Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 28. Juni 2016

Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen

Die Pilger sind bei den ehernen Glücksboten im Glasdorf angekommen. Pfarrer i R. Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, begrüßen sich.


Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen


Geführte Pilgerwanderung am Johannistag vom Wolfgangsriegel bei Böbrach nach Arnbruck


Eine Gruppe Wolfgangspilger, darunter zwei Christen aus Erithrea und ein syrischer Christ, machten sich am Johannistag auf den Weg. Pünktilch zum "Angelusgebet" um 12 Uhr ging es vom Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei strahlendem Sommerwetter dem Wolfgangsweg folgend nach Arnbruck. Ein birkenes, geschmücktes Pilgerkreuz wurde während der Wallfahrt abwechselnd getragen.

Die erste Station war die Frath. Hier wurden die Pilger mit einem erfrischenden Getränk begrüßt. Vor dem Weitergang versammelte man sich in der Marienkapelle der Familie Geiger. Frau Geiger legte Zeugnis ab von einer wunderbaren Heilung schwerer Krankheit durch intensives Gebet in der Kapelle. Auch andere Gebets-Erhörungen können in Zusammenhang mit der Frathkapelle bezeugt werden.
Das Innere der Frath-Kapelle - links eine Darstellung des heiligen Wolfgang. Foto: Pilger Rudi Simeth


In Arnbruck angekommen wurden der Pilgerzug mit Glockengeläut an der Liebfrauenkapelle begrüßt. Pfarrer Josef Gallmeier gestaltete eine Andacht unter dem Themen "Schöpfungslob" und "Frieden auf der Welt".
Vor der Liebfrauenkapelle: Pfarrer Josef Gallmeier und Pilger

Entlang der mittelalterlichen Bußkreuze, die eigens für dieses Ereignis von Helfern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang angefertigt und aufgestellt worden sind, führte der Weg durchs Dorf zur Vituskapelle, wo Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann die Geschichte der Vituskapelle. Diese wurde auf Grund eine Wolfgangs-Wallfahrt erbaut. Auch hier: eine wunderbare Heilung durch Gebet.

PFr. i. R. Ernst-Martin Kittelmann spricht in der Vituskapelle. (Fotos: Pilger Rudi)

Am Dorfplatz vor der Kapelle stellte man sich unter Leitung von "Pilger Rudi Simeth" im Kreis auf zu einem Körpergebet, einer "Kreuzmeditation" welche die Eindrücke der Birkenkreuze vertiefend erklärte - auch für die inzwischen noch dazu gekommenen auch ausländischen Begleiter der Wallfahrt.

Um 17 Uhr erwarteten im Glasdorf Weinfurtner brennende Johannisfeuer-Schalen bei der Kunst-Installation "Die Glücksboten" der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer die Pilger und - ganz im Sinne des heiligen Wolfgang, "Missionar des Ostens" - internationalen Besucher dieses Johannis-Ereignisses.
Die Pilger kommen bei den Glücksboten an. Johannisfeuerschalen brennen. (Foto: Pilger Rudi)

Bürgermeister Hermann Brandl begrüßte die Gäste und freute sich über dieses inhaltreiche Projekt, welches weit in die Region hinaus wirke und die Menschen inspiriere und bereichere. Glasdorfgründer Oskar Weinfurtner würdigte die "beiden Geburtstage": Johannes der Täufer am 24. Juni und Christi Geburt am 24. Dezember. "Die Heilsankündigungen erfüllen sich auf wunderbare Weise im Jahreskreis", so Oskar Weinfurtner. Hildegard Weiler schlug den Bogen von den Kreuzen zur Heilsverheißung, wobei sie betonte, dass wahres Glück nichts zu tun habe mit einem Lottogewinn oder ähnlichem, sondern Glück sei vielmehr eine Zusage dessen, was sich Menschen aus tiefstem Herzen ersehnen und was sie auch verbindet.

Carola Pätzold trug im Duett mit Pilger Rudi Simeth alsdann die "12 Glücksbotschaften" in drei Sprachen vor. Diese Segensverheißungen sollen mittels der ehernen Reiterfiguren und ihrer Pferde über die gesamte Region ausgesprochen werden. "Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!"
Carola Pätzold und Pilger Rudi Simeth tragen die 12 Glücksbotschaften in 3 Sprachen vor.

Nach diesen engagiertem Vortrag führte Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, einige "Gedanken zu Johanni" aus.

In einer mitreißenden Predigt schildert Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg) Johannes den Täufer als zwar "rauhen Gesellen", zugleich aber als wahren Freund des "Bräutigams Jesus Christus", des Heilands. "Johannes möge uns ein Vorbild sein. Es geht nicht nur darum, mitzuleiden, sondern es sei etwas ganz Großartiges, sich auch über das Glück eines anderen von Herzen mitzufreuen, so wie Johannes sich über Jesus, den Christus freut." In der WELT - so Pfarrer Micha Boerschmann - finde so oft und überall ein "Wer-ist-besser-Wettbewerb" statt, ein "Wett-Glänzen":  ich glänze und du stehst im Schatten. Wo viel Licht, da viel Schatten! Bei Johannes dem Täufer ist es genau umgekehrt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh.3,30).

Mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen beendete Pfarrer Micha Boerschmann den Gottesdienst unter freiem Himmel. Das im Hintergrund drohende Arbergewitter hatte sich ohne die Andacht zu stören zurück gezogen, und alle konnten trockenen Hauptes der Einladung  in die nebenstehende  Hirtenhütte aus Glas und Holz zu einem Pilger-Imbiss folgen, welcher vom Ehepaar Petra und Oskar Weinfurtner liebevoll vorbereitet worden war.

Einen herzlichen Dank sprach Oskar Weinfurtner an Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann aus. Dieser sei der Begründer und Inspirator aller hier stattfindenden christlichen Andachten und Begegnungen. So reihe sich auch diese heutige "Geburtstagsfeier" ein in die Tradition vorausgegangener Andachten.

Video der Predigt von Pfarrer Micha Boreschmann HIER


Dunkle Wolken am Himmel: Glückliches Lachen vertreibt das Gewitter. V.l.n.r.: Elke Weber, Carola Pätzold, Asylbewerber aus Syrien, Pilger Rudi lauschen der Predigt von Pfr. Micha Boerschmann.





Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen

Die Pilger sind bei den ehernen Glücksboten im Glasdorf angekommen. Pfarrer i R. Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, begrüßen sich.


Johannismarsch am Wolfgangsweg - Sich über das Glück des anderen freuen


Geführte Pilgerwanderung am Johannistag vom Wolfgangsriegel bei Böbrach nach Arnbruck


Eine Gruppe Wolfgangspilger, darunter zwei Christen aus Erithrea und ein syrischer Christ, machten sich am Johannistag auf den Weg. Pünktilch zum "Angelusgebet" um 12 Uhr ging es vom Fuße des Kreuzweges zur Wolfgangskapelle bei strahlendem Sommerwetter dem Wolfgangsweg folgend nach Arnbruck. Ein birkenes, geschmücktes Pilgerkreuz wurde während der Wallfahrt abwechselnd getragen.

Die erste Station war die Frath. Hier wurden die Pilger mit einem erfrischenden Getränk begrüßt. Vor dem Weitergang versammelte man sich in der Marienkapelle der Familie Geiger. Frau Geiger legte Zeugnis ab von einer wunderbaren Heilung schwerer Krankheit durch intensives Gebet in der Kapelle. Auch andere Gebets-Erhörungen können in Zusammenhang mit der Frathkapelle bezeugt werden.


In Arnbruck angekommen wurden der Pilgerzug mit Glockengeläut an der Liebfrauenkapelle begrüßt. Pfarrer Josef Gallmeier gestaltete eine Andacht unter dem Themen "Schöpfungslob" und "Frieden auf der Welt".


Entlang der mittelalterlichen Bußkreuze, die eigens für dieses Ereignis von Helfern des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang angefertigt und aufgestellt worden sind, führte der Weg durchs Dorf zur Vituskapelle, wo Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann die Geschichte der Vituskapelle. Diese wurde auf Grund eine Wolfgangs-Wallfahrt erbaut. Auch hier: eine wunderbare Heilung durch Gebet.

Am Dorfplatz vor der Kapelle stellte man sich unter Leitung von "Pilger Rudi Simeth" im Kreis auf zu einem Körpergebet, einer "Kreuzmeditation" welche die Eindrücke der Birkenkreuze vertiefend erklärte - auch für die inzwischen noch dazu gekommenen auch ausländischen Begleiter der Wallfahrt.

Um 17 Uhr erwarteten im Glasdorf Weinfurtner brennende Johannisfeuer-Schalen bei der Kunst-Installation "Die Glücksboten" der Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer die Pilger und - ganz im Sinne des heiligen Wolfgang, "Missionar des Ostens" - internationalen Besucher dieses Johannis-Ereignisses.

Bürgermeister Hermann Brandl begrüßte die Gäste und freute sich über dieses inhaltreiche Projekt, welches weit in die Region hinaus wirke und die Menschen inspiriere und bereichere. Glasdorfgründer Oskar Weinfurtner würdigte die "beiden Geburtstage": Johannes der Täufer am 24. Juni und Christi Geburt am 24. Dezember. "Die Heilsankündigungen erfüllen sich auf wunderbare Weise im Jahreskreis", so Oskar Weinfurtner. Hildegard Weiler schlug den Bogen von den Kreuzen zur Heilsverheißung, wobei sie betonte, dass wahres Glück nichts zu tun habe mit einem Lottogewinn oder ähnlichem, sondern Glück sei vielmehr eine Zusage dessen, was sich Menschen aus tiefstem Herzen ersehnen und was sie auch verbindet.

Carola Pätzold trug im Duett mit Pilger Rudi Simeth alsdann die "12 Glücksbotschaften" in drei Sprachen vor. Diese Segensverheißungen sollen mittels der ehernen Reiterfiguren und ihrer Pferde über die gesamte Region ausgesprochen werden. "Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!"

Nach diesen engagiertem Vortrag führte Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, einige "Gedanken zu Johanni" aus.

In einer mitreißenden Predigt schildert Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg) Johannes den Täufer als zwar "rauhen Gesellen", zugleich aber als wahren Freund des "Bräutigams Jesus Christus", des Heilands. "Johannes möge uns ein Vorbild sein. Es geht nicht nur darum, mitzuleiden, sondern es sei etwas ganz Großartiges, sich auch über das Glück eines anderen von Herzen mitzufreuen, so wie Johannes sich über Jesus, den Christus freut." In der WELT - so Pfarrer Micha Boerschmann - finde so oft und überall ein "Wer-ist-besser-Wettbewerb" statt, ein "Wett-Glänzen":  ich glänze und du stehst im Schatten. Wo viel Licht, da viel Schatten! Bei Johannes dem Täufer ist es genau umgekehrt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh.3,30).

Mit einem gemeinsamen Vaterunser und dem Segen beendete Pfarrer Micha Boerschmann den Gottesdienst unter freiem Himmel. Das im Hintergrund drohende Arbergewitter hatte sich ohne die Andacht zu stören zurück gezogen, und alle konnten trockenen Hauptes der Einladung  in die nebenstehende  Hirtenhütte aus Glas und Holz zu einem Pilger-Imbiss folgen, welcher vom Ehepaar Petra und Oskar Weinfurtner liebevoll vorbereitet worden war.

Einen herzlichen Dank sprach Oskar Weinfurtner an Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann aus. Dieser sei der Begründer und Inspirator aller hier stattfindenden christlichen Andachten und Begegnungen. So reihe sich auch diese heutige "Geburtstagsfeier" ein in die Tradition vorausgegangener Andachten.

Video der Predigt von Pfarrer Micha Boreschmann HIER







Montag, 27. Juni 2016

"Gedanken zu Johanni" mit Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg) im Glasdorf Arnbruck

"Gedanken zu Johanni" von Pfr. Micha Boerschmann, Regensburg, im Glasdorf Weinfurtner.
v.l.n.r.: Pfr. M.Boerschmann, Hildegard Weiler, Jani (Syrien) Elke Weber, Xaver Hagengruber,
Bürgermeister H. Brandl,
Jonas (Erithrea), Muhammad (Irak) mit Kreuz.
Am 24. Juni, dem Johannistag (Oskar: "Geburtstag von Johannes dem Täufer") fand die auch hier im Blog angekündigte Pilgerwanderung vom Wolfgangsriegel nach Arnbruck statt.

In einer mitreißenden Predigt schildert Pfarrer Micha Boerschmann (Regensburg)  - umgeben ganz im Sinne des heiligen Wolfgang ("Missionar des Ostens") von Pilgern und Gästen -  Johannes den Täufer als zwar "rauhen Gesellen", zugleich aber als wahren Freund des "Bräutigams Jesus Christus", des Heilands.

Johannes möge uns ein Vorbild sein: Es gehe nicht nur darum, mitzuleiden, sondern es sei etwas ganz Großartiges, sich über das Glück eines anderen von Herzen mitzufreuen, so wie Johannes sich über Jesus, den Christus freut.  In der WELT - so Pfarrer Micha Boerschmann - findet so oft und überall ein "Wer-ist-besser-Wettbewerb" statt, ein "Wett-Glänzen": ICH glänze und du stehst im Schatten. Wo viel Licht, da viel Schatten! Bei Johannes dem Täufer ist es genau umgekehrt: Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen (Joh.3,30).

Ausschnitte aus dieser Predigt unter freiem Himmel am Wolfgangsweg im Glasdorf Weinfurtner in diesem Video: Klick HIER


Pfarrer Micha Boerschmann begeistert mit bewegenden Worten die Zuhörer.
Außer etlichen Asylbewerbern verschiedener Religionen hier das Glasdorf-Gründer-Ehepaar Petra und Oskar Weinfurtner (links im Bild) und Pilgerin und Vereinsmitglied Karla Singer.

Freitag, 17. Juni 2016

Blick voraus auf den 24. Juni: Herzliche Einladung an Pilger und Gäste!

Totenbretter beim "Kirchei", Arnbruck
Am 24. Juni findet eine geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg statt. Die Strecke führt von der Wolfgangskapelle bei Böbrach über die Frath nach Arnbruck. In Arnbruck werden drei Pfarrer für Gläubige, Gäste und Pilger bereit sein.... 3 Andachten geplant...

Dem Heiligen Wolfgang entsprechend ("Der Heilige Wolfgang, Missionar des Ostens") gibt es die "12 Glücksbotschaften in drei Sprachen", vorgetragen von Carola Pätzold und Franz Würzner.

Kreuz mit versilbertem Korpus auf dem Weg zwischen Kirchei und Vituskapelle

Aufstellen eines Birkenkreuzes vor der Vituskapelle mit Hildegard Weiler und Elke Weber

In der Frath-Kapelle
links: Der heilige Wolfgang
Foto entstanden auf Pilger Rudi Simeths "großer Wolfgangsweg-Tour":"Altar Kapelle auf der Frath mit St. Wolfgang, der Gottesmutter mit dem Jesuskind und dem Hl. Nikolaus"
Auf der Frath
Foto entstanden auf Pilger Rudi Simeths "großer Wolfgangsweg-Tour"
"Bei schönstem Wetter auf der Frath prosten mir zwei junge Frauen zu, die mich von Böbrach her begleitet hatten – ich musst ja wieder weiter ;-)  "
Die liebfrauenkapelle ("Kirchei") in Arnbruck - Foto: pPlger Rudi Simeth:
"Beim Kirchei in Arnbruck mit Rückblick zum Eck – woher ich kam."

Programm der geführten Pilgerwanderung am 24. Juni:

12 Uhr: Start beim Wolfgangshof in Böbrach mit einem Angelus-Gebet; 
Blick auf die Wolfgangskapelle, kurze Betrachtung vom Kreuzweg zur Wolfgangskapelle 13.00 Uhr: Einkehr auf der Frath;

13.00 Uhr: Kurze Einkehr auf der Frath;

16 Uhr: Andacht bei der Liebfrauenkapelle mit Pfarrer Josef Gallmeier;

16.30 Uhr: Innehalten an der Vituskapelle mit Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann;
 
Kreuzmeditation mit Pilger Rudi Simeth;

 17 Uhr: Abschlussfeier im Glasdorf:
Begrüßung durch Glasdorf-Gründer Oskar Weinfurtner;
Begrüßung durch Bürgermeister Hermann Brandl;
 
Vortrag der "12 Glücksbotschaften" zum Stuffer-Kunstprojekt "Die Glücksboten" in drei Sprachen - mit Carola Pätzold und Franz Würzner;
„Nachdenken über Johan
ni“ mit Pfarrer Micha Boerschmann aus Regensburg.

Zur Kreuzmeditation:

Einleitung 3 Sprachen - Text Pilger Rudi


Auf unseren Wanderungen am Wolfgangsweg kommen wir immer wieder an Weg-Kreuzen vorbei.
Die Birken-Pilgerkreuze begleiten uns heute beim „Einzug“ nach Arnbruck.
Wir selbst tragen „unser Kreuz“ immer mit uns. Oft leiden wir unter der Empfindung, unser Kreuz immer tragen zu müssen.
Heute zeige ich mit einer Körperübung, wie wir unser Kreuz jederzeit als heilendes Kreuz empfinden können.



Hinweis:
Für die Pilgerwanderung wird eine Gebühr von E 5.- erhoben.

Anmeldung erbeten bei Elke Weber, Tel.: 0151 20907580

Im Glasdorf präsentiert die Künstlerin Dorothea Stuffer die ehernen Glückspferde - hier das Wolfgangs-Aufbauteam beim Aufbau vor Ort:

Der Heilige Martin  - "Die Mantel-Teilung" ganz nahe bei dem Glückspferd mit Flüchtling

Sonntag, 12. Juni 2016

Glücksboten laden ein zum „Johannismarsch“ - - Bericht von Marion Wittenzellner, VBB

Glücksboten laden ein zum „Johannismarsch“

Pilgerverein plant am 24. Juni große Wanderung von Böbrach nach Arnbruck – Zum Abschluss Pilgerfest im Glasdorf

Von Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald-Bote


Die Vituskapelle in Arnbruck entstand wegen eines Gelübdes während einer Wolfgangswallfahrt , 1648.
Hier mit Blech-Glücksbote: "Pilger Vitus".


Das Aufbauteam des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang:vor der Liebfrauenkapelle in Arnbruck: Hildegard Weiler (1. Vorsitzende), Elke Weber, Dorothea Stuffer (2.Vorsitzende), Friedel Dreischmeier, (Kassier) Xaver Hagengruber. Foto: Marion Wittenzellner

Am Johannistag, das ist alljährlich der 24. Juni, lädt der Verein „Pilgerweg St. Wolfgang“ zu einer Wanderung auf dem Wolfgangsweg vom Böbracher Wolfgangsriegel nach Arnbruck ein.

Geführt wird sie vom „Pilgerpfarrer“ Pastor i.R. Ernst-Martin Kittelmann und der Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler. Zwei Wochen vor diesem großen Ereignis hat einHelferteam um die beiden Vereinsvorsitzenden Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer am gestrigen Donnerstag bereits mit den konkreten Vorbereitungen begonnen. Dazu wurden entlang des Herzstücks der Wanderung zwischen der Arnbrucker Liebfrauenkapelle und dem Glasdorf Weinfurtner einige Birkenkreuze und einige von
der Künstlerin Dorothea Stuffer angefertigte Blechfiguren aufgebaut, die nun als besondere Hingucker mittels beigefügter Hinweisschilder auf den Pilgerpfad des Heiligen Bischofs Wolfgang, welcher ab Böbrach über Arnbruck, Eck und Neukirchen beim Hl. Blut bis hinein nach Tschechien führt, im Allgemeinen sowie natürlich auf den „Johannismarsch“ im Besonderen aufmerksam machen sollen. Unterstützt wurden die fleißigen Arbeiter dabei vom Gemeindeangestellten Adi Schrötter, der ihnen genaue Anweisungen gab, wo sie ihre markanten Vorboten hinstellen dürfen.

Die Böbracher Wallfahrt sei eine alte Tradition, die vor einigen Jahren wiederbelebt wurde, erklärten Weiler und Stuffer. Der Wolfgangsweg-Abschnitt zwischen der Böbracher Wolfgangskapelle und der
Wallfahrtskirche in Neukirchen beim Hl. Blut sei sogar in der Zellertaler Wanderkarte eingezeichnet, die in der Arnbrucker Tourist-Info aufliege. Die katholische Liebfrauenka-
pelle sei ganz bewusst als engerer Ausgangspunkt der Pilgeraktion gewählt, weil das kleine „Kirchei“
2019 seinen 375. Jahrestag feiern kann und weil der Glasdorf-Gründer Oskar Weinfurtner daher den
Wunsch geäußert habe, hier vorab schon eine erste Blechfiguren-Installation anzubringen, die inno-
vativ auf den christlichen Glauben und auf das Glasdorf hinweisen solle. Aus diesem Grunde werde
der Arnbrucker Pfarrer Josef Gallmeier dort am 24. Juni um 16 Uhr für die Pilger auch eine Andacht
zelebrieren.
Anbringen einer Marienfigur an der Liebfrauenkapelle
Maria und Jesus sprengen Grenzen und Rahmen!
Pilger-Helfer-Picknick vor der Liebfrauenkapelle
Besprechung der Kreuz-Standorte mit Adi Schrötter von der Gemeinde Arnbruck
Xaver und Friedel: Birkenkreuze zu ausgewählten Standorten transportieren

Nächste Station im Ort sei dann die evangelisch-lutherische Vituskapelle, wo um 16.30 Uhr ein kur-zes Innehalten mit Pfarrer Kittelmann stattfinde. Weiler und Stuffer zufolge habe diese um 1650 er-
baute Gebetsstätte nämlich ebenfalls einen sehr konkreten Bezug zur Wolfgangsgeschichte, da sie im
Rahmen einer Wolfgangswallfahrt in Erfüllung eines Gelübdes entstanden sei, und da die beiden Hei-
ligen Veit (oder Vitus) und Wolfgang ohnehin in enger Verbindung zueinander stünden. Daher werde
der „Blechpilger Vitus“ hier in den kommenden Wochen alle Besucher und Passanten begrüßen.

Die Vituskapelle mit "Pilger Vitus"

Abschließendes Ziel der nachmittäglichen Pilgerwanderung sei dann das Glasdorf Weinfurtner, wo es um 17 Uhr zusammen mit dem Gastgeber Oskar Weinfurtner und Bürgermeister Hermann Brandl ei-
ne große Abschlussfeier gebe, bei der der evangelischen Vakanzpfarrer Micha Boerschmann einige
Gedanken zum Johannistag vortragen werde.
"Wolfsmensch" vorm Glasdorf Weinfurtner  - aktuell mit Wolfgangsweg-Pilgerkreuz
Hier wird man übrigens auch wieder der ehernen „Glücksboten“-Reitergruppe von Dori Stuffer begegnen, die den letzten Winter in Kirchaitnach (Gemeinde Kollnburg) zugebracht hat und die
jetzt in Arnbruck Halt macht, um dort ebenfalls ihre zwölf positiven Heilsbotschaften zu verbreiten
und dem Dorf wie der gesamten Region Frieden und Wohlstand zu verheißen. Und damit diese wichtige Kunde nur ja auch von allen Menschen vernommen werden kann, werde sie vor Ort sogar mehrsprachig erklärt, bemerkten Weiler und Stuffer. Denn ganz im Sinne des Heiligen Bischofs Wolfgang als großem grenzüberschreitendem „Missionar des Ostens“ sei bei diesem „Johannis-Pilgerfest“ ein Jeder zum Mitgehen und Mitmachen eingeladen, seien es Einheimische, Gäste aus dem Nachbarland Tschechien, Urlauber oder Flüchtlinge, seien es Katholiken, Protestanten oder An-
gehörige sonstiger Glaubensgemeinschaften. Und wer nicht die ganze lange Tour von Böbrach
nach Arnbruck mitmarschieren möchte, der könne gerne bei der Liebfrauenkapelle einsteigen und
den kleinen Weg mitgehen oder aber auch erst an der Feier im Glasdorf teilnehmen.

Für die „große Tour“ wird aus organisatorischen Gründen eine Voranmeldung beim Pilgervereins-
mitglied Elke Weber (ట 0151/20907580) erbeten. Für die Rückfahrt von Arnbruck nach Böbrach wird ein Unkostenbeitrag von fünf Euro erhoben.

Wolfgangsweg-Pilger-Kreuze an verschiedenen Standpunkten am Wolfgangsweg in Arnbruck anbringen 

Ablauf der Wanderung:

12 Uhr: Start beim Wolfgangs-
hof in Böbrach mit einem Angelus-
Gebet;
12.30 Uhr: Besuch der Wolf-
gangskapelle mit Informationen
über den Heiligen Wolfgang von
Hildegard Weiler;
13.30 Uhr: Einkehr auf der
Frath;
16 Uhr: Andacht bei der Lieb-
frauenkapelle mit Pfarrer Josef
Gallmeier;
16.30 Uhr: Innehalten an der Vi-
tuskapelle mit Pfarrer i.R. Ernst-
Martin Kittelmann; Kreuz-Meditation mit Pilger Rudi Simeth
 17 Uhr: Abschlussfeier im Glas-
dorf mit „Nachdenken über Johan-
ni“ mit Pfarrer Micha Boersch-
mann.

Kaffee und Eis auf Kosten des Hauses am Ziel im Glasdorf

Samstag, 11. Juni 2016

In Arnbruck (1)

Pilgerweg-Birkenkreuz am Wolfgangsweg von der Liebfrauenkapelle nach Arnbruck
Wolfgangsweg-Helferteam-Treffpunkt bei der Liebfrauenkapelle in Arnbruck. Von hier aus haben wir begonnen, im Ortskern entlang des Wolfgangsweges die Birkenkreuze und einige erste Blechfiguren aufzustellen. Wir, das sind: Hildegard Weiler, Elke Weber, Dorothea Stuffer, Friedel Dreischmeier und Franz-Xaver Hagengruber = Xaver.  - - - Hier halten wir uns gerade bereit zum Pressefoto.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Aufbruch nach Arnbruck: Die ehernen Glücksboten kommen!


Aufbruch der Glücksbotin "Im Mittelalter unterwegs" zur Liebfrauenkapelle (das "Kirchei") am Wolfgangsweg nach Arnbruck. Die geführte Pilgerwanderung am 24. Juni, dem Johannistag, hat eine wichtige Station sowohl beim "Kirchei", als auch bei der Vituskapelle.  Ziel: Glasdorf. Hier werden die Pilger und Gäste feierlich empfangen.

Andachten bei den genannten Stationen mit Pfarrer Josef Gallmeier, Arnbruck, Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Unterried, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg.

Impulse und Meditationen unterwegs mit Pilger Rudi Simeth!

Hier warten sie, in der Blechwerkstatt, frisch gestriegelt! Sie scharren mit den Hufen und schnauben ungeduldig! Morgen bricht die zweite Gruppe Glückspferde auf nach Arnbruck, Erste Inszallationen passieren bei der Liebfrauenkapelle und bei der Veitskapelle. Glück zu!

Dienstag, 7. Juni 2016

Wolfgangs-Event in Arnbruck: erste Figuren unterwegs

Konzentriert beim Verladen der ersten Glücksboten
 Für das bevorstehende Wolfgangs-Event mit einer geführten Pilgerwanderung und einem feierlichen Ankommen in Arnbruck im Glasdorf am Johannistag (24.Juni 2016) arbeitet der Kern des Pilgerhelferteams intensiv an der Verwirklichung des seit Advent 2015 ins Visier gefassten Ereignisses.

Am gestrigen Montag wurden sie ersten Blechfiguren der berittenen Glücksboten und etliche Holz-Stempen zum Aufbau ins Glasdorf gebracht.

Am kommenden Donnerstag wird sich das Helferteam zum ersten Teil des Aufbaus bei der Liebfrauenkapelle in Arnbruck treffen. Innerhalb Arnbrucks wird der durch den Ort verlaufende Wolfgangweg mit 10 Birkenkreuzen im Mittelalter-Stil geschmückt und mit einigen Infotafeln versehen. Außerdem wird es gleichzeitig einen ersten Pressetermin geben, um die Region rechtzeitig über das Ereignis und den Wolfgangsweg zu informieren.

Pilgerhelfer-Team: Friedel Dreischmeier, Elke Weber und Xaver Hagengruber
Foto: Dorothea Stuffer


Sonntag, 5. Juni 2016

"Meine engen Grenzen" - Michaela Lynes im singenden Gebet

Die wunderbare Sängerin, Lektorin und Pädagogin Michaela Lynes gestaltete heute den Gottesdienst in der Christuskirche Viechtach. Mit dem Lied "Meine engen Grenzen" aus dem Liederbuch "Kommt, atmet auf" rief sie mit der Gemeinde die Barmherzigkei des HERRN an.

Es folgt der Vers :"Geh mit uns"...

In diesem Sinne wünschen wir vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang allen Pilgern und Lebenspilgern einen gesegneten 2.Sonntag nach Trinitatis und eine gesegnete Zeit.

Singend mitbeten: KLICK HIER

Meine engen Grenzen -  Songtext

1. Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite; Herr, erbarme dich.

2. Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke; Herr, erbarme dich.

3. Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme; Herr, erbarme dich.

4. Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit
bringe ich vor dich.
Wandle sie in Heimat; Herr, erbarme dich.

Altar: "Blühender Ginster am Weg"