Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 19. Juni 2018

Hinweis zur Beerdigung von Carola Pätzold

Carola Pätzold bei den Wolfgangspilgern bei "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" - Wiesing 


HINWEIS: Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbestattung findet am Samstag, den 23. Juni um 10 Uhr in der Christuskirche Viechtach statt.

Carola Pätzold und Hildegard Weiler

Samstag, 16. Juni 2018

Eine heilsame Wanderung nach Zelena Lhota, Wolfgangs-Stätte in Tschechien

Am Sonntag, 10. Juni fand wieder eine Heilsame Wanderung verbunden mit einer Zugfahrt auf der schönsten Bahnstrecke in Böhmen statt. Mitwanderer trafen sich dazu um 8.30 Uhr in der Kirchstraße Neukirchen beim Heiligen Blut. In Fahrgemeinschaften wurde dann über Rittsteig zum Bahnhof Zelená Lhotá (Grün) gefahren. Um 9.22 Uhr war dann die Zugfahrt in vielen Windungen hinauf nach Hojsava Stráž-Brčálník (Frischwinkel) schon ein besonderes Erlebnis. Hauptsächlich talwärts führte dann die 14 km lange Wanderung zuerst hinunter zur Úhlava (Angel) und diesem Fluss entlang nach Hamry (Hammern). Nach Einkehr beim „Böhmischen Hans“ ging es weiter am Rande des Naturschutzgebietes Angelwiesen zur Wolfgangskirche in Zelená Lhotá (Grün). Zu bewundern sind dort die mächtigen Kaiserlinden und die alten Grabdenkmäler mit Emailbildern. Paul Zetzlmann und Pilger Rudi Simeth gaben auf der Wegstrecke wieder geschichtliche und spirituelle Impulse.

Pilger Rudi hat wunderbare Fotos gemacht von der Grün-Wanderung! Das Licht!! Man spürt die geschlossene Stimmung unter der harmonischen Wandergruppe in dieser ehrlichen Landschaft mit den ehrlichen Häusern, den Bäumen und Wassern! Wolfgangsland!

Rudi Simeth begrüßte vor der Wallfahrtskirche in Neukirchen beim Heiligen Blut fast 50 Mitwanderer.
Von seiner einstigen Heimatpfarrei Fahrt in Fahrgemeinschaften über Rittsteig zum Bahnhof Zelená Lhota (Grün)

Das Warten auf den Zug verkürzte Rudi Simeth mit Geschichte und technischen Daten zur für ihn schönsten Bahnstrecke im Böhmerwald

Pflanzenkenner Franz Irrgang (vorne) zeigte immer wieder auf seltene Blumen am Wegesrand. Paul Zetzlmann (in der Wiese) gab einen tiefsinnigen spirituellen Anfangsimpuls beim Start in Brčálník (Frischwinkel).

Eine Orchidee Weiße Waldhyazinthe am Wegesrand

von Mauerresten des Karlhanselhofes im Frischwinkel Ausblick auf den Špičák (Spitzberg – 1201m) mit Aussichtsturm links und den Grenzkamm des Künischen Gebirges

in Gemeinschaftsarbeit renovierte Kirche „Zur Schmerzhaften Mutter Gottes“ in Hamry (Hammern) und im einstigen Friedhof die Denkmäler „Der gemeinsame Weg“ mit dem Wahlspruch der Künischen Freibauern „Niemands Herr – Niemands Knecht“

In seinem Schlussimpuls vor der Wolfgangskirche in Zelená Lhota (Grün) bedankte sich Paul Zetzlmann für die bereits über vier Jahre gehende Wanderserie der „Heilsamen Wanderungen“ in denen sich er und Rudi Simeth mit spirituellen Impulsen und Geschichtsbeiträgen gut ergänzen.


Und hier die gesamte Fotoserie der wanderung mit Pilger Rudi und Paul Zetztlmann:

 http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7432660/


Montag, 11. Juni 2018

Carola Pätzold: Keiner ist wie sie!


„Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Frage lieber, wann habe ich gestern oder heute die Hilfe von Schutzengeln erfahren.“

Dieser Schutzengel mit einem Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann am temporären Engelweg, welcher derzeit am Wolfgangsweg-Zubringer zwischen Fernsdorf und Ayrhof verläuft, war nicht nur einer der Lieblings-Engel von Carola Pätzold, sondern er spricht das aus, was diese wunderbare Frau und Vereinsmitglied vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang war: Ein Schutzengel für viele!

Als Lehrerin für Deutsch und Französisch an der Realschule Viechtach ist sie nachhaltig bis heute  bei Schülern und Schülerinnen, die vor  fünf oder vor 30 Jahren ihren Unterricht genossen haben, in bester Erinnerung.  Insgesamt 41 Jahre lang hat sie sich  in ihrem Lehrerinnen-Beruf für ihre Schützlinge eingesetzt, ihnen nicht nur Deutsch und Französisch beigebracht, sondern sie auch seelisch unterstützt und sich mutig eingesetzt, wenn es Fragen, Probleme und Sorgen gab.


Carola Pätzold war im Viechtacher Hospizverein tätig und begleitete und tröstete mit engelgleichem Zuspruch und Engagement Sterbende und Trauernde.    Zehn Jahre lang – zwischen 2005 und 2015 – war sie als Nachfolgerin von Dr. Jakob Popp Vorsitzende des inzwischen aufgelösten engagierten Vereins. Hier gab es auch eine punktuelle Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang, wo Carola Pätzold einen Vortrag  auf die Beine stellte. „Pilgern und Sterben“.  Den Vortrag zu diesem tiefsinnigen Thema hielt  Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang.

Als tief gläubiger Mensch und stets voller guter Inspirationen brachte sich Carola Pätzold  in Zusammenarbeit mit den den „Wolfgangspilgern“ bei Pilger-Gottesdienstlesungen, Impulsen und als Übersetzerin ein –  ganz im Sinne des heiligen Wolfgang,  der nicht nur als Pädagoge, sondern auch als grenzüberschreitender Lehrer und Missionar tätig war.

Und in dem pädagogisch-grenzübeschreitend-missonarischem Sinne lebte Carola Pätzold die christliche Nächstenliebe vielen Flüchtlingen vor , die sie liebevoll als „Mama Carola“ bezeichneten. Sie half den „Jungs“ bei jedweden Schwierigkeiten, kümmerte sich bei Job- und Wohnungs-Suche, half ihnen, sich angenommen zu fühlen und gab ihnen so ein „Stück ihrer Würde “ (Zitat Carola Pätzold) zurück. Das war ihr ein großes Anliegen, dem sie sich bis zum Ende ihrer schweren Krankheit widmete.

Ihr lebendiger Glaube veranlasste Carola Pätzold, eine Ausbildung als Lektorin und Prädikantin in der evangelischen Kirche zu machen. Sie las Sonntags das Wort Gottes, hielt so manche eigenständige Predigt und leitete verschiedene Gottesdienste in  Viechtach, Teisnach und Ruhmannsfelden. Carola Pätzold war zudem viele Jahre im Kirchenvorstand der evangelicschen Kirchengemeide Viechtach tätig.
Bischof Dr. Hans Weiss besucht die Wolfgngskapelle im Sommer 2017. Die Lesung zum Gottesdienst im Freien wird von Carola Pätzold (ganz rechts) gehalten. 


In der Nacht vom vierten auf den fünften Juni ist Carola Pätzold im Klinikum Regensburg mit nur 69 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen.  Oft hatte sie gesagt: „Ich will den Flüchtlingen und jungen Menschen das geben, was ich meinem Sohn Marcel nicht geben kann.“ Im Jahre 2010 ist Carolas einziger Sohn in Alter von nur 28 Jahren verstorben. „Ich möchte einfach nur bei ihm sein.“ hat sie oft gesagt. Als Christin hat sie dennoch nie ihre Lebensfreude und Kreativität verloren. Die Liebe war ihre Kraft und ihr Lebensinhalt.

Bei der deutsch-französischen Hochzeit von Sophie und Manuel Stuffer im Juli 2017 übersetzte Carola Pätzold in der Christuskirche Viechtach die Predigt von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann für die französischen Gottesdienstbesucher in deren Landes-Sprache.


Mit ihrem himmelblauen Auto tat Carola so viel  Gutes! Zum Beispiel: Flüchtlinge zu Ämtern und zu Ärzten fahren, Pilger auf Wanderungen transportieren und vieles mehr.

Carolas  Herzensfreund, der syrische Christ Elias, gab ihr viel Trost um ihres verlorenen Sohnes Marcel. Sie half dem sensiblen Elias, der Schwerstes durchgemacht hat, tatkräftig bei seinem Weg in Deutschland.

"Mama Carola“ mit einigen ihrer „Jungs“ bei einem Pilger-Ausflug in die Arber-Region

Bei der spirituellen Wolfgangsweg-Kunstaktion „Die Glückspferde“ 2015 mit der Künstlerin Dorothea Stuffer in Kirchaitnach engagierte sich Carola Pätzold mit Impulsen, die sie ins Französische übersetzte und stellte auch durch aktive Beteiligung von Flüchtlingen eine Übersetzung ins Arabische auf die Beine. Mit im Bild: Franz Würzner (liest Text vor) und Pilger Rudi Simeth (Musik).

Carola Pätzold in Wiesing Advent 2014 bei der Wolfgangspilger- Kunstaktion „Sieben Geschichten in sieben Dörfern“ mit dem „Wiesinger Klausner“, Pilger Rudi Simeth und Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang.
Carola unterstützt und interpretiert Dorothea Stuffers Engel-Arbeiten

Carolas Lieblings-Engel, ein Gemälde von Dorothea Stuffer. Diesen Engel verteilte Schutzengel Carola als Postkarte an viele Menschen.

Video Brücken bauen: Deutsch lernen mit Bildern: KLICK HIER

Blogpost "Brücken bauen"  Klick HIER

Die Lektorin Carola:  Klick HIER

HINWEIS: Die Beerdigung findet am Samstag, den 23. Juni um 10 Uhr in der Christuskirche Viechtach statt.

Montag, 21. Mai 2018

Friedel Dreischmeier und Pfingstrosen


Friedel Dreischmeier vom Vorstand des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang ist immer helfend, und unterstützend dabei, wenn „Not am Mann“ ist. Hier bringt er einen Korb mit Pfingstrosen für den Altar des Pfingstgottesdienstes  in der Christuskirche Viechtach.

Frohe und gesegnete Pfingsten wünscht allen Besuchern unserer Homepage und unseres Wolfgangiblogs Friedel Dreischmeier und der Verein Pilgerweg St. Wolfgang!

Dienstag, 15. Mai 2018

Heilsame Wanderung am Pfingstmontag - Pilger Rudi lädt ein!


Unser weg-kundiger stets grenzüberschreitender "Pilger Rudi" lädt am Pfingstmontag wieder mal zu einer seiner beliebten "Heilsamen Wanderungen" ein:

Liebe Wanderfreunde,

im Frühjahr – jetzt dann schon mit sattem Grün und bald blühenden Orchideen geht uns das Herz auf bei bewusstem Gehen mit allen Sinnen zu besonderen Orten in unserem wunderschönen Waldgebirge beiderseits der bayerisch-böhmischen Grenze. So sind in der Pfingstwoche gleich zwei Heilsame Wanderungen angesagt.

Pfingstmontag, 21. Mai um Poběžovice-Ronsperg im Pivonkatal
Bei dieser Wanderung gibt es eine Reihe von Kultur- und Naturdenkmälern zu bestaunen.
Zur Fahrt in Fahrgemeinschaften ab den Grenzübergängen gibt es dazu drei Treffpunkte
mit ähnlichen Anfahrtszeiten. Abfahrt jeweils:
Um 9.00 Uhr mit mir ab dem Grenzübergang Furth im Wald, Böhmerstraße Parkplatz rechts vor Zollamt.
Um 9.00 Uhr mit Franz Irrgang ab dem Grenzübergang Waldmünchen, Höll Parkplatz gegenüber ehem. Zollamt
Um 8.50 Uhr mit Paul Zetzlmann ab dem Grenzübergang Eslarn, Tillyschanz
Kartenskizzen der Anfahrten sind beigefügt.
Treff in Poběžovice-Ronsperg am naměsti miru-Stadtplatz

Pressetext:
Heilsame Wanderung um Ronsperg im Pivonkatal
Cham/Landkreis. Am Pfingstmontag, 21. Mai findet die nächste heilsame Wanderung zu eindrucksvollen Kultur- und Naturdenkmälern statt. Rudi Simeth und Paul Zetzlmann haben dazu eine Wanderstrecke zu ganz besonders kraftvollen Orten in und um Poběžovice – Ronsperg im Pivonkatal ausgesucht. Mitwanderer treffen sich dazu je nach Wohnort um 9.00 Uhr an den Grenzübergängen Furth im Wald oder Waldmünchen zur gemeinsamen Fahrt in Fahrgemeinschaften zum Stadtplatz in Ronsperg. Gegen 9.30 Uhr beginnt die Wanderung bei der Tourist-Info vor dem Schloss. Nach einem Impuls beim Japanischen Garten wird der eindrucksvolle Jüdische Friedhof mitten im Feld am Rande des Städtchens besichtigt. Weitere Ziele sind dann zwei Naturdenkmäler. Besonders reizvoll wird es dabei auf der „Hvožd´anska louka“ der Hoslauer Wiese sein. Auf der artenreichsten Blumenwiese im Böhmischen Wald gedeihen dann zu dieser Zeit Knabenkräuter und andere Orchideen. Über Hoslau mit ringförmig um den Dorfweiher gebaute einst stattlicher Bauernhöfe geht es hinunter ins Tal der Pivonka und wieder hinauf nach Schüttwa. Dort beeindruckt der wieder freigelegte Friedhof und ein Denkmal in Erinnerung an den bedeutenden Johannes von Schüttwa, der die Schrift „Der Ackermann aus Böhmen“ schuf. Die aussichtsreiche 12 km lange Wanderung wird dann noch mit dem Standort der einstigen jüdischen Synagoge abgerundet. In einem Auszug aus „Der böhmische Samurei“ von Bernhard Setzwein wird dort an die heilsame Wirkung des dortigen Brunnens erinnert. Vor der Heimfahrt Einkehr im Hotel Hubertus und auf Wunsch gemeinsame Fahrt zum einstigen Kloster Pivon – Stockau.
Anmeldung erforderlich möglichst bis Freitag Mittag bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder per Mail an waldaugen@t-online.de.

Impressionen der Wanderung mit Musik von „Vuimera“ Raumklang Alpen:

Eine frohe Pfingstzeit mit vielen eigenen geistigen und sinnlichen Impulsen wünscht euch mit

 Schönen  Grüßen

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

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Samstag, 12. Mai 2018

Einladung zur Glockenweihe in Gutwasser


Der heilige Gunther in Dobra Voda, Tschechien (auch Wolfgangsweg)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gunther-Verehrer,

ein freudiges Ereignis steht uns in Gutwasser ins Haus: anlässlich der traditionellen Rinchnacher Fußwallfahrt sollen am 3. Juni nach mehr als 70 Jahren wieder Glocken für die St.-Gunther-Kirche geweiht werden. Durch die Initiative eines tschechischen Eremiten, Bruder František Anděl Homola OFMCap., wurden für die St.-Gunther-Kirche zwei Glocken gestiftet, die am Wallfahrtssonntag geweiht werden.

Hier die Eckdaten:
Sonntag, 03.06.2018
8.00 Uhr Abmarsch der Fußwallfahrer am Scheuereck

13.30 Uhr Glockenweihe vor der Kirche, anschließend deutsch-tschechische Wallfahrtsmesse.

Als Hauptzelebrant konnte Universitätsdozent Dr. Michal Kaplánek SDB aus Budweis gewonnen werden. Zusammen mit dem Ortsgeistlichen Pfarrer Kulhánek und Pfarrer Tobias Keilhofer aus Spiegelau wird er die Glocken segnen und die Wallfahrtsmesse feiern. Den musikalischen Part übernimmt die Familienmusik Penn

Über eine rege Teilnahme an diesem Fest würde sich die Pfarrei Gutwasser sehr freuen.
Die Priester und Diakone unter Ihnen sind selbstverständlich zur Konzelebration bzw. Assistenz eingeladen!

Nach dem Gottesdienst steht das St.-Gunther-Haus gegenüber der Kirche wie immer allen Besuchern zur Einkehr und leiblichen Stärkung offen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Iberl

Eine der Glocken für Gutwasser

 
Wallfahrer in Böhmen - Foto: Josef Dengler
Der heilige Gunther lebte in der Zeit des heiligen Wolfgang. Auch er lebte und pilgerte einsam in den wilden Urwäldern des Bayerischen- und Böhmerwaldes und missionierte für das Christentum.  Gutwasser (Dobra Voda) liegt übrigens am Tschechischen Part des Wolfgangsweges!

Mittwoch, 9. Mai 2018

Unterwegs mit glücklichen Hunden am Wolfgangsweg

Dorothea Stuffer mit zwei Pilgerhunden am Weg
 Am Wolfgangsweg-Herzstück bei Viechtach verläuft am Kneippbad beim Distelberg der Bayerische Teil des Wolfgangsweges, der in seiner Westroute nach Regensburg, wo in der St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang aufbewahrt sind, führt. In seiner Ostroute geht der Wolfgangsweg nach Österreich.

In St.Englmar teilt sich der Wolfgangsweg  in seine Westroute (nach Regensburg) und seine Ostroute (St.Wolfgang im Salzkammergut).

 Es gibt auch einen Österreichischen und einen Tschechischen Teil des großen grenzüberschreitenden St.Wolfgangs-Pilgerweges. Der Weg in Bayern und Böhmen befindet sich derzeit im Aufbau. Der Österreichische  Wolfgangweg (ohne "s") verläuft von St. Wolfgang über Altötting nach Regensburg und ist bereits durchwegs markiert und eingerichtet. (Buch/Wanderführer: Peter Pfarl DER WOLFGANGWEG")

Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang kümmert sich um den Bayerischen Part - vom Bayerwald augehend - inspiriert und angestoßen durch  die wildromantisch im Fels gebettete Wolfgangskapelle bei Böbrach.

Wir empfehlen heute: "Stundenpilgern mit Hunden" am Herzstück,  ein Mai-Genuss!
Pigern am Wolfgangsweg-Herzstück - es können gerne auch kurze Strecken sein!
Pilger-Rast im hundefreundlichen Biergarten am Predigtstuhl: Hier entscheidet sich, ob wir die Ostroute weiter nach Grün bis nach Regensburg gehen  - oder ob wir die Westroute nach Rettenbach und Niederalteich nach Österreich gehen, oder ob wir den schönen Wolfgangsweg-Ausflug beeenden.
Beim Pilgern trifft man auf andere Pilger: BEGEGNUNGEN am Wolfgangsweg!
Markiert mit dem bunten "W" bis Kloster Kostenz (Ost) und bis Pilgramsberg (West)

Samstag, 21. April 2018

Frühling am Engelweg - - - Geburt am Engelweg

Gerome begrüßt Chintha Angele bei der Herz-Jesu-Kirche in Ayrhof
 Besuch aus Frankreich: Da gehen wir gern mal den Engelweg! Das Wetter ist rein blau. Wir fahren mit 3 Autos zum Ziel Ayrhof. Dort stellen wir Auto Nr.1 ab. Auto Nr.2 stellen wir bei Schwarzgrub (halbe Strecke) ab. Dann fahren wir alle im Auto Nr.3 zum Ausgangspunkt: Kirche in Fernsdorf. Ein wunderschöner Spaziergang beginnt. Wir rechnen mit maximal 2 Stunden, wenn wir gemütlich gehen und die Impulse meditieren. Falls Sophie nach 2,5 Kilometern lieber beenden will, wartet in Schwarzgrub Chinthas Auto. Sophie erwartet im Mai ein Baby. Bruder Gerome und Mutter/Oma Christin sind aus Tours für eine Woche angereist. In Tours gibt es übrigens einen Martinsweg an der Loure entlang mit vielen Schlössern - Weltkulturebe!

Bei der Station "Erst die Rinder - dann die Kinder" erleben wir die Geburt eines Hochlandrind-Kälbchens auf freiem Feld. Die Mutterkuh schleckt gerade ihr Neugeborenes ab. Hinten sieht man die Nachgeburt (Plazenta). Alles geht ganz natürlich vor sich.  
Die Mutter und ihr neugeborenes Kind
Wir gehen weiter Richtung Hoferlbauer



Impuls: Ein Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: "Fürchte dich nicht!"

Durch schöne Auen hinunter zum Hoferlbauern. Von dort geht der Engelweg durch eine Unterführung hiauf zum Wald und rechts weiter nach Schwarzgrub.

Staunen über den Frühling am Engelweg

Der alte Linden-Stamm grünt!

Freundliche Begrüßung beim Hoferlbauern. Wir berichten ihm von der Geburt des Kälbchens. Der Hoferlbauer wird die Hochlandrinder-Rancher anrufen und sie informieren, dass es Familienzuwachs gibt..

Beim Erzengel Michael vor der Unterführung heißt es im Impuls, dass das Böse letztlich nur mit Sanftmut überwunden werden kann. Sophie übersetzt ins Französische.


Kleine Pause für die werdende Mutter

Vereinsmitglied vom Wolfgangsweg-Pilgerverein Chintha Angele aus Sri Lanka

Wohlverdientes köstliches Mahl: GUTEN APPETIT Sri Lanka - Frankreich - Deutschland!

Rudi Simeth teilt mit: Ankündigung Heilsame Wanderung 22.4, Rückblicke und Ausblick



 Heilsame Wanderung am Wasser in Böhmen
An Pastritzkanal und Zubřina in die Chodenstadt Taus
 Die nächste heilsame Wanderung an Gewässern führt am Sonntag, 22. April vom Bahnhof Česká Kubice nach Domažlice (Taus). Treffpunkt dazu ist um 8.45 Uhr vor dem Bahnhof in Furth im Wald. Um 9.00 Uhr ist Zugabfahrt zum Nachbar-Grenzbahnhof Česká Kubice. Von dort beginnt dann die Wanderung zuerst entlang des Kanals der Warmen Pastritz. Die bequeme Wanderstrecke entlang dieses Kanals führt auch vorbei am Teufelsstein. Der mächtige Steinkoloss ruht nur an einem Punkt auf der Steinunterlage und kann mit vereinten Kräften zum Wackeln gebracht werden. Interessant auch das wiederhergestellte Aquadukt, in dem ein Teil des Kanalwassers über die Bahnlinie geleitet wird. Nach Erreichen des Flüsschens Zubřina wird auf romantischen Waldwegen mit einem lichtdurchfluteten Eichenhain die Chodenstadt Domažlice (Taus) erreicht. Auf der 14 km langen Wanderung ohne größere Aufstiege unterwegs Rucksackverpflegung an einer schönen Brotzeitstelle.
In Taus am Stadtplatz ist eine Einkehr geplant. Gemeinsam geht´s dann weiter zum 1 km entfernten Bahnhof, wo der Alexzug um 16.00 Uhr für die Rückfahrt genutzt wird.
Auf dem Wanderweg geben die Pilgerbegleiter Rudi Simeth und Paul Zetzlmann geschichtliche und spirituelle Impulse. Anmeldung erforderlich wegen Gruppenreservierung bis Freitag, 20.4 um 16.00 Uhr bei Rudi Simeth, Telefon 09977/904510 oder unter waldaugen@t-online.de. Unter www.waldaugen.de gibt es weitere Impressionen zu sehen.
Bilder
094: Der Pastritzkanal überwindet die Wasserscheide, speist den Badeweiher Babylon und wird vorbeigeleitet Richtung zur einstigen Trinkwasserversorgung der Stadt Domažlice (Taus)
187: Der Patritzkanal wird zum Teil auf einem Aquadukt über die Bahnlinie geleitet.
267: über den malerischen Stadtplatz von Taus führt der Wanderweg zum Bahnhof.

Vorabinfo zu einer Wanderung für das Waldmünchner Wanderprogramm:
Am Donnerstag, 26. April starten wir um 9 Uhr vor der Tourist-Info Waldmünchen zu
Engeln und Heiligen in Ast.
Siehe Kartenausschnitt und Auszug Programmheft im Anhang



Schöne Grüße

Rudi Simeth
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Kleiner Rückblick zur letzten heilsamen Wanderung: 

 Liebe Wanderfreunde,

am Weißen Sonntag, 8. April konnten wir eine besonders eindrucksvolle Wanderung am Schwarzen Regen genießen. Mit fast 60! achtsamen Teilnehmern genossen wir anfangs die Zugfahrt von Teisnach nach Schnitzmühle. Dann bei herrlichem Frühlingswetter mit noch weißen Berggipfeln den frisch aufblühenden Frühling bei dem aussichtsreichen Aufstieg nach Enzleinsgrub und der bequemen Flusswanderung in „Bayerisch Kanada“.
Und damit´s im Bayerischen Wald auch wirklich international war, abschließend den brasilianischen Flair im Gasthof Ettl-Bräu.
Da ich gesundheitlich zuvor etwas „angezählt war“, nochmals ein herzlicher Dank an Paul Zetzlmann, der mich wieder hervorragend unterstützte. 

Und hier noch was Empfehlenswertes:



Dienstag, 17. April 2018

Junger Wolf am Wolfgangsweg-Herzstück gesichtet - Pilger bitte keine Panik

Viechtach aktuell berichtet
 Viechtach aktuell berichtet, dass letzten Montag in Schwiebleinsberg ein junger Wolf gesichtet und mit der Kamerra von einem anwohnendem Landwirt aufgenommen wurde.

Schwiebleinsberg liegt am Wolfgangsweg-Herzstück Viechtach-Böbrach zwischen den Dörfern Schönau und Asbach. Von daher könnte es durchaus sein - so die Künstlerin Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Verein Pilgerweg St. Wolfgang, dass sich der heilige Wolfgang auch ganz in der Nähe aufhalten könnte. Laut alten Darstellungen des Heiligen, wird dieser nämlich gerne in Begleitung eines Wolfs abgebildet.

Brigitte Sommer, Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland, geht davon aus, dass es sich um ein Jungtier auf Wanderschaft befindet.
Foto Viechtach aktuell, privat
 Brigitte Sommer ist Vorsitzende vom Wolfschutz Deutschland. Dieser Verein setzt sich für den Schutz von Wölfen ein und kämpft gegen den Abschuss der Wildtiere. Aktuell berät sommer auch den Montessori-Waldkindergarten, dessen Gruppen sich bei Fernöd - (ist das nicht ein wunderbarer Ortsname: fern und öd!) - also ganz in der Nähe, wo der Wolf gesichtet wurde, im Wald aufhalten.

Ziehen wir hier eine Parallele zum heiligen Wolfgang, der vor über tausend Jahren diese damals noch viel wildere und sehr dicht bewaldete Gegend ohne Waffe als Pilger und den christlichen Glauben verkündend durchzog: Wolfgang lebte ständig in der Nähe der wilden Tiere des Bayerischen- und des Böhmerwaldes, und es passierte nichts Böses mit all den vierbeinigen Waldbewohnern. Das lag sicher auch an der inneren Ruhe und spirituellen Autorität des großen Schutzpatrons Bayerns und Böhmens. Fakt ist jedenfalls für uns heute, laut Brigitte Sommer, dass zum einen die Wölfe jedweden Lärm (z.B. spielende Kinder) meiden, da sie sehr scheu sind. Derzeit herrsche außerdem Jungwolfwandersaison. Wandernde Wölfe durchziehen weite Strecken, und Jungwölfe sind etwas unvorsichtiger und lassen sich deshalb auch mal hier oder da blicken. Der Mensch oder Kälber stehen nicht auf dem Speiseplan des Wolfs, dann eher mal ein Schaf oder Rehe. Tipp von der Wolfskennerin: Wer einem Jungwolf begegnet, soll sich groß machen, laut sprechen und gegebenenfalls mit einem Stock werfen.
Bloß keine Panik: Im Waldkindegarten, in dessen Nähe der Wolf gesichtet wurde, geht alles seinen gewohnten Gang. Foto: Archiv Baeumel, Viechtach aktuell
Kapelle mit Blechschaf am Wolfgangweg-Herzstück Nähe Schwiebleinsberg
Foto: Stuffer

Alte Kapelle in Staudenschedl nahe bei Schwiebleinsberg am Wolfgangsweg-Herzstück