Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 23. Juli 2017

Unterwegs auf dem Wolfgangsweg



Foto: Strarke,VBB
Das "Herzstück" vom Wolfangsweg mit Zentrum Wolfgangskapelle lockt immer wieder Wandergruppen für eine Tour zur wildromantisch gelegenen Wallfahrts-Stätte ein, an welcher der heilige Wolfgang auf seinem Weg hinüber nach Böhmen der Legende nach übernachtet haben soll.

Hier zwei Presse-Hinweise aus letzter Zeit, erschienen im Viechtacher Bayerwald-Boten:







Unterwegs auf dem Wolfgangsweg 
Wald-Verein wandert zur Frath

Zwiesel. Die Wald-Vereinssektion hat eine Wanderung von Böbrach über die St.Wolfgangskapelle zum Gutsgasthof Frath unternommen.

Die Kapelle wurde zu Ehren des heiligen Wolfgang errichtet, der als Bischof von Regensburg vor über 1000 Jahren hier vor einem Gewitter Schutz suchte. Sie ist eine Nachbildung der Falkensteinkapelle beim Wolfgangsee im Salzkammergut.

Bei herrlichem Wanderwetter startete man von Böbrach aus, und nach einem kurzen, steilen Anstieg konnte man schon oben im Wald die Kapelle sehen. Hier trennte sich die Gruppe. Ein Teil wanderte bequem auf dem Wolfgangsweg unterhalb des Frather Riegels zum Gutsgasthof Frath. Der andere Teil stieg über den Kreuzweg zur Kapelle hoch und genoss dabei den Ausblick auf Geißkopf, Vogelsang, Rauher Kulm und Hirschenstein im Vorderen Bayerischen Wald.
Nach einem weiteren kurzen Anstieg ging es dann auf unmarkierten Wegen und Steigen durch den Hochwald bergab, bis sich nach einer Stunde der Wald öffnete und den Blick freigab auf den Gutsgasthof Frath und dahinter auf die Bergkette von Eck bis zum Großen Arber. Hier stärkten sich die Wanderer bei Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit, bevor alle gemeinsam auf dem Wolfgangsweg wieder nach Böbrach aufbrachen. (bbz)

Hinweis: Beim Anklicken der obigen Links bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck der Wanderschönheiten im Bayerischen Wald - Wandertipps für die kommende Ferienzeit!)


Hinweis für eine Wanderung zur Wolfgangskapelle (im VBB am 27.Juni 2017):

Wanderung zur Kapelle

Drachselsried. Treffpunkt zu einer von Wanderführerin Gerlinde geführten Tour zur Wolfgangskapelle ist am morgigen Mittwoch, 28.Juni, um 10 Uhr an der Touristik-Information Drachselsried. In Fahrgemeinschaften wird anschließend zum Gutsgasthof Frath gefahren. Dort startet eine zirka dreistündige Wanderung auf den gern als "Schäfchenweg" bezeichneten Pilgerweg St.Wolfgang in Richtung Böbrach, bevor der Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle führt. An diesem wildromantischen Ort soll der heilige Wolfgang der Legende nach auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet haben. Nach einer Rast an der Kapelle führt der Weg über den Wolfgangsriegel hinauf auf die "Platte" (875 Meter) und weiter Richtung Sternknöckel. Wenn dann noch zeit bleibt, folgt ein Abstecher zu diesem beliebten Aussichtspunkt mit schönem Blick ins Zellertal. Anschließend geht es auf einer bequemen Forststraße zurück zur Frath, wo im Gutsgasthof eine Einkehr geplant ist. Die Wanderung wird für Gäste und Einheimische kostenlos angeboten. Bitte an festes Schuhwerk denken und etwas Verpflegung für unterwegs mitnehmen. (Foto: TI)

Am "Schäfchenweg" - Herzstück Wolfgangsweg

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ein Blick in die Schweiz: Kirche St.Wolfgang in Hünenberg/ Kanton Zug

Für uns entdeckt von unserem österreichischen Freund und Wolfgangweg-Betreuer Anton Wintersteller:

1475/1479: Die von Hans Felder im Auftrag der Stadt Zug erbaute Kirche St. Wolfgang wird eingeweiht. 1479 zieht der erste Kaplan in St. Wolfgang ein. In der Folge entwickelt sich St. Wolfgang zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort. 

1495 wird St. Wolfgang eigentliches Landesheiligtum. St. Wolfgang liegt am Kreuzpunkt zweier Strassen, die sehr stark begangen sind. Die eine Strasse ist der Handelsweg von Luzern über Kappel nach Zürich, die andere führt von Zug nach Sins. 




1947 Restauration der gotischen Kirche St. Wolfgang unter der Oberaufsicht von Dr. Linus Birchler. Dabei werden im Langhaus Wandmalereien aus dem späten 16. oder 17. Jahrhundert entdeckt. Das Sakramentshäuschen aus dem Jahre 1486 gilt als eines der schönsten der Schweiz.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Klostermarkt Altötting, 14. bis 16. Juli 2017



Klostermarkt Altötting, 14. – 16. Juli 2017 mit Pilger-Informationsstand zum Wolfgangsweg, Jakobsweg, St. Rupert Pilgerweg, Marienwege,


Kapellplatz, Altötting. Eine Begegnungsmöglichkeit mit den Verantwortlichen des Wolfgangswege 

Grußwort von Landtagspräsidentin Barbara Stamm zum 14. Altöttinger Klostermarkt 2017

Kloster und Kultur sind Begriffe, die sich nahe sind. Unsere Klöster waren schon immer Vermittler von Kultur. Sie haben eine lange Tradition: das Benediktinerkloster Weltenburg etwa oder das Kloster der Barmherzigen Brüder in Algasing. Den ländlichen Räumen um sie herum konnten sie immer wieder Impulse geben. Und sie haben die Vorstellung vom Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft geprägt, haben einen strukturierten Tagesablauf, Arbeitsteilung, Planung, Rationalisierung und den verantwortlichen Umgang mit Natur und Umwelt gelehrt.
Historisch gesehen sind sie die Antwort Europas auf Hunger und Armut. Das ganze Jahr genügend zum Essen zu haben, war in früheren Zeiten ein Privileg einiger Weniger. Das dürfen wir nicht vergessen, wenn wir heute auf die Fülle des Angebots schauen, das allein der 14. Altöttinger Klostermarkt bereithält. Abteien, Klöster, Ordensgemeinschaften aus ganz Europa bieten hier die Produkte ihrer Küchen, Keller, Werkstätten und Gärten an. Und Menschen aus vielen Teilen Deutschlands, dem benachbarten Österreich und sogar aus Weißrussland kommen, um sich davon inspirieren zu lassen - und um einander in Freundschaft, im gemeinsamen Gebet oder auch als Zuhörer bei Podiumsdiskussionen zu begegnen.
Auf dem Altöttinger Klostermarkt finden christlicher Glaube, unternehmerisches Denken, nachhaltiges Wirtschaften und soziale Fürsorge zusammen. Die Impulse, die davon auf die Region ausgehen, für die Direktvermarktung etwa, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Mein Dank gilt deshalb dem Wirtschaftsverband Altötting e.V. und allen, die sich an der Vorbereitung, der Durchführung und auch an der Nachbereitung des Markts beteiligen. Den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich viel Freude beim Flanieren, beim Probieren, aber auch bei dem einen oder anderen persönlichen Gespräch, zu dem der 14. Altöttinger Klostermarkt ebenso einlädt.


Barbara Stam

Mittwoch, 5. Juli 2017

Kontaktaufnahme mit Donau TV


Die Wolfgangskapelle, Foto: Dr.Peter Pfarl
Gestern fand ein Telefonat mit unserem Kassier Friedel Dreischmeier und dem Sender Donau TV statt. Dorothea Stuffer wurde gebeten, postalisch noch einige Infos an den Fernsehsender zu vermitteln.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mit Herrn Friedel Dreischmeier am 4.Juli telefonisch besprochen, sende ich Ihnen hier einige ergänzende Informationen.


 1. Beiligend das Programm vom 29. Juli vom ökumenischen Gottesdienst mit dem evangelichen Regionalbischof Dr.Hans-Martin Weiss, -  verbunden mit einem spirituellen Birkenkreuze-Tragen zur Wolfgangskapelle.

2. Sie finden im Internet viele aktuelle Informationen über Aktivitäten unseres Vereins Pilgerweg St. Wolfgang. Wir bearbeiten die Bayerische Weg-Strecke des Wolfgangsweges und sind in gutem Kontakt mit unseren tschechischen und österreichischen Kollegen. Der tschechische Part (Gruppe OTISK=Spur, Chudenice) ist noch in Bearbeitung, die österreichische Wegstrecke (Wanderführer von Dr.Peter Pfarl) verläuft von St.Wolfgang in Österreich nach Regensburg, wo die Gebeine des Heiligen Wolfgang in der St.Emmeramskirche aufbewahrt sind. Unser Bayerischer Part ist die Strecke von der tschechischen Grenze (Osser) nach Regensburg (=Westroute) und von der Wolfgangskapelle bei Böbrach nach St.Wolfgang im Salzkammergut, Österreich(=Ostroute). Sowohl die West- als auch die Ostroute wurden schon öfters von Pilgergruppen beziehungsweise auch von unserer 1.Vorsitzenden Hildegard Weiler und dem Wolfgangspilger Rudi Simeth (Weiding) gegangen.


Mit freundlichen Grüßen,

Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende Verein Pilgerweg St.Wolfgang 



Auf einer geführten Pilgerwanderung mit Hildegard Weiler ging's per Schiff über den Mondsee nach St. Wolfgang im Salzkammergut 
Begegnungs-Treff im Juli 2014 aller drei-Länder-Wolfgangs-Vereine: KLICK HIER

Donnerstag, 29. Juni 2017

Der heilige Wolfgang segnet das Land - ein Gemälde auf Blech für den 29.Juli 2017

Dieses Gemälde auf einer großen Blechtafel der Künstlerin Dorothea Stuffer wird am 29.Juli 2017 vor dem St.Wolfganghof am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei Böbrach, Bayerischer Wald, zu bewundern sein. Es soll dein besonderes Ereignis  zieren, nämlich einen ökumenischen Gottesdienst mit dem evangelischen Regensburger Regionalbischof und Wolfgangs-Experten Dr. Hans-Martin Weiss. In Zusammenhang mit diesem Geschehen wird die Bevölkerung eingeladen, einige bereit gestellte Birkenkreuze den Kreuzweg hinauf zur wolfgangskapelle zu tragen:

"Ein Stück Weg mit Christus gehen" - verbunden mit einer Herzensangelegenheit, einer Bite oder einem Dank.

Weitere Informationen demnächst hier im Wolfgangiblog

Schafe verschiedener Rassen - hier ein Jakobschaf und ein Walliser Schwarznasenschaf. Beide Schafe gibt es auch in lebendiger Form als "Wolfgangs-Schafe" am Gnadenhof Xaverhof am Wolfgangsweg-Zubringer bei Fernsdorf.

Nochmal Wolfgangs-Schafe


Wolfgangs-Segen über dem Grenzland Bayern-Böhmen 


Marien-Grotte und Wolf 
Eine große Geste des Segens durch den heiligen Wolfgang
Vollansicht des großen Gemäldes auf Blech

Dienstag, 27. Juni 2017

Stillleben mit "W"

Blechkunst mit dem heiligen Wolfgang, dem Wolf und dem Logo aus Holz vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang

Freitag, 23. Juni 2017

Kontaktaufnahmen mit den Gemeinden auf der Wolfgang-Wegstercke nach Regensburg

Hildegard Weiler und Friedel Dreischmeier: Karten studieren
Gestern, 22. Juni 2017, machten sich Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, und Friedel Dreischmeier (Pilgerhelfer, Kassier, Vorstandsmitglied) auf zur Kontaktierung mit verschiedenen Gemeinden/Stationen auf dem sich im Entstehungsprozess befindendem bayerischen Abschnitt des Wolfgangsweges. Es geht um die Strecke Wolfgangskapelle - Regensburg.

Hildegard ist diesen Weg beziehungsweise Teilstrecken davon schon mehrmals zu Fuß  gegangen, sei es allein, sei es als Pilgerbegleiterin mit Pilgergruppen um den Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes, oder mit unserem jungen Vereinsmitglied Anastasia Marjaskina, die das Thema Wolfgangsweg während ihres Studiums der Kulturwissenschaft in einer Facharbeit behandelt hat - das möge auch erwähnt sein!

Unser kleiner Verein ist mittlerweile über 15 Jahre mit großem Engagement dabei, der Berufung zu folgen, dem Heilgen Wolfgang einen Pilgerweg entlang seines Wirkens zu bauen. Dabei entstanden zeitgleich der österreichische und Tschechische Wolfgangsweg. Ein Zufall? Wir lernten uns - grenzüberschreitend - auf den Spuren des heiligen Wolfgang kennen und sind in guter Verbindung.

Wallfahrtsgruppe am Wolfgangsweg

Unser aktuelles Ziel ist nun, dass alle 11 Gemeinden auf der Regensburger Strecke den Weg in ihre regionalen Wanderkarten eintragen, und dass der Weg, der teilweise auf uralten Pilger- bzw. Handelswegen (z.B. E 8, Goldsteig) verläuft, mit dem dreifarbigen Wolfgangs-Logo durchgehend mit Hilfe der Gemeinden und deren Wanderwarte markiert wird. Die Markierung besteht bereits von Böbrach durchgehend bis zum Gallner und in der Ostroute bis Kloster Kostenz. Verschiedene Gemeinden haben bei ihrer Aktualisierung der Wanderwege den Wolfgangsweg mit W-Logo bereits eingetragen, ebenso die beliebte Fritsch Wanderkarte.

Das Bayerische Wolfgangweg-Logo als Weg-Symbol und -Markierung hat Hildegard Weiler 2002 entworfen. 

Vor dem Aufbruch:  Es gibt noch eine kurze Orientierungs- und Planungs-Besprechung mit Wanderkarten-Studium:

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Der Wolfgangsweg soll als Wander-, Fernwander- und Pilgerweg gleichrangig zu den bereits etablierten Wegen eingereiht werden - das ist unser Ziel. Wir erleben stets nur "offene Türen" für unser Vorhaben. Und nun: Auf geht's, Hildegard und Friedel!

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Vision vom Wolfgangsweg - eine Fotomontage von Alexander Franz

Dienstag, 20. Juni 2017

Vergelt´s Gott Wanderung am 24. Juni am Gunthersteig mit Pilger Rudi Simeth

Guntherkapelle am Gunthersteig in Tschechien
 Pilger Rudi Simeth lädt ein zu einer
Vergelt´s Gott Wanderung


 am Samstag, 24. Juni 

nach Dobrá Voda bei Hartmanice 

– mit Fahrt zur Wehrkirche St. Maurenzen






Der mit Fichten bestandene Březník bildet einen aus zwei Schuttgipfeln bestehenden Kamm. Der Hauptgipfel ist der nördliche, der Südgipfel hat eine Höhe von 998 m ü. m. Unterhalb des Hauptgipfels befinden sich die Vintířova skála (Guntherfelsen) und die Guntherkapelle. Der Březník liegt am bayrisch-böhmischen Wanderweg Gunthersteig,

Geschichte

Der Benediktinermönch Gunther verließ 1040 im hohen Alter das von ihm gegründete und geleitete Kloster Rinchnach, um sein Lebensende wieder als Einsiedler zu verbringen. Er ließ sich im Böhmerwald nieder und errichtete über einem alten Handelssteig an einem Felsen seine Klause, wo er am 9. Oktober 1045 verstarb. Der böhmische Herzog Břetislav I. ließ die sterblichen Überreste Gunthers in das Kloster Břevnov überführen.
Die Klause wurde später noch von weiteren Einsiedlern bewohnt. Nach der Verehrung Gunthers als Heiliger ließ der Grundherr Čejka von Olbramovice zu Beginn des 17. Jahrhunderts am Guntherfelsen eine hölzerne Kapelle und in Gutwasser eine steinerne Kapelle errichten, die beide dem heiligen Gunther geweiht wurden.[1] Gutwasser, das auch St. Gunthersbad bezeichnet wurde, und der St. Guntherberg entwickelten sich zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Böhmerwald.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in den 1950er Jahren der Truppenübungsplatz Dobrá Voda errichtet. Die Kapelle wurde zerstört. Nach der Auflösung des Truppenübungsplatzes wurde 1992 am Guntherfelsen eine neue steinerne Kapelle errichtet. 

Die Guntherkapelle, wurde 1992 wiedererrichtet. Vor der Kapelle steht ein gußeisernes Kreuz. Im Innern befindet sich eine Madonnenfigur und ein Altargemälde des heiligen Gunther. 

Die Abschlusswanderung der Wander-Serie ist auch heuer wieder ein Dankeschön für alle Mitwanderer -
Und an den Heilsamen Wanderungen Interessierte.

Bitte baldmöglichst dazu anmelden:
Anmeldung bei Rudi Simeth unter Telefonnummer 09977/904510 oder waldaugen@t-online.de.


Ablauf der Vergelt's Gott Wanderung am Samstag, 24. Juni

9.00 Uhr Treff in Neukirchen beim Heiligen Blut, Parkplatz Schule/Wallfahrtskirche (Kirchstraße)
            Gemeinsame Fahrt über Bayerisch Eisenstein nach Dobrá Voda bei Hartmanice
            Anfahrt Skizze beigefügt – Wanderparkplatz ca. 500 m nach Dobrá Voda rechts abzweigend
            von der Straße nach Hartmanice
10.00 Uhr gehen zur Kirche in Dobrá Voda (880m) mit berühmten Glasaltar - kurze deutschsprachige Führung
            Verkostung des heilsamen Brunnenwassers bei der Brunnenkapelle
10.45 Uhr Weiterwanderung zur Guntherkapelle unterm Guntherfelsen (1006m)
Ca 12.00 Uhr Einkehr in der wunderschön renovierten Chata Rovina (930m)zum Mittagessen
13.30 Uhr Weiterweg über Schlösschen Karlov (800m) mit schöner Kapelle
            Und weiter talwärts zum Naturreservat Peklo (690m)
            Aufstieg durch das Naturschutzgebiet mit schöner Šumava – Aussicht zum
            Naturpark Hamižná (790m) und zurück zum Wanderparkplatz (850m)
            Gesamt – Wanderstrecke 9 km
Gegen 15.30 Uhr Weiterfahrt über Hartmanice und Annin (ca 10 km) zur wunderschönen
Wehrkirche Sankt Maurenzen mit mächtigen Bäumen, deutschem Friedhof und Karner
Gegen 16.30 – 17.00 Uhr Heimfahrt

Impressionen der Erkundung:


Abfahrt-Skizze:




Dienstag, 13. Juni 2017

Über das Grenzgebirge nach Gutwasser: Der heilige Gunther und der heilige Wolfgang kennen den Weg!

Wallfahrtsmesse in der St.-Gunther-Kirche in Gutwasser 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gunther-Verehrer,

es ist wieder soweit:  die Rinchnacher Fußwallfahrer ziehen am kommenden Sonntag, den 18. Juni 2017 über das Grenzgebirge nach Gutwasser zum hl. Gunther. Abmarsch ist wie immer am Scheuereck nahe der Grenze um 08.00 Uhr. Nach einer längeren Pause in Stubenbach (Prášily) geht es dann weiter nach Gutwasser, wo um ca. 13.30 Uhr die Wallfahrtsmesse in der St.-Gunther-Kirche in Gutwasser beginnt. Pfarrer Michael Nirschl aus Rinchnach wird dort zusammen mit dem Ortspfarrer Jan Kulhánek den zweisprachigen Gottesdienst zelebrieren. Den musikalischen Teil übernimmt in diesem Jahr erstmals die Kinderkantorei aus Rinchnach unter der Leitung von Josef Dengler.
Die Priester und Diakone unter Ihnen sind selbstverständlich zur Konzelebration bzw. Assistenz eingeladen!
Nach dem Gottesdienst steht das St.-Gunther-Haus gegenüber der Kirche wie immer allen Besuchern zur Einkehr und leiblichen Stärkung offen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Iberl


 2 Fotos vom Vorjahr (Josef Dengler)

Die Rinchnacher Fußwallfahrer beim Grenzübergang Deutschland-Tschechien


Mittwoch, 7. Juni 2017

Ein besonderes Bild und die Biografie vom heiligen Wolfgang

Segnend schwebt der heilige Wolfgang über der Landschaft.
Diese ganz eigen-artige Darstellung vom heiligen Wolfgang hat Hildegard Weiler  gefunden.  Auf der Rückseite des Bild-Blattes finden wir folgende Informationenen:


Heiliger Wolfgang von Regensburg

(*um 924 in Schwaben, wahrscheinlich Pfullingen; + 31. Oktober 994 in Pupping, heute Oberösterreich) war Missionar und Bischof von Regensburg.

Wolfgang besuchte als Zehnjähriger die Klosterschule Reichenau (Bodensee). Um 956 übernahm er die Leitung der Domschule in Trier und wurde dort als Nichtkleriker Dekan aller Diösesanprieser des Bistums. Er bemühte sich um Reformen im Sinne des heiligen Benedikt.

Im Jahre 965 trat er in das Benediktinerkloster Einsiedeln in der Schweiz ein, wo er 968 zum Priester geweiht wurde. 971 ging Wolfgang als Missionar nach Ungarn, wurde jedoch 972 zurück gerufen und gegen Ende des Jahres zum Bischof von Regensburg geweiht. 975 gründete Wolfgang dort eine Domschule mit Chor, aus dem die heutigen Regensburger Domspatzen hervorgingen.

Im Jahre 973 unternimmt Wolfgang die Abtrennung böhmischer Gebiete und gibt den Weg zur Gründung des Bistums Prag frei. Zu dieser friedfertigen Geste führte sicher auch das freundschaftliche Verhältnis zu Boleslav II. Auf einer Reise zu dem zum Bistum gehörendem Ort Pöchlarn starb Wolfgang am 31.Oktober 994 in der Kapelle des heilgen Othmar in Pupping (Oberösterreich) und wurde in der Klosterkirche von St.Emmeran in Regensburg bestattet..

Wolfgang wurde am 7.Oktober 1052 von Papst Leo IX. heiliggesprochen.

Sonntag, 4. Juni 2017

167. Englmarisuchen in Sankt Englmar am Pfingstmontag

Feldmesse nach der Auffindung des Seligen.
Foto und Text aus "Der Bayerwald" - Broschüre des Bayerischen Waldvereins.

Seit mehr als 160 Jahren ist das religiöse Schauspiel des Englmarisuchens am Pfingstmontag ein fester Termin für tausende Besucher, und für die Einheimischen der höchste Feiertag. Mit dem Englmarisuchen verbindet sich die Legende vom Tod und Auffinden des Einsiedlers und späteren Ortspatrons des Seligen Englmar. In einem farbenprächtigen historischem Zug mit Reitern zieht die Dorfgemeinschaft am Pfingstmontag zum Kapellenberg, wo symbolhaft eine Holz-Skulptur des Seligen geborgen wird. Nach einer Feldmesse wird die Figur des Einsiedlers auf einem Ochsenwagen zur Pfarrkirche geführt. Ein beeindruckendes Brauchtumserlebnis des Bayerischen Waldes. Freuen Sie sich auf Volksmusik, Volkstanz, Trachtenmarkt und Pfingst-Brauchtum.

 Einkehr bei Bier und Brotzeit nach dem Motto: "Erst die Mess, dann die Maß (Bier)" Das seelische und leibliche Wohl gehören zusammen.

Der Ort Sankt Engmar liegt am Wolfgangsweg. Hier teilt sich der Weg in die Westroute nach Regensburg und in die Ostroute, wo der Wolfgangsweg z.T. identisch mit dem Via Nova nach St.Wolfgang in Österreich führt.

Dienstag, 30. Mai 2017

Mit Pilger Rudi Simeth an Pfingsten heilsam Quell-wandern

 Die Quellenwanderer mit Paul Zetzlmann (3. v links) und Rudi Simeth (1. rechts) vor der Hochholzkapelle - dazu der Pressebericht:
Frische Kräfte tanken in der Natur
Hochholzbrünnel, mächtige Bäume und schmucke Orte erwandert
Landkreis – Birnbrunn. Die Wanderserie „Zu heiligen Quellen im Waldgebirge“ wurde am vergangenen Samstag mit einer Wanderung um das Hochholzbrünnel bei Birnbrunn fortgesetzt. Rudi Simeth freute sich in Birnbrunn über zahlreiche Mitwanderer aus nah und fern. Nach einer einstimmenden Körperübung gingen die Quellenwanderer bei bester Fernsicht und angenehmem Wanderwetter gleich zur Hochholzkapelle. Vom unterhalb der Kapelle gefassten Hochholzbrünnel wurde das wohlschmeckende Quellwasser verkostet. Aus dem Buch von Dr. Grabowski „Heilige Quellen im Bayerischen Wald“ wurde von der magischen Eigenschaft dieses Wassers berichtet. Edeltraud Brauner sprach ein besonderes Naturgebet. Nach einer Stille mit Spüren der Kräfte des Ortes ging die Wanderung weiter auf dem aussichtsreichen Hauptwanderweg „Main-Donau“. Immer wieder mit herrlichen Ausblicken auf die Heimatberge. An einem mächtigen Spitzahorn gab Paul Zetzlmann einen Baumimpuls. Nach abwechslungsreichen Eindrücken war bald Sattelpeilnstein erreicht. Auf der wunderschön gestalteten Terrasse beim Schützenheim in Ortsmitte wurden nach der Brotzeit gemeinsam lustige Lieder angestimmt. In der Kirche St. Peter und Paul konnte das wunderschön gestaltete Erstkommunionrad „Jesus ist unsere Mitte“ bewundert werden. Über die Einöde Boden am Fuße des Köpfelsberges ging´s weiter zur Holzmühle. Dann über eine herrliche Aussicht bei Kühberg nach Harrling. Hier wurde der Friedhof mit dem Bergpredigtbrunnen besichtigt. Rudi Simeth zeigte die besonderen Grabsteine und die durchgehende Bepflanzung des 2015 zum „schönsten Friedhof der Oberpfalz“ gewählten Ruheortes. Am Rückweg nach Birnbrunn gab es von Paul Zetzlmann noch einen besonderen Baumimpuls bei der stattlichen Dorflinde in Nasting. Und vor der Einkehr im Gasthof Kienberger noch einen Schlussimpuls über unser fließendes Leben.


Pilger Rudi Simeth lädt ein: 

Liebe fleißige Mitwanderer „zu Heiligen Quellen im Waldgebirge“,

eine wunderschöne Wanderung war´s wieder am vergangenen Samstag. Bei bestem Wanderwetter konnten wir unsere Heimatberge nach den Wanderungen um Loučim und in meiner „Ur-Heimat“ Neukirchen beim Heiligen Blut und Atzlern mal von einer ganz anderen Seite sehen.
Bilder dazu von der Erkundung und Wanderung selbst:


Im Juni geht´s dann schon in´s letzte Drittel unserer Heilsamen Wanderungen 2017.
Am Pfingstsonntag, 4. Juni eine kürzere und eher gemütliche Wanderung um 9.00 Uhr von Roding, Esper zum Heilbrünnl.
Mit Einkehr in der Heilbrünnl-Gaststätte um die Mittagszeit. Dazu habe ich bei der Vorerkundung bereits eine
Gruppe von 20-25 Teilnehmern angemeldet.
Nach der Rückkehr in Roding fahren wir noch gemeinsam zur Wallfahrtskapelle Streicherröhren über Untertraubenbach und der Regentalaue mit herrlichen Ausblicken und ebenfalls heilsamem Quellwasser.
Bilder der Erkundung:




Die nächsten beiden Wanderungen werden besondere Schmankerl:

Am Sonntag den 18. Juni zum Brünnl in Schwarzach bei Nabburg.
Bei einer Erkundung habe ich festgestellt, dass wir bei dieses Wanderung
zwei Quellheiligtümer miteinander verbinden können.
Wenn wir ab Schwarzach um 9.17 Uhr mit dem Radlerbus nach Nabburg fahren,
können wir über Maria Brünnl an der alten Naab auf wunderschönen Wegen über den
ehemaligen Heinrich-Kocher Stollen und auf einem Teilstück des Bahnradweges nach
Schwarzach bei Nabburg wandern. Wanderstrecke 13 – 14 km
Dort abschließende Einkehr im empfehlenswerten Müllner-Hof

Der krönende Abschluss ist dann am Sonntag, den 25. Juni eine Fahrt ab Treff Neukirchen beim Heiligen Blut
ins ca. 60 km entfernte Dobrá Voda bei Hartmanice mit Glasaltar in der Kirche und Wanderung zum Guntherfelsen.
Dazu später mehr.

Über eine Rückmeldung und frühzeitige Anmeldung zu den Terminen freue ich mich.
In Heilbrünnl wegen der genaueren Reservierung in der gut besuchten Heilbrünnl Gaststätte.
Für den 18 Juni wegen der Reservierung im Fahrradbus spätestens bis Freitag, 16.6 vormittags.

Mit besten Wandergrüßen und „heiterer Gelassenheit und sonnigem Gemüt“
passend zu heiterem und sonnigem Wanderwetter

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de


 Presse:


Am Pfingstsonntag zum Heilbrünnl und nach Streicherröhren
Die nächste „Wanderung zu heiligen Quellen im Waldgebirge“ führt dann am Pfingstsonntag, den 4. Juni zum Heilbrünnl bei Roding. Rudi Simeth hat dazu bereits einen besonders romantischen Steig am Regen erkundet.
Während der 9 km langen, leichten Wanderung wird nach einer Andacht in der Wallfahrtskirche in der Wallfahrts-Gaststätte Heilbrünnl eingekehrt. Zurückgekehrt in Roding wird noch gemeinsam zur besonders schön gelegenen Wallfahrtskapelle in Streicherröhren gefahren. Auch dort kann dann heilsames Wasser verkostet werden. Näheres dann zeitnah in der Heimatpresse. Weitere Infos bei Rudi Simeth www.waldaugen.de