Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 13. August 2017

Urlaubepfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes sind wieder "im Woid"


Wieder in Viechtach:Lothar Le Jeune und Maike Brandes
Seit dem 6. Auugst sind der Urlauberpfarer Lothar Le Jeune und seine Lebensgefährtin und die Organistin Maike Brandes aus dem "Hohen Norden" wieder in den von ihnen geliebten Bayerwald nach Viechtach gereist, um auch in diesem Sommer ein reichhaltiges  und wie immer sehr spirituelles Ferienprogramm anzubieten.

Dabei gibt es wie auch in den vergangenen Jahren neben den Sonntags-Gottesdiensten in Viechtach, Teisnach und Ruhmannsfelden jeweils Mittwochs abwechselnd entweder abends in der Christuskirche Viechtach um 19 Uhr "Musik und Besinnung" oder ab 9.00 Uhr eine Pilgerwanderung am Wolfgangsweg.

Den ersten Mittwochabend (9.August) konnten wir bereits einen wunderbaren spannenden Vortrag - mit schönen Liedern aus dem Gesangbuch und Luthrs Abendsegen durchwoben - über Luthers Bibelübersetzung und seine Sprache erleben.

Wie hier im Wolfgangiblog bereits erwähnt, geht es dann am kommenden Mittwoch (16.August ab Bahnhof Gotteszell, Treffpunkt um 9.00Uhr) ins schöne Regensburger Land zur  1000-jährigen Sankt-Wolfgangs-Eiche, eine Pilgerwanderung mit der Bahn und zu Fuß.

Unsere in all den Jahren ihres treuen Kommens liebgewonnenen Freunde Maike und Lothar bleiben noch bis zum 3. September im "Woid".

Am Mittwoch, den 23. August gibt es in der Christuskirche um 19 Uhr bei Musik und Besinnung einen Vortrag über Luthers Lieder. Am darauf folgenden Mittwoch (30.August) folgt die zweite Pilgerwanderung, im Gespräch ist Tschechien, wir geben hier im Wolfgangiblog, über Plakate und Presse noch genauen Bescheid.

Wir wünschen dem sympatischen Paar aus dem Norden eine schöne Sommerzeit hier im Bayerischen Wald und freuen uns über und auf all die Begegnungen in Verbindung mit dem Urlaubsprogramm und drumherum!

Wir freuen uns auf alle Begegnungen mit Maike und Lothar!





Freitag, 11. August 2017

Einladung: Pilgern per Bahn und Fuß auf dem Wolfgangsweg

Die 100-jährige Wolfgangseiche liegt am Wolfgangweg bei Regensburg.
Die im diesjährigen Sommerprogramm der evang.-luth. Kirche in Bayern (Viechtach) vorgesehene Tageswanderung auf dem St.Wolfgangs-Pilgerweg folgt diesmal den Spuren des heiligen Bischof und Bistumspatron Wolfgang im malerischen Regensburger Land.

Am kommenden Mittwoch wird die Gruppe um Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, Maike Brandes und Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler (Verein Pilgerweg St. Wolfgang) sich auf den Weg nach Schloss Haus und zur tausendjährigen Sankt-Wolfgangs-Eiche machen. Die Wanderung dauert drei bis vier Stunden und erfordert keine besondere Kondition.

Termin: 
Mittwoch, 16. August 2017

Startpunkt:
ab 9.00 Uhr am Bahnhof Gotteszell (Waldbahn)
Abfahrt 9.20 Uhr

Rückkehr: 
in Gotteszell ca. 17.00 Uhr



Zustiegsmöglichkeiten:
ab Hauptbahnhof Regensburg (10.52 Uhr), - Nahverkehrsanbindung nach Hagelstadt

oder ab Bahnhof Hagelstadt

Die Bahnfahrt und die Wanderung sind abwechslungsreich und bieten landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Genießen Sie den romantischen Reiz des Regensburger Land!

Unkostenbeitrag 10.- Euro
Kinder und Enkelkinder frei

Thema der Pilgerwanderung: 
Geborgenheit

Info/Anmeldung beim Urlauberpfarrer prsönlich unter der Handynummer 0176 23979685

Hat diese eiche den heiligen Wolfgang auf seinen Wegen um Regensburg gesehen?
Fotos mit einem Dankeschön gefunden HIER

Samstag, 5. August 2017

Kreuzwegimpuls von Pfarrer Roland Kelber



Vor der Woöfgangskapelle

 Nach dem Aufstieg mit Dank- und Bittkreuzen aus Birkenholz spricht Pfarrer Roland Kelber einen Kreuzweg-Impuls:

Jesus sagt zu seinen Jüngern:
Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Mk 8,34

Manche haben es heute selber getragen und gespürt dieses Birkenkreuz.
Es hat manchen von uns erinnert an die Last, die er oder sie im Moment im eigenen Leben zu tragen hat.

Eine Belastung körperlicher oder seelischer Art, eine Krankheit, eine Beziehungskrise, ein Hindernis auf dem Lebensweg.

Jesus sagt: wer mir nachfolgt, nehme sein Kreuz auf sich.
Für Jesus gehört das Kreuz ganz selbstverständlich zu dem Weg der Nachfolge dazu.
Es ist keine Ausnahme – es ist die Regel.
Das wollen wir heute oft nicht wahrhaben, nicht annehmen.
Und das ist doch ganz natürlich: wer geht schon gerne einen Weg, der mit Leiden verbunden ist.

Am liebsten würden wir dieses Leid überspringen und schon jetzt auf den goldenen Straßen des himmlischen Jerusalem laufen, wo es kein Leid mehr geben wird.
Aber wir haben hier noch unseren Weg zu gehen.

Mit dem Kreuz in der Nachfolge Jesu ist aber im engeren Sinn nicht das allgemeine menschliche Leid gemeint, das alle Menschen mehr oder weniger betrifft, sondern das Leid um Jesu willen.
Das wollen wir heute noch weniger Christen hören.

Aber der christliche Glaube ist keine Wohlfühl-oder Wellnessreligion. Sich selbst verleugnen meint, um Jesu willen eigene Interessen hintenanzustellen, auf eigene Lebensziele oder –pläne zu verzichten. Wer ist dazu heute bereit ?

Viele Christen beten heute eher: dass Gott ihre Lebenswege segnen möge,
sie erwarten, dass Gott, dass Jesus ihnen schon hinterhergeht.
Dabei sollte es umgekehrt sein: Wir sollten im Gebet fragen: Herr, wohin gehst du voran, gib mir Kraft und Mut, dir nachzufolgen.

Wenn wir diesen Weg gehen, dann sind wir aber nicht allein.
Dann gilt umgekehrt, dass Jesus auch unser Kreuz mitträgt.
Er hat doch das schwerste für uns schon getragen.
Er trägt auch unser Kreuz heute mit, das wir in seinem Namen auf uns nehmen.

AMEN

Vom Feldkreuz hinauf zur Wolfgangskapelle

Nach dem Gottesdienst machen sich einige Pilger auf zum geschmückten Feld-Kreuz am Einstieg zum steilen Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle. Friedel und Xaver geben bewegende Zeugnisse ab, warum sie in ihrem Leben eine große Dankbarkeit haben. Die beiden Erithreaner, Christen, Weldu und Sakai danken für ihre erfolgreiche Flucht und willkommeme Ankunft in Deutschland und bitten um eine gute Zukunft.

Karla und Chintha haben das Felkreuz geschmückt. Vor einigen Jahren habe ich die Chistusfigur auf Wunsch von Hildegard restauriert.

Mit Birkenkreuzen hinauf zur Wolfgangskapelle: Zunächst geht es relativ flach durch den Wald.

Hildegard und Sakai mit ihren Bitt- / Dank-Kreuzen




Steiler Aufsteig über uralte Treppen zur Wolfgangskapelle

Frohen, dankbaren Herzens


Unterhalb der Kapelle

Ein Blick zum Ziel: Weldu, Pfarrer Roland Kelber, Michaela Peters und Xaver sind schon angekommen.

Die Pilgergruppe vor der Wolfgangskapelle

Pfarer Roland Kelber gibt einen anrührenden und ermutigenden Impuls zum Thema: "Das Kreuz auf sich nehmen".



Pilger Rudi berichtet von seiner großen Pilgerei (750 km) nach St. Wolfgang...





Unten angekommen folgt ein köstliches Mittagessen im Biergarten vom Gasthof Eck. 

Der Wunder-Pilgergottesdienst unter der Großen alten Linde


Etwa 50 Personen haben sich am Samstag Morgen unter der Großen St.Wolfgangshof-Linde auf den Pilgerbänken niedergelassen, um an dem feierlichen Pilgergottesdienst teilzunehmen. Hildegard Weiler begrüßt die Anwesenden. Links der katholische Ortspfarrer Alexander Kohl aus Bodenmais, Mitte der evangelische Regionalbichof Dr. Hans-Martin Weiss aus Regensburg, rechts der evangelische Pfarrer von Viechtach, Roland Kelber.

Bezirkkantor Aurel von Bismarck dirigiert "S'Chörlein"



Gottesdienst-Teilnehmer unter der Linde  - rechts Pilger Rudi Simeth
Lektorin und Lehrerin i.R. Carola Pätzold spricht die Lesung.

Sologesang und "O happy day": ENERGY PUR!
Der Bischof predigt...



Gebet: Pfarrer Roland Kelber - Im Hintergrund Weldu aus Erithrea als Pilgerkreuz-Träger, links Hilde und Karla, die die Dekoration gemacht hat: Kompliment an Karla!

berührendes Grußwort von Pfarrer Kohl



Segen durch den Bischof


Den genauen Inhalt des Gottesdienstes detailliert in Worten wiederzugeben, würde hier den Blogger-Rahmen sprengen. So viel sei gesagt: Emotionen stiegen gen Himmel gleich weißen Tauben! Die größten Wunder geschehen in den Herzen... Lassen wir Bilder sprechen! Nach dem Segen flogen 7 weiße Brieftauben als Boten für Frieden, Freiheit und Verständigung in die Lande
hinaus zu tragen. Eine Taube von ihnen flog symbolisch als himmlicher Gruß in Richtung zu einem ganz lieben, gestern verstorbenen Hund.....

Sieben Tauben tragen die Botschaft von Frieden, Freiheit und Verständigung ins Land. Foto: Autorin Marion Wittenzellner, VBB

Dienstag, 25. Juli 2017

Einladung für den 29. Juli zum Gottesdienst bei der Wolfgangkapelle.

Birkenkreuz am Fuße des Kreuzwegs zur Wolfgangskapelle
Einladung zum Gottesdienst mit dem evangelischen Regionalbischof Dr.Hans-Martin Weiss am Wolfgangsweg

Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 lädt der Verein Pilgerweg St.Wolfgang zu einer besonderen Veranstaltung am Fuße des Kreuzwegs zur Wolfgangskapelle ein.

Am Samstag, den 29.Juli um 10 Uhr wird der evangelische Regionalbischof Dr.Hans-Martin Weiss von Regensburg bei der Wolfgangskapelle einen
ökumenischen Gottesdienst halten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit,
bereitgestellte Birkenkreuze den Kreuzweg zur Wolfgangskapelle hinauf zu
tragen. Ein gemeinsames Mittagessen beim Gasthof Eck schließt die
Veranstaltung ab. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen.



S'Chörlein wird singen, Leitung: Bezirkskantor Aurel von Bismark!

Parkmöglichkeiten am Gästeparkplatz nahe bei der Linde.



 Mit einer Bitte, einem Anliegen oder einem Dank verbunden können die Gottesdienstbesucher ein birkenes Pilgerkreuz den Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle tragen.

Pilgerhelfer und Ideengeber Xaver Hagengruber und Kassier des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang Friedel Dreischmeier bringen ein großes Segensbild des heiligen Wolfgang unter der Linde für die Feier an.

Künstlerin Dorothea Stuffer und ihre Blechfigur "Heiliger Wolfgang" vor der Bergkirche in Zwiesel



Die Zwieseler Agenda trat vor einigen Jahren an die Künstlerin Dorothea Stuffer heran mit der Bitte, zwei Heiligenfiguren für den Eingangsbereich der Bergkirche anzufertigen, den heiligen Wolfgang und den heiligen Gunther. Zu beiden Heiligen Einsiedlern des Bayerwaldes hat Zwiesel eine enge Verbindung (u.a. der Gunthersteig). Einmal im Jahr besucht die Viechtacher Bildhauerin und Malerin  mit Farben und Spray ihre Figuren vor Ort und frischt sie - wenn erforderlich - auf.

Sonntag, 23. Juli 2017

Unterwegs auf dem Wolfgangsweg



Foto: Strarke,VBB
Das "Herzstück" vom Wolfangsweg mit Zentrum Wolfgangskapelle lockt immer wieder Wandergruppen für eine Tour zur wildromantisch gelegenen Wallfahrts-Stätte ein, an welcher der heilige Wolfgang auf seinem Weg hinüber nach Böhmen der Legende nach übernachtet haben soll.

Hier zwei Presse-Hinweise aus letzter Zeit, erschienen im Viechtacher Bayerwald-Boten:







Unterwegs auf dem Wolfgangsweg 
Wald-Verein wandert zur Frath

Zwiesel. Die Wald-Vereinssektion hat eine Wanderung von Böbrach über die St.Wolfgangskapelle zum Gutsgasthof Frath unternommen.

Die Kapelle wurde zu Ehren des heiligen Wolfgang errichtet, der als Bischof von Regensburg vor über 1000 Jahren hier vor einem Gewitter Schutz suchte. Sie ist eine Nachbildung der Falkensteinkapelle beim Wolfgangsee im Salzkammergut.

Bei herrlichem Wanderwetter startete man von Böbrach aus, und nach einem kurzen, steilen Anstieg konnte man schon oben im Wald die Kapelle sehen. Hier trennte sich die Gruppe. Ein Teil wanderte bequem auf dem Wolfgangsweg unterhalb des Frather Riegels zum Gutsgasthof Frath. Der andere Teil stieg über den Kreuzweg zur Kapelle hoch und genoss dabei den Ausblick auf Geißkopf, Vogelsang, Rauher Kulm und Hirschenstein im Vorderen Bayerischen Wald.
Nach einem weiteren kurzen Anstieg ging es dann auf unmarkierten Wegen und Steigen durch den Hochwald bergab, bis sich nach einer Stunde der Wald öffnete und den Blick freigab auf den Gutsgasthof Frath und dahinter auf die Bergkette von Eck bis zum Großen Arber. Hier stärkten sich die Wanderer bei Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit, bevor alle gemeinsam auf dem Wolfgangsweg wieder nach Böbrach aufbrachen. (bbz)

Hinweis: Beim Anklicken der obigen Links bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck der Wanderschönheiten im Bayerischen Wald - Wandertipps für die kommende Ferienzeit!)


Hinweis für eine Wanderung zur Wolfgangskapelle (im VBB am 27.Juni 2017):

Wanderung zur Kapelle

Drachselsried. Treffpunkt zu einer von Wanderführerin Gerlinde geführten Tour zur Wolfgangskapelle ist am morgigen Mittwoch, 28.Juni, um 10 Uhr an der Touristik-Information Drachselsried. In Fahrgemeinschaften wird anschließend zum Gutsgasthof Frath gefahren. Dort startet eine zirka dreistündige Wanderung auf den gern als "Schäfchenweg" bezeichneten Pilgerweg St.Wolfgang in Richtung Böbrach, bevor der Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle führt. An diesem wildromantischen Ort soll der heilige Wolfgang der Legende nach auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet haben. Nach einer Rast an der Kapelle führt der Weg über den Wolfgangsriegel hinauf auf die "Platte" (875 Meter) und weiter Richtung Sternknöckel. Wenn dann noch zeit bleibt, folgt ein Abstecher zu diesem beliebten Aussichtspunkt mit schönem Blick ins Zellertal. Anschließend geht es auf einer bequemen Forststraße zurück zur Frath, wo im Gutsgasthof eine Einkehr geplant ist. Die Wanderung wird für Gäste und Einheimische kostenlos angeboten. Bitte an festes Schuhwerk denken und etwas Verpflegung für unterwegs mitnehmen. (Foto: TI)

Am "Schäfchenweg" - Herzstück Wolfgangsweg

Donnerstag, 20. Juli 2017

Ein Blick in die Schweiz: Kirche St.Wolfgang in Hünenberg/ Kanton Zug

Für uns entdeckt von unserem österreichischen Freund und Wolfgangweg-Betreuer Anton Wintersteller:

1475/1479: Die von Hans Felder im Auftrag der Stadt Zug erbaute Kirche St. Wolfgang wird eingeweiht. 1479 zieht der erste Kaplan in St. Wolfgang ein. In der Folge entwickelt sich St. Wolfgang zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort. 

1495 wird St. Wolfgang eigentliches Landesheiligtum. St. Wolfgang liegt am Kreuzpunkt zweier Strassen, die sehr stark begangen sind. Die eine Strasse ist der Handelsweg von Luzern über Kappel nach Zürich, die andere führt von Zug nach Sins. 




1947 Restauration der gotischen Kirche St. Wolfgang unter der Oberaufsicht von Dr. Linus Birchler. Dabei werden im Langhaus Wandmalereien aus dem späten 16. oder 17. Jahrhundert entdeckt. Das Sakramentshäuschen aus dem Jahre 1486 gilt als eines der schönsten der Schweiz.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Klostermarkt Altötting, 14. bis 16. Juli 2017



Klostermarkt Altötting, 14. – 16. Juli 2017 mit Pilger-Informationsstand zum Wolfgangsweg, Jakobsweg, St. Rupert Pilgerweg, Marienwege,


Kapellplatz, Altötting. Eine Begegnungsmöglichkeit mit den Verantwortlichen des Wolfgangswege 

Grußwort von Landtagspräsidentin Barbara Stamm zum 14. Altöttinger Klostermarkt 2017

Kloster und Kultur sind Begriffe, die sich nahe sind. Unsere Klöster waren schon immer Vermittler von Kultur. Sie haben eine lange Tradition: das Benediktinerkloster Weltenburg etwa oder das Kloster der Barmherzigen Brüder in Algasing. Den ländlichen Räumen um sie herum konnten sie immer wieder Impulse geben. Und sie haben die Vorstellung vom Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft geprägt, haben einen strukturierten Tagesablauf, Arbeitsteilung, Planung, Rationalisierung und den verantwortlichen Umgang mit Natur und Umwelt gelehrt.
Historisch gesehen sind sie die Antwort Europas auf Hunger und Armut. Das ganze Jahr genügend zum Essen zu haben, war in früheren Zeiten ein Privileg einiger Weniger. Das dürfen wir nicht vergessen, wenn wir heute auf die Fülle des Angebots schauen, das allein der 14. Altöttinger Klostermarkt bereithält. Abteien, Klöster, Ordensgemeinschaften aus ganz Europa bieten hier die Produkte ihrer Küchen, Keller, Werkstätten und Gärten an. Und Menschen aus vielen Teilen Deutschlands, dem benachbarten Österreich und sogar aus Weißrussland kommen, um sich davon inspirieren zu lassen - und um einander in Freundschaft, im gemeinsamen Gebet oder auch als Zuhörer bei Podiumsdiskussionen zu begegnen.
Auf dem Altöttinger Klostermarkt finden christlicher Glaube, unternehmerisches Denken, nachhaltiges Wirtschaften und soziale Fürsorge zusammen. Die Impulse, die davon auf die Region ausgehen, für die Direktvermarktung etwa, kann man gar nicht hoch genug einschätzen.
Mein Dank gilt deshalb dem Wirtschaftsverband Altötting e.V. und allen, die sich an der Vorbereitung, der Durchführung und auch an der Nachbereitung des Markts beteiligen. Den Besucherinnen und Besuchern wünsche ich viel Freude beim Flanieren, beim Probieren, aber auch bei dem einen oder anderen persönlichen Gespräch, zu dem der 14. Altöttinger Klostermarkt ebenso einlädt.


Barbara Stam

Mittwoch, 5. Juli 2017

Kontaktaufnahme mit Donau TV


Die Wolfgangskapelle, Foto: Dr.Peter Pfarl
Gestern fand ein Telefonat mit unserem Kassier Friedel Dreischmeier und dem Sender Donau TV statt. Dorothea Stuffer wurde gebeten, postalisch noch einige Infos an den Fernsehsender zu vermitteln.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mit Herrn Friedel Dreischmeier am 4.Juli telefonisch besprochen, sende ich Ihnen hier einige ergänzende Informationen.


 1. Beiligend das Programm vom 29. Juli vom ökumenischen Gottesdienst mit dem evangelichen Regionalbischof Dr.Hans-Martin Weiss, -  verbunden mit einem spirituellen Birkenkreuze-Tragen zur Wolfgangskapelle.

2. Sie finden im Internet viele aktuelle Informationen über Aktivitäten unseres Vereins Pilgerweg St. Wolfgang. Wir bearbeiten die Bayerische Weg-Strecke des Wolfgangsweges und sind in gutem Kontakt mit unseren tschechischen und österreichischen Kollegen. Der tschechische Part (Gruppe OTISK=Spur, Chudenice) ist noch in Bearbeitung, die österreichische Wegstrecke (Wanderführer von Dr.Peter Pfarl) verläuft von St.Wolfgang in Österreich nach Regensburg, wo die Gebeine des Heiligen Wolfgang in der St.Emmeramskirche aufbewahrt sind. Unser Bayerischer Part ist die Strecke von der tschechischen Grenze (Osser) nach Regensburg (=Westroute) und von der Wolfgangskapelle bei Böbrach nach St.Wolfgang im Salzkammergut, Österreich(=Ostroute). Sowohl die West- als auch die Ostroute wurden schon öfters von Pilgergruppen beziehungsweise auch von unserer 1.Vorsitzenden Hildegard Weiler und dem Wolfgangspilger Rudi Simeth (Weiding) gegangen.


Mit freundlichen Grüßen,

Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende Verein Pilgerweg St.Wolfgang 



Auf einer geführten Pilgerwanderung mit Hildegard Weiler ging's per Schiff über den Mondsee nach St. Wolfgang im Salzkammergut 
Begegnungs-Treff im Juli 2014 aller drei-Länder-Wolfgangs-Vereine: KLICK HIER

Donnerstag, 29. Juni 2017

Der heilige Wolfgang segnet das Land - ein Gemälde auf Blech für den 29.Juli 2017

Dieses Gemälde auf einer großen Blechtafel der Künstlerin Dorothea Stuffer wird am 29.Juli 2017 vor dem St.Wolfganghof am Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei Böbrach, Bayerischer Wald, zu bewundern sein. Es soll dein besonderes Ereignis  zieren, nämlich einen ökumenischen Gottesdienst mit dem evangelischen Regensburger Regionalbischof und Wolfgangs-Experten Dr. Hans-Martin Weiss. In Zusammenhang mit diesem Geschehen wird die Bevölkerung eingeladen, einige bereit gestellte Birkenkreuze den Kreuzweg hinauf zur wolfgangskapelle zu tragen:

"Ein Stück Weg mit Christus gehen" - verbunden mit einer Herzensangelegenheit, einer Bite oder einem Dank.

Weitere Informationen demnächst hier im Wolfgangiblog

Schafe verschiedener Rassen - hier ein Jakobschaf und ein Walliser Schwarznasenschaf. Beide Schafe gibt es auch in lebendiger Form als "Wolfgangs-Schafe" am Gnadenhof Xaverhof am Wolfgangsweg-Zubringer bei Fernsdorf.

Nochmal Wolfgangs-Schafe


Wolfgangs-Segen über dem Grenzland Bayern-Böhmen 


Marien-Grotte und Wolf 
Eine große Geste des Segens durch den heiligen Wolfgang
Vollansicht des großen Gemäldes auf Blech

Dienstag, 27. Juni 2017

Stillleben mit "W"

Blechkunst mit dem heiligen Wolfgang, dem Wolf und dem Logo aus Holz vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang

Freitag, 23. Juni 2017

Kontaktaufnahmen mit den Gemeinden auf der Wolfgang-Wegstercke nach Regensburg

Hildegard Weiler und Friedel Dreischmeier: Karten studieren
Gestern, 22. Juni 2017, machten sich Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, und Friedel Dreischmeier (Pilgerhelfer, Kassier, Vorstandsmitglied) auf zur Kontaktierung mit verschiedenen Gemeinden/Stationen auf dem sich im Entstehungsprozess befindendem bayerischen Abschnitt des Wolfgangsweges. Es geht um die Strecke Wolfgangskapelle - Regensburg.

Hildegard ist diesen Weg beziehungsweise Teilstrecken davon schon mehrmals zu Fuß  gegangen, sei es allein, sei es als Pilgerbegleiterin mit Pilgergruppen um den Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes, oder mit unserem jungen Vereinsmitglied Anastasia Marjaskina, die das Thema Wolfgangsweg während ihres Studiums der Kulturwissenschaft in einer Facharbeit behandelt hat - das möge auch erwähnt sein!

Unser kleiner Verein ist mittlerweile über 15 Jahre mit großem Engagement dabei, der Berufung zu folgen, dem Heilgen Wolfgang einen Pilgerweg entlang seines Wirkens zu bauen. Dabei entstanden zeitgleich der österreichische und Tschechische Wolfgangsweg. Ein Zufall? Wir lernten uns - grenzüberschreitend - auf den Spuren des heiligen Wolfgang kennen und sind in guter Verbindung.

Wallfahrtsgruppe am Wolfgangsweg

Unser aktuelles Ziel ist nun, dass alle 11 Gemeinden auf der Regensburger Strecke den Weg in ihre regionalen Wanderkarten eintragen, und dass der Weg, der teilweise auf uralten Pilger- bzw. Handelswegen (z.B. E 8, Goldsteig) verläuft, mit dem dreifarbigen Wolfgangs-Logo durchgehend mit Hilfe der Gemeinden und deren Wanderwarte markiert wird. Die Markierung besteht bereits von Böbrach durchgehend bis zum Gallner und in der Ostroute bis Kloster Kostenz. Verschiedene Gemeinden haben bei ihrer Aktualisierung der Wanderwege den Wolfgangsweg mit W-Logo bereits eingetragen, ebenso die beliebte Fritsch Wanderkarte.

Das Bayerische Wolfgangweg-Logo als Weg-Symbol und -Markierung hat Hildegard Weiler 2002 entworfen. 

Vor dem Aufbruch:  Es gibt noch eine kurze Orientierungs- und Planungs-Besprechung mit Wanderkarten-Studium:

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Der Wolfgangsweg soll als Wander-, Fernwander- und Pilgerweg gleichrangig zu den bereits etablierten Wegen eingereiht werden - das ist unser Ziel. Wir erleben stets nur "offene Türen" für unser Vorhaben. Und nun: Auf geht's, Hildegard und Friedel!

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Vision vom Wolfgangsweg - eine Fotomontage von Alexander Franz