Die Wolfgangskapelle

Die Wolfgangskapelle
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle bei Böbrach liegt wildromantisch am Wolfgangsriegel

Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Freitag, 22. März 2019

Der heilige Wolfgang in Cham - gefunden und fotografiert von Karla Singer

Wolfgangsfigur in der Kirche St.Jakob in Cham 

Eine Glasfenster-Darstellung des heiligen Wolfgang in der Maria-Hilf-Kirche in Cham

Unser Vereinsmitglied Karla Singer hat ein spezielles "Wolfgangs-GPS": Immer wenn sie irgendwo auf Reisen ist, findet sie Wolfgangs-Darstellungen!

In der wunderbar ausgemalten Kirche Maria Hilf befindet sich gleich links beim Eingang das Wolfgangsfenster, die obige Wolfgangsstatue muss man schon etwas suchen in der prachtvollen Jakobskirche am Stadtplatz.

Hinweis: Der heilige Wolfgang wird meist mit Bischofsmütze, Bischofstab und Kirchenmodell dargestellt,  in alten Darstellungen oftmals auch in Begleitung eines Wolfs oder gar des Teufels.

Mittwoch, 20. März 2019

Neues vom Engelweg


Xaver baut vor dem alten Brückendurchgang den Erzenegl Michael mitsamt Drachen und Impuls ab. Wieso denn das?


Weil die nun schon 70 Jahre alte Brücke der B 85 ab sofort bis Ende September renoviert werden muss. 
 Kann denn jetzt noch der Engelweg wie gewohnt hier durch gehen? Und wo ist die Figur des Erzengels Michael?

Der Engelweg führt durch das Geiger-Anwesen ("Hoferlbauer") durch die Brücke hinauf zum Pandurensteig nach Schwarzgrub und Hof.

Beginnen wir ganz von vorne und gehen wir mal ganz der Reihe nach:

Der ursprünglich als temporär eingerichtete Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gruppen aus der Region und Besucher aus Landshut und München haben sich neu angemeldet. Vor einem Jahr ist unter anderem eine Familie aus Frankreich hier gegangen.

Der etwa fünf Kilometer lange Meditationsweg mit den meist lebensgroßen Engelfiguren aus bunt bemaltem Schwarzblech der Künstlerin Dorothea Stuffer mit Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann führt relativ eben und leicht begehbar auf guter Straße durch Wald und Wiese und durch vier kleine Ortschaften, Fernsdorf, Schwarzgrub, Hof und Ayrhof.
Der Herzensengel am Pandurensteig / Engelweg / E8
 Bedenken hatte nun der Verein Pilgerweg St.Wolfgang, unter dessen Organisation in Zusammenarbeit mit der Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid der Engelweg entstanden ist, ob der Weg noch begehbar ist, weil die Unterführungsbrücke durch die B85 ab sofort bis Ende September renoviert wird. Man nahm Kontakt mit Herrn Ebner von der Straßenmeisterei Deggendorf auf.

Ebner konnte entwarnen: "Pilger können ohne weiteres jederzeit durch die Brücke gehen; es stehen lediglich ein paar Baufahrzeuge da, die jedoch keine nennenswerte Beeinträchtigung darstellen dürften." Ebner empfahl jedoch: "Wenn jemand vom Pilgerverein selbst Hand anlegen könnte, und den direkt an der Brücke stationierten Erzengel Michael abbauen und entweder beim Geiger-Anwesen lagern oder an anderer Stelle aufstellen könnte, wäre das sicher die beste Lösung. Ansonsten könnte es eventuell doch passieren, dass die Figur, wenn die Bauleute sie beiseite legen, versehentlich beschädigt werden könnte."

In Absprache mit Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, wurde deshalb der berittene Erzengel Michael mitsamt dem Drachen und dem Impuls nun oberhalb der Brücke an den Wegrand bei der Hodl-Pferdekoppel versetzt. Aktiv wurden hierbei die "Engelkünstlerin" Dorothea Stuffer, Pilgerhelferin Elke Weber und Vereinsmitglied Xaver Hagengruber.

"Engelwegwanderer können nun gerne weiterhin den Engelweg besuchen -  sagen wir mal, bis die Tage wieder länger werden, also bis Frühjahr 2020", so Hildegard Weiler.

Ein neuer Standort für den Erzengel Michael hat sich bald gefunden.

Neu-Aufbau in Überlegung und Aktion

"Der Drache versucht den Engel zu verfolgen - das regt zu Gedanken über aktuelle Probleme des Weltgeschehens an!" stellt Xaver Hagengruber gut beobachtend fest. 
            Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Michael - Kämpfer gegen das Böse - seine sanftmütigen Gesichtszüge erinnern daran, dass das Böse mit Sanftmut überwunden werden muss. "Selig sind die Sanftmütigen", sagt Jesus, "denn sie werden das Erdreich besitzen."

Meditation beim Kreuz nach dem kleinen Ort "Hof"

Freitag, 15. März 2019

Das Kind Jesus in der Wolfgangswurzel: GEWIDMET KARLA

Vereinsmitglied und Wolfgangsfiguren-Entdeckerin Karla Singer hat sich schon jahrelang eine Blechfigur in dieser interessanten Wurzel am Aufstieg zur Wolfgangskapelle gewünscht.
Manchmal gibt es Aktionen oder Ereignisse, die nur zu einem bestimmten Zeitpunkt durchgeführt werden wollen oder durchgeführt werden können, nämlich dann, wenn - ja - wann?

Im Dialog am Telefon: Dorothea Stuffer und Hildegard Weiler:

Dorothea: "Hallo, Hildegard, seit über drei Jahren wünscht sich Karla in dieser speziellen Wurzel am Wolfgangskapellen-Aufstieg eine Blechfigur von mir zum Geburtstag. Jetzt sind bereits 2 Geburtstage verstrichen, und ich habe es nicht geschafft. Wie wäre es am Mittwoch Vormittag an ihrem Geburtstag?" Hildegard: "Karla ist zwar nicht da, aber da hätte ich gerne Zeit." Dorothea: "Passt optimal für eine kleine Überraschung! Ich habe zwei Figuren, die eventuell geeignet sein könnten, eine Madonna mit Kind oder ein Kind Jesus mit segnender Hand und Weltkugel." Hildegard: "KIND JESUS! Das spricht mich jetzt schon an, ohne dass ich die Figur gesehen habe!"

Am Mittwoch machen sich also Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer auf zum Aufsteig zur Wolfgangskapelle, wo auf halber Höhe Karlas "Traumwurzel" prangt und auf ihre Würdigung wartet.

Drei Blechfiguren zur Auswahl: Das Kind Jesus ist der Favorit!


Mit viel Fingerspitzengefühl bringt Hildegard Weiler die Figur mit dünnem Draht im Wurzeldickicht wetterfest an. 
Das Kind Jesus segnet die Wanderer


Wie der heilige Wolfgang in vielen Darstellungen hat hier das segnende Kind Jesus optisch ein Kirchenmodell in der Hand: die Wolfgangskapelle!

 Alles Gute zum Geburtstag an Karla!

Mittwoch, 13. März 2019

Der Kreuzweg zur Wolfgangskapelle nach Schneebruch und Sturmtief "Eberhard"





Das Kreuz beim St. Wolfgangshof oberhalb von Böbrach ist der Einstieg des steil nach oben durch den Wald laufenden Kreuzweges zur Wolfgangskapelle: Hier werden Pilger eingeladen, ein Birkenkreuz mit einem Anliegen, einer Bitte oder einem Dank nach oben zur Kapelle zu tragen (Ideengeber Xaver Hagengruber). Tipp: Gerne können Sie auch ein Birkenkreuz von der Kapelle wieder zum Einstieg zurück tragen.

Nachdem der Kreuzweg in den vergangenen Winterwochen wegen des vielen Schnees kaum begehbar war, ist nun der Schnee am Weg vollkommen getaut. Allerdings liegen etliche Bäume am und neben dem Kreuzweg. Sie sind durch die extreme Schneelast gebrochen, oder wurden von den letzten Orkanböen des Sturmtiefs "Eberhard" umgerissen. Aktuell erlebt der Pilger einen spannenden Eindruck, der nachdenklich macht. Die Wolfgangskapelle ist jedoch erreichbar.

Wie eine Brücke: Die umgestürzte Tanne wird von einem gegenüberliegenden Baum wie magisch gestützt. 

Bei anderen Bäumen ist die Spitze abgebrochen

Die Kreuzwegstation aus Stein blieb unbeschadet stehen.
Ein Juwel des Bayerischen Waldes: Die Wolfgangskapelle bei Böbrach.
Im Anblick dieses Kleinods kann man verstehen: Als Hildegard Weiler unterhalb dieser Kapelle in den St.Wolfgangshof einzog, war ihr klar, dass hier der Wolfgangsweg neu entdeckt werden muss. Seither arbeiten wir mit unserem kleinen Verein an der Wegstrecke Regensburg-Böhmen. In Regensburg liegen in der Krypta der St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang.


Freitag, 8. März 2019

Wolfgangsreliquie

St. Ursula in Pilgramsberg 

Wolfgangsreliquie in der Kirche St. Ursula in Pilgramsberg am Wolfgangsweg Bayerwald-Regensburg



Unser Gründungsmitglied Elisabeth Sigl hat uns folgende Urkunde zukommen lassen. Das Ereignis fand vor etwa einem Jahr (Januar 2018) statt. Vielen Dank an Elisabeth!

Hier die Nachricht:


Hallo, liebe Wolfgangsfreunde, 
anbei eine Urkunde vom Bischof Rudolf über den “Einbau” der Wolfgangsreliquieen
in der Pfarrkirche zu Pilgramsberg, von meinem Onkel eine Kopie an mich.
Das Original befindet sich in der Pfarrgemeinde.

VG Elisabeth



Dienstag, 26. Februar 2019

Jahresplan "Heilsame Flusswanderungen 2019" - Pilger Rudi und Paul Zetzlmann laden ein


Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

in einem Monat beginnen die diesjährigen „Heilsamen Wanderungen“ entlang von Bächen und Flüssen im bayerisch/böhmischen Waldgebirge.
Paul und ich haben uns wieder schöne Wanderungen in Flusstälern ausgedacht.
Die Infos dazu im Anhang.
Symbolisch brechen wir auf am Sonntag, den 24. März gleich nach Frühlingsanfang.
Der Grenzverlauf des Flusses Kouba/Chamb ist dabei unser Ziel.
Treff dazu ist um 9.00 Uhr in der Ortsmitte von Eschlkam mit Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften nach
Všeruby/Neumark. Nach der 13 km langen, einfachen Wanderung fahren wir zurück nach Eschlkam.
Wer mag, kehrt dann noch mit ein im Gasthof „Zur Post“.

Die Kartenausschnitte der vorgesehenen Touren siehe:

Unter „Aktionen“ können die Karten auch heruntergeladen werden.
Mit den Buttons rechts können auf Vollbildmodus gestellt werden.
Bei Umstellen der Ansicht auf „Geomap“ sind die Karten auf einer Google Karte punktgenau auf den Parkplätzen der Startpunkte zu den Wanderungen positioniert. Es kann alles sehr deutlich – auch zur Straßenbezeichnung – herangezoomt werden. (gilt für PC-Version)

Gerne kann der Anhang mit den Daten der Wanderungen an interessierte Wanderfreunde weitergegeben werden.

Ein herzliches Dankeschön auch wieder an Michael Neuberger von der KEB im Landkreis Cham.
Josef Altmann vom Eschlkamer Wanderprogramm und der Tourist-Info Waldmünchen,
welche die Wanderungen wieder mitbewerben.
Großer Dank gilt auch den Heimatzeitungen, in denen dann wieder auf die einzelnen Wanderungen hingewiesen wird.

Der diesjährige Winter lud zu traumhaften Touren ein.
Ein kleiner Teil meiner Touren ist auch in den Bilderalben zu sehen.
Teilweise auch mit Musik begleitet, könnt ihr in den Alben „schmökern“.

Auf ein frohes Wiedersehen im Frühling.



Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de

Wanderführer Pilger Rudi Simeth
Wanderführer Paul Zetzlmann

Dienstag, 19. Februar 2019

Kraft und inneren Frieden finden - Pilger Rudi Simeth am Wolfgangsweg

Wegmarkierung zum Pröllergipfel,  am Schild vorne links das dreifarbige "W" für "Wolfgangsweg"


Pilger Rudi berichtet:

 Am Samstag durfte ich mir von Gott und all seinen heiligen Engeln den "Tagessegen" holen, als ich in der wunderschönen Natur auf dem Wolfgangsweg und den Einöden am Nordhang des Pröllers unterwegs war.

Die Kraft und der innere Frieden wirken noch jetzt in jeder Zelle.
Vorerst sieben Bilder.

Dieses Jahr im Herbst werden es fünf Jahre, dass ich die wundervollen Segnungen und Begegnungen auf "meinem Pilgerweg des Lebens" auf dem Wolfgangsweg und selbst gefundenen Wegen erwandern durfte.
Der Energieschub daraus hält immer noch an - spätestens seit gestern weiß ich noch deutlicher, wie ich immer wieder drauftanken kann.
Im mir noch symbolischer wirken zu lassen, habe ich dann spätnachmittags in Viechtach nahe der evangelischen Kirche mein Auto vollgetankt und im die beste verfügbare Wäsche gegönnt :-)


Herz im Schnee

Pilger Rudi hat mit den Schneeschuhen entlang des Wolfgangswegs den Pröllergipfel erreicht. 

Das Schmid-Anwesen in Berging vom temporären Einödweg. Der "Kenner" sieht eine Engel-Votivtafel mit Impuls.

Und noch eins: 

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. 

Blick vom Pröllergipfel: das schön gelegene Bergdorf Kollnburg

Donnerstag, 14. Februar 2019

Schneeschuhwandern im Bayerischen Wald mit Pilger Rudi Simeth

Harmonisch wie ein Tausendfüßler ging die Gruppe während der gesamten Schneeschuhwoche.
Geleitet und behütet von Rudi Simeth und Edeltraud Brauner.

Pilger Rudi Simeth berichtet:

Die Schneeschuhwoche war ein Traum aus Schnee - Licht - Luft - Sonne…
Ein Genuss für alle Sinne. Alles lief wie am Schnürchen.
Noch nie hatte ich eine so harmonische Gruppe.
Wir liefen hintereinander wie ein „Tausendfüßler“.

Rudi Simeth spielt auf der Bühne am Ludwigsberg in Bad Kötzting Mundharmonika. Franz Plötz, sein Lehrer der 3. Klasse hört und sieht, dass seine Musikalität Früchte getragen hat. Die Schneeschuhgruppe war unterwegs auf dem Planetenweg, den Franz Plötz mit ins Leben gerufen hat.

Der Sonntag, 3.2 mit viel Schnee hatte es aber in sich.
Da hatten wir viele Schutzengel und ich ein gutes Gespür, nicht in den Wald zu gehen.
Mächtige Bäume und starke Äste brachen unter der Last des Schnees.
 
Mächtige Bäume und dicke Äste waren unter der Schneelast mit lautem Knall gebrochen

Während der ersten Tour am Sonntag bei dichtem, schwerem Schneefall musste der Wald gemieden werden.

Die Schutzengel sind seit einiger Zeit irgendwie viel stärker überall um mich.
Manchmal spüre ich ihren Schutz und ihre Hilfe ganz deutlich.
Vergangenen Sonntag war ich „eins mit ihnen“

Ein lieber Freund von mir, der auch an der Schneeschuhwanderung teilgenommen hat,
hatte für sich, seine Frau, deren Schwester und ihren Freund Schneeschuhe ausleihen wollen.
Ich spürte schon vorher einen Impuls, die Vier zu begleiten.
Wir waren noch nicht lange im Schnee und ich hatte gerade Rettungspunkte erklärt,
da wurde es einem Teilnehmer schlecht.
Als wir geklärt hatten, dass er nicht alleine zum Auto zurückgehen könne, brach er plötzlich zusammen.

Die Hilfeanforderung von Rettungsdienst und Bergwacht und alles andere wurde mir – wie von Engeln – eingegeben.
Alles ging gut aus.

Auch viele andere, scheinbar alltägliche Situationen, die früher Störungen, Unruhe und Ärger bei mir ausgelöst hätten,
entwickeln sich auf unerklärliche Weise in wunderbarer Weise.
Ich kann dies alles kaum begreifen – gebe mich diesem „Engelsflug“ einfach hin…..

Natürlich weiß ich auch, dass ich dies „nicht festhalten kann“ – ich tue das meine dazu, solange wie möglich in diesem „Flow“ zu bleiben.


"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen."

 Das Licht Christi weitertragen und nicht unter den Scheffel stellen.

Unter diesem Motto wurde den Teilnehmern der Schneeschuh-Wanderwoche der Winter im Bayerischen Wald von seinen schönsten Seiten gezeigt.
Die gesamte Gruppe ließ sich nach dem Motto im beigefügten Bild leiten.

Mit lieben Wandergrüßen

von Eurem Pilgerbruder Rudi

PS: Bald sind auch Bilder dieser wundervollen Woche in www.waldaugen.de



Pilgerverein St. Wolfgang: 

Und was unternimmt unser lieber Pilger Rudi heute, an diesem sonnigen Vorfrühlingstag? 

Pilger Rudi: 

Und jetzt geh ich mit Schneeschuhen auf Enzian und Arber, schau auf die kraftvolle Einöd Landschaft. Hol mir innere Kraft. Nach Einkehr in der Chamer Hütte sause ich mit Schlitten nach Bodenmais hinunter. 

Pilgerverein St.Wolfgang: 

TOLL was Du heute (und sonst auch) machst! Engel mit dabei, die haben auch ihre Freude mit Dir!
Der heilige Wolfgang hat am 14.Februar vor 1000 Jahren vielleicht gerade fast das Gleiche gemacht!

Übrigens Euer Motto war auch der Inhalt der Predigt von Pfarrer Roland Kelber bei der Einöd-Lichtmess-Andacht am Greanfeller. Da wart Ihr ja gerade unterwegs!

Dienstag, 12. Februar 2019

Einladung zur Buchvorstellung "Aus dem Schatz des Alten Böhmerwaldes"




Liebe Freunde des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes,
Heute wende ich mich mit einer ganz persönlichen Bitte an Sie: Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn Sie die Einladung zur Buchvorstellung „Aus dem Schatz des alten Böhmerwaldes“ von Helfried Reischl am 22. Februar 2019 im Waldgeschichtlichen Museum von Sankt Oswald wahrnehmen könnten. Herr Helfried Reischl hat sich als Seminarleiter, als Schulrat, aber besonders als Übersetzer vieler Karl Klostermann Bücher sehr große Verdienste erworben. Deshalb bin ich der Meinung, dass sein wahrscheinlich letztes Buch: „Aus dem Schatz des alten Böhmerwaldes“ durch Ihr Erscheinen bei der Buchvorstellung besonders gewürdigt würde, auch wenn Herr Reischl aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein wird.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei der Buchvorstellung und grüße Sie sehr herzlich


Gerhard Hopp

94513 Schönberg







Freitag, 8. Februar 2019

Pilgertag am Wolfgangsee - Termin am 27. April

Pilger unterwegs im schönen Salzkammergut 

Pilgerwegbetreuer und Pilgerbegleiter Anton Wintersteller aus St.Wolfgang/Österreich  informiert:


Auf den Spuren des Hl. Wolfgang
3. Wolfgangsee – Pilgertag
„Der Weg führt uns zum Ziel“

Ein Pilgertag mit spirituellen Impulsen auf dem Alten Pilger- und Wallfahrtsweg nach St. Wolfgang, Treffpunkt und Abschluss beim Europakloster Gut Aich in St. Gilgen (Parkmöglichkeit).
Aufbrechen, so wie die Natur es in dieser Osterzeit tut, die bewußte Wahrnehmung Gottes Schöpfung und ein Ziel erreichen, das seit Jahrhunderten viele Menschen bewegt. 
Ein Tag der Körper – Geist – Seele wieder in Beziehung bringt.

•             Pilgersegen und spirituelle Impulse am WolfgangWeg
•             Leibliche Stärkung bei einer Pilgersuppe
•             Rückfahrt nach Fürberg mit dem Schiff
•             Führung durch den Klosterkräutergarten

Samstag, 27. April, 8:30 – 17:00 Uhr
Spirituelle Leitung: Br. Thomas und Team von Pilgerbegleiter/innen

Beitrag: € 25,- für Pilgersuppe, Schifffahrt, Pilger-Schokolade, spirituelle Begleitung

Gönnen Sie sich ein Pilger-Wochenende vom 26. – 28. April und buchen Sie unter
www.wolfgangsee.at ; persönliche Auskunft unter: brigitte@wolfgangsee.at

Anmeldung: email: klosterpforte@europakloster.com, Tel.: +43 6227-2318, telef. Rückfragen: +43 (0)650 400 1968
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Europakloster Gut Aich, St. Gilgen in Zusammenarbeit mit Wolfgangsee-Tourismus, Wolfgangsee-Schifffahrt, Referat für Tourismuspastoral der Erzdiözese Salzburg







Montag, 4. Februar 2019

"Das Licht Christi weitertragen" - Eine Pilger-Lichtmess-Andacht beim Greanfeller in Hochstraß

Gruppenfoto der Andachtteilnehmer beim "Greanfeller" in Hochstraß 

Eine Lichmess-Andacht beim „Greanfeller“
Das Licht Christi weitertragen 
Am Lichtmesstag, den 2. Februar, fand im mit einem Glockenturm gekröntem
Backofenhäuschen der Familie von Anton Mader eine ökumenische Andacht
statt. Der „Greanfeller“ in Hochstraß gehört zu den 25 Höfen am „Staade-Zeit-in-der-Einöde-
Weg“. Diesen Hof haben sich für die Andacht die beiden Vorsitzenden des
Vereins Pilgerweg St. Wolfgang Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer
ausgesucht, nachdem die Andacht wegen Krankheit am ursprünglich geplanten
Wastlhof in Dörfl nicht stattfinden konnte.
„Wir sind sehr glücklich über diese
freundliche Herberge. Denn hier gibt es den ganz besonderen hölzernen
Glockenturm und sehr freundliche Leute.“ so Dorothea Stuffer, Initiatorin des
Einöd-Projektes.
Die kleine Glocke wird hier dreimal täglich zum Gebet geläutet
– in die Stille des Waldes hinein – über die Bergrücken ins Tal hinab, und auch
 zu dieser Andacht erklang ihr heller Ton:




Bürgermeisterin Josefa Schmid hatte das mittlerweile siebte Projekt in Folge mit
spirituellen Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann angeregt und
unterstützt. „Es ist bereits das siebte Kunstereignis, welches seit 2012 der
Pilgerverein mit der Gemeinde Kollnburg erarbeitet hat. Und wir haben bereits
eine Idee für 2019 mit einer Waldweihnacht.“ erklärte die Bürgermeisterin.
Die Regenwolken sind abgezogen, der Himmel klart auf. Aus allen Richtungen
nähern sich Gläubige dem kleinen Holzbau – mit dem Auto oder auch durch den
Schnee zu Fuß aus verborgenen nachbarlichen Einöden bis von Arnbruck her.

 Kerzenlichter blitzen im Schnee und in der Andachtstätte auf.


Immer mehr Andacht-Teilnehmer kommen  hinzu.


 Familie Mader hat den Innenraum des Backofenhäuschens einladend hergerichtet: ein
improvisierter Altartisch, ein gemütliches Holzofenfeuer, ein Bauerntisch und
Sitzbänke. Zwei Figuren mit dem Kind Jesus haben Hildegard Weiler und
Dorothea Stuffer mitgebracht.



Der gemütliche Innenraum des Backofenhäuschens hat sich bis auf den letzten Platz gefüllt.


 Figuren mit dem Kinde Jesus



Hildegard Weiler und Josefa Schmid begrüßten die Andachtteilnehmer, die gerade noch genügend Platz
fanden. Karla Singer trug alte bäuerliche Bräuche zum Lichtmesstag vor. Den
liturgischen Ablauf übernahm Diakon Hans Kollmer. Die Bibellesung über den

Greisen Simeon und die Prophetin Hanna übernahm Josefa Schmid.



Hildegard Weiler, Diakon Hans Kollmer, Pfarrer Roland Kelber und Andacht-Teilnehmer
Bürgermeisterin Josefa Schmid liest aus der Bibel vor. 

Karla Singer erklärt alte Lichtmess-Bräuche.


„Man muss sich vorstellen, dass damals in Jesu Heimat die Behausungen nur
 sehr kleine Fenster hatten,“ erzählte Pfarrer Roland Kelber in seiner Predigt.
„Die Fenster wurden bei schlechter oder kalter Witterung mit Brettern zum
Schutz zugedeckt. Von daher war die Öllampe das einzige Licht, welches in den
dunklen Innenräumen Orientierung gab. In den Worten von Jesus, man solle das
Licht nicht unter den Scheffel stellen, sondern es auf einen Leuchter setzen,
 damit die Leute es sehen, zeichnet sich auch ein Sinnbild für das Haus unseres
persönlichen Lebens ab.“
Das Licht Christi, welches unser Inneres hell mache und Orientierung gebe, solle
nicht versteckt werden, sondern leuchten und anderen Menschen Licht, Liebe,
Gnade, Frieden und Erlösung vermitteln. Der Pfarrer lobte den Pilgerverein, der
immer wieder das christliche Glaubenslicht auf verschiedene Wege stelle und

zum Glauben einlade.



Der Predigt von Pfarrer Roland Kelber zuhören...  (Foto: Josefa Schmid)





Mit einen anrührenden Gebet „Ich bin nur eine kleine Kerze – Herr, gebrauche
mich.“ und dem Vaterunser schloss Diakon Kollmer den liturgischen Teil.
Hildegard Weiler trug im Dialog mit den Andachtteilnehmern die Fürbitten vor,
 wo es besonders auch um Familien ging. Der gemeinsame Segen beider
Geistlicher und das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“, dreistimmig
vorgetragen von Josefa Schmid, Pfarrer Roland Kelber und Karla Singer
brachte in den kleinen Raum eine wunderbare getragene Atmosphäre.


Dreistimmiger Gesang:  KLICK HIER 


Gastgeberin Elfriede Mader serviert den Pilgern selbstgebackene Lichtmess-Küchle.



Bei Tee und verschiedenen selbstgemachten Lichtmess-Kuchen, gebacken von
 Familie Mader und dem benachbarten Ehepaar Hörtensteiner vom Waldhof

klang die schöne Pilgerfeier in der „blauen Stunde“ aus.




Die Andacht-Teilnehmer der Lichtmessgottesdienstes, davon :

Von links nach rechts: Diakon Hans Kollmer, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pilgervereinsmitglied Karla Singer, Pfarrer Roland Kelber, Gastgeberin Elfriede Mader, Künstlerin Dorothea Stuffer, Hildegard Weiler, erste Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang, Gastgeber Anton Mader