Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Samstag, 27. Februar 2016

Begegnung über Grenzen hinweg: Am Pilgercamp Xaverhof

Hildegard Weiler und ein syrischer Christ kommen zum Pilgercamp Xaverhof. Überraschungsbesuch! Hilde kümmert sich seit einigen Monaten intensiv um den Fremden. Sie hilft ihm bei seinen Problemen, hat ihm eine gute Bleibe ohne Mobbing bei einem frommen angesehenen Herrn vermittelt und bringt ihm in persönlichem Einzelunterricht Deutsch bei. Alles ganz im Sinne des Heiligen Wolfgang, der ja ein großartiger Pädagoge war und keine Grenzen scheute.

 Hildegard hat eine innige Beziehung zum Heiligen Wolfgang und ist 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, an dessen Wiederbelebung und Streckenführung sie seit über 10 Jahren hingabevoll arbeitet. Außerdem ist sie "Besitzerin" der Wolfgangskapelle in Böbrach, der wildromantisch gelegenen Wallfahrtskapelle, wo vor etwa 1000 Jahren der Heilige auf seinem Weg nach Böhmen übernachtet haben soll.

Am Pilgercamp Xaverhof , der am Zubringer des Wolfgangsweges nach Ruhmannsfelden liegt, treffen sie den Xaver an. Dieser - auch ganz im Sinne des Heiligen Wolfgang - ist gerade dabei, ein paar Quadratmeter Erde mit einem einfachen Spaten umzugraben, um hier einen kleinen Kartoffelacker anzulegen.

Neben dem Acker steht das Hühner- und Taubenhaus, persönlich mit eigenen Händen erbaut von Xavers Vater Franz Xaver , der über 30 mal nach Neukirchen bei Hl.Blut gewallfahrtet ist und auch Vorbeter war. Heute ist diese Strecke ein Teil des Bayerischen Wolfgangsweges - Dank Hildegards Recherchen.



Pilger-Dream-Team. 


Der Xaverhof - rechts das Birken-Pilgerkreuz, Entwurf: Hajo Bach

Montag, 22. Februar 2016

"Stundenpilgern" am Wolfgangsweg



Stundenpilgern am Wolfgangsweg:

Dorothea Stuffer berichtet:

Auf unserer großen Halbstunden-Pilgertour am Wolfgangsweg auf 1000 Metern Höhe geniessen wir heute in Wolke 7 eine ganz andere Berg-Atmosphäre. Mitten in einer in den Gipfel-Lagen des Bayerischen Waldes liegenden Wolke eines Tauwetter-Tiefs gehen wir unter tropfenden Bäumen, Windböen reißen an Ästen, Fell und Mantel. Hündin Lady freut sich und rennt und wälzt sich im extranassen Schnee - wie immer.    Halt! Foto bitte - danke - ihr könnt weitergehen!


Die Aufnahmen entstanden am Wolfgangsweg zwischen Markbuchen und Rettenbach.

Auch ganz kurze Touren am Wolfgangsweg - "Stundenpilgern" - lässt die Idee und Ausführung des Pilgerns zu.

Freitag, 19. Februar 2016

Vorfrühlingspilgern mit Kaffeee und Kuchen - - - INFO Ost- und Westroute des Wolfgangsweges

Dieses rostige kleine Wolfgangschaf mit Logo vom Bayerischen Wolfgangsweg befindet sich in Rettenbach in der Nähe der dortigen Wolfgangskirche.

Heute laden wir Sie ein, mit uns ein Stück Stunden-Vorfrühlings-Pilgern zu erleben. Wir gehen von Markbuchen bei St.Englmar durch den Wald relativ eben auf etwa 1000 Metern Höhe etwa 5 Kilometer nach Rettenbach. Der Weg ist vom Wanderwart der Gemeinde St.Englmar gut markiert.

Dabei verpassen wir nicht, Kaffee, Kuchen und Sahne zu genießen. Mit dabei: Hündin Lady. Die Pilgerinnen sind Sylvia Dressler und ihre Schwester Dorothea Stuffer.

Start in Markbuchen: Mit Tee und Kuchen stärken wir uns zur bevorstehenden kleinen Vorfrühlings-Tour

Wander-Start in Markbuchen: Es geht Richtung Osten, meist durch den Wald, nach Rettenbach. Wir halten uns an die Markierung. Hündin Lady liebt Schnee, hier in fast1000 Metern Höhe keine Seltenheit im Vorfrühling.

Ankunft in Rettenbach

Eine der wenigen Wolfgangskirchen der Region.

Gleich neben der Kirche: Einkehr zu Kaffee und Kuchen, Premiumqualität, im Hotel Schmelmerhof mit 5 Sternen.

Auch Hunde sind hier willkommen!

Pilger bitte eintreten!

Wir begeben uns in die historische Florianstube. Hier sind Bilder und Drucke  an der Wand, z.B. auch über die Grafen von Scheyern

Brave Hündin Lady ruht sich aus zu Füßen von...

glückliche Pilgerin Sylvia! 
Wegweiser und "W"-Logo mit Blechschaf, dahinter die Wolfgangskirche von Rettenbach
INFO West- und Ostroute des Wolfgangswegs:

In St.Englmar gabelt sich der Wolfgangsweg in die West- und Ostroute.

Westroute:
St.Englmar - Grün - Haibach/Elisabethszell (bis hierhin markiert) - Stallwang/Rattiszell - Wörth - Regensburg.
Diese Strecke wird vom Verein Pilgerweg St.Wolfgang bearbeitet, 1.Vorsitzende: Hildegard Weiler.

In Regensburg liegen in der historischen St.Emmeramskirche die Gebeine des heiligen Wolfgang, Bischof von Regensburg. Die grenzüberschreitende Strecke von St.Wolfgang/Österreich - Regensburg ist erstellt und markiert von den österreichischen Wolfgangsfreunden und Pilgerpflegern Anton Wintersteller und Dr. Peter Pfarl (Wanderführer kaufen!)


Ostroute:
Auf dieser Route befinden sich hier gerade Sylvia, Dorothea (2. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang) und Hündin Lady.

St.Englmar - Rettenbach - Kloster Kostenz (mit Alpenblick!) - Metten - Niederalteich - Parzam (Bruder Konrad) - Maria Schmolln (Österreich) - Falkensteinkapelle (hier hat der heilige Wolfgang das berühmte Hackl geworfen) - St. Wolfgang (Österreich).
Diese Strecke verläuft ab Niederalteich zum großen Teil identisch mit dem VIA NOVA.

Pilger Rudi Simeth ist diese Strecke 2014 bei seiner großen Wolfgangsweg-Tour zu Fuß gegangen. INFO  Rudi aktuell : Klick hier!


Freitag, 12. Februar 2016

Ganz im Sinne des heiligen Wolfgang: die Botschaft verkünden

Pilger-Fackelzug vor der Kirche St.Magdalena in Kirchaitnach - Foto: Josefa Schmid

Im Pressebericht des Viechtacher Bayerwald Boten (am 8.2.2016) schrieb die Autorin Marion Wittenzellner am Schluss ihres Berichtes:

Zum Abschluss der ökumenischen Lichtmess-Feier dankte Pater Joseph Dorothea Stuffer und dem Helferteam für die wunderschöne Glücksboten-Darstellung.

"Don't lose your hope - you came from your land with no hope, but this land will give you the hope of the light!" (verlieren Sie nicht Ihre hoffnung - Sie kamen aus einem Land ohne Hoffnung, aber dieses Land wird Ihnen die Hoffnung des Lichtes geben.) wandte er sich auch noch persönlich an die anwesenden Flüchtlinge, die daraufhin sogar den Mut fanden, in der Fremde vor das Mikrophon zu treten und dem Herrn in ihrer Sprache zu huldigen.

Amine aus Erithrea am Mikrophon n der Kirche St.Magdalena (Foto: Josefa Schmid)

Und in Dorotheas Bericht im Viechtacher Anzeiger (9.2.2016) und Viechtach aktuell (11.2. 2016) war als letzter Satz zu lesen: 

Ein spontaner Höhepunkt der Feier war, als Pater Joseph dem Amine, ein koptischer Christ aus Erithrea , das Mikrophon reichte, und der junge Afrikaner ein christliches Gebet in seiner Landessprache vortrug. So ist es Pater Joseph und der Gemeinschaft an diesem Tag wunderbar gelungen, ganz im Sinne des Heiligen Wolfgang das Licht des Glaubens über Grenzen hinweg zu verbreiten.

Zwei Fotos, aufgenommen an jenem Tag von Bürgermeisterin Josefa Schmid, wollen wir Ihnen hier und heute nicht vorenthalten:

Pfarrer i.R. Ernst-Martin Kittelmann leitete 2015 zwei Pilgerwanderungen am Herzstück des Wolfgangsweges. Hier mit Glücks-Esel und Lichtmess-Fackel in Kirchaitnach.
Hildegard Weiler spricht über Tod, Ruhe, loslassen, Frieden in Gott. - Links Pilger Rudi mit Hut und Pilgermuschel neben seinem Klangauge

Pilger Rudi singt ein Gstanzl der frohen Bauersleut' - Karla Singer und Hildegard Weiler singen den Refrain: HIER

Und hier die beiden Berichte, abfotografiert (zum Vergrößern anklicken) :

Bericht im "Viechtacher Anzeiger" und in "Viechtach aktuell"

Bericht im Viechtacher Bayerwald Boten

Pfarrer Micha Boerschmann (3.v.r.) gestaltete die Andacht bei der 1.Station, den blechernen Glücksboten auf der Wiese unterhalb der Alten Kirchaitnacher Schule - Foto: Marion Wittenzellner 



Dienstag, 9. Februar 2016

Bauersleut' , des is a Freid!

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber, Pilger Rudi Simeth, Karla Singer, hildegard Weiler und Freunde des Pilgerweg St. Wolfgang
Auf der 3.Station der symbolischen Pilgerwanderung beim Lichtmess-Gottesdienst in Kirchaitnach trägt Pilger Rudi Simeth ein Gstanzl vor von der Freude der Bauersleute über den Frühling vor. Er spannt mit dem Lied den Bogen zu dem alten bäuerlichen Brauch, dass am Lichtmesstag die Verträge mit den Knechten verlängert worden sind, beziehungsweise die Knechte ihren Arbeitgeber gewechselt haben.

Juche, juchei, des is a Freid im Frühjahr für uns Bauersleit!

Freitag, 5. Februar 2016

Die Strasse, die nirgendwo hinführte

Bei den Blechpferden in Kirchaitnach ist die 1.Station der symbolischen Pilgerwanderung am Lichtmess-Tag in Kirchaitnach. Sie steht unter dem Thema: "Leben - Aufbruch - Anfang" Von links nach rechts: Pater Josef, Friedel Dreischmeier, Pilger Rudi , Freunde des Pilgerweg St.Wolfang, Asylbewerber aus dem Afrikanischen und Arabischen Raum, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Künstlerin Dorothea Stuffer, Pfarrer Micha Boerschmann

Kirchaitnach, Lichtmess 2016:
Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg,  trägt die Geschichte von "Martino Dickkopf" vor.


Die Strasse, die nirgendwo hinführte  

 In einem Dorf gibt es drei Straßen. Von einer davon sagen die Dorfleute, dass sie nirgendwo hinführt. Das hört der kleine Martino und will es nicht glauben: " Das gibt's doch nicht, dass eine Straße kein Ziel hat!" "Doch! Sie hat kein Ziel!" sagen die Leute. Martino widerspricht immer wieder, und bald nennen ihn die Leute "Martino Dickkopf". Als martino größer und selbständig geworden ist, macht er sich auf den abenteuerlichen Weg. Er hat den festen Entschluss, es zu wagen. er hat den notwendigen Mut, die erforderliche Neugier, keine wankenden, sondern starke Knie ( Jes. 35) und eine vertrauende Hoffnung auf ein irgendwie letztlich gutes Ende.

So macht Martino sich denn auf. Nach einer langen Zeit des Wanderns in einsamen Regionen - niemand ist ja bisher diese Straße gegangen - kommt ihm ein hund entgegen. "Wo ein Hund ist, kann eine menschliche Behausung nicht weit sein!" denkt Martino und folgt dem Hund, der weiter vor ihm die Straße entlang läuft.

Tatsächlich! Da ist ein schönes Schloss! Und eine wunderschöne Frau am Balkon, sie scheint auf ihn zu warten! "Komm nur herein, Martino!" sagt die Frau freundlich , "ich will Dir die Schätze des Schlosses zeigen. Du kannst mitnehmen, so viel du möchtest!" "Aber ich kann je nicht viel tragen!" "Das macht nichts. Ich gebe Dir ein Pferd und einen Wagen mit!"

Und Martino bekommt ein Pferd mit einem Wagen und lädt viele Schätze auf und fährt zurück ins Dorf.

Zuhause angekommen, staunen die Leute nicht wenig. Glücklich verteilt Martino die Schätze.

Am nächsten Tag sagen die Leute: "Lasst uns auch diese Straße gehen und Schätze holen!" Aufgeregt stürmen sie los - doch bald kehrt einer nach dem anderen zurück ins Dorf. "Da war eine Mauer, ich konnte nicht weiter!" "Da war ein Dickicht!" "Ein Sumpf ließ mich umkehren!"

Nur Martino hatte das Schloss mit den Schätzen erreicht. Er war seinen ganz eigenen, authentischen, unnachahmlichen Martino-Lebensweg gegangen. Nachmachen: geht nicht. Nur an den Schatz denken: führt nicht zum rechten Ziel. Martino hat freudig die Schätze verteilt, nicht nur zweckdenkend an eigene vorteile gedacht.

Nicht jeder Weg führt immer sofort zum großen Schatz, klar. Manchmal müssen wir umkehren oder eine andere Richtung einschlagen. Aber wir müssen den eigenen Weg gehen, den ganz eigenen.

Danke, Pfarrer Micha Boerschmann!
Sacharija (braune Lederjacke) gibt für die Flüchtlinge die Geschichte in Arabisch wieder. Fotos Josefa Schmid

Pilger Rudi Simeth grüßt und lädt ein!

Pilger Rudi Simeth und einige Freunde des Pilgerweg St.Wolfgang an Lichtmess vor der Kirche St.Magdalena, Kirchaitnach
Liebe Freunde des Pilgerweg St. Wolfgang,  

Pilger Rudi war dabei, als wir am 2.Februar in Kirchaitnach mit dem Kollnburger Pfarrer Pater Josef eine kurze symbolische Pilgerwanderung in drei Stationen unternahmen. Es war ein Gottesdienst ganz besonderer Art, - wir berichteten und werden noch ausführlich berichten - auch in der Lokalpresse. Bürgermeisterin Josefa Schmid hat einige wunderschöne Fotos gemacht, die wir demnächst hier im Blog auch vorstellen werden. Besucht doch inzwischen mal ihr Facebook!

Anlässlich der nun länger werdenen Tage möchte hier und heute Pilger Rudi herzlich grüßen und interessante Wandervorschläge für die kommende Zeit anbieten. Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen!

Liebe Pilger- und Wanderfreunde,

gestern war Maria Lichtmess.
Die „lichten Tage“ sind schon wieder erheblich länger geworden.
Nach einer alten Bauernregel: „An Stefanie a Mückenschritt, zu Neujahr an Hahnentritt, zu Heilig Drei König an Hirschensprung
Und an Lichtmess um a ganze Stund“

Den Winter – so wie wir uns halt den Winter vorstellen – hatten wir ja bis jetzt nur eine Woche. Davor und danach zur Freude der Verkehrsteilnehmer
schnee- und eisfreie Verkehrswege.
Dafür war ab Mitte Januar wirklich ein Traumwinter für alle Wintersportfreunde.
Einer kleinen Gruppe von Schneeschuh - Wintergästen des alternativen Reiseunternehmens Begegnung mit Böhmen konnten Gerda Ederer und ich im Rahmen einer
„Schneeschuhwoche im Bayerwald & Wohlfühloase“
Unsere Heimat vom Gibacht bis zum Kleinen Arbersee von der besten Winterseite zeigen.
Besonders beeindruckte dabei auch das „vergessene Fichtenbacher Tal“ in Böhmen mit der mächtigen Eichenallee.
Mit einer Bilderserie möchte ich euch daran teilhaben lassen:

Schön wäre es auch, wenn in der Faschingswoche mit bisher 14  Reiseteilnehmern zumindest auf den Bergen ähnliche Wintererlebnisse möglich würden.
Haltet schon mal die Daumen dafür J - aber auch ohne Schnee sind ja wunderschöne Wanderungen auf und um unsere Heimatberge möglich.

Heilsame Wanderungen 2016 „Quellen erspüren“

Mit den jetzt schnell länger werdenden Tagen geht es unaufhaltsam „dem Auswärts zu“
Diese Aufbruch Stimmung nehmen wir auch heuer mit zu unseren Heilsamen Wanderungen.
Neben den spirituellen Pilgerwanderungen auf dem Wolfgangsweg und dem Jakobsweg eine gute Ergänzung auch zum „Erspüren unserer Quellen“.
Im Außen durch bewusstes Gehen zu Quellen unseres schönen bayerisch – böhmischen Grenzgebirges
Und im Innen durch angebotene Impulse, zu unseren Quellen und Wurzeln zu spüren.

Auch heuer unterstützt mich Pilgerbegleiter Paul Zetzlmann aus Waidhaus wieder in bewährter Weise.
Als ganz besonders „Zuckerl“ zum Abschluss dieser Serie von spirituellen Themenwanderungen erkunden wir am
Sonntag, 29. Mai die Waldnaabquelle direkt an der Grenze Nähe der Silberhütte im Oberpfälzer Wald.
Kundiger Begleiter wird dabei Geopark-Ranger Dr. Werner Brunner sein.
Mit Gelegenheit, nach der Wanderung zur Burgruine Flossenbürg aufzusteigen – mit herrlichem Ausblick.

Im Anhang nähere Informationen zu den Heilsamen Wanderungen und hier ein tabellarischer Überblick:
Datum
Quelle
Bach/Fluss
Parkplatz / Start
Karsamstag, 26. März,
9.00 Uhr – 16.00 Uhr
Chambquellen

Kouba /Chamb
Eschlkam, Gasthof Post
Fahrt nach Hiršov
Donnerstag, 7. April,
8.45 Uhr – 17.00 Uhr
Böhmischer Brunnen
Česká studánka
Teplá Bytřice
Warme Pastritz
Bahnhof Furth im Wald
Zugfahrt Česká Kubice
Donnerstag, 14. April,
13.30 Uhr – 17.00 Uhr
Böhmischer Brunnen
Ullrichsgrüner Bach
Wanderparkplatz
Obere Herzogau (WÜM)
Sonntag, 24. April,
9.30 Uhr – 15. 00 Uhr
Falcký potok
Wasser für Waldmünchen
Fällerbach/Stadtbach
Waldmünchen, Keilbügerl
Samstag, 30. April
9.00/9.30 Uhr – 16 Uhr
Goldbrunnen
Bayerische Schwarzach

P 1 in Waldmünchen
Stadlern, Hochfels
Samstag, 14. Mai,
9.30 Uhr – 16.00 Uhr
Taubenbrunnen
pramen Chodský Úhlavy
Helmbach – Chodenangel
Wasserscheidenweg
Wanderparkplatz
Neurittsteig
Sonntag, 22. Mai,
9.00 Uhr – 17.00 Uhr
Goldbrunnen und
Silberbrunnen
Forellenbach -  Hraniční potok - Rehlingsbach
P 1 Waldmünchen
Reichenau bei Waidhaus
Sonntag, 29. Mai
8.30/10.00 – 17.00 Uhr
Waldnaabquelle
Mit Geopark-Ranger 
Waldnaab
Dr. Werner Brunner
P 1 in WÜM, Festplatz
Silberhütte bei Flossenbürg

Es freut mich auch sehr, dass diese Vision der Heilsamen Wanderungen wieder unterstützt wird von:
Der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Cham, mit Bildungsreferent Michael Neuberger
Der Tourist-Info Waldmünchen mit Tanja Lampl und Sigrid Frei, unermüdlich auch für das Waldmünchner Wanderprogramm tätig.
Und nicht zuletzt von Josef Altmann, den allseits bekannten und beliebten „Motor“ des Eschlkamer Wanderprogrammes.

In der vergangenen „Zwischenwinterzeit“ mit kaum Schnee und oft fast frühlingshaften Temperaturen
Konnte ich in Begleitung von treuen Mitwanderern bereits zwei Quellenerkundungen zu diesen Wanderungen unternehmen:

Bereits am 8. Januar erkundeten wir das Quellgebiet der Kouba / des Chamb, mit 51 km und der wasserreichste Nebenfluss des Regen,
der unsere Heimat von der Grenze bei Eschlkam, den Hohenbogenwinkel und das Chambtal entscheidend prägt.
Der Grenzübertritt des Chamb bei Neuaign ist mit 407 m zugleich der niedrigste Punkt an der Bayerisch-Böhmischen Grenze.
Bilder der Erkundung mit Dank an Franziska Weidmann und Jutta Rust mit Chayenne für die Begleitung.

Vergangenen Samstag erkundeten wir mit den Pilgerbegleitern Tanja Ringholz und Paul Zetzlmann das Gebiet um Stadlern und Reichenstein.
Neben dem Goldbrunnen, Quelle der Bayerischen Schwarzach und dem Weißbrunnen, Quelle der Ascha gibt es auch
Die untergegangene Einöde Bügellohe als denkwürdig zu erkunden. Knapp auf bayerischer Seite nach der Vertreibung
unter der kargen Ebene (knapp 900m) angesiedelt, hofften Heimatvertriebene aus Böhmen zuerst auf eine Rückkehr
in ihre geliebte Heimat auf der Hochebene von Plöss. Nachdem sie mitansehen mussten, wie ihre Siedlungen nach und nach zerstört wurden,
hofften sie auf den Bau einer Straße. Als auch dies nichts wurde, gab der letzte Einwohner 1970 auf.
Gestern übrigens vorgestellt nach 13 Uhr auf Bayern 1 im „Bayernvierer“.
Bilder dieser denkwürdigen Wanderung:

Vielleicht kann ich ja mit diesen Bilderserien bereits die Vorfreude auf schöne und impulsgebende Frühlingswanderungen wecken.
Näheres dann zeitnah in Presse und per Mail.

Herzlichen Dank auch an alle Interessenten,  Unterstützer und Mitwanderer.

Für Anregungen und interessierte Fragen bin ich dankbar.

PS: Wer keine Informationen auf diesem Wege erhalten möchte, bitte um kurze Rückmeldung.


Schöne Grüße

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding

Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de


Donnerstag, 4. Februar 2016

Pilger feiern Lichtmess - Kirchaitnach am 2. Februar 2016

Zum Lichtmessgottesdienst mit kurzer Fackel-Pilgerwanderung sind in Kirchaitnach 35 Personen angekommen. - links: Pilger Rudi Simeth am Klanauge, vorne Mitte: Dorothea Stuffer,  Installation "Die Glücksboten"
Angekommen: Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, Josefa Schmid, Bürgermeisterin, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann
Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang (Mitte) wird bei der 2.Betrachtungs-Station über die "Peregrinatio"sprechen. Mit dabei: Marion Wittenzellner vom Viechtacher Bayerwald Boten (links), Vereinsmitglied Johann Schweighofer und Gattin Klothilde (jeweils links bzw.rechts von Hildegard Weiler) und Pilgerhelferin Elke weber (grauer Anorak)
Pilgerhelfer Friedel Dreischmeier und seine Jungs aus dem afrikanischen und arabischen Ländern haben ein Lichtmess-
Feuer entzündet.
Nachdem Pilger Rudi einige Töne auf dem Klangauge zur Einstimmung gespielt hat...
...spricht Bürgermeisterin Josefa Schmid einige Worte zur Begrüßung.
sie übersetzt ihre Ansprache für unsere Flüchtlinge ins Englische.
Klick: Dorothea spricht einige Worte des Dankes an das gesamte Team, ohne welches die ehernen Glücksboten ihre gute Nachricht niemals in die Welt hätten tragen können. Sie grüßt Mustafa im Kosovo, einen Helfer, der vor wenigen Tagen von Deutschland zurück in den Kosovo geschickt wurde: "Viel Glück, Mustafa!"

Klick: Pfarrer Micha Boerschmann aus Regensburg erzählt über den mutigen "Martino Dickopf", der einen Weg wagt, den noch keiner gegangen ist. Er findet einen reichen Schatz und verteilt ihn an viele.

Pfarrer Micha Boerschmann spricht über Leben - Aufbruch - Anfang
v.l.n.r.: Pilgerhelfer Weldu, Erithrea, josefa schmid, pfarrer micha boerschmann, Karla Singer (Vereinsmitglied), Hildegard Weiler
Leitung und Hauptgestaltung des Gottesdienstes. Pater Josef, Kollnburg


Mit Fackeln aufbrechen: Josefa Schmid und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

Mit Fackeln Richtung Kirche St.Magdalena...



Klick: Andächtiges Zuhören von Hildegard Weilers Ansprache "Peregrinus", der Mensch auf der Pilgerschaft - - Augustius sagte: "Herr, auf dich hin sind wir geschaffen. Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir." Und: "Der dich gemacht hat, der weiß auch, was er mit dir machen will." Gott und Vorbilder des Glaubens wie der heilige Wolfgang, begleiten uns auf unserer Peregrinatio.

Hildegard Weiler spricht

eingeleitet von mystischen Klängen mit Pilger Rudis Klangauge:


und gleich gibt's noch ein Gstanzl von der Freud' der Bauern über den Frühling!

Das "Große Glockengeläut" ertönt, als die Pilger bei der Kirche ankommen. Pater Josef erklärt, dass es eine große Freude im Himmel ist, wenn ein Verstorbener heimkommt und Gott nach dem oftmals beschwerlichen Weg durchs Leben nun von Angesicht zu Angesicht sieht: "Wir gehen von der Dunkelheit zum Licht!"



Mariae Lichtmess ist liturgisch betrachtet das Fest der Darstellung des Herrn. Der Greis Simeon trug das Baby Jesus im Tempel auf den Armen und sagte: "Herr, nun kann meine Seele in Frieden ziehen, denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet." (Luk. 2, 30-32a). Von daher geht es in Pater Josefs Betrachtungen auch immer wieder um Gottes Angesicht. Bei den Fürbitten antwortete so die Gemeinde nach jeder Bitte mit: "Herr, lass leuchten dein Angesicht über uns."

3.Station: Kirche St.Magdalena. In der Kirche St.Magdalena ist es wie im Himmel! Der Christbaum steht noch - wie nach altem Brauch - Lichtmess. 

Pater Josef spricht, betet, segnet...
Bei den Fürbitten antwortete die Gemeinde nach jeder Bitte mit: "Herr, lass leuchten dein Angesicht über uns."

auch die Flüchtlinge lässt Pater Josef in ihren Sprachen zu Wort kommen. Sacharija aus Mali übersetzt Pater Josefs Ansprache.
Ein spontanes Highlight dieses Festes: Amine, koptischer Christ aus Erithrea, betet auf Erithreanisch:



Und das alles an einem 2.Februar - MARIAE LICHTMESS - in einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald! Der heilige Wolfgang, europäischer Heiliger, Leuchte Gottes in dunkler Zeit, ein Vorbild auch und besonders in der heutigen Zeit!


Montag, 1. Februar 2016

Einladung zu einem Ökumenischen Gottesdienst mit Pilgerwanderung




Diese Postkarte mit dem Logo des Bayerischen Teilsdes Wolfgangswegs wird vor Ort für die Gottesdienstbesucher ausgehändigt. 
 "Maria Lichtmess"
 
 
Am kommenden Dienstag, den 2.Februar 2016 findet in Kirchaitnach unter Leitung von Pater Josef
und dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang ein ökumenischer 
Lichtmess-Gottesdienst statt.

Der Gottesdienst wird als kurze Pilgerwanderung mit 3 Stationen gestaltet.

Treffpunkt ist um 15.45 Uhr bei den "Glücksboten" in Kirchaitnach.

Von dort aus geht es in einer Fackelwanderung über zwei Betrachtungs-Stationen 

zur Kirche St.Magdalena, dort ist die 3.Station/Ziel.
Einleitende Worte: Bürgermeisterin Josefa Schmid

1. Station bei den Glücksboten:  "Anfang - Aufbruch - Leben"
gestaltet von Pfarrer Micha Boerschmann.


2. Station beim Friedhof: "Ruhestelle - Ruhezeit - der Tod ist nicht das 
Ende - Fürbitten"
gestaltet von Hildegard Weiler.

3. Station in der Kirche St.Magdalena:  "Ziel - Himmel - Licht - 
freudiger Empfang - wir sehen Gott von Angesicht zu Angesicht"
gestaltet von Pater Josef.

Bei ihrer Ankunft bei der Kirche St. Magdalena werden die Pilger 
feierlich mit großem Glockengeläut empfangen.


Unter Einbeziehung von Flüchtlingen wird der Gottesdienst in verkürzter 
Form ins Englische und Französische übersetzt. Übersetzter sind Carola 
Pätzold und Pater Josef.
Klangauge und Lied: Pilger Rudi Simeth.



Wer an der kurzen Pilgerwanderung nicht teilnahmen kann, ist herzlich um 
16.30 in der Kirche St.Magdalena eingeladen.

Informationen zum Heiligen Wolfgang und zum Herzstück des Wolfgangsweges 
(Viechtach-Böbrach/Wolfgangskapelle) werden von Hildegard Weiler 
ausgehändigt.


Foto: Die Gottsdienstbesucher bekommen außer einigen Infos eine 
Ansichtskarte vom berittenen Pilger Wolfgang mit dem Markierungs-Logo 
des Bayerischen Abschnitts vom Wolfgangsweg ausgehändigt. 

Foto der Glücksboten von Redakteur "Kötztinger Zeitung / ViechtachAktuell" Johannes Baeumel

Ankündigung im Viechtacher Bayerwald Boten

Foto der Glücksboten von Redakteur "Kötztinger Zeitung / ViechtachAktuell" Johannes Baeumel