Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Donnerstag, 30. Mai 2013

Konzentriert am Wanderführer weiterarbeiten, Teil 1

Hier seht Ihr, wie Sophie Cousin dem Arbeitsteam "Wanderführer Pilgerweg St. Wolfgang, Strecke Regensburg - Wolfgangskapelle bei Böbrach" am PC ihre Karten-Aufzeichnungen erklärt.

Das Arbeitsteam setzt sich zusammen aus Sophie, Anastasia, Hildegard, Carola und Dorothea. Erst, wenn die Grundfeste des Wanderführers stehen, können weitere Schritte in der Realisierung des Streckenabschnittes gemacht werden.

Von österreichischer Seite ist seit kurzem die Strecke St. Wolfgang am Wolfgangsee in Österreich über Altötting nach Regensburg Wirklichkeit geworden. Ein mit wertvollen historischen Hinweisen versehener Wanderfürher ist vom Wolfgangs-Spezialist und mehrfachen Autor Dr. Peter Pfarl  im Pustet-Verlag erschienen. Wir freuen uns! In Zusammenhang mit der Österreichischen Strecke haben wir interessante neue Kontakte bekommen, Begegnungen - sowohl in Böbrach als auch in St. Wolfgang / Österreich sind anvisiert - Hildegard Weiler - unser MEDIUM :) !!

Hier unser Team bei konzentrierter Arbeit, Teil 2 demnächst hier im Blog! Bitte beachten Sie unbedingt das weiße Schokoladenschaf in der Tischmitte, und wie es verschwindet - Carola hat zuletzt das "Schlachtmesser" als Zeigestab in der Hand - !!! Ohne Verwöhnung geht bei uns GAR NICHTS!!


Freitag, 24. Mai 2013

Zitat des Tages

Diese Woche erschienen in der Kötztinger Zeitung, in Viechtach Aktuell und im Viechtacher Bayerwald-Boten jeweils ein ausführlicher Bericht vom Vortrag "Pilgern und Sterben" . Dieser Vortrag entstand in Zusammenarbeit der beiden Vereine "Pilgerweg St. Wolfgang" und "Hospizverein Viechtach".

Der Viechtacher Bayerwald Bote setzte außerdem ein Zitat aus dem von Hildegard Weiler gehaltenen spannenden Vortrag auf die erste Seite der Region Viechtach:


 "Pilgern heißt auch an die Grenze seiner persönlichen Leistung zu gehen, (...) Trennung und Leid zu erleben, was auch im Sterben erlebt wird."

Hier noch ein kurzer Ausschnitt aus Hildegards Vorbereitung zum Vortrag:

 "Es erfordert auch, dass man sich darüber im Klaren sein muss, dass man DISTANZ finden muss - zu sich selber und auch zu den Dingen, die einen umgeben - Selbst-Distanzierung, Abstand zu sich selbst -  sonst wird man die Kraft nicht aufbringen können, sich zum Aufbruch zu entschließen."


Freitag, 17. Mai 2013

"Jeder Mensch trägt in sich eine Sehnsucht."

Gestrige Gesprächsrunde im Katholischen Pfarrsaal in Viechtach
Jeder Mensch trägt in sich die Sehnsucht nach etwas Höherem, etwas, was unsere gewohnten Grenzen überschreitet. Angetrieben von dieser Sehnsucht macht er sich auf den Weg und geht das Wagnis des Loslassens und Eintauschens gegen etwas Unbekanntes, Besseres, ein...

Im Wort "Wagnis" steckt der Wortstamm "Weg". Jeder Lebensweg ist auch ein Pilgerweg. Jeder Pilgerweg ist wie eine Spiegelung und Bewußtmachung des Lebensweges....

In einem eineinhalbstündigen Vortrag legte Hildegard Weiler, 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang, einem interessierten Kreis von fünfzehn Zuhörerinnen und Zuhörern die verschiedenen Phasen des Pilgerns dar und stellte diese in Beziehung zum Sterbevorgang, der auch als Wagnis des Tauschens und als Aufbruch verstanden werden darf.

Ort des Geschehens: Katholischer Pfarrsaal, Viechtach; Zeit: Donnerstag, 19.30 Uhr.

Carola Pätzold, 1. Vorsitzende des Hospiz-Vereins Viechtach, hatte Weiler um diesen Vortrag mit dem Titel "Pilgern und Sterben" gebeten und damit einen einen innovativen Akzent gesetzt: Zwei auf den ersten Blick völlig konträre Vereine treten in einen lebendigen Dialog und entdecken dabei interessante Gemeinsamkeiten in der Zielorientierung.Weitere Begegnungen sind anvisiert, so ein Projekt "Stundenpilgern" noch in diesem Sommer.

Unterlegt wurden Weilers faszinierende Ausführungen von anschaulichen Texten aus dem Buch "Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers" (Herder Verlag), vorgetragen von Dorothea Stuffer, 2. Vorsitzende des Pilgervereins. Pilgervereins-Mitglied Karla Singer streute zusätzlich einige kurze Texte zur Pilger- und Sterbe-Erfahrung ein, darunter einen Text von Grenz-Erfahrungen des Bergsteigers Reinhold Messner und ein Gedicht von Marie Hüsing

In einen lebendigen Dialog trat die hochkonzentrierte Gruppe bei der abschließenden Betrachtung des Ölgemäldes "Offenställe" von Dorothea Stuffer. Aus den Reihen des Hospizvereins kam der Vorschlag bei der Sterbe-Begleitung (gerade auch bei dementen Patienten!) mit solch farbenfrohen und natur- und tierbezogenen Bildern innere Bilder der Hoffnung zu wecken. Alle bekamen eine Farbkopie des Gemäldes mit nach Hause.

Als Dank überreichte Carola Pätzold den Vortragenden einen Geschenk-Korb mit deftiger Pilger-Kost und ein Margaritenbäumchen für die Wolfgangskapelle bei Böbrach:

v.l.n.r.: Christa Frank (2. Vorsitzende des Hospizvereins), Dorothea Stuffer, Hildegard Weiler, Karla Singer, Carola Pätzold.





„Nein“,
sagte ich.
„Es lohnt nicht
zu beginnen,
der Weg ist
zu mühsam,
das Ziel ist zu fern
Ich erreiche es nicht.“

„Was redest du da?“
fragte Er gütig.
„Ich bin der Anfang,
Ich bin das Ende.
Von einem Punkt
Bis zum anderen
Führt meine Liebe.
Hier, nimm meine Hand.
Und nun komm!“
Ich war verwundert,
doch ich schlug ein.

Seither
Bin ich mit Ihm
Unterwegs.

 (Marie Hüsing)
                                                                                                       


Weitere Links:

Vorstudien zum Votrag mit Hildgard Weiler

Die Bildinterpretation in Kurzform

Muttergottes und Pilgerin

Donnerstag, 16. Mai 2013

Gedanken zum Pilgern von Eva-Maria (Teil 2)

Karla Singer pilgert in Tschechien am St. Wolfgangsweg.   Foto: Mariele Triendl

Eva-Maria denkt auf ihren Weg zur Arbeit nach über das Pilgern,das "Stundenpilgern" und das "Gedankenpilgern". Sie schreibt:


....Als ich heute mittags in die Arbeit fuhr, lag mir unser Gespräch noch sehr in den Gedanken.
Was das "Stundenpilgern" betrifft, so gefällt mir das Wort sehr und auch sein Sinn. Ist es doch so eine Art kleine Auszeit im Alltag.
So könnte ich eigentlich meine täglichen Fahrten so eine Art "Gedankenpilgern" nennen, wenn ich mir über den Sinn des - oder meines Lebens Gedanken mache.
 
Dabei fiel mir auch ein, dass das Pilgern einer längeren Strecke eine direkte Konfrontation mit den 5 Sinnen ist, ohne Beeinflussung des Alltags. Da man ein Stück aus der täglichen  Alltagsmühle aussteigt, beginnt man seine Sinne bewusst zu aktivieren. Gerade so wie ein Blinder sein Gehör und seinen Tastsinn sensibilisiert, so benutzt man bewusst und unbeeinflusst das, was man als selbstverständlich jeden Augenblick des Lebens gebraucht.  
Mir fällt es immer auf, wenn ich früh um 5Uhr vor die Haustüre gehe und tief einatme, dann denke ich mir immer - ich rieche diese würzige und einmalige Luft immer noch! Selbst jetzt, wo ich hier lebe bringt es mir die Erinnerung an meine Urlaube mit meinen Kindern im Bayerischen Wald aus der Vergangenheit wieder gegenwärtig zurück.
Genauso stelle ich es mir vor, wenn man pilgert. Man berührt Bäume, riecht Luft und Pflanzen, schmeckt die Köstlichkeit eines Wassers, hört Vögel - Wind - Regen, sieht das Wunder der Schöpfung..... einfach das Leben ganz bewusst erleben und aufnehmen.
Das waren meine heutigen Gedanken auf dem Weg zur Arbeit...

Ein Video zum Thema "Pilgern" HIER

Mittwoch, 15. Mai 2013

Gedanken zum Pilgern von Eva-Maria (Teil 1)



St.Antoniuskapelle am St. Wolfgangsweg bei Viechtach


"Was ist eigentlich PILGERN?  Diese Frage stellen uns immer wieder interessierte Menschen zum Thema Pilgerweg St. Wolfgang.  In einen kurzen Video teilt uns Eva-Maria Herzog ihre Gedanken zu dieser Frage spontan mit:

VIDEO

Blühender Obstbaum im Mai






Montag, 13. Mai 2013

Was macht ein Pilger, wenn es regnet?? Stundenpilgern mit Sophie und Anastasia

Beim heutigen Stundenpilgern* bei Sankt Englmar mit Sophie und Anastasia überkam uns plötzlich ein heftiger Regenschauer. Sofort flüchteten wir in ein gemütliches Bayerwald-Wirtshaus und stellten uns im Trockenen die Frage:

"Was macht der Pilger, wenn es regnet??"

Antwort:

1. Der Pilger braucht gute Kleidung für jedes Wetter.

2. Es ist sicher sinnvoll, einen Regenschirm dabei zu haben.

3. Ist ein Wirtshaus in der Nähe, bietet sich eine Einkehr an, wie Ihnen Sophie und Anastasia hier vorführen:

Speisekarte studieren und auswählen

Guten Pilger-Appetit!

*Hinweis:

"STUNDENPILGERN" ist eine kurze Wanderung am Pilgerweg Sankt Wolfgang, etwa eine Stunde lang, mit anschließend einer deftigen Einkehr. Man fühlt sich während des Stundenpilgerns mit allen Pilgern auf den großen und kleinen Pilgerwegen gedanklich verbunden. Stundenpilgern ist ein spezielles Pilgern  -  NUR AM WOLFGANGSWEG!!!!





Donnerstag, 9. Mai 2013

"Pilgern und Sterben"

Hildegard Weiler und Dorothea Stuffer bei Vorbereitungsarbeiten für den Vortrag
am Donnerstag, den 16. Mai 2013, findet auf Wunsch des Hospizvereins Viechtach im Katholischen Pfarrhof um 19.30 Uhr ein Vortrag zum Thema "Pilgern und Sterben - zwei Ur-Grenzerfahrungen, was haben sie gemeinsam" statt.

Referentin: Hildegard Weiler,
 1. Vorsitzende des Vereins Pilgerweg St. Wolfgang

+ Die Zuhörer werden mit dem Begriff und dem Prozess des Pilgerns vertraut gemacht. -

+ Dabei werden die verschiedenen Asekte des Pilgerns erläutert und wo sie sich mit dem Sterbevorgeng berühren - auch Exkurse in biblische Texte. -

+ Die Ausführungen werden von literarischen Texten und Bildern begleitet. -
+ Bildbetrachtung eines Gemäldes von Dorothea Stuffer -
+ Die Zuhörer bekommen eine Farbkopie des Gemäldes mit erklärendem Text zum Mit-nach-Hause-Nehmen. -

Hier ein kleiner Vorgeschmack: Der Tausch, der durch das Wagnis des Loslassens beim Pilgern - beim Sterben - passiert:






Montag, 6. Mai 2013

Tulpen für den Sonntag Rogate








Wann ist dein Tag, dein Leben gut gewesen.... wenn du viel Spaß gehabt hast - oder wenn du viel Geld verdient hast - oder wenn du viel gearbeitet hast?

Es war gut, wenn du Gott begegnet bist.

Aus einer Predigt von Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Christuskirche Viechtach, Sonntag "Rogate"(= Betet!)

Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann und einer der heute Konfirmierten





Samstag, 4. Mai 2013

Blechfigur St. Wolfgang und rote Tulpen

Attribute; Bischofsstab, Bischofsmütze, Kirchenmodell



Gesicht des Heiligen Wolfgang - Eine Blech-Arbeit von Dorothea Stuffer