Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Freitag, 30. September 2011

Engel und Erzengel - Michaelistag am 29. September


Lobet den HERRN, ihr seine Engel,
ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet,
daß man höre auf die Stimme seines Wortes!
Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen,
seine Diener, die ihr seinen Willen tut!
Lobet den HERRN, alle seine Werke,
an allen Orten seiner Herrschaft!
Lobe den HERRN, meine Seele!
(Ps. 103, 20-22)

Ich habe noch nie gelesen, dass einer verlassen worden sei, welcher gern Werke der Nächstenliebe ausgeübt hat. Denn ein solcher hat viele Fürbitter.

(Die betende Seele ist eine Arbeit von Ramona Felse, Northern Illinois)

Montag, 26. September 2011

Einsiedler lebte an der Wolfgangsquelle von Puschendorf

In den Puschendorfer Kirchenbüchern ist eine Sage erwähnt, wonach an der dortigen Wolfgangsquelle ein Einsiedler namens Ulfilo gelebt haben soll - ganz nach dem Vorbild des heiligen Wolfgang und dessen Einsiedlerzeit.

Die Quelle befindet sich im Puschendorfer Wald. Sie wurde durch Grabungen 1989/90 wieder neu entdeckt und hervorgeholt. Hier erquickten sich einst am klaren Quellwasser die Wallfahrer.

Samstag, 24. September 2011

St.Wolfgangs Spuren gehen nach Franken


Foto rechts:
St. Wolfgangskirche in Puschendorf, Franken, Dekanat Fürth, erbaut 1489-1491

Foto links:
Hauptaltar mit St.Wolfgang, Maria mit dem Kinde und Johannes dem Täufer


Die Wolfgangs-Wallfahrten hatten ihren Höhepunkt im 14. und 15. Jahrhundert. Die Wolfgangs-Wallfahrt nach St.Wolfgang/Österreich, gehörte im ausgehenden 15. Jahrhundert zu den "Top Ten" hinter Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela u.a.
Während der Jakobsweg inzwischen einer gewissen Vermarktung unterliegt, darf der Weg zum Wolfgangsee getrost als echter Geheimtipp bezeichnet werden.

Die Wolfgangsverehrung breitete sich im gesamten deutsch-sprachigen Raum (und nicht nur da!) aus. Wolfgangskirchen reihten sich wie Perlen an einer Schnur entlang den Pilgerwegen zur Hauptwallfahrt St.Wolfgang/Österreich aneinander und wurden sogar ihrerseits Ziel eigener Wallfahrten.

Die Kirche in Puschendorf haben wir der Gründung von Stadtklausen im 14. und 15. Jahrhundert durch den Kartäuserorden zu verdanken. Die Kartäuser nahmen sich nach ihrer Klosterreform den Bischof Wolfgang, der Jesus radikal als Mönch nachfolgte, zum Vorbild. Dies belebte wiederum die Wallfahrten.

Aktuelles:
Zur Zeit findet ein reger Austausch zwischen "Franken" (Gemeinden, Heimatpfleger, etc.) und dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang statt. Eine geführte Pilgerwanderung von Puschendorf (organisiert von Puschendorf) nach Pilgramsberg gab es im vergangenem Monat, ca. eine Woche nach der geführten Pilgerwanderung von Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune nach Zelena Lhota, Tschechien.

Sonntag, 18. September 2011

Therese von Konnersreuth, zum Todestag am 18. September





Sie hatte nicht nur Visionen aus dem Leben von Jesus und von Menschen, von denen Jesus umgeben war, sondern auch von Heiligen, die lange Zeit nach Jesus gelebt haben. So sah sie auch mehrere Male Sterben und Tod des Heiligen Wolfgang an dessen Sterbenstag (31. Oktober). Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß sie, wenn der Todestag des Heiligen auf einen Freitag fiel, kein Freitagsleiden hatte (blutende Wundmale). Erklärung für "Insider": sie blutete deshalb nicht, weil das liturgische Fest des Diözesanpatrons Wolfgang Vorrang hat. Die mystischen Leiden (Extase) mußten also zurücktreten hinter den "handfesten" liturgischen Kalender.

Therese sah den Heiligen Wolfgang auf dem Sterbebett den Gläubigen letzte Ermahnungen erteilend und erblickte seine Seele in lichter Gestalt zum Himmel ziehend.

Buchtipp: Visionen der Therese Neumann, 2 Bände, Verlag Schnell und Steiner

Das Gemälde oben ist von Barbara Beeckmans, Belgien

Samstag, 17. September 2011

Gedenkstein des Friedens

Wir befinden uns am Wolfgangsweg in Tschechien, am Zielort "Zelena Lhota" der im vergangenen August geführten Pilgerwanderung.

Der Gedenkstein des Friedens wurde nach der Grenzöffnung Ost/West errichtet. Er befindet sich rechts "neben" dem Foto, dies hier ist ein Glasobjekt, welches zu dem Stein ergänzend dazugehört. Es ist entstanden in Zusammenarbeit von Zelena Lhota und Glas Weinfurtner, Arnbruck.

Im Foto sehen Sie das Organisationsteam, das sind Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune (Mitte), Hildegard Weiler (rechts) und Karla Singer (links), alle drei mit den beliebten Wolfgangs-Pilger-T-Shirts.

Donnerstag, 1. September 2011

Pressebericht der Pilgerwanderung nach Pilgramsberg

Wir danken der Passauer Neuen Presse und Frau Wittenzellner für diesen anschaulichen Bericht!
In der Linkliste die Textabschnitte zum Nachlesen: