Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 12. August 2018

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes sind wieder da!

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune predigt über Paul Gerhardt

Mit Gottesdiensten, spirituellen Wanderungen, Vorträgen und Orgelspiel begleiten in diesen Augustwochen der beliebte Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes die evangelische Kirchegemeinde der Christuskirche Viechtach und der Region alle interessierten Gäste, Urlauber und Gläubige im und durch den bayerischen Wald. Nunmehr liegt zum 11.Mal in Folge ein inspirierendes Ferienprogramm vor.

Am heutigen 11.Sonntag nach Trinitatis gab es in der Christuskirche einen Gottesdienst mit heiligem Abendmahl und eine inspirierend-trostreiche Predigt aus dem herrlichen Liedergut der evangelischen Kirche von Paul Gerhardt: "Geh aus mein Herz und suche Freud". Zwischen einzelnen Predigt-Teilen sang die Gemeinde unter Begleitung von Maike Brandes jeweils einige Strophen dieses im Laufe der Jahrhunderte zum Volkslied gewordenen Kirchenliedes. Paul Gerhardt, der den 30 Jährigen Krieg miterleben musste, hatte ein sehr schweres, von Leid geprägtes Leben. Von seinen insgesamt 5 seine Kindern überlebte nur eines. Dennoch bewahrte er immer sein Vertrauen zu Gottes großer Gnade und Wohltaten.Ausgehend von einer aus dem Herzen sprudelnder Freude über die frohe Botschaft und Gottes wunderbare Schöpfung findet und leitet  Paul Gerhardt betrachtend über zur übernatürlichen, paradiesischen Hoffnung, welche als Kraftquelle und Licht (nicht als Weltflucht!) in unser Dasein fließt. Gedrängt durch den Organisten Johann Crüger, der damals in der Berliner Nikolaikirche tätig war, kamen die überaus wertvollen und bis heute wirkungsreichen Gedichte Paul Gerhardts in den Druck und sind seither nicht mehr aus den Gesangbüchern wegzudenken.

Maike Brandes an der Orgel

 "Wir freuen uns auf diese Zeit im Bayerischen Wald, auf die Gottesdienste, Unternehmungen, Begegnungen und Gespräche, und denken, wes wird eine gute Zeit sein." teilt Lothar Le Jeune mit.

Ein Gemeidemitglied, welches - wie viele - in all den Jahren gerne bei den Aktionen und Andachten des sympatischen Paares aus dem "hohen Norden" dabei ist, sagt mit Tränen in den Augen: " Ein Abbild der Treue Gottes, dass Sie auch diesen Sommer wieder hier sind, um uns viele gute gesegnete Stunden hier zu bescheren!"

Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune erteilt den Segen


Ferien-Programm mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes:

Mittwoch, 08.08.18, 8.37 Uhr

WANDERUNG IM NATIONALPARK
"Geh aus mein Herz und suche Freud"- Wanderung mit Paul Gerhardt (Siehe Gottesdienst in der Christuskirche)

Von Bayer, Eisenstein über Hochfels durch das Naturschutzgebiet Johannisruh zum Wirtshaus "Schwellhäusl". Danach entlang des Schwemmkanals nach Zwieselerwaldhaus. Gesamtstrecke ca.10 km. Rückkunft in Vechtach:16.20 Uhr.


Donnerstag, 16.08.18, 9.00 Uhr

MEDITATIVE WANDERUNG AM GROSSEN PFAHL
"Was sagt uns die Jahreslosung?"
Treffpunkt: Evang.Pfarramt Viechtach

Mittwoch, 22.08.18, 19.00 Uhr
Gemeindezentrum Viechtach
"HAUPTSTADT JERUSALEM - GESCHICHTE EINES KONFLIKTS
Vortrag von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Mittwoch, 29.08.18, 19.00 Uhr
Christuskirche Viechtach
"NIMM SEIN BILD IN DEIN HERZ"
Meditative Betrachtung zu Rembrandts Bild "Die Rückkehr des verlorenen Sohnes"
mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune


Gottesdienste mit Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes:

+ Sonntag, 12.08.18, 9.30 Uhr - in der Christuskirche Viechtach
+ Sonntag, 19.08.18, 9.00 Uhr - in der Gnadenkirche Ruhmannsfelden
+ Sonntag, 26.-08.18, 9.30 Uhr - in der Christuskirche Viechtach
+ Sonntag, 02.09.18,  9.00 Uhr - in der Gnadenkirche Ruhmannsfelden
Die Organistin Make Brandes und Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune reichen sich das heilige Abendmahl.
Hinweis: Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes haben schon viele meditative Pilgerwanderungen am Wolfgangsweg in Zusammenarbeit mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang unternommen. DANKE für ALLES!

Grenzüberschreitendes Pilgern am Wolfgangsweg: Mit Lothar und Maike (links) in Zelena Lhota in Tschechien

Donnerstag, 9. August 2018

Der Engelweg im Tourist-Guide vom August/September - Interview mit Dorothea Stuffer


Ein Leben mit Gott und den Engeln
Ein neues Interview mit der Künstlerin Dorothea Stuffer

TG: Vielen Dank, dass sie sich wieder Zeit genommen haben für unsere Leser und Leserinnen: Ich feue mich sehr, ein neues Interview mit Ihnen führen zu dürfen.
Frau Stuffer, ein Leben mit GOTT und den Engeln - es ist diese tief empfundene Religiosität, die die Menschen bei Ihnen spüren und erfassen . Sie leben diese Religion in Ihrem öffentlichen und privatem Leben, helfen, wo sie können: Menschen, Tieren usw.
Was gibt Ihnen die Kraft, all dies zu tun?

D. S.: Meine Kraftquelle ist Gott, und ich schätze mich glücklich, IHN in der täglichen Bibel-Lesung, im Gebet und inneren Gespräch und im Gottesdienst zu begegnen. Und natürlich das harmonische Leben in meiner Familie kommt noch dazu. Ich habe gerade ein Enkelkind bekommen.

TG: Das ist aber sehr schön. - Die Bilder von Ihnen als Oma strahlen so einen Frieden aus- das wird das Kind sicherlich auch gut spüren ...

D.S. Ja, ich genieße diese Augenblicke - ich habe gelernt, die Augenblicke gehen so schnell vorbei. Und  dabei sind sie einzigartig und unwiederbringlich, dessen werde ich mir immer mehr bewusst.

TG: Eine große Freundin von Ihnen ist leider kürzlich verstorben: Carola Pätzold.- früher das Gesicht des Hospizvereins Viechtach und bis zum Schluss noch Helferin beim Asylkreis Viechtach e.V. ab Deutschkurse und half, wo sie konnte. Sie konnten die Beerdigung mitgestalten.

D.S. Carola Pätzold war zu Recht eine Größe genannt - und sie war meine wunderbare Freundin. Sie hinterlässt eine große Lücke, bei denen die sie gekannt haben.

TG: Sie fühlen sich jeden Tag von Gottes Fürsorge und seinen Engeln begleitet.

D.S.: Ja, es gibt mir große seelische Kraft, mein Werk zu tun. Z.B. neulich bei der Heu-Suche für meine Schafe über den Winter habe ich diese liebende Fürsorge Gottes zu spüren bekommen. ER sagt: Sorgt Euch nicht, ICH ernähre auch die Spatzen. Seid Ihr nicht mehr wert als ein paar Spatzen?

TG: Ein wundervolles Beispiel. Sie leben wirklich mit Gott . 

TG: Auch Inge Beck und Hajo Bach (Video vom Pilgerfest am Xaverhof mit Hajo!) sind vor nicht langer Zeit verstorben und hinterlassen eine große Lücke. Inge Beck wohnte in dem schönen historischen Anwesen direkt am Engelweg. Beim Aufbau der Engel im September 2017 hat sie zusammen mit ihrer Tochter Friederike den Aufbauhelfern spontan eine heiße selbstgemachte Pizza gereicht. Sie war immer wohltätig für so viele Menschen, ein leuchtendes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde in Viechtach. Sie starb kurz vor Weihnachten.
Der beliebte und kreative Naturcamper Hajo Bach, der immer viel Gutes im Geiste der der christlichen Lebenshaltung für Jugendliche getan hat, starb plötzlich und unerwartet an Ostern 2017. Er war der Gemeinde Kollnburg innig verbunden. Er war unter anderem im Mieslhäusl tätig und unterstützte den Wolfgangsweg.

D.S. Ich finde, dass diese drei hervorragenden Menschen und Freunde von mir bis heute über ihren Tod hinaus als Glanzlichter und Zeugen des christlichen Glaubens wirken. Sie sind im Grunde wie Engel. Ich denke, diese drei hervorragenden Menschen bedeuten auch für Josefa Schmid sehr viel.  

TG: Vielen Dank für das wunderbare Interview - das so Vielen Trost und Hilfe gibt.

TG: Liebe Leser und Leserinnen, sollten wir auch wieder mal in der Bibel lesen, um Trost und Hilfe Gottes zu erfahren ? Beten, um Hilfe zu spüren? Erleichterung, und Ihm einfach mal wieder DANKE zu sagen- wer weiß, wie lange noch Zeit ist, umzukehren..

Herzens-Engel am Engelweg
Das Interview haben wir dem Tourist Guide entnommen.



Einleitungsworte im Tourist Guide von Kornelia Plötz:


Ein herzliches Grüß Gott bei uns im Bayerischen Wald

Der herrliche Sommer ist wieder da: mit seiner Fülle an Festspielen, Wanderungen, Attraktionen in Natur und Kunst, seinen Kunstausstellungen, anregenden Museumsbesuchen und bayerischen Festen nach altem Brauchtum. Der Sommer erwartet uns mit einer Fülle von gemütlicher Einkehr in Bayerwald Gasthöfen mit süffigen Bieren und wunderbaren Schmankerln, mit bayerischer Lebensart und Lebensfreude. Der Gott, der dies alles geschaffen hat zu unserer Freude wartet auch auf uns in Kirchen und Klöstern, aber auch beim stillen Gebet auf einem Berggipfel.

In diesem Sinne

Ihre Kornelia Plötz
Zwei Engel im Apfelbaum in Hof um Thema Gastfreundlichkeit


Engelweg-Aufbaugruppe Verein Pilgerweg St. Wolfgang vor der Kirche in Ayrhof mit Bürgermeisterin Josefa Schmid (vorne links)

Samstag, 28. Juli 2018

Heiliger Wolfgang in Gotteszell entdeckt - Pilger Rudi Simeth berichtet


Am vergangenen Sonntag hatte ich gemeinsam mit meiner lieben Edeltraud eine ganz besondere Begegnung mit dem Heiligen Wolfgang.
Eine spontane Eingebung von Edeltraud führte uns nach Gotteszell.
Dazu fuhren wir mit dem Auto nach Viechtach und genossen die wundervolle Zugfahrt entlang des Schwarzen Regen – Bayerisch Kanada – nach Teisnach und entlang des gleichnamigen Flüsschens in einem ursprünglichen Tal nach Gotteszell Bahnhof.
Ein Spaziergang führte uns dann unter der B 11 hindurch in den Ort.
Begleitet von ferner Blasmusik von einem Kindergartenfest gingen wir in die Ortsmitte mit einem wunderschönen Musikantenbrunnen.
Die Reste der ehemals stattlichen Klostergebäude warten auf Renovierung.

Ein ganz besonderes Kleinod ist dann die Pfarrkirche Heilige Mutter Anna auf einem ganz besonderen Kraftplatz.
Von außen eher bescheiden, kann man sich im Inneren von der unaufdringlichen Pracht nicht sattsehen. Es ist auch eine ganz besondere und unbeschreibliche Energie im Kircheninneren.
Wie ich irgendwie vorher schon geahnt hatte, entdeckte ich auch gleich inmitten von Engeln den Heiligen Wolfgang. Er hält sein Hackl ganz entspannt nur mit dem Mittelfinger – wie wenn er es gleich werfen möchte.
Gemeinsam zündeten wir für all unsere Lieben zwei Kerzerl an und sangen das wundervolle Lied „Segne du Maria“.
Auf etwas anderem Weg zurück zum Bahnhof hatten wir dann im empfehlenswerten Landgasthof Hacker beim Mittagessen eine ganz besondere Begegnung, die eine direkte spirituelle Verbindung zu meinem verstorbenen Vater herstellte.

Anfangs war das Gastzimmer noch gut gefüllt. Zum Schluss nur mehr ein älteres Ehepaar am Nebentisch. Wir kamen ins Gespräch und dabei stellte sich heraus, dass diese lieb vertraute Paar schon viele, viele Jahre ihr trautes Heim von einer Wohnzimmerleuchte mit vier geschnitzten Figuren auf einem Wagenrad beleuchten lässt.
Von Holzschnitzer Kollross aus Lam geliefert, stammt das Wagenrad von meinem Vater. Der Beruf Wagner war Vaters Traumberuf, bis er von der modernen Zeit überrollt wurde. Das vom Holzschnitzer „angefriemte“ (bestellte) Wagenrad war ein großer Auftrieb für meinen Vater in einer für ihn damals sehr schwierigen Zeit.
Wohl auch deshalb entwickelte sich unter den zwei „Holzbizlern“ eine lebenslange Freundschaft und sie besuchten sich öfters.
Zur Zeit der Fertigung des Wagenrades ging ich noch zur Schule.

Demnächst möchte ich mit meiner Mutter das Ehepaar Holler in Ruhmannsfelden besuchen und das für uns sehr symbolische Wagenrad anschauen.

Auch an diesem Wochenende rief mich mein Bruder Edi an und machte mir eine Bergtour von Benediktbeuren über die Benediktenwand ins Isartal nach Lenggries schmackhaft.

Dies ist auch sehr, sehr spirituell.
Bei einer Pilgerbegleiter Fortbildung  zum Thema „Hoffnung“ war ich heuer in Benediktbeuren. Bei herrlicher Fernsicht liebäugelte ich schon damals mit dieser Überquerung vom Loisach- ins Isartal.
Zu Edi hatte ich die letzten Jahre eher weniger Kontakte und auch manche Spannungen.
Und vor Kurzem ist mir noch ein Buch „Vergebung“ praktisch direkt in die Arme gefallen.
Wenn da nicht überall der Heilige Wolfgang seine Finger im Spiel hat….

Weitere Bilder von Gotteszell:


Mittwoch, 25. Juli 2018

Pilgern am Jakobsweg: Heute ist der Gedenktag des heiligen Jakobus

Hl. Jakobus

gefeiert am 25. Juli

Hl. Jakobus
Apostel, Märtyrer

* am See Gennesaret in Galiläa, dem heutigem Jam Kinneret in Israel
† um Ostern 44 in Jerusalem in Israel

Jakobus, Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome, war der ältere Bruder des Apostels Johannes. In den Evangelien fallen die beiden Zebedäussöhne wiederholt auf. Wegen ihres ungestümen Temperaments (vgl. LK 9, 52-54) hat Jesus sie „Donnersöhne“ genannt (Mk 3, 17). Jakobus war Zeuge der Verklärung Jesu und auch seines Gebets am Ölberg. Als Erster der Zwölf erlitt er den Märtyrertod; König Herodes Agrippa I. ließ ihn ums Jahr 44 mit dem Schwert hinrichten. Nach alter spanischer Überlieferung soll sein Leib in Santiago de Compostela begraben sein.

Fouquet: Martyrium des Jakobus
Beitrag gefunden in: "Evangelium für den Tag"

https://evangeliumtagfuertag.org/DE/contact?utm_source=newsletter

Donnerstag, 19. Juli 2018

Mit dem Rollstuhl am Engelweg

Mit dem Rollstuhl unterwegs am Engelweg

Das Waldtück vor Schwarzgrub des Engelweg, der noch über den ganzen Sommer mit kunstvollen Blech-Engeln bestückt zwischen Fernsdorf und Ayrhof verläuft, ist seht gut geeignet für Rollstuhlfahrer. Friedel Dreischmeier vom Vorstand des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, die Künstlerin Dorothea Stuffer und Pilgerhelferin Monika Bergbauer haben mit einem jungen Sportverletztem einen Kurz-Ausflug mit Rollstuhl am Engelweg gemacht und die Strecke auf seine Eignung für Rollstughlfahrer getestet. Der Engelweg ist durchweg für Rollstuhlfahrer geeignet und nur an wenigen Stellen leicht bergig. Es ist erholsam und bereichernd für Rollstuhlfahrer, am Engelweg geschoben zu werden, liebevoll die Engel vorgestellt zu bekommen und die wunderbaren Impulse zu jedem Engel, verfasst von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, vorgelesen zu bekommen. 

Der Engelweg ist mit vielen  farbigen Blech-Engeln und wunderbaren spirituellen Impulsen von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann bestückt. 

Beim Herzens-Engel oberhalb von Schwarzgrub



Liebevoll liest Friedel Dreischmeier dem jungen sportverletzten Asylbewerber den Impuls zum Herzens-Engel vor. 


"Es ist gut, eine Engel zum Freund zu haben..."

Begegnung mit einem weißen Hund namens HOPE (=Hoffnung!) 

Sonntag, 15. Juli 2018

Zwei "kultige" Sommer-Wolfgangs-Videos

Blechschafe und Wolle der Lebend-Wolfgangs-Schafe in der Stuffer-Blechgarage




























Wir befinden uns hier in Dorothea Stuffers "Blechgarage", dem spannenden Künstler-Atelier, wo die Wolfgangsweg- Blechschafe hergestellt werden, die am sogenannten "Herzstück" des Wolfgangsweges zwischen Viechtach und Böbrach - und darüber hinaus - den Wolfgangsweg zieren.

Als Sommerfilm möchten wir Ihnen hier ein zweiteiliges Video über die künstlerische Arbeit der Malerin, Bildhauerin und Projektkünstlerin Dorothea Stuffer vorstellen. Das Video zeigt die Entstehung eines Blech-Hirschs, zeigt Impressionen vom Wolfgangsweg-Herzstück, zeigt unsere 1. Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang Hildegard Weiler auf der wildromantisch gelegenen Wolfgangskapelle bei Böbrach, wie sie einiges zum heiligen Wolfgang erklärt. Und natürlich dürfen die Original lebenden Wolfgangschafe vom Gnadenhof Xaverhof nicht fehlen mit Aufnahmen aus dem "einfachen Leben", wie die Schafe von Pilgerhelfer Xaver Hagengruber und Heiko (+2017) versorgt werden.

Ein prächtiges Stück Nicht-Vergangenheit, aufgenommen vor 9 Jahren!

Zusammenstellung der Videos: Johannes und Leonhard Stuffer.

Wir wünschen Ihnen gutes Zuschauen am Wolfgangsweg!

Teil 1:  https://www.youtube.com/watch?v=pDLSDraWPSM

Teil 2:  https://www.youtube.com/watch?v=6N2xalVeikY

Mittwoch, 4. Juli 2018

Pilger Rudi Simeth entdeckt den heiligen Wolfgang im Chiemgau



Kirchlein in Streifen, Chiemgau

Pilger Rudi Simeth hält sich derzeit im schönen Chiemgau auf. Als er in dieser Kapelle betet, erblickt er eine Darstellung des heiligen Wolfgang. Pilger Rudi Simeth berichtet:


In diesem schönen Kircherl auf der Streifen hab ich vorhin gebetet und dabei den Hl. Wolfgang entdeckt.
Die Streifen ist im schönen Chiemgau, wo ich jetzt auf Gesundheitswoche bin.
Ein mystischer Ort und "Übergang" in vieler Hinsicht. Streifen vor Ort ist ein uralter Übergang für Säumer von Bayern nach Tirol. Hoch über einer Schlucht, wo die Tiroler Ache durchbricht.
Für mich ist der Chiemgau und auch dieses  Kircherl immer ein Stück Heimkommen in ein neues Leben. Da war ich erstmals in der Genesungszeit nach Krebs. Hier spürte ich das Keimen meines neuen Lebens am ersten. (2007)
Das der Hl. Wolfgang im Kircherl  wurde mir jetzt erst richtig bewusst. 




 Im Anblick eines Sinnbildes mit 3 Figuren hab ich heut meine Übungen gemacht - mit Ausblick auf das Nebelhorn wo mir Abraxas begegnet ist. Seit 2007 bin ich nun auf neuem bewusstem Lebensweg. 

 (Hinweis: Die Dohle Abraxas flog damals vom Gipfelkreuz direkt auf Pilger Rudis Schulter!)


"Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder. Aber nun steh ich,  bin munter und fröhlich. Schaue den Himmel mit meinem Gesicht."
(Paul Gerhard aus: "Die güldne Sonne")

Danke für diese wertvolle und spirituelle  Botschaft, lieber Pilger Rudi!



Sonntag, 24. Juni 2018

Die Trauerfeier für Carola Pätzold

Vor und unter dem "Tor zum himmlischen Kranz" aus dem als Heilpflanze bekannten Johanniskraut mit roten Rosen fand am Vortag des Johannistages die Trauerfeier von Carola Pätzold und die anschließende Urnenbestattung in ihres Sohnes Marcels Grab statt.

Es war ein sehr anrührender und bewegender Gottesdienst in der bis auf den letzten Platz gefüllten Christuskirche Viechtach. Die beiden Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Roland Kelber gestalteten den liturgischen Ablauf.

Der 23. Psalm "Der Herr st mein Hirte" wurde gemeinsam gebetet. "Christus, der Gute Hirte" im Johannesevangelium, Kapitel 10, war das Leitmotiv.



Kann man doch diese wunderbare Lehrerin, Mutter vieler gefühlt oder auch wirklich elternloser Kinder und Erwachsener, nicht anders sehen, als eine von Christus geprägte "gute Hirtin" ihrer ihr anvertrauten Schafe! Und das sind nicht wenige aus vielen Ställen, aus einheimischen und aus Kriegsgebieten, aus Schule, Familien, Gemeinde, Asylheimen...

Das "Chörlein" unter Leitung von Aurel von Bismarck präsentiert in großartiger Weise Carolas Lieblingslieder. Sie selbst sang jahrelang im Chörlein mit.

Pilger Rudi Simeth kommt aus Weiding angereist, um Abschied zu nehmen. 

Pfarrer Roland Kelber begrüßt die Trauergemeinde und spricht Psalm 23 und den "Guten Hirten" aus dem Johannesevangelium. 

Zwei Pfarrer gestalten den Trauergottesdienst: Pfarrer Roland Kelber und Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Die Predigt hält Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Lesung aus Joh.10 mit Pfarrer Roland Kelber

Pfrarrer Ernst-Martin Kittelmann beschreibt in beeindruckenden  "drei Bildern" das Leben von Carola Pätzold, welches er seit ihrer Zeit in Viechtach seit über 40 Jahren als Pfarrer, Seelsorger und guter Freund begleitet hat und wo er mit ihr auch zusammen gearbeitet hat. 
Wunderbare, treffende und nicht ohne Humor gestaltete Darstellung von Carola Pätzold von Realschullehrer Reiner Hartl: Carola Pätzold, die gerne benannte "MADAME"



Mary Fischer erzählt herzergreifend unter anderem von der gemeinsamen Indienhilfe

Hildegard Weiler vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang breitet den Bogen aus zwischen "Pilgern und Sterben": "Schmerzlich Loslassen und das Beste bekommen...."

Die ehemlige Schülerin Ruth Haimerl bedankt sich bei "Frau Pätzold" - wie so viele Schülerinnen, Schüler und deren Eltern es tun.

Pilger Rudi Simeth ist der Kreuzträger zum Pfarrfriedhof.

Lächeln, ja auch Lachen ist möglich. "Beim Trauern kann manchmal auch eine große Freude über die Erlösung passieren. Ganz verschiedene Ausdrücke von  Trauer sind richtig und erlaubt!" - Zitat Carola Pätzold. Hier Mitglieder des  Wolfgangspilgervereins vor der Christuskirche Viechtach, Pilger Rudi Simeth, Hildegard Weiler, Friedel Dreischmeier und Chintha Angele. 

Die beiden Pfarrer vor der Aussegnungshalle

Auf dem Weg zum Grab

Am Grab - Urne und goldenes, feuriges Herz

Die Urne wird beigesetzt.

Zum Ende trug eine Gruppe junger Schülerinnen in weißen Blusen das Vaterunser in französischer Sprache vor. Carola Pätzold betetet allmorgenlich mit ihren Schulklassen diese Gebet in Französisch.

Carola Pätzold wirkt weit bis über ihren Tod hinaus, nachhaltig und bereichernd und hilfreich für viele.

                                                DANKE!

Das Chörlein:

"Halleluja"



"Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." (Psalm 91,11)



Dienstag, 19. Juni 2018

Hinweis zur Beerdigung von Carola Pätzold

Carola Pätzold bei den Wolfgangspilgern bei "Sieben Geschichten in sieben Dörfern" - Wiesing 


HINWEIS: Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbestattung findet am Samstag, den 23. Juni um 10 Uhr in der Christuskirche Viechtach statt.

Carola Pätzold und Hildegard Weiler

Samstag, 16. Juni 2018

Eine heilsame Wanderung nach Zelena Lhota, Wolfgangs-Stätte in Tschechien

Am Sonntag, 10. Juni fand wieder eine Heilsame Wanderung verbunden mit einer Zugfahrt auf der schönsten Bahnstrecke in Böhmen statt. Mitwanderer trafen sich dazu um 8.30 Uhr in der Kirchstraße Neukirchen beim Heiligen Blut. In Fahrgemeinschaften wurde dann über Rittsteig zum Bahnhof Zelená Lhotá (Grün) gefahren. Um 9.22 Uhr war dann die Zugfahrt in vielen Windungen hinauf nach Hojsava Stráž-Brčálník (Frischwinkel) schon ein besonderes Erlebnis. Hauptsächlich talwärts führte dann die 14 km lange Wanderung zuerst hinunter zur Úhlava (Angel) und diesem Fluss entlang nach Hamry (Hammern). Nach Einkehr beim „Böhmischen Hans“ ging es weiter am Rande des Naturschutzgebietes Angelwiesen zur Wolfgangskirche in Zelená Lhotá (Grün). Zu bewundern sind dort die mächtigen Kaiserlinden und die alten Grabdenkmäler mit Emailbildern. Paul Zetzlmann und Pilger Rudi Simeth gaben auf der Wegstrecke wieder geschichtliche und spirituelle Impulse.

Pilger Rudi hat wunderbare Fotos gemacht von der Grün-Wanderung! Das Licht!! Man spürt die geschlossene Stimmung unter der harmonischen Wandergruppe in dieser ehrlichen Landschaft mit den ehrlichen Häusern, den Bäumen und Wassern! Wolfgangsland!

Rudi Simeth begrüßte vor der Wallfahrtskirche in Neukirchen beim Heiligen Blut fast 50 Mitwanderer.
Von seiner einstigen Heimatpfarrei Fahrt in Fahrgemeinschaften über Rittsteig zum Bahnhof Zelená Lhota (Grün)

Das Warten auf den Zug verkürzte Rudi Simeth mit Geschichte und technischen Daten zur für ihn schönsten Bahnstrecke im Böhmerwald

Pflanzenkenner Franz Irrgang (vorne) zeigte immer wieder auf seltene Blumen am Wegesrand. Paul Zetzlmann (in der Wiese) gab einen tiefsinnigen spirituellen Anfangsimpuls beim Start in Brčálník (Frischwinkel).

Eine Orchidee Weiße Waldhyazinthe am Wegesrand

von Mauerresten des Karlhanselhofes im Frischwinkel Ausblick auf den Špičák (Spitzberg – 1201m) mit Aussichtsturm links und den Grenzkamm des Künischen Gebirges

in Gemeinschaftsarbeit renovierte Kirche „Zur Schmerzhaften Mutter Gottes“ in Hamry (Hammern) und im einstigen Friedhof die Denkmäler „Der gemeinsame Weg“ mit dem Wahlspruch der Künischen Freibauern „Niemands Herr – Niemands Knecht“

In seinem Schlussimpuls vor der Wolfgangskirche in Zelená Lhota (Grün) bedankte sich Paul Zetzlmann für die bereits über vier Jahre gehende Wanderserie der „Heilsamen Wanderungen“ in denen sich er und Rudi Simeth mit spirituellen Impulsen und Geschichtsbeiträgen gut ergänzen.


Und hier die gesamte Fotoserie der wanderung mit Pilger Rudi und Paul Zetztlmann:

 http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7432660/