Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Sonntag, 30. August 2015

Per aspera ad astra - eine Pilgerwanderung mit Floß-Überfahrt am Wolfgangsweg


Friedel Dreischmeier kocht überm offenen Feuer eine Pilgersuppe für den Empfang der Floss-Übersetz-Pilger.


Nach der Floß-Überfahrt treffen sich alle zum Gottesdienst unter Fallschimzelt 2


Lektorin Carola liest aus Matthäus 8

Hajo Bach mit der Mundharmonika



Essen, sprechen, singen, miteinander. Hier mit Dorothea Stuffer, Pilger Rudi Simeth, Chintha Angele, Friedel Dreischmeier und Hajo Bach.
Glücklich mit dem Floß angekommen - hier mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Hildegard Weiler 
 "Per aspera ad astra" - eine Pilgerwanderung mit Floß-Überfahrt am Wolfgangsweg


"Tragen und getragen werden" - unter diesem Leitspuch von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann fand die 2.Geführte Sommer-Pilgerwanderung mit Gottesdienst im Freien und Erlebnis-Teil am Wolfgangsweg statt.

Unter Leitung von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Pilgerführerin Hildegard Weiler und Pilger Rudi Simeth machte sich am vergangenen Dienstag eine stattliche Gruppe von Wanderern, darunter auch eine Familie aus dem Raum Nürnberg und Weldu aus Erithtrea, Afrika, auf den Weg. Von der Frath ging es in einer über 5-stündigen Tour am Wolfgangsweg-Herzstück über Schönau zum Pilger- und Naturcamp "Outdoor and more" bei der Schnitzmühle.

Besonders Ereignis:

Am Regenufer oberhalb von Grossenau fand eine Floß-Überfahrt über den Regen statt. "Per aspera ad astra" - über Hindernisse/Rauhes zu den Sternen - so benannte der bekannte Erlebnispädagoge und Bestseller-Autor Hajo Bach diese Herausforderung für die Pilger. Dies sei auch ein Spiegelbild für die große Lebens-Pilgerreise. Auf dem Weg zu Gott gibt es immer wieder Hindernisse, denen wir begegnen. Zum Überwinden dieser "rauhen Stellen" gehören nicht nur Mut und Entschlossenheit, oftmals schaffen wir es nur mit Hilfe anderer Menschen. "Auch Flüchtlinge können und werden uns helfen!" Dieser Aspekt liegt Hajo Bach besonders am Herzen, und er freute sich über das unterstützende Einbringen afrikanischer Freunde beim Floßbau und bei der Überfahrt über den Regen.

Seit dem Vormittag war bei der Schnitzmühle zur Vorbereitung des Empfangs ein kooperierendes Helferteam vor Ort: Götz Esser, Dorothea Stuffer, Carola Pätzold, Friedel Dreischmeier, Monika Bergbauer, Xaver Hagengruber, Bernhard Forajter, Outdoor-Helfer Matthias, Aziz und Leon Joubert aus Afrika. Sie leisteten Fahrdienste, bereiteten Getränke, Kuchen und Salate und eine köstliche Pilgersuppe über offenem Feuer unterm Fallschirmzelt und fertigten unter Anleitung der beiden Erlebnispädagogen Hajo Bach und Götz Esser ein Floß aus Surfbrettern, Seilen und Brettern.

Am Nachmittag brachten sie dann in einer spannenden Rettungsaktion die Pilger sicher ans andere Ufer des Regenflusses. Hajo Bach ist dabei sogar unter "Lebens-Einsatz" bis zur Brust in die Strömung des Regen gegangen, um durch richtige Anordnung das Gleichgewicht der Pilger beim Betreten des Floßes zu gewährleisten. Es wurden jeweils drei beziehungsweise  4 Personen übergesetzt, sodass das Floß insgesamt dreimal die Ufer wechselte. Weldu aus Erithrea entschloss sich kurz, wie Hajo Bach zu Fuß die Fluten zu durchqureren!

Drüben angekommen gab es eine herzliche Begrüßung der endlich vereinten Pilger und Gottesdienstbesucher. Die warme Suppe und der selbstgemachte Pfefferminztee stärkte die müden Wanderer und Gottes Wort erquickte sie.

Beim Gottesdienst unter einem zweiten Fallschirm ging es um die Stillung des Sturms (Matth. 8). "Warum seid ihr so furchtsam? Habt ihr keinen Glauben?" so hatte Jesus die ängstlichen Jünger auf dem Boot im aufgewühlten See Genezarteh gefragt. Lektorin Carola Pätzold las den Psalm 91 ("Unter Gottes Schutz"). Nach der Anspache von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann brachten die Teilnehmer spontan einzeln vorgebrachte Fürbitten vor, in welchen es um schwere Lasten, Leid Tragende, Flüchtlinge und und Familien im Ungewissen auf überladenen Booten und auch um Lasttiere wie geschundene Pferde und Esel ging.

Zum Abschluss der Andacht trug Pilger Rudi anlässlich der zeitnahen Geburtstage von Hajo Bach, Xaver Hagengruber und Friedel Dreischmeier ein herzliches Geburtags-Gstanzl vor: "Die Welt ist viel schöner, seit es euch gibt!"

Nach dem Vaterunser und dem Segen gingen alle wieder hinüber unter den ersten Fallschirm und saßen beim Suppenfeuer mit Liedern, Trommeln und Mundharmonika noch gemütlich zusammen bis in die Dämmerung hinein.




Freitag, 28. August 2015

Eine Pilgerwanderung für die ganze Familie

Text und Foto: Marion Wittenzellner, VBB
Evangelische Pfarrei Viechtach bietet am Samstag eine Tour zum Naturcamp Mieslhäusl an

Zu einer eher gemütlichen Pilgerwanderung mit erlebnispädagogischen Elementen laden der evangelische Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und die Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler diesem Samstag, 29. August, alle Urlauber und Einheimische ein.
 
Unter dem Motto “Suchen-Finden-Entdecken” starten die Fußgänger um 10 Uhr beim evangelischen Pfarramt in Viechtach. Zusammen mit dem Geistlichen und der Pilgerführerin marschieren sie von hier aus auf den Spuren des Bischofs Wolfgang auf leicht begehbaren Pfaden zum Naturcamp Mieslhäusl. Dort feiern sie und alle weiteren Gäste, die sich bis dahin noch eingefunden haben, mit Pfarrer Kittelmann gegen 12 Uhr eine Mittagsandacht.
 
Anschließend wartet bereits eine Kesselsuppe auf die hungrigen Wallfahrer. Außerdem werden Kinder wie Erwachsene von erfahrenen Erlebnispädagogen in einige Outdoor-Stationen des Naturcamps eingeführt. Später am Nachmittag geht es dann über die Distelbergkapelle wieder zurück zum evangelischen Pfarramt.

Anmeldungen erbeten bei Hildegard Weiler oder beim Evangelischen Pfarramt Viechtach

 

Montag, 24. August 2015

Planungen für die Pilgerwanderung am Dienstag



Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Erlebnispädagoge Götz Esser und Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang trafen sich heute am geplanten Zielort der für kommenden Dienstag geführten Pilgerwanderung Frath - Schnitzmühle. Am Naturcamp Schnitzmühle sind gute Möglichkeiten einer Pilger-Andacht mit anschließendem Kesselsuppenessen und Erlebnisteil gegeben.

Die Pilger erwartet am anderen Ufer des Regenflusses gegenüber der Naturcamp-Anlage ein von Götz Esser gebautes Floss. Mit diesem Floss werden je nach Gewicht immer drei bis vier Pilger übergesetzt.

An dieser Stelle werden die Pilger das Floß verlassen und aussteigen

Zusammen mit den Gottesdienstbesuchern begeben sich anschließend die Pilger zur Halbinselspitze. Dort wird ein etwa 20-minütiger Gottesdienst abgehalten. Carola Pätzold den Psalm lesen Außerdem wird sie Teile der Andacht ins Englische und Französische übersetzen, da einige Freunde aus Afrika erwartet werden beziehungsweise bei der Pilgerwanderung teilnehmen werden. Pilgerführerin Hildegard Weiler spricht die Fürbitten. Die Ansprache hält Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, der auch als Pilger die gesamte Strecke mitwandern wird und auch an der Floss-Überfahrt teilnehmen wird. Wir hoffen wieder auf ein Gstanzl vom Feinsten von Pilger Rudi Simeth, der sich als Pilgerbegleiter angemeldet hat.
Intermezzo:
Götz Esser hat heute eine Wunderbare Medaillie gefunden
Wunderbare Medaillie: HIER


Nach der Andacht gibt es ein Kesselsuppenessen unterm Fallschirmzelt mit Hajo Bach und ein gemütliches Zusammensein mit Gesprächen und Musikbeiträgen. Wie man ein Floß baut, kann Götz Esser Interessierten zeigen.

Hajo und Freund bauen ein Birkenkreuz
 Nachmittags kommt Hajo Bach zum Pilgercamp und Gnadenhof Xaverhof. Dort findet er einen schmalen Birkenstamm und zimmert mit einem Freund aus Afrika ein Pilgerkreuz für den Gottesdienst bei der Schnitzmühle.




Samstag, 22. August 2015

Einladung zur 2. geführten Pilgerwanderung mit Gottesdienst und Erlebnis-Teil

Große Wolfgangsfigur mit Pilgerschaf und Wolfgangskapelle 
Am kommenden Dienstag, den 25. August, findet die zweite Pilgerwanderung mit Gottesdienst und Andacht am Wolfgangsweg statt. Pilgerführerin Hildegard Weiler, Pilger Rudi Simeth und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann laden ein! 

Start um 9.00 Uhr am Gutsgasthof Frath. Von dort geht es am "Wolfgangsweg-Herzstück" über Schönau zur Schnitzmühle, Viechtach. Gehzeit etwa 5 Stunden.

Einstieg auch in Schönau möglich (Kirche). Ab Schönau beträgt die Gehzeit etwa 1,5 bis 2 Stunden.

Am Pilgercamp bei der Schnitzmühle gibt es einen Gottesdienst mit anschließendem Erlebnis-Teil. Interessenten der Andacht mit Erlebnis können auch direkt ab 13.30 Uhr zum Pilgercamp Schnitzmühle kommen! Auch für Familien geeignet. Den Gottesdienst hält Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann. Im anschließenden Erlebnis-Teil bauen die Pilger und Besucher unter Anleitung vom Erlebnispädagogen Hajo Bach und seinem Mitarbeiter Götz Esser ein Floß, mit welchem über den Regen gesetzt wird.

 Zum Essen wird Kesselsuppe angeboten.

 Anmeldungen erbeten bei Pilgerführerin Hildegard Weiler, Tel: 09923/803632 (auch über Anrufbeantworter möglich)
oder beim Evang. Pfarramt Viechtach, Tel: 09942/1204


Mittwoch, 19. August 2015

Von Böbrach nach Fernsdorf am Wolfgangsweg-Zubringer


Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler berichtet

Die Pilgerwanderung von Böbrach nach Fernsdorf am Wolfgangsweg-Zubringer (Teil eines Berichts von Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald-Bote)

Schneidig marschierten sie in rund viereinhalb Stunden nach Fernsdorf. Aufgrund der tropischen Temperaturen hatten sich leider nur wenige Teilnehmer am frühen Vormittag beim Ausgangspunkt der Tour auf dem neuen Wolfgangsweg-Zubringer vor der Böbracher Pfarrkirche eingefunden. Nach ein paar einführenden Worten zum Leben und Wirken des heiligen Bischofs Wolfgang, einigen geistlichen Liedern und einem Segensgebet startete die kleine Gruppe um Pilgerbegleiterin Hildegard Weiler und den "Pilger Rudi" am Wolfgangsbrunnen. Sie waren wohlbehütet von Papp-Pilgerschäfchen mit Segenssprüchen, die jeder eingangs aus einem Korb entnehmen durfte.

Im Schatten spendenden Wald ging es für sie dabei zunächst parallel zur Hauptstraße nach Teisnach, aber selbstverständlich nicht, ohne bei der idyllischen Kapelle am Auto-Rastplatz einen kurzen Zwischenstopp einzulegen.

Ab dem Teisnacher Busbahnhof folgten sie der "roten 13", die sie über die Pfleidererkanzel hinauf nach Mariental zum Göstl-Hof führte. Dort hatten die Bewohner, von denen traditionell viele den Namen Wolfgang tragen, zum Gedenken an die Verstorbenen Angehörigen und aus Dankbarkeit für zwei wunderbare Heilungen vor schwerer Krankheit gleich neben einer Marienkapelle ein Wolfgangsdenkmal mit einem geweihten Heiligenbild errichtet, das bei den Wolfgangspilgern natürlich auf großes Interesse stieß. Die Familie Göstl versorgte sie reichlich mit durstlöschenden Getränken.

Frisch gestärkt machten sie sich nach dieser wohltuenden Rast auf die nächste Etappe zur Geiersthaler Kirche, die sie pünktlich zum Angelusgebet erreichten.Zusammen mit einigen weiteren Wanderern, die sich ihnen für das letzte Teilstück über Holzhaus angeschlossen hatten, galt es für sie danach, noch eine letzte schweißtreibende Anhöhe zu bewältigen, ehe sie kurz vor 13.30 Uhr wohlbehalten und erfüllt von jeder Menge neuer Eindrücke ihr Fernsdorfer Ziel, den Pilger- und Gnadenhof vom "Kappl Xaver", vor Augen hatten.

Dort hatte ein Team um Xaver Hagengruber, Dorothea Stuffer und Hajo Bach zwischenzeitlich ein konfessionsübergreifendes hölzernes Pilgerkreuz und ein schützendes Tipi errichtet, ein reichhaltiges Buffet zusammengetragen und vor einer Blechbildergruppe  aus verschiedenen religiösen Motiven eine beschauliche Andachtstätte inklusive Strohballen aufgebaut....


Die Andachtbesucher lauschen Hildegard Weilers Ausführungen 
Hofbesitzer Xaver Hagengruber und Pfarrer Dr.Werner Konrad 

Montag, 17. August 2015

"Alle unter einem Dach" - Pilgrimage zum Xaverhof - Begegnungen - Gottesdienst - Musik - Impulse

Tolle Stimmung mit Trommeln und Liedern beim Pilgerfest "Alle unter einem Dach"

"Alle unter einem Dach" - so hieß das Motto des 2.Teils des Sommerfestes mit Pilgern und Gästen am Gnadenhof Xaverhof bei Fernsdorf am Zubringer des Wolfgangsweges Böbrach-Geiersthal-Fernsdorf.

Hildegard Weiler, Pilgerführein und 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, hatte eine Gruppe von Pilgern, darunter auch einige Flüchtlinge aus Maisried, vom Wolfgangsbrunnen der Böbracher Kirche ausgehend über das Anwesen von Familie Göstl zum Xaverhof gebracht. Darunter waren auch einige syrische und afrikanische Asylbewerber. Sie wurden mit Fahrdiensten, geleistet von Elke Weber und Friedel Dreischmeyer, von Maisried zum Einstieg gebracht und abends nach den Pilgerfest wieder zurück gebracht.

Pfarrer Dr.Werner Konrad hatte in seiner Ansprache (1.Könige 19) einen Bogen geschlagen von Elia, der unter dem Schatten eines Ginsterbuschs durch die Stärkung von einem Engel wieder neuen Mut geschöpft hatte zum Xaverhof:   
Vergleichbar mit dieser Szene ist es auch für Flüchtlinge und Heimatlose - auch innerlich Heimatlose - notwendig, Orientierung und eine Zielrichtung durch Gott und zu Gott hin zu bekommen. "Der Xaverhof ist bildlich gesprochen solch ein Schatten eines Ginsterbuschs, wo Menschen und Tiere Hilfe erfahren." 
Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst von der evangelischen Religionspädagogin Micaela Lynes mit  Gesang und Gitarre. Sie übersetzte auch die von Pfarrer Dr.Werner Konrad vorgetragenen Impulse und Fürbitten ins Englische. Die Lesung (1.Könige 19) und die Übersetzung der Impulse und Fürbitten ins Französische übernahm die evangelische Lektorin und Realschullehrerin i.R. Carola Pätzold.


Vor dem Pilger-Gottesdienst sprechen Pfarrer Dr.Werner Konrad und Michaela Lynes den Ablauf nochmal kurz ab. Blechbilder im Hintergrund: Dorothea Stuffer

Der bekannte Erlebnispädagoge Hajo Bach, auf dessen Initiative hin die Kombination aus Andacht und Erlebnis entstanden ist, stellte kurz das Projekt "Pilger-Camp am Xaverhof" dar und lud zur interkulturellen Begegnung mit Essen, Musik und Trommeln ein unter dem Thema: "Alle unter einem Dach". Oberhalb des Anwesens bot der Erlebnispädagoge und Kompanion von Hajo Bach Götz Esser "zielorientiertes Bogenschießen" an.
Pilger Rudi Simeth hat an der Wanderung teilgenimmen und ein Zelt-Gstanzl gesungen. Vergelt's gott, Pilger Rudi!

Die Xaverhof-Feststimmung unterm Fallschirmzelt dauerte bis in den Abend hinein.
Einen sommerlichen Eindruck der musikalischen Einlagen unterm Fallschirmzelt können Sie bekommen durch zwei kurze Videos vor Ort:

Kumbaja my Lord, kumbaja - Trommeln Afrika KLICK HIER
I'm always content- Hajo Bach singt zur Gitarre: KLICK HIER


Der Verein Pilgerweg St.Wolfgang bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern beim Aufbau, bei der Organisation und bei der Versorgung der Andachtsbesucher und Pilger. Geholfen haben unter anderen: Friedel Dreischmeyer, Monika Bergbauer, Bernhard Forraither, Xaver Hagengruber, Chintha Angele, Elke Weber, Hans Kraus und afrikanische Freunde aus Neunussberg und Maisried. 
Nach dem Pilgergottesdienst gingen die Pilger und Gäste zum Feiern unters Fallschirmzelt
Afrikanische Freunde, Friedel Dreischmeyer und Dorothea Stuffeer 

Freitag, 14. August 2015

Geführte Pilgerwanderung mit Andacht am Franz-Xaverhof

Pfarrer Dr. Werner Konrad hält den Gottesdienst
Wie im alten Jerusalem" so kommentiert ein Andachtsbesucher aus Allersdorf die Stimmung am 11.August in Fernsdorf. Farbig gestaltete Heiligenfiguren aus Blech, Kornähren, Heupakete als Sitzgelegenheiten laden an diesem heißen Sommernachmittag an der schattenspendenden Nordseite des Xaverhof zur Andacht ein. Im hinteren Bereich des Anwesens ist ein großes Fallschirm-Zelt aufgebaut. Eine stattliche Anzahl von minsestens 50 Gläubigen, Pilgern und Flüchtlingen (Friedel hat 70 geschätzt!) haben sich vor Ort versammelt, um dem Gottesdienst von Pfarrer Dr.Werner Konrad bei dieser interkulturellen Begegnung beizuwohnen.

Dorothea Stuffer begrüßte die Andacht-Teilnehmer und die Pilger, die in Begleitung von Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, von Böbrach (Wolfgangsbrunnen) über Holzhaus am Zubringer des Wolfgangsweges zum Anwesen Xaverhof gepilgert sind. Dann erläuterte ich kurz die Geschichte und gegenwärtige Rolle des Pilger- und Gnadenhof Xaverhof. "Diese Andacht möge auch Xavers Eltern Franz Xaver und Maria gewidmet sein." 

In seiner Ansprache beschrieb - teils 3-sprachig - Pfarrer Konrad unter anderem die existenzielle Not von Flüchtlingen und Menschen, die keine Heimat haben. Der Schatten eines Ginsterbuschs mitten in der todbringenden Wüste, unter welchem der Prophet Elia Aufschub für sein Sterben gesucht hatte (1. Könige,19) ist auch Sinnbild für rettende Oasen in Wüsten-Situationen des Lebens. Gerade in diesen kärglichen Schatten des Ginsterbuschs kommt der Engel zu Elia und reicht ihm etwas zu essen und zu trinken. Elia fasst neuen Mut. Nun spürt er wieder ein klares Ziel: er bekommt einen Auftrag von Gott, dem er folgen wird, und der ihm wieder Sinn und ein Ziel für sein Leben gibt
Vergleichbar mit dieser Szene ist es auch für Flüchtlinge und Heimatlose - auch innerlich Heimatlose - notwendig, Orientierung und eine Zielrichtung durch Gott und zu Gott hin zu bekommen. Der Xaverhof ist bildlich gesprochen solch ein Schatten eines Ginsterbuschs, wo Menschen und Tiere Hilfe erfahren.

Die evangelische Religionspädagogin Michaela Lynes singt zur Gitarre geistliche Lieder und übersetzt die von Pfarrer Konrad angesprochenen Fürbitten ins Englische.  Lektorin Carola liest die Lesung aus 1.Könige 19 und übersetzt die Fürbitten ins Französische.

Etwa 70 Andachtsbesucher wurden gezählt

Hajo Bach lädt ein zum Fallschirmzelt: alle unter einem Dach!
Eintreffen der ersten Andachtsbesucher und Pilger - ganz links: Mariele Triendl, ganz rechts: Pilger Rudi Simeth

Montag, 10. August 2015

Das Pilger-Kreuz steht!

Kreuz für den Empfang der Pilger am Xaverhof

Samstag, 8. August 2015

Vorbereitungen (4): Hajo Bach bietet pädagogisches Erlebnisprogramm nach der Andacht an

Hajo Bach erläutert Orientierung in der Wildnis mittels eines Schattens
Als Besondeeheit bietet der bekannte Erlebnispädagoge Hajo Bach am kommenden Dienstag, den 11.August auch für Kinder in Anschluss an die Andacht verschiedene "Überlebens-Techniken" an.
Außerdem wird er veranschaulichen, was es heißt, immer wieder aus Niederlagen aufzustehen und weiterzugehen. Diese sogenannten "Resilienzen" schlummern in jedem Menschen und sollten bei Kindern nachhaltig gefördert werden.

Ein Großes Fallschirm-Zelt und ein Birken-Pilger-Kreuz müssen noch aufgebaut werden.
Der "harte Kern" arbeitet fieberhaft und widersteht der großen Hitze, die auch den Xaverhof zur Zeit überstrahlt.
Vorteil: Auch am Dienstag haben wir mit Sicherheit Sonnenschein!

Hajo Bach erklärt "Resilienz":


Hajo Bach bespricht mit Hildegard Weiler und Helferin Monika Bergbauer das bevorstehende Erlebnisprogramm für den Nachmittag nach der Pilger-Andacht am Xaverhof 

Vorbereitungen (3: )Wolfgangsfigur nach dem Regensburger Modell am Xaverhof

Xaver Hagengruber befestigt  an seinem Hof eine Wolfgangsfigur

Vorbereitungsarbeiten (2)

Das Bild heißt "Durch Aufbauen Gutes tun". Die Künstlerin will damit unter anderem darauf hinweisen, wie Franz Xaver Senior nach dem 2.Weltkrieg das Anwesen "Xaverhof" wiederaufgebaut hat, nachdem es bis auf die Grundmauern abgebrannt war.
Zur Zeit ist der harte Kern unseres Vereins Pilgerweg St.Wolfgang damit beschäftigt, für die Pilger-Andacht am 11.August  eine dekorative, zum Hof passende und  und aussagestarke Umgebung zu installieren. Es gibt nicht nur eine Reihe von Schutzheiligen und Dienern Gottes an der Nordfassade des Pilgerziels "Xaverhof", es soll vor Ort auch ein großes Zelt aufgebaut werden. Für Verpflegung der erwarteten Gäste und Pilger wird vorgesorgt. Hier die Viechtacher Künstlerin Dorothea Stuffer mit zwei Helfern beim Aufbau der Blech-Bilder.

Foto: Elke Weber

Freitag, 7. August 2015

Vorbeitungsarbeiten

Die Vorbereitungen für die interkulturelle Pilger-Andacht am Xaverhof sind in vollem Gange. Hier und heute vor Ort: Hildegard Weiler und Helfer beim Montieren von Schutzheiligen aus Blech. Die Andacht ist am 11.August um 13.30 Uhr am Xaverhof in Fernsdorf. Eine Gruppe Pilger startet um 9.00 Uhr in Böbrach am Wolfgangsbrunnen, geführt von Hildegard Weiler und Karla Singer. Fahrdienste werden organisiert.

Montag, 3. August 2015

Geführte Pilgerwanderung am 11.August

Vorbereitungs-Treff mit Hajo Bach, Hildegard Weiler und Helfern



+ Am Dienstag, den 11.August findet eine geführte Pilgerwanderung am Wolfgangsweg-Zubringer von Böbrach nach Fernsdorf statt. Pilgerbegleiterin ist Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang.

+ Start: 9.00 Uhr beim Wolfgangsbrunnen bei der Kirche in Böbrach
+ Gehzeit etwa 4 Stunden
+ Einstieg auch in Geiersthal möglich (von dort ist die Strecke leicht zu bewältigen - 1,5 bis 2 Stunden)

+ Beim Gnadenhof Xaver Hagengruber in Fernsdorf gibt es eine Andacht mit Pfarrer Dr.Werner Konrad. Beginn: 13.30 Uhr. 
+ Hinweis: Man muss nicht bei der Pilgerwanderung teilnehmen, sondern kann auch direkt zur Andacht in Fernsdorf kommen.

+ Interkulturelle Begegnung mit dem Erlebnispädagogen Hajo Bach bei gemeinsamem Essen und Impulsen zum Thema "Säen, ernten, überleben."
+ Musikalische Gestaltung: Michaela Lynes

+ Anmeldung erbeten bei Hildegard Weiler, Tel.: 09923/803632

+ Blechfiguren: Dorothea Stuffer
Diese Blechfigur "Elisabeth von Thüringen" gehört zu einer Reihe von Heiligenfiguren, die neben dem Hof installiert werden