Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Samstag, 24. Mai 2014

Wolfgangs-Schafe: Mai-Schur

Die Schur beginnt in sitzender Position vom Kopf her (hier: Franzhörnchen)
 Es ist jedes Jahr eine neue große Aufregung und ein Highlight: die Frühlings--Schur. Da stehen Fragen im Raum: Wann kommt der Schafscherer, und wie wird alles gehen mit dem Wetter und so weiter.  Die Schafe müssen 100% trocken sein, das heißt, bei unsicherer Witterung müssen sie im Stall warten, bis der Schafscherer kommt. Wenn Regenwetter angesagt ist, dauert es mehrere Tage, bis sie trocken sind (bei Sonne dagegen sind sie innerhalb einer oder 2 Stunden trocken). Sind die Schafe nämlich feucht, kann der Schafscherer nicht scheren und auch die Klauen nicht schneiden. Da kann es Wochen dauern, bis man den nächsten Termin bekommt. 


Mutterschaf "Klee" unterm Messer
Schafwolle oder Wolfspelz?


Im folgenden Kurzvideo seht ihr, wie das Walliser Schwarznasenschaf "Franzhörnchen" gerade geschoren wird. Unser Schafscherer arbeitet direkt am Boden. Er legt die Schafe in verschiedene Positionen, so kann das Tier stressfrei erleben, wie er von dem kräftigen Winter-Wollpelz binnen weniger Minuten befreit wird. Man beachte, wie vorsichtig und geschickt der Schafscherer den Schwanz schert!
Zum Schafe scheren gehören natürlich auch die Klauenpflege und Parasiten-Kontrolle.
Ergebnis/Beurteilung: Alle Wolfgangs-Schafe sind in ausgezeichnetem Zustand. 


VIDEO HIER

Der Schafscherer schert (hier: Paul) in verschiedenen Positionen

Der Schervorgang dauert bei Könnern nur wenige Minuten

Frisch geschoren: die Wolfgangs-Schafe vom Xaverhof

Mittwoch, 21. Mai 2014

Wegmarkieung vom Wolfgangsweg innerhalb Regensburgs

Ab sofort findet man gemeinsame Wegmarkierungen vom Jakobsweg und vom Wolfgangsweg in Regensburg

Hier sehen Sie die St.Emmeramskirche in Regensburg und rechts im Bild die Jakobsmuschel vom Jakobsweg und darunter das Wolfgangs-Logo vom Pilgerweg St. Wolfgang...

Unsere beiden Mitarbeiterinnen Kathrin Gerle und Sophie Cousin haben die Wolfgangsweg- Markierung angebracht, und zwar am letzten Sonntag bei ihrere ersten Recherchier-Tour!

In der St.Emmerams-Krypta befinden sich die Gebeine des Heiligen Wolfgang. Sophie Cousin und Kathrin Gerle haben sich in Regensburg ein wenig umgesehen, was für die Wolfgangspilger von Bedeutung sein könnte: Wo essen, wo übernachten, was ansehen und wo verläuft der Wolfgngsweg?

Die letzte Frage können wir hier und heute bereits beantworten: Der Wolfgangsweg durch Regensburg ist identisch mir dem Jakobsweg (dieser wurde vor einigen Jahren von Dr. Kolbinger erstellt - Kontakt zu unserem Verein besteht seit dieser Zeit). Die Markierung geht von der St. Emmeramskirche bis zum Radweg an der Donau. Wir freuen uns, dass wir nun mit den Wegmarkierungen bis zum Katholikentag präsent sind! Danke, Sophie und Kathrin!

Die beiden Pilgerinnen haben auch aktiv das Gespräch vor Ort gesucht und auf den Aufbau des Wolfgangsweges hingewiesen. Sophie berichtet:

"Die Besichtigung hat Spaß gemacht! Es ist sehr interessant zu sehen, wie die Leute reagieren, wenn wir ohne Ankündigung in ihr Geschäft eintreten und unser Projekt vorstellen. Einige, die wir getroffen haben, fanden uns eher lustig, aber auch interessant. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen in der Großstadt etwas distanzierter gegenüber dem Projekt St.Wolfgangsweg reagieren, wogegen die Leute am Land fast immer sofort im Herzen mitgehen. Wir werden sehen..."

Blech-Wolf  bei einem Künstler-Cafe in Regensburg

 Sophie berichtet weiter:

"Dieser hübsche Wolf ist eine der Blechfiguren, die man in einem kleinen Künstler-Cafe unter vielen anderen Handarbeiten dieser Art erwerben kann. Das Cafe liegt direkt am Wolfgangsweg. Wir haben uns dort vorgestellt und auch den Rohentwurf unseres Wanderführers hergezeigt. Sie fanden uns sehr lustig und haben uns für einen Cappuccino eingeladen :-)  Und: Für Pilger haben sie immer eine offene Tür!"



Das Geschäft heißt Kunst & Kaffee. Es liegt nah an der St Emmerams Kirche (kunstundkaffee@t-online.de) Die Wolf-Blechfigur haben wir sehr cool gefunden :-) 

Diese Blecharbeit passt richtig gut zu unseren Blech-Wolfgangs-Schafen! Der Wolf ist ja ein wichtiger Begleiter des Heiligen Wolfgang und soll gerne an dieser Stelle gewürdigt und erlebt werden!

Sonntag, 18. Mai 2014

Konzert und musizieren mit Prof. Bart Spanhove aus Belgien in der Christuskirche Viechtach


 Flöten verschiedenster Art erklingen in der Christuskirche 
1999 fand der erste Viechtacher Blockflöten-Chortag statt. Seitdem treffen sich kontinuierlich dreimal im Jahr Blockflötenfreunde aus einem weiten Einzugsbereich unter Leitung von Doris Kittelmann, Elke
Gärtner-Mollien und Jaromir Tichý.

Zum 15-jährigen Jubiläum lud Doris Kittelmann zu einem Wochenende mit gemeinsamen Musizieren und Konzert ein. Mit Prof. Bart Spanhove aus Belgien hat sie einen excellenten Flötisten von internationalem Rang  gewinnen können.

Zum 15-jährigen Jubiläum lud Doris Kittelmann zu einem Wochenende mit gemeinsamen Musizieren und Konzert ein. Sie hat mit Prof. Bart Spanhove aus Belgien einen excellenten Flötisten gewinnen können.

Über 50 Flötenspielerinnen und Flötenspieler nahmen an diesem Wochenende teil. Es wurde gemeinsam experimentiert, musiziert, und es wurden Flötenstücke eingeübt.

Tägliches Programm im Plenum
  • Blockflötenchor
  • Gemeinsames Literaturspiel im Plenum
  • Technikstunden
    Haltung, Artikulation, Atmung, Technik verfeinern, Übetechnik, Wünsche und Fragen von Teilnehmern
  • Blockflöten-Quiz
  • Happy Hour
  • Überraschung mit der Blockflöte
Gemeinsames Literaturspiel um Plenum und Technikstudien
 Zum heutigen Sonntag CANTATE (Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder, Psalm 98,1) gab es während des Gottesdienstes verschiedene musikalische Einlagen in großer Blockflötenchor-Besetzung, geleitet und dirigiert von Prof. Bart Spanhove.


Gottesdienst am Sonntag Cantate: Zwischen den Lesungen, dem Psalmgesang, der Predigt und den Gebeten gab es Flötenchor-Musik 




Samstag, 17. Mai 2014

Erste Recherchen am St Wolfgangsweg per Telefon: Übernachten in Bach a.d.Donau



Pilger begnügen sich auch gerne mit einem einfachen aber herzlichen Übernachtungsplatz

Trotz des ziemlich schlechten Wetters tut sich was! Sophie und Kathrin sind gemütlich und wohlgerüstet heute Vormittag mit dem Zug nach Regensburg aufgebrochen. Sie wollen die Stadt hinsichtlich "Wolfgangspilger" durchsuchen. Da bis vorgestern eigentlich vorgesehen war, zwei Tages-Etappen am St.Wolfgangsweg zu machen, haben sich fernmündlich bereits sehr freundliche, ja durchaus konkrete Übernachtungmöglichkeiten in Bach a.d.Donau eröffnet.

Plan der ersten beiden Tages-Etappen:
 1. Tag:
Von Regensburg bis Bach a.d.Donau, das sind etwa 15 Kilometer - dort übernachten und dann 
2. Tag:
Von Bach a.d.Donau bis Wörth a.d.Donau, das sind etwa 8 Kilometer.

Die Spuren des Wolfes führen von Regenburg über Wörth weiter nach Pilgramsberg


Sophie hatte drei Gästehäuser in Bach a.d. Donau ausfindig gemacht, die Pilger zu günstigen Preisen in begrenzter Zahl aufnehmen können. Diese Gästehäuser stehen in guter Verbindung zueinander und vermitteln sich gegenseitig bei Bedarf. Das hat Dorothea Stuffer am Telefon in angenehmer Weise dieser Tage bereits erlebt.


Obere Bachgasse 7, 93090 Bach a.d.Donau,
Tel.: 09403/2529, 0171/9281293

Übernachtungs-Kosten pro Person pro Nacht 19 Euro.
Frühstück: 4 bis 4,50 Euro
 Duschen und WC sind über den Flur erreichbar. 
 Jedes Zimmer hat einen Fernseher, Internet-Anschluss, eine kleine Kochgelegenheit mit Toaster und Kaffeemaschine, es gibt auch einen Gemeinschaftsraum mit Fernseher, damit es keinen Streit um die Programme gibt :) oder zum Kennenlernen anderer Übernachtungs-Gäste. 

Familie Gmeinwieser ist sehr daran interessiert, Pilger zu beherbergen und bat darum, ihnen Informationen zum Aufbau des St. Wolfgangsweges zuzusenden.
 Außerdem ist Familie Gmeinwieser von sich aus gerne bereit, in gegebenen Fällen Pilger mit dem Auto zu anderen Übernachtungs-Gelegenheiten innerhalb Bachs zu fahren. 
Familie Gmeinwieser berichtet, dass nicht selten Jakobspilger bei ihnen übernachten. Der Jakobsweg geht in diesem Bereich identisch mit dem St. Wolfgangsweg und ist bereits seit Jahren mit der bekannten Jakobsmuschel markiert.

Heute Nacht - so erzählte Frau Gmeinwieser Dorothea Stuffer (Anstasia: "Pilger-Engelsmutter") soeben am Telefon - heute Nacht habe ein Jakobspilger hier übernachtet, ein junger, durchtrainierter Mann mit Rucksack. Er frühstückte um halb 8 Uhr und sagte, er wolle - trotz des Regens - strammen Schrittes nach Passau weitergehen. 

Sophie und Kathrin freuen sich über den freundlichen Kontakt und wollen zu gegebener Zeit auf jeden Fall hier vor Ort Kontakt aufnehmen. 



2. Familie Reinhard und Charlotte Schedlbauer
Waldweg 12, 93090 Bach a.d.Donau
Tel.: 09403/1624

Dieses Gästehaus liegt direkt am Jakobsweg. das heißt, es liegt auch direkt am St. Wolfgangsweg.
Das Haus liegt mitten in der freien Natur. Hier sagen sich - laut Inhaber - "Fuchs und Hase "Gute Nacht"...

Schaf und Lam sagen sich "Gute Nacht"




Gaststätte "Weinstube Gästehaus Heizer"
Inhaberin: Angela Winkler
Tel.: 09403-954832, 0160/90190328

Dieses Gästehaus wurde und von der Nachbarin Charlotte Schedlbauer, die an diesem Wochenende belegt hat, wärmstens empfohlen. Es liegt gleich neben dem Gästehaus Schedlbauer.
Hier können Pilger sehr empfehlenswert zu Abend essen. 

Wolfgangsilger essen gern  deftig und gutbürgerlich in urigen Pilger-Gaststätten, zum Beispiel in Angela Winklers Weinstube 


Übernachtung-Kosten pro Person pro Nacht 20 Euro
Frühstück frühestens  :)  ab 8 der 9 Uhr
Dusche über Flur erreichbar.

Und nun lasst uns sehen, was unsere zwei Pilgerinnen aus Regensurg zu berichten haben...


Der Heilige Wolfgang macht sich in Regensburg Notizen zu seinem Weg Richtung Böhmen. Sein Blick weist in den Bayerischen Wald und von dort über die Grenze

Zeichnungen: Dorothea Stuffer




Freitag, 16. Mai 2014

Dauer-Regen angesagt: Recherche der ersten beiden Tagesetappen ab Regensburg verschoben - Dennoch Erkundungen in Regensburg

Pilger übernachten in einer einfachen Scheune (s. Leiter).
Morgen werden sich - Sophie und Kathrin mit gepacktem Rucksack, provisorischer Wanderkarte, Regenkleidung, Stift und Zettel, Kamera und Pilger-Stab und einigen Markierungs-Täfelchen lediglich auf den Weg innerhalb Regensburgs machen: Es ist nämlich kalter Dauer-Regen für das geplante Gebiet der ersten beiden Tages-Etappen von Regenburg über Bach a.d. Donau bis Wörth/Donau angesagt!

Doch auch in Regensburg werden die beiden kreativ für den Wanderführer unterwegs sein!

Welche Sehenswürdigkeiten, welche Einkehrmögichkeiten gibt es, wo ist ein Weg-Kreuz, eine große alte Linde, eine Kirche, eine Statue, eine Kapelle  -  und wie sieht alles vor Ort aus? Das sind interessante Fragen, die das Dreamteam Junior in diesem Sommer an verschiedenen Strecken-Abschnitten des Wolfgangweges zu Fuß beantworten wollen. Denn für einen wirklich brauchbaren Wanderführer nützt die theoretische Erkundung am Schreibtisch und vor dem PC nur wenig.

In einer kleinen Gastwirtschaft auf dem St.Wolfgangsweg wählen Sophie und Anastasia ein einfaches Pilger-Essen aus.
In der vergangenen Woche haben die sogenannten Eisheiligen - das sind Pankratius (12.Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und die Kalte Sophie (15. Mai) ihrem Namen volle Ehre erwiesen - Schnee bis auf 800 Meter und eiskalter Wind! Und sie haben sich noch nicht ganz ausgetobt!

Angesagt fürs Wochenende: Kaltes Dauer-Regenwetter
Warten wir nun gespannt auf den Bericht über das verregnete Regensburg! Die geplante Recherche der beiden Tages-Etappen von Regensburg über Bach a. d. Donau bis Wörth ist auf einen anderen Zeitpunkt verschoben.
Hildegard Weiler ist die gesamte Regensburger Strecke schon abgegangen und kennt sich gut aus. Sie steht stets für "Notfälle" zur Verfügung




Montag, 12. Mai 2014

Sophie gibt bekannt: Bald geht's los!

Sophie organisiert eine Wolfgangsweg-Wanderung von Regensburg nach Bach a. d. Donau
Hallo Hallo meine lieben Damen und Herren,

jetzt ist es so weit: wir gehen pilgern :-)

Termin: Samstag 17.05.2014 bis Sonntag 18.05.2014

Geplant sind die 2 ersten Etappen unseres Wanderführers also:
  • Regensburg - Bach a.d. Donau (ca. 22 km) und
  • Bach a.d. Donau - Wörth a.d. Donau (ca. 11 km)
Aus organisatorischen Gründen ist es allerdings einfacher die Etappen andersrum zu machen; spricht von Wörth a.d. Donau  nach Regensburg. Es sieht so aus:

Samstag 17.05.2014
Abfahrt: München um 08:44 Uhr– Ankunft Regensburg um 10:14 Uhr mit der Bahn
Abfahrt Regensburg um 10:20 (HBF/Albertstrasse) - Ankunft Wörth Marktplatz um 11:04 Uhr mit dem Bus 5.
Falls wir den Bus nicht erwischen, nehmen wie den nächsten. Der fährt jede Stunde um xx:20 Uhr.

Dann haben wir den ganzen Nachmittag um nach Bach a. d. Donau zu gehen (ca. 11 km). Ist ja machbar J

Für die Übernachtung schlage ich folgenden Gasthof vor:

Preis ab € 18 p.P./Nacht + € 5 p.P. für das Frühstück. Das Haus liegt fast gleich auf unserem dem Weg.
Die genauen Preise bzw. Verfügbarkeit frage ich an, wenn ich weiß, wie viele von uns mitkommen.

Sonntag 18.05.2014

Wir gehen nach Regensburg (ca. 22 km). Dafür haben wir den ganzen Tag. Die Züge Regensburg-München fahren alle Stunde um xx:44 Uhr bzw. xx:46Uhr (letzter Zug um 22:45Uhr)

Für das Essen, wir können etwas mitnehmen oder wir kaufen vor Ort was. Wir müssen auch schauen, wo man auf dem Weg gut essen kann ;-)
Wer mitkommen möchte, bitte bis zum Freitag 09.05.2014 an mich Bescheid geben, damit ich die Zimmer buchen kann.

Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Liebe Grüsse,


Sophie

Unser Dreamteam wird also am kommenden Wochenende pilgern! Wer noch mitmachen möchte, soll sich bitte melden. Hier ein supernettes Kurzvideo mit Anastasia, Sophie und Dorothea über so manche Frage, die sich ein Pilger stellt, wenns wirklich ernst wird:



Freitag, 9. Mai 2014

Das "Dreamteam Junior"


Das Pilgerkleeblatt

Unser Dreamteam Junior ist in der Tat ein Dreanteam. Angefangen hat alles mit Sophie. Sie ließ sich im Sommer 2012 im Stufferhaus mit dem Wolfgangspilger-Virus infizieren.Sie brachte Anastasia mit ins Stufferhaus - auch sie wurde infiziert! Und im Januar diesen Jahres brachte Sophie Kathrin mit - seither trägt auch diese junge Dame den Wolfgangspilger-Virus in sich. Doch keine Angast: Dieser Virus ist ein wertvoller Inspirations-Virus, zwar ansteckend, aber durchwegs ein guter Virus, der Energie und Freude am Projekt des Aufbaus vom Pilgerweg St. Wolfgang bewirkt!

Wir stellen Ihnen hier und heute die drei Traumpilgerinnen vor.


Sophie Cousin:
Sie kommt aus Tours, Frankreich. Dort hat sie die Fächer Tourismus und Geographie studiert. Seit September 2011 lebt sie in Deutschland. Heute arbeitet sie in Starnberg bei München als Sales- Managerin im Fach Tourismus. Aktiv im Pilgerprojekt ist Sophie seit Juli 2012.


Anastasija Marjaskina:
Sie kommt aus der Ukraine. Dort hat sie BWL studiert und als Nebenfach Theaterwissenschaft. Seit Mai 2011 lebt Anastasia mit ihren Eltern in Deutschland. Sie lernte Sophie an der Sprachenschule in München kennen. Die beiden befreundeten sich. So kam Anastasia mit der Wolfgangs-Pilgerei in Berührung. Seit dem Sommersemester 2012 studiert Anastasia Kulturwissenschaft in Passau. Seiher ist sie aktiv im Verein Pilgerweg St. Wolfgang. Dort hat sie auch ein Praktikum gemacht. Im Moment schreibt sie an einer Hausarbeit zum Thema: "Der Pilgerweg St. Wolfgang als Träger Europäischer Kultur".








Kathrin Gerle:
Sie stammt aus Gersthofen bei Augsburg. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung als Hotel-Fachfrau in Kempten im SKI-Hotel am Flughafen. Ab 2009 studierte sie in München das Fach Tourismus-Management. In ihrenm Fach Tourismus-Management arbeitet sie seit Dezember 2013 in München.







Immer gute Zusamenarbeit 

Mit Elan am Projekt Pilgerweg St. Wolfgang

Sonntag, 4. Mai 2014

Zum heutigen "Hirtensonntag"

Die Wolfgangs-Schafe auf der Frühlingsweide 2014

Der erste Sonntag nach Ostern hat den schönen Namen: Sonntag "Quasimodogeniti", das bedeutet: "Wie die neugeborenen Kindlein" Der heutige zweite Sonntag nach ostern heißt "Misericordias Domini", was so viel bedeutet wie "Die Erde ist voll der Güte des Herrn. (Psalm 33,5).

Dazu folgende Lesung aus dem Johannes-Evangelium:

Christus spricht:
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. Ich bin der gute hirte und kenne die Meinen und die meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein leben für die Schafe. Und ich habe noch mehr Schafe, die sind nicht aus diesem Stall, auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.  -- -- Mein Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen." (Joh. 10,11-16, 27,28)

Diese Stelle aus dem Johannes-Evangelium bewegte Dorothea Stuffer schon immer sehr tief. Sie hatte sich einer kleinen dreiköpfigen Herde angenommen, die bei einem Hobby-Schafhalter und auf-Zeit-Bewohner der sogenannten "Pilgerhütte" am Wolfgangsweg-Herzstück untergebracht war, und zwar als Rasenmäher-Schafe (OH JE!). Bald stellte sich heraus, dass der Schafhalter nicht mehr in der Lage war, sich um die Schafe zu kümmern. Die Schafe irrten - es war Winterszeit - hirtenlos in der und um die Pilgerhütte und gruben aus den Nachbarsgärten die Tulpenzwiebeln als Nahrung aus. Es gab also Ärger und Not. Dorothea Stuffer kam nun jeden Tag zu den Schafen. Sie eignete sich das nötige wissen über richtige Fütterung, Scheren und Klauenpflege an und setzte es in die Praxis um. Eines Winters bekamen die beiden Mutterschafe sogar jede zwei Lämmer.

Die Zwillinge Don Bosco und Scholastika sind heute erwachsene Schafe 

Die sogenannte "Pilgerhütte" bei Grossenau - Geburtsort der Wolfgangs-Schafe

Nun mussten alle durch einen strengen Winter gebracht werden - ohne fließendes Wasser, welches Dorothea jedoch in Eimern mit Deckeln täglich herbeischleppte. Der Schafhalter wollte sich aber von den Schafen trennen. So zog Pilgerin Dorothea mit der inzwischen siebenköpfigen Herde an einen sicheren Ort. Dort betreut sie seit nunmehr insgesamt fast 10 Jahren die sogenannten Wolfgangs-Schafe.

Die Pilgerin Dorothea zieht mit ihren Schafen durchs Land auf der Suche nach einer Bleibe für diese kleine Herde
Der Xaverhof bei Fernsdorf - ein guter Platz für die vertriebenen Wolfgangs-Schafe 


  Mittlerweile wurden der kleinen Herde noch einige arme Schafe aus anderen Plätzen hinzugefügt.
Tierfreundin Svenja mit Pilgerhund Timmi und Findelkind Paul 8Rasse: Coburger Fuchs) am Xaverhof


Einige sind - sie waren alt - aus der Welt gegangen.

Das sanfte Ende von Schaf Renate


Dorothea Stuffer nimmt viele Bürden wegen der Schafe auf sich.

Im Winter  dürfen die Schafe nicht total einschneien. Sie brauchen Heu und Wasser.

 Dorothea verzichtet auf andere Unternehmungen und ist weiterhin täglich für die Schafe da. Was sie zurückbekommt: dankbare, glückliche, Tiere und daraus resultierende Herzens-Ruhe

Xaver - ein guter Mitbetreuer der Schafe - wohnt am Xaverhof


Jesus, der Gute Hirte, kümmert sich, geht den Schafen nach, verlässt sie nicht. Pastores heißen die christlichen Priester.  Der Heilige Wolfgang wird meist mit dem Hirtenstab/Bischofstab dargestellt.

Wertvolle alte Wolfgangs-Statue in der Viechtacher Augustinus-Kirche am Herzstück vom St.Wolfgangsweg




Donnerstag, 1. Mai 2014

Österreich besucht den Wolfgangsweg bei Böbrach

Anton Wintersteller, Karla Singer und Hildegard Weiler am Fuße des Wolfgangsriegels

Am Samstag, den 26. April, besuchte Anton Wintersteller aus St. Wolfgang/Österreich die Wolfgangskapelle bei Böbrach. Bereits im Oktober letzten Jahres fand in Altötting ein Begegnungstreffen der Wolfgangsvereine aus Österreich und Bayern statt. 


Begrüßung im Pavillion des St. Wolfgangshofes


Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang, die auch bei dem Treffen im Oktober mit dabei war, empfing mit weiteren Vorstandsmitgliedern (Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende, Mariele Triendl, Schriftführerin, Karla Singer, Mitarbeiterin) Anton Wintersteller am St. Wolfgangshof. Von dort ging es den steilen Weg hinauf zur Wolfgangskapelle.

Der Aufstieg zur Wolfgangskapelle führt über steil angelegte Granitsufen

Anton Wintersteller ist 2. Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Wolfgangswege. Er ist unter anderem verantwortlich für die Koordination von Pilgerwegen in Österreich.

Die Wolfgangskapelle bei Böbrach ist sowohl von ihrem wildromantischen Standort als auch von ihrer Bauart her der Wolfgangskirche am Falkenstein bei St. Wolfgang/Österreich nachempfunden. Davon konnte sich Anton Wintersteller an Ort und Stelle überzeugen.

Die Wolfgangskapelle liegt in Felsen eingebettet

In der Wolfgangskapelle trägt sich Anton Wintersteller ins Gästebuch ein


Anschließend konnte sich Anton Wintersteller in Form eines kleinen Tagesausfluges einen Eindruck vom Verlauf des Wolfgangsweges im Bayerischen Wald machen.

"Es zahlt sich aus, diese Region ein paar Tage zu durchwandern!" - so Anton Wintersteller. Die Vertreter der Vereine fassten noch für diesen Sommer ein gemeinsames Treffen mit den tschechischen Freunden (Verein OTISK) ins Auge. "Es wäre schön, dieses Treffen mit einer grenzüberschreitenden Pilgerwanderung am Wolfgangsweg zu verbinden, zum Beispiel nach Zelena Lhota. Dort befindet sich die einzig erhaltene Wolfgangskirche  auf böhmischer Seite", kann sich Hildegard Weiler vorstellen.

Pilger-Gottesdienst in der Wolfgangskirche von Zelena Lhota. Rechts vorne ein Wolfgangsweg-Blechschaf, ein Geschenk des Vereins Pilgerweg St. Wolfgangang die Gemeinde.


Hildegard Weiler im Gespräch mit Anton Wintersteller beim Mittagessen auf der Frath

Zum Tagesprogramm gehörte nach dem Mittagessen auf dem Gutsgasthof Frath auch ein Besuch im Stufferhaus, wo die Original Wolfgangsweg Blechschafe entstehen. Die Künstlerin Dorothea Stuffer überreicht dem Gast aus Österreich ein kleines Wegweiser-Schaf als Andenken und zum Vorzeigen in seiner Heimat. "Die Wolfgangsweg- Blechschafe sind sehr beliebt, ich bekomme wegen ihnen immer mal Telefonate und Besuche von Wanderern. Die Blechschafe haben sich zu einem regelrechten Erkennungsmerkmal des Wolfgangsweges entwickelt. Wir haben insgesamt unseren eigenen Stil, den auch keiner nachmachen kann, denn es kommt eine spezielle Gesinnung im Geist vom Heiligen Wolfgang dazu." erläutert Dorothea Stuffer.

Dorothea Stuffer überreicht Anton Wintersteller ein Blechschaf


Dann ging es noch zur nächsten Wolfgangs-Station nach Rettenbach bei St.Englmar, wo sich eine Wolfgangskirche von 1953 befindet.

Die Wolfgangskirche bei Rettenbach wurde 1953 erbaut
Im Inneren der Wolfgangskirche bei Rettenbach

Der Friedhof neben der Wolfgangskirche bei Rettenbach hat eine besonders meditative Atmosphäre 



Zum Abschluss der bunten Besichtigungs-Tour konnte Anton Wintersteller noch die lebendigen Wolfgangs-Schafe am Xaverhof in Fernsdorf "fellnah" erleben.

Anton Wintersteller begrüßt die Original Wolfgangs-Schafe am Xaverhof in Fernsdorf


Fotos: Anton Wintersteller, Karla Singer, Mariele Triendl, Dorothea Stuffer

Text: Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer