Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Dienstag, 29. Dezember 2015

Impuls für die Weihnachtszeit von Dekan Dr,Werner Konrad - WOHLSTAND

Esel - Teil der über 30 Glücksboten in Kirchaitnach - Foto: Pilger Rudi Simeth

 Pferde tragen Boten, die sich für Gnade, Friede, Glück und Wohlstand auf den Weg gemacht haben. Die Pferde selbst sind Botschafter der Sanftmut und Menschenfreundlichkeit. 

Esel gelten als Symbole für geteilte Lasten. Wohlstand verbinden wir vor allem mit materiellen Gütern. Macht es mich unruhig, Dinge zu horten, die ich nicht wirklich brauche? Beneide ich Reiche? Drücken meine Geschenke Liebe aus?


Beitrag im Viechtacher Bayerwaldboten 

Blecharbeit der Künstlerin Dorothea Stuffer

Samstag, 26. Dezember 2015

Grüße aus Bethlehem

Kater Puma schäft entspannt mittags in der Futter-Raufe auf Heu und Stroh
Ruhe und Frieden  in der Herde am Weihnachtstag
Grüße aus "Bethlehem" mit einem weihnachtlichen Video "Schafsmeditation".

 Die kleine Wolfgangsherde vom Gnadenhof Xaverhof hat Zuwachs bekommen. Zwei goldige Jakobschafe Gobi und Flocke haben kurz vor Weihnachten eine Herberge und Bleibe gefunden!

Eine frohe Weihnachtszeit und Gottes Geleit im Neuen Jahr wünschen

die Wolfgangspilger

VIDEO: MEDITATION DER SCHAFE

Tipp: alles ankucken, da hört man, wie süß Gobi MÄ sagt (hohe Kinderstimme). Zuletzt trinkt Klee schön!



Die beiden neu hinzugekommenen Jakobschafe Gobi und Flocke sind in Sicherheit.
Gute Nacht!
Genug Heu und Raum für die  Schafe - -  Nestwärme



Mittwoch, 16. Dezember 2015

Grüße von Pilger Rudi Simeth in die 3.Adventswoche und darüber hinaus

 Das Kalenderblatt zum 3. Advent sagte: „Der erste Schnee ist nicht einfach ein Erlebnis, es ist wie ein magisches Ereignis.
Man legt sich in der einen Welt schlafen und wacht in einer ganz anderen wieder auf.

Diesen ersten Schnee hatten wir heuer schon dreimal. Meist nach einem Tag mit herrlicher Fernsicht.
Im wärmsten Herbst seit Wetteraufzeichnungen überhaupt hatte dieser Schnee aber keine Chance zum Bleiben.

Einen Wander- Pilger- und Naturfreund kann aber dies nicht verdrießen. Es waren wunderschöne Wandermöglichkeiten bei ganz besonderen
Lichtverhältnissen möglich, zu denen ich euch zum Schluss mit „Links“ zu drei Bilderalben teilhaben lassen möchte.

Dies ist auch ein Vergelt´s Gott und Dankeschön für viele Momente gemeinsamer LEBENS-ZEIT im vergangenen Jahr.
Für das kommende Jahr freut es mich ganz besonders, dass Paul Zetzlmann bei den geplanten Heilsamen Pilgerwanderungen im Frühling
wieder mit im Boot ist.
Wir wollen dann gemeinsam „Unsere Quellen erspüren“
Folgende Termine haben wir dafür vorgesehen:

Datum
Quelle
Bach/Fluss
Start/Parkplatz
Karsamstag,
26. März
Chambquellen

Kouba /Chamb
Eschlkam/
Fahrgemeinschaften
nach Hiršov
Donnerstag,
7. April
Böhmischer Brunnen
Česká studánka
Teplá Bytřice
Warme Pastritz
Bahnhof Furth im Wald
Zugfahrt H+R
Česká Kubice
Donnerstag,
14. April

Böhmischer Brunnen
Ullrichsgrüner Bach
Wanderparkplatz
Obere Herzogau
Sonntag,
24. April
Falcký potok
Wasser für Waldmünchen
(14.+ 24.4 ev. Ziele tauschen)
Fällerbach/Stadtbach
(wegen Einkehr Cafe
Froschkönig Herzogau)
WÜM Keilbügerl
Samstag,
30. April
Goldbrunnen
Bayerische Schwarzach

Stadlern
P Geotop Hochfels
Christi Himmelfahrt
5. Mai
Goldbrunnen und
Silberbrunnen
Forellenbach -  Hraniční potok - Rehlingsbach
Reichenau bei Waidhaus
Samstag,
14. Mai
Taubenbrunnen
pramen Chodský Úhlavy
Helmbach – Chodenangel
Wasserscheidenweg
Wanderparkplatz
Neurittsteig
Ersatztermin
Samstag,
22. Mai
Nachholtermin (Witterung)
Oder Geleitsbachquelle
Oder Havran bzw. Tillenberg
Geleitsbach
Flekovský potok
Rittsteig
Parkplatz am Sportplatz

Gerne können wir mit dann sicher entstehendem Gruppengefühl der „Stamm – Mitwanderer“ eine weitere Tour in deiner (Pauls) Gegend planen.
Und/oder auf das Angebot von Dr. Werner Brunner zurückkommen, und um Havran oder Tillenberg eine von ihm geführte Wanderung arrangieren.

Wenn ihr Interesse habt, merkt euch bitte diese Termine schon mal vor.
Nähere Einzelheiten kommen dann im Neuen Jahr.

Hier nun eine Auswahl ganz besonderer Herbstwanderungen bei unterschiedlichstem Wetter:

Da die erste Quellenwanderung zu den Quellen der Kouba / des Chamb führen, wird hier ein besonderer Grenzstreifzug gezeigt – dort wo der längste Nebenfluss
des Regen die Grenze bildet – und vom einstigen Schwarzau (fast) nichts mehr zu finden ist:


 Brücke vom nirgendwo in´s nirgendwo? – keine Wege führen mehr zur einstigen Verbindung zwischen Warzenried und Heuhof bei Neuschwarzau

Bilder dieser Wanderung mit besonderen Lichtmomenten am Schluss:


Die beste Aussicht vom Hohenbogen Richtung Böhmen – solange ich denken kann – hatte ich vergangenen Montag:

Über meiner Heimat Atzlern war Klatovy – mit dem Tele- zum Greifen nahe. Die Bilder von einer Wanderung beginnend in Rimbach auf der Sonnenseite des
Hohenbogen hier im Link:

Auch eine – zugegeben nichtwinterliche – Vorfreude auf Bayerisch-Böhmische Bergweihnacht am Sonntag 27.12 im Berghaus Hohenbogen

Eine ganz eigene mystische Stimmung erlebte ich mit Gerda gestern auf einer Wanderung von Furth im Wald, Voithenberg auf den Gibacht. Über die
von Ralph Wenzel und Helfern geschaffenen Kunstwerke Glaskreuz und Leuchtturm der Menschlichkeit erreichten wir bei Nebel (und zeitweise Nieselregen)
die Grenze beim Dreiwappen. Nach dem Abstieg ins Fichtenbacher Tal spürte ich – gerade bei diesem Wetter – förmlich die starke Energie, die wir beim
Durchschreiten der mächtigen Baumalleen in uns aufnehmen konnten:


Viele weitere Bilder zu dieser mystischen Wanderung:


Auch wenn bis jetzt noch keine „weiße Weihnachten“ in Aussicht sind und an Wintersportfreuden deshalb auch kaum jemand denkt:

Im Rahmen des Waldmünchner Wanderprogrammes biete ich zweimal Schneeschuhwanderungen an:

Voraussichtliche Termine sind Dienstag 12. Januar und Mittwoch, 17. Februar.
Schneeschuhe und teilweise auch Stöcke können bei mir ausgliehen werden.
Leihgebühr für Schneeschuhe 5,- Euro und für 1 Paar Teleskopstöcke mit Schneetellern 3,- Euro.
Dies gilt auch für Anfragen zu Schneeschuhtouren für Gruppen.

Eine schöne Zeit mit vielen guten Pilger- und Wanderideen, dazu auch die Kraft und den Elan, diese umzusetzen wünscht mit

Schönen Grüßen

Rudi Simeth
Bilder & Touren

Gustav-Gabriel-Str. 17
93495 Weiding


Mail:         waldaugen@t-online.de
Web:        www.waldaugen.de


Sonntag, 13. Dezember 2015

Impuls zum 3.Advent von Dekan Dr.Werner Konrad - GLÜCK

Der heilige Wolfgang, "Leuchte Gottes in dunkler Zeit". Foto: Pilger Rudi Simeth

 Pferde tragen Boten, die sich für Gnade, Friede, Glück und Wohlstand auf den Weg gemacht haben. Die Pferde selbst sind Botschafter der Sanftmut und Menschenfreundlichkeit.

 Glück gilt als Inbegriff eines gelungenen Lebens. Unzählige Ratgeber glauben, das richtige Rezept für ein glückliches Leben zu kennen. Bin ich unglücklich, wenn ich einmal nicht glücklich bin? Neige ich dazu, unglücklichen Menschen aus dem Weg zu gehen? Kann ich an jedem Tag einen Moment des Glücks erkennen, z. B. in einem freundlichen Gesicht, das mich anblickt, in einer leuchtenden Wolke, die über den Himmel zieht?


Sonntag, 6. Dezember 2015

Impuls zum 2.Advent von Dekan Dr.Werner Konrad - FRIEDE

Die Herzensbotin blickt sanft zu den Menschen
 Pferde tragen Boten, die sich für Gnade, Friede, Glück und Wohlstand auf den Weg gemacht haben. Die Pferde selbst sind Botschafter der Sanftmut und Menschenfreundlichkeit. 


 Friede ist mehr als das Fehlen von Konflikten mit anderen Menschen. Ich muss auch mit mir versöhnt sein, wenn ich Friede empfinden will. Muss ich immer das letzte Wort haben? Kann ich auch einmal eine andere Meinung stehen lassen, selbst wenn ich nicht damit einverstanden bin? Bin ich versöhnt mit meinem Schicksal?

Impuls im VBB















Freitag, 4. Dezember 2015

"Das letzte Lindenbladl" - Pilger Rudi singt

Pilger Rudi, Bürgermeisterin Josefa Schmid, Pilgerhelfer Friedel Dreischmeier und xaver Hagengruber und Asylbewerber bei der Glücksboten-Andacht in Kirchaitnach
Lieber Pilger Rudi,

Deine Gstanzl und Lieder sind bei Wolfgangs-Andachten nicht mehr wegzudenken. DANKE!

 Das Lied hat mich aktuell über den Verlust einer durch einen Autounfall verlorenen lieben Katze getröstet, indem die Tränen fließen konnten beim Hören dieses letzten Lindenbladls - ein Lied, ganz bestimmt von Dir tief erfahren auch in Deinem Leben.

Deine Pilger-Schafhirtin Dori


Das letzte Lindenbladl auf Youtube:  HIER


Pilger Rudi am Klangauge mit Hildegard Weiler, 1.Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, Pilgerhelfer Friedel Dreischmeier und internationale Asylbewerber (auch als Pilgerhelfer aktiv!)
Engel mit Katze - Blecharbeit von Dorothea Stuffer

Sonntag, 29. November 2015

Impuls zum 1.Advent von Stadtpfarrer Dr.Werner Konrad

Die Glücksboten mit ihren Pferden haben das Dorf Kirchaitnach erreicht.      Foto: Sophie Cousin

Pferde tragen Boten, die sich für Gnade, Friede, Glück und Wohlstand auf den Weg gemacht haben. Die Pferde selbst sind Botschafter der Sanftmut und Menschenfreundlichkeit. 

 Gnade ist alles, was ich nur geschenkt bekommen kann. Plagt mich das Gefühl, dass mir das Leben vieles vorenthält? Bin ich unzufrieden? Weiß ich zu schätzen, was mich und mein Leben so besonders und unverwechselbar macht?


Zum 1.Advent im Viechtacher Bayerwald Boten

Samstag, 28. November 2015

Wolfgang übermittelt Glücksbotschaft

Hinter dem Heiligen Martin (Vordergrund), der gerade seinen Mantel für einen Bettler teilt, sieht man eine reitende Pilgerin  im roten Kleid mit Schaf, dahinter den Heilgen Wolfgang auf einem Pferd, gefolgt von einem Wolf. Dahinter reitet ein König.

Zum Auftakt der "12 Glücksbotschaften", überbracht von den ehernen Boten mit ihren Pferden, traf sich am Dienstag das Veranstaltungsteam vor Ort in Kirchaitnach mit den internationalen Aufbau-Helfern und den Besuchern der Andacht. Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Josefa Schmid folgten Ansprachen von Ortspfarrer Pater Josef, Indien, Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad, Viechtach, und Pfarrer Micha Boerschmann, Regensburg, und eine Erklärung zum künstlerischen Entstehungsprozess des Projekts von mir.

Hildegard Weiler, berichtete von der großen Aktualität in der jetzigen Zeit des Heiligen Wolfgang, der vor 1000 Jahren als "1.Europäischer Heiliger" mitten in den Wirren der damaligen Zeit so viel Gutes bewirkt hat und noch bis heute wirkt. "Der heilige Wolfgang, eine Leuchte Gottes in dunkler Zeit!" Unterwegs mit seinem Pferd und in Begleitung des Wolfs lebte er in der wilden Natur ohne Waffe und brachte Menschen die frohe Botschaft von Christus.

Pilger Rudi sang zwei Lieder, das vom letzten Lindenblatt und eines von der Rose im Schnee, nicht ohne zuvor unseren jüngst verstorbenen Bernhard aus Polen würdig zu erwähnen: "Bernhard, ein Mann mit tiefem Herzen, der immer da gewesen ist, wenn man ihn brauchte und der sich schon sehr auf die Aufbauarbeiten zu dieser Blechfigureninstallation gefreut hat. Stattdessen aber hat ihn sein letzter Weg wieder dorthin geführt, wo er immer vom herbstlichen Lichterglanz zu Allerheiligen geschwärmt hat, nämlich auf den Friedhof in seiner polnischen Heimat."

Zentrum der Andacht waren die von Franz Würzner vorgetragenen 12 Glücksbotschaften und die dazugehörigen Impulse, verfasst und dargebracht von Carola Pätzold. Die beiden Lehrer wechselten sich dabei ab in drei Sprachen und erreichten damit auch alle Asylbewerber vor Ort. Die Botschaften und Impulse wurden von Pilger Rudi am Klangauge, Nabil und einem Afrikaner aus Drachselsried an der Klangschale, und Weldu und Aziz an den beiden Trommeln untermalt.

Pilger Rudi stimmt sich ein dem Klangauge

Bürgermeisterin Josefa Schmid begrüßt die Teilnehmer

und kommt gut an

Pater Josef spricht

Stadtpfarrer Dr. Werner Konrad spricht

Franz Würzner trägt die Botschaften in Deutsch und Englisch vor

Klang

Carola trägt die von ihr verfassten Impulse in Deutsch und Französisch vor

Hildegard Weiler erzählt vom heute brandaktuellen Leben des Heiligen Wolfgang

Pfarrer Micha Boerschmann setzt Impulse zum Glauben in Demut und Wahrheit

Pilgerhelfer Friedel Dreischmeier

Zacharias am Feuer


Freitag, 27. November 2015

Die Wolfgangspilger Pilger Rudi Simeth und Alfred Kasperbauer laden ein

Pilger Rudi am Klangauge in Kirchaitnach. Mehr darüber demnächst hier im Blog 
Liebe Pilger- und Wanderfreunde,
Liebe Förderer des Wolfgangsweges
 „Ich bin dann mal weg“

Der Film zu dem Buch von Hape Kerkeling kommt demnächst in´s Kino.
Das Pilgern, vor allem auf dem spanischen Jakobsweg hat seit diesem treffenden Titel stark zugenommen.

Aber auch unabhängig davon machen sich immer mehr Menschen auf den Weg, um im bewussten Gehen von Pilgerwegen und eigenen Wegen im außen
ihren ganz persönlichen Weg nach innen zu erleben.

Auch in unserer schönen Waldheimat gibt es unter uns naturverbundenen Pilgern und Wanderfreunden viele Frauen und Männer,
die sich bereits ein- oder mehrmals über viele Wochen auf ihren ganz persönlichen Pilgerweg begeben haben.
Die Beweggründe dazu sind ganz unterschiedlich. 
Noch mehr Naturfreunde spüren tief in sich den Wunsch, so einen Fernwander- oder Pilgerweg „unter die Füße zu nehmen“.

Egal ob allein, zu zweit, in einer Kleingruppe, oder in einer geführten Wander- oder Pilgerreise.
Ich nenne hier besonders Marianne Hecht, die schon viele Male aus verschiedenen Pilgerwegen das Pilgerziel Santiago de Compostella erreicht hat.
Mit bewundernswert wenig Gepäck im Pilgerrucksack.

Auch Alfred Kasperbauer aus Teisnach ist zu Fuß den Spanischen Jakobsweg gegangen.
Seit vielen Monaten hat er die Vision, Pilger und Fernwanderer zusammenzuführen, die ihre „eigenen“ (Pilger)Wege suchten und gefunden haben.
Die GutsAlm Harlachberg bei Bodenmais ist mit ihrer besonders ruhigen Lage und einem hervorragend geeignetem Saal in Holzbauweise,
ausgestattet mit moderner Medientechnik, der ideale Treffpunkt dazu.


Auf seine Einladung fanden sich sieben Weitpilger und –Wanderer, die ihre Beweggründe austauschten und auch bereit sind,
ihre Impulse zum  ersten Schritt, ihre Erfahrungen auf dem Weg, Erlebnisse mit allen Sinnen und praktische Informationen an alle
Interessierten weiterzugeben.

Für mich ist es eine Ehre, zu diesem Kreis berufen worden zu sein.
Mein Pilgerweg vor über einem Jahr an den Wolfgangsee und wieder heim wirkt immer noch nach.
Dies gilt sicher auch für die Pilger auf dem Jakobsweg,
wobei Klaus Wittenzellner in drei Jahresetappen von der Grenze bei Eschlkam bis Santiago gepilgert ist.
Aber auch r Otto Kerschl, der aus einem besonderen Impuls heraus von Teisnach nach Rom gewandert ist.

Auch im Namen der anderen Pilger und Fernwanderer, sowie dem Team von GutsAlm Harlachberg
lade ich euch alle zu diesem informativen Pilgertreffen herzlich ein:

Auf langen Pilgerwegen zu sich selbst finden
Fernpilger erzählen und informieren über ihre persönlichen Pilgerwege
Auf Gutsalm Harlachberg am Sonntag, 29. November ab 14 Uhr

Dabei gibt es persönliche Berichte zum
Wandern und Pilgern nach Santiago, Rom und an den Wolfgangsee.
Meistens alleine, zu zweit, oder wie Johann Blüml mit der Familie.
Direkt von zuhause – oder erst in Spanien.
Wertvolle Tipps über Planung, Ausrüstung, Unterkunft und Verpflegung runden das Ganze ab.

Der Eintritt zum Pilgertreffen ist frei – es dient hauptsächlich zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Information.
Als weitere Info ist eine Presseankündigung und eine Kartenübersicht zur Anfahrt beigefügt.
Beim Treffen zur Vorbereitung am vergangenen Sonntag konnte ich mich mit Gerda von der herrlichen Lage der
GutsAlm Harlachberg überzeugen. Siehe dazu den Bilderalbum:
Der Internetauftritt der GutsAlm Harlachberg ist auch sehr informativ:
Ich freue mich schon jetzt über das zahlreiche Kommen von Euch.
 Denkt dran: Jeder Pilgerweg – und sei er noch so lang - beginnt mit dem ersten Schritt vor die eigene Tür !

Schöne Grüße
Rudi Simeth
Bilder & Touren
 Gustav-Gabriel-Str. 17
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 Tel:            09977/904510
Mobil:      0173/ 5947879
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Donnerstag, 19. November 2015

Eiserne Glücksboten aufgestellt

Das Pilger-Helferteam beim Aufbau der Glücksboten
Das Aufbauen von "12 guten Glücksbotschaften" mit (von links) Xaver Hagengruber (dahinter der berittene heilige Wolfgang mit dem Wolf), Heiko Bultmann, den Asylbewerbern Mustafa und Christopher, August Wilhelm, Künstlerin Dorothea Stuffer, Elke Weber und Friedel Dreischmeier. Foto: Marion Wittenzellner
von Marion Wittenzellner Viechtacher Bayerwald Bote
Kirchaitnach. Zirka 30 eherne Reiterfiguren haben gestern das neue Wohnbaugebiet in Kirchaitnach eingenommen. Dort, wo schon im kommenden Jahr die Bagger rollen, verkünden die berittenen Gliicksboten zur Weihnachtszeit ihre Heilsbotschaft, die da lautet ,,Gnade, Frieden, Glück und Wohlstand diesem Land!“
 Dieses neueste Weihnachts-Kunstprojekt von Dorothea Stuffer mit dem Titel ,,12 gute Gliicksbotschaften“ scheint gerade in diesen von weltweiten Kriegsschauplätzen und Terror geschüttelten Zeiten und vor dem Eindruck der jüngsten schrecklichen Gewalttaten in Paris aktueller und passender denn je. Die Mitteilung von Frieden und Wohlstand sei eine Botschaft, die in der Krise stärken soll in dem Vertrauen, dass man an den richtigen Gott glaubt, der dabei hilft, stets nur das Gute im Mitmenschen zu sehen, beschrieb die kreative Viechtacher Künstlerin ihre tiefere Intention hinter dieser Installation.
 Die Idee habe ihr schon seit rund drei Iahren vorgeschwebt; doch erst, nachdem die Kollnburger Bürgermeisterin Josefa Schmid und der Viechtacher Pfarrer Dr. Werner Konrad sie im Anschluss an die letztjährige Weihnachtsaktion ,,7 Dörfer - 7 Geschichten“ nach frischen Eingebungen gefragt hatten, habe sie sich im September endgiiltig dazu entschlossen, sie in die Tat umzusetzen. Zudem habe ihr Bürgermeisterin Schmid mit dem Kirchaitnacher Bauplatz gleich auch noch das geeignete Gelände in Aussicht gestellt, erläuterte Stuffer.

 Für die Vorbereitungen und für die gestrigen Aufbauarbeiten hat sie mit Friedel Dreischmeier, Heiko Bultmann, Xaver Hagengruber, Monika Bergbauer, Elke Weber, Hildegard Weiler, August Wilhelm und den beiden Asylbewerbem Christopher (Nigeria) und Mustafa (Kosovo) ein international besetztes ehrenamtliches Helferteam um sich geschart, das das Blechfigurenensemble auf der großen Wiese unterhalb des ehemaligen Kirchaitnacher Schulhauses so stabil aufgerichtet hat, dass es bis zum Ende der Weihnachtszeit allen winterlichen Stürmen eisern standhalten dürfte.
Hildegard weiler und eine der Glücksbotinnen in Kirchaitnach

Künstlerin Dorothea Stuffer im Gespräch mit Marion Wittenzellner

Montag, 16. November 2015

Mit Trinkflasche und Hackl machte sich der Heilige Wolfgang auf den Weg: nachgebessert

Außer der Trinkflasche hat der Heilige Wolfgang für unterwegs noch sein berühmtes Wolfgangs-Hackl als Attribut mit auf den Weg bekommen. Laut der Legende hat Wolfgang damals vor etwa 1000 Jahren das Hackl von Falkenstein (in Österreich) Richtung Wolfgangssee geworfen, woraufhin dort die Wolfgangskirche erbaut wurde.

Damals in den Urwäldern des Bayerischen Waldes und des Böhmerwaldes, in den Alpen und auf den Wegen nach Ungarn gab es jede Menge ziemlich undurchdringliche Urwälder, da war das Hackl auf jeden Fall so wichtig wie die Trinkflasche!

Wolfgangsfigur in der Blech-Werkstatt fertig gestellt

Pilgerhelfer Xaver Hagengruber beim Vorbereiten der Stempen für die Aufstellung der Glücks-Reiterfiguren 
Pilgerhelferin Monika Bergbauer sortiert und misst die Stempen, engagiert bis in die Dunkelheit hinein.

Samstag, 14. November 2015

Der Heilige Wolfgang: Eine Pilger-Reiterfigur der Serie "Die Glücksboten"

St.Wolfgang als Pilger-Reiterfigur übermittelt die frohe Botschaft des Christentums.

Diese fast lebensgroße Reiterfigur aus Blech der Künstlerin Dorothea Stuffer stellt den Heiligen Wolfgang dar, wie er auf einem grauen Pferd reitet. Man sieht dem Reiter an, dass er unterwegs ist auf einem weiten Ritt, um eine Botschaft in die Welt zu tragen: Die gute Botschaft der Christen. Das Pferd hat seinen Blick stark entschlossen auf das Ziel gerichtet und harmoniert ganz wunderbar mit seinem Reiter und dessen Auftrag. Die graue Fellfarbe des Pferdes erinnert an die graue Fellfarbe des Wolfes, der in vielen Darstellungen des Heiligen Wolfgang mit dabei ist. Normalerweise kennen wir Wolfgangs-Darstellungen mit Bischofsmütze, Bischofsstab, Kirchenmodell. Hier nichts von alledem, das einzige Tribut ist eine Trinkflasche am Gürtel.

 Eine Proviant-Wasserflasche am Gürtel - Idee von Pilgerhelferin Elke Weber. Laut Hajo Bach's gestrigen Überlegungen dürfte der Heilige Wolfgang auf seinen Wegen nach Böhmen, Ungarn und Rom mit Sicherkeit kein Zelt dabei gehabt haben! Er hat unter Felsen übernachtet, wie bei der Wolfgangskapelle, unter dichten Bäumen und in geschützten Scheunen. Deshalb geben wir ihm hier und heute eine einfache Wasserflasche mit! 
Pilgerhelferin Elke Weber und die Pilger-Wasserflasche des Heiligen Wolfgang, der sich bald mit den anderen Glücksboten auf den Weg nach Kirchaitnach machen wird.

Und wozu diese Figur?

Am kommenden Dienstag, den 17.November, wird das altbewährte Pilger-Helferteam etwa 30 Reiter und Pferde aus bemaltem Blech auf einem großen Wiesengrundstück in Kirchaitnach am Fuße der Pröller-Kette aufstellen. Das Projekt heißt "Die Glückspferde"Sie kommen angetrabt mit den Glücksboten, den Überbringern einer Glück verheißenden Nachricht. Auftakt wird sein am Dienstag, den 24. November um 14 Uhr.

Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit der Künstlerin Dorothea Stuffer mit der Gemeinde Kollnburg und dem Verein Pilgerweg St.Wolfgang.

Von Kirchaitnach aus werden die Glückspferde weiterziehen ins Zellertal, wo der St.Wolfgangsweg verläuft. Doch davon erst später.


Auf dieser Wiese werden bald die Glückspferde installiert. 


Dorothea Stuffer in ihrer Blechwerkstatt mit den Glücksboten und ihren Pferden


Donnerstag, 12. November 2015

Einladung zum Thema Pilgern mit interessanten Pilgern und deren Erfahrungen


Auf langen Pilgerwegen zu sich selbst finden
Fernpilger erzählen und informieren über ihre persönlichen Pilgerwege
Auf Gutsalm Harlachberg bei Bodenmais am Sonntag, 29. November ab 14 Uhr


Harlachberg. Wandern und pilgern gibt dem Menschen ein Gefühl der grenzenlosen Freiheit und
die Möglichkeit sich innere Ruhe zu „erlaufen“. Deshalb entschließen sich immer mehr Menschen,
zu Fuß weite Strecken zurückzulegen. Da ist es plötzlich nicht mehr wichtig, ob die Hose faltenfrei
sitzt oder ob der Lippenstift die richtige Farbe hat. Es treten ganz banale Grundbedürfnisse in den
Vordergrund wie etwa zur richtigen Zeit ein Glas Wasser zur Verfügung zu haben. Besonders schätzt
man, wenn man einmal am Tag eine warme Mahlzeit genießen darf und am Abend ein Dach über
dem Kopf hat. Das Dasein reduziert sich in der Zeit des langen Wanderns oder Pilgerns auf diese
sonst selbstverständlichen Dinge, über die wir in der täglichen Hetze gar nicht mehr bewusst
nachdenken.
Auch die Medien tragen mit Berichten über reizvolle Wanderstrecken und Pilgerwege dazu bei, dass
sich immer mehr Menschen mit dem Gedanken tragen, eine längere Wegstrecke zu wandern oder gar
den Pilgerweg nach Santiago de Compostella in Angriff zu nehmen. Dazu gehört vor allem eine
gründliche Vorbereitung, nicht nur für die körperliche Konstitution, sondern auch in der Routen- und
Etappenauswahl bis hin zur richtigen und zweckmäßigen Kleidung. Sicher kann man aus dem
Internet über diese Themen viel Wissenswertes erfahren.
Gespräche mit Menschen, die bereits Wander- und Pilgererfahrung haben sind in jedem Fall
noch informativer, denn da können persönliche Fragen vor Ort erklärt und erörtert werden.
Am Harlachberg treffen sich Wanderer und Pilger, die aus eigener Erfahrung berichten.

Mit dabei ist Klaus Wittenzellner, der von Teisnach bis Santiago und Finistere gepilgert ist. Da
hat er in drei Jahresetappen insgesamt 3150 km hinter sich gebracht.
Josef Brandl kann auch von seinen Erfahrungen auf dem Jakobsweg in Spanien berichten.
Alfred Kasperbauer hat ebenfalls den Jakobsweg in Spanien gemeistert und kann da viele
Erfahrungen weiter geben. Johann Blüml hat mit seiner Familie Pilgererfahrung gesammelt auf
dem Weg von Burgos nach Santiago de Compostella.
Hans-Peter Kläse ging ebenfalls den Jakobsweg von Saint-Jean-Pied de Port bis Santiago de
Compostella und hat über diesen Pilgerweg ein Tagebuch geführt, das er als Buch verfasst hat.
Otto Kerschl ist in 62 Tagen von Teisnach nach Rom gewandert, einfach wegen des Laufens, das
für ihn eine persönliche Auszeit war.

Rudi Simeth, genannt der „Pilger Rudi“, findet man sogar im Internet unter „www.waldaugen.de“.
Er ist viele hundert Kilometer gegangen vom Bayerischen Wald auf dem Wolfgangsweg an die Donau und auf dem VIA NOVA an den Wolfgangsee. Den von ihm dann immer wieder spontan gewählten Weg nennt er seinen „VITA VIA NOVA“. Sein „Neuer Lebensweg“ ging zurück über Linz und das Mühlviertel. Durch den Böhmerwald/ Šumava führte ihn der Weg wieder bis nach Hause in den Bayerwald.

Wer sich mit dem Gedanken trägt in nächster Zeit eine große Wanderung zu machen oder einen
Pilgerweg zu gehen, kann sich von den oben genannten Wanderern und Pilgern viele Tipps und Rat
holen, auch was die Routen und notwendige Ausrüstung betrifft. Es gibt zunächst interessante
Berichte, teils mit Bildern, über die Erlebnisse auf den verschiedenen Touren. Workshops in kleinen
Gruppen für ausgewählte Touren sind ebenfalls möglich.
Auch wer nur Interesse hat an den Erzählungen und Bildern ist da genau richtig am Platz.

In der Gutsalm am Harlachberg bei Bodenmais ist am 29. November 2015 ab 14 Uhr der Vortrag der
erfahrenen Wanderer und Pilger, die sich über viele interessierte Besucher freuen.

Pilger Rudi:

"Beim Treffen zur Vorbereitung am vergangenen Sonntag konnte ich mich mit Gerda von der herrlichen Lage der
GutsAlm Harlachberg überzeugen."

 Siehe dazu den Bilderalbum:


Sonntag, 1. November 2015

Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann am 31.Oktober 2015

Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss in der Christuskirche Viechtach
'S Chörlein unter Leitung von Aurel von Bismarck
Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann im Gebet

durch einen Tränenschleier gesehen...

Wenn wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen in Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens - Hebr.12, 1-2a


+ Lesung (mit Carola Pätzold) aus der Bergpredigt, Matth. 5,3-12

Die Seligpreisungen

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.


+ Aus Luthers Auslegung zum Glaubensbekenntnis

 Ich glaube, dass ich weder aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesus Christus, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, sondern der Heilige Geist hat mich durch das Evangelium berufen, mit seinen Gaben erleuchtet, im rechten Glauben geheiligt und erhalten; gleichwie er die ganze Christenheit auf Erden beruft, sammelt, erleuchtet, heiligt und bei Jesus Christus erhält im rechten einigen Glauben; in welcher Christenheit er mir und allen Gläubigen täglich alle Sünden reichlich vergibt und am Jüngsten Tag mich und alle Toten auferwecken wird und mir samt allen Gläubigen in Christus ein ewiges Leben geben wird. Das ist gewisslich wahr."

+ Gebet:

Herr, unser Gott, befreie uns von dem Bedürfnis, uns vor dir zu rechtfertigen; vor der Angst, wir könnten nicht genügen. Dir sind wir recht. Allein durch den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist - ein wahrer Gott - lebt und regiert in Ewigkeit. - Amen.

                                                              + + + + + +


ECCLESIA SEMPER REFORMANDA EST    Die Kirche muss ständig erneuert werden (Martin Luther)







                                                                  + + + + + + + + + + +



31. Oktober auch: Gedenktag des Heiligen Wolfgang

"Heilige gibt es in allen Konfessionen."
 (Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann)

Freitag, 30. Oktober 2015

Beitrag von Pilger Rudi zum Tod von Pilgerhelfer Bernhard Forajter - ein Stück Weg mit Rudi gehen

Beim Presse- Auftakt am 24.11.2014 der "7 Geschichten in 7 Dörfern " Hier ein Teil des Pilgerhelferteams (Bernhard in blauer Jacke), Pilgerpfarrer Ernst-Martin Kittelmann und Pilger Rudi Simeth. 























Pilger Rudi Simeth:
Die Nachricht vom plötzlichen Tode Bernhard Forajters hat mich tief erschüttert. Obwohl ich Bernhard eigentlich nicht näher gekannt habe, ist tiefe Trauer in mir.
Und es sind - fast unerklärlich für mich - dicke Tränen geflossen.


Da merke ich erst, wie viel mir diese Begegnungen mit Euch, den unermüdlichen Pilgerhelferinnen und -Helfern tief im Inneren immer Kraft geben.
Bernhard habe ich auch stets freundlich und hilfsbereit in Erinnerung - wir wechselten immer nur ein paar Worte - ich weiß aber, dass es tief aus dem Herzen kam.

So kann ich heute nicht mehr für ihn tun, als ihn in Gedanken auf seiner Reise in seine geliebte Geburtsheimat zu begleiten.
Er ist ja dann rechtzeitig da, wenn an Allerheiligen die vielen Kerzen auf den Gräbern brennen.

In jedem Sterben ist auch schon wieder das neue Werden - wie letzten Samstag am Almschachten gesehen:


Liebe Freunde, ihr werdet Bernhard und seine stets helfenden Hände und sein Improvisationstalent stark vermissen.

Meine herzliche Anteilnahme für Euch alle Pilger-Helferinnen und –Helfer
-          Und mein herzliches Beileid an die Angehörigen von Bernhard.


Sicher denken Dori und Hilde und Karla auch wieder an Doris geliebten "Pilgerhund" Timmi.
Am Samstag hatten wir auch einen treuen Begleiter bei der Schachten Wanderung:

Indi rastet auf einem Teppich aus Bärlapp und Herbstlaub

Bernhard war unter vielem anderen auch deshalb so wertvoll, weil er nicht gefragt hat, was es ihm persönlich bringt, wenn er sich für etwas einsetzt.

Das Bild mit den Wassertropfen wie Tränen entstand vergangenen Freitag, 23. Oktober.  Bei einer kleinen Wanderung  in und um Cham ging ich mit
Offenen Augen durch die Innenstadt von Cham, zuerst ohne festes Ziel.
Dann zog es mich hinauf zur Kalvarienbergkirche, wo ich – wie immer wieder mal – meines verstorbenen Vaters gedachte.
In der Kirche war es ganz dunkel. Neben dem ewigen Licht leuchtete nur eine rote Grabkerze im Altarraum.
Als ich näher kam, sah ich erst die erloschenen Teelichter in Form eines Herzens.



Dieses Bild war sofort wieder in mir, als ich in deinem wunderbaren Nachruf auf Bernhard von den vielen brennenden Kerzen auf den polnischen Gräbern an Allerheiligen las.
Und wenn du denkst, es geht nicht mehr – kommt von irgendwo ein Lichtlein her….

Ich sang dann in dieser dunklen Kirche noch „Segne du Maria“ und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“
Beim Hinausgehen fand ich noch ein Gedicht auf der letzten Kirchenbank – wohl von einer Andacht zurückgelassen:
Es ist wohl mehr ein Gebet von Ulrich Schaffer:
Gott,

hilf mir, meinen Weg
echt und ehrlich zu gehen.
Ich will nicht leuchten, nicht auffallen,
nicht glänzen und beeindrucken.

Ich will nur ein Mensch sein,
der seinen Weg entdeckt hat
und gewagt hat, ihn zu gehen,
trotz aller Hindernisse.
Mehr kann ich von mir nicht erwarten.

Wie ein roter Faden
In allem, unter allem,
erkannt und verkannt,
ist Gott der Weg,
auf dem ich mich befinde.

Ich komme nach Hause.

Dieses Gebet widme ich jetzt auch Bernhard – er hat es so gelebt!


Hatte es zuerst nach genieselt und drang deshalb durch die bunten Fenster der Kirche noch weniger Licht in´s Kircheninnere,
so klarte es beim Weitermarschieren auf die Luitpoldhöhe nach und nach immer mehr auf.


Die dunklen Wolken verzogen sich immer mehr. 
Auf dem Luitpoldturm wurde die Aussicht immer schöner und bunter.


Hier entdeckte ich auf der Straße auch diese goldenen und silbernen Tränen auf den gefallenen Blättern:
Der Kreislauf der Natur ist ein ständiges Vergehen und Werden.

Wenn wir uns in diesen Kreislauf „fallen lassen können“, kommen wir immer mehr in unser „Hier und Jetzt“
In unsere Berufung in diesem Leben.
Hier fällt mir auch wieder der Leitspruch des Bruder Konrad ein: „Wie Gott will…“

Bernhard, Ruhe in Frieden –
Mit der Hilfe Gottes lass uns erkennen und befolgen, was unser Weg und unsere Berufung ist.

In tiefer innerer Bewegung

Pilger Rudi