Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet
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Freitag, 26. Januar 2024

Gedanken und Pläne für das Jubiläumsjahr 2024 vom Heiligen Wolfgang

Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer treffen sich zu einer Besprechung für das 1100-jährige Jubiläum des Heiligen Wolfgang 

 "Innerlich und äußerlich inspiriert" (Zitat Hildegard Weiler)  sind unsere beiden Vorsitzenden vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang! In einem Gespräch im letzten Herbst ist es Hildegard Weiler gelungen, den Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer zu gewinnen, am 12. Oktober 2024 die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel zu beehren! Eine Anmeldung hierzu ist nicht notwendig. Rudolf Voderholzer ist ein großer Verehrer des Heiligen Wolfgang, von Kindheit und Jugend an! 

Unter anderem studieren die beiden "Pilger-Engel vom Wolfgangsweg" das Programm der Broschüre, die zum Anlass des Jubiläumsjahres erschienen ist. Auch Böbrach - also das erwähnte Kommen des Bischofs - wird dort erwähnt. 

Wir werden alle Seiten der Broschüre Stück für Stück hier im Blog vorstellen. Vielleicht ist eine Veranstaltung dabei, die Sie interessieren  könnte!


Broschüre zum Jubiläumsjahr 2024 

Seit der Jahrtausendwende sind Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer mit dem Verein Pilgerweg St. Wolfgang und dessen Helferinnen und Helfern mit der Erstellung des Bayerischen Parts "Pilgerweg St.Wolfgang" zwischen Regensburg und der Wolfgangskapelle aktiv. Es besteht ein reger Kontakt nach Österreich, Tschechien und zum schwäbischen Pfullingen, dem Geburtsort des heiligen Wolfgang. Es gab schon viele feierliche Veranstaltungen, Kunstaktionen mit Andacht, Treffen und Ereignisse zu Ehren des Heiligen Wolfgang. 

Einige Exemplare der Broschüre über die Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr liegen in der Pfarrkirche St. Augustinus Viechtach und auch in anderen Kirchen am Schriftenstand aus.

"Unsere Einstellung: Weniger touristisch, als vielmehr mystisch und im Glauben stehend" UND: "Das Alte ist das Neue"(Zitat des heiligen Wolfgang) betonen Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer 

Im Gespräch - Schaf, Maria, Jesus, Engel,  3 Rosen von Jericho und geistliche Bücher sind dabei!

Hoch oben, unter Felsen geduckt: Die Wolfgangskapelle. Hier hat der Sage nach der Heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen im Wald übernachtet. Foto: Pilger Rudi Simeth 

Freitag, 16. Oktober 2020

Am Wolfgangsweg - Pilger Rudi Simeth berichtet

Blick auf die Wolfgangskirche in Haibühl

Pilger Rudi Simeth berichtet aktuell:


Ich bin diese Woche mit einer Wandergruppe von Begegnung mit Böhmen unterwegs.

„Auf Pilgerwegen und Goldsteigen um den Hohenbogen“

Gestern und auch heute erinnerte ich mich ganz deutlich an meine

„Pilgerwanderung des Lebens“ am Wolfgangsweg, Herbst 2014

Gestern bei Dauerregen auf dem Haidstein auf Pfaden meines ersten Pilgertages von Runding zum Kolmsteiner Kircherl.

 Wir waren heute unterwegs in einer Wanderung von Arrach auf dem Wolfgangsweg über die Wolfgangskirche in Haibühl zum Kolmsteiner Kircherl.

Etwa von der Stelle, wo ich das Bild mit der Wolfgangskirche aufgenommen habe, hat mich damals in jener "Sternstunde der Begegnung mit den Wolfgangspilger-Engeln" Dorotheas Anruf erreicht, dass ich unbedingt in Viechtach in der "Pilgerstation Stufferhaus" vorbeikommen soll. Heute erzählte ich dies auch den Mitreisenden – auch von unserem meditativen Geschirrspülen ;-)  Dorothea: "Das schaffst du nie, diesen Geschirrberg abzuspülen!" - aber ich bewältigte den Berg mit Geschirr DOCH, und sah das als gutes Omen für meinen großen Pilgerweg des Lebens am Wolfgangsweg.

Vor den Wolfgangsweg Schafen am Kolmstein entstand dann auch dieses Gruppenfoto:

Wandergruppe mit Pilger Rudi Simeth (links) bei den Blechschafen am Kolmstein


 Mein Lebens-Rucksack ist die letzten Wochen von vielen seelischen Belastungen befreit worden.

Ich geh´ mich viel leichter durchs Leben. Meine ungewisse Angst ist verflogen.

Ich spüre immer mehr Freude an den kleinen Dingen des Lebens und den Wundern am LEBENS-WEG-RAND in mir.

 Vielleicht können diese Zeilen auch für euch mit eurem Rucksackinhalt hilfreich sein.

 

Pilgergrüße von Herzen

 

Pilgerbruder Rudi


Danke, lieber Pilgerbruder Rudi, Deine Pilger-Engel vom Wolfgangsweg Hildegard, Dorothea und Adelheid! 

Und das war der Beginn unserer Pilgerfreundschaft mit Pilger Rudi!

 


Unser Wolfgangsweg-Logo mit dem goldenen "W"vor blauem Himmel und dem roten "Standort" - entworfen von Hildegard Weiler 

Samstag, 18. Oktober 2014

Abschied und Tränen

Pilgerstart September 2014 -  - Pilger Rudi verabschiedet sich von Pilgerhund Timmi. Ihn und auch seinen (Rudis) alten Vater wird er nach seiner Rückkehr von seiner großen Wolfgangspilgertour  nicht mehr wiedersehen. - Doch ist er nicht auch für sie gepilgert?

Danke  -  Pilger Rudi Simeth für Deine Kommentar-Nachricht im Post: "Abschied von Pilgerhund Timmi"....


Liebe Dori, Ich kann gerade ausgiebig weinen und mit euch fühlen. Endlich löst sich auch in mir der Schmerz. Der Körper meines Vaters wurde am Ende meines Pilgerweges von seinen Leiden erlöst und ist jetzt in einem neuen Leben. Der Geist hatte sich schon einige Jahre von uns verabschiedet. Aber seine und unsere Seelen - und sicher auch die gute Seele von Timmi - sind unsterblich und überall und begleiten uns auf all unseren Pilgerwegen. Ich gehe heute mit den Bad Kötztingern von der Frath zur Wolfgangskapelle und bin in Gedanken auch bei euch...

Vor zwei Tagen trafen Mariele Triendl und Hildegard Weiler Pilger Rudi mit einer Wandergruppe auf der Wolfgangskapelle 

Mittwoch, 24. September 2014

Pilgerbericht in der Kötztinger Zeitung

Gemütlich Kötztinger Zeitung lesen und eine Wolfgangs-Pilgertour für nächstes Jahr ins Auge fassen....

 Gestern erschien in der Kötztinger Zeitung ein schöner Info-Bericht über die beiden Pilger Gerhard und Rudi, die beide aktuell solo den Wolfgangsweg für eine größere Pilger-Tour erwählt haben.

 Ein Pilger aus Italien möchte übrigens auch den Wolfgangsweg gehen, übermittelte Anastasija Marjaskina gestern dem Verein.

Hier der Bericht:

Zu Fuß von Warschau nach München
Verein Pilgerweg St.Wolfgang freute sich über den Besuch von Gerhard und Rudi
Böbrach. Der Verein Pilgerweg St. Wolfgang konnte sich in den vergangenen Wochen über den Besuch zweier Pilger freuen.
Gerhard Bruckner aus München ist seit Jahren leidenschaftlicher Pilger und ging heuer von Warschau bis nach München. Dabei kam er auch im Landkreis vorbei, genauer gesagt an der Wolfgangskapelle in Böbrach. Dort wurde er von Hildegard Weiler, Mariele Triendl und Dorothea Stuffer, dem Trio der Vorstandschaft des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, empfangen. Denn sie hatten ihm zuvor per Internet eine Wegbeschreibung gegeben.
Neben einem gemütlichen Essen freute sich Gerhard Bruckner auch darüber, wieder bayerisch sprechen zu können. Er ist Mesner in der Frauenkirche in München und machte sich von Böbrach auf, um innerhalb einer Woche wieder seine Heimat zu erreichen.
Gerhard pilgert schon seit seiner Kindheit, wie er den drei Vereinsdamen erzählte. „Mein Sprungbrett zum Jakobsweg war der Wolfgangsweg bei Altötting.“ In den letzten sieben Jahren ist er durch ganz Europa gekommen und hat zahlreiche Städte gesehen. Jedes Jahr während seines drei- oder vierwöchigen Urlaubs macht er sich erneut auf den Weg. „In drei Wochen kann man ohne Weiteres 600 Kilometer bewältigen, indem man vormittags etwa vier Stunden und nachmittags drei Stunden pilgert.“ So ist Gerhard bei dieser Pilgertour vor drei Wochen von Warschau aus gestartet.
Eine Muschel vorne um den Hals und hinten auf dem Rucksack zeigt von weitem an, dass er Pilger ist. „Ich stoße immer auf offene Türen“, ist Gerhard begeistert von der Gastfreundschaft der Menschen.
Ein paar Tage nach Gerhard kam ein weiterer Pilger in Böbrach vorbei. Rudi Simeth startete von Kolmstein aus und ging über die Wolfgangskapelle bis nach St. Englmar.
Am zweiten Tag seiner Tour kam er am Wolfgangshof vorbei. Der Stellwerkleiter am Grenzbahnhof Furth im Wald hatte aber noch eine weite Reise vor sich: In mehreren Etappen über Metten bis nach St. Wolfgang am Wolfgangsee in Österreich. Da er bei Dorothea Stuffer übernachtete, ergab sich die Gelegenheit, ausgiebig über seine Pilgererfahrung zu plaudern.




Dienstag, 3. Juni 2014

Alles Gute zum Geburtstag Anastasija!

Anastasija Marjaskina
Liebe Anastasija,

zu Deinem heutigen Geburtstag wünscht Dir der Verein Pilgerweg St. Wolfgang alles Gute! Wir schätzen uns überglücklich, dass du so wunderbare Arbeit für den St. Wolfgangsweg getan hast, angefangen von einer Wolfgangs-Powerpoint-Präsentation, dann bist Du auch schon einige Strecken am Weg gepilgert, hast immer wieder Fahrten zu unseren Pilger-sitzungen unternommen, hast mit geplant, überlegt, Kontakte zu Verlagen hergestellt, Karten gelesen, bei der Entstehung des Wanderführers bist du hilfreich mit dabei. Dein Herzblut hast du hineingelegt in den Aufbau dieses grenzüberschreitenden Weges.
Der St. Wolfangsweg - ein Träger Europäischer Kultur: Das ist zur Zeit das Thema Deiner Hausarbeit an der Universität Passau, wo Du Kulturwirtschaft studierst.. Du bist einmalig, und wir lieben Dich alle sehr!

Doch nun kommt der entspannende Teil dieses Beitrages:

Sophie hat uns mitgeteilt, dass Du Dir einen Gutschein zum Ausmisten des Stalles der Original-Wolfgangs-Schafe wünschst. Gerne übermitteln wir Dir hiermit die Erlaubnis!! Inclusive frei Kost und Übernachtung in der Pilger-Station Stufferhaus! Mitbringen von Freunden/Eltern ist gerne gesehen!


Und das warst Du mit Sophie und Eurem lieben Mitstudenten an der Sprachenschule, den Raschid, bei den Wolfgangs-Schafen 2011:


"Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, aber ebenso gut mit einem Besen."
(Papst Johannes XXIII)