Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Samstag, 28. Februar 2015

Planung am Xaverhof von drei Sommer-Pilgerwanderungen mit Abenteuer - Teil 1

Auf Heuballen findet am Xaverhof die Pilger-Besprechung statt.
Am Mittwoch, den 25.Februar trafen sich Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Dorothea Stuffer, 2.Vorsitzende, mit dem bekannten Wildnispädagogen und Vereinsmitglied  Hajo Bach und dessen engen Mitarbeiter Götz Esser, ebenfalls Wildnispädagoge.

Wo trafen sie sich?

Sie trafen sich am Franz-Xaverhof, einem kleinen einfachst bewirtschafteten Gnadenhof mit ein paar Tieren, darunter die 12 Original-lebend-Wolfgangschafe.

Thema der Besprechung: Planung der geführten Pilgerwanderungen am Wolfgangsweg im August ein Programm für Feriengäste und Einheimische, für Pilger und Familien.

In den vergangenen Jahren haben diese Sommer-Pilgerwanderungen regelmäßig Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune und seine Lebensgefährtin Maike Brandes in Zusammenarbeit mit Pilgerführerin Hildegard Weiler veranstaltet. Leider ist das sympatische Paar aus dem hohen Norden Deutschlands dieses Jahr nicht dabei.

Aber es gibt trotzdem tolle Ideen! Ideen, die ganz innovativ, spannend und sicher ein Höhepunkt des kulturell-spirituellen und christlichen Angebots der Region sein werden! Der Heilige Wolfgang inspiriert uns einfach immer wieder zu neuen alten, neuen Abenteuern!

Kater Puma begrüßt Hajo Bach
Heuer soll es nämlich Andachten an drei verschiedenen besonderen Orten am Wolfgangsweg geben, die mit einem speziellen Programm der beiden Wildnispädagogen für Familien und interessierte Pilger und Urlauber abenteuerlich begleitet werden.

3 Orte - 3 Themen:

1. Franz-Xaverhof
Pilgerwanderung von der Wolfgangskapelle am Wolfgangsweg-Zubringer (Wanderweg 13) zur Steinzenkapelle, die Wolfgangs- und Marienstätte der Familie Göstl, nach Geiersthal (Pfarrkirche) und von dort weiter über Holzhaus zum Franz-Xaver-Gnadenhof bei Fernsdorf. Dort wird Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann eine Predigt über Aussaat und Ernte halten. Ein von Hajo Bach und Götz Esser aufgebautes großes Zelt soll das nomadische Dasein der Menschen unterwegs mit ihren Schafen anschaulich machen. Dabei können die Teilnehmer auch die Wolfgangschafe anschauen und füttern. Es gibt ein Lagerfeuer und eine Pilgersuppe. Fürbitten und Segen runden die Andacht ab.

Pilgerhund Rambo ist  wegen früherer schlechter Behandlung sehr schwierig. Doch Hildegard begrüßt er mit Pfötchen-geben!

Zudem besteht bei allen drei Pilgerwanderungen das Angebot, dass Besucher, welche nicht an der Pilgerwanderung teilnehmen wollen oder können, nur zur Andacht und dem damit verbundenem Programm zu kommen.

Hildegard Weiler mit Wolfspitz Rambo, dahinter Xaverhof-Eigentümer Xaver Hagengruber und Erlebnispädagoge Hajo Bach

2. Mieslhäusl

Das Mieslhäusl gehört zu Hajo Bachs Naturcamps und liegt im Wald bei Viechtach am schönen frischkühlen Riedbach am Wolfgangsweg auf der Strecke nach St.Englmar, wo sich der Weg in eine Ost- und eine Wesstroute teilt. Die Ostroute führt nach St.Wolfgang in Österreich - die Westroute geht nach Regensburg, wo in der St. Emmeramskirche die Gebeine des Heiligen Wolfgang liegen.

Die Pilgerwanderung geht über eine relativ kurze Strecke von der Christuskirche Viechtach über die Antoniuskapelle zum Riedbach und zum Mieslhäusl. Sie beginnt mit dem Pilgersegen in der Christuskirche durch Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann.
Das Thema der von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann geleiteten Andacht am Mieslhäusl wird ziemlich abenteuerlich sein und mit dem ergänzenden adventure-Programm von Hajo Bach und Götz Esser besonders auch für Familien ein Erlebnis: "Suchen - finden - entdecken - " (Pfarrer Kittelmann) - "Lernfeld Wald erfahren" (Hajo Bach).

Hajos Harz-Kerzen in einer Muschel mit Birkendocht erzeugen Wärme, Licht und Rauch

3. Schnitzmühle

Die Schnitzmühle liegt am Wolfgangsweg-Herzstück am Fluss Regen. Auch hier hat Hajo Bach eines seiner Naturcamps eingerichtet. Die Besonderheit dieser Pilgerwanderung, die bei der Wolfgangskapelle beginnen soll und am Fluss Regen enden wird ist das Angebot von Hajo Bach und Götz Esser, mit einem selbstgebaueten Floss über den Regen zu fahren. Man muss sich vorstellen, dass zu Zeiten des Heiligen Wolfgang vor über 1000 Jahren extrem wenige Brücken im unwegsamen Bayerischen- und Böhnerwald zur Verfügung standen. Ob der Heilige auf seinem Weg nach Prag mal mit einem Floß übergesetzt ist? Mit Sicherheit! Noch in den 40ger Jahren des letzen Jahrhunderts gab es am Regenfluss bei Viechtach in der Nähe von Gstadt (Wolfgangsweg) einen Flösser, der Leute über den Fluss fuhr.
Wir hoffen für diese Pilgerwanderung mit spirituellen Impulsen und Pilgersegen Pfarrer Dr.Werner Konrad zu gewinnen!
Xaver schenkt Götz frische Eier und erklärt die dazugehörigen Hühner und deren Farben.


Götz kann mit seinem Handy den Halbmond vergrößert darstellen.

Dienstag, 24. Februar 2015

Eure Berufung und Bestimmung ist der Himmel!

Hildegard Weiler und xaver hagengruber bei einem internen Pilgetreff am Xaverhof im Februar

Hildegard Weiler liest m Xaverhof  die "Botschaft einer Schwester" vor:




"Eure Berufung ist der Himmel! Ich ermahne euch, mehr und mehr für den Himmel zu leben. Das, was hier auf der Erde existiert, ist vergänglich. Tretet in eine tiefere Beziehung mit Gott ein, seid mehr geistlich gesinnt. Gottes Geist will euch vom alten Menschen befreien. Richtet euer Leben mehr auf den Himmel aus. Freut euch und frohlockt, denn eure Freude wird groß sein im Himmel. Meißelt diese Worte in euer Herz ein. Eure Berufung und Bestimmung ist der Himmel. Konzentriert euch nicht zu stark auf das Vergängliche hier auf der Erde. Lernt, übernatürlich zu denken, übernatürlich zu hoffen. So werdet ihr besser mit eurem Alltag zurechtkommen, und eure Situationen mehr im Licht gottes Geistes betrachten."

Mittwoch, 18. Februar 2015

Pilger-Andacht am Xaverhof - Besprechung vor Ort

Am Xaverhof vorm Hühnerstall/Taubenschlag, kl. Haus-Kapelle anvisiert
Vor kurzem trafen sich Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, und Dorothea Stuffer am Franz-Xaver-Hof zu einer kleinen Vorbesprechung zum Thema: "Pilger besuchen den Xaverhof". 

Das Thema wurde bereits vor 2 Jahren in einer Vereins-Vollversammlung in Zusammenarbeit mit Vereinsmitglied und Wildnispädagoge Hajo Bach skizziert und in ersten Schritten angegangen. Einige Besprechungen haben bereits stattgefunden. Name: "Pilgercamp Xaverhof"


Nun will der Verein weitere konkrete Schritte angehen.

Es soll ein Zubringer des Wolfgangsweges von Böbrach über die Steinzenkapelle, die Wolfgangs- und Marienstätte der Familie Göstl nach Geiersthal (Pfarrkirche) und von dort weiter über Fernsdorf (Xaverhof) gehen. Von Fernsdorf wird der Zubringer fortgeführt nach Ruhmannsfelden, wo er in den Jahrhunderte alten und historischen Wallfahrerweg der Wolfgangibrüder nach St.Wolfgang in Österreich mündet.

Der Franz-Xaverhof, Gnadenhof bietet sich daher von seiner Lage her gut an, als Pilgerstation mit dem Namen "Pilgercamp Xaverhof" zu fungieren. Dort leben übrigens auch die 12 lebendigen Wolfgang-Schafe, betreut von Xaver Hagengruber und Dorothea Stuffer, neuerdings auch mit der Stallhilfe Monika Bergbauer, die sich auch als Pilgerbetreuerin zur Verfügung stellt (z.B. Pilgersuppe kochen).

Im kommenden Sommer soll eine geführte Pilgerwanderung mit Pilgerführerin Hildegard Weiler und Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann am neuen Zubringer stattfinden. Dabei könnten die Pilger am Franz-Xaver-Hof Rast machen. Eine Andacht mit Predigt und Meditationen zum den Themen "Säen", "Unterwegs sein", "Leben im Zelt" wäre die besondere Attraktion dieser Pilgerwanderung. Hajo Bach und Götz Esser vom Naturcamp Mieslhäusl (Klick: Bach Naturcamp)sind - so anvisiert - mit dabei mit einem Zelt als Betrachtungs-Gegenstand, Lagerfeuer und Pilgersuppe. - Und wenn wir Glück haben, kommt Pilger Rudi Simeth und trägt in bewährter Manier ein passendes "Pilger-Gstanzl" vor. Franz Würzner könnte einen ansprechenden Text vorlesen...und wenn der Viechtacher Stadtpfarrer Dr.Werner Konrad auch dabei wäre.... IDEEN sind da!

Xaver Hagengruber, Monika Bergbauer und Hildegard Weiler sprechen über das Thema "Pilger am Xaverhof"

Aktuelle Impressionen zum Gnadenhof Franz -Xaverhof KLICK HIER

Montag, 16. Februar 2015

Erklärung der Zeichnung "Pilgern, schäfern, Schubkarren radeln" (von Dorothea Stuffer)



Sowohl von links, als auch von rechts tritt jeweils eine Figur in die Szene: links eine Sämin-Schäferin  mit zwei Schwarzkopf-Schafen und rechts ein Pilger mit Rucksack, Pilgerstab und einem Hund an der Leine. Vor der Schäferin - etwas zurück gesetzt - eine Höhle mit einer Madonna. Ich denke, das könnte eine Pilgerstation sein, auf die hin der Pilger zustrebt. Vor dem Pilger - auch etwas zurück gesetzt, eine Person mit einem Schubkarren, vor dem ein Schlittenhund gespannt ist. In der Bildmitte seht ihr einen offenen Stall mit russischem Türmchen - könnte auch das Stufferhaus sein. Und einen winterlichen Apfelbaum, welcher allmählich seine Früchte abgibt, die ein Hirsch gerade frisst. 
Über der Bildmitte schwebt ein segnender Schutzengel. Ganz unten springt ein Hase - seine Bedeutung könnt ihr euch gerne selber ausdenken und mir gerne auch mitteilen. Er hinterlässt die typischen Hasenspuren im Schnee.

Im mittleren Hintergrund - links und rechts vom Engel - eine weitere Pilgerfigur und eine Kapelle. Das ist sozusagen eine Variation der vorderen Pilgerfigur und der Mariengrotte.

Die ganze Komposition ist - wenn ihr sie euch genau anseht, irgendwie symmetrisch aufgebaut. Das ist aber keine "Absicht" beim Zeichnen gewesen. Solche Sachen müssen "passieren", um nicht gekünstelt und konstruiert auszusehen. 

Der Engel ist zwar sehr viel grösser, als alle anderen Figuren, wirkt aber dennoch dezent, keineswegs dominant, nur über all dem Geschehen angenehm schützend. Er ist fast ein wenig "durchsichtig", aber dennoch handfest und mit menschlichen Zügen.

Die Szene spielt in einer offenen Gebirgslandschaft.

Detail: Schäferin, Hirsch und Grotte

Samstag, 14. Februar 2015

Schäfern, Pilgern, Schubkarren radeln - eine Zeichnung



...einfach wirken lassen und vielleicht sogar ein Stück mitgehen. Demnächst mehr dazu...

Musik: Inspiriert durch Musik von Hildegard von Bingen - Peter Utland, Ariane Savalle, Cosmica 

Freitag, 13. Februar 2015

Mit Wölfchen Rambo auf Spurensuche

Horch: ein Eichelhäher!
Wolfspitz Rambo macht erste Erfahrungen zum Thema Spurensuche. Wenn er einmal als Pilgerhund unterwegs sein wird, wird er auf den Spuren des Heiligen Wolfgang trappern!

Ein Reh

viele Rehe

Rehe haben nach Gras gescharrt

großer Hund

Hund und Vogel

                                                                                                                                                                                                                           Eichelhäher

                                                                                                           Hase

Wölfchen Rambo passt gut zu Wolfgangs Spuren - hier Rehspuren
Hinweis: Der Heilige Wolfgang wird in alten Darstellungen gern in Begleitung eines Wolfs abgebildet.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Gnadenhof Franz-Xaverhof


Dies sind ein Teil der 12-köpfigen Schafherde der Original-Wolfgang-Schafherde am Franz-Xaverhof bei Fernsdorf.

In der Nähe dieses kleinen Gnadenhofs soll (im Einfach-Stil) eine Pilgerstation eingerichtet werden, da hier auch ein Zubringer nach Ruhmannsfelden geplant ist. Ein in der Nähe ansässiger Bayerwaldler hat ein Hinterglasbild vom Heiligen Wolfgang nach einem Vorbild aus dem Neukirchener Museum bei seinem Anwesen anbringen lassen. Dies bestätigte den Verein Pilgerweg St. Wolfgang, den Zubringer so bald wie möglich zu realisieren, das heißt, zu markieren und das eine oder andere Blechschaf am Weg zu installieren. Am Franz-Xaverhof ist im Sommer in Zusammenhang mit einer geführten Pilgerwanderung eine Andacht vorgesehen.

Weiteres zum Thema "Franz-Xaver-Gnadenhof am Zubringer" demnächst hier im Blog

Foto zum Vergrößern anklicken und Stimmung genießen

Wolfgangsweg-Blechschaf am Wolfgangsriegel im Schnee

Foto: Mariele Triendl

Mittwoch, 11. Februar 2015

Südlich wolfgangspilgern und vielleicht sogar heiraten

Giulia und Nicolo haben in Verona geheiratet.
Giulia und Nicolo haben im vergangenen Sommer in Verona geheiratet. Auf dem Foto links ist im Hintergrund das Kolosseum von Verona zu sehen, welches man auch von Giulias und Nicolos Gästehaus aus sehen kann.

Im Gästehaus "bed and breakfast" sind ab sofort Wolfgangspilger willkommen, die auf den bereits bestehenden klassischen "alten Wegen" nach Rom pilgern, wo der Erzählung nach auch der Heilige Wolfgang gewesen sein soll.

Die Strecke für die Wolfgangspilger nach Rom muss noch ausfindig gemacht werden, ist aber bereits in Hildegard Weilers Konzept weitgehend festgelegt.

Voraussichtlich geht es von St.Wolfgang/Österreich über den Brenner über die Alpen nach Verona, dort geht es flach bis zum schönen Bologna. Weiter führt der Weg durch den Apeninn - keine kleinen Hügel! - nach Florenz. Nun geht es im Klassic-Italia-Stil durch die schöne Toscana nach Rom.

Unser Vorschlag: Wildromantisch heiraten auf der Wolfgangskapelle am Wolfgangsriegel bei Böbrach und dann südliche Pilger-Flitterwochen nach Rom!!


Sonntag, 8. Februar 2015

Wolfgangspilger auf alten Wegen nach Rom

Eine spontane Skizze: Wolfgangsweg über Verona nach Rom
Nicolo, Giulia und Sophie
Am vergangenen Wochenende brachte Vereinsmitglied Dreamteam Junior Sophie zwei Gäste aus Verona zur Pilgerstation Stufferhaus.

Giulia und Nicolo haben in Verona in der Nähe des antiken Amphitheaters ein Gästehaus ("bed and breakfast"), wo sie gerne auch Wolfgangspilger aufnehmen wollen.

Der heilige Wolfgang ist auch in Rom gewesen, sodass es sich anbietet, den Wolfgangsweg in einer Südroute nach Rom zu führen. Es gibt jedoch keine Spuren in Form von Wolfgangskirchen etc. dorthin.

Hildegard Weiler hat allerdings die Strecke schon im Kopf und schlägt den Wolfgangspilgern die alten Wege vor, wie beispielsweise Via Claudia Augusta, Via Franchigora, die auch Giulia und Nicolo empfehlen.

Überlegungs-Skizze anfertigen

Giulia hat Vorschläge 

Das Wolfgangspilger-Logo "W" und ein Original Wolfgangs-Blechschaf gehen nun mit nach Verona

Pilgermahlzeit mit Pilzen und Knödeln im Sufferhaus






Donnerstag, 5. Februar 2015

Liebe statt Gewalt

So wie der Heilige Franziskus dem Wolf von Gubbio durch freundliches Zureden und Segnen ermöglichte, sein wahres, sein wirklich gütiges Wesen hervorscheinen zu lassen, so helfen liebende Freunde dem schwer traumatisierten, teilweise gefährlichen Wolfspitz Rambo, in Sanftheit und Verständnis neue Erfahrungen zu machen. - Erfahrungen, dass er wertvoll ist, dass er süß ist, dass er feinfühlig ist, dass er intelligent ist, dass er es wert ist, glücklich leben zu dürfen - leben ohne Schläge, ohne harte Worte, ohne Gefängnis, ohne Einsamkeit, ohne Gewalt. Eine ganz neue Erfahrung für unser Wolferl von Stuffio!

Hier mit Inuit Sylvia und Adelheid im Winterwald. Seht auf die Gesichter!

Nahziel: Dorothea Stuffer möchte Wolferl Rambo nach Verlust der beiden Pilgerhunde Timmi und Wolfi als neuen Wolfgangs-Pilgerhund ausbilden. Gute Eigenschaften: er zieht sanft wie ein Schlittenhund und erspart damit die Walking-Stöcke!

Dienstag, 3. Februar 2015

Kunst und Künstler - hinter die Schatten schauen

In Dörfl: Die Legende vom Ikonenmaler Alimpij - Foto: Josefa Schmid
 Marion Wittenzellner, Viechtacher Bayerwald Bote, berichtet:

Insgesamt 7 auserwählte Orte im Viechtacher Stadtgebiet und in der Gemeinde Kollnburg sowie 7 religiös-spirituelle Erzählungen aus aller Welt standen im Mittelpunkt dieses außergewöhnlichen Blechgemälde-Projekts von Dorothea Stuffer mit geistlichen Impulsen von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, das die Anwohner wie auch viele Besucher aus nah und fern durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet hat. Höhepunkt waren die kurzen besinnlichen Gottesdienste, die vor Ort zu der jeweils ausgestellten Geschichte gefeiert wurden.

Die Dorfbewohner kommen zur Andacht - Foto: Josefa Schmid

Außer einem Bericht über den Verlauf der Andacht in Dörfl, einer Inhaltsangabe  der Legende vom Ikonenmaler Alimpij und einer interessanten Dorf-Info, gibt Marion in ihrem Zeitungsartikel die Quintessenz der Predigt von Pfarrer Dr.Werner Konrad wieder. Es ist mir ein Anliegen, sie an dieser Stelle hier im Blog abzutippen. Die Überschrift des Artikels ist übrigens:

"Die Kunst macht Heiliges sichtbar"

 "Wir brauchen alle die Kunst, um unser Leben schöner zu machen, um Politisches auszudrücken, um Diskussionen anzuregen, um die Natur abzubilden und um das Heilige sichtbar zu machen." Gerade für die orthodoxen Christen seien Ikonen nicht nur einfache Bilder von Heiligen, sondern selbst etwas Heiliges, und sogar schon der griechische Philosoph Platon habe erkannt, dass die eigentliche welt die sei, die wir nicht sehen können - die "Welt des Göttlichen".
Nicht ohne Grund seien in früheren Zeiten Priester, Künstler und Heiler oft in ein und derselben Person vereint gewesen, denn einem Künstler sei die göttliche Gabe verliehen, hinter die Schatten zu schauen, betonte der Geistliche.
Daher war es ihm ein großes Bedürfnis, diese letzte Andacht zu nutzen, um Dori Stuffer auch namens seines evangelischen Amtbruders Kittelmann, der wegen einer Fortbildung leider nicht persönlich anwesend sein konnte, und namens aller Mitbetenden für ihre wunderbare Aktion zu danken, mit der der christliche Glaube weiter gestärkt worden sei. Darüber hinaus verbanden Pfarrer Konrad und die Vorsitzende des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang", Hilde Weiler, die anschließenden Fürbitten mit einem besonderen Gedenken an alle Künstler, auf dass der Herr ihnen weiterhin die Gnade verleihen möge, ihr Werk so fortzuführen, dass es auch künftig Gottes und unser aller Herzen erfreuen möge.
(Marion Wittenzellner, VBB/Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad)

  Es folgt noch eine kleine Diashow mit Fotos von Josefa Schmid,1.Bürgermeisterin von Kollnburg:

 Annabell kommt mit einem Pferd zur Andacht
 Sich freuen
Predigt und Fürbitten
Pilger Rudi singt ein Gstanzl
Frauen, Kinder, Hund, Pferd
dankbarer Blick
andächtige Besucher 
Pilger Rudi am Schwedenfeuer
Kinder, Pferd, Engel
Der kranke Alimpij und der malende Engel
3 Dorfkinder im Schnee
Am stillen Dorf-Bach