Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Montag, 30. Juni 2014

Chorkonzert in der St. Paul Kirche in Passu mit Anastasia Marjaskina heute Abend

Anastasij Marjaskina mit dem Entwurf unseres Wanderführers
Heute Abend um 20 Uhr findet in der St. Paul Kirche in Passau das Semester-Abschluss-Konzert des Studenten-Chors der Universität Passau statt. Die Chorleitung hat Marius Schwemmer.

Unsere wunderbare St. Wolfgangsweg-Mitarbeiterin Anastasija Marjaskina singt seit einem Semester. In diesem Chor mit und wird auch heute bei der Aufführung mitwirken. Vorher hat Anastasija im Staatschor "Musikfreude" mitgesungen.

Zusammen mit dem Kammerorchester Regensburg wird unter anderem das Magnifikat und Gloria von Antonio Vivaldi aufgeführt.

Da der Heilige Wolfgang sowohl in Regensburg als auch in Passau präsent ist, hat Anastasia hier wieder mal wolfgangsmäßig ins Schwarze getroffen! Wir freuen uns!

Hier der BR Klassik Terminkalender:

http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/terminkalender/index.html

So finden Sie die St. Paul Kirche:


St. Paul (Passau)



St. Paul mit dem Dom im Hintergrund
Die Stadtpfarrkirche St. Paul ist die älteste Pfarrkirche von Passau.
Pfarrkirche St. Paul

Die erste Kirche wurde bereits um 1050 dem hl. Paulus geweiht. Nach der Zerstörung bei Bränden 1512 und 1662 entstand 1678 der jetzige Bau.
Am Paulusbogen, dem Nordtor zur Altstadt, führt eine Freitreppe zu der in Creme und Rosa gegliederten, eintürmige Kirche hinauf. Baumeister ist Carlo Antonio Carlone. Der ursprüngliche, sehr flache Turmhelm des 17./18. Jahrhunderts wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch einen hohen Spitzhelm ersetzt. Dieser wurde 1950 wegen angeblicher Baufälligkeit abgetragen und nur mit etwa einem Drittel Höhe wieder aufgebaut. Seither ist der Turm nach dem Dom nur der zweithöchste Kirchturm Passaus.
Im Innenraum heben sich die schwarzen, vergoldeten Altäre und die ebenso gefärbte Kanzel von den hellen Wänden ab. Der große Hochaltar aus der Zeit um 1700 trägt ein Gemälde von Franz Tamm, das die Enthauptung des Apostels Paulus zeigt. Die Seitenaltäre und die Kanzel entstanden 1678 bis 1689. Das Gemälde Beweinung Christi (1689) stammt von Johann Michael Rottmayr. Der sparsame Stuck wurde erst 1909 angebracht.
Diese Wolfgangs-Statue im Passauer Dom hat Anastasija fotografiert

Samstag, 28. Juni 2014

Dienstag, 24. Juni 2014

Zum 90. Geburtstag von Maria Habengruber (geboren am Johannistag)

Maria Hagengruber und die Wolfgang-Schafe 2007

 Vereinsmitglied Xaver Hagengruber berichtet:

Xavers Mutter, Maria Hagengruber, wurde am 24. Juni 1924 in Kollnburg geboren. Sie lebte mit ihren Eltern und vier Brüdern am Wieshof in Kollburg. Als 1937 der 2. Weltkrieg ausbrach, mussten ihre vier Brüder an die Front. Sie musste als einzige Tochter am Hof helfen und alle schweren Arbeiten verrichten.

 Im Alter von 31 bis 34 Jahren hat Maria ihre Mutter im Austrags-Haus gepflegt.
Als die Mutter gestorben war, meinten die Brüder, Maria solle heiraten, damit sie versorgt sei.

Mit 35 Jahren wurde sie von Xavers Vater Franz Xaver, der sehr aktiv auf Braut-Suche war weil er nach dem Krieg eine Bäuerin für den Xaverhof suchte, schwanger.

Xavers Vater wallfahrte  mindestens 25 mal von Teisnach nach Neukirchen am heutigen St. Wolfgangsweg, oft auch als Kreuztäger und Vorbeter.

1960 kam Sohn Franz Xaver - also der Xaver - auf die Welt.

Aufgrund einer Wette zwischen dem Haidbauern und Xavers Vater wurde der Haidbauer Pate. Der Haidbauer hatte nämlich gewettet, dass Franz Xaver keinen Sohn mehr bekommen würde!

Seit es den kleinen Xaver gab, arbeitete Maria tüchtig mit am Xaverhof (Original-Name des Hofes: "Kapplxaver" - seit einigen Monaten als "Xaverhof" verkürzt und prägnant bezeichnet.)

Es soll demnächst ein Zubringer des St. Wolfgangsweges von Böbrach über Geiersthal und weiter über den Xaverhof nach Ruhmannsfelden eingerichet werden - doch davon ein andermal!

1945 war übrigens der Hof abgebrannt. Damals lebte Maria ja noch in Kollnburg.  Die Leute am Hof hatten kein Radio, und deshalb hatten sie wegen mangelnder Information keine weiße Fahne nach Anweisung der Amerikaner angebracht. Der Hof wurde beschossen und brannte komplett aus. Marias Cousine Klothilde war damals als Kind am Hof und erlebte, wie die Tante mit ihr den anderen Kindern in den Wald flüchtete.

Xavers Vater hat dann ohne Geld der Versicherung - es gab nie eine Entschädigung - den Hof mit nachbarschaftlicher Hilfe wieder aufgebaut. Nun wollte er mit einer Wunsch-Frau und einem Wunsch-Sohn den Hof weiter bewirtschaften.

Dieser Doppel-Wunsch ging in Erfüllung!

Unter vielen landwirtschaftlichen Arbeiten richtete Franz-Xaver sen.junge Ochsen als Zugtiere ab, was ihm gutes Geld einbrachte.

Franz Xaver starb jedoch schon 1976 im Alter von 72 Jahren an Lungen-Erweiterung (Asthma).

Nun bewirtschafteten Maria, Sohn Xaver und die Tante den Hof allein. Sie hatten noch etliche Stück Milchkühe und einige Kälber. Maria machte hauptsächlich die Stallarbeit, die Tante den Haushalt, und Xaver verrichtete seinem Beruf in der Fabrik alle landwirtschaftlichen Männer-Arbeiten (nach Feierabend und am Wochenende).

Das ging solange, bis Xaver 2004 die 2. Gehirnblutung bekam. Die Tante war mittlerweile gestorben, und Maria war ganz allein, als Xaver mit einer katastrophalen Diagnose/Prognose im Krankenhaus im Koma lag, und sie die Kühe unter Tränen vom Hof bringen lassen musste. Doch Xaver stand wieder auf!! Die erste Gehirnblutung hatte Xaver übrigens bei einem schweren Unfall 1987 erlitten. Oh, Maria, was hast du mitgemacht!!

Im November 2006 kamen aus einem kleinen Vieh-Anhänger sieben wunderschönen Schafe am Xaverhof an.

Maria hat die Wolfgangschafe Schafe mitsamt ihrer Besitzerin Dorothea noch zweieinhalb Jahre miterlebt.

Maria Hagengruber, die Wolfgangschafe und Pilgerhund Timmi, 2007


Dienstag, 17. Juni 2014

Gemeinsam am St.Wolfgangsweg

Münchener Familie am Wolfgangsweg-Herz-Stück, Viechtach


"Der eigentliche Kern der Freundschaft: Ein Glaube, ein Hoffen, ein gemeinsames Werk! Es liegt eine große Freude darin."

Annette von Droste-Hülshoff



Wolfgangsweg- Blechschafe

Montag, 9. Juni 2014

Zu Pfingsten


"Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth." Sacharia 4,6

Blech-Arbeit: Hirtenszene, Miniatur von Dorothea Stuffer, entstanden Pfingsten 2014

Sonntag, 8. Juni 2014

Wolfgangs-T-Shirt, Einzelstück



Dieses Pilger-T-Shirt ist gemalt von Dorothea Stuffer, - Acrylfarben, pastos auf Baumwolle; waschfest. Dargestellt ist St. Wolfgang mit der Bischofsmütze, dem Hirtenstab, der Kirche und dem Wolfgangshackl.

Vorderseite

Dienstag, 3. Juni 2014

Alles Gute zum Geburtstag Anastasija!

Anastasija Marjaskina
Liebe Anastasija,

zu Deinem heutigen Geburtstag wünscht Dir der Verein Pilgerweg St. Wolfgang alles Gute! Wir schätzen uns überglücklich, dass du so wunderbare Arbeit für den St. Wolfgangsweg getan hast, angefangen von einer Wolfgangs-Powerpoint-Präsentation, dann bist Du auch schon einige Strecken am Weg gepilgert, hast immer wieder Fahrten zu unseren Pilger-sitzungen unternommen, hast mit geplant, überlegt, Kontakte zu Verlagen hergestellt, Karten gelesen, bei der Entstehung des Wanderführers bist du hilfreich mit dabei. Dein Herzblut hast du hineingelegt in den Aufbau dieses grenzüberschreitenden Weges.
Der St. Wolfangsweg - ein Träger Europäischer Kultur: Das ist zur Zeit das Thema Deiner Hausarbeit an der Universität Passau, wo Du Kulturwirtschaft studierst.. Du bist einmalig, und wir lieben Dich alle sehr!

Doch nun kommt der entspannende Teil dieses Beitrages:

Sophie hat uns mitgeteilt, dass Du Dir einen Gutschein zum Ausmisten des Stalles der Original-Wolfgangs-Schafe wünschst. Gerne übermitteln wir Dir hiermit die Erlaubnis!! Inclusive frei Kost und Übernachtung in der Pilger-Station Stufferhaus! Mitbringen von Freunden/Eltern ist gerne gesehen!


Und das warst Du mit Sophie und Eurem lieben Mitstudenten an der Sprachenschule, den Raschid, bei den Wolfgangs-Schafen 2011:


"Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, aber ebenso gut mit einem Besen."
(Papst Johannes XXIII)