Mit ihr fing alles an...

Mit ihr fing alles an...
Die Wolfgangskapelle bei Böbrach: Pilgerwanderung mit Mitgliedern und Freunden des Vereins "Pilgerweg St.Wolfgang". Der Verein erarbeitet derzeit die Wolfgangsweg-Strecke "Regensburg - Böhmen".

Donnerstag, 28. Februar 2013

St. Wolfgang und die Päpste

Miniatur des Heiligen Wolfgang, Blecharbeit 2005 von Dorothea Stuffer
Der Heilige Wolfgang lebte von 924 bis 994. Über besondere Kontakte zu einem Papst aus dieser Zeit ist uns nichts bekannt. Wir lesen lediglich, dass Wolfgang 962 seinen Jugendfreund und Freund Heinrich, Erzbischof von Trier, nach Rom zur Kaiserkrönung Ottos begleitet (von daher führen die Spuren des Heiligen Wolfgang auch nach Rom).

Die Verehrung für Wolfgang verbreitete sich schon zu seinen Lebzeiten - und verstärkt nach seinem Tod schnell über die Grenzen seines früheren Wirkungskreises hinaus. Papst Leo IX. erhob 1052 die Gebeine des Bischof Wolfgang und bestätigte damit den Kult. Die Gebeine befinden sich heute in der St. Emmerams-Kirche in Regensburg, ein wichtiges Ziel des Pilgerweg St.Wolfgang im Aufbau.

Als ein kleiner Verein "PILGERWEG ST.WOLFGANG" einen Pilgerweg zu Ehren des Heiligen auf dessen Spuren einzurichten begann, war Johannes Paul II Papst in Rom. 


Die nächsten 7 Jahre war der bayerische Papst Benedikt gefühlter Wegbegleiter auf dem Wolfgangsweg. Hier eine etwa 20 cm hohe Blech-Miniatur von Papst Benedikt, entstanden 2005 in der berühmten Segens-Pose bei seinem Amtsantritt. Die Bildhauerin Dorothea Stuffer fertigte seinerzeit etliche Exemplare dieser Art an, die aber mittlerweile vergriffen sind.


Wir vom Verein Pilgerweg St. Wolfgang verabschieden uns hiermit ganz herzlich von unserem "Bayerischen Papst" und wünschen uns noch viele erbauliche Predigten und Schriften von ihm. 

VERGELT'S GOTT!



Hier eine Liste der Päpste zu Lebzeiten des Heiligen Wolfgang:





Johannes X. Italien 914–928 14 Jahre 2 Monate
Leo VI. Italien 928 7 Monate
Stephan VII. (VIII.) Italien 928–931 2 Jahre 2 Monate
Johannes XI. Italien 931–935 Wahrscheinlich der Sohn von Sergius III.
Leo VII. Italien 936–939 3 Jahre 6 Monate 10 Tage
Stephan VIII. (IX.) Italien 939–942 3 Jahre 3 Monate
Marinus II. Italien 942–946 3 Jahre 7 Monate Fälschlich Martin III.
Agapitus II. Italien 946–955 9 Jahre 7 Monate
Johannes XII. Octavian von Spoleto 955–964 8 Jahre 4 Monate 28 Tage Einziger minderjähriger Papst
Leo VIII. 963–965 1 Jahr 2 Monate 23 Tage Als Laie zum Papst gewählt
Benedikt V. Italien 964 1 Monat 1 Tag
Johannes XIII. Italien 965–972 6 Jahre 11 Monate 5 Tage
Benedikt VI. Italien 973–974
   Bonifatius VII. Franco Ferruci 974 Gegenpapst
Benedikt VII. Italien 974–983
Johannes XIV. Petrus Canepanova Italien 983–984
Bonifatius VII. Franco Ferruci 984–985 War zuvor bereits Gegenpapst
Johannes XV. Italien 985–996
Gregor V. Bruno von Kärnten HRR 996–999 2 Jahre 9 Monate 15 Tage Erster deutscher Papst aus dem heutigen Österreich
   Johannes XVI. Johannes Philagathos Italien 997–998 Gegenpapst

(Wikipedia)

Sonntag, 24. Februar 2013

Gedanken und Erfahrungen beim Pilgern von Eva Maria

Rost-Kunst am Herzstück des St. Wolfgangsweges

Meine Interpretation zum Sinn eines Pilgerwegs


Ein Pilgerweg ist für mich etwas ganz besonderes. Manche Menschen träumen ein Leben lang, solch einen Weg zu gehen. Andere setzten ihr Vorhaben fast spontan in die Tat um. Aber immer gibt es ein Ziel, das es zu erreichen gilt.
Die Strecke ist in Etappen unterteilt und eigentlich ist es ein Weg zu und in sich selbst. Man beginnt eine Reise - nur mit dem Nötigsten, was in einen Rucksack passt. Einfach und ohne Luxus und so wie man als Kind das Laufen lernt, beginnt man mit dem ersten Schritt.
Mit viel Motivation läuft man manche Tage los, leichten Fußes und mit Schwung dem Abend entgegen. Nicht immer ist der Boden leicht beschaffen! Steinig oder steil und unendlich mühsam schafft man manches Stück. Auch das Tempo ändert sich stetig und es gibt Augenblicke, da meint man eine riesige, schwere Last im Rucksack zu tragen. Manchmal geht man singend und fröhlich los und beendet den Tag traurig und still. Es gibt Zeiten, da schimpft man nach oben wenn es regnet, kalt ist oder stürmt - oder man bedankt sich für den Sonnenschein und die unbeschreibliche Kulissen der Natur.
So verschieden der Weg ist, so sind es auch die Menschen, welchen man begegnet. Manchmal läuft man zusammen und erfährt die Geschichte eines ganzen Lebens, Schicksal und Glück – alles liegt auf diesem Weg.
Man findet zu sich selbst und ist eins mit der Natur. Weg von den Geräuschen des rastlosen Alltags wandert man in Stille und spürt den Reichtum der eigenen Gedanken. Hat man dann nach vielen Etappen das Ziel erreicht, so sitzt man still und unendlich erleichtert in einer Kirche und dankt für ein ganz besonderes Erlebnis. Man fühlt sich reich und glücklich, etwas ganz Großartiges geschafft zu haben.
Geführt von einer unsichtbaren Macht und am Ende eines Weges,
der mit dem ersten Schritt begann.
Eva Maria Herzog-Sieber

Freitag, 22. Februar 2013

Farbe kommt in Dein Leben



In der Meditations-Serie "Stufen des Lebens" finden im Evang. Gemeindezentrum Viechtach demnächst wieder vier Abende statt, diesmal unter dem Thema "Farbe kommt in dein Leben":




Farben beleben, beschwingen, geben Konturen. Die Natur spart nicht mit einer riesigen Farbenfülle. Solch ein buntes Leben wünschen wir uns. Meist ist es aber eher blass und farblos. Meist gleicht ein Tag dem anderen.

An manchen Tagen erscheint alles grau. Und wir sehnen uns danach, dass (wieder) mehr Farbe ins Leben kommt.

Vier neutestamentliche Geschichten zeigen auf, wie durch überraschende Begegnungen zwischen Menschen und mit Jesus neues Licht ins Leben fällt und neue Farben durchbrechen und das Leben bunter wird.

Herzliche Einladung zu diesem Kurs!

Ihr
Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann


Wir alle sind in unserem Leben unterwegs und suchen ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. Jeder Mensch geht Stufe um Stufe seinen Weg. Dabei brechen Fragen nach Lebens-Sinn und Lebens-Perspektive auf.

In den Glaubenskursen "Stufen des Lebens" spüren wir seelsorgerlich behutsam diesen Überlegungen nach.Wir wollen miteinander entdecken, wie biblische Aussagen heute in unser Leben hineinsprechen.
Boden-Bilder helfen, über eigene Lebensthemen nachzudenken und spiegeln innere Prozesse. Im Dialog kommen wir zu neuen Erfahrungen, wie Glaube mitten im Alltag Wegweisung geben kann.

Der sonnengelbe Flyer inspiriert zum Farben Zulassen

Ein Kurs umfasst vier in sich abgeschlossene Einheiten von je zwei Stunden wöchentlich. Die Kurse werden in der Regel  zweimal im Jahr angeboten. Jede/r ist eingeladen, sich auf eine Begegnung mit sich selbst und der Bibel einzulassen. Termine:



Anmerkung: Dorothea Stuffer fand den Flyer zufällig morgens vor ihrer Haustür im Schnee und ließ sich spontan durch den Text zu einer farbigen Gestaltung der Titelseite ihres neuen Tagebuchs inspirieren.

Dienstag, 19. Februar 2013

Buchtipp zur Fastenzeit

Thomas von Kempen: "Die Nachfolge Christi", Butzon & Bercker Verlag

Die "Nachfolge Christi", das weltberühmte Trost- und Betrachtungsbuch des Thomas von Kempen, entstanden um die Mitte des 15. Jahrhunderts, hat noch nach 500 Jahren nichts von seiner spirituellen Ausstrahlungskraft verloren. Das Leben Christi, sein "Folge mir nach!", ist Kernpunkt, wird als Weg des eigenen Lebens gewiesen. Ein Buch, geeignet wie kein anderes, den heutigen Menschen, der dem Lärm der Medien, der steten Forderung nach Aktivismus und Leistung ausgesetzt ist, zu helfen, zur inneren Ruhe und Besinnung zu kommen und aus solcher Ruhe heraus ein wirklich aktives - ein christliches Leben zu führen.

Das Buch besteht aus vier Büchern, die jeweils in einzelne Kapitel unterteilt sind. Wir empfehlen Ihnen, täglich oder regelmäßig ein Kapitel zu lesen, nicht mehr.


1. Buch: "Anleitung zum geistlichen Leben"
2. Buch: "Wege zum inneren Leben"
3. Buch: "Kampf und Trost"
4. Buch: "Vom Sakrament des Altares"


Außerdem empfehlen wir ihnen parallel dazu jeweils ein Kapitel aus der modernen Fassung von Peter Dyckhoff "Auf dem Weg in die Nachfolge Christi- geistlich leben nach Thomas von Kempen", Herder Verlag, zu lesen:


Auch hier besteht eine Unterteilung in vier Bücher:

1. Buch: "Grundlagen für ein geistliches Leben"
2. Buch: "Hinführung zu einem verinnerlichten Leben"
3. Buch: "Innerlichkeit leben"
4. Buch: "Worte des Herrn"

Außerdem:
Immer die passende Bibelstelle, gefunden bei  Thistle Cove Farm



Dienstag, 12. Februar 2013

Die "Wolfgangs-Pilger-Ampel"


Diese lustige Blech-Installation an der ehemalig geplanten Pilgerstation "Pilgerhütte" am "Herzstück" bei Großenau stammt von dem Eisen- und Schrottkünstler "Don Finisterre". Ein clowniges Manschkerl mit einer Gans auf dem Kopf ist umrahmt von zwei "Pilger-Ampeln" ROT - GELB - BLAU. Links ein Wolfgangs-Schaf in ungewohnter Frontal-Ansicht. Die Sterne sind in Form geschnittene Teelicht-Halter aus Aluminium, ein Wegwerf-Artikel.
Entstehung der Installation: etwa 2004.

Erklärung der Pilger-Ampel (laut Don Finisterre):

*Zuerst sieht jeder ROT: "Das geht doch nicht, das ist unmöglich, was soll der Quatsch!"
*Dann kommt der Sonnenschein (GELB): "Mir geht ein Licht auf!"
*Und zuletzt sitzen alle versöhnt zusammen beim Bier und sind ganz BLAU.  :)

Vornehmere Interpretation:

*ROT: Stopp, ich muss was ändern in meinem Leben!
*GELB: Mir geht ein Licht auf, ich habe eine Erleuchtung...
*BLAU: Der Blick geht nach oben (zum blauen Himmel) - Blau, das bedeutet Weite, Transzendenz,etwas öffnet sich mir, wird weit, frei...

Aus diesen drei farben entwickelte etwas später Hildegard Weiler das Wolfgangs-Pilgerweg-Logo, welches gleichzeitig die Markierung ist:

Wegmarkierung vom St.Wolfgangsweg am Pröllergipfel bei St. Englmar, Bayerischer Wald


Don Bosco und Scholastika, zwei "Wolfgangs-Schafe"

Mutterschaf Klee und Tochter Scholastika
Am 10. Februar war der Namenstag von Scholastika, die Zwillingsschwester des großen Benedikt. Just an diesem Tag gebar vor sieben Jahren das Mutterschaf Klee mitten im Schnee - allerdings auf Stroh gebettet - ein Zwillingspärchen. Auf der Suche nach passenden Namen für die beiden süßen schwarzen Lämmer hat Dorothea sogleich Scholastika und Don Bosco gewählt (31. Januar). Die Namen stehen den beiden übrigens sehr gut!
Don Bosco und Scholastika, "Wolfgangs-Schafe"

Zehn Tage vorher gebar übrigens Mutterschaf Renate das  Zwillingspärchen Angi und Amadeus.




Scholastika, geboren anno 480 in Nursia, Umbrien, Italien. Diesen abgeschiedenen Ort besuchen stets viele Pilger.

Legende: Die Nonne Scholastika traf sich einmal pro Jahr mit ihrem Bruder Benedikt, dem Gründer der Benediktiner-Ordens. Bei einem Treffen im Jahr 542 geschah es, dass Scholastika ihren Bruder bat, doch länger bei ihr zu bleiben und mit ihr über die Freuden des Himmels zu sprechen. Benedikt lehnte ab. Da flehte Scholastika in ihrer Verzweiflung Gott um Hilfe an. Dieser erhörte sie und ließ plötzlich sintflutartigen Regen niedergehen, so dass Benedikt gezwungen war zu bleiben. Er verweilte sogar noch drei Tage bei seiner Schwester, die am dritten Tag plötzlich starb. Benedikt soll ihre Seele gesehen haben, wie sie, einer Taube gleich, zum Himmel empor flog.


Johannes Don Bosco wurde am 16. August  1815 in Bocchi, Italien geboren. Er starb am 31. Januar 18888 in Turin, Italien. Er gilt als das Ideal eines Modernen Priesters. Er  kümmerte sich mit aller Kraft um die Erziehung schwieriger Jugendlicher. Bereits seit seinem neunten Lebensjahr wurden ihm göttliche Gnaden-Erweise zuteil. Auf Don Boscos Bitten geschahen bis an sein Lebensende zahlreiche Wunder.

Satz von Johannes Don Bosco: "Der Teufel hat Angst vor fröhlichen Menschen."

(Fotos: "Grosse Heilige, Pattloch-Verlag)

Freitag, 8. Februar 2013

Eine Gemeinschaft auf dem Weg

"Eine Gemeinschaft auf dem Weg" - unter dieser wunderbaren Überschrift erschien am 8.Februar auch im Viechtacher Bayerwald-Boten ein Pressebericht über die Generalversammlung des Vereins Pilgerweg St.Wolfgang. Autor und Foto: Thomas Richwien, Vereinsmitglied, Lehrer in Rente, Künstler (Gedichte, Theaterstücke, Musik, Texte, Events).

Hier sein neuestes Gedicht inspiriert durch die Zeichnungen der beiden Künstlerinnen Ramona Felse und Dorothea Stuffer



 Geheimnismantel Nacht

Sternenstaub hüllt ein den Wald
und schmückt bald Mensch und Tier,
erwärmt die Nacht, die vorher kalt,
und wird der Welt zur Zier.

Dir, Mensch, sind Tiere anvertraut,
sie fühlen doch wie Du.
Wer sich Lebendigem beraubt,
find’t keine Seelenruh.

Es hält doch Gott in seiner Hand
die Blumen, Mensch und Tier,
umspannt all das im Schöpfungsband:
Geheimnis bleibt es mir.

(Thomas Richwien, 14.Jan.2013)

Der Pressebericht:

Dienstag, 5. Februar 2013

Pressebericht in der Kötztinger Zeitung

am 4. Februar erschien in der Kötztinger Zeitung der Bericht über die Pilgerversammlung vom Samstag, verfasst von der Autorin Edith Wühr, die auch zur Sitzung eingeladen war. Freundlicherweise übermittelte uns die Redaktion der Kötztinger Zeitung den Gesamt-Text als Pdf, den wir Ihnen hier gerne vorstellen wollen:





Montag, 4. Februar 2013

Versammlung 10 Jahre Pilgerverein St.Wolfgang am 1. Februar 2013

v.l.n.r.: Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann, Karla Singer, Hildegard Weiler, Sophie Cousin, Dorothea Stuffer, Carola Pätzold
Am Freitag traf sich eine sympathische Runde zur Vereins-Sitzung "10 Jahre Verein Pilgerweg St.Wolfgang" um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Viechtach am "Herzstück Pilgerweg Sankt Wolfgang".

Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann

*  Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann  setzt mit einigen Gedanken zum Pilgern einen Einführungs-Impuls: Weg, Ziel, Orientierung, Begleitung, Begleiter am Weg, Christus als Begleiter "gestern und heute und in Ewigkeit". Die Jahreslosung "Wir haben hier keine bleibende Stätte, die zukünftige suchen wir (Hebr.13,14)" gibt auch Anregungen zum Pilger-Gedanken. Ernst-Martin Kittelmann stellt am Ende des Impulses die Verbindung her zwischen dem Heiligen Wolfgang auf seinen Wegen zu Jesus Christus als dessen Begleiter.
Hildegard Weiler

* Hildegard Weiler gibt einen detaillierten Überblick über alle geführten Pilgerwanderungen der vergangenen fünf Jahre. Es fanden geführte Pilgerwanderungen in Tschechien, Österreich und in der hiesigen Region und am "Herzstück" statt. Fast bei jeder Wanderung war Hildegard mit dabei oder betreute Gäste auf der Wolfgangskapelle. (Siehe in diesem VIDEO).
* Karla Singer berichtet von persönlichen Erlebnissen und Begegnungen auf den geführten Pilgerwanderungen. Seit sie zufällig Hildegard Weiler auf der Wolfgangskapelle getroffen hat, arbeiten die beiden am Wolfgangsweg, stellen Kontakte her, machen Ausflüge nach Tschechien zu verschiedenen Wolfgangstreffen/-Gottesdiensten (unter anderem zusammen mit dem Partnerverein OTISK) und unternehmen geführte Pilgerwanderungen am Wolfgangsweg. Danke, "Azubi-Schaf Karla", seit diesem Abend offiziell auch Vorstands-Vertreterin!

Hajo Bach und Mariele Triendl
* Mariele Triendl ist Schriftführerin und Kassier und kümmert sich außerdem kreativ um das Facebook vom Wolfgangsweg. Sie erstellt das Protokoll des Abends.

* Hajo Bach präsentiert Vorschläge zur Realisierung eines Projekts "Pilger-Natur-Camp-Xaverhof". Das Thema wird diskutiert und Helfer zum Aufbau dringend gesucht.

Hildegard Weiler und Sophie Cousin
* Sophie Cousin zeigt erste Entwürfe für einen Wanderführer Wolfgangsweg. Außerdem hat Sophie in Zusammenarbeit mit Hildegard Weiler und dem Landesamt für Vermessung und Geo-Information München (Rudolf Treitinger) eine digitale Landkarte der Strecke Regensburg-Chudenice erstellt. Sie erntet begeisterten Applaus am Tisch. Sie wird in der Sitzung offiziell als Touristik- und Marketing-Beauftragte des Vereins ernannt.

* Dorothea Stuffer berichtet von einem aktuellen Anruf der Tourismus-Beauftragten Susanne Wagner von der VHS Regen. Der Kontakt hierzu wurde von der Tourismus-Beauftragten Viechtach, Monika Häuslmeier hergestellt. Die Information ist folgende: Am 25.Februar treffen sich in einer Sitzung alle sechs Tourismus-Referent(inn)en der sechs Bayerwald-Landkreise Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau inclusive dem Tourismusverband Ostbayern. Frau Susanne Wagner wird diesem "ARBEITKREIS BAYERISCHER WALD" das Projekt "Pilgerewg Sankt Wolfgang" vorstellen. Es wird geprüft und diskutiert werden, ob der Pilgerweg eventuell aufgenommen wird in das EU-Förderprogramm LEADER. Wichtig hierbei ist, dass der St.Wolfgangsweg angeschlossen ist an andere Pilgerwege. Diese Vorraussetztung erfüllt der Weg, da er teilweise am Via Nova und am Jakobsweg verläuft.

Impuls zu Beginn mit Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann:


v.l.n.r.: Carola Pätzold, Edith Wühr (Kötztinger Zeitung), Hajo Bach, Mariele Triendl, Felix Triendl, Pfarrer Ernst-Martin Kittelmann


Freitag, 1. Februar 2013

Zehn Jahre Verein Pilgerweg St.Wolfgang

Drei Prominente  bei der Vereinsgründung : Prof. Haller, Haymo Richter und Pfarrer Brunner
Heute Abend um halb acht ist Vereins-versammlung.

Der Verein Pilgerweg St. Wolfgang hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Weg auf den Spuren des Heiligen Wolfgang zu erstellen und dabei auch Strecken, auf denen St. Wolfgang gegangen ist und/oder gewirkt hat, wieder zu beleben.

Dabei sind wir in unserer mittlerweile zehnjährigen Arbeit immer wieder auf erstaunliche Hinweise gestoßen und haben fruchtbare Kontakte geknüpft, wie beispielsweise mit dem St.Wolfgangs-Spezialisten Haymo Richter, Professor Haller, Pfarrer Brunner (links im Foto), wir haben intensiven Kontakt mit der Gruppe OTISK (=Spur) aus Tschechien, die uns von jenseits der Grenze entgegen kommt oder mit Dr. Pfarl, dem bekannten Autor von Büchern über den heiligen Wolfgang, Dr. Pfarl  arbeitet außerdem derzeit an der Wegstrecke von St. Wolfgang/Österreich über Altötting  nach Regensburg und möchte sich noch in dieser Saison mit uns treffen.

Wir haben Kontakt bis Puschendorf bei Nürnberg, eine interessante und historisch sehr wichtige Stätte der Wolfgangsverehrung, wir haben sogar über Sophie Cousin und Anastasia Marjaskina Verbindung nach Italien/Verona - auch hier gehen Spuren des Heiligen.

Das Landesvermessungsamt hat uns entdeckt  (Presseberichte) und unterstützt in konstruktiver Zusammenarbeit unter anderem unsere Weg-Erstellung auf digitaler Karten-Ebene. Hier ist unbedingt Sophie Cousin hervorzuheben mit einem höchst lobenswerten Engagement zusammen mit Anastasia Marjaskina. 

Es fanden jede Menge geführte Pilgerwanderungen statt, sowohl in Österreich und Tschechien, als auch in der Region um die Wolfgangskapelle bei Böbrach. Ein herzliches Dankeschön  hier auch an Urlauberpfarrer Lothar Le Jeune

Auch mit Regensburg (Bischof, Diözesan Pilgerstelle) haben bereits entscheidende Gespräche organisiert über Hildegard Weiler stattgefunden.

Und stets das Herzstück in Pflege und Schafs-Renovierung!

Gespräche mit Menschen am Pilgerweg...

Und wie im letzten Post berichtet möchte nun der bekannte Erlebnispädagoge Hajo Bach ein "Pilger-Naturcamp Xaverhof" am Herzstück des St. Wolgangsweges aufbauen - ein Vorhaben, welches  uns vor neue durchaus  hoffnungsvolle Herausforderungen stellt.

Aber das wichtigste Ziel ist nun erst einmal die Strecken-Realisation Regensburg-Chudenice.


Hildegard Weiler, Anastasia Marjaskana und Sophie Cousin bei der Arbeit

Zusammenarbeit mit der Kötztinger Zeitung und dem Landesamt für Vermessung, Rudolf Treitinger rechts im Bild