Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Samstag, 1. Oktober 2016

Die Wolfgangsfigur hat ein Gesicht bekommen - Dorothea Stuffer erklärt

In die nasse Farbe die Gesichtszüge malen
 Die Bildhauerin Dorothea Stuffer erklärt zu ihrer Arbeit:

Zunächst habe ich in Hautfarbe, gemischt aus gebrannter Siena und Weiß, Gesicht und Hände unterlegt. In die noch etwas nasse Acrylfarbe zeichne ich sodann mit zügiger Hand die Gesichtszüge hinein. Dadurch, dass die Farbe noch nass ist, bekomme ich einen weicheren Klang der Linien und eine gewisse Plastizität. 
Sobald das Gesicht seine Überzeugungskraft bekommen hat, gibt es mir eine starke Energie, die gesamte Figur fertig zu malen, da ich weiß, WEN ich male.
Gesicht der Wolfgangsfigur

Auf dem Straßenboden habe ich genügend Raum für solch eine große Figur.

Passanten sprechen mich an, jemand erkennt sofort den heiligen Wolfgang.

Donnerstag, 29. September 2016

Die Entstehung einer Wolfgangsfigur aus Blech - Teil 1


Erste Linien bei der Wolfgangsfigur aus Blech 
Wir befinden uns hier in Viechtach bei der Pilgerstation "Stufferhaus", wo die Künstlerin Dorothea Stuffer mit ihrer Familie lebt und arbeitet. Dorotheas Blech-Werke entstehen zum größten Teil auf der Straße. Dorothea Stuffer bearbeitet mit einfachsten Werkzeugen das 8mm starke Schwarzblech: Blechschere, Hammer, Sandpapier, Rostschutzgrund, Acrylfarben.
Wir beobachten hier, wie eine etwas über lebensgroße Wolfgangsfigur aus Blech bemalt wird. Diese Größe verstärkt die mittelalterliche Ausstrahlung, die "archaische Wirkung"; man denke an gotische/romanische große Steinfiguren bei alten Kirchen.
Foto links: Das Blech ist bereits ausgeschnitten und mit Rostschutzgrund grundiert (grau). Mit großzügigen Linien sind die Konturen von Gewand, Stab, Kirchenmodell (=Attribute des Heilgen Wolfgang) und Schaf angedeutet. Mit einem kräftigen Rot-Ton entstehen erste Farbflächen.


Dem Gewand wird lichtes Blau hinzugefügt.
Gesicht und Hände werden mit Hautfarbe versehen. Das Kirchenmodell soll die Wolfgangskapelle bei Böbrach darstellen. 
Lassen wir uns überraschen, welche Farben Dorothea Stuffer weiter auswählen wird....

Dienstag, 27. September 2016

Darstellungen des Heiligen Wolfgang im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Hl. Wolfgang, Hinterglasbild, Neukirchener Schule, Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut.
Hl. Wolfgang, Skulptur im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut
Der Hl. Wolfgang auf einem Stuhltäfelchen in der Wallfahrtskirche Neukirchen b. Hl. Blut, datiert 1859.
Mit einem Dankeschön für die Fotos an Günther Bauernfeind, Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut

Donnerstag, 22. September 2016

Aus einer Broschüre über die Ruhmannsfeldener Wallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut

Hussit will Marienfigur zerschlagen - Blut fließt aus der Wunde
Die Wallfahrt nach Neukirchen beim Heiligen Blut

Die Wallfahrt zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut zählt seit Jahrhunderten zu den bedeutendsten bayerischen Marienwallfahrten. Nach der gängigen Fassung der Wallfahrsiegende rettete um 1410 eine fromme Bauersfrau das jetzige Neukirchener Gnadenbild vor den Hussiten vom böhmischen Loucim  nach Neukirchen b.Hl. Blut, wo es schließlich in der Kapelle aufgestellt wurde.  Die Entstehungslegende der Neukirchener wallfahrt wird in die erste hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt. Ein Hussit entdeckt diese Marienfigur, will sie zerstören und wirft sie in den nahegelegenen Brunnen. Die Figur jedoch kehrt wieder an ihren Platz zurück. Dieser Vorgang wiederholt sich dreimal. Der Hussit versucht dann, die hölzerne Marienfigur mit seinem säbel zu zerschlagen. Er spaltet das Haupt, aus der Wunde fließt Blut. Als der Hussit fliehen will, bewegt sich das Pferd nicht mehr von der stelle. Der Hussit wird bekehrt.

1610 begab sich ein weiteres wundersames Ereignis.: Dem Mädchen Barbara wird im Traum eine heilsame Quelle geoffenbart. Es findet die Quelle und wird geheilt. Die Quelle wurde gefasst und über dem Brunnen eine Kapelle (heute St.Anna Kapelle) erbaut.

1656 wurde das Franziskanerkloster in unmittelbare Nachbarschaft zur Wallfahrtskirche gegründet. Die Neukirchener Wallfahrt erreichte in dem Jahrhundert nach der Klostergründung ihre Blütezeit. Im Mirakelbuch von 1671 sind 70 Ortschaften - davon etwa ein drittel böhmische - genannt, die in Gemeinschaftsprozessionen nach Neukirchen kamen. Den Höhepunkt bildete die 300-Jahr-Feier 1752, als allein in der Festwoche 420 Messen gelesen und 70 000 Hostien ausgeteilt wurden.

Wallfahrsmuseum: 1992 wurde in der Ortsmitte ein Wallfahrtsmuseum eingerichtet, in dem das Wallfahrtswesen im Allgemeinen und die Neukirchener Wallfahrtgeschichte aufbereitet sind. Auch die Ruhmannsfeldener Wallfahrt ist im Museum ausführlich dargestellt.

Die Ruhmannsfeldener Wallfahrt (seit 1580) geht über folgende Stationen:

Ruhmannsfelden - Prünst - Patersdorf - Teisnach - Gumpenried - Drachselsried - Arnbruck - Eck - Arrach - Haibühl - Kolmstein - Neukirchen

Bezug zum St.Wolfangsweg: Ruhmannsfelden liegt am Wolfgangsweg-Zubringer (in Bearbeitung). Dieser beinhaltet auch die ersten sechs Stationen der oben genannten Ruhmannsfeldener Wallfahrt. Der Wolfgangsweg ist ab Arnbruck bis Neukirchen mit der Ruhmannsfeldener Wallfahrt identisch. Es gibt auch eine Osser-Route, welche Neukirchen links liegen lässt; diese ist steil und vom Wander-Aspekt her sehr schön und anspruchsvoll.

Sowohl von Neukirchen aus, als auch über den Osser führt der Wolfgangsweg hinünber nach Tschechien, wo die Wolfgangsweg-Aufbau- Gruppe-Gruppe OTISK (=Spur) mit uns in Kontakt ist.

Herausgegeben von Pilgerführer Xaver Holler, Ruhmannsfelden, 1997
Verantwortlich für die Broschüre: Pfarrer Helmut Meier, Ruhmannsfelden, Druck: Christian Karl, Viechtach

Broschüre gefunden von Altpfarrer und Vereinsmitglied Ernst-Martin Kittelmann


 Hinweis von Günter Bauernfeind, Wallfahrtsmuseum Neukirchen: Die Bröschüre enthält die Gebete für die Gelöbnis-Wallfahrt von Ruhmannsfelden nach Neukirchen b. Hl. Blut, die zuvor in einem handgeschriebenen Büchlein festgehalten waren, das der damalige Pilgerführer Xaver Holler von seinem Vorgänger übernommen hatte.


Freitag, 16. September 2016

Friedel Dreischmeier, ein engagiertes Vereinsmitglied

Friedel Dreischmeier regelt Vereins-Angelegenheiten beim Notar
Unsr neuer Kassier, der Friedel Dreischmeier, ist ein Glücks-Stern unseres Vereins Pilgerweg St. Wolfgang. Schon zwei Jahre vor seiner Wahl im Mai hat Friedel sich vielfach hilfreich eingebracht bei unseren Wolfgangsweg-Aktionen und Kunstaktionen. Seit Friedel Kassier ist, kümmert er sich außerdem herzens-engagiert um viele Formalitäten, die bei einer korrekten Vereinsarbeit unerlässlich sind. Heute nahm er zusammen mit unserer 2.Vorsitzenden Dorothea Stuffer einen Termin beim Notar wahr, um den neuen Vorstand, bestehend aus Hildegard Weiler (1.Vorsitzende), Dorothea Stuffer, Eva-Maria Herzog (Schriftführerin) und Friedel Dreischmeier (Kassier) offiziell und amtlich perfekt zu machen. Dank und Kompliment für Dein Engagement, lieber Friedel!





Vereinsmitglied Carola Pätzold sagt:
Friedel ist auch sonst ein gaanz toller Mensch, der sich völlig unspektakulär, jedoch hocheffizient für alle möglichen Dinge und Kreaturen - Mensch und Tier - einsetzt.
Und all dies mit stets sichtbarer Freude, die andere ansteckt!

Er ist ein riesengroßer Glücksfall auch für unsere Schützlinge aus fremden Landen, die ihm unendlich viel bereits verdanken!

Weiterhin Gottes großen Segen und stets Fitness und Gesundheit für alles, was du anpackst, lieber Friedel!
Es ist einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass es dich gibt! ;-)

Sonntag, 11. September 2016

Benefiz-Radelsport im Namen des Heiliegen Wolfgang - Karla Singer berichtet

Bodenmais, Juni 2016: Benefizradeln für Flutpofer in Niederbayern
Unser multiaktives medial veranlagtes Wolfgangsweg-Mitglied Karla Singer mit dem speziellen Wolfgangs-GPS  :) kommt aus Bodenmais. Irgendwann in diesen Sommer passierte es, dass Karla bei einer Benefizveranstaltung mit Mountainbikers sich mutig und wolfgangsaktiv einbrachte. Sie konnte zwei aufgeschlossene Bikerinnen überzeugen, für den Pilgerweg St.Wolfgang zu benefiz-radeln und gewann somit eine Wolfgangs-Spende in Höhe von hundert Euro für Hochwasseropfer in Simbach.

Karla berichtet:

Veeinsmitglied Karla Singer (rechts) mit der Radelsportlerin Ramona aus Osterhofen

Der Bayerische Wald ist ja ein El Dorado für Mountainbiker, aber eine Benefiz-Wettbewerbsveranstaltung fand hier noch nie statt. Bodenmais war am 11. Juni 2016 Gastgeber für 96 Profis für die deutschen Meisterschaften in Mountainbike-Disziplin. Außer den Profis konnten auch Hobbysportler daran teilnehmen, und dabei entstand die Idee für einen guten Zweck zu radeln. Wir erinnern uns alle an die großen Unwetter in Niederbayern. Verschiedene Firmen erklärten sich bereit für jeden geradelten Kilometer mindestens einen Euro zu spenden. Auch wir als Wolfgangsverein wollten helfen. Wir müssten nur jemanden finden, der für uns schwitzte - mit einem von  uns selbstgebastelten Papp-Wolfgangs-Schäfchen mit Spruch am Lenker!!

Da waren Ramona aus Osterhofen und Julia aus Zwiesel. Vier Stunden lang strampelten sie die vorgegebenen 100 Kilometer im Namen des Verein Pilgerweg St. Wolfgang!

Ramona aus Osterhofen radelt für den Pilgerweg St.Wolfgang.
Auch Julia aus Zwiesel radelt Benefiz im Namen des heiligen Wolfgang.

Für manchen Zuschauer war s sicher etwas eigenartig zu sehen, wie über 100 Leute auf der Stelle unter einem schützenden Zeltdach mit Anleitung in den verschiedensten Positionen radelten. Am Abend jagten dann die Profis durch den Ort. Gegen 22 Uhr fand die Siegerehrung statt, und danach wurde der Scheck für besonders Betroffene in Simbach am Inn mit über 6000 Euro überreicht.

Davon gibt es leider kein Foto, nur einen Zeitungsbericht; aber von den fleißigen Sportlerinnen, die natürlich mit Glücks-Schäfchen am Lenker für unseren Verein radelten. Sie waren bei der Siegerehrung der Profis nicht mehr dabei, aber sie fuhren mit unseren Pappschäfchen als DANKE und Glücksbringer nach Hause. Sie hatten noch nie vom Wolfgangsweg gehört, aber das hatte sich an diesem Tag dank unserer umfangreichen Informationen geändert!

Eine Profisportlerin radelt für die "Wolfgangsklinik Bad Griesbach"

Übrigens war bei den Profis auch eine Sportlerin mit dem Aufdruck "St. Wolfgang" auf ihrem Shirt dabei. Wir konnten erfahren, dass einer der Sponsoren die Wolfgangsklinik in Bad Griesbach war. Ein guter Name für eine Klinik, oder?

Ich denke, dem Heiligen Wolfgang hat die Aktion bestimmt gut gefallen, und sein Name und sein Weg sind dadurch wieder etwas bekannter geworden.....

Viele Grüße,
Kala Singer aus Bodenmais

Julia in der Radlermenge mit Pilgerweg-Schild am Lenker. 

Dienstag, 6. September 2016

Interessantes über Kollnburg - aus einem Pressebericht von Marion Wittenzellner

Aus dem ausführlichen und einfühlsamen Bericht der Autorin Marion Wittenzellner über die Kollburger Pilgerwanderung mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, erschienen am 5.September im Viechtacher Bayerwald Boten:


[...] Ortsführer Herrmann Biebl aus Kollnburg lotste die Wallfahrer zunächst zu den höchst willkommenen kulinarischen Schmankerln, die ihnen der Gasthof "Zum Bräu" auf seiner Terrasse zu bieten hatte, und nahm sie anschließend in seiner heiteren Art mit auf einen ebenso spannenden wie kurzweiligen zweistündigen Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Burgdorfs.

Ihr erstes Ziel war das Wahrzeichen des Ortes, der Burgturm. Von dem elf Meter hohen Bergfried - neben dem 17,5 Meter tiefen Burgbrunnen und den Grundmauern des Saalbaus das einzige einzige Überbleibsel jener 1153 erstmals urkundlich erwähnten Höhenburg - aus eröffnete sich den Besuchern eine gigantische Fernsicht über die Täler und Höhenzüge des Bayerwalds bis zum Dreisessel. Danach besichtigten sie die nahegelegene frühbarocke Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit", die mit ihrem markanten dreigeschossigen Zwiebelturm einen weiteren Blickfang des Dorfes darstellt. Zudem erkundeten sie auch noch den Bibelgarten, einen spirituell-religiösen Meditationsweg im Pfarrgarten mit über 30 imposanten bunten Glastafeln zu diversen Bibeltexten, die von regionalen Künstlern gefertigt wurden. Die Anlage, die auf eine Initiative des früheren Ortspfarrers Josef Renner zurückgeht, lud die Pilger ein, auf einer der Sitzbänke Platz zu nehmen, die dargestellten Motive eingehend auf sich wirken zu lassen und in der Stille zu verweilen, derweil sie von Hermann Biebl mit frischem Trinkwasser versorgt wurden. Dabei wurde ihnen aber bewusst, dass diese Idylle auch ein Mahnmal für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Gottes Schöpfung ist; denn im Gegensatz zu den bewirtschafteten Wiesenflächen der Umgebung wird der Bibelgarten bewusst naturnah gehalten, um der einmaligen Vielfalt an Kräutern, Gräsern, Hauswurzen und Kletterrosen ein Rückzugsgebiet zu gewähren. [...]

Die Pilgergruppe um Maike Brandes (rechts), Pastor Lothar Le Jeune (Zweiter von rechts) und Pilgerführerin Hildegard Weiler (links) mit ihrem Ortsführer Hermann Biebl (Sechster von links) bei ihrem Dorfrundgang zu Füßen des Bibelgartens, der Burg und der Pfarrkirche. - Foto: Marion Wittenzellner

Dienstag, 30. August 2016

Impressionen zur Pilgerwanderung von Viechtach nach Kollnburg




Die Pilgergruppe unterwegs unterhalb der Antoniuskapelle beim Sonnenblumenfeld:
Friedel Dreischmeier, Chintha Angele (Sri Lanka), Hildegard Weiler,  Hartmut und Renate aus Celle, Karla Singer, Lothar Le Jeune und Maike Brandes, Werner und Dorit aus Kaltenkichen, Weldu (Eritrea)

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune berichtet - Karla fotografiert:

Die Pilgerwanderung nach Kollnburg

Rückblick auf eine Pilgerwanderung nach Kollnburg

Am Mittwochmorgen trafen sich an der evangelischen Christuskirche 11 Pilger aus unterschiedlichen Orten: vier kamen aus Schleswig-Holstein, aus Celle, aus Eritrea, aus SriLanka und natürlich aus dem Woid. Begonnen wurde mit einer kleinen Andacht. Maike Brandes erzählte aus dem Leben des Heiligen Wolfgang, es folgten Psalm und Lied und der Hinweis auf das Thema der Pilgerwanderung: Wasser! Jeder sollte sich Gedanken machen, wie weit jeden das Thema beschäftigt.

Dann ging es zur Antoniuskapelle, wo uns die Heiligenfigur des Antonius vorgestellt wurde. Nach einer Wanderung durch den kühlen Wald erreichte die Gruppe die Kneippanlage. Auch dort spielte das Wasser in unseren Gesprächen eine wichtige Rolle( Hinweis auf die Wasserknappheit in den Ländern rund ums Mittelmeer). Die folgende Geschichte als Gedankenanstoß:
Ein Wanderer fragt eine Einsiedlerin: "Welchen Sinn siehst du in einem Leben in Stille?" Sie antwortete:"Schau in die Zisterne, aus der ich gerade Wasser geschöpft habe. Was siehst du?" "Ich sehe nichts." Nach einer Weile sollte er noch einmal ins Wasser sehen. "Was siehst du jetzt?" "Ich sehe jetzt mich selbst." Die Einsiedlerin antwortete:"Vorhin war das Wasser bewegt, jetzt ist es ruhig und du erkennst dich selbst. Das ist die Erfahrung der Stille."


In Kollnburg angekommen erwartete und begrüßte uns Herr Biebl. Er erklärte und führte uns auf den Burgturm, sowie in die schöne Kirche und den beeindruckenden Bibelgarten mit den abwechslungsreichen Glasbildern. Nach einer stärkenden Brotzeit führte unsere Wanderung zurück zur Antoniuskapelle, wo wir mit Gesang und Segen verabschiedet wurden.
Wir hatte alle das Gefühl, mit reichen neuen Eindrücken beschenkt worden zu sein.

Eine besondere Stimmung erleben die Wolfgangs-Pilger bei der Antoniuskapelle am Kleinen Pfahl bei Viechtach. Hier: bei der lebensgroßen Kreuzigungsgruppe
Innehalten und Gebet in Richtung Rechertsried

Im Hintergrund: Die Kollnburger Kirche

Pilger-Andacht in der Kollnburger kirche
Der Bibelgarten in Kollnburg mit wunderschönen Glasobjekten - umgeben mit von der Jahreszeit entsprechender Flora und Fauna.



Sonntag, 28. August 2016

Ein Relief vom Heiligen Wolfgang

Ein beeindruckendes Relief eines menschlichen Gesichts:  Der heilige Wolfgang
Dieses beeindruckende Relief vom Heiligen Wolfgang hat unsere Wolfgangs-Finderin Karla Singer entdeckt und fotografiert. Es soll nun für einen Helferbeitrag von 50 Euro wieder seinen farbigen Glanz erhalten. Das Relief ist eines von vielen restaurationsbedürftigen Steinreliefs in der Kirche von Ludwigsthal (Nähe Bayrisch Eisenstein), wo Karla Singer kürzlich "zufäällig" mit ihren WolfgangsGPS vorbeikam.

Karlas spannenden Bericht können Sie lesen: HIER

"...Auf dreien waren Reliefbilder zu sehen, deren Bemalung  konnte man bereits für 50 Euro finanzieren, Ich wurde, warum auch immer neugierig, wer diese Personen sind. Der anwesende Pfarrer verwies mich auf den ausgelegten Kirchenführer. Ich las nach und konnte es nicht glauben! Ich hielt das Bild des hl. Wolfgangs in der Hand...." Karla Singer

Mittwoch, 24. August 2016

Rückkehr der Kollnburg-Pilger

Nach einer sonnigen August-Pilgerwanderung erschöpft, aber fröhlich wieder zurück!

Gegen 17 Uhr kamen die Wolfgangs-Pilger wohlbehalten und erfüllt von sonnig-fröhlich-nachhaltigen Eindrücken ihrer Pilgerwanderung zum Bibelgarten in Kollnburg wieder beim evangelischen Pfarrzentrum an. Der Bericht über die Wanderung erscheint demnächst in der Presse und hier im Wolfgangiblog.

Leitung: Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune (3.v.r.unten), Maike Brandes (2.v.r.oben) und Pilgerführerin Hildegard Weiler (2.v.r.unten).

Schön wars!

Start nach Kollnburg: Geführte Pilgerwanderung mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Links hinten: Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes - Rechts: Pilgerführerin Hildegard Weiler

Heute Morgen um halb zehn traf sich bei strahlendem Sommer-Wetter eine stattliche Gruppe von Pilgern vor der Christuskirche Viechtach. Ziel: Der Bibelgarten in Kollnburg. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche ging's los. Wir werden demnächst hier berichten!

Kurze Pilger-Andacht in der Christuskirche - Maike Brandes informiert über das Leben des heiligen Wolfgang - Lesung im Wechsel des Psalm 67
video

Video oben: Die Pilger singen das Lied: "Nun steht in Laub und Blüte, Gott, Schöpfer deine Welt, hab Dank für alle Güte, der uns die Treue hält...."

Sonntag, 21. August 2016

Karla berichtet über eine Wolfgangs-Entdeckung in Ludwigsthal

Karla in der Wolfgangskapelle - Sie ist schon immer eine  begnadete Wolfgangs-Spueren-Entdeckerin!
Karla berichtet:

vielleicht habe ich ja so eine Art “kleines Wolfgang-GPS” eingebaut. Jedenfalls muss ich Euch unbedingt von meinem Wolfgangserlebnis in Ludwigsthal erzählen.
Auf dem Weg nach Bayrisch Eisenstein fährt man durch diesen Ort.  Hier steht auch die einzige neuromanische Kirche von Deutschland. Sie ist völlig ausgemalt,
man kann nur staunen, wenn man sie betritt.  Noch vor der Renovierung, die vor ein paar Jahren begann, war sie in ein fast geheimnisvolles Dunkel getaucht, jetzt aber kann man aufgrund der guten Beleuchtung diese ganze Pracht der Bilder bewundern und wirklich wie vor 1000 Jahren Bibelunterricht per Bild machen.

Oft fuhr ich vorbei, aber dieses Mal wollte ich doch wissen, ob die Renovierung schon abgeschlossen sei. Die Kirche war voll beleuchtet, weil verschiedene Personen mit Pflege und Gottesdienstvorbereitung beschäftigt waren. Ich sah, dass an den Seiten noch einzelne Bilder in DIN  A 4 Größe hingen von Projekten der Kirche, für die man die Patenschaft übernehmen kann. Ich dachte die ganze Patenaktion wäre schon abgeschlossen und schaute kurz die Fotos an. 

Auf dreien waren Reliefbilder zu sehen, deren Bemalung  konnte man bereits für 50 Euro finanzieren, Ich wurde, warum auch immer neugierig, wer diese Personen sind. Der anwesende Pfarrer verwies mich auf den ausgelegten Kirchenführer. Ich las nach und konnte es nicht glauben! Ich hielt das Bild des hl. Wolfgangs in der Hand. Es sind insgesamt 21 Reliefbilder an der Emporenbrüstung, deren Köpfe Heilige und andere Kirchenleute darstellen. Ich war so berührt dass ich sicherheits-
halber mit dem Pfarrer die Bilder durchzählte als Bestätigung, dass es tatsächlich St. Wolfgang ist. Dann nahm ich natürlich sofort den Spendenumschlag zum Foto, denn es ist ja wohl selbstverständlich, dass wir dafür sorgen, dass er wieder “gut ausgemalt” wird!

 Ganz herzliche Grüße

“mäht” Karla


P.S.: Vielleicht können wir ja noch ausführlich über diese wunderschöne Kirche, die dem Herzen Jesu geweiht ist, sprechen... Wenn es klappt  dass wir mal eine Böhmenrundfahrt zu all denn besonderen Kraftorten machen (vielleicht dabei auch eine Pilgerwanderung  planen), werden wir
natürlich auch hier Station machen und ein Pilgergebet vor St. Wolfgang sprechen.