Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Montag, 21. Mai 2018

Friedel Dreischmeier und Pfingstrosen


Friedel Dreischmeier vom Vorstand des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang ist immer helfend, und unterstützend dabei, wenn „Not am Mann“ ist. Hier bringt er einen Korb mit Pfingstrosen für den Altar des Pfingstgottesdienstes  in der Christuskirche Viechtach.

Frohe und gesegnete Pfingsten wünscht allen Besuchern unserer Homepage und unseres Wolfgangiblogs Friedel Dreischmeier und der Verein Pilgerweg St. Wolfgang!

Dienstag, 15. Mai 2018

Heilsame Wanderung am Pfingstmontag - Pilger Rudi lädt ein!


Unser weg-kundiger stets grenzüberschreitender "Pilger Rudi" lädt am Pfingstmontag wieder mal zu einer seiner beliebten "Heilsamen Wanderungen" ein:

Liebe Wanderfreunde,

im Frühjahr – jetzt dann schon mit sattem Grün und bald blühenden Orchideen geht uns das Herz auf bei bewusstem Gehen mit allen Sinnen zu besonderen Orten in unserem wunderschönen Waldgebirge beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze. So sind in der Pfingstwoche gleich zwei Heilsame Wanderungen angesagt.

Pfingstmontag, 21. Mai um Poběžovice-Ronsperg im Pivonkatal
Bei dieser Wanderung gibt es eine Reihe von Kultur- und Naturdenkmälern zu bestaunen.
Zur Fahrt in Fahrgemeinschaften ab den Grenzübergängen gibt es dazu drei Treffpunkte
mit ähnlichen Anfahrtszeiten. Abfahrt jeweils:
Um 9.00 Uhr mit mir ab dem Grenzübergang Furth im Wald, Böhmerstraße Parkplatz rechts vor Zollamt.
Um 9.00 Uhr mit Franz Irrgang ab dem Grenzübergang Waldmünchen, Höll Parkplatz gegenüber ehem. Zollamt
Um 8.50 Uhr mit Paul Zetzlmann ab dem Grenzübergang Eslarn, Tillyschanz
Kartenskizzen der Anfahrten sind beigefügt.
Treff in Poběžovice-Ronsperg am naměsti miru-Stadtplatz

Pressetext:
Heilsame Wanderung um Ronsperg im Pivonkatal
Cham/Landkreis. Am Pfingstmontag, 21. Mai findet die nächste heilsame Wanderung zu eindrucksvollen Kultur- und Naturdenkmälern statt. Rudi Simeth und Paul Zetzlmann haben dazu eine Wanderstrecke zu ganz besonders kraftvollen Orten in und um Poběžovice – Ronsperg im Pivonkatal ausgesucht. Mitwanderer treffen sich dazu je nach Wohnort um 9.00 Uhr an den Grenzübergängen Furth im Wald oder Waldmünchen zur gemeinsamen Fahrt in Fahrgemeinschaften zum Stadtplatz in Ronsperg. Gegen 9.30 Uhr beginnt die Wanderung bei der Tourist-Info vor dem Schloss. Nach einem Impuls beim Japanischen Garten wird der eindrucksvolle Jüdische Friedhof mitten im Feld am Rande des Städtchens besichtigt. Weitere Ziele sind dann zwei Naturdenkmäler. Besonders reizvoll wird es dabei auf der „Hvožd´anska louka“ der Hoslauer Wiese sein. Auf der artenreichsten Blumenwiese im Böhmischen Wald gedeihen dann zu dieser Zeit Knabenkräuter und andere Orchideen. Über Hoslau mit ringförmig um den Dorfweiher gebaute einst stattlicher Bauernhöfe geht es hinunter ins Tal der Pivonka und wieder hinauf nach Schüttwa. Dort beeindruckt der wieder freigelegte Friedhof und ein Denkmal in Erinnerung an den bedeutenden Johannes von Schüttwa, der die Schrift „Der Ackermann aus Böhmen“ schuf. Die aussichtsreiche 12 km lange Wanderung wird dann noch mit dem Standort der einstigen jüdischen Synagoge abgerundet. In einem Auszug aus „Der böhmische Samurei“ von Bernhard Setzwein wird dort an die heilsame Wirkung des dortigen Brunnens erinnert. Vor der Heimfahrt Einkehr im Hotel Hubertus und auf Wunsch gemeinsame Fahrt zum einstigen Kloster Pivon – Stockau.
Anmeldung erforderlich möglichst bis Freitag Mittag bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder per Mail an waldaugen@t-online.de.

Impressionen der Wanderung mit Musik von „Vuimera“ Raumklang Alpen:

Eine frohe Pfingstzeit mit vielen eigenen geistigen und sinnlichen Impulsen wünscht euch mit

 Schönen  Grüßen

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
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Samstag, 12. Mai 2018

Einladung zur Glockenweihe in Gutwasser


Der heilige Gunther in Dobra Voda, Tschechien (auch Wolfgangsweg)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gunther-Verehrer,

ein freudiges Ereignis steht uns in Gutwasser ins Haus: anlässlich der traditionellen Rinchnacher Fußwallfahrt sollen am 3. Juni nach mehr als 70 Jahren wieder Glocken für die St.-Gunther-Kirche geweiht werden. Durch die Initiative eines tschechischen Eremiten, Bruder František Anděl Homola OFMCap., wurden für die St.-Gunther-Kirche zwei Glocken gestiftet, die am Wallfahrtssonntag geweiht werden.

Hier die Eckdaten:
Sonntag, 03.06.2018
8.00 Uhr Abmarsch der Fußwallfahrer am Scheuereck

13.30 Uhr Glockenweihe vor der Kirche, anschließend deutsch-tschechische Wallfahrtsmesse.

Als Hauptzelebrant konnte Universitätsdozent Dr. Michal Kaplánek SDB aus Budweis gewonnen werden. Zusammen mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Kulhánek und Pfarrer Tobias Keilhofer aus Spiegelau wird er die Glocken segnen und die Wallfahrtsmesse feiern. Den musikalischen Part übernimmt die Familienmusik Penn

Über eine rege Teilnahme an diesem Fest würde sich die Pfarrei Gutwasser sehr freuen.
Die Priester und Diakone unter Ihnen sind selbstverständlich zur Konzelebration bzw. Assistenz eingeladen!

Nach dem Gottesdienst steht das St.-Gunther-Haus gegenüber der Kirche wie immer allen Besuchern zur Einkehr und leiblichen Stärkung offen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Iberl

Eine der Glocken für Gutwasser

 
Wallfahrer in Böhmen - Foto: Josef Dengler
Der heilige Gunther lebte in der Zeit des heiligen Wolfgang. Auch er lebte und pilgerte einsam in den wilden Urwäldern des Bayerischen- und Böhmerwaldes und missionierte für das Christentum.  Gutwasser (Dobra Voda) liegt übrigens am Tschechischen Part des Wolfgangsweges!

Mittwoch, 9. Mai 2018

Unterwegs mit glücklichen Hunden am Wolfgangsweg

Dorothea Stuffer mit zwei Pilgerhunden am Weg
 Am Wolfgangsweg-Herzstück bei Viechtach verläuft am Kneippbad beim Distelberg der Bayerische Teil des Wolfgangsweges, der in seiner Westroute nach Regensburg, wo in der St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang aufbewahrt sind, führt. In seiner Ostroute geht der Wolfgangsweg nach Österreich.

In St.Englmar teilt sich der Wolfgangsweg  in seine Westroute (nach Regensburg) und seine Ostroute (St.Wolfgang im Salzkammergut).

 Es gibt auch einen Österreichischen und einen Tschechischen Teil des großen grenzüberschreitenden St.Wolfgangs-Pilgerweges. Der Weg in Bayern und Böhmen befindet sich derzeit im Aufbau. Der Österreichische  Wolfgangweg (ohne "s") verläuft von St. Wolfgang über Altötting nach Regensburg und ist bereits durchwegs markiert und eingerichtet. (Buch/Wanderführer: Peter Pfarl DER WOLFGANGWEG")

Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang kümmert sich um den Bayerischen Part - vom Bayerwald augehend - inspiriert und angestoßen durch  die wildromantisch im Fels gebettete Wolfgangskapelle bei Böbrach.

Wir empfehlen heute: "Stundenpilgern mit Hunden" am Herzstück,  ein Mai-Genuss!
Pigern am Wolfgangsweg-Herzstück - es können gerne auch kurze Strecken sein!
Pilger-Rast im hundefreundlichen Biergarten am Predigtstuhl: Hier entscheidet sich, ob wir die Ostroute weiter nach Grün bis nach Regensburg gehen  - oder ob wir die Westroute nach Rettenbach und Niederalteich nach Österreich gehen, oder ob wir den schönen Wolfgangsweg-Ausflug beeenden.
Beim Pilgern trifft man auf andere Pilger: BEGEGNUNGEN am Wolfgangsweg!
Markiert mit dem bunten "W" bis Kloster Kostenz (Ost) und bis Pilgramsberg (West)

Samstag, 21. April 2018

Frühling am Engelweg - - - Geburt am Engelweg

Gerome begrüßt Chintha Angele bei der Herz-Jesu-Kirche in Ayrhof
 Besuch aus Frankreich: Da gehen wir gern mal den Engelweg! Das Wetter ist rein blau. Wir fahren mit 3 Autos zum Ziel Ayrhof. Dort stellen wir Auto Nr.1 ab. Auto Nr.2 stellen wir bei Schwarzgrub (halbe Strecke) ab. Dann fahren wir alle im Auto Nr.3 zum Ausgangspunkt: Kirche in Fernsdorf. Ein wunderschöner Spaziergang beginnt. Wir rechnen mit maximal 2 Stunden, wenn wir gemütlich gehen und die Impulse meditieren. Falls Sophie nach 2,5 Kilometern lieber beenden will, wartet in Schwarzgrub Chinthas Auto. Sophie erwartet im Mai ein Baby. Bruder Gerome und Mutter/Oma Christin sind aus Tours für eine Woche angereist. In Tours gibt es übrigens einen Martinsweg an der Loure entlang mit vielen Schlössern - Weltkulturebe!

Bei der Station "Erst die Rinder - dann die Kinder" erleben wir die Geburt eines Hochlandrind-Kälbchens auf freiem Feld. Die Mutterkuh schleckt gerade ihr Neugeborenes ab. Hinten sieht man die Nachgeburt (Plazenta). Alles geht ganz natürlich vor sich.  
Die Mutter und ihr neugeborenes Kind
Wir gehen weiter Richtung Hoferlbauer



Impuls: Ein Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: "Fürchte dich nicht!"

Durch schöne Auen hinunter zum Hoferlbauern. Von dort geht der Engelweg durch eine Unterführung hiauf zum Wald und rechts weiter nach Schwarzgrub.

Staunen über den Frühling am Engelweg

Der alte Linden-Stamm grünt!

Freundliche Begrüßung beim Hoferlbauern. Wir berichten ihm von der Geburt des Kälbchens. Der Hoferlbauer wird die Hochlandrinder-Rancher anrufen und sie informieren, dass es Familienzuwachs gibt..

Beim Erzengel Michael vor der Unterführung heißt es im Impuls, dass das Böse letztlich nur mit Sanftmut überwunden werden kann. Sophie übersetzt ins Französische.


Kleine Pause für die werdende Mutter

Vereinsmitglied vom Wolfgangsweg-Pilgerverein Chintha Angele aus Sri Lanka

Wohlverdientes köstliches Mahl: GUTEN APPETIT Sri Lanka - Frankreich - Deutschland!

Rudi Simeth teilt mit: Ankündigung Heilsame Wanderung 22.4, Rückblicke und Ausblick



 Heilsame Wanderung am Wasser in Böhmen
An Pastritzkanal und Zubřina in die Chodenstadt Taus
 Die nächste heilsame Wanderung an Gewässern führt am Sonntag, 22. April vom Bahnhof Česká Kubice nach Domažlice (Taus). Treffpunkt dazu ist um 8.45 Uhr vor dem Bahnhof in Furth im Wald. Um 9.00 Uhr ist Zugabfahrt zum Nachbar-Grenzbahnhof Česká Kubice. Von dort beginnt dann die Wanderung zuerst entlang des Kanals der Warmen Pastritz. Die bequeme Wanderstrecke entlang dieses Kanals führt auch vorbei am Teufelsstein. Der mächtige Steinkoloss ruht nur an einem Punkt auf der Steinunterlage und kann mit vereinten Kräften zum Wackeln gebracht werden. Interessant auch das wiederhergestellte Aquadukt, in dem ein Teil des Kanalwassers über die Bahnlinie geleitet wird. Nach Erreichen des Flüsschens Zubřina wird auf romantischen Waldwegen mit einem lichtdurchfluteten Eichenhain die Chodenstadt Domažlice (Taus) erreicht. Auf der 14 km langen Wanderung ohne größere Aufstiege unterwegs Rucksackverpflegung an einer schönen Brotzeitstelle.
In Taus am Stadtplatz ist eine Einkehr geplant. Gemeinsam geht´s dann weiter zum 1 km entfernten Bahnhof, wo der Alexzug um 16.00 Uhr für die Rückfahrt genutzt wird.
Auf dem Wanderweg geben die Pilgerbegleiter Rudi Simeth und Paul Zetzlmann geschichtliche und spirituelle Impulse. Anmeldung erforderlich wegen Gruppenreservierung bis Freitag, 20.4 um 16.00 Uhr bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder unter waldaugen@t-online.de. Unter www.waldaugen.de gibt es weitere Impressionen zu sehen.
Bilder
094: Der Pastritzkanal überwindet die Wasserscheide, speist den Badeweiher Babylon und wird vorbeigeleitet Richtung zur einstigen Trinkwasserversorgung der Stadt Domažlice (Taus)
187: Der Patritzkanal wird zum Teil auf einem Aquadukt über die Bahnlinie geleitet.
267: über den malerischen Stadtplatz von Taus führt der Wanderweg zum Bahnhof.

Vorabinfo zu einer Wanderung für das Waldmünchner Wanderprogramm:
Am Donnerstag, 26. April starten wir um 9 Uhr vor der Tourist-Info Waldmünchen zu
Engeln und Heiligen in Ast.
Siehe Kartenausschnitt und Auszug Programmheft im Anhang



Schöne Grüße

Rudi Simeth
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Kleiner Rückblick zur letzten heilsamen Wanderung: 

 Liebe Wanderfreunde,

am Weißen Sonntag, 8. April konnten wir eine besonders eindrucksvolle Wanderung am Schwarzen Regen genießen. Mit fast 60! achtsamen Teilnehmern genossen wir anfangs die Zugfahrt von Teisnach nach Schnitzmühle. Dann bei herrlichem Frühlingswetter mit noch weißen Berggipfeln den frisch aufblühenden Frühling bei dem aussichtsreichen Aufstieg nach Enzleinsgrub und der bequemen Flusswanderung in „Bayerisch Kanada“.
Und damit´s im Bayerischen Wald auch wirklich international war, abschließend den brasilianischen Flair im Gasthof Ettl-Bräu.
Da ich gesundheitlich zuvor etwas „angezählt war“, nochmals ein herzlicher Dank an Paul Zetzlmann, der mich wieder hervorragend unterstützte. 

Und hier noch was Empfehlenswertes:



Dienstag, 17. April 2018

Junger Wolf am Wolfgangsweg-Herzstück gesichtet - Pilger bitte keine Panik

Viechtach aktuell berichtet
 Viechtach aktuell berichtet, dass letzten Montag in Schwiebleinsberg ein junger Wolf gesichtet und mit der Kamerra von einem anwohnendem Landwirt aufgenommen wurde.

Schwiebleinsberg liegt am Wolfgangsweg-Herzstück Viechtach-Böbrach zwischen den Dörfern Schönau und Asbach. Von daher könnte es durchaus sein - so die Künstlerin Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Verein Pilgerweg St. Wolfgang, dass sich der heilige Wolfgang auch ganz in der Nähe aufhalten könnte. Laut alten Darstellungen des Heiligen, wird dieser nämlich gerne in Begleitung eines Wolfs abgebildet.

Brigitte Sommer, Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland, geht davon aus, dass es sich um ein Jungtier auf Wanderschaft befindet.
Foto Viechtach aktuell, privat
 Brigitte Sommer ist Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland. Dieser Verein setzt sich für den Schutz von Wölfen ein und kämpft gegen den Abschuss der Wildtiere. Aktuell berät sommer auch den Montessori-Waldkindergarten, dessen Gruppen sich bei Fernöd - (ist das nicht ein wunderbarer Ortsname: fern und öd!) - also ganz in der Nähe, wo der Wolf gesichtet wurde, im Wald aufhalten.

Ziehen wir hier eine Parallele zum heiligen Wolfgang, der vor über tausend Jahren diese damals noch viel wildere und sehr dicht bewaldete Gegend ohne Waffe als Pilger und den christlichen Glauben verkündend durchzog: Wolfgang lebte ständig in der Nähe der wilden Tiere des Bayerischen- und des Böhmerwaldes, und es passierte nichts Böses mit all den vierbeinigen Waldbewohnern. Das lag sicher auch an der inneren Ruhe und spirituellen Autorität des großen Schutzpatrons Bayerns und Böhmens. Fakt ist jedenfalls für uns heute, laut Brigitte Sommer, dass zum einen die Wölfe jedweden Lärm (z.B. spielende Kinder) meiden, da sie sehr scheu sind. Derzeit herrsche außerdem Jungwolfwandersaison. Wandernde Wölfe durchziehen weite Strecken, und Jungwölfe sind etwas unvorsichtiger und lassen sich deshalb auch mal hier oder da blicken. Der Mensch oder Kälber stehen nicht auf dem Speiseplan des Wolfs, dann eher mal ein Schaf oder Rehe. Tipp von der Wolfskennerin: Wer einem Jungwolf begegnet, soll sich groß machen, laut sprechen und gegebenenfalls mit einem Stock werfen.
Bloß keine Panik: Im Waldkindegarten, in dessen Nähe der Wolf gesichtet wurde, geht alles seinen gewohnten Gang. Foto: Archiv Baeumel, Viechtach aktuell
Kapelle mit Blechschaf am Wolfgangweg-Herzstück Nähe Schwiebleinsberg
Foto: Stuffer

Alte Kapelle in Staudenschedl nahe bei Schwiebleinsberg am Wolfgangsweg-Herzstück

Donnerstag, 5. April 2018

Neues vom Engelweg Fernsdorf-Ayrhof am Wolfgangsweg-Zubringer


 Dem vorgesehenen Zeitplan soll der Engelweg bis zum Weißen Sonntag noch stehen und dann allmählich abgebaut werden.

So fassten die Künstlerin Dorothea Stuffer und Pilgerhelfer Xaver Hagengruber vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang diese Tage  den Entschluss, das gute Wetter auszunützen und die Engel mit den Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann  abzumontieren.

Hier schraubt Xaver Hagengruber gerade einen Schutzengel ab, der in einer Baumgruppe installiert war. Die Worte des Impulses:

"Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Fragen ie lieber, wann habe ich gesern oder heute die Hilfe von Schutzengeln erfahren."

Schon beim ersten Engel ("Ohne Flügel") sagte der Fernsdorfer Kirchenpfleger, der sich gerade um die Büsche des Kirchgartens  kümmerte: "Warum abbauen? Das ist doch schade! Lasst doch alles noch eine Weile stehen! So viele Spaziergänger freuen sich über die Engel und die Impulse!" Eine Dorfbewohnerin schließt sich dieser Meinung an, dann  noch ein Ehepaar.

Der Verkündigungsengel mit Marienfigur wird abmontiert. Etliche Engel im Fernsdorfer Dorfbereich lagern bereits im Stuffer-Auto. Xaver beginnt bereits, die Aktion anzuzweifeln, Doch Dorothea Stuffer bleibt standhaft: "Der Engelweg kommt sowieo nächstes Jahr nach Arnbruck zur 250-Jahr-Feier vom sogenannten Kirchei!"

Immer wieder liest Xaver den Impuls von "Erst die Rinder, dann die Kinder..." Xaver: "Wenigstens diesen Engel mit Impuls müssen wir stehen lassen. Das passt so gut zu der Mutterkuh-Haltung dieses Hofes mit den schönen Hochlandrindern!"

Dorothea Stuffer mit Blechkuh und Stall-Engel bei der Hochlandrind-Mutterkuh-Haltung am temporären Engelweg
 Ab dieser hübschen Intallation beschließen die beiden Kundtfreunde, den Engelweg nun doch noch eine Zeitlang stehen zu lassen. Die warme Saison beginnt nun, und man ist sich sicher, dass der Weg auch bei Urlaubern auf reges Interesse stoßen wird, was auch verschiedene Anwohner bestätigen, die bereits im Winter viele Besucher beobachten konnten.  Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang bestärkt die Entscheidung. Sie empfiehlt, die Engel im Fernsdorfer Ortsbereich etwas zu verlagern, sodass die Treppe zum ehemaligen Gasthaus Schedlbauer gemieden wird. Der Engelweg ist so durchwegs auch für Rollstuhlfahrer begehbar. Er führt nun ab der Filialkirche über das Schmid-Anwesen zum Bus-Häuschen und dann wie gewohnt parallel zur B85 zur Mutterkuhhaltung und weiter unter der B85 hindurch nach Schwarzgrub und Hof zur Ayrhofer Herz-Jesu-Kirche. Dort reduzierte Dorothea Stuffer aus Grundstücks-Pflege- und Platzgründen die Anzahl der Engel auf die beiden großen Erzengel beim Kirchtor.
Im Bus-Häuschen warten oft etliche Schüler. Zur Belehrung gibt es hier gleich drei längere Impulse zu den drei kleineren Engeln.

Xaver Hagengruber im Gespräch mit einem Anwohner, der ebenfalls eine Verlängerung des Zeitplans für den Engelweg empfiehlt. Plan: "Bis das Licht wieder abnimmt!"

Einige Engel sind nun neu installiert worden, 

Mittwoch, 4. April 2018

Wildromantisch am weißen Sonntag - Einladung zur heilsamen Wanderung mit Pilger Rudi


 Am kommenden Sonntag, im Volksmund auch "Weißer Sonntag" genannt - das ist der Sonntag nach der ersten Woche der Osterzeit, in welcher man übrigens nicht seiner Sünden gedenken soll (gar nicht so leicht! Tolle Übung!) - bietet Pilger Rudi Simeth eine heilsame Wanderung am Schwarzen Regen an. Die ausgewählte Strecke ist unberührt und wildromantisch, ist auch "die schönste Bahnstrecke MItteleuropas" (Waldbahn). Manche sagen, sie fühlen sich wie in Kanada. Der Wolfgangsweg mit seinem Herzstück Viechtach-Böbrach ist in greifbarer Nähe. Genießen Sie ein ganz besonderes Pilger-Erlebnis mit Pilger Rudi!


Presse-Ankündigung:
Heilsame Wanderung entlang des Schwarzen Regen
Miltach/Landkreis. Die Wanderserie der heilsamen Wanderungen wird am kommenden Sonntag, 8. April an einem  besonders romantischen und ursprünglichen Flussabschnitt des Schwarzen Regen fortgesetzt. Treffpunkt zu Fahrgemeinschaften ist dazu ist um 9.00 Uhr der Parkplatz bei Norma an der Ausfahrt zur B 85 in Miltach. In Teisnach ist dann Treff um 9.30 Uhr am Großparkplatz gegenüber Gasthof Ettl Bräu. Nach einer Einstimmung auf Geschichte und Kultur wird um 10.01 Uhr mit der Waldbahn immer entlang des Schwarzen Regen nach Schnitzmühle gefahren. Von dort ist dann anfangs ein aussichtsreicher Aufstieg zum einsamen Weiler Enzleinsgrub. Dann führt die 14 km lange Wanderung hauptsächlich immer idyllisch am Schwarzen Regen entlang. Unterwegs Rucksackverpflegung und abschließende Einkehr im Gasthof Ettl Bräu.
Bei Gumpenried könnten alle, die nur halb so weit gehen wollen mit dem Zug nach Teisnach fahren.
Die Pilgerbegleiter Paul Zetzlmann aus Waidhaus und Rudi Simeth aus Weiding geben unterwegs spirituelle Impulse und erzählen Geschichten. Es gibt Anregungen zu Körperübungen und gemeinsamen Liedern.
Zu der Wanderung in Zusammenarbeit mit der KEB im Landkreis Cham, der Tourist-Info Waldmünchen und Eschlkam bitte anmelden bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder waldaugen@t-online.de. Infos auch auf den Internetseiten von Rudi Simeth unter www.waldaugen.de




Dienstag, 27. März 2018

Das neue Kapellenbuch lädt zu Einträgen vor Ort ein

Stets beliebt: das Kapellenbuch in der Wolfgangskapelle 
Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich Hildegard Weiler um den Kapellenschmuck der Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel mit Blumen, Kerzen, Bildern und mit einem Kapellenbuch, welches nun in die "3.Auflage" geht und sich vieler wertvoller Einträge rühmen kann. An Ostern 2018 wird das neue Kapellenbuch ausliegen. Zur Einleitung und Einladung hat auf Bitten von Hildegard Weiler die Künstlerin Dorothea Stuffer eine Tuschezeichnung auf die erste Seite gezeichnet, die den heiligen Wolfgang auf einem Reittier unterhalb der Wolfgangskapelle zeigt. Die wilden und zahmen Tiere der Region dürfen natürlich nicht fehlen!

Vorstufe: Am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle reitet der heilige Wolfgang als Pilger. Oben im Wald ist eine Höhle mit einem Luchs und einem Igel. In der Nähe des Heiligen stehen die obligatorischen Schafe (hier Jakobschafe mit den typischen Hörnern) und der Wolf, der den heiligen Wolfgang in alten Darstellungen oft begleitet. 

Die fertige Zeichnung: Hier gibt es viele Details zu beobachten. Man beachte auch die Schnecke zu Füßen des Heiligen.

Detail: Wolfgang mit dem symbolischen Hackel, blühend österliche Palmkätzchen, ein Hase vor einer Höhle, Tulpen am Weg

Wolf und Schafe

Ein Hirsch in der Nähe der steilen Granit-Treppe unterhalb der Wolfgangskapelle

Luchs und Igel
Kommunionkind trägt sich ins Kapellenbuch ein.