Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Dienstag, 18. März 2025

Heilsame Wanderungen mit Pilger Rudi Simeth - Auftakt am 23. März 2025 - "Geotope und Kraftorte im Wald"

Es geht wieder los! 

 Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

 am kommenden Sonntag starten unsere „Heilsamen Wanderungen 2025 * Baumdenkmale, Geotope und Kraftorte“

Die erste Wanderung am Sonntag, 23. März startet um 9.00 Uhr in Schönsee, Bahnhofstr.

Parken bei der ehemaligen Tennishalle gegenüber Raiffeisen.

Die Wanderung führt uns zu einer der mächtigsten „Fassbuchen“ Deutschlands – der Schwandtner Buche. Entlang des Goldlehrpfades und beim tiefen Güttingloch gibt es immer wieder interessante Informationen zu Spuren den Goldbergbaues. Vertieft auf dem bestens ausgestatteten Rastplatz Goldlehrpfad, wo wir Brotzeit machen. Über Mitterlangau im Murachtal geht es dann stetig ansteigend aufwärts zum 788m hohen Greiner mit den Geotop „Lauber Felsen“. In der kleinen Ortschaft Laub besichtigen wir die liebevoll renovierte Dorfkapelle unter einer mächtigen Linde.

Talwärts Richtung Schönsee folgt dann ein Einkehrschwung im „Biergarten zum Lauber Eck“ mit einer urigen „warmen Stube“ in einem schmucken Holzhaus. Nach Stärkung weiter nur mehr „gedol“ zurück nach Schönsee. Gesamt-Wanderstrecke 15 km mit 300 Höhenmeter Aufstieg.

Kartenausschnitt ist beigefügt – und hier ein Link mit Bilderimpressionen der Erkundung:
23.3 SchwandtnerBuche-Goldpfad - Heilsame Wanderungen

Gerne nehme ich bis Freitag noch Anmeldungen entgegen.

 

Großer Zeitungsbericht/Vorankündigung  in der Chamer Zeitung

Schöne Grüße

Rudi Simeth, Bilder & Touren,

Stachesried, Schloßstraße 12, 93458 Eschlkam

Tel:      09948 1454, Mobil: +49 173  5947879

Mail:   waldaugen@t-online.de

Montag, 17. März 2025

Klänge von Freundschaft in der Christuskirche Viechtach

Der Chor Druschba aus Kitzingen trat in der Christuskirche Viechtach auf 

 

Klänge von Freundschaft in der Christuskirche Viechtach

 Am vergangenen, zweiten Sonntag in der Passionszeit "Reminiscere", was laut Pfarrer Roland Kelber so viel wie einen Hilferuf bedeutet, "Gott denk an uns!"  lag der Fokus der Predigt auf dem Geschenk des Glaubens.

 "Gott liebt seine Welt nicht nur, als sie noch sehr gut wie am Anfang der Schöpfung war, sondern auch nun, da sie unter die Sünde gefallen ist Gott hat sich nicht von uns abgewandt, sondern ist uns in Jesus nachgelaufen und hat ihn uns als Retter geschickt. Dies ist keine Spende, es ist ein Opfer"

 Im Gebet wurde an diesem Sonntag der evangelischen Tradition entsprechend auch an verfolgte Christen gedacht, 2025 an Christen im Irak.

 Mitgestaltet wurde der ergreifende Gottesdienst vom Chor Druschba, der aus Kitzingen angereist war.  Druschba, slawisch,  bedeutet Freundschaft. Mit mehreren Gesangseinlagen in ukrainisch-russischer und deutscher Sprache wurde diese Stunde zu einem klangvollen Gebet, welches feierlich den Kirchenraum erfüllte. Alexander Schröder ist Leiter des Chors und begleitete die anrührenden, teils tragenden, teils schwungvollen Lieder mit dem Akkordeon. 

Für die Kinder gab es währenddessen im Nebenraum einen Kindergottesdienst.  Hier hatte das Kindergottesdienst-Team noch mal einen Blick auf den Weltgebetstag geworfen, wo es um die Cook-Inseln ging.

 Pfarrer Roland Kälber bedankte sich bei dem Chor mit guten Wünschen für die Rückfahrt nach Kitzingen: "Ich hoffe, Sie bleiben in Freundschaft mit uns verbunden. Gott segne euch auf eurem Weg."

 Es war das zweite Mal, dass Druschba in der evangelischen Kirchengemeinde aufgetreten ist. Am Vortag gab es bereits einen Liedernachmittag mit ergreifenden Liedern aus der Heimat der Sängerinnen im Gemeindehaus. Die Spende für den Gottesdienst war gerichtet an die evangelische Kirche in der Ukraine.






Und hier eine Klang-Impression:



Segens-Lied:


Samstag, 15. März 2025

Je mehr eine Seele vertraut, desto mehr empfängt sie

Jesus mit Strahlen- Blecharbeit von Dorothea Stuffer 

 Je mehr eine Seele vertraut, desto mehr empfängt sie

Sr. Faustyna hörte, wie Jesus zu ihr sprach:

„Wisse, meine Tochter, dass zwischen mir und dir der unendliche Abgrund besteht, der den Schöpfer vom Geschöpf trennt, aber meine Barmherzigkeit überbrückt diesen Abgrund. Ich erhebe dich zu mir, nicht weil ich dich brauche, sondern ich schenke dir die Gnade der Vereinigung aus reiner Barmherzigkeit.

Sage den Seelen, sie sollen meiner Barmherzigkeit in ihrem Herzen keinen Widerstand entgegenstellen, da sie [diese Barmherzigkeit] so sehr danach verlangt, in ihnen zu wirken. Meine Barmherzigkeit ist in allen Herzen am Werk, die ihr die Tür öffnen. Wie der Sünder, so bedarf auch der Gerechte meiner Barmherzigkeit. Die Bekehrung wie auch die Beharrlichkeit [im Guten] ist eine Gnade meiner Barmherzigkeit. Die Seelen, die nach Vollkommenheit streben, sollen meine Barmherzigkeit besonders verehren, denn die Fülle der Gnaden, die ich ihnen gewähre, entspringt meiner Barmherzigkeit. Ich wünsche, dass diese Seelen sich durch ein grenzenloses Vertrauen in meine Barmherzigkeit auszeichnen. Ich selbst kümmere mich um die Heiligung dieser Seelen und lasse ihnen alles zukommen, was zu ihrer Heiligkeit notwendig ist.

Die Gnaden meiner Barmherzigkeit schöpft man mit Hilfe eines einzigen Gefäßes – und das ist das Vertrauen. Je mehr eine Seele vertraut, desto mehr empfängt sie. Seelen mit grenzenlosem Vertrauen sind mir eine große Freude, denn in sie gieße ich all meine Gnadenschätze. Ich freue mich, wenn sie viel erbitten, denn mein Wunsch ist es, viel zu geben und reichlich zu schenken. Dagegen betrübt es mich, wenn die Seelen wenig erbitten und ihr Herz eng machen.“

Aus dem Tagebuch der heiligen Schwester Faustina Kowalska (1905-1938)

In der Wolfgangskapelle befindet sich auf Wunsch von Hildegard Weiler ein Bild des Jesus mit Strahlen - frei nach der berühmten Vision der heiligen Sr. Faustina  (Künstlerin Dorothe Stuffer) 


"Jesus, ich vertraue auf dich" - - Sr. Faustinas Vision wirkt wie  eine Gebets-Schutzmauer um den Gnadenhof Xaverhof 


Samstag, 8. März 2025

Der Weltgebetsag der Frauen in der Christuskirche Viechtach

Farbenfroher Schmuck und rhythmische Lieder mit verschiedenen Musikinstrumenten in der Christuskirche Viechtach 
 

Weltgebetstag der Frauen 

 Ein ökumenischer Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach


Alljährlich feiern Gläubige weltweit und auch in Viechtach den Weltgebetstag der Frauen. In Viechtach wechseln sich bei den Räumlichkeiten für dieses bereits zur Tradition gewordene Ereignis das katholische und das evangelische Gemeindezentrum ab. Diesmal fand der Gottesdienst - von Laienfrauen gestaltet - am vergangenen Freitag, den 7. März in der Christuskirche Viechtach statt mit - ebenfalls bereits Tradition - anschließendem Essen. Das reichhaltige Buffet bestand aus vielerlei warmen und kalten Gerichten. Diese hat mit professionellem Equipment der Hobbykoch Michael Peters liebevoll und engagiert auf die Beine gestellt. Einige Helferinnen leisteten zusätzlich kulinarische Beiträge.

Die Frauen richteten in einem farbenfrohen Gottesdienst ihr Augenmerk in diesem Jahr auf die Cook-Inseln, die einst von dem berühmten James Cook entdeckt wurden. Sie bestehen aus vielen keinen Inseln und Atollen mitten im Südpazifik und sind stark vom Klimawandel bedroht. "Würde der Meeresspiegel um zwei Meter steigen, gingen sie alle unter", erklärte Michael Peters vorab in einem Gespräch. "Die Industrieländer verursachen den Klimawandel und die Cook-Inseln müssen es ausbaden. Die haben kein Geld für Dämme, wie es die reichen Länder zum Beispiel haben." Die indigenem Frauen der Cook-Inseln werden mit speziellen Schulungen und Informationen angeleitet, damit sie den Umweltschäden, wie sie Starkregen, Überschwemmungen, Erosionen und Versalzung für die Landwirtschaft verursachen, entgegenwirken können.

Im Gottesdienst klangen drei wichtige Aspekte zur Wertschätzung der Menschen - und hier besonders der Frauen - an: "Gott kennt uns","Gott ist mit uns, "Gott schuf uns wunderbar". Anhand von drei authentischen Lebensgeschichten von Maori-Frauen wurden Probleme, Anliegen und Ziele in kleinen Vorträgen dargestellt und den Gottesdienst-Teilnehmerinnen nahe gebracht.

 Die feierlich-beschwingte Stunde war ausgeschmückt mit bunten Papierblumenkränzen, einer laufenden Diaschau mit Landschaftsimpressionen, rhythmischen Liedern mit verschiedenen Musikinstrumenten und einer eindrucksvollem Installation mit Schriftbildern vor dem Altar, mit Gebeten, einem Psalmgebet und einem Gebet mit Gesten, an dem alle teilnahmen. Es gab auch eine kleine Tanzeinlage, geleitet und erfunden von Michaela Peters, die ihr jahrelanges Amt als Projektleiterin des Weltgebetstages der Frauen nun an Liane Bechtoldt abgegeben hat. Die musikalische Gestaltung wurde vom ökumenischen Projektchor und dem einmal im Jahr auftretendem Weltgebetstags-Chor getragen.

Pfarrer Roland Kelber war mit "zu Gast" und bedankte sich als "Gastgeber" herzlich bei allen Mitwirkenden und Teilnehmerinnen. "Auch Nicht-Pfarrerinnen gestalten schöne Gottesdienste", sagte er in Anbetracht des zunehmenden Pfarrerinnen- und Pfarermangels.

Nach einem Segensgebet begaben sich die Frauen hinüber ins Gemeindehaus, wo sie von Michel Peters mit dem großartigen "äquatorialen" Buffet empfing.

Es wurden reichlich Spenden für die Projekte zur Förderung der indigenen Frauen der Cook-Inseln eingelegt.

Ein reichhaltiges "äquatoriales" Buffet war im Gemeindehaus vorbereitet. 

In der Küche hielt Hobbykoch Michael Peters verschieden Gerichte warm. 

Professionelles Equipment

Köstliche Kuchen und Süßspeisen 

Auch eine.. 

..Tanzeinlage 

.. organisiert von Michaela Peters, gab es. 

Reihum das Meer begrüßen 

Rhythmische Lieder mit verschiedenen Musikinstrumenten 

Die Ärztin Gudrun Schmid trägt die Lebensgeschichte einer Maori-Ärztin vor 


Gebets-Impuls mit Gesten:

Lasst uns unsere Herzen öffnen für das Gebet. Wenn wir beten, vertiefen wir unsere Beziehung zu Gott. Und indem wir unsere Beziehung zu Gott vertiefen, verbinden wir uns inniger mit Gottes ganzer Schöpfung. Lasst uns unsere Herzen und unseren Geist für Gott öffnen. 

Sonntag, 2. März 2025

Pilger Rudis Simeth pilgert 2025 wieder auf dem Wolfgangsweg - Planung für die "Heilsamen Wanderugen 2025 - Ideen für eine geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg

Pilger Rudi Simeth und Dorothea Stuffer vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang - Pressebericht mit Interview über Pilger Rudis große Wolfgangsweg-Tour 2019 

 
Pilger Rudi Simeth teilt mit:

 ... in Runding startete ich im September 2014 zu meinem „Pilgerweg des Lebens“.

Fast vom damaligen zuhause in Weiding an den Wolfgangsee und über den Böhmerwald wieder heim.

Ich war zu Fuß und alleine über einen Monat unterwegs und traf kaum Fernpilger.

 Mit den beiden Vorsitzenden des Vereins bin ich seither befreundet und wir haben danach schon manche gemeinsame Aktionen unternommen.

Besondern mit der 2. Vorsitzenden Dorothea Stuffer verbindet mich eine tiefe Pilgerfreundschaft.

Sie hatte mir damals den Weg vom Bayerischen Wald an die Donau und weiter auf dem Pilgerweg VIA NOVA wunderbar bebildert beschrieben.

Zuvor hatte ich auch keine Vorstellung und kein Wissen über diesen besonders spirituellen Pilgerweg.

 2019 und zuletzt im Sommer 2024 bin ich mit dem Fahrrad über den Böhmerwald an den Wolfgangsee und über Altötting – Regensburg wieder heim.


Bei erfolgreicher Pilgerreise auf dem Jakobsweg in diesem Jahr planen wir für nächstes Jahr eine Pilgerreise auf dem Pilgerweg St. Wolfgang im Bayerischen Wald – mit Unterbringung im Landhotel Buchbergerhof.


Unser hochgeschätzter Pilgerbruder Pilger Rudi Simeth, 2024 


 Ich selbst bin zertifizierter Pilgerbegleiter auf dem Ostbayerischen Jakobsweg. Wiederholte Pilgerbegleiter Ausbildungen haben meine Pilgererfahrungen gut gestärkt.

Die oft mehrtägigen Seminare mit gutem Gedankenaustausch habe ich sowohl von den KEB´s des Bistums Regensburg, als auch in Oberbayern mit Tagungsorten in Rosenheim und Benediktbeuern wahrgenommen.

Pilger Rudi Simeth bei seiner Pilger-Radtour nach St.Wolfgang 2019 am Mondsee kurz vor St. Wolfgang im Salzkammrgut 


Sehr freut mich, dass unsere „Heilsamen Wanderungen“ als ergänzendes Projekt der KEB Cham von Jahr zu Jahr besser angenommen werden.

Diese spirituellen Wanderungen begannen auch im Jahr 2014 mit jährlich wechselnden Themen.

Es ist immer mehr eine gesunde Mischung aus Stamm-Mitwandernden und neu Hinzugekommenen.

Ich füge das „Plakat“ mit den Terminen dazu bei. Hab zu den ersten Wanderungen auch schon einige Anmeldungen.

Pilger Rudi bei einer Erkundung für Heilsame Wanderungen, Thema BAUM 2023

Planung für die "Heilsamen Wanderungen " 2025 



Herzliche Pilgergrüße aus dem Waldgebirge

 Rudi Simeth, Stachesried, Schloßstraße 12, 93458 Eschlkam

 

Tel:      09948 1454

Mobil: +49 173  5947879

Mail:   waldaugen@t-online.de

Web:   www.waldaugen.de

 

Montag, 24. Februar 2025

Mut zu befreiendem Glauben - Claudia Sommerauer predigt in der Christuskirche Viechtach

 

Claudia Sommerauer erteilt den Segen 

 

Claudia Sommerauer, Schwiegertochter des bekannten Radio- und Fernsehpredigers Pfarrer Sommerauer (1909 -1995)), gestaltete am vergangenem Sonntag Sexagesimae (2. Sonntag vor der Passionszeit) den Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach. Claudia Sommerauer ist Pfarrerin, macht Pschyotherapie,, Supervision und Coaching, ist Seelsorgerin und Heilpraktikerin und wohnt und arbeitet in Tafertsried und München.

In ihrer Predigt bezog sie sich auf die für diesen Sonntag vorgeschlagene Begebenheit aus der Apostelgeschichte, wo Paulus und Silas gefangen genommen worden waren und ins Innerste des Kerkers geworfen worden waren. Als sie Hymnen sangen und Gott lobten, passierte plötzlich ein Erdbeben und befreite alle Gefangenen.

"In der Antike gab es schlimmste Haftbedingungen", erklärte Claudia Sommerauer "die Situationen, in denen sich die Gefangenen befanden, waren unerträglich." Da könne man durchaus auch Parallelen zu heutigen Gefängnissen sehen. "Auch Flüchtlinge im dunklen Rumpf von Schiffen, die nirgends anlegen dürfen, müssen unter schlechtesten Umständen ausharren, um dann irgendwann später in Zeltlagern unter katastrophalen Verhältnissen untergebracht zu werden." Obwohl wir in Deutschland ein christliches Land seien, würden auch wir oftmals der Menschlichkeit entbehren. Die Pfarrerin zitierte in diesem Zusammenhang ein Wort von Bischof Kopp, wie kostbar und zerbrechlich unser friedliches Beieinander
sei. Damit dies nicht zusammenbreche, bräuchten wir eine starke Demokratie, so der Bischof.

Rückbeziehend auf die Apostelgeschichte führte die Seelsorgerin aus, wie Paulus und Silas Gott Gottesdienst feierten, als könne ihnen der finstere Kerker nichts ausmachen. "Sie feierten Gottesdienst! In solch einer Situation haben sie dennoch auf Gott vertraut."

Und sie stellte die Frage: "Sollen wir uns damit abfinden, dass es anderen schlecht geht? Sollen wir diesen Menschen sagen, sie sollen auf ein Wunder warten? Das wäre ein großes Missverständnis!" Die Apostelgeschichte erzähle ausgehend vom Hintergrund des römischen Reiches. Die Botschaft von Jesus finde sich nicht damit ab, dass es schreckliche Missstände gebe, dass es skandalöse Ungerechtigkeiten gebe. Die Botschaft von Jesus gründe in der Gewissheit, dass Gottes Liebe und
Wahrheit größer sei als alle korrupten Machenschaften.

Die Begebenheit in der Apostelgeschichte sei eine umfassende Befreiungs- und Rettungsgeschichte.
  Die durch das Erdbeben einstürzenden Mauern stünden symbolisch für die Wirkmächtigkeit des Glaubens. Enttäuschungen, Krankheit, Seelennöte, dunkle Gedanken, all das könne uns wie Gefängnismauern umstellen. Die Geschichte der Befreiung aus dem Kerker sei daher auch eine Glaubensgeschichte. Paulus und Silas lebten in der Gewissheit, dass die Geschichte der Welt und auch ihre individuelle Geschichte von Gott geleitet würden. Diese Gewissheit sei stärker als jedes finstere Gefängnis.
"Der Kerkermeister nimmt wahr, dass sich hier etwas ganz Außerordentliches ereignet hat. Worauf setzen denn diese Leute all ihre Hoffnung und Kraft?" Diese Erfahrung, mit Gott verbunden zu sein, habe beim Kerkermeister bewirkt, sich nun selbst auf den Glaubensweg zu machen.

"Der Glaube weiß, dass unser Leben von Gottes Barmherzigkeit durchdrungen ist. Die Geschichte von Paulus und Silas ermutigt uns, dass wir einstimmen in das Lob Gottes, der uns stark macht, tröstet, begleitet und leitet - unser ganzes Leben."

 Zusammen mit Pfarrer Roland Kelber zelebrierte Claudia Sommerauer mit den Gläubigen das Abendmahl.  "Alle sind eingeladen!"

Die Gläubigen reichten sich zum Schluss die Hand zum Friedensgruß. Die Orgel spielte Petra Grössl-Schneider. 


Claudia Sommerauer beim Zelebrieren des Abendmahls

Dienstag, 11. Februar 2025

Jesus ist immer bei uns - Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach mit Ulrich Hörner

Ulrich Hörner, Prädikant

Jesus ist immer bei uns

Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach mit Ulrich Hörner

Am vergangenen Sonntag, den 4. Sonntag vor der Passionszeit, hielt Ulrich Hörner einen Gottesdienst mit Abendmahl in der Christuskirche Viechtach. Der seit dreieinhalb Jahren pensionierte Mathematik-, Physik-, und Informatiklehrer am Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting ist seit 25 Jahren Prädikant. Er und seine Frau Ilka sind Mitglied vom Posaunenchor in Viechtach, wobei Ulrich Hörner Tenorhorn spielt. Außerdem ist er im Kirchenvorstand und singt mit beimökumenischen Kirchenchor in Bad Kötzting.

"Jesus ist immer bei uns", leitete der Prädikant den Gottesdienst ein. Unter diesem Thema standen auch die Psalmlesung und die Predigt. So wie die Jünger Jesu immer bei Jesus gewesen seien, sei das auch für uns heute noch. "Wir stehen auf festem Boden und auf sicherem Terrain. Durch Gottes Wort können wir uns stets in Dankbarkeit seiner Nähe und Liebe vergewissern. Aber dann hören wir, wie es den Jüngern im 4. Kapitel des Markusevangeliums ging...."

 Die Jünger verweilten mit Jesus am sicheren Ufer des Sees. Vergleichbar mit unserer Situation sei dieses Ufer ein vertrauter Ort, den wir lieb gewonnen haben. Nun schlägt Jesus vor, über den See ans andere Ufer  zu fahren. Im übertragenen Sinne bedeute das für uns, den Ort gewohnter Sicherheit zurück zu lassen und sich auf neue Gegebenheiten, andere Erfahrungen und Herausforderungen einzulassen.
Ulrich Hörner verwies darauf, welch wunderbares Bild diese Begebenheit aus dem Markusevangelium für unser Leben sei: Mit Jesus unterwegs zu sein heiße immer wieder auch Altbekanntes zurück zu lassen, große und kleine Aufbrüche zu wagen, wie beispielsweise ein Umzug, ein Schulwechsel der Kinder, eine neue Situation am Arbeitsplatz. Jeder möge hier selbst verschiedene Beispiele in seinem Leben finden. Zunächst habe man dabei ein festes Ziel im Blick, man habe eine klare Vorstellung vor Augen.

Dann aber komme - wie hier im Markusevangelium - Sturm auf. "Ein ausgewachsener Sturm! Die Wellen schlagen hoch, das Ufer wird unsichtbar! Die Jünger befinden sich nun in einer Art Zwischenraum, sie sind weder am alten, noch am neuen Ufer!" Das seien Erfahrungen von existenzieller Bedrohung. Das Lebens-Boot scheine unterzugehen. "In Zwischenräumen zu leben, das kennt wohl ein jeder von uns und wir fragen, wie um alles in der Welt konnte ich solch eine Entscheidung treffen? Wie die Jünger fragen wir nach Jesus, doch wir erleben Jesus als abwesend, als verborgen, denn er schläft im Boot und wir fragen wie die Jünger: Kümmert es dich  nicht, dass wir hier umkommen?" All die schönen Worte vom Reich Gottes, die Sicherheiten die wir am alten Ufer hatten, seien nun wie weggespült. Jesus aber lasse sich wecken. Hin zu einer aktiven Beziehung, die vorher nur passiv war. 

"Mehr braucht's nicht, um die Angst in die Schranken zu weisen, als das Versprechen von
Jesus: Ich bin da. Jesus ist immer an unserer Seite. Darauf können wir uns verlassen. Welch eine Verheißung!"

Der feierliche Abendmahls-Gottesdienst wurde von unterstreichenden Liedern begleitet. Die Orgel spielte Paula Kucerova


Anmerkung: Die Predigt war eine frei vorgetragene Lesepredigt - Verfasserin: Pfarrerin Meike Hirschfelder, Heilsbronn

     Der Sturm auf dem See - Markus 4, 35 - 41  

 Am Abend dieses Tages sagte er zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren.

Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.

Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann.

Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?

Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein.

Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?

Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?

Samstag, 25. Januar 2025

Pilger Rudi Simeth lädt ein zu Veranstaltungen, die von der Gesundheitsregion plus im Landkreis Cham gefördert werden

Presse-Bericht über die Urkundenübergabe der neuen Gesundheitsbotschafter: Rudi Simeth (4.v.l.) , Susanne Gramalla, Katrin Bachl, Susanne Eidenschink,  Rupert Fichtl, Renate Berzl, Sonja Strasser

 

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

 bevor wir im Frühjahr ab 23. März mit unseren „Heilsamen Wanderungen 2025“ beginnen, lade ich zu kostenlosen Veranstaltungen ein, die von der Gesundheitsregion plus im Landkreis Cham gefördert werden.

Sowohl von mir organisiert in Eschlkam, als auch zu Naturerlebnis-Wanderungen in Willmering, Chamerau und Grafenwiesen, die ich begleiten darf.

Dies sind praktisch „Heilsame Wanderungen zum Schnuppern“ 😊

 Beigefügt dazu eine Übersicht der Veranstaltungen von Februar bis April.

Die interessante Veranstaltung am Samstag, 1. Februar „Augentraining und Bambus-Stock-Qi-Gong“ mit Johann Maierhofer ist schon fast ausgebucht. Es sind nur mehr wenige Plätze frei.

Es ist „als Ganzes“ gedacht – von Tee-Empfang ab 10.30 bis zum abschließenden …Qi-Gong – Ende 14.30 Uhr.

Im Anhang ist auch immer genannt, wo ihr euch anmelden könnt.

Die Übersicht dient auch zu euerer weiteren Terminplanung.

 

Eine Vision von mir – noch nicht beantragt und genehmigt – ist ein

E-Bike Fahrsicherheitstraining für Senioren 60+

Aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen bei Gruppenfahrten – sowie aus Unfallberichten in Zeitungen weiß ich, wie wertvoll, gesundheitsbewusst und unfallverhütend so ein Training sein kann.

Ein Fachberater kann dabei im Vorspann auch informieren, welcher Fahrradtyp für kleinere und vor allem größere Touren mit Gepäck für Senioren am besten geeignet ist.

Sowie darüber informieren, was an einem Fahrrad unbedingt „dran sein“ und mitgeführt werden soll.

 

Bitte gebt mir  Rückmeldung

  • Ob ihr dies ebenfalls sinnvoll findet
  • Ob ihr Interesse daran habt

 Dies hilft mir auch, weiterhin „Energie“ in diese Vision zu stecken 😉

 Beigefügt ist auch ein Artikel zur Zertifizierung und Urkundenübergabe von uns sieben „frischgebackenen“ GesundheitsBotschaftern. Wir hatten dazu am vergangenen Freitag eine wunderschöne Veranstaltung in der Klostermühle Altenmarkt.

 Dem Team der Gesundheitsregion plus im Landkreis Cham mit  Eva Liedtke und Katharina Tratter ein herzliches DANKESCHÖN für die perfekte Organisation.

 

 Schöne Grüße, Rudi Simeth, Bilder & Touren, Stachesried, Schloßstraße 12, 93458 Eschlkam

 

Tel:      09948 1454, Mobil: +49 173  5947879

Mail:   waldaugen@t-online.de

Web:   www.waldaugen.de

 


 


Dienstag, 14. Januar 2025

Heilsame Wanderungen 2025 - Planung mit Pilger Rudi Simeth - erste Vorerkundung


 

Liebe Pilger- und Wanderfreunde!

die Teilnahme an einer Umfrage zu den gewünschten Zielen der Heilsamen Wanderungen 2025 war sehr überschaubar.

Positiv zeigt es aber auch, dass der mittlerweile ansehnliche Kreis von Stamm-Mitwandernden mit der Auswahl und Erkundung der passenden Ziele von Paul und mir immer sehr zufrieden ist und uns voll dazu vertraut.

 

Die Auswahl der Ziele bei den Umfrage-Teilnehmenden war sehr repräsentativ.

Es zeigte mir auch, dass für besondere Ziele gerne auch weitere Anfahrten in Kauf genommen werden.

So würde man entweder alleine dort nicht wandern – oder waren diese besonderen Ziele vorher noch nicht bekannt.

Auch ich habe nach umfangreichem Kartenstudium erst von den ganz besonderen Zielen westlich und nördlich von Schönsee erfahren.

Zum Jahresthema passend haben wir Anfang Dezember 20 24  die mächtige Schwandner Buche und die Goldbergbau Spuren im oberen Murachtal erkundet. Bei mystischer Nebelstimmung sind wir zu den Lauber Felsen auf den Greiner gewandert.

Rundum zufrieden waren wir mit der Wanderung UND der gastfreundlichen Einkehr im „Biergarten“ „Zum Lauber Eck“.

Warm sitzend neben einem Ofen – im Sichtfenster lustig flackerndes Feuer.

 

Folgende Ziele für die Heilsamen Wanderungen 2025 haben sich „herauskristallisiert“

 Schönsee   -   Zur Schwander Buche – Goldgräberspuren – Lauber Felsen

  1. Babylon (CZ)    -    Böhmischer Pfahl bei Chodov – Lindendenkmal – Weiher um Babylon
  2. Großer Pfahl bei Viechtach – Pandurensteig – „De oide Wirtsstubn“
  3. CZ Zugfahrt    -  Wandern von Spitzberg – Baumdenkmale im Frischwinkel – Böhmerwald Orloj
  4. Greising    -    auf altem Handelsweg Böhmweg – Sauloch Schlucht
  5. Kalteck   -    Vogelsang mit Regensburger- und Klosterstein – Jakobskirche und Wirtshaus in Achslach
  6. Zugfahrt KÖZ – Hohenwarth   -   Lindendenkmale und Wachtstein - Zittenhofer Linde – Hauser Ulme
  7. Eventuell „Vergeltsgott-Wanderung  -   Pleysteiner Rosenquarz – Wallfahrt Fahrenberg

 

Die tatsächliche Reihenfolge mit den Terminen ab Frühlingsanfang werden wir Anfang Januar bekanntgeben.

 

Paul beim „Goldwaschen“ für inspirierende heilsame Wanderungen

mächtige Schwandner Buche mit Nachwuchs

vorbildlicher Rastplatz am Goldlehrpfad

versteinerte Echse „Lauber Felsen“

Schöne Grüße, Rudi Simeth, Bilder & Touren

 

Stachesried, Schloßstraße 12, 93458 Eschlkam

 

Tel:      09948 1454

Mobil: +49 173  5947879

Mail:   waldaugen@t-online.de

Web:   www.waldaugen.de

 

 

Sonntag, 29. Dezember 2024

Unterwegs: Die Glücksboten

Glückspferde unterwegs - Eine Blecharbeit von Dorothea Stuffer 

 Eine Schar eherner Glückspferde tragen 12 Glücksbotschaften ins Land  

* Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!

* Der HERR wird euch besuchen, und ihr werdet nicht mehr weinen noch traurig sein.

* Er wird euch heilen.

* Alle eure Verlorenen wird er wiederbringen und sie werden sicher wohnen.  

* Alles wir euch zweifach erstattet werden.

* Harret aus, der HERR kommt bald!

* ER hat euer Flehen und Rufen gehört und wird euch fortan nicht ehr verlassen.

* Ihr braucht nicht zu kämpfen und zu streiten, denn ER selbst wird alles glücklich und segensreich       regeln. 

* Bewahrt eure Krone, die da heißt Hoffnung, Glaube, Liebe, Geduld, Vertrauen.

*Fürchtet euch nicht!

* Ebnet ihm den Weg!

*Glück zu! Glück zu!

Auch der heilige Wolfgang mit Wolf ist dabei: "Der Heilige Wolfgang, eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit"

"Das einfache Leben!" "Das Alte ist das Neue!" "Öffnet die Kornkammern den Armen!"

Mittwoch, 25. Dezember 2024

Das schwarze Schaf findet einen Platz bei der Krippe

Maria und Josef bei der Krippe

 Am Heiligabend fand um 16.30 Uhr eine Herz erwärmende Christvesper mit Krippenspiel in der Christuskirche Viechtach statt. Auch dieses Jahr strömten so viele Menschen in die Kirche, dass noch Bänke und Stühle hinzugefügt werden mussten. "Der Platz ist knapp wie damals in Bethlehem," begrüßte Pfarrer Roland Kelber die Gläubigen, "es herrschte auch damals gespannte Aufregung."


 Besonderer Akzent der von der Theater- und Religionspädagogin Iris Marchl verfassten Krippenspiele war heuer, dass die Kinder selber beim Erstellen der Handlung mitgearbeitet hatten. Bei der Rollenverteilung im Spätherbst hatte eines der Kinder die Idee, ein schwarzes Schaf zu spielen. Dieses schwarze Schaf hat dann auch eine zentrale Rolle bekommen. 


Die Religionspädagogin und Theaterpädagogin Iris March am 24. 12. 2024


In seiner Predigt ging Pfarrer Roland Kelber nach der erfolgreichen
Aufführung auf den Sinngehalt des Krippenspiels ein, sodass Theaterstück
und Predigt die Weihnachtsbotschaft miteinander anschaulich vermittelten.

Im Krippenspiel entdeckten zwei Kinder in einer Bibel die
Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, wobei sich parallel dazu
das Stück aufbaute und verschiedene Personen und Tiere in die Handlung
eintraten. "Der Evangelist Lukas fragte damals Zeitzeugen, um die Geburt
Christi wahrheitsgetreu zu beschreiben. Die Bibel ist kein Märchenbuch,
sonst könnte ich mein Leben nicht drauf aufbauen", erklärte der
Geistliche, "und der Evangelist Johannes erwähnt am Ende seiner
Aufzeichnungen, dass die Welt die Menge der Bücher nicht fassen könne,
würde alles aufgeschrieben werden, was Jesus getan hat. " So fragten die
beiden Kinder zwischendurch immer mal: "Steht das auch in der Bibel?",
wenn in der Handlung besondere Details vorkamen, wie beispielsweise das schwarze Schaf.

"Bringen schwarze Schafe Pech? Schwarze Schafe bringen das, was man von ihnen erwartet!"

Pfarrer Roland Kelber führte aus, dass  Jesus hat die schwarzen Schafe
besonders geliebt habe. "Menschen, die versagt haben, die abgestempelt
werden, die am Rande stehen."  Für sie habe Jesus ein besonders großes
Herz. Der gute Hirte gehe dem verlorenen Schaf nach. Das schwarze Schaf
hatte sich im Krippenspiel von der Herde abgesondert und war auf Abwege
geraten. "Jesus ist denen nachgegangen, die sich von Gott abgewandt
haben und dadurch in ein Disaster, in eine große Verlorenheit geraten
sind. Jesus holt sie wieder heim zum Vater."

Alpenkrippen, erzgebirgische Krippen, mexikanische Krippen

Jesu Geburt sei einerseits ein einmaliges Ereignis in Bethlehem im Nahen
Osten gewesen, erklärte der Seelsorger, man könne heute noch dahin
fahren und die beeindruckende Atmosphäre dort spüren. Es sei nur eine
begrenzte Anzahl von Menschen und Tieren dabei gewesen. "Aber stell dich ruhig dazu, egal ob du bei einer Alpenkrippe hinzutrittst oder bei einer Krippe aus einem anderen Kulturkreis, egal, ob du reich bist oder arm, ein schwarzes Schaf oder ein weißes, erfolgreich oder abgestürzt. Jeder Mensch ist für Gott unendlich wichtig. Gott ist kein fernes Wesen. Jesus ist herab gekommen, zu mir und zu dir. Welch eine gute Nachricht!"

Pfarrer Roland Kelber bedankte sich abschließend bei allen Helfern und
Mitwirkenden, die diesen schönen Weihnachtsgottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben. 


Schlussszene: Alle bestaunen das Christuskind in der Krippe

Kurzes Detail im Video:


Dienstag, 24. Dezember 2024

Weiße Weihnacht - ein Geleitwort von Pfarrer Roland Kelber

Arberwald im Schnee

 Weiße Weihnacht garantiert!?


Liebe Leserin, lieber Leser,


Weiße Weihnacht – von vielen herbeigewünscht, aber ein nur selten erfüllter Wunsch.


Weiße Weihnacht - Die weiße Schneedecke spiegelt das Sonnenlicht oder den Mondschein. Die Schneekristalle glitzern.


Weiße Weihnacht – ein Sehnsuchtsort, ein Sehnsuchtsbild.

Alte Kindheitserinnerungen werden wach. War nicht früher alles besser?


Weiße Weihnacht – eine romantische, tief verschneite Landschaft, ein weiß bezuckerter Christbaum.


Weiße Weihnacht - Eine weiße Schneedecke überdeckt alles hässliche Alltagsgrau, allen Schmutz verbirgt sie gnädig.


Weiße Weihnacht – Ich kann meine Alltagssorgen vergessen,

eine Stimmung von Frieden und Harmonie legt sich über das Land.

- Alles wird gut.


Was sich hinter dem Wunsch nach Weißer Weihnacht verbirgt ist mehr als der Wunsch nach ein paar Schneeflocken, nach einer bestimmten Wetterlage.

Weiße Weihnacht - dieses Bild steht für eine viel tiefere Sehnsucht von uns Menschen.

Es steht für die Sehnsucht, dass alles Schmutzige, Hässliche, Problematische verschwindet wie unter einer weißen Decke.

Dass alles, was uns belastet, uns Angst macht, alle Konflikte, alle Schuld einfach mal aus dem Blick sind.

Weiß ist die Farbe der Reinheit, des Neubeginns, des Friedens,

der Freude.


Eine Weiße Weihnacht kann unsere Stimmung tatsächlich heben,

sie kann unser Herz erfreuen.


Die Sehnsucht nach wirklicher Reinheit, echtem Neubeginn, nachhaltigem Frieden, tiefer Freude kann eine Schneedecke an den Weihnachtstagen nicht erfüllen.

Aber sie kann uns ein Wegweiser sein, dass in der Weihnacht, in der Christnacht einer geboren ist, der unsere tiefste Sehnsucht stillen kann.

In Jesus hat sich erfüllt, was schon der Prophet Jesaja angekündigt hat:

Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“ (Jesaja 1,8)


In Jesus hat Gott uns angeboten, uns wirklich rein, schneeweiß zu machen, unsere Schuld nicht nur unter den Teppich zu kehren.

Sie nicht nur oberflächlich wie mit einer Schneedecke zuzudecken.

In Jesus bietet Gott uns einen echten Neubeginn an.


Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde. Psalm 51,9

Wer ihn so wie der König David um Reinigung bittet, den wird er mit echter Reinheit beschenken, mit tiefem Frieden im Herzen,

mit ewiger Freude, die unabhängig ist von allen wetterabhängigen Stimmungsschwankungen.


Jesus ist der einzige der allen Schmutz in unseren eigenen Herzen wirklich wegnehmen kann, der unsere Welt neu machen kann, der die Ursache aller Konflikte beseitigen kann.

Er ist der Grund, warum wir auch bei Schmuddelwetter jedes Jahr Weiße Weihnacht feiern können.

Garantiert!


Ihr Pfarrer Roland Kelber



verschneiter Höhenzug Arberkette 


Gold im Schnee

Verschneite Fichten vom Kleinen Arber