Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach

Die Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach
Hier hat vor 1000 Jahren der heilige Wolfgang auf seinem Weg nach Böhmen in wilden Wald übernachtet. Die Wolfgangskapelle liegt wildromantisch in Felsen eingebettet

Mittwoch, 9. November 2016

Wolfsausläuten - ein Gedicht vom harten Hirtenleben

Vom harten Hirtenleben erzählen in waidlerischer Mundart die als Hirtenbuben verkleideten Dorfbuben. Ein alter Brauch aus dem Bayerischen Wald, der in den letzten Jahren immer weniger stattfindet, denn das Gedicht ist lang und muss erst mal auswendig gelernt werden! Als Attribute haben die Bimmelbuben Kuh- oder Schafsglocken und Hirtenstäbe. Sie ziehen am Abend vor dem Martinstag von Haus zu Haus und machen einen ziemlichen Lärm, deshalb heißt der Brauch "Wolfsausläuten". Man gibt ihnen Brot, Süßigkeiten oder auch Geld. "Ein Zwickel ist zu wenig, tu noch einen Fünfer dazu!" so heißt es in dem Gedicht.

Einen Einblick in solch einen ganz besonderen Gedichtvortrag könnt ihr in diesem kurzen Video gewinnen, welches 2012 an der Eingangstür zur Pilgerstation Stufferhaus aufgenommen wurde.

KLICK: WOLFSAUSLÄUTEN 

Der heilige Martin teilt seinen Mantel

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