kommende dunkle Jahreszeit. Adieu!


Urlauberpfarrer und Wolfgangspilger Lothar Le Jeune -  ein begnadeter Mann GOTTES  - segnet. Sonnenblumen leuchten und grüßen vom Altar der Christuskirche. Foto: Dorothea Stuffer. Bericht im Viechtacher Anzeiger 

Sonntag, 25. August 2019

Ein feierlicher Frieden-Gottesdienst beendet die Urlauberzeit


Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune hält am 25. August den dritten und letzten Sommergottesdienst in der Christuskirche Viechtach. 

Den Norden in den Bayerischen Wald zu bringen, das war bei diesem mittlerweile 12. Sommerbesuch das Anliegen des Urlauberpfarreres Lothar Le Jeune und der Organistin Maike Brandes. Am vergangenen Sonntag war es leider soweit: Es war der letzte Gottesdienst, den das beliebte Paar aus Kattendorf bei Hamburg gestaltete.

Waren im ersten Gottesdienst das Segelschiff, im zweiten der Leuchtturm das Thema der Predigt - was würde es diesmal sein? - so fragte sich so manches treue Gemeindemitglied...

Pastor Lothar Le Jeune hat einen Anker mitgebracht.

Pastor Lothar Le Jeune hatte einen Anker mitgebracht.

"Jedes Schiff hat einen Anker. Der Anker verbindet das Schiff mit festem Grund und Boden, damit es nicht abtriftet. Doch ist jeder Meeresgrund wirklich immer optimal für eine Verankerung geeignet?" so begann die bildhafte Predigt des Pfarrers.. Schlamm, Schlick, allzu grobe Steine seien nicht der optimale Ankergrund; besser: Sand, Erde. Wie im Leben der sich auf der großen Seefahrt des Lebens befindenden Menschen sei Christus der sicherste Ankergrund. Manchmal gebe es Tests, ob die Ankerkette, die Schiff und Anker mit dem Meeresgrund verbindet, auch hielte.

Diesen im liturgischen Jahresablauf 10.Sonntag nach dem Dreifaltigkeits-Sonntag auch als "Israelsonntag" bezeichnete Sonntag gestaltete der Seelsorger in ganz besonderer Weise in Gebet und Liedern als Frieden-Gottesdienst. Ein friedliches Miteinander mit konstruktiver Dialogbereitschaft möge nicht nur die Christen mit ihren jüdischen Brüdern und Schwestern verbinden, sondern alle Gläubigen in der Welt und auch in dieser Gemeinde in Viechtach.

Ein feierliches Abendmahl krönte den Gottesdienst, den Maike Brandes an der Orgel mitgestaltete.

"Nun werden wir unseren Anker wieder hieven, nachdem wir ihn vier Wochen hier im schönen Viechtach auf guten Grund gesetzt hatten, und in wenigen Stunden zurück in den Norden ziehen. Wir nehmen auch in diesem Jahr wieder wertvolle Begegnungen, Landschaftseindrücke, Gespräche mit, Lebensgeschichten und Lebens-Situationen, die uns anvertraut wurden", verabschiedete sich Lothar Le Jeune von den gerührten Gottesdienstbesuchern.

Amtlich gesehen war dies das letzte Mal, dass die beiden Nordlichter den Sommerhimmel des Bayerwaldes erleuchtet haben. Margaretha Stöger überreichte ihnen daher als Kirchenvorsteherin mit dankenden Worten im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde zum Abschied je ein Geschenk.

Herzlicher Abschied

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune teilt das Abendmahl aus. 
Mit dem Segen entlässt der Urlauberpfarrer die Gläubigen. 

Samstag, 24. August 2019

Am Wolfgangsweg ganz aktuell - - Große Ostroute mit Pilger Rudi (6)

Pilger Rudi sagt und zeigt: "Mit diesem Glücksfund kurz vor der Grenze so richtig heimgekommen in Stachesried."(Rotkappen) 
Dies ist die letzte Etappe und Rückkehr von der großen Pilger-E-Bike-Fahrt unseres Pilgerbruders Rudi Simeth aus Weiding. Er hatte sich von seinem Heimatort Weiding aufgemacht und ist am Wolfgangsweg über die Wolfgangkapelle auf der sogenannten Ostroute des Wolfgangsweges, der ab Niederalteich fast identisch mit dem Via Nova ist, nach St. Wolfgang im Salzkammergut gepilgert. Den Rückweg wählte der erfahrene und wegkundige Pilger über Böhmen.

Pilger Rudi berichtet in Bildern:

So war da die Abendstimmung bei Stachesried

und nach  hervorragend zubereiteten Schwammerl und Abschußandacht in der Jakobskirche Eschlkam bei einsetzendem Regen hier in Weiding.
Die spontanste und sehr innige Andacht war für mich vor diesem "die Flügel verlorenen" Engel in einer Baumhöhle in Ferdinandsthal kurz vor Böhmisch Eisenstein.
Das beste Eis meines Lebens mundete dann vor dem Café Charlotte in Zelzna Ruda - Bömisch Eisenstein: Zimt und Heidelbeere!
"Niemands Herr und Niemands Knecht" - der Wahlspruch der "Künischen" kann auch für mich gelten.
Aufgang zur Wolfgangskirche in Zelena Lhota=Grün mit mächtigen Kaiserlinden
Von der Terrasse im Hotel Zach am hoch gelegenen Bahnhof tankte ich nochmals auf. So lange, bis der Ossergipfel wolkenfrei war. In Bildmitte die Wolfgangskirche Grün (Zelena Lhota).  - Genau wo mein Weg über Hinterhäuser nach Bayern führen sollte, war es am sonnigsten!

Nach dem Regen - Rückblick von der Heiligbrunn Kapelle auf meine Heimat Atzlern und darüber Rittsteig.
Und von wo die Wolken so hochsteigen, ist das Kirchlein in Kolmstein - so schließt sich der PilgerKreis.
Und von wo die Wolken so hochsteigen, ist das Kirchlein in Kolmstein - so schließt sich der PilgerKreis.


Donnerstag, 22. August 2019

Pilger Rudis Heimkehr

Pilger Rudi teilt uns von seinem Heimatort aus mit: 

Dank Eures Segens und der Hilfe des heiligen Wolfgang und heiligen Jakobus ist alles gut gegangen. 

Tiefer Friede ist in meiner Seele. 

Vielen lieben Dank für Eure segnende virtuelle Begleitung. 


Ganz liebe Pilgergrüße sendet 

ein zutiefst dankbarer Pilger Rudi



An unsere Blogleser(innen) 

Herrliche Fotos von Pilger Rudis letztem Pilgeabschnitt folgen bald hier im Blog!