Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 13. August 2017

Urlaubepfarrer Lothar Le Jeune und Maike Brandes sind wieder "im Woid"


Wieder in Viechtach:Lothar Le Jeune und Maike Brandes
Seit dem 6. Auugst sind der Urlauberpfarer Lothar Le Jeune und seine Lebensgefährtin und die Organistin Maike Brandes aus dem "Hohen Norden" wieder in den von ihnen geliebten Bayerwald nach Viechtach gereist, um auch in diesem Sommer ein reichhaltiges  und wie immer sehr spirituelles Ferienprogramm anzubieten.

Dabei gibt es wie auch in den vergangenen Jahren neben den Sonntags-Gottesdiensten in Viechtach, Teisnach und Ruhmannsfelden jeweils Mittwochs abwechselnd entweder abends in der Christuskirche Viechtach um 19 Uhr "Musik und Besinnung" oder ab 9.00 Uhr eine Pilgerwanderung am Wolfgangsweg.

Den ersten Mittwochabend (9.August) konnten wir bereits einen wunderbaren spannenden Vortrag - mit schönen Liedern aus dem Gesangbuch und Luthrs Abendsegen durchwoben - über Luthers Bibelübersetzung und seine Sprache erleben.

Wie hier im Wolfgangiblog bereits erwähnt, geht es dann am kommenden Mittwoch (16.August ab Bahnhof Gotteszell, Treffpunkt um 9.00Uhr) ins schöne Regensburger Land zur  1000-jährigen Sankt-Wolfgangs-Eiche, eine Pilgerwanderung mit der Bahn und zu Fuß.

Unsere in all den Jahren ihres treuen Kommens liebgewonnenen Freunde Maike und Lothar bleiben noch bis zum 3. September im "Woid".

Am Mittwoch, den 23. August gibt es in der Christuskirche um 19 Uhr bei Musik und Besinnung einen Vortrag über Luthers Lieder. Am darauf folgenden Mittwoch (30.August) folgt die zweite Pilgerwanderung, im Gespräch ist Tschechien, wir geben hier im Wolfgangiblog, über Plakate und Presse noch genauen Bescheid.

Wir wünschen dem sympatischen Paar aus dem Norden eine schöne Sommerzeit hier im Bayerischen Wald und freuen uns über und auf all die Begegnungen in Verbindung mit dem Urlaubsprogramm und drumherum!

Wir freuen uns auf alle Begegnungen mit Maike und Lothar!





Freitag, 11. August 2017

Einladung: Pilgern per Bahn und Fuß auf dem Wolfgangsweg

Die 100-jährige Wolfgangseiche liegt am Wolfgangweg bei Regensburg.
Die im diesjährigen Sommerprogramm der evang.-luth. Kirche in Bayern (Viechtach) vorgesehene Tageswanderung auf dem St.Wolfgangs-Pilgerweg folgt diesmal den Spuren des heiligen Bischof und Bistumspatron Wolfgang im malerischen Regensburger Land.

Am kommenden Mittwoch wird die Gruppe um Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune, Maike Brandes und Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler (Verein Pilgerweg St. Wolfgang) sich auf den Weg nach Schloss Haus und zur tausendjährigen Sankt-Wolfgangs-Eiche machen. Die Wanderung dauert drei bis vier Stunden und erfordert keine besondere Kondition.

Termin: 
Mittwoch, 16. August 2017

Startpunkt:
ab 9.00 Uhr am Bahnhof Gotteszell (Waldbahn)
Abfahrt 9.20 Uhr

Rückkehr: 
in Gotteszell ca. 17.00 Uhr



Zustiegsmöglichkeiten:
ab Hauptbahnhof Regensburg (10.52 Uhr), - Nahverkehrsanbindung nach Hagelstadt

oder ab Bahnhof Hagelstadt

Die Bahnfahrt und die Wanderung sind abwechslungsreich und bieten landschaftliche und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Genießen Sie den romantischen Reiz des Regensburger Land!

Unkostenbeitrag 10.- Euro
Kinder und Enkelkinder frei

Thema der Pilgerwanderung: 
Geborgenheit

Info/Anmeldung beim Urlauberpfarrer prsönlich unter der Handynummer 0176 23979685

Hat diese eiche den heiligen Wolfgang auf seinen Wegen um Regensburg gesehen?
Fotos mit einem Dankeschön gefunden HIER

Samstag, 5. August 2017

Kreuzwegimpuls von Pfarrer Roland Kelber



Vor der Woöfgangskapelle

 Nach dem Aufstieg mit Dank- und Bittkreuzen aus Birkenholz spricht Pfarrer Roland Kelber einen Kreuzweg-Impuls:

Jesus sagt zu seinen Jüngern:
Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Mk 8,34

Manche haben es heute selber getragen und gespürt dieses Birkenkreuz.
Es hat manchen von uns erinnert an die Last, die er oder sie im Moment im eigenen Leben zu tragen hat.

Eine Belastung körperlicher oder seelischer Art, eine Krankheit, eine Beziehungskrise, ein Hindernis auf dem Lebensweg.

Jesus sagt: wer mir nachfolgt, nehme sein Kreuz auf sich.
Für Jesus gehört das Kreuz ganz selbstverständlich zu dem Weg der Nachfolge dazu.
Es ist keine Ausnahme – es ist die Regel.
Das wollen wir heute oft nicht wahrhaben, nicht annehmen.
Und das ist doch ganz natürlich: wer geht schon gerne einen Weg, der mit Leiden verbunden ist.

Am liebsten würden wir dieses Leid überspringen und schon jetzt auf den goldenen Straßen des himmlischen Jerusalem laufen, wo es kein Leid mehr geben wird.
Aber wir haben hier noch unseren Weg zu gehen.

Mit dem Kreuz in der Nachfolge Jesu ist aber im engeren Sinn nicht das allgemeine menschliche Leid gemeint, das alle Menschen mehr oder weniger betrifft, sondern das Leid um Jesu willen.
Das wollen wir heute noch weniger Christen hören.

Aber der christliche Glaube ist keine Wohlfühl-oder Wellnessreligion. Sich selbst verleugnen meint, um Jesu willen eigene Interessen hintenanzustellen, auf eigene Lebensziele oder –pläne zu verzichten. Wer ist dazu heute bereit ?

Viele Christen beten heute eher: dass Gott ihre Lebenswege segnen möge,
sie erwarten, dass Gott, dass Jesus ihnen schon hinterhergeht.
Dabei sollte es umgekehrt sein: Wir sollten im Gebet fragen: Herr, wohin gehst du voran, gib mir Kraft und Mut, dir nachzufolgen.

Wenn wir diesen Weg gehen, dann sind wir aber nicht allein.
Dann gilt umgekehrt, dass Jesus auch unser Kreuz mitträgt.
Er hat doch das schwerste für uns schon getragen.
Er trägt auch unser Kreuz heute mit, das wir in seinem Namen auf uns nehmen.

AMEN

Vom Feldkreuz hinauf zur Wolfgangskapelle

Nach dem Gottesdienst machen sich einige Pilger auf zum geschmückten Feld-Kreuz am Einstieg zum steilen Kreuzweg hinauf zur Wolfgangskapelle. Friedel und Xaver geben bewegende Zeugnisse ab, warum sie in ihrem Leben eine große Dankbarkeit haben. Die beiden Erithreaner, Christen, Weldu und Sakai danken für ihre erfolgreiche Flucht und willkommeme Ankunft in Deutschland und bitten um eine gute Zukunft.

Karla und Chintha haben das Felkreuz geschmückt. Vor einigen Jahren habe ich die Chistusfigur auf Wunsch von Hildegard restauriert.

Mit Birkenkreuzen hinauf zur Wolfgangskapelle: Zunächst geht es relativ flach durch den Wald.

Hildegard und Sakai mit ihren Bitt- / Dank-Kreuzen




Steiler Aufsteig über uralte Treppen zur Wolfgangskapelle

Frohen, dankbaren Herzens


Unterhalb der Kapelle

Ein Blick zum Ziel: Weldu, Pfarrer Roland Kelber, Michaela Peters und Xaver sind schon angekommen.

Die Pilgergruppe vor der Wolfgangskapelle

Pfarer Roland Kelber gibt einen anrührenden und ermutigenden Impuls zum Thema: "Das Kreuz auf sich nehmen".



Pilger Rudi berichtet von seiner großen Pilgerei (750 km) nach St. Wolfgang...





Unten angekommen folgt ein köstliches Mittagessen im Biergarten vom Gasthof Eck. 

Der Wunder-Pilgergottesdienst unter der Großen alten Linde


Etwa 50 Personen haben sich am Samstag Morgen unter der Großen St.Wolfgangshof-Linde auf den Pilgerbänken niedergelassen, um an dem feierlichen Pilgergottesdienst teilzunehmen. Hildegard Weiler begrüßt die Anwesenden. Links der katholische Ortspfarrer Alexander Kohl aus Bodenmais, Mitte der evangelische Regionalbichof Dr. Hans-Martin Weiss aus Regensburg, rechts der evangelische Pfarrer von Viechtach, Roland Kelber.

Bezirkkantor Aurel von Bismarck dirigiert "S'Chörlein"



Gottesdienst-Teilnehmer unter der Linde  - rechts Pilger Rudi Simeth
Lektorin und Lehrerin i.R. Carola Pätzold spricht die Lesung.

Sologesang und "O happy day": ENERGY PUR!
Der Bischof predigt...



Gebet: Pfarrer Roland Kelber - Im Hintergrund Weldu aus Erithrea als Pilgerkreuz-Träger, links Hilde und Karla, die die Dekoration gemacht hat: Kompliment an Karla!

berührendes Grußwort von Pfarrer Kohl



Segen durch den Bischof


Den genauen Inhalt des Gottesdienstes detailliert in Worten wiederzugeben, würde hier den Blogger-Rahmen sprengen. So viel sei gesagt: Emotionen stiegen gen Himmel gleich weißen Tauben! Die größten Wunder geschehen in den Herzen... Lassen wir Bilder sprechen! Nach dem Segen flogen 7 weiße Brieftauben als Boten für Frieden, Freiheit und Verständigung in die Lande
hinaus zu tragen. Eine Taube von ihnen flog symbolisch als himmlicher Gruß in Richtung zu einem ganz lieben, gestern verstorbenen Hund.....

Sieben Tauben tragen die Botschaft von Frieden, Freiheit und Verständigung ins Land. Foto: Autorin Marion Wittenzellner, VBB