Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 10. Dezember 2017

INTERVIEW Frage 5 vom TOURIST-GUIDE zum Thema "Engel"

Engel helfen, trösten, besuchen, lindern, führen, schützen. Engel (Blecharbeit, Detail) mit bunten Flügeln am Engelweg

In der Dezember-Ausgabe vom TOURIST-GUIDE wurde Dorothea Stuffer gebeten, ein kleines Interview zum Thema Engel zu geben. Dem Gespräch mit TOURIST GUIDE wurden insgesamt 3 Seiten mit farbigen Fotos und Text gewährt. Wir vom Verein Pilgerweg St-Wolfgang freuen uns über das große Interesse am seit dem Michaelistag eingeweihten Engelweg am Wolfgangsweg-Zubringer!

5. Frage von Tourist Guide:

- Sehen Sie  ENGEL als wirksames Gegengewicht gegen alles Böse?

Antwort von Dorothea Stuffer:

 Es gibt verschiedene Aspekte bei Gottes Engeln. Da gibt es
den mächtigen Erzengel Michael, der den Teufel, den alten Drachen, in
einem großen Kampf besiegt hat. Es gibt Boten wie den Erzengel Gabriel,
der Maria verkündigt hat, dass sie einen Sohn mit Namen Jesus gebären
wird. Es gibt aber auch Engel, die ohne zu verkünden oder zu kämpfen
einfach da sind, die Trost, Kraft und Licht in dunkle Gefängnisse
bringen. 
Gesicht, sanft aber stark, vom Erzengel Michael, Blecharbeit am Engelweg
Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann zum Erzengel Michael am Engelweg:
"Michael -Kämfper gegen das Böse - seine sanftmütigen Gesichtszüge erinnern daran, dass das Böse mit Sanftmut überwunden werden muss. "Selig sind die Sanftmütigen", sagt Jesus, "denn sie werden das Erdreich besitzen."
Edeltraud liest den Impuls zum Erzengel Michael, hier in Anblick des Drachens



Pilger Rudi Simeth fotografiert einen Engel am Engelweg-Abschnitt Pandurensteig und Fernwanderweg E8, Da verläuft auch der Wolfgangsweg, beziehungsweise der Wolfgangsweg-Zubringer.

Freitag, 8. Dezember 2017

Ins wildromantische Angeltal und zur Wolfgangskirche in Zelená Lhota – Grün:

Hier die Pilgergruppe der geführten Pilgerwanderung vom 31. 8. 2011 mit dem Urlauberpfarer Lothar Le Jeune (rechts), Hildegard Weiler (links) und Dr. Oldrich Richter (mitte) mit Wolfgangs-Blechschaf.


























Damals im Sommer 2011 gab es eine geführte Pilgerwanderung mit dem beliebten Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune (siehe Foto oben) zur Wolfgangskirche in zelene Lhota, Tschechien. 

Nun bietet unser beliebter Pilger Rudi eine interessante Winter-Pilger-Reise mit landschaftlich attraktiver Bahnfahrt und voraussichtich einer guten Menge Schnee an! Für Kurzentschlossene hier die Einladung für den kommenden 2. Advent:



Mit der Eisenbahn ins wildromantische Angeltal und zur Wolfgangskirche in Zelená Lhota – Grün:


Liebe Wanderfreunde,

bisher sind wir zu viert bei der angekündigten Erkundungswanderung zu einer der heilsamen Flusswanderungen im kommenden Jahr. Wer gerne noch am 2. Advent in winterlicher Böhmerwaldlandschaft mitwandern möchte, bitte bei mir melden. 

zur Erkundungswanderung entlang der Úhlava – Angel starten wir kommenden Sonntag in Fahrgemeinschaft um 8.10 Uhr ab Parkplatz Weiding, Rathaus (Abzweigung Zelzer Straße) mit zweitem möglichen Treffpunkt in Neukirchen b. Hl. Blut Schule/Kirche.
Um 8.30 Uhr
Dann Weiterfahrt ca. 30 Min zum Bahnhof Zelena Lhota – Grün.
Zugabfahrt von dort 9.22 Uhr.
Auf der schönsten Bahnstrecke des Böhmerwaldes fahren wir dann 2 Stationen bis Hosava Straž-Břalnik.
Wanderstrecke 13,5 km im schönen Angeltal – mit Möglichkeit zur Einkehr nach 8 km in Kollerkirchen.
Weiter mit Abstecher zur Wolfangskirche und Friedhof in Grün und hoch zum Bahnhof Grün.
Reine Wanderzeit 3 ½ - 4 Stunden hauptsächlich talwärts.

Bei sehr viel Schnee steigen wir schon in Hammern-Eisenstraß aus – oder gehen mehr auf der Straße – je nach Vereinbarung vor Ort.
Siehe auch Kartenausschnitt

Freu mich auf Sonntag. Gerne könnt ihr noch jemand mitbringen.

Schöne Grüße

Rudi
Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de


Informationen zu Zelena Lhota:

* Zelena Lotha heißt "Grün"; ursprünglich von künischen (königlichen) Freibauern bewohnt, diese wurden ab dem 12. Jahrhundert vorwiegend aus dem bayerischen Raum zur Erschließung des Waldgebietes am Fuße des Osser als königliche Grenzwächter geholt -
* Leitsatz der künischen Bauern: "Niemands Herr und niemands Knecht, das ist künisch Bauernrecht." -
* 1946 wurden die Nachfahren der künischen Bauern von der sowjetischen Besatzung enteignet und vertrieben -
* Der Name von Zelena Lhota (= Grün): Legende: St. Wolfgang (924 bis 994) bat den HERRN unterwegs nach Prag, hier bei großer Dürre vorbeikommend, um Regen, alles wurde grün. Übrigens : eine Folge der Gründung des Bistums Prag durch Bischof Wolfgang war der Beginn der Selbständigkeit Böhmens -
* 1786 Erbauung der Wolfgangskirche in Zelena Lhota -
* 1994, zum 1000-jährigen Jubiläum des Heiligen, Renovierung der Kirche in Zusammenarbeit des Bistums Regensburg und der einheimischen Bevölkerung -
* 1994 Anbringung eines Gedenk-Kreuzes am Hauptportal der Kirche, demnächst auch ein Original Wolfgangi-Blechschaf als Hinweis für den Wolfgangsweg -

 Impression: Wildromantisch: Stundenpilgern am Wolfgangsweg bei Rettenbach/Ostroute:





Mittwoch, 6. Dezember 2017

Pilgersitzung: "Unsere Homepage" und "die Strecke Böbrach-Regensburg"

Pilgerstation Stuferhaus in Viechtach: Hildegard Weiler (1.Vorsitzende), Friedel Dreischmeier (Kassier),Xaver Hagengruber (Vereinsmitglied und Pilgerhelfer), Josef Herzog (Vereinsmitglied), Eva-Maria Herzog (Schriftführerin), Altpfarrere Ernst-Martin Kittelmann, Marco Göde (Grafik und EDV), Dorothea Stuffer (2. Vorsitzende)
Am 5. Dezember trafen sich der Vorstand und Freunde des Vereins Pilgerweg St. Wolfang zur Konkretisierung der nächsten Schritte auf dem geplanten Pilgerweg St.Wolfgang nach Regensburg.

Start: Erste Themen ansprechen und Warten auf Hildegard Weiler.  Sie muss sich erst zu Fuß von der Wolfgangshöhe nach Böbrach  - wo ihr Auto steht - durch den Schnee kämpfen.
Nach Betrachtung der öffentlichen Wahrnehmung unseres kürzlich am Zubringer eingerichteten Engelweges (z.B. Beitrag im TOURIST-GUIDE) kommen wir auf das Thema : "Wie wichtig ist unsere Homepage? Ist sie noch optimal aktuell?

 Eva-Earia Herzog wirft einen Blick in ihr Smartphone, so wie das heutzutage ganz viele Pilger unterwegs auch tun...

Eva-Maria Herzog

* Eva-Maria: "Unsere Homepage ist zwar präsent, es kommen aber auch Anfragen über Wegbeschreibungen von Pilgern zum Beispiel über Facebook. Es gibt bei uns diesbezüglich jedoch noch keine Vernetzung von Homepage/Facebook/Blog, sodass solche Fragen leider auch mal unbeantwortet bleiben, wie bei einem Fall im Sommer, wo eine Pilgerin über eine andere Facebook-Gruppe Fragen zur Strecke Kloster Kostenz-Viechtach (Ostroute) hatte."

Die Optimierung unserer Homepage ist der nächste Schritt der Realisierung der Strecke nach Regensburg.

* Friedel Dreischmeier. "Lohnen sich die jährlichen Kosten für eine Homepage beziehungsweise für    unsere bisherige Homepage?

* Eva-Maria Herzog: "Eine Homepage ist immer die erste und die offizielle Kontaktierung und macht deshalb Sinn!"

* Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann: "Ohne Homepage existiert man nicht."

* Marco Göde, Grafik und EDV, kommt nach kurzem Anruf zur Pilgersitzung ins Stufferhaus und leistet wertvolle Tipps zur Aktualisierung unserer Homepage. Diese ist im Moment noch unter einem anderen Verwalter (nicht vor Ort), weshalb kein wirklicher Kontakt mehr besteht. Marco Göde wird nun unser Administrator und Berater.

Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Marco Göde ((Grafik und EDV) - Sonnenstrahlen an einem trüben Dezembertag!
Es darf auch mal gelacht werden!
Marco Göde  (Grafik und EDV)

Bezüglich der Neugestaltung unserer Homepage werden nun folgende Schritte eingeleitet:

1. Alte Webseite offline und auf PC Marco Göde duplizieren
2. Umzug mit Domain aufGöde Server
3. Auswahl für Grunddesign
4. Erstellen der Webseite
5. Verschiedene Links und Weiterleitungen einbinden
6. Veröffentlichen

Das bedeutet, dass demnächst unsere Homepage für etwa einen Monat nicht abrufbar sein wird. Die momentane Winterzeit ist für solch eine Aktion am besten geeignet.

* Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann benennt die Wichtigkeit des Abrufens einer Karte der Wolfgangwegstrecke über die Homepage.

* Marco Göde (Grafik und EDV) stellt fest, dass unsere Homepage dringend eine automatische Größenanpassung braucht (Responsiv-Design). So kann ein Pilger auch von seinem Smartphone/Tablet auf unsere Infos gehen, ohne dass diese - wie im Moment, abgeschnitten werden, weil das Format nicht angepasst ist.

* Dorothea Stuffer macht aufmerksam auf verschiedene Verlinkungen zu den am Wolfgangsweg liegenden Gemeinden.

* Hildegard Weiler findet immer wieder Karten oder Broschüren, in denen von selber der Wolfgangsweg als Fernwanderweg eingezeichnet oder erwähnt ist. wie zum Beispiel in der Wanderkarte Naturpark Bayerischer Wald vom Landesamt für Vermessung oder in"WANDERN", ein Heft vom Herausgeber Tourismusverband Ostbayern.

* Eva-Maria Herzog macht auf das Alleinstellungsmerkmal des Wolfgangsweges aufmerksam: Hier können Menschen auch kurze Strecken gehen -"Stundenpilgern"- (Wortfindung von Dorothea Stuffer und Vereinsmitglied Carola Pätzold). Die "Stundenpilger"sind dennoch mit dem "Fernpilgern" gleichwertig in Verbindung. Gerade der Wolfgangsweg ist hier speziell geeignet von seiner Art von Spiritualität!

Hildegard Weiler findet immer wieder die Erwähnung des Wolfgangsweges in verschiedenen Karten/Broschüren.
Heft "WANDERN": Zum Teil verläuft die Strecke nach Regensburg identisch mit dem "Kötztinger Weg"

Karten studieren

Hier in Kurzform die markanten Punkte auf der Wolfgangsweg-Strecke Böbrach-Regensburg:

Böbrach - Viechtach - Münchshöfen - Pröller - St.Englmar (mit Abstecher zur Wolfgangskirche in Rettenbach/Ostroute) - Grün - maibrunn - Haibach-Elisabethszell - Gallner - Pilgramsberg (bis hierhin ist der Wolfgangsweg bereits markiert!) - Stallwang/Rattiszell - Wiesenfelden - Wörth/Donau - Bach/Donau (Wolfgangskirche in Tiefenthal) - Donaustauf (Wallhalla) - Tegernheim - Regensburg




Dienstag, 5. Dezember 2017

Pilger im Schnee

Blecharbeit am Engelweg bei Ayrhof

Sonntag, 3. Dezember 2017

Zum 1. Advent

1. Advent: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! Christuskirche Viechtach am 3.Dezember 2017
Mit dem heutigen 1.Advent beginnt ein neues Kirchenjahr. An diesem Tag betrachten wir den Einzug Jesu in Jerusalem (Matth.21, 1-10). Das bedeutet auch: Möge Christus in unsere Herzen einziehen!

TEXT (Georg Weissel, 1590-1635)

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit,
ein König aller Königreich,
ein Heiland aller Welt zugleich,
der Heil und Leben mit sich bringt;
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Schöpfer reich von Rat.

Er ist gerecht, ein Helfer wert;
Sanftmütigkeit ist sein Gefährt,
sein Königskron ist Heiligkeit,
sein Zepter ist Barmherzigkeit;
all unsre Not zum End er bringt,
derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott,
mein Heiland groß von Tat.

O wohl dem Land, o wohl der Stadt,
so diesen König bei sich hat.
Wohl allen Herzen insgemein,
da dieser König ziehet ein.
Er ist die rechte Freudensonn,
bringt mit sich lauter Freud und Wonn.
Gelobet sei mein Gott,
mein Tröster früh und spat.

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,
eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit
steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch,
ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott,
voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.


Ziehe ein Du Wohltäter im Herzen! Zeichnung aus Dorothea Stuffers "Lebendiger Bibel"


Einzug in das Heiligtum

24 Ein Psalm Davids.


1 Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist,
der Erdkreis und die darauf wohnen.
2 Denn er hat ihn über den Meeren gegründet
und über den Wassern bereitet.
3 Wer darf auf des HERRN Berg gehen,
und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?
4 Wer unschuldige Hände hat
und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schwört:
5 der wird den Segen vom HERRN empfangen
und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles.
6 Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt,
das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. SELA.
7 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe!
8 Wer ist der König der Ehre?
Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit.
Es ist der HERR, stark und mächtig, der HERR, mächtig im Streit.
9 Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe!
10 Wer ist der König der Ehre?

Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehre. SELA.

Donnerstag, 30. November 2017

Interview TOURIST-GUIDE - - - Frage 4

Zwei kleine Putten bei der Kapelle bei Hof
Frage TOURIST-Guide (Kornelia Plötz):

- Sie lesen die Lesung in der EVANG. KIRCHE in Viechtach, und lesen täglich in der HEILIGEN BIBEL,
  
Antwort von Künstlerin Dorothea Stuffer:
Ich liebe den Vers aus einer der herrlichen Kantaten von Johann
Sebastian Bach: "ich will nur dir zu Ehren leben." Das haben meine Eltern oft gehört und mich zu Bach hingeführt.
Ich beginne und ende jeden Tag mit Bibel-Lesen. Meine Bibel ist ein
Bilderbuch. Immer kommen neue kleine Rand-Zeichnungen
dazu. Ich nenne das "Lebendige Bibel"

  
Aus der Kantate zum Michaelisfest von Johann Sebastian Bach: "Bleibt ihr Engel, bleibt bei mir! Dass mein Fuß nicht möge gleiten. Aber lernt mich auch allhier Euer großes Heilig singen und dem Höchsten Dank zu bringen." (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)  

Mittwoch, 29. November 2017

Interview im Kollnburger TOURIST GUIDE anlässlich des Englweges - - Frage 3

Impuls: Typisch: Engel in kniender Haltung. Nicht die Engel sind zu verehren. Sie geben Gott die Ehre. Vor nichts und niemand anderem will ich mich beugen, als vor Gott allein. (Altpfarrer Ernst-martin Kittelmann)
Frage 3 von Kornelia Plötz, TOURIST GUIDE KOLLNBURG:


- was unterscheidet Ihre ENGEL von den Engeln der Esoterik, über die
angeblich jeder Mensch Macht hat, sie zu senden?
Antwort von Dorothea Stuffer: 
  
Für mich ist die Bibel Richtlinie und Wegweiser. Engel dienen Gott nach
seinem Willen. Ich komme gar nicht auf die Idee, dass Menschen oder
Geschöpfe über die Engel Macht haben könnten.
 

In dem wunderschönen Satz von Martin Luther entsteht eine Verbindung zwischen den Engeln, dem Beter und Gott, die ich als sehr tröstlich und ermutigend empfinde, weil ich mich mitbeteiligen darf an der Hilfe, die Gott durch seine Engel wirkt: "Fürbitte halten heißt, jemanden einen Engel senden." 

Impuls: Auch wer Gott in seinem Leben nicht wahrnehmen kann, ist vom Licht der Gnade umgeben. (Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Dienstag, 28. November 2017

Pilger Rudi Simeth visiert heilsame Wanderungen 2018 an - Titel und Termine

Auf einer der heilsamen Wanderungen mit Pilger Rudi Simeth
Liebe Wanderfreunde,



Gerne möchte ich euch schon einen Überblick zu den geplanten Terminen unserer
Heilsamen Wanderungen 2018 geben.

Unter dem Titel
*     „Fließendes Leben spüren – Heilsam am Wasser wandern“
Wandern wir im kommenden Jahr entlang ganz besonders schöner und eindrucksvoller Flussabschnitte im
Böhmerwald sowohl in Bayern als auch in Böhmen.

In Bayern haben Werner Brunner, Paul Zetzlmann und ich schon den besonders romantischen Pfreimdtal-Uferpfad erkundet.
Unsere Erkundungswanderung am Pfreimdtal Uferpfad ist im Netz – siehe http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7427607/
Mit gemafreier Musik von „Vuimera“ für die ich vom Chef persönlich die Erlaubnis habe.

Hier schon mal die Termine der Heilsamen Wanderungen:
Sonntag, 18. + 25. März
Sonntag,   8. +  22. April
Dienstag,  1. + Pfingstmontag, 21. Mai
Sonntag,  10. + 24. Juni
Für Juli oder August ist dann eine Vergelt´s Gott Wanderung geplant –
Je nachdem, wie Paul seine Schweden Tour plant.

Die Wanderstrecken werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben.

Meine Wanderungen für das Waldmünchner Wanderprogramm:

Donnerstag, 26. April
Auf den Spuren von Engeln und Heiligen nach Ast
Von Waldmünchen zum Meditationsweg und Frauenbünnl nach Ast und in Sichtweite der Schwarzach über Hocha zurück
Treffpunkt: 9.00 Uhr Tourist-Info WÜM      Wanderstrecke 13 km           Gehzeit mit Impulsen 4 Std
Einkehr WÜM

Donnerstag, 7. Juni
Lebensachse Schwarzach – Nach Haselbach und über Höll zum Perlsee
Über Böhmerkreuz an Arnstein vorbei nach Liskova – Haselbach und über Höll und den Erlebnisweg Perlsee
Zur Einkehr Perlsee-Wirtschaft
Treffpunkt: 9.00 Uhr Tourist-Info WÜM      Wanderstrecke 13 km           3-4 Stunden

Sonntag, 29. Juli
Auf der alten Poststraße von Capartice nach Waldmünchen
Fahrt mit dem Cerchov Bus nach Capartice. Über Černa Reka und die Haselbrücke nach Arnstein
Abstecher zur Teufelsbrücke, Pause am Kohlenmeiler (Getränke gibt´s – Brotzeit mitnehmen)
Zurück nach Waldmünchen mit Einkehr
Treffpunkt: 11:00 Uhr TV-Halle WÜM         Wanderstrecke 11 km           Gehzeit 3 Stunden
(Bus wird schon wieder 11.10 Uhr fahren wie bisher?)

Donnerstag, 27. September
Von Balbersdorf auf dem Pandurensteig nach Cham
Zugfahrt WÜM – Balbersdorf. Dann nach Habersdorf zum Pandurensteig.
Über Kolmberg und die Luitpoldhöhe nach Cham mit Einkehr am Bahnhof
Unterwegs Geschichten über Trenck
Zugrückfahrt nach Waldmünchen gegen 16:00 Uhr

Treffpunkt: 8.20 Uhr Bahnhof Waldmünchen – oder 8.45 Uhr Bahnhaltepunkt Balbersdorf
Zugabfahrten in diesem Fahrplan: Waldmünchen ab 8.38 Uhr – Balbersdorf an 8.57 Uhr
                                                                 Cham ab 16.02 Uhr – Balbersdorf an 16.18 Uhr – WÜM an 16.36 Uhr

Zusätzliche Kosten für Bus- und Zugfahrten


Eine schöne Idee für eine besondere Erkundungswanderung genau zum Fahrplanwechsel ist mir eingefallen:

Wie wär´s am Sonntag, 10. Dezember mit einer Zugfahrt von Grün – Zelena Lhota nach Hamry Hosava Straz
Und einer Wanderung entlang der Uhlava-Angel  über Hinterhammern – Kollerkirchen zur Wolfgangskirche Grün?
Kartenausschnitt beigefügt.

Wer Lust hat, sich auch an dieser oder anderer Erkundungswanderungen zu beteiligen, möge sich bei mir melden.

Auf ein erfülltes Wanderjahr 2018 mit vielen schönen Erlebnissen

Mit herzlichen Wandergrüßen

Rudi Simeth
Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de
Hammern/Grün - Pilger Rudi hat die geplante Route auf der Karte eingezeichnet.
 
 „Fließendes Leben spüren – Heilsam am Wasser wandern“

Donnerstag, 23. November 2017

Interview Tourist Guide Thema "Engel" - Frage 2

Engel im roten Gewand mit feurigen Flügeln, Blecharbeit, Detail
Für die Dezember-Ausgabe des Kollnburger TOURIST GUIDE hatte Künstlerin Dorothea Stuffer, Künstlerin und 2.Vorsitzende vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang, die Ehre anlässlich des Engelweges am Zubringer des Wolfgangsweges bei Fernsdorf der Autorin Kornelia Plötz ein Interview zum Thema "Engel" zu geben.

In den nächsten Posts werden wir Ihnen hier die Fragen/Antworten einzeln vorstellen. Wir wünschen Ihnen eine gute Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit!









Frage 2 von Kornelia Plötz, Tourist Guide zum Thema "Engel" : 
 Glauben Sie an die reale Existenz der Engelwesen in der jenseitigen
Welt-, aber auch hier in unserer Welt- um uns herum?

Dorothea Stuffer:

Engel haben mich seit frühester Kindheit begleitet. Ich spielte gerne
mit den kleinen erzgebirgischen Engelfiguren aus Holz und lernte die
Engel als Begleiter kennen. Sie stellten sich mir als als freundliche,
helle, hilfreiche Wesen vor. Es gab schon öfter Situationen, wo ich
meine, hier hat ein Schutzengel geholfen oder schützend eingegriffen. In
der Bibel kann man nachlesen, dass Engel Diener Gottes sind, starke
Helden, die Gottes Befehle ausrichten. Sie kümmern sich dem Willen Gottes
gemäß um seine Geschöpfe und deren Wohl.

Impuls von Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann:

Gibt es Schutzengel? Müßig, so zu fragen. Fragen Sie lieben: Wann durfte ich gestern oder heute die dienste der Schutzengel erfahren?


Am Engelweg im Wald, etwas versteckt
Der Engel mit dem "Gibt es Schutzengel?"-Impuls
Rehlein einer Original erzgebirgischen Krippe

Dienstag, 21. November 2017

Engel - ein Thema im Kollnburger TOURIST GUIDE - 1

Impuls: Ein Engel steht an der Tür des neuen Jahres und spricht: Fürchte dich nicht!
Für die Dezember-Ausgabe des Kollnburger TOURIST GUIDE gab anlässlich des Engelweges am Zubringer des Wolfgangsweges bei Fernsdorf  Künstlerin Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, ein Interview mit der Autorin Kornelia Plötz.

In den folgenden 7 Posts werden wir Ihnen hier jede Frage/Antwort einzeln vorstellen. Wir wünschen Ihnen eine gute Einstimmung in die bevorstehende Adventszeit!
Nachts am Engelweg: Engel, ermahnend,  mit Wolf und Schaf  In der Bibel finden wir genau 365 mal den Satz: Fürchte dich nicht!

Einleitung - von Kornelia Plötz

 Ich freue mich sehr, dass eine von tiefer Religiosität getragene Frau - zudem eine bekannte Künstlerin, Zeit gefunden hat, unsere Fragen zu beantworten. Vielen ist sie bekannt durch ihre innig berührenden Engelsfiguren, die sie auf schlichtem Blech ausschneidet und malt, versehen mit wunderbaren Texten, die tiefe Gedanken und Gefühle hervorrufen in den betrachtenden Menschen. 
Sie wirkt hier in einer Weise, die staunen lässt- und uns an die Grenze einer anderen sensiblen Welt führen mag- kalt lassen ihre Werke keinen!

Auch möchte sich TOURISTGUIDE bedanken, dass Frau Dorothea Stuffer erlaubte, ausserhalb dieses Interviwetextes im TOURISTGUIDE weitere Engel und Texte abzudrucken, um unsere Leser und Leserinnen zu entführen in jene mystische Welt, zu der die Künstlerin hier Zugang gefunden hat auf diesem besonderen eigenen Weg. (Kornelia Plötz)

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Fragen.

- Wie kam Ihnen die Idee eines ENGELSWEGES ?

Dorothea Stuffer:

Bürgermeisterin Josefa Schmid, Kollnburg  hatte mich zum Jahresbeginn 2017
eingeladen, in diesem Jahr in Ayrhof etwas zu machen. Da kamen mir
sofort die Engel in den Sinn. Josefa Schmid ist eine sehr spirituelle
und sensitive Frau. Ich arbeite gerne mit ihr zusammen. In Zuammenarbeit
mit ihr, dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang mit dessen Vorsitzender
Hildegard Weiler und einem bewährten Helferteam ist Ayrhof mittlerweile
das sechste Projekt innerhalb von sechs Jahren. Begonnen haben diese
"Blechgeschichen am Wolfgangsweg" mit cirka dreißig Engeln, die an
verschiedenen Häusern in Kollnburg angebracht wurden. Das war in der
Advents- und Weihnachtszeit 2012/13. Altpfarrer Ernst-Martin Kittelmann
verfasste zu jedem Engel geistliche Impuls.
Es entstand die Idee eines EngelWEGES am Wolfgangsweg-Zubringer ab dem
Gnadenhof in Fernsdorf. Der Weg ist sehr schön zu gehen, er beträgt fünf
Kilometer und führt auch am Pandurensteig entlang. Am Wegesrand sind an
verschiedenen Stellen die Engel und die wunderbaren Impulse angebracht.
Die Anwohner sprechen bereits von "unserem Engelweg". 

Schafe vom Gnadenhof Xaverhof - hier beginnt der Engelweg zwischen Fernsdorf und Ayrhof. Einstieg auch ab der Filialkirche in Fernsdorf möglich.
Bürgermeisterin Josefa Schmid mit einem Engel vom Engelweg

Samstag, 4. November 2017

Gipfelkreuz Pröller: Hier verläuft der Wolfgangsweg

Herbst-Urlauber am Pröllergipfel - - Wolfgangsweg-"Stundenpilgern" mit Einkehr in Markbuchen

Mit 1049 m Höhe ist der Pröller der bekannteste Berg um St. Englmar und Kollnburg im Bayerischen Wald. 

 Der Wolfgangsweg führt in dieser Region ab Viechtach - Münchshöfen - Pröllergipfel und dann entweder in der Ostroute weiter über St. Englmar - Rettenbach- Metten Niederalteich - Via Nova -Österreich (Saltkammergut, St.Wolfgangoder in der Westroute über St. Englmar nach Grün - Haibach/Elisabethszell - Wörth - Regensburg.


Novemberpilgern im Bayerischen Wald am Wolfgangsweg

Dienstag, 31. Oktober 2017

500 Jahre Reformation / Festgottesdienst in der Christuskirche Viechtach

Pfarrer Roland Kelber am heutigen 31.Oktober in der Christuskirche 
500 Jahre Reformation   Festgottesdienst in der Christuskirche Viechtach
Mit einem feierlichen Gottesdienst am heutigen Reformationstag   beging die evangelische Kirchengemeinde in Viechtach heute Morgen einen wichtigen Feiertag. In einleitenden Worten betonte Pfarrer Roland Kelber, dass nach nunmehr 20 Generationen der getrennten Christenheit seit jenem Jahr 1517 nun in dieser Generation endlich ein neues yusammenkommen im christlichen Glauben passiere, welches sich auch in den katholischen Mitchristen, die hier und heute an diesem und anderen Festgottesdienstenen Gottesdienst teilnehmen, widerspiegelt.

Der Posaunenchor mit Obmann Michael Pollwein, 3.v.l.      
Hier der Luther/Choral Ein feste Burg ist unser Gott in einer modernen Bearbeitung
Gut besucht ....Gemeindemitglieder und Freunde der evangelischen Gemeinde
Pfarrer Roland Kelber an der Posaune

Liturgischer Gesang

Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.

Bibelstelle: 

Oder der Volltext des liturgischen Gesangs 31.Oktober mit Aurel von Bismarck an der Orgel   

und Luthers Glaubenslied in der Orgelbearbeitung: "Wir glauben all an einen Gott." 

FRAGE
Was verbindet den Heiligen Wolfgang und Martin Luther 

Beide sind wunderbare Lehrer voll tiefen bekennenden Glaubens, Charisma, mutige Reformatoren, Verbreiter des Wortes, lieben die Bibel inniglich und verbreiten das Wort Gottes voll des heiligen Geistes in Reinheit und Wahrheit. Beide haben ihren Feiertag am 31. Oktober

Dorothea Stuffer ....Wolfgang im Wald mit wilden Tieren, ohne Waffe, nur der Gaube, kann man auch auf Luther interpretieren.

 Bericht von Pfarrer Roland Kelber:

 Festlicher Abendmahlsgottesdienst zum Reformationsjubiläum

In der evangelischen Christuskirche Viechtach fand anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums ein festlicher Abendmahlsgottesdienst statt.
Der Posaunenchor eröffnete den Gottesdienst mit einem Instrumentalstück zu dem Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“. Dieses Lied zählt zu den bekanntesten von Martin Luther selber geschriebenen Chorälen.
Pfarrer Kelber wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Trennung in verschiedene christliche Kirchen, die die Reformation leider auch mit sich gebracht hatte, innerhalb der letzten Generation durch gelebte Gemeinschaft an vielen Stellen schon aufgebrochen wurde.
So seien auch in diesem Gottesdienst neben dem Leiter des evangelischen Posaunenchors Michael Pollwein, auch noch weitere Bläserinnen Mitglied der katholischen Kirche und darüber hinaus durch konfessionsverbindende Ehen etliche weitere katholische Glaubensgeschwister heute mit dabei.
Weitere gemeinsame Lieder wie „Ich weiß, woran ich glaube“ oder „Mir ist Erbarmung widerfahren“ griffen inhaltlich zentrale Anliegen der Reformation wie „Allein aus Glauben“ oder „Allein aus Gnade“ auf.
Die Brieflesung aus dem Neuen Testament war traditionell zum Reformationsgedenktag ein Abschnitt aus dem Römerbrief, die Martin Luther für die Antwort auf seine Frage nach der Rechtfertigung des Menschen vor Gott besonders wichtig geworden war.
In seiner Predigt legte Pfarrer Kelber Worte Jesu aus dem Matthäusevangelium Kapitel 10 aus, in denen Jesus zu freimütigem, öffentlichem Bekenntnis zu ihm und seinem Evangelium auffordert. So wie Martin Luther damals die modernsten Medien für die Veröffentlichung des Evangeliums genutzt hat, sollten heute Christen ebenso die Medien unserer Zeit wie das Internet oder soziale Netzwerke nutzen. Er geriet durch sein mutiges Bekenntnis damals in Lebensgefahr.
Ein bisschen Mut gehöre auch in unserer Zeit dazu, öffentlich zu seinem Glauben an Jesus Christus zu stehen, weil der eigene Glaube in unserer Gesellschaft bei vielen fast ein Tabuthema sei. Manchmal müsse man sich mit Jesus bei bestimmten Fragen wie z.B. dem Schutz des ungeborenen Lebens auch gegen eine Mehrheitsmeinung stellen.
Nach dem Gottesdienst war noch Gelegenheit bei einem Weißwurstfrühstück miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Vorbereitungsteam freute sich, dass dabei der Gemeindesaal bis zum letzten Platz besetzt war.

Montag, 23. Oktober 2017

Brückenbauer gefeiert: Gunther-Fest in Dobrá Voda

Patrizinium-Gottesdienst in Dobra Voda

Gunther-Fest in Dobrá Voda

 Der heilige Gunther wird als Patron des Böhmerwaldes geehrt. Graf Gunther war aber auch ein geschickter Diplomat des Frühmittelalters. Im Böhmerwaldort Dobrá Voda / Gutwasser wurde am Sonntag, den 8.Oktober, ein Fest zu seinen Ehren begangen.
Deutsch und tschechisch wurde das Kirchenlied über den heiligen Gunther gesungen. In Dobrá Voda steht die einzige Kirche auf tschechischem Boden, die dem heiligen Eremiten geweiht ist. Die einleitenden Worte des tschechischen Pfarrers wurden ins Deutsche übersetzt:

„Brüder und Schwestern, ich begrüße Sie beim heutigen Patrozinum-Gottesdienst. Sie sind aus Nah und Fern gekommen, um den St.-Gunther-Festtag zu feiern. Ich heiße auch alle Mitbrüder im priesterlichen Dienst, die Ministranten, die Organisten, Sängerinnen und Sänger und alle, die den Gottesdienst vorbereitet haben, willkommen.“

Die Messe wurde abwechselnd in Tschechisch und Deutsch gelesen. Denn neben Pilgern aus der Umgebung von Dobrá Voda waren auch viele Gläubige aus Bayern gekommen. Nach dem Gottesdienst trafen zahlreiche Pilger im Sankt-Gunther-Haus zusammen. Das Begegnungszentrum wurde vor 15 Jahren im Gebäude des früheren Pfarramtes eingerichtet. Am Treffen nahm auch Petr Kubín teil. Er ist Historiker an der Prager Karlsuniversität und hat ein Buch über den Heiligen Gunther verfasst.
Statue des Heiligen Gunther 

„Gunther war eine wichtige Persönlichkeit in der Zeit vor etwa 1000 Jahren. Er war ein Adeliger thüringischer Herkunft, später trat er dem Benediktinerorden im Kloster Niederalteich bei. Er gründete zudem ein neues Kloster in Richnach im Bayerischen Wald. Zuletzt lebte er als Einsiedler in Gutwasser im Böhmerwald. Gunther war auch ein bedeutender Diplomat und Kolonisator im Dienste der deutschen Kaiser und Könige.“

Im Vergleich mit anderen Persönlichkeiten der damaligen Zeit weiß man über Gunther relativ viel. Es sei bekannt, dass der Mönch die Gegend um Richnach kolonisiert habe, so der Historiker.

„Man weiß, dass er im Dienste der deutschen Kaisers viel auf Reisen war. Als Diplomat war er beim ungarischen König. Vermutlich wirkte er als Missionar bei den Liutizen im heutigen Norddeutschland.“

Im Jahr 1040 ließ sich Gunther in Gutwasser nieder. Kubín zufolge wählte er diesen Ort, weil durch ihn ein wichtiger Handelsweg führte, der Böhmen mit Bayern verband. Im Kirchenlied wird Gunther als Brückenbauer besungen. Dies stimme auch insbesondere heutzutage, erklärt Petr Kubín.

„Wir sitzen jetzt in einem Haus, das nach Gunther benannt wurde. Es wird hier deutsch und tschechisch geredet. Nach der Wende ist der heilige Gunther wirklich erneut zum Brückenbauer geworden.“


Josef Dengler ist aus Rinchnach nach Gutwasser gekommen. Er nimmt fast regelmäßig am Gunther-Fest teil.



„Dieses Fest bietet die Gelegenheit, sich grenzüberschreitend zu treffen - auch bei den Vorbereitungen auf die Gottesdienste. Ich bin ein Rinchnacher. Rinchnach wurde von St. Gunther gegründet. Schon als Schulkind hatte ich eine Beziehung zu dieser Persönlichkeit. Ich stamme aus dem Dorf Gehmannsberg, in der Nähe steht ein Gunther-Kirchlein. Das ist die Stelle, wo Gunther den ersten Winter im Rinchnach-Tal verbracht hatte.“

Der indische Priester Thomas Naidu lebt seit zehn Monaten im bayerischen Neukirchen. Auch er nahm am Fest in Gutwasser teil.

„Ich bin hier zum ersten Mal und habe mit Freude den Gottesdienst gefeiert. Es war für mich sehr interessant, dass er in den beiden Sprachen zelebriert wurde. Denn ich komme aus Indien, wo so viele Sprachen gesprochen werden. Ich mag es, wenn auch beim Gottesdienst in verschiedenen Sprachen geredet wird.“

Fotos: Martina Schneibergova


HIER KLICK  - - -  (=Beitrag der deutschen Sektion Radio Prag)


http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/brueckenbauer-gefeiert-gunther-fest-in-dobra-voda

Herzlichen Dank für die Informationen an Guenter Iberl!

Freitag, 20. Oktober 2017

Pilger Rudi Simeth lädt am kommenden Sonntag zu einer Wanderung um die Streicherröhren ein

Baum-Impuls mit Pilger Rudi bei einer alten Eiche
 Pilger Rudi lädt ein:

Liebe Wanderfreunde,

Kommenden Sonntag, 22. Oktober lade ich euch gerne ein zu einer Heilsamen Wanderung mit dem Kneipp-Verein Cham. Dies ist nochmals eine Gelegenheit, uns im bewussten und achtsamen Gehen an die schönen Erlebnisse unserer Wanderungen „Zu Heiligen Quellen im Waldgebirge“ zu erinnern.
Diesmal geht es besonders auch um die Seelenbotschaften der Bäume.
Auch wenn für Sonntag nicht das traumhaft schöne und goldene Herbstwetter angesagt ist, wird dies sicher ein ganz besonderes Erlebnis.

Es freut mich sehr, wenn sich in der „Halbzeit“ zwischen „unseren Wanderungen“ mit Paul Zetzlmann von Frühjahr 2017 – zum Frühjahr 2018 auch treue Mitwanderer einfinden.

Die Wanderungen 2018 entlang besonders schöner Flussabschnitte in unserem schönen und grenzenlosem Waldgebirge werde ich bei einer Wanderung mit Paul in den nächsten Wochen schon mal grob vorplanen.

Hier Impressionen der bevorstehenden Wanderung von der Eichenallee nach Streicherröhren:
http://www.waldaugen.de/alle-alben/!/oa/7420959/

Hinweis: Gönnen Sie sich einen Blick durch KLICK in die wunderschöne mit Text und Musik unterlegte Diashow! (Klick obigen Link!)

durch über 300 Jahre alte Eichen am Angerweiher


...und dazu der Pressetext:

Von der Eichenallee nach Steicherröhren
Heilsam wandern mit dem Kneipp-Verein Cham
Cham-Untertraubenbach: Die Eichenallee am Angerweiher und die Wallfahrtskapelle Streicherröhren sind Ziele der dritten Heilsamen Wanderung mit dem Kneipp-Verein Cham.
Rudi Simeth begleitet dabei mit spirituellen Impulsen, Herbstliedern und „Ständchen“ mit der Mundharmonika. Bei den über 300-jährigen Eichen um den Angerweiher gibt es Seelenbotschaften der Bäume. Übungen aus dem QiGong und eine kurze Andacht bei der idyllisch gelegenen Wallfahrtskapelle Streicherröhren runden das ganze ab. Treffpunkt dazu am Sonntag, 22. Oktober um 9.30 Uhr beim Feuerwehrhaus in Untertraubenbach. Die 8 km lange Wanderung dauert mit Impulsen etwa vier Stunden. Danach ist gemeinsame Einkehr im Landgasthof Weitzer in Pösing geplant. Anmeldungen bis Freitag, 20. Oktober am Vereinshandy 0151 68197283 oder unter info@kneippverein-cham.de.  Weitere Infos auch bei Rudi Simeth unter 0173 5947879 oder www.waldaugen.de

Wallfahrtskapelle Streicherröhren im bunten Herbstkleid

Dienstag, 17. Oktober 2017

Von Engeln begleiet - ein besonderer Wanderweg für Kollnburg am Wolfgangsweg-Zubringer

Donau-TV vor Ort in Hof am Engelweg: Künstlerin Dorothea Stuffer vor der Kamera
Und hier der Fernsehbeitrag, der am Michaelistag, dem Tag der Erzengel Gabriel, Michael und Raffael und aller Engel, ausgestrahlt wurde. Jetzt jederzeit abrufbar hier:

Von Engeln begleitet

Hier noch ein vierbeiniger Hinweis zum Video: Der nette Pilger-Begleit-Hund, der auf dem Video zu sehen ist, ist von Engel begleitet: Hündin Sophie war vor wenigen Tagen über die Organisation "Nie mehr allein" von Ungarn nach Deutschland zu ihrer neuen Herrin und "Schutzengel" gekommen. Hier der Link, wenn jemand ein Engel für einen Hund aus Ungarn sein will:

http://www.tsniemehrallein.de/

Pater Josef: "Jeder Mensch, der anderen etwas Gutes tut, ist ein Engel!"

Sonntag, 8. Oktober 2017

Pilger Rudi Simeth singt am Engelweg ein Waldhirten-Gstanzl


Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang schätzt sich glücklich, bei der Erstbegehung des temporären "Engelweges" am Zubringer des Wolfgangsweges bei Fernsdorf den beliebten Pilger- und Wanderführer Rudi Simeth dabei gehabt zu haben. Das Thema Engel und Themen der Heilung, des harten aber herzinnigen Lebens der früheren Einödler und Waldler, spirituelle und autobiografische  Themen aus dem Leben des großartigen und doch bescheidenen Pilgers und Wolfgangpilgers gehören zu Pilger Rudis Wanderungen dazu und sind neben seinen herrlichen historisch-wertvollen Liedern und Gstanzln sein unnachahmliches "Markenzeichen".

Hier ein Gstanzl der Alm- beziehungsweis Waldhirten, gesungen bei den Hochlandrindern mit Mutterkuh-Haltung Nähe Weging beim Engel-Impuls "Erst die Rinder - dann die Kinder". Ohne die einzige Kuh war das Leben der armen Häusler noch vor wenigen Jahrzehnten schwer gefährdet. Von daher sorgte man sich liebevoll um die Tiere, die einen mehr-als-nur-Sachwert hatten.

Pilger Rudi trägt vor:

KLICK "WALDHIRT" 

Pilger Rudi und Engel....