Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Freitag, 19. August 2011

Blick vom Pröllergipfel ins Tal

Vom Pröllergipfel nach Norden gesehen hat man diese wunderbare Aussicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes Richtung Viechtach. Das beschienene Dorf im Mittelgrund ist Kollnburg.
Über der Landschaft thront gerade eine sich in Auflösung befindende Gewitterwolke.

Der Pilgerweg verläuft in diesem Bereich von Viechtach über Münchshöfen - Ahonwies - Pröllergipfel - St. Englmar - dort teilt sich der Pilgerweg in zwei Richtungen auf: einmal nach Metten - Niederalteich mit dem Fernziel St. Wolfgang/Österreich (teilweise identisch mit dem VIA NOVA)- zum anderen nach Haibach - Elisabethszell - Pilgramsberg mit dem Fernziel Regensburg (teilweise identisch mit dem Jakobsweg).

Donnerstag, 18. August 2011

Pilgerstart 2011 mit Lothar Le Jeune und Hildegard Weiler

Start-Impressionen der von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Hildegard Weiler geführten "Meditativen Wanderung auf dem Pilgerweg St. Wolfgang" (1). Eine stattliche Gruppe Wanderer trifft sich bei optimalstem Wetter vor der Christuskirche Viechtach. Die Wanderung wird sich zwischen Elisabethszell - wo noch weitere Pilger dazustoßen werden - und Pilgramsberg erstrecken. Mehr darüber im nächsten Post...

Montag, 15. August 2011

Aufnahme Mariens in den Himmel

Lieber Hajo,
wer an diesem so romantischen und spirituellen Tag Geburtstag hat, muß ein ganz besonderer, ein ganz gesegneter Mensch sein. Zu Deinem heutigen Geburtstag wünschen wir Dir, lieber Hajo, Dir und uns und vielen, daß weiterhin so viel Segen von Dir in diese Welt strahlen, fließen, strömen möge.
Dein
Verein Pilgerweg St. Wolfgang

Hajo Bach, Vereinsmitglied Pilgerweg St. Wolfgang, ist Begründer der "Bach Naturcamps" und hat wertvollste Hilfe für den Pilgerweg eingebracht wie Streckenerkundungen, Kartenskizzen, Projekte mit Pilgern. Neue Projekte sind in Bearbeitung.

Samstag, 13. August 2011

Die Wallfahrtskirche Pilgramsberg

Hildegard Weiler Wolfgangs-Pilgern Historisches zum Heiligen Wolfgang darlegend.
Schon den Kelten diente der Pilgramsberg als Kultstätte. Auch nach der Christianisierung behielt er seine Anziehungskraft.
Pilgramsberg ist eine der ältesten Wallfahrtsorte Bayerns.
Eine gotische Kapelle, das erste kirchliche Bauwerk, wurde 1680 durch eine Barockkirche ersetzt, die 1905 durch einen Anbau erweitert wurde.
Die Statue der St. Ursula soll bereits 1460 auf den Pilgramsberg gelangt sein. Schon um diese Zeit fanden Wallfahrten statt.
Während der Säkularisation gerieten die Wallfahrten zu St. Ursula in Vergessenheit.
Erst mit der Aufstellung einer Muttergottesstatue 1839 setzte die alte Wallfahrtstradition zum Pilgramsberg wieder ein, die sich bis heute erhalten hat.



Donnerstag, 11. August 2011

Meditative Wanderung auf dem St. Wolfgangsweg mit dem Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Ziel: Pilgramsberg
Mittwoch, 17. August 2011, 9.00 Uhr

Auch heuer finden wieder 2 Pilgerwanderungen mit Pfarrer Lothar Le Jeune und Hildegard Weiler statt. Wir laden zunächst ein zu einer Meditativen Wanderung von Elisabethszell nach Pilgramsberg (Foto rechts).

Treffpunkt: Evang. Pfarramt Viechtach -
Unkostenbeitrag für Brotzeit und Rückfahrt -
Anmeldung und nähere Informationen bei Hildegard Weiler, Tel. 09923/803632 oder bei Pfr. Lothar Le Jeune, 0176/2397685 -

Die Wanderung ist organisiert in Zusammenarbeit des Evang.-Luth.Pfarramt Viechtach und dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang.

Elisabethszell an der Kirche St. Elisabeth( mit Wolfgangsstatue), ca. 3 Stunden bis zum Gallner.

mit Brotzeit im Bauernhof neben der Gallnerkirche, ca. 2 Stunden von hier bis Pilgramsberg.

sind den Weg nochmal abgegangen und bereiten verschiedene organisatorische Dinge vor.

Dienstag, 9. August 2011

Einladung: Meditative Wanderung (1) mit dem Urlauberpfarrer Lothar le Jeune

Impulse auf dem Pilgerweg St. Wolfgang
Geistliche Entdeckungen und Erfahrungen

Mittwoch, 17. August 2011

Start um 9 Uhr ab evang.Pfarramt Viechtach, Schmidstr.17

Strecke der Tageswanderung:
Wir treffen uns um 9.00 Uhr in Viechtach beim evang. Pfarramt. Von dort fahren wir mit Autos nach Elisabethszell. Ziel der Wanderung: Pilgramsberg

Anmeldungen bei Pfr. Lothar le Jeune, Tel.: 0176/2397685 oder bei Hildegard Weiler, Tel: o9923/803632

Das Foto zeigt eine Pilgergruppe mit Urlauberpfarrer le Jeune (3.v.r.) vor der Einsiedelei bei Münchshöfen, 2010 (Streckenabschnitt Viechtach - St. Englmar).

Donnerstag, 4. August 2011

Eine Meditation über das Leiden Christi


Mit dieser wunderschönen Bild-Lied-Meditation möge sich so mancher Pilger auf die spirituelle Reise der Suche nach Gott machen...

(gefunden von "Stille Linde", Belgien)

Donnerstag, 14. Juli 2011

Eine Blechmadonna bei der Kapelle bei Schwiebleinsberg

Diese etwas unter lebensgroße Madonna ist eine farbig gefaßte Blecharbeit. Farbige Figuren aus Schwarzblech, bemalt, sind traditionell beliebt im Bayerischen Wald und besonders oft bei Kreuzigungsgruppen zu finden (zum Beispiel beim Kolmsteiner Kircherl). Diese betende Madonna ist eine Arbeit der Malerin und Bildhauerin Dorothea Stuffer. Schwiebleinsberg liegt ungefähr in der Mitte des Pilgerweg St.Wolfgang-"Herzstückes" Viechtach - Böbrach


Mittwoch, 13. Juli 2011

Eine schöne Legende vom heiligen Antonius

Der Pilger sollte - wenn er am St. Wolfgansweg am Antonikircherl bei Viechtach vorbeigeht - diese Legende des Heiligen im Hinterkopf haben:

Als der heilige Antonius einmal in Rimini war, wo sich eine große Zahl von Ketzern befand, wollte er diese zum Lichte des wahren Glaubens und auf den Pfad der Tugend zurückführen und predigte ihnen daher viele Tage hintereinander und ließ sich selbst über den Glauben Christi und die heilige Schrift in Erörterungen ein. Sie aber hatten nicht nur keine Anerkennung für seine Vorträge, sondern als echte Verstockte und Verbohrte wollten sie ihn überhaupt nicht anhören. So ging der heilige Antonius auf göttliche Eingebung eines Tages an das Ufer des Flusses nicht weit vom Meere. Und als er dort stand - auf dem Ufer zwischen Fluss und Meer - begann er wie in einer Predigt im Namen Gottes zu den Fischen zu sprechen:

"Höret Gottes Wort, ihr Fische des Meeres und ihr Fische des Flusses, da die ungläubigen Ketzer es zu hören meiden!" Kaum hatte er das gesagt, als eine solche Menge Fische zu ihm an das Ufer kam, große, kleine und mittelgroße, wie nie dort im Meer oder im Fluss gesehen worden waren. Alle streckten ihre Köpfe aus dem Wasser und standen gewärtig in größter Stille, Artigkeit und Ordnung dem Antlitz des heiligen Antonius zugewendet. Vorne und nahe am Ufer standen die kleinen Fischlein, hinter ihnen die größeren Fische und noch weiter hinten, wo das Wasser noch tiefer war, die ganz großen. Wie sie nun so in Reih und Glied am Platz waren, begann St. Antonius feierlich zu predigen und sprach:

"Ihr Brüder, ich meine ihr Fische, gar seid ihr gehalten, jeder nach seinem Vermögen, unserem Schöpfer zu danken, der euch ein so edles Element als Wohnung gegeben hat. Wie es euch gefällt, habt ihr süßes Wasser und salziges; viele Schlupfwinkel hat er euch gegeben, den Stürmen zu entgehen; auch ist euer Element schön. klar und durchsichtig und eure Nahrung so, daß ihr davon leben könnt. Gott, euer freundlicher und gütiger Schöpfer, gab euch, als er euch schuf, den Befehl zu wachsen und euch zu mehren, und seinen Segen dazu. Dann, als die große Sintflut kam, und all die anderen Lebewesen sterben mussten, erhielt euch Gott allein ohne Schaden. Dazu gab er euch die Flossen um hinzueilen, wo es euch gefällt. Euch war es, auf Gottes Geheiß, vorbehalten, Jonas, den Propheten, zu erretten und ihn am dritten Tage gesund und heil ans Ufer zu werfen. Ihr botet unserm Herrn Jesus Christus, da er als Armer nichts besaß, wovon er hätte zahlen können, den Zins. Ihr wart des ewigen Königs, Jesu Christi, Speise, vor und nach seiner Auferstehung durch ein einzigartiges Mysterium. Durch all dies seid ihr gehalten, Gott Lob und Preis zu zollen. Denn er hat euch größere Wohltaten erzeigt, als allen anderen Kreaturen."

Bei diesen und ähnlichen Worten und Belehrungen des heiligen Antonius begannen die Fische die Mäuler zu öffnen und neigten ihre Köpfe. Und mit diesen und anderen Zeichen zur Ehrerbietung in der Weise, wie sie solche von sich zu geben vermochten, lobten sie Gott. Als nun der heilige Antonius die große Ehrfurcht der Fische vor Gott, ihrem Schöpfer, sah, rief er frohen Mutes: "Gelobt sei der ewige Gott, dass ihn die Fische im Wasser mehr ehren als die Menschen in ihrer Ketzerei, und dass die unvernünftigen Tier ihm besser zuhören als die ungläubigen Menschen."

Und je länger St. Antonius predigte, desto mehr wuchs die Menge der Fische, und keiner rührte sich von dem Platz, den er eingenommen hatte. Dies Wunder zu sehen, begann das Volk der Stadt zusammen zu laufen und auch die oben genannten Ketzer. Als sie das wunderbare Schauspiel in seiner Offenkundigkeit sahen, warfen sich alle, von Reue erfüllt, dem heiligen Antonius zu Füßen um seinem Wort zu lauschen. Da hub der heilige Antonius an, von dem allumfassenden Glauben zu predigen und seine Predigt war so mächtig, dass er alle die Ketzer bekehrte, und sie sich dem wahren Glauben Christi wieder zu wandten. Die Gläubigen aber schöpften einen freudigen Genuss daraus und wurden im Glauben befestigt.

Nachdem dies geschehen war, beurlaubte der heilige Antonius die Fische mit dem Segen Gottes; und alle entfernten sich mit wundersamen Bewegungen der Freude, und gleicherweise das Volk. Darauf verblieb der heilige Antonius viele Tage in Rimini um zu predigen und eine große Ernte an Seelen fiel ihm zu.

Aus: "Die Blümelein der heiligen Franziskus"


Fische in Gefahr - erlebt von Dori

Donnerstag, 23. Juni 2011

Neue Ideen für (werdende) Pilger

Am 21.Juni haben sich vier Freunde des Pilgerweges St.Wolfgang zusammengesetzt, um an der Weiterentwicklung und Konkretisierung eines innovativen Pilgerprojekts zu arbeiten: Der "Bach-Naturcamp"-Begründer Hajo Bach (Vereinsmitglied), der evangelische Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und das Ehepaar Dr. Karl-Heinz und Dorothea Stuffer.
Unter dem Motto "Pilgern einfach gelernt" hat nun Hajo den Vorschlag gemacht, in ein - und mehrtägigen Aufenthalten im Mieslhäusl bzw. in Begehungen des St. Wolfgangsweg-Herzstückes (Viechtach-Böbrach) Urlauber und andere Interessenten zum Thema Pilgern hinzuführen. Und das gern in Zusammenarbeit mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Urlauberpfarrer Lothar le Jeune (der bereits mehrere geführte Pilgerwanderungen am St. Wolfgangsweg angeboten hat) und seiner Lebensgefährtin Maike Brandes.

Konzept 1:
Es werden - mit oder ohne Übernachtung im Wald - drei Tage in einer Woche angeboten , an denen Pilgern und christliche Lebenshaltung fast wie eine Art praktisches "Gruppen-Erlebnis-Seminar"vermittelt werden.

1.Tag: Orientieren, Sinnesübungen, Kräuter kennenlernen und verwenden, Überwinden von Hindernissen, persönliche Grenzen erfahren, Mut, Demut, Schöpfung, die Hand reichen --- um nur einige Themen anzusprechen
2. Tag: Pilgern 1 am St.Wolfgangsweg von Mieslhäusl nach Schönau
3. Tag: Pilgern 2 am St.Wolfgangsweg von Schönau zur St. Wolfgangskapelle.

Tag 2 und 3 bieten neben geistlichen Inhalten auch landschaftliche Höhepunkte und Möglichkeiten zur Umsetzung und Anwendung von Tag 1.

Austausch, Reflexion und Nach-Haltigkeit werden dabei eine nicht unwichtige Rolle spielen.


Eines steht fest: Das verspricht interessant zu werden. Bereits Mitte/Ende Juli soll das bis dahin von Hajo Bach weiter konkretisierte Konzept im Team besprochen werden und in Richtung Öffentlichkeit gehen.

Probelauf: Frühherbst (?)

Freitag, 17. Juni 2011

Abstieg

Nachdem sich der Beter in der St.Wolfgangskapelle betend, an-denkend und betrachtend erquickt hat, steigt er die steinernen Stufen hinunter in die Niederungen des Alltags.